Romane & Erzählungen
Josephines Hof (8) - Kapitel 8 - Wir brauchen einen Plan!

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"Josephines Hof (8) - Kapitel 8 - Wir brauchen einen Plan!"
Veröffentlicht am 16. April 2012, 20 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Eigentlich nur ein ganz normaler Nerd, der Technikbegeistert ist und viel zu viel Zeit damit verbringt, Dinge zu tun, die ihm Spaß machen, aber kein Geld bringen :) Nebenher noch Kunst und Kultur-begeistert, Naturliebhaber, ehrenamtlich tätig und irgendwie nie richtig erwachsen geworden. Aber wer will das schon!
Josephines Hof (8) - Kapitel 8 - Wir brauchen einen Plan!

Josephines Hof (8) - Kapitel 8 - Wir brauchen einen Plan!

Beschreibung

Im achten Teil der Spatzengeschichte werfen wir zusammen mit Elis einen Blick ins Josephines H√ľtte, in der sich Eigenartiges ab spielt. Und, wir schmieden Pl√§ne!

Kapitel 8 - Wir brauchen einen Plan!

Ich hatte wirklich schon viel gesehen in den vier Jahren, die ich die Welt nun schon mit meiner Anwesenheit begl√ľckte. Von allt√§glichen, kleinen Wundern wie den Sonnenaufgang √ľber der Weide hinter meinem Bauernhof, bis zu weltuntergangs√§hnlichen √úberschwemmungen, mit denen der Fluss im letzten Sommer der Stadt eine naturgewaltige Lehre erteilte. Ich habe Menschen gesehen, die Nachts im Park zur Arterhaltung beitrugen und bin mit himmelverdunkelnden Kranichschw√§rmen gezogen, bis sie den Hafen und die Stadtgrenze erreicht hatten. All das waren unglaubliche Momente, erhebend, be√§ngstigend, verst√∂rend und √ľberw√§ltigend. Als Josephine aber an diesem Tag die schwere Holzt√ľr zu ihrem Haus √∂ffnete, um mir einen kurzen Blick hinein zu gew√§hren, war es, als ob all diese Emotionen mit einem mal geb√ľndelt auf mich einstr√∂men w√ľrden.

„Komm ruhig n√§her, Elis“, sagte sie, w√§hrend ich verunsichert auf dem Rand einer hohen Keramikvase sa√ü, die neben der T√ľr stand. Diese beheimatete noch gn√§digerweise ein paar verdorrte Sonnenblumen vom letzten Jahr, so lange bis es frischen Nachschub geben w√ľrde.

Das innere des Holzhauses war relativ dunkel, was auch daran lag, dass es auf der Hofseite keine Fenster gab, die der Fr√ľhlingssonne h√§tten Einlass gew√§hren k√∂nnen. Dennoch sah ich deutlich eine andere Lichtquelle darinnen, von der ein warmes, orangefarbenes Licht aus ging. Sie verlieh dem Raum eine mystische Stimmung, erhellte nur gerade so viel, dass man grobe Umrisse erkennen konnte. Und, was das erstaunlichste war, schien vom Baum selbst zu kommen. Mehr allerdings war von meinem jetzigen Sitzplatz nicht zu erkennen. Auch wenn nun das gefr√§√üige Tier in mir, was sich Neugier nannte, vor Aufregung zu sabbern begann, war ich mir nicht ganz sicher, wirklich sehen zu wollen, was dort drinnen darauf wartete, entdeckt zu werden. Josephine hatte wohl mein Z√∂gern bemerkt, kam her√ľber und streckte mir die linke Hand entgegen.

„Pass auf, du setzt dich einfach darauf und ich bringe dich hinein. Keine Angst, du bist absolut sicher, es gibt dort nichts, wovor du dich f√ľrchten m√ľsstest.“ So etwas sagt sich leicht, klar.

Gerade als Spatz einem Menschen so zu vertrauen, dass man freiwillig auf dessen Hand Platz nimmt und sich umher tragen l√§sst, da geh√∂rt mehr dazu, als ein paar beteuernde Worte. Josephine hatte mehr. Sie hatte zwei strahlend gr√ľne Augen, die unmissverst√§ndlich genau das Selbe zu sagen schienen, wie ihr Mund, als w√§ren sie gar nicht f√§hig zu l√ľgen. Nur einen Moment sp√§ter fand ich mich auf ihrer Hand wieder, wobei meine Krallen sich vorsichtig an ihrem Zeigefinger fest klammerten. Je n√§her wir der T√ľr kamen und dem orangen Licht aus dem Inneren, desto ruhiger wurde ich. Friedlich, erf√ľllt von einer seltsamen Gelassenheit. Die Welt schien sich mehr und mehr zu ver√§ndern die Farben wurden kr√§ftiger, das Gr√ľn des alten Baumes strahlend, als ob ein Maler jedes Blatt noch einmal zus√§tzlich nachkoloriert h√§tte. Pl√∂tzlich sah ich ein Bild vor meinem innerem Auge, ganz fl√ľchtig, wobei alles rings um mich herum kurz dunkel wurde. Lenni, meine Schwester. Sie sa√ü auf der alten Vogeltr√§nke, welche im M√∂hrenfeld des Bauernhofes stand und alberte mit Fries herum. Ein sch√∂nes P√§rchen. Mussten sie auch sein, schlie√ülich hatte ich sie ja zusammen gebracht.

Es war ein Herbsttag und ich wusste genau welcher. An diesem Tag starb mein Vater, verschwand im Maul der alten Hofkatze, die es eigentlich auf Lenni abgesehen hatte. Auch wenn das Bild nur einen Augenblick vor mir zu schweben schien, das Fenster in die Vergangenheit nur kurz ge√∂ffnet wurde, wusste ich genau, dass es nicht meine Erinnerung war, die ich dort sah. Denn an dem Tag, zu jener schicksalhaften Stunde, sa√üen nur drei Spatzen auf der Tr√§nke. Das gl√ľckliche P√§rchen und mein Vater. Es waren nicht meine Erinnerungen, sondern seine, die ich sah.

Dann war alles wieder verschwunden und ich befand mich im Inneren der H√ľtte. Es war hier w√§rmer als drau√üen, duftete nach frischen Blumen, Tee und Holz. Aber da war noch etwas, ein Geruch den ich nicht kannte, schwach aber sehr seltsam, angenehm und doch r√§tselhaft. Noch irritierender war dieses eigenartige Licht. Es kam direkt vom Baum, daran bestand kein Zweifel mehr.

„Er ist verletzt. Eine Wunde, die er jetzt schon viele Jahre mit sich herum tr√§gt. Wird wohl noch mal genauso lang dauern, bis sie endlich verheilt ist.“ Josephine schien meine Frage erahnt zu haben und gab mir freundlicherweise direkt eine Antwort darauf, ohne dass ich sie stellen musste.

Man konnte deutlich erkennen, dass jemand versucht haben musste, den Baum zu f√§llen. Zwar hatte er sich √ľber die Zeit redlich M√ľhe, die Wunde zu schlie√üen, aber es klaffte trotzdem noch ein Spalt, so gro√ü, dass sich bequem eine kleine Spatzenfamilie samt Kindern und Gro√üeltern darin h√§tte einnisten k√∂nnen, in seiner Au√üenhaut. Im Inneren pulsierte das orangene Licht, welches immer heller wurde, je n√§her man heran trat. Es war, als ob unter der harten Rinde ein Strom von tausend gl√ľhenden F√§den verlaufen w√ľrde, die alle zur Krone hinauf f√ľhrten. Pl√∂tzlich wurde mir klar, warum es auf dieser Seite der H√ľtte keine Fenster gab. Josephine wollte mit Sicherheit vermeiden, das jemand sah, was diesen Baum so besonders machte. Des Menschen Neugier kann zerst√∂rerisch sein, sie t√∂ten nur allzu gern das, was sie erforschen wollen, um es in Ruhe studieren zu k√∂nnen. W√ľrde bekannt werden, dass hier ein Baum stand, in dessen Eingeweiden ein gewaltiger Strom aus Licht flie√üt, w√§re sein Schicksal schon besiegelt, sobald das Geheimnis den Hof verlassen h√§tte. Doch was war geschehen, woher kam diese Verletzung?

„Wer...", begann ich, doch dann schoss wieder ein Bild durch meinen Kopf. Nein, jetzt war es sogar mehr als nur das, dauerte einige Augenblicke l√§nger.

Durch wessen Augen ich dieses Mal sah, konnte ich nicht feststellen. Den Baum zumindest erkannte ich auf Anhieb wieder, er hatte schon seine jetztige Gr√∂√üe und Pracht und es musste wohl ein hei√üer Fr√ľhsommertag gewesen sein. Vom Innenhof war allerdings weit und breit keine Spur, die Szenerie spielte sich stattdessen auf einer gro√üen Wiese ab, die geradezu √ľberflutet war von abermillionen leuchtend gelber L√∂wenzahnbl√ľten. Weiter hinten, gerade noch √ľber dem leichten H√ľgel hinweg erkennbar, befand sich ein Dorf, dessen wei√üe Kirchturmspitze in den ausnahmslos blauen Himmel hinein ragte. Am Horizont war schlie√ülich das Meer auszumachen, und der Fluss, der darin m√ľndete. Eindeutig, es war die Stadt, oder besser, sie w√ľrde es einmal werden. Das alles musste ein halbes Jahrtausend her sein, wie konnte der Baum in dieser Zeit um keinen Tag altern?

Der, dem diese Erinnerungen gehört hatten, trug eine Axt bei sich. Durch seine Augen konnte ich die kräftigen Unterarme sehen, und die Beine, die sich den Weg durch das hohe Gras bahnten. Dort, im Schatten des Blätterdaches, standen schon zwei andere, junge Männer, einer davon ebenfalls mit einer Axt bewaffnet. Sie winkten mir zu - und schon war der Spuk wieder vorbei.

„Der Baum hat seine ganz eigene Art zu antworten, wie du siehst“, kam Josephines ruhige Stimme von hinten. „Solltest aber erst einmal nicht zu nah heran gehen, kann nicht sagen, was er dir alles zeigen w√ľrde und will.“

An diesem Tag zumindest sollte es das Letzte bleiben, was er mir mit zu teilen hatte. Als Sie die T√ľr in die Welt nach drau√üen wieder √∂ffnete und sich frisches, glei√üendes Sonnenlicht in den Raum ergoss, hatte ich noch einige Augenblicke Zeit, um das Innere der H√ľtte n√§her in Augenschein zu nehmen. Tats√§chlich hatte Josephine, oder wer auch immer ihr dabei geholfen haben mag, das Haus direkt um den Baum herum gebaut. Der Fu√üboden war sauber und mit Holzdielen ausgelegt. Nur in der Mitte war ein kreisrundes Loch ausgespart worden, dort wo der Baum sich aus der Erde erhob und sich durch das Dach in den Himmel erstreckte. Rings um ihn herum wuchs h√ľfthoch Gras, immer wieder gesprenkelt von Blumen und Farnen, wie ein kleiner Urwald mitten im steten Halbschatten. Biologisch eigentlich unm√∂glich, Pflanzen brauchen Licht um zu wachsen, viel Licht sogar, und Wasser. Diese Tatsache schien sie aber nicht weiter zu st√∂ren, ihnen gen√ľgte der schwache, orangene Schimmer scheinbar vollkommen, der von der klaffenden Wunde ausging.

Auch die Innenw√§nde des Hauses bestanden aus Holz, waren aber nachtr√§glich wei√ü gestrichen worden. Davon sah man allerdings nicht mehr viel, denn sie hingen voll mit Bildern, alten Briefen, Zeichnungen und Haushaltsger√§ten. Obwohl die H√ľtte vollgestopft war mit allerlei Kram, wirkte sie nicht unaufger√§umt oder gar schmutzig. Alles schien seinen angestammten Platz zu haben, genau dort und nur dort hin zu geh√∂ren, schon immer und bis in alle Ewigkeit.

„Josi!“ Ferdis tiefe stimme riss mich aus meinen Gedanken. Scheinbar waren er und die Spatzendame zur√ľck gekehrt, wo immer sie auch gewesen sein mochten. Dass sie keine guten Neuigkeiten mitbrachten, konnte ich wenig sp√§ter unmissverst√§ndlich in Lia¬īs Gesicht lesen. Sie blickte uns stumm an, als ich, auf Josis Hand sitzend, wieder ins Freie getragen wurde. Kurz hatte sich einen Anflug von Eifersucht auf ihrem Gesicht breit gemacht, zumindest schien es so, war aber dann schnell einem kleinen L√§cheln gewichen. Wie sie dort auf dem Tisch sa√ü, in Licht getaucht, ihr braunes Gefieder gl√§nzend wie Ferdis Fell...

„Wir brauchen einen Plan“ - dieses mal war sie es, die mich aus den Gedanken riss, was in dem Moment vielleicht besser war, als sie noch l√§nger wie von Sinnen anzustarren.

„Ja, einen Plan, richtig“, griff Ferdi auf, „und zwar schnell. Diese verfluchten L√§rches gehen in die Offensive“

„Sie haben schon die Nachbarn gefragt, haben sich nach dir erkundigt, Josi“,

jetzt wieder die Spätzin, wirklich ein gutes Team die beiden, das musste man ihnen lassen.

„Ich wei√ü. Jonas hat die gro√üe D√ľrre vor die T√ľr gesetzt, sogar recht unsanft, wie ich geh√∂rt habe. Werd ihm als Dankesch√∂n morgen einen frischen Strau√ü Blumen vorbei bringen, die hat er sich verdient“, sagte Josi mit einem verschmitztem L√§cheln auf den Lippen.

„Ja, aber, das l√∂st noch nicht das Problem! Sie werden versuchen dich vom Hof zu bekommen. Mit aller Macht, das hat der Anzugtr√§ger wohl mehr als deutlich gemacht“, legte Ferdi energisch nach.

„Das k√∂nnen wir nicht verhindern. Was willst du dagegen machen, ihm den Weg versperren, oder die Haust√ľr zunageln?“

Langsam verlor ich den Faden, den ich vermutlich noch gar nicht richtig aufgenommen hatte, weshalb ich endlich auch mal meine Stimme erhob.

„Was haben sie denn vor? Was st√∂rt sie denn an dem Hof, und an dir?“

Anstatt Josi antwortete aber Lia, indem sie erstaunlich treffend abwechselnd Herr und Frau Lärche imitierte.

„Um es zusammen zu fassen: ¬īDie Kinder brauchen Platz zum Spielen¬ī, ¬īder Baum nimmt der Wohnung das Sonnenlicht¬ī, ¬īwo kommen wir denn da hin, wenn jemand auf dem Hof wohnt, ohne Miete zu bezahlen¬ī, ¬īdie Kinder haben Angst vor ihr, sagen sie w√§r eine Hexe¬ī - ja, all so was halt. Gequirlter Mist, das wissen wir ja, und bisher harmlos.“

„Richtig, Kleines, bisher! Nun nicht mehr, nun wechseln sie die Strategie von kleinen Sticheleien und B√∂swilligkeiten zur n√§chst h√∂heren Gewalt. Darum brauchen wir einen Plan!“ vervollst√§ndigte Ferdi wieder.

Er wurde immer ungeduldiger, die wei√üen Schnurbarthaare vibrierten regelrecht vor Aufregung, der erhoffte Plan durfte also nicht mehr allzu lang auf sich warten lassen, sonnst w√ľrde der Kater vermutlich in einem lauten Knall platzen.

Pl√∂tzlich hatte ich eine Idee. Das passiert selten, zumindest selten so pl√∂tzlich, aber irgendwie herrschte seit langem mal wieder erstaunliche Klarheit in meinem Kopf, nachdem ich in der H√ľtte war, den Baum gesehen hatte, das Heiligtum, welches Josi hier vor der Au√üenwelt verbarg.

„Wir treiben sie auseinander. Wie viele sind es?“

Alle sahen mich verdutzt an, als ob ich wirres Zeug reden w√ľrde. Das passierte mir in letzter Zeit irgendwie recht oft.

„Ich kann dir zwar nicht folgen, kleiner Taubenschreck“, grinste mich Ferdi an, „aber es sind f√ľnf. Sie ist eine verklemmte Furie, er ein verstockter Anzugtr√§ger, der gern mit Geld wedelt. Dann ist da noch die Tochter, eine Rebellin, intelligent aber leider auch in der Pubert√§t. Der Sohn dagegen ist so gut wie unsichtbar, still, in sich gekehrt, vier Jahre j√ľnger als seine Schwester. Zu guter Letzt, Loulu die bedauernswerte Hauskatze. Armes Tier, h√ľbsch, aber verst√∂rt und fanatisch auf den Menschen gepr√§gt. Eine wirklich gute Mischung, oder?“

„Also f√ľnf. Gut. Drei davon m√ľssen wir auf unsere Seite bekommen. Wenn wir die Mehrheit der Familie √ľberzeugen k√∂nnen, dass es falsch ist, sogar ein schrecklicher Fehler, dieses Paradies zu zerst√∂ren, haben wir gewonnen.“ Ich war begeistert von meiner Idee, zumindest ein paar Augenblicke lang, bis Josephine das Wort ergriff

„Das ist etwas blau√§ugig, Elis. Kann mir nicht vor stellen, dass gerade die L√§rches auf ihre Kinder h√∂ren w√ľrden, oder gar auf die Katze. Sie haben sich etwas in den Kopf gesetzt, und werden es durchziehen.“ Sie verstummte, und schien noch einmal nachzudenken, √ľber das, was ich vorgeschlagen hatte.

Es war fast so, als w√ľrde sie mit jemanden Zwiesprache halten. In diesem Moment sah sie alt aus, wirklich alt, und zerbrechlich. Man merkte, wie der Mut aus ihr heraus str√∂mte und eine leere H√ľlle zur√ľck lie√ü, die sich kampflos ihrem Schicksal ergeben wollte. Dann aber sah sie auf, und die Jahre waren pl√∂tzlich wieder verflogen.

„Aber du hast Recht, es ist fast alles, was wir gerade dagegen tun k√∂nnen. Einen wirksameren Plan haben wir nicht, also versuchen wir es einfach. Besser als nichts zu tun, ist es allemal.“ Da war es wieder, das Leuchten in den gr√ľnen Augen. Ihre Wangen hatten wieder Farbe bekommen und sie sah forschend zu Ferdi und Lia hin√ľber.

„Nun gut“, entgegnete der Kater etwas skeptisch drein blickend. „Er kam zwar nicht von mir, aber ich muss zugeben, ein guter Plan, f√ľrs Erste. Oder zumindest ein Anfang.“ Auch er versank kurz in Gedanken, um aber gleich darauf wieder aufzutauchen. „Dann wollen wir mal. Ich w√ľrde sagen, jeder √ľbernimmt einen L√§rche. Lia, du solltest dich mit Joanna besch√§ftigen, ich √ľbernehme die h√ľbsche, aber verst√∂rte Loulu, und du, Elis, wirst den kleinen Schweigerling Mark aus der Reserve locken. Unser Ziel ist es, sie zu Josi zu f√ľhren, genau hier her, also seid einfallsreich und verschlagen, meine Freunde!“

Irgendwie klang das nach „M√§nner, an die Riemen, wir entern das Schiff!“ und da der Plan auf meinem Mist gewachsen war, konnte es eigentlich nur gut gehen. Oder total daneben. Aber wie Josi schon sagte, was Besseres hatten wir nicht, und da uns die Zeit davon rannte, musste das gen√ľgen. Dennoch dauerte es bis sp√§t in den Abend, bis wir die Strategie so verfeinert hatten, dass wir zum Angriff blasen konnten. Morgen w√ľrde erst mein zweiter Tag auf dem Hof anbrechen, und schon war ich Teil einer Geschichte, bei der es letztendlich um mehr gehen sollte als nur um Josephine oder den Baum den sie besch√ľtzte. Um weit mehr sogar.

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Über den Autor

JanosNibor
Eigentlich nur ein ganz normaler Nerd, der Technikbegeistert ist und viel zu viel Zeit damit verbringt, Dinge zu tun, die ihm Spaß machen, aber kein Geld bringen :)

Nebenher noch Kunst und Kultur-begeistert, Naturliebhaber, ehrenamtlich tätig und irgendwie nie richtig erwachsen geworden. Aber wer will das schon!

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JanosNibor Re: - Vielen Dank! Dann hoff ich ja mal, das du nir noch ein paar Lernpausen mehr g√∂nnst, da warten (vorerst) noch 3 Kapitel auf dich :)

Viel Spa√ü weiterhin, nat√ľrlich auch beim Lernen, LG Janos

Zitat: (Original von scrittura am 11.07.2012 - 15:37 Uhr) ich habe mich in meiner kleinen Lernpause dazu entschieden endlich das nächste Kap deiner geschichte zu lesen, und es hat sich gelohnt :)

ein tller Teil. Die Spannung steigt, und so allmählich entwickeln sich die Tierchen zu richtigen Persönlichkeiten. Klasse!
Auch dein Schreibstil gefällt mir immer besser.
ich habe mich richtig in das Geschehen hineingezogen gef√ľhlt :)

lieben Gruß, Fiona

Vor langer Zeit - Antworten
scrittura ich habe mich in meiner kleinen Lernpause dazu entschieden endlich das n√§chste Kap deiner geschichte zu lesen, und es hat sich gelohnt :)

ein tller Teil. Die Spannung steigt, und so allmählich entwickeln sich die Tierchen zu richtigen Persönlichkeiten. Klasse!
Auch dein Schreibstil gefällt mir immer besser.
ich habe mich richtig in das Geschehen hineingezogen gef√ľhlt :)

lieben Gruß, Fiona
Vor langer Zeit - Antworten
zurueckchen gef√§hrlich - Um weit mehr sogar, kann man schon irgendwie ahnen im Verlauf dieser Geschichte, wenn Tiere Pl√§ne schmieden wird es gef√§hrlich, da sollte man besser auf alles gefasst sein. ;)
Vor langer Zeit - Antworten
JanosNibor Re: - Antwort? Worauf? Wie? Wo?
Ja, sie ist tats√§chlich etwas eigen, auch was die Aussprache an geht, aber sie ist ja auch die Tochter eines... achso, nein, das verraten wir nicht :) Ich hasse L√§rches, die sind total gest√∂rt, aber leider gibt es wirklich solche Familien, wie ich immer wieder fest stellen muss, jetzt grad wieder, wo du das geschrieben hast. F√ľrchterlich!
Danke und LG Jonas!

Zitat: (Original von hanni86 am 18.05.2012 - 18:55 Uhr) Das hab ich doch schon vor mehr als einer Woche gelesen! Du wirst verstehen, dass ich ausnehmend echauffiert bin nach so langer Zeit noch keine Antwort bekommen zu haben! √Ąhem.

Josephine ist eine recht...eigene Dame. Aber das mag ich. :-) Und die L√§rchers erinnern mich an die Familie mit der wir fr√ľher gemeinsam auf Schiurlaub gefahren sind, also wie wir Kinder noch Kinder waren. Die Mutter von denen hat mich mal "gebrennesselt", ich glaub weil wir Kinder das vorher gegenseitig gemacht haben und der Sohnemann dann geweint hat. (Man muss aber kein Mitleid haben, der war √§lter und gr√∂√üer als ich.)

Hach. Liebe Gr√ľ√üe,
Hanni

Vor langer Zeit - Antworten
hanni86 Das hab ich doch schon vor mehr als einer Woche gelesen! Du wirst verstehen, dass ich ausnehmend echauffiert bin nach so langer Zeit noch keine Antwort bekommen zu haben! √Ąhem.

Josephine ist eine recht...eigene Dame. Aber das mag ich. :-) Und die L√§rchers erinnern mich an die Familie mit der wir fr√ľher gemeinsam auf Schiurlaub gefahren sind, also wie wir Kinder noch Kinder waren. Die Mutter von denen hat mich mal "gebrennesselt", ich glaub weil wir Kinder das vorher gegenseitig gemacht haben und der Sohnemann dann geweint hat. (Man muss aber kein Mitleid haben, der war √§lter und gr√∂√üer als ich.)

Hach. Liebe Gr√ľ√üe,
Hanni
Vor langer Zeit - Antworten
JanosNibor Re: - Was das Finale an geht, da musst du noch ein kleines Eckchen warten, es gibt noch zu viel zu erz√§hlen bevor es zu ende gehen wird. Aber ich denke, mit dem 10 Kapitel, welches heute raus kommt, d√ľrften 2/3 der Geschichte fertig sein

Danke und liebe Gr√ľ√üe
Janos

Zitat: (Original von FrozenHeart am 28.04.2012 - 20:12 Uhr) Und es wird nch spannender...
warte schon sehnlichst auf das grande finale....

LG
FrozenHeart

Vor langer Zeit - Antworten
JanosNibor Re: War wieder erfrischend zu lesen ... - Hehe, ja, mystisch trifft es wohl. Irgendwie komm ich um diese Komponente nicht drum herum. Aber keine Angst, es bleibt trotzdem zu aller erst eine Tiergeschichte

LG Janos

Zitat: (Original von MarieLue am 02.05.2012 - 15:00 Uhr) ... jetzt wird es ja richtig mystisch! Klasse!

Herzliche Gr√ľ√üe
Marie Lue

Vor langer Zeit - Antworten
MarieLue War wieder erfrischend zu lesen ... - ... jetzt wird es ja richtig mystisch! Klasse!

Herzliche Gr√ľ√üe
Marie Lue
Vor langer Zeit - Antworten
FrozenHeart Und es wird nch spannender...
warte schon sehnlichst auf das grande finale....

LG
FrozenHeart
Vor langer Zeit - Antworten
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