Kurzgeschichte
Wie ich ein Held wurde - Kurzgeschichte

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"Wie ich ein Held wurde - Kurzgeschichte"
Veröffentlicht am 23. Mai 2008, 6 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

Ich schreibe gerne nur ich brauch etwas feedback und kritik kann ich gut vertragen
Wie ich ein Held wurde - Kurzgeschichte

Wie ich ein Held wurde - Kurzgeschichte

Beschreibung

wieder eine kurzgeschichte von mir

Held sein

Wir standen gegenüber von Margits Haus, meine Hand zitterte.
Mein Blick glitt die Straße hinuter und wieder zurück, bald würden sie da sein und Margit abholen ich wusste es.
Herr Wendler hatte sie verraten, die Schweine wussten das sie Jüdin war.
Ich kannte Margit schon über ein Jahr, sie war ein liebes Mädchen von 16 Jahren und extrem Hübsch.
Ich schaute hinauf zu Margits Fenster ich erblickte ihr engelsgleiches Gesicht, es musste doch etwas geben was ich tun könnte um ihr zu helfen.
Mein Freund Andreas schaute mich an und zeigte mir das besser wäre wenn wir gehen würden und Margit ihrem Schicksal überlassen würden.
"Komm Jonas, wenn die uns erwischen depotieren die uns auch am Ende !!!", meckerte Andi panisch doch ich blieb obwohl meine Hand zitterte ruhig.
Ich schaute meinen besten Freund an und sagte ihm :"Andi ich geh jetzt rein und hole Margit, es ist meine Pflicht als ihr Freund sie zu schützen, es wurden genug schon ins Lager gebracht, und wenn ich selber sterbe ist mir egal, Margit braucht mich ende ich tu es jetzt !!!".
Andi sah mich nur panisch an, ich drehte ihm den Rücken zu und ging hinuter zu Margits Haus.
Sie lebte alleine, seit ihre Eltern gestorben waren.
Margit erblickte mich als ich die Straße überquerte.
Sie winkte mir ich solle stehenbleiben aber ich tat es nicht, ich zeigte ihr mit einer Handbewegung das sie kommen sollte.
5 Minuten später stand sie dann auch vor mir, in ihrem Mantel, es war Winter in Wien und sie fror ziemlich heftig.
"Jonas geh nachhause die kommen sicher gleich!!!", mahnte mich Margit doch ich schüttelte den Kopf. Auf ihrem Mantel sah ich den Judenstern.
Sowas war ein Todesurteil.
"Margit komm mit bitte ich will nicht das sie dich mitnehmen bitte "flehte ich und nahm Margit an der Hand und zerrte sie die Straße runter.
In einer Seitengasse blieben wir stehen und ich entfernte Margits Judenstern. Wenn uns jetzt jemand erwischt hätte wären wir beide Tod gewesen.
Margit blieb die ganze Zeit stumm während wir den Weg, runtergingen an uns gingen eine Menge Soldaten vorbei.
Ihr Herz klopfte und ich spürte das sie genauso viel Angst hatte wie ich.
Nach 1 Stunde erreichten wir die Wohnung meiner Eltern. Mein Atem stockte vor unserm Haus standen Soldaten.
Ich hörte meine Mutter weinen, und dann sah ich meinen Vater. Ich drückte Margit gegen die Wand und gemeinsam beobachten wir wie sie meinen Vater wegbrachten.
Hier konnte ich Margit nicht lassen unmöglich.
Ich überlegte was wir tun sollten und dann viel mir ein das es außerhalb der Stadt einen Bunker gab von dem niemand wusste, dorthin brachte ich Margit und meine Mutter nachdem die Soldaten weg waren.
Meine Mutter weinte immerzu.
Ich konnte es nachvollziehen.
Gegen Ende des Tages waren meine Mutter und Margit in diesem Bunker gut untergebracht, ich ging wieder. "Hier seit ihr in Sicherheit, Andi würd euch Essen bringen Morgen komme ich wieder ", sagte ich und verließ die beiden.
In den nächsten Tagen brachte ich noch ein junges Mädchen das schwanger in Bunker und einen jüdischen Rabbi, dann erwischten sie mich.
Mir war es egal wie sehr sie mich folterten den ich Jonas Nauer hatte 4 Menschen das Leben gerettet in einer Zeit wo Angst überwiegt hatte, und Verat dein nächster Nachbar war

ENDE
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Nera200 Re: Mir persönlich... -
Zitat: (Original von evchen am 13.09.2008 - 17:43 Uhr) ...fällt es sehr schwer von einer zeit zu schreiben in der ich nicht gelebt habe, denn ich befürchte immer nicht genug darüber zu wissen und mache mich am Ende eher peinlich als alles andere. Umso mehr freue ich mich darüber, dass du den Mut gefunden hast über diese, viel mit Trauer gezeichnete Zeit, zu schreiben. Denn ich lese Historische Romane und Geschichten super gerne wenn nicht sogar am liebsten und dir ist es ganz super gelungen. Die Angst und die seltene Liebe und die Gefahr zu erzählen. vlg evi
danke sehr evi mich freut es das es dir gefallen hat
mir fällt es auch schwer über so eine zeit zu schreiben aber im grunde mit ein wenig recherce geht das schon ^^
Vor langer Zeit - Antworten
evchen Mir persönlich... - ...fällt es sehr schwer von einer zeit zu schreiben in der ich nicht gelebt habe, denn ich befürchte immer nicht genug darüber zu wissen und mache mich am Ende eher peinlich als alles andere. Umso mehr freue ich mich darüber, dass du den Mut gefunden hast über diese, viel mit Trauer gezeichnete Zeit, zu schreiben. Denn ich lese Historische Romane und Geschichten super gerne wenn nicht sogar am liebsten und dir ist es ganz super gelungen. Die Angst und die seltene Liebe und die Gefahr zu erzählen. vlg evi
Vor langer Zeit - Antworten
Nera200 Re: Wie ich ein Held wurde -
Zitat: (Original von Chrissy55 am 23.05.2008 - 22:10 Uhr) Gefällt mir, weil mir die Thematik gefällt. Ich denke, dass es Helden zu jeder Zeit geben kann, auch wenn es Zeiten gegeben hat, in denen etwas mehr Mut dazu gehörte als vielleicht heute. Heute würde ich jemanden schon als Held ansehen, der nicht wie die Masse wegsieht, sondern eingreift, wenn andere bedroht werden. Ich wäre gern ein Held und würde gern mit anderen Helden kommunizieren.
LG Chrissy

danke sehr sehr schöne worte freut mich das es dir gefallen hat
es war auch sehr schwer zu schreiben
Vor langer Zeit - Antworten
Nera200 Re: Re: Re: Trotz ein paar Rechtschreib/Grammatik-Fehlern, -
Zitat: (Original von ParadiseKiss am 23.05.2008 - 20:20 Uhr)
Zitat: (Original von Nera200 am 23.05.2008 - 20:12 Uhr)
Zitat: (Original von ParadiseKiss am 23.05.2008 - 15:03 Uhr) Toll/Traurig/Gut. Ist teilweise realistisch dargestellt, würde ich jetzt sagen, aber ich weiß ja nicht wie es damals war. Auf alle Fälle hat es mir gefallen.

Liebe Grüße, Moi.

ehm ich weiß auch nicht wie es damals war ^^
deswegen hab ich mich mal auf internet recherche verlassen


Und viel von dir reingebracht, was dem Text deine eigene Note gibt! Und dies ist keine schlechte Note!

Uh, Ah, Schalala!

hehe ja danke sehr
schlalala wenn ich singen darf hihi ^^
Vor langer Zeit - Antworten
Chrissy55 Wie ich ein Held wurde - Gefällt mir, weil mir die Thematik gefällt. Ich denke, dass es Helden zu jeder Zeit geben kann, auch wenn es Zeiten gegeben hat, in denen etwas mehr Mut dazu gehörte als vielleicht heute. Heute würde ich jemanden schon als Held ansehen, der nicht wie die Masse wegsieht, sondern eingreift, wenn andere bedroht werden. Ich wäre gern ein Held und würde gern mit anderen Helden kommunizieren.
LG Chrissy
Vor langer Zeit - Antworten
Nera200 Re: Trotz ein paar Rechtschreib/Grammatik-Fehlern, -
Zitat: (Original von ParadiseKiss am 23.05.2008 - 15:03 Uhr) Toll/Traurig/Gut. Ist teilweise realistisch dargestellt, würde ich jetzt sagen, aber ich weiß ja nicht wie es damals war. Auf alle Fälle hat es mir gefallen.

Liebe Grüße, Moi.

ehm ich weiß auch nicht wie es damals war ^^
deswegen hab ich mich mal auf internet recherche verlassen
Vor langer Zeit - Antworten
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