Romane & Erzählungen
Gesang der Linderung - Sternenkinder

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"Gesang der Linderung - Sternenkinder"
Veröffentlicht am 21. Oktober 2011, 8 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Gesang der Linderung - Sternenkinder

Gesang der Linderung - Sternenkinder

Beschreibung

Mal eine andere Form Trost zu erhalten und vielleicht auch zuzulassen. Dieses ist eine Art gefĂŒhrte Meditation, welche auch gelesen werden kann.


Gesang der Linderung

Ich sehe Dich traurig am Rand einer Blumenwiese sitzen.
Deine Kleidung befleckt von der Erde die grob und aufgeworfen
unter dem dichten Schattendach der BĂ€ume liegt.
Dein Blick wirkt wie in anderen Ebenen
und etwas feucht sind deine Augen.
Das ganze spielt auf einem HĂŒgel
der sanft in alle Richtungen abfÀllt.

Ich trete hinzu, betrachte Dich und Dein Wesen
und mein Innerstes gibt Weisung vor Dir Platz zu nehmen.
Eine ganze Weile sehe ich Traurigkeit und Schmerz in Deinen Augen,
sehe die Tiefe mit der ein Stachel in Dir steckt und Dich peinigt.
Nicht ansprechbar bist Du, hörts nicht meine Worte.

Vor Dir auf dem Boden nehme ich Platz
und schaue Dir in Deine Augen.
Ich öffne meine Tasche und entnehme ihr
ein eingeschlagenes silbriges, seidiges Tuch,
breite es zwischen Dir und mir aus
und wie eine kleine Wolke liegt es auf der Erde.
Leise summend trÀumt mir eine Melodie
und mit innerer Freude sehe ich das Dein Blick zurĂŒckkehrt.
Leise Worte sprechend reiche ich meine HĂ€nde
und die Deinen legt Du hinein,
TrÀnen beginnen zu laufen,
rinnen ĂŒber die Wangen
und tropfend fallen sie auf Dein Kleid,
wo sie wie Perlen hinab rollen
und sammeln sich auf dem seidigen Tuch.

Dieses verÀndert sich und wirkt wie eine offenen Quelle die nun zu Tage tritt.
Rinnsale laufen sternförmig den HĂŒgel hinab.
Ein wenig versickert im Boden,
anderes rinnt, fließt weiter und findet einen Bach
oder Fluß und fließt fort und fort.
Bis die TrÀnen versiegen und nur noch seidiger Schimmer am Boden liegt.
Möge die Erde wandeln, mögen die Ströme mit sich nehmen den Kummer und Schmerz.

Nun nimm Dir einen Moment Zeit
und lass Deine Gedanken zu dem gleiten was Dir jetzt so fehlt.
Bringe es dir vor Augen und halte es sanft in Deinen Armen.
Genieße diese zĂ€rtlich, liebevolle Verbindung
und lass Deinen ganzen Schmerz,
Deine Traurigkeit dort hinein fließen.
FĂŒhle wie Dein Herz leichter wird,
nimm den darin enthaltenen Trost
und lege ihn wie Balsam auf Deine Seele.
FĂŒhle Dich und auch die Anwesenheit Deines Sternenkindes
jetzt und zu diesem Moment.
Finde darin Kraft,
schöpfe daraus Mut
so wie Du es brauchst und es dir Gut tut.
Dann verabschiede Dich, wenn nötig bis zum nÀchsten Mal
und komme dann wieder zu mir,
zu dem Platz auf dem Erdboden
unter dem BlÀtterdach der BÀume an der Lichtung.
Schau mir in die Augen
und finde den Frieden.

In Deinen Augen sehe ich einen kleinen Funken,
Du kommst zurĂŒck, StĂŒck um StĂŒck.
Etwas freier wird Dein Atmen
und fragend schaust Du mich an.
Ich nehme das Tuch,
welches trocken sich in meine HĂ€nde schmiegt.
Hebe es hoch und schaue darĂŒber hinweg zur Blumenwiese
welche im Schein der Sonne liegt.
Hole tief Luft und mit der Kraft meiner Lungen
blase ich das Tuch wie Nebelschleier rĂŒber zur Wiese ins Sonnenlicht.
Kaum erreichen sie die Sonnenstrahlen
nimmt ein Windhauch sich ihrer an,
spielt mit ihnen bis die Schlieren
sich im Sonnenlicht verlieren.

Noch einmal findet mein Blick den Deinen ,
stehe langsam auf und mit einem LĂ€cheln verabschiede ich mich.
Weit aus den Tiefen Deiner Augen kehrt ein kleiner Funke des LĂ€chelns zurĂŒck
und ich weiß es wird sich finden.
Mit einem Wort des Grußes wende ich mich der Wiese zu
und mit dem Schritt ins Sonnenlicht, bin auch ich verschwunden.
Dirk Steinert/Silberwolf

Meine Gedanken und mein MitgefĂŒhl sind bei Dir


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Silberwolf

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monalisa592107 ein text der berührt lg monika
Vor langer Zeit - Antworten
shirley Mal etwas ganz anderes. Hatte ich bisher noch nicht gelesen....ohne weitere Worte gehe ich mit eine ruhe aus deinen Worten und verabschiede mich.

LG Shirley
Vor langer Zeit - Antworten
Zentaur Hallo Dirk,
vielen Dank fĂŒr die wunderschönen Worte, ich werde sie zur Meditation verwenden.

lg Helga
Vor langer Zeit - Antworten
Ephraim Nur wer es fĂŒhlen kann , kann es auch schreiben - solche Bewußtseinsschritte lassen das Herz höher schlagen !

Sehr schön

favo

LG Ephraim
Vor langer Zeit - Antworten
Silberwolf Re: ... -
Zitat: (Original von SaenaPJ am 26.10.2011 - 22:24 Uhr) Eigendlich wollte ich etwas schreiben doch mir fehlen die Worte
Ein GefĂŒhl nehme ich Dankbar mit

manchesmal sind es Tage, an denen diese Zeilen einen ganz Besondes Tragen

Liebe GrĂŒĂŸe Petra-Josie


Denk an Dich und sende dir einen herzlichen Gruß
Dirk
Vor langer Zeit - Antworten
Silberwolf Re: Danke -
Zitat: (Original von KleinerFalke am 29.10.2011 - 12:23 Uhr) LIeber DIrk,
danke fĂŒr deine Worte und den Hinweis.
Mit einem Kloß im Hals habe ich deine Zeilen gelesen, und bin tief berĂŒhrt. Sie sind wunderschön, und ich hab mich in ihnen wieder gefunden.

Herzliche GrĂŒĂŸe
Melanie


Liebe Melanie,
ich denke das ich dir den Hinweis gab hat dir vielleicht ein wenig helfen können. Wenn es so ist, dann bin ich zufrieden.
Auch von mir einen herzlichen gruß an Dich.
Dirk
Vor langer Zeit - Antworten
KleinerFalke Danke - LIeber DIrk,
danke fĂŒr deine Worte und den Hinweis.
Mit einem Kloß im Hals habe ich deine Zeilen gelesen, und bin tief berĂŒhrt. Sie sind wunderschön, und ich hab mich in ihnen wieder gefunden.

Herzliche GrĂŒĂŸe
Melanie
Vor langer Zeit - Antworten
SaenaPJ ... - Eigendlich wollte ich etwas schreiben doch mir fehlen die Worte
Ein GefĂŒhl nehme ich Dankbar mit

manchesmal sind es Tage, an denen diese Zeilen einen ganz Besondes Tragen

Liebe GrĂŒĂŸe Petra-Josie
Vor langer Zeit - Antworten
Silberwolf Re: -
Zitat: (Original von tscherry am 21.10.2011 - 11:27 Uhr) Wunderschön. Ich werde es ausdrucken und als Meditation verwenden. Vielen Dank fĂŒr den Hinweis. LG Ursel



liebe tscherry,
freu mich das es dir so gut gefÀllt und ja, darfst du ich bin damit einverstanden.

lieben Gruß an Dich
Dirk
Vor langer Zeit - Antworten
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