Romane & Erzählungen
Die Frau mit dem Kinderwagen

0
"Die Frau mit dem Kinderwagen"
Veröffentlicht am 09. Februar 2008, 6 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Amazone oder gute Fee? Der Name dieser zauberhaften f├╝nfunddrei├čig j├Ąhrigen, vielseitig veranlagten Frau alleine, zergeht schon auf der Zunge. ? NERMIYE STELLA OBUZ ? Ein Name den man sich unbedingt merken sollte, denn die Art wie sie ihre Gef├╝hle, egal ob Sorgen, Mitleid, N├Ąchstenliebe aber auch Frust zu Papier bringt, ist einzigartig. So, einzigartig, das sie diesen Satz sagt; Ich war immer anders und besonders in 21. Jahrhundert, ...
Die Frau mit dem Kinderwagen

Die Frau mit dem Kinderwagen

Die Frau mit dem Kinderwagen

Die Frau mit dem Kinderwagen.


Ein Bild, das mich heute sehr traurig machte.
Sah eine weinende Frau mit dem Kinderwagen, sie schob laut weinend den Kinderwagen, es sah sehr traurig aus. Blieb zuerst stehen, aber dann ich ging auf sie zu; Hallo, kann ich ihnen helfen?
Sie schaute mich verwirrt an und l├Ąchelte und weinte zugleich.
Ich werde sterben m├╝ssen, ich bin todkrank, mein Baby ist zu klein, was soll ich tun? Ich umarmte sie, der Wonneproppen spielte im Kinderwagen, er wusste ja nicht dass die Mama bald nicht mehr da ist.
War zuerst wie versteinert, aber dann bat ich sie mit mir einen Kaffee zu trinken, sie nickte.und
ich bestellte zwei Pott Kaffee beim B├Ącker um die Ecke, setzten uns auf die Bank.. Wie hei├čen sie eigentlich? Ich hei├če Jana Meyer, bin gerade mal 31jahre alt und mein Baby hei├čt Timo, er ist 14 Monate alt. Ich sah sie an und sagte, ich hei├če Stella, aber alle nennen mich Engel oder Mama Theresia. Sie nahm einen Schluck Kaffee und schaute mich an und fragte warum ich sie ansprach.
Na ja, ich bin eine Frau, dein weinen erinnerte an mich, damals war ich allein, keiner fragte mich warum ich weine. Jana, wir sollten uns allen helfen oder? Erz├Ąhle mir was ist genau mit dir, wenn es dich nicht st├Ârt? Sie schaute tief in meine Augen und sagte dann, Stella w├╝rdest du auf mein Kind aufpassen, ihn lieben, f├╝r ihn da zu sein, k├╝ssen, Geborgenheit schenken, willst du mein Kind haben, bitte. ich habe eine sehr gutes Gef├╝hl bei dir, denn ich werde bald sterben m├╝ssen, versteh mich bitte, viel Zeit habe ich nicht mehr, hat der Arzt heute gesagt.

Ich liebe Kinder, denn ich habe keines, aber ich schaute nach oben, fragte Gott lieber Gott, du bist der allm├Ąchtige Herr im Himmel, wenn ich ein wahres Wort sage, will ich ihn auch einhalten, dann kann ich ein gesundes Kind erziehen und meiner Gemeinde die menschliche Lehre ermahnen, und die Gegner widerlegen. Danke lieber Gott, ich will wie meine Vorfahren mit reinem Gewissen dienen, ich danke dir bei Tag und Nacht, in meinen Gebeten in denen ich unabl├Ąssig an dich denke. .Jana war erstaunt ├╝ber meine gesagten Worte, sie umarmte mich und sagte; Stella du bist die richtige Mama f├╝r mein Kind, bitte nehme es an, Bitte, sie fing an zu weinen. Das Baby l├Ąchelte wie ein Engel, machte Ger├Ąusche, die Augen waren blau wie das Meer, in dem ich zum zweiten mal ertrinke.

DREI MONATE SPÄTER:
Jana starb am 20.08.2007.
Ich Nermiye Stella Obuz, sie bat mich um das Kind zu k├╝mmern;

Liebe Stella, ich danke Gott dass er dich gesandt hat, k├╝mmere dich um mein Baby, schenke ihm die gro├če Liebe, mehr will ich nicht, wenn es Abend wird besuche ich den Mond, dann k├Ânnt ihr beide aus dem Fenster schauen, winke euch zu.
Mein Herz war sehr ber├╝hrt, Tr├Ąnen kamen, in meinen Armen ein Baby, im Mund ein Schnuller, die Augen blau wie das Meer, wie damals von meinen Marc. Ich dr├╝ckte Timo an meine Brust, k├╝sste den Kleinen, legte ihn neben Jana hin, ging f├╝r einen kurzen Moment raus, .Einige Minuten sp├Ąter h├Ârte ich Timo weinen, schnell ging ich rein, Jana schlief , den weinenden Timo im Arm. Ich nahm schnell Timo an meine Schulter und sagte ihm; mein kleiner Timo, egal was passiert, werde meine ganze Liebe dir geben, aus dir wird ein sch├Âner Mensch wie mein Marc damals. Er l├Ąchelte, ich k├╝sste ihn zaghaft, wie mein eigenes......

Beerdigung:
Timo und ich waren jetzt ein Team , wir hatten keine schwarze Sachen an. Wei├č, wir waren wie Engel. Am Grab bettete ich; Liebe Jana, Gott hat dich zu sich gerufen, habe keine Angst, um deinen Timo, ich verspreche dir, ich riech vielleicht nach Mama Jana, aber ich habe den selben Duft gekauft, damit ich wenigstens ein bi├čchen nach dir riechen werde, meine Haare demn├Ąchst blond f├Ąrbe, wie du, werde auch die gleichen Lieder singen, aber werde ich auch so wie Du? Einen Schnuller f├╝r dich Jana.

Timo lag im Kinderwagen, so friedlich, er ahnte nichts und schlief...............


N.Stella


http://www.mscdn.de/ms/karten/v_27932.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_27933.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_27934.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_27935.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_27936.png
0

Hörbuch

Über den Autor

NStellaObuz


Amazone oder gute Fee?

Der Name dieser zauberhaften f├╝nfunddrei├čig j├Ąhrigen, vielseitig veranlagten Frau alleine, zergeht schon auf der Zunge. ? NERMIYE STELLA OBUZ ?
Ein Name den man sich unbedingt merken sollte, denn die Art wie sie ihre Gef├╝hle, egal ob Sorgen, Mitleid, N├Ąchstenliebe aber auch Frust zu Papier bringt, ist einzigartig. So, einzigartig, das sie diesen Satz sagt; Ich war immer anders und besonders in 21. Jahrhundert, jetzt wollen auch alle anders und besonders sein, aber ich bin gleich geblieben. N.S.O.

Schon als kleines Kind zeigte sie ganz besondere Verhaltensweisen, denn als sie f├╝nf Jahren etwas B├Âses erlebte, sprach sie ein ganzes Jahr lang kaum ein Wort, und lie├č Eltern sowie ├ärzte verzweifeln. Stumm wie eine Porzellan Puppe die keinerlei Gef├╝hle zeigte, verst├Ąndigte sie sich in dieser Zeit nur mit selbst erfundenen Handzeichen ( sp├Ąter konnte sie mir Geh├Ârlosen besser Kommunizieren). Im sp├Ąteren Verlauf ihres Lebens musste sie auf Grund dessen sogar eine Sprachschule besuchen, um sich mit ihren Mitmenschen wie fr├╝her verst├Ąndigen zu k├Ânnen.
In der Schule war sie meistens die Anf├╝hrerin, besch├╝tzte die Schwachen, k├Ąmpfte wenn es sein musste sogar gegen ├Ąltere Jungs und war st├Ąndig eine Amazone der ? Gerechtigkeit?. Oft spielte sie aber auch mit ihren Nachbarskinder Theaterst├╝cke auf, Kinder Theaterst├╝cke um die heile Welt mit liebe ohne Krieg, bekam 5 Oscars. Sie war die Regisseurin, von den Eintrittsgeldern die durch die Nachbarschaft zustande kamen, organisierte N.Stella Obuz als Gage f├╝r die Nachwuchsschauspieler, gemischte Zuckert├╝ten.
Auch als Hobby G├Ąrtnerin machte sich dieses kleine, lebensfrohe M├Ądchen ebenfalls n├╝tzlich, indem sie im Garten ihrer Eltern alles anbaute, was durch einen Samen zum leben und Gedeihen erweckt wurde. Ihr Kassettenrecorder der dabei ihr st├Ąndiger Begleiter war, spielte Musik die genauso abwechslungsreich war, wie all ihre Gew├Ąchse. Sie reichte von Klassischer Musik, Opern, Arien, die sie heute immer noch liebt, bis zu Gr├Ânemeyer, Maffay, Marlene Dietrich, Hildegard Knef.

Tote Tiere, egal ob Marienk├Ąfer, Spinnen, Kr├Ąhen, vergrub sie liebevoll in kleinen Gr├Ąbern. Sie glaubt an die Seelen, hat viel Respekt vor dem leben und Tod.
Die im Sternkreiszeichen L├Âwe Geborene , musste im weiteren Lebenslauf ebenfalls feststellen, dass sie die F├Ąhigkeit besitzt Ereignisse zu tr├Ąumen, kurz bevor sie passieren wie zum Beispiel das Attentat auf Papst Johannes Paul II. oder der Fall der T├╝rme am 11. September 2001. Da sie das letztere Ereignis in ihrer eigenen Pizzeria ihren G├Ąsten prophezeite, nannte man sie lange Zeit ?Die gute Hexe?, was sie aber ├╝berhaupt nicht st├Ârte, sie liebte die Hexen, sie h├Ąlt sie f├╝r stark, erfindungsreich und intelligent.
Heute k├╝mmert sich die geb├╝rtige Delmenhorsterin ehrenamtliche um alte Menschen, denn sie sind das Wissen unsere Gesellschaft wie sie selber sagt. Sie sieht es gerne wenn diese Gruppe von Menschen f├╝r ihr flei├čiges Lebenswerk belohnt wird. Ihr gr├Â├čter Lebenswunsch ein Eigenes Kind zu haben, aber leider durch eine Krankheit, kann sie keine Kinder Geb├Ąren. Aus diesem Grunde setzte sie sich umso mehr f├╝r das Wohlergehen der Kinder ein, indem sie oft Schirmherrin f├╝r Spendenaufrufs ist, genauso wie f├╝r krebskranke Menschen.
Die derzeitige Klavier- Restauratorin beschreibt sich als eine Mischung aus Mutter Theresa, papst Johannes Paul II, Galileo, Nostradamus, Einstein, und Martin Luther, Dai lama, B├Ąume, Wasser, Sonne, Mond, Erde.
Eine feinf├╝hlige Verbindung aus Seele, Herz und K├Ârper, die ihrem Feind vor dem Verhungern rettet und eine verirrte Landschildkr├Âte quer durch Ihre Heimatstadt Berlin/ Istanbul/ Palermo tragen w├╝rde, um leben zu retten. Sogar bei einer Taxi fahrt auf der Autobahn, sieht sie eine tot Katze liegen, sie l├Ąsst den Taxi Fahrer stoppen, und steigt mitten auf der Autobahn um die Katze, ins gr├╝ne zu legen.
Lesen sie die Werke dieser Frau bei einem Glas Rot wein und sanften Kl├Ąngen Klassischer Musik. Sie werden sp├╝ren, dass ihr zu Hause ihr Herz, und das Dach ihre Seele ist...

.....halte eine Fee!
Von Norbert van Tiggelen
16.07.09

Leser-Statistik
266

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
AnneEulia Was für eine rührende Geschichte...
Ja ein lebendiger Engel mit so viel Herz
Schön geschrieben

LG AnneEulia
Vor langer Zeit - Antworten
NStellaObuz Re: Oh Mann -
Zitat: (Original von Shari am 29.10.2008 - 02:31 Uhr) das haut mich um. Solch ein Schicksal... Und Du bist ein Engel - ich kanns nicht anders sagen, wirklich! Soviel Liebe, W├Ąrme und Menschlichkeit...
Wundersch├Ân geschrieben.

Liebe Gr├╝sse
Heidi
*****



Es war eine traurige Geschichte, dem kleine geht es gut, ist bei seiner Tante, ich beobachte ihn immer von weitem.....ich hab den lieb, da ist eine Verbindung, das wissen wir drei, Dankesch├Ân. vlg Stella
Vor langer Zeit - Antworten
NStellaObuz Re: stella -
Zitat: (Original von Nera200 am 28.10.2008 - 22:11 Uhr) auch diesen text habe ich von herzen gerne wieder gelesen



grazie bella
Vor langer Zeit - Antworten
Shari Oh Mann - das haut mich um. Solch ein Schicksal... Und Du bist ein Engel - ich kanns nicht anders sagen, wirklich! Soviel Liebe, W├Ąrme und Menschlichkeit...
Wundersch├Ân geschrieben.

Liebe Gr├╝sse
Heidi
*****
Vor langer Zeit - Antworten
Nera200 stella - auch diesen text habe ich von herzen gerne wieder gelesen
Vor langer Zeit - Antworten
NStellaObuz Re: Uff... -
Zitat: (Original von evchen am 01.03.2008 - 14:34 Uhr) ...bin sprachlos.
Sie hat mich sehr ber├╝hrt deine Geschichte.
Anscheind habe ich mich geirrt und Engel gibt es tats├Ąchlich.
vlg evi

Liebe evi,
Engel gibt es, man muss dran glauben, viele Menschen bezeichnen mich so, soll jetzt hier nicht arrogant r├╝ber kommen, ich schreibe so wie es ist, es ist eine wahre Geschichte, vielen dank.vlg stella
Vor langer Zeit - Antworten
evchen Uff... - ...bin sprachlos.
Sie hat mich sehr ber├╝hrt deine Geschichte.
Anscheind habe ich mich geirrt und Engel gibt es tats├Ąchlich.
vlg evi
Vor langer Zeit - Antworten
NStellaObuz Re: Die Frau mit Kinderwagen -
Zitat: (Original von Waldhexe am 14.02.2008 - 00:40 Uhr) sehr sch├Ân aber total traurig.
aber toll geschrieben.
lg silke


Liebe Silke,
Es ist eine Wahre geschichte, aber ich bekam das babay nicht, die familie war da, vielen dank.
vlg stella
Vor langer Zeit - Antworten
NStellaObuz Re: Re: Re: Re: Re: Ich wusste damals ganz genau... -
Zitat: (Original von Phosphorkeule am 15.02.2008 - 12:14 Uhr)
Zitat: (Original von nstella am 14.02.2008 - 14:16 Uhr)
Zitat: (Original von Phosphorkeule am 13.02.2008 - 21:30 Uhr) Hmmm... was soll ich dazu noch sagen? Dieser Kommentar ist einer der wunderbarsten, die ich jemals bekommen habe! Vielen Dank, meine kleine, graue Welt ist etwas gr├╝ner geworden.
LG Norbert


Deine Welt ist mit Regenbogen Farben bezogen, sie tr├Âpeln auf deine Zeilen, deine Zeilen sprechen alles, was sich bewegt und nicht bewegt.
Wunderbar ist deine Menschlichkeit.
lg Stella
Heute was f├╝r ein Kitch-VALENTINS TAG naund



"Kitsch- Valentinstag"?
Ja und..... abe r sch├Âne Worte wie ich finde!
LG Norbert


Ciao paul,
vielen dank, bin endlich da jetzt hier
lg stella
Vor langer Zeit - Antworten
NorbertvanTiggelen Re: Re: Re: Re: Ich wusste damals ganz genau... -
Zitat: (Original von nstella am 14.02.2008 - 14:16 Uhr)
Zitat: (Original von Phosphorkeule am 13.02.2008 - 21:30 Uhr) Hmmm... was soll ich dazu noch sagen? Dieser Kommentar ist einer der wunderbarsten, die ich jemals bekommen habe! Vielen Dank, meine kleine, graue Welt ist etwas gr├╝ner geworden.
LG Norbert


Deine Welt ist mit Regenbogen Farben bezogen, sie tr├Âpeln auf deine Zeilen, deine Zeilen sprechen alles, was sich bewegt und nicht bewegt.
Wunderbar ist deine Menschlichkeit.
lg Stella
Heute was f├╝r ein Kitch-VALENTINS TAG naund



"Kitsch- Valentinstag"?
Ja und..... abe r sch├Âne Worte wie ich finde!
LG Norbert
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
29
0
Senden

5997
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung