Gedichte
Glückspiraten

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"Glückspiraten"
Veröffentlicht am 31. Dezember 2011, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Ich bin PhanThomas, aber Leute, die mich kennen, dürfen mich auch gern Thomas nennen. Oder ach, nennt mich, wie ihr wollt. Denn ich bin ja ein flexibles Persönchen. Sowohl in dem, was ich darzustellen versuche, als auch in dem, was ich schreibe. Ich bin unheimlich egozentrisch und beginne Sätze daher gern mit mir selbst. Ich bin eine kreative Natur, die immer das Gefühl hat, leicht über den Dingen zu schweben - und das ganz ohne Drogen. Man ...
Glückspiraten

Glückspiraten

Beschreibung

Ein Gedicht für meinen Schatz. Vermutlich das allererste von mir, in dem es weder Mord noch Totschlag noch sonst welche Wehwehchen gibt. Ahem. (Cover: © olga meier-sander / pixelio.de; www.pixelio.de)

Sag, siehst du die schlafenden Schiffe dort liegen?
Stiehl eins mit mir und wir flieh’n übers Meer!
Schon bald woll’n wir über das Wellendach fliegen,
Halt dich gut fest, aller Anfang ist schwer!

Die Leinen sind los, jetzt den Anker noch lichten,
Nimm meine Hand, uns’re Reise beginnt!
Ich spüre den Abschied von Altem mitnichten,
Spricht unser Herz doch: Wer wagt, der gewinnt!

Dies Schiff ist das Wir, uns’re Liebe die Böe,
Nur wenn sie stark ist, geht’s tüchtig voran.
Wir hissen die Flagge des Glücks in die Höhe,
Segeln als zweisam Piratengespann.

Und ewig die See ist uns beiden ein Spiegel,
Glänzt von der Sonne, von Stürmen so schwer!
Doch immer mein Blick sei mein wahr sprechend Siegel,
Dich geb’ im Leben ich nicht wieder her!

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Hörbuch

Über den Autor

PhanThomas
Ich bin PhanThomas, aber Leute, die mich kennen, dürfen mich auch gern Thomas nennen. Oder ach, nennt mich, wie ihr wollt. Denn ich bin ja ein flexibles Persönchen. Sowohl in dem, was ich darzustellen versuche, als auch in dem, was ich schreibe. Ich bin unheimlich egozentrisch und beginne Sätze daher gern mit mir selbst. Ich bin eine kreative Natur, die immer das Gefühl hat, leicht über den Dingen zu schweben - und das ganz ohne Drogen. Man trifft mich stets mit einem lachenden und einem weinenden Auge an. Das scheint auf manche Menschen dermaßen gruselig zu wirken, dass die Plätze in der Bahn neben mir grundsätzlich frei bleiben. Und nein, ich stinke nicht, sondern bin ganz bestimmt sehr wohlriechend. Wer herausfinden will, ob er mich riechen kann, der darf sich gern mit mir anlegen. ich beiße nur sporadisch, bin hin und wieder sogar freundlich, und ganz selten entwischt mir doch mal so etwas ähnliches wie ein Lob. Nun denn, genug zu mir. Oder etwa nicht? Dann wühlt noch etwas in meinen Texten hier. Die sind, äh, toll. Und so.

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Apollinaris Meeeeer äääh Meeeeeehr Text bitte. ;)
Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Re: Ich -
Zitat: (Original von Luzifer am 26.10.2012 - 02:33 Uhr) würde bei diesen Worten weinen, wenn ich könnte. Was soll ich sagen, es ist einfach traumhaft schön geschrieben.
Irgendwie habe ich mich auch den vierten Teil von Fluch der Karibik erinnert gefühlt, wo die Meerjungfrau ihren Lieben nach unten mitnimmt.
Allein die vorletzte Zeile finde ich etwas, im Vergleich zum restlichen Gedicht, nicht ganz geglückt. Es scheint leicht, als wolltest du mehr auf den Reim, als auf das Gefühl raus.
Ändert aber nichts am Favoriten. ^^

Beste Grüße
Luzifer

Hallo L.,

puh, vielen Dank! :-) Was den vorletzten Vers angeht, hast du nicht ganz unrecht. Da hab ich mir tatsächlich ganz schön einen abgebrochen. Aber ich wollte eben unbedingt den Spiegel beibehalten. ;-) Und siehste, den vierten Teil von »Fluch der Karibik« wollte ich schon lange mal gucken. Der soll ja dann doch 'ne Ecke besser sein als Teil 2 und 3, die ich doch recht mau fand. Stellenweise jedenfalls.

Viele Grüße
T.
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer Ich - würde bei diesen Worten weinen, wenn ich könnte. Was soll ich sagen, es ist einfach traumhaft schön geschrieben.
Irgendwie habe ich mich auch den vierten Teil von Fluch der Karibik erinnert gefühlt, wo die Meerjungfrau ihren Lieben nach unten mitnimmt.
Allein die vorletzte Zeile finde ich etwas, im Vergleich zum restlichen Gedicht, nicht ganz geglückt. Es scheint leicht, als wolltest du mehr auf den Reim, als auf das Gefühl raus.
Ändert aber nichts am Favoriten. ^^

Beste Grüße
Luzifer
Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Re: Re: Re: Liebe und Wasser haben keine Balken -
Zitat: (Original von Cupator am 07.08.2012 - 21:25 Uhr)
Zitat: (Original von PhanThomas am 07.08.2012 - 12:05 Uhr)
Zitat: (Original von Cupator am 06.08.2012 - 21:48 Uhr) Deswegen fällt es schwer, Wasser und Seefahrt als lyrische Grundlage für ein Liebesgedicht zu nehmen. Aber dieses Gedicht hier, lieber PhanThomas, überwindet solche Schwierigkeiten mühelos. Die "schlafenden Schiffe" finde ich ein besonders eindrückliches Bild, und auch das "übers Wellendach fliegen". Schönes Gedicht, nicht gar so häufig hier, diese Qualität.

Cupator

Hallo Cupator,

das mit den Balken höre ich zum ersten Mal. Danke schön für die Anregung! :-) Davon abgesehen fand ich aber gerade die See als Motiv doch sehr passend, weil doch alle ihre Attribute sich irgendwie übertragen lassen.
Das mit der Qualität hier stimmt leider. Umso schöner, dass du's hier anders siehst.

Viele Grüße
Thomas


Die Balken, die im Wasser fehlen, tja, das hat mir schon meine Mutter beigebracht. Sie hat das aber immer als Bedrohung betrachtet, nicht als Chance. Dabei ist es wohl, in der Seefahrt wie in der Liebe, beides.

Ist richtig. So sehe ich die See halt auch. Obwohl ich gar nicht mal so der Meerfan bin, muss ich eingestehen.
Vor langer Zeit - Antworten
Cupator Re: Re: Liebe und Wasser haben keine Balken -
Zitat: (Original von PhanThomas am 07.08.2012 - 12:05 Uhr)
Zitat: (Original von Cupator am 06.08.2012 - 21:48 Uhr) Deswegen fällt es schwer, Wasser und Seefahrt als lyrische Grundlage für ein Liebesgedicht zu nehmen. Aber dieses Gedicht hier, lieber PhanThomas, überwindet solche Schwierigkeiten mühelos. Die "schlafenden Schiffe" finde ich ein besonders eindrückliches Bild, und auch das "übers Wellendach fliegen". Schönes Gedicht, nicht gar so häufig hier, diese Qualität.

Cupator

Hallo Cupator,

das mit den Balken höre ich zum ersten Mal. Danke schön für die Anregung! :-) Davon abgesehen fand ich aber gerade die See als Motiv doch sehr passend, weil doch alle ihre Attribute sich irgendwie übertragen lassen.
Das mit der Qualität hier stimmt leider. Umso schöner, dass du's hier anders siehst.

Viele Grüße
Thomas


Die Balken, die im Wasser fehlen, tja, das hat mir schon meine Mutter beigebracht. Sie hat das aber immer als Bedrohung betrachtet, nicht als Chance. Dabei ist es wohl, in der Seefahrt wie in der Liebe, beides.
Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Re: Liebe und Wasser haben keine Balken -
Zitat: (Original von Cupator am 06.08.2012 - 21:48 Uhr) Deswegen fällt es schwer, Wasser und Seefahrt als lyrische Grundlage für ein Liebesgedicht zu nehmen. Aber dieses Gedicht hier, lieber PhanThomas, überwindet solche Schwierigkeiten mühelos. Die "schlafenden Schiffe" finde ich ein besonders eindrückliches Bild, und auch das "übers Wellendach fliegen". Schönes Gedicht, nicht gar so häufig hier, diese Qualität.

Cupator

Hallo Cupator,

das mit den Balken höre ich zum ersten Mal. Danke schön für die Anregung! :-) Davon abgesehen fand ich aber gerade die See als Motiv doch sehr passend, weil doch alle ihre Attribute sich irgendwie übertragen lassen.
Das mit der Qualität hier stimmt leider. Umso schöner, dass du's hier anders siehst.

Viele Grüße
Thomas
Vor langer Zeit - Antworten
Cupator Liebe und Wasser haben keine Balken - Deswegen fällt es schwer, Wasser und Seefahrt als lyrische Grundlage für ein Liebesgedicht zu nehmen. Aber dieses Gedicht hier, lieber PhanThomas, überwindet solche Schwierigkeiten mühelos. Die "schlafenden Schiffe" finde ich ein besonders eindrückliches Bild, und auch das "übers Wellendach fliegen". Schönes Gedicht, nicht gar so häufig hier, diese Qualität.

Cupator
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PhanThomas Re: -
Zitat: (Original von Feedre am 19.07.2012 - 22:36 Uhr) Da hat sich der Schatz sicher gefreut...ich auch...wunderschön.
Lg
Feedre

Hall Feedre,

ja, Schatzi hat sich gefreut. Hat sie zumindest gesagt und sie sah auch so aus. :-) Hab lieben Dank!

Liebe Grüße
Thomas
Vor langer Zeit - Antworten
Feedre Da hat sich der Schatz sicher gefreut...ich auch...wunderschön.
Lg
Feedre
Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Re: Ahoy, mein lieber Thomas! -
Zitat: (Original von DoktorSeltsam am 11.01.2012 - 08:41 Uhr) Sehr schön und sehr gefühlvoll. Ich denke, Dein Schatz wird sich gefreut haben. Darf ruhig mehr von kommen...

Beste Grüße

Dok

Guten Morgen und besten Dank! Gefreut hat sie sich (bezogen auf das Wort Schatz müsste es ja er heißen, was aber irgendwie seltsam anmutet, finde ich). Damit wäre das Ziel erreicht und, nun ja, sollte mein Hirn die Muse wieder einmal in die Marmelade tunken, kommt sicher auch wieder was in der Art raus. Inzwischen wäre ich aber froh, wenn überhaupt mal was raus käme.

Beste Grüße
Thomas
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