Romane & Erzählungen
Das Beuteltier hatte recht!

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"Das Beuteltier hatte recht!"
Veröffentlicht am 18. Februar 2012, 8 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Ich will Kritisiert werden! Ich will mich dadurch verbessern, aber daf├╝r brauche ich ERNSTE Aussagen und nicht halbherzige liebgemeinte "notl├╝gen" um mich nicht zu verletzen.
Das Beuteltier hatte recht!

Das Beuteltier hatte recht!

Beschreibung

Ein Richtig schlechter Tag, dazu noch Gedanken ├╝ber Gl├╝cksb├Ąrchen, dem Geheimnis ihres Zaubertrankes, Gott und ein nasses Deutschland...

 

Da lacht doch jedes Herz - die Frau, f├╝r die ich schw├Ąrme und welche auch f├╝r mich etwas empfunden hatte, ist die Gastgeberin einer kleinen Feier, zusammen mit ihrem Freund...
Wird schon nicht so schlimm werden, wir haben uns ein paar Male gek├╝sst, doch sind wir nie zusammengekommen. Sie hat mir zu verstehen gegeben, dass ihre Situation kompliziert ist. Zumindest wei├č ich nun, was gemeint war...
Unangenehm ist blo├č die Tatsache, dass ich sie immer noch gerne hab. Beinahe zu gerne! Ich kann schlecht schlafen, weil sie mir andauernd in den Sinn kommt, doch es ist mir den verpassten Schlaf zu jeder Zeit wert, da ich mir vorstelle, dass sie sich vielleicht doch noch f├╝r mich entscheiden k├Ânnte. Dann denke ich daran, dass sie von Anfang an in einer anderen Welt lebte, einer f├╝r mich unerreichbaren.
Der simple Traum, die kleine Hoffnung darauf, sie w├╝rde sich irgendwann f├╝r mich entscheiden, ist schmerzhaft naiv und ich falle jedes Mal, wenn ich das einsehe, in ein noch tieferes Loch des Selbsthasses. Ewig war es her, dass eine wundersch├Âne, witzige, freundliche Frau in meinem Leben war und mich mochte, m i c h!
Dabei hatte wirklich gehofft, sie besser kennenzulernen

 

und einfach nur bei ihr sein zu d├╝rfen. Sie halten zu d├╝rfen, sie gl├╝cklich zu machen und damit andauernd das L├Ącheln erblicken zu d├╝rfen, f├╝r das ich sie besonders mochte.
Stattdessen ist sie mit diesem Typen zusammen. Ich kann mir nicht helfen, ich hasse den Kerl ! Ihn blo├č stehen zu sehen, bringt mein Blut zum Rasen. Nichtsdestotrotz hoffe ich, um ihretwillen, dass er ihr ein guter Freund ist.
Doch leider hat sich in den meisten F├Ąllen gezeigt, dass die Typen, welche ich verabscheue, auch in jeder anderen Hinsicht A... sind.
Und ich bin immer noch allein, so ein sch... Leben...
Zum Gl├╝ck gibt es Alkohol, der tr├Âstet sehr und l├Ąsst vergessen.

Die Party an sich, war eigentlich gut gelungen. Genug Bekannte, um sich zu unterhalten, sowie trinkfreudige Freunde und laute Musik.

Die Blume, welche ich ihr schenkte, ist tot. Fabelhaft.

Trotzdem regte sich bei mir langsam die Hoffnung, dass ich ihr den ganzen Abend aus dem Weg gehen k├Ânnte, um ein seltsames Gespr├Ąch zu vermeiden.

 

Im Nachhinein betrachtet w├Ąr┬┤ mir das um Einiges lieber, als das, was tats├Ąchlich geschah.
Die Musik erstarb und ihr Freund, nennen wir ihn im Folgenden einfach mal Jack(-ass), zieht die Aufmerksamkeit auf sich, indem er sich hinstellt und guckt, als ob er was Wichtiges sei und etwas noch Wichtigeres sagen will.
Als er nun endlich die Aufmerksamkeit hat, auf die er aus war, wendet er sich nun der Frau zu, welche ich immer noch nicht ansehen konnte, ohne das es schmerzte...
Und dann begann er:
"...Amber, seitdem ich dich damals im Club getroffen habe, wusste ich..."
-Ich wei├č nicht, wie viel Zeit verstrich, w├Ąhrend ich diesem wandelnden Klischee dabei zuh├Âren musste, wie er sich seine Meinung von seiner unterbemittelten Seele redete. Jegliche Worte h├Ątten einem Sandra Bullock- Film entsprungen sein k├Ânnen, und den Gedanken, dass sie es sogar wirklich waren und Amber es irgendwann rausfinden w├╝rde, fand ich ├╝beraus am├╝sant.
Zu guter Letzt kam, was kommen musste, und da ich es bereits ahnte, st├╝rzte ich heimlich und in rascher Folge viel zu viele kurze Schnaps in mich hinein, denn

 

n├╝chtern w├╝rde ich das nicht ertragen k├Ânnen, dachte ich mir.

Jack(-ass) senkte sich auf sein Knie und holte einen Verlobungsring aus seiner Tasche und machte ihr den Antrag.
Sie sagte "Ja"...
Die Stunden vergingen wie im Zeitraffer, jeder ging nacheinander zu den frisch Verlobten und begl├╝ckw├╝nschte beide. Alle Frauen und Amber selbst versuchten nat├╝rlich, ihre Freudentr├Ąnen zu bek├Ąmpfen - mehr oder weniger erfolgreich.
Ich dagegen, konnte mich nicht bewegen. Meine Beine schienen mir nicht mehr zu gehorchen und mein Gehirn schaltete ab, endlich!
Irgendwann schaffte ich es doch noch, mich zu bewegen. Ohne auch nur ein Wort zu sprechen, griff ich mir meine Jacke, eine angebrochene Flasche J├Ągermeister und machte mich auf den Weg. Ein Taxi wollte ich mir nicht rufen, ich wollte laufen und nachdenken. Nach einem gro├čen Schluck Kr├Ąuterschnaps und mit lauter Musik aus meinem iPod fiel mir das Laufen sehr einfach.
"Verdammt, kein Nirvana dabei, das w├Ąr genau das
Richtige" - Heute lief aber auch alles schief.

 

Als ich einer kleinen Br├╝cke n├Ąherkam, kam mir etwas in den Sinn, was jedem Menschen irgendwann in seinem Leben in den Sinn kam:
"Das K├Ąnguruh hat recht ! Wenn es einen Gott gibt, ist er ein sadistisches A...!"
Selbst das Gl├╝ck zu haben, dass es regnete, wurde mir nicht verg├Ânnt. Deutschland, wo immer alles nass und feucht ist, doch diesmal blieb der Regen aus. Dabei ist doch die Vorstellung, dass selbst der Himmel mit dir leidet, so unvorstellbar beruhigend, zudem k├Ânnte ich in den Wind schreien, die Welt verfluchen und doch w├╝rde es niemand h├Âren!
"Hatte doch wirklich keinen Sinn mehr, also m├Âglichst vergessen und optimistisch bleiben!"
-Mit diesem Mantra, welches mir durchgehend durch den Sinn ging, lief ich l├Ąchelnd weiter. "Don't worry, be happy", das Leben nicht verachtend und als Gl├╝cksb├Ąrchen im idealen Sinne durch die Gegend schweifend, g├Ânnte ich mir noch ein paar Schlucke meines G├╝cksb├Ąrchen-zaubertrankes, der mich sehr an J├Ągermeister erinnerte.

Kein Wunder, dass diese knuddeligen Tierchen immer so durch die Gegend sprangen, sobald sie ein paar Schlucke zu viel hatten...


5 Minuten sp├Ąter stolperte ich ├╝ber einen Bordstein und landete unsanft in der Realit├Ąt. 5 Minuten, mehr hatte mir dieser A... in den Wolken nicht geg├Ânnt und diesmal hat er mir damit auch meinen Zaubertrank vernichtet... Humor hat er, dass muss man ihm lassen.
So ein sch... Leben aber auch!

 

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Hörbuch

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Stefan89
Ich will Kritisiert werden! Ich will mich dadurch verbessern, aber daf├╝r brauche ich ERNSTE Aussagen und nicht halbherzige liebgemeinte "notl├╝gen" um mich nicht zu verletzen.

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SternVonUsedom 
Gut geschrieben

Immer dieser scheiß Alkohol

Dont worry.......be happy .......der richtige Weg

Hinter den Wolken scheint die Sonne *)

**********sollen dir leuchten

Sonnige Grüße
sendet herzlich
Der Stern
Vor langer Zeit - Antworten
EagleWriter Ah ja. Der ZAubertrank besteht also aus J├Ągermeister^^.

Musste irgendwie gegen Ende hin mehrmals Lachen^^.
Gleichzeitig leidet man aber auch rigednwie mit dem Protagonisten
Vor langer Zeit - Antworten
Stefan89 Ich muss zugeben, dass ich wirklich nicht wei├č, was Substantive sind. Ich konnte es mir fr├╝her nicht merken und kann es immernoch nicht.
(Was wohl keine gute vorraussetzung daf├╝r ist, hier Texte zu ver├Âffentlichen...)
Allerdings habe ich eine Korrigierte Version bekommen und auch schon ausgetauscht.
Daf├╝r nochmal Danke :) Ich wei├č leider auch sehr gut, dass ich gro├če schw├Ąchen in meiner Rechtschreibung habe und versuch es schon gering zu halten...
(was die Beschreibung anging, dort war ich wirklich schlampig ;) ) Trotzdem Danke f├╝r dein kommentar.

Stefan
Vor langer Zeit - Antworten
d3f4c3r Guter Inhalt und so schmerzlich vertraut. Was mich pers├Ânlich aber st├Ârt, man dringt nicht so in die Geschichte ein, ist irgendwie schnell eines nach dem anderen Abgehakt. Wenn man da ein bisschen mehr ins Detail geht w├╝rde das dem ganzen sicher keinen Abruch tun.
Aber alles in allem kann man trotz dem miesen Thema das ein oder andere Grinsen nicht vermeiden

Gru├č
Tim
Vor langer Zeit - Antworten
Stefan89 Kritik! - Abermals bitte ich darum, dass ihr euch nicht zur├╝ckhaltet, solltet ihr etwas zu bem├Ąngeln haben.
Ich m├Âchte mich verbessern und lernen, daf├╝r brauche ich ehrliche Meinungen!

Liebe gr├╝├če und Danke,

Stefan
Vor langer Zeit - Antworten
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