Romane & Erzählungen
Blutengel

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"Blutengel"
Veröffentlicht am 23. September 2011, 18 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Blutengel

Blutengel

Beschreibung

Rose, tr├Ągt ein St├╝ck von Michelles Seele in sich. Am Anfag wird sie sogar mit ihr vertauscht. Doch Michelle ist schon seit hundert Jahren Tod. Erst als sie Louis einen schwarzen Blutengel und Jake einen wei├čen Blutengel begegnet f├Ąngt an sich Michelles Seele in ihr zu regen.

Die erste Begegnung

Als Rose (das bin ich) zum ersten mal einen Blutengel begegnete war ich erstaunt und gleichzeitig angeekelt. Den Blutengel den ich begegnete hatte schwarze Fl├╝gel, schwarze Haare und eine schwarze R├Âhrenjeans plus Schuhe an. Als er sich zu mir umdrehte hatte er gerade Blut an seinen etwas langen Eckz├Ąhnen und Lippen h├Ąngen. Er leckte sich ├╝ber die Lippen und schloss anschlie├člich den Mund. Erst jetzt fiel mir auf das er kein T-Shirt trug. Er hatte voll das Sixpack. Innerlich sabberte ich. Ich starrte in seine schwarzen-purpur roten Augen.

" Wer bist du? " fragte er.

" Rose! "

" Mhmm...Rose! Ich bin Louis! "

Louis packte mein Handgelenk und bereitete seine sch├Ânen schwarzen Fl├╝gel aus.

" Halt dich fest, wenn du kannst. "

Was?! Wollte er etwas flieg. Ich klammerte mich an ihn und schloss meine Augen. Ich sp├╝rte wie wir vom Boden abhoben. Ich stellte mir vor wie mein honigblondes Brust langes Haar zu allem Seiten hin flog und wenn ich jetzt meine Augen ├Âffnen w├╝rde meine schokobraunen Augen in seine schwarzen-purpur roten Augenblicken w├╝rden. Ich tat es. Ich hielt mich immer noch voll verkrampft an ihm fest. Louis hielt mich nicht. Wir flogen ├╝ber den Wolkenkratzer. Ich merkte wie er mich anstarrte und ich starrte zur├╝ck.

" Du bist ziemlich mutig! Die anderen h├Ąttenchn l├Ąngst los gelassen. "

Wir landeten auf einem Hochhaus. Langsam l├Âste ich mich von ihm. Ich blickte auf.

" Und jetzt? "

" Rose, du erinnerst mich an jemand. "

Louis faltete seine Fl├╝geln ein und schlenderte um mich.

" An wen den? "

" An...Michelle. Du bist Michelle! "

Seine Augen leuchteten auf und er flitzte auf mich zu.

" Michelle...schh...wie konntest du nur? Ich hab dich so vermisst. "

Louis's H├Ąnde waren an meinen Wangen.

" Wer ist Michelle? Ich bin Rose. " sagte ich zerstreut.

" Streite es nicht ab. "

Und dann auf den n├Ąchsten Moment lagen seine Lippen auf meinen. Louis k├╝sste mich wild, leidenschaftlich und entschlossen. Abermals und abermals. Und ich konnte nicht widerstehen. Bis seine H├Ąnde zu meinen Hals wanderten um mein Haar zur Seite zu schieben. Louis k├╝sste mich bis zum Hals und machte, so f├╝hlte es sich jedenfalls an, einen Knutschfleck.

" Stop! " schrie ich.

Blitzartig hob Louis seinen Kopf.

" Aber Michelle, du bist ja ein Mensch. " sagte Louis erstaunt.

" Ich bin nicht Michelle. Ich bin Rose. " schrie ich jetzt fast.

" Michelle " schrie Louis.

" Nein! Ich bin Rose! Raff das doch. " schrie ich jetzt.

Ich drehte mich von Louis weg, lief ├╝ber das Hochhausdach und fragte mich wie ich hier wieder runter kam. Pl├Âtzlich bemerkte ich wie ein heller Lichtblitz hinter mir auf hallt. Ich drehte mich um. Neben Louis stand ein zweiter Blutengel. Er hatte wei├če Fl├╝gel und war in wei├č gekleidet. Auch er trug kein T-Shirt, stattdessen pr├Ąsentierte er wie Louis ein Sixpack. Wow dachte ich mir. Seine Haare waren dunkelblond und kurz.

" Louis was machst du da? Lass das M├Ądchen gehen. "

Louis schaute den anderen Blutengel ver├Ąrgert an.

" Aber erkennst du sie nicht wieder, Jake? "

W├Ąhrend ich wie angewurzelt da gestanden hatte, war Louis langsam zu mir gelaufen und hatte seine H├Ąnde auf meine Schultern gelegt. Jake verkrunzelte die Stirn.

" Jake, das ist Michelle. " sagte Louis.

Auf der Stelle flitzte Jake zu uns. Er begutachtete mich.

" Wie kann das sein? Michelle ist Tod. Aber du siehst genauso aus wie sie. "

Ich starrte Jake in seine gold-grauen Augen, bis ich meine Worte fand.

" Ich bin nicht Michelle. Ich bin Rose. Und ich w├╝rde mich freuen, wenn ich jetzt endlich von diesen verdammten Hochhaus runter k├Ânnte. "

Jake nickte verst├Ąndlich.

" Ich mach das schon! " meinte Louis, der hinter mir stand.

Ich atmete schwer, denn mein Herz schlug so laut das man es h├Ątte h├Âren k├Ânnen.

" Wir machen sie ganz wirre, ich kann ihr Herz schlagen h├Âren. " meinte Jake.

" Ich bring sie wieder zur├╝ck. "

" Wer ist den Michelle? " fragte ich auf einmal.

" Michelle war auch ein Blutengel. Sie hat genauso ausgesehen wie du. Vor hundert Jahren ist sie gestorben. Sie hat uns beide geliebt. " meinte Jake traurig und eine rote Tr├Ąne floss ├╝ber sein Gesicht.

Blut.

" Oh tut mir Leid. Woran ist sie den gestorben? "

" Sie wurde zum tote verurteilt, weil sie einen anderen Blutengel angegriffen hatte und ihn┬á t├Âten wollte. " sagte Louis.

" Und wie waren ihre Fl├╝gel? "

" Schneewei├č! " meinte Jake.

" ich bringe dich wieder zur├╝ck, meine kleine Prinzessin! " fl├╝sterte Louis mir ins Ohr.

" Okay! "

Ich klammerte mich an Louis. Er breitet die Fl├╝gel aus.

" Auf Wiedersehen, Jake! " konnte ich gerade noch sagen, bevor wir abhoben.

Louis flog mit mir zur der kleinen Gasse, wo er mich fand und setzt mich an.

" Danke! " fl├╝sterte ich und wollte gehen, doch Louis lie├č mich nicht.

Er hielt mich noch f├╝nf Minuten in Arm, wobei mir auf fiel, das er ganz kalt war. Dann hielt Louis mich kurz auf Abstand.

" Ich hoffe ich sehe dich wieder meine kleine Prinzessin. "

Louis wollte mich k├╝ssen, doch ich hielt ihm nur meine Wange hin.

" Nein. Ich kenne dich noch nicht mal, da knutsche ich bestimmt nicht mit dir rum. "

" Sicher? " er und strich mir dabei eine Haarstr├Ąhne aus dem Gesicht,

" Ja! "

Doch ich gab ihm ein kleines K├╝sschen auf die Wange und ging an ihm vorbei in die Richtung wohin ich musste. Nach den ersten zehn Metern blickte ich zur├╝ck, doch Louis war nicht mehr da. Auf einmal sp├╝rte ich wie jemand mich von hinten packte und mir eine Klinge an den Hals dr├╝ckte. Ich schluckte stark.

" Mitkommen und wehe du schreist um Hilfe, dann bist du Tod. Und bei deinen h├╝bschen Gesicht w├Ąre das ja schade. " sagte die fremde Stimme.

Ich schluckte abermals und gehorchte. Langsam schob er mich zu seinen Transporter. Er riss kurz die T├╝r auf und stie├č mich herein. Sofort ├Âffnete ich sie wieder, sprang heraus und rannte. Doch er hielt mich fest.

" Hilfe! " schrie ich.

" Das war dumm von dir! " meinte die fremde Person.

" Eher f├╝r dich. " meinte jemand anderes.

Er packte den Entf├╝hrer vor mir an der Kehle und hob ihn hoch. Ich lief um ihm herum. Es war Louis. Und ich konnte sehen wie er seine langem scharfen Eckz├Ąhnen in ihn stie├č und sein Blut trank. Ich drehte mich weg und dann h├Ârte ich wie ein K├Ârper auf dem Asphalt aufschlug.

" Du kannst dich wieder um drehen Rose. "

Louis sah ganz normal aus nur der reglose K├Ârper auf dem Boden st├Ârte mich.

" Danke! " sagte ich nickend.

" Kriegt dein Retter ein Kuss als Dankesch├Ân? " fragte er.

" Sicher, aber nur dieses eine mal. "

Ich kam auf ihm zu und legte meine H├Ąnde gegen seine Brust. Langsam hob ich meinen Kopf und starrte zuerst in seine schwarzen-purpur roten Augen. Dann wanderten meinen Augen zu seinen Lippen, die so voll wirkten. Und dann k├╝sste ich ihn. Louis erwidertet den Kuss sofort leidenschaftlich. Doch aus den einen Kuss wurden zwei, drei, vier, f├╝nf und noch viele mehr.

Das Bild sah wie folgt aus: Ein muskul├Âser oben ohne gefl├╝gelter Mann, k├╝sste eine kleine blonde Frau, die beinah fast entf├╝hrt wurde. Schlie├člich riss ich mich zusammen.

" ich muss nach Hause! Ich muss morgen arbeiten. Auf Wiedersehen. " sagte ich zuckers├╝├č.

" Okay! " meinte Louis ruhig.

Dieses mal lief ich zielstrebig meinen Weg, bis ich zu Hause ankam. Sofort schmiss ich mich auf mein Bett und schlief ein. Das war ein langer Abend gewesen.

Der Traum

┬áMein Traum war wie eine Erinnerung, die ich vor langer Zeit vergessen hatte. Ich sah mich selbst in einem wei├čen knie langen Kleid mit wei├čen Fl├╝geln auf Wolken tanzen. Die Dunkelheit die um mich herrschte hob mich richtig hervor. Schlie├člich flog ich zur Erde, wo mich Jake dann ab fing.

" Michelle, komm der Hohe Rat ruft dich. Ich wei├č nicht wieso. " sagte Jake rasch.

" Mhmm...das ist ja komisch. Okay, ich komme! "

Jake nahm meine Hand und zusammen liefen wir zu einen riesigen Haus, das tags├╝ber eine Kirche war. Als wir rein gingen, sah ich drei weitere Blutengel. Zwei mit wei├čen und einen mit schwarzen Fl├╝geln.

Darius hatte dunkelbraune Haare und war ein wei├čer Blutengel. Claudin hatte schwarze lange Haare, die sie zu einen Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte. Sie war ebenfalls ein wei├čer Blutengel. Nenadt war der schwarzer Blutengel und sa├č in der Mitte. Er hatte schwarze kurze Haare und seelenlose schwarze-purpur rote Augen, genau wie die anderen. Alle trugen schwarze lange Umh├Ąnge und waren je nach ihrer Blutengelsart entsprechend schwarz oder wei├č gekleidet. Ich stellte mich in die Mitte des Raumes und lie├č Jakes Hand los. Aus dem Augenwinkel konnte ich rechts von mir Louis erkennen.

Der Hohe Rat sa├č auf Thronen und etwas erh├Âht.

" Michelle Louisian trete hervor. " verlangte der schwarze Blutengel Nenadt und machte mit der Hand eine leichte Geste.

Ich tat es.

" Uns ist zu Ohren gekommen, das sie einen Blutengel angegriffen haben und t├Âten wollten. Das ist gegen das Gesetz. Wir sind entsetzt. Ein wei├čer Blutengel hat ein Herz und eine Seele. Sie handeln mit Verstand und stets mit Vorsicht. Von ihnen hatten wir so was nicht erwartet. " sagte der wei├če Blutengel Darius.

" Ist das wahr? Denn wenn sie l├╝gen, wird das mit den sofortigen Tod bestraft. " sagte Claudin.

" Nein, das stimmt nicht! "

" Wirklich? " fragte Nenadt und hob eine Augenbraue hoch " aber die Aussage des Blutengels James Slicen widerlegt das. "

Ich atmete tief durch.

" Lass mich schauen, ob sie l├╝gt. " sagte Claudin.

Sie flog elegant zu mir hinunter und packte mein Handgelenk. Ich versp├╝rte eine leichtes Kribbeln und sah in meinem inneren Augen, wie all meine Erinnerungen an mir vorbei flogen. Als Claudin mein Handgelenk los lie├č verblasste alles sofort. Claudin drehte sich wieder um und flog zu ihren┬á Platz.

" Und? " fragte Nenadt.

" Sie l├╝gt. Aber sie hat einen schlag auf den Hinterkopf bekommen und hat damit alles vergessen. "

" Von wem? " fragte Darius.

" James Slicen. " antwortete sie.

" Mhmm...trotz des Schlages auf den Hinterkopf, muss Michelle Lousian der Todesstrafe entgegen treten. James Slicen muss in den Kerker für  einen Monat ohne Blut ruhen. " entschied Nenadt.

" Was ihr k├Ąnnt sie doch nicht einfach so umbringen. " schrien Jake und Louis gleichzeitig.

" Doch das k├Ânnen wir! "

" Nein, ihr werdet sie nicht umbringen. " rief Jake und man konnte sehen wie sich in ihm die Wut staute.

Pl├Âtzlich flitzten beide Louis und Jake auf Nenadt zu, hoben ab und flogen auf ihn zu. Doch kurz bevor sie ihn erreicht hatten hob Darius seine Hand und eine unglaublich Energie schleuderte sie zur├╝ck. Sie versuchten es abermals, doch wieder hob Darius seine Hand und eine Art unsichtbares Schutzschild schleuderte sie zur├╝ck.

" Das reicht! Emilia, Alex haltet sie fest. "

Emilia ein wei├čer Blutengel mit goldblonden gelockten Haar hielt Jake fest. Sie hatte gold-graue Augen und war au├čerdem ein eigentlich gute Freundin von mir.

Alex ein schwarzer Blutengel mit dunkelblonden Haar und schwarzen-purpur roten Augen, hielt Louis┬á fest. Er war au├čerdem der Gef├Ąhrte von Emilia.

" Hast du noch irgendwelche letzten Worte? " fragte Nenadt.

" Es tut mir Leid! Ich liebe dich Jake und dich auch Louis. "

Ich blickte zu Emilia.

" Vergesst mich nicht! " sagte ich zum Schluss, jetzt war ich bereit.

Ich senkte langsam meinen Blick und wusste das jetzt etwas schlimmes passieren w├╝rde.

" Erledige das Sascha. " gab Darius den Befehl.

Ein schwarzer Blutengel als Kaputzengestalt trat hervor. Dann sp├╝rte ich einen deftigen Schmerz in meinen in meinem Schulterbl├Ąttern, als mir die Fl├╝gel eigenh├Ąndig ausgerissen wurden. Ich schrie vor Schmerz auf. Ich weinte meine letzte Bluttr├Ąnen. Ich sah Sascha, der jetzt vor mir stand mit blutigen Blick in die eiskalten schwarzen-purpur roten Augen.

" Mach die Augen zu, dann geht es schneller. " sagte Sascha leise.

Ich tat es.

Ich sp├╝rte wie er seine Hand in meine Brust rammte, um mein Herz raus zu rei├čen. Er zog daran und riss es endg├╝ltig raus. Ich schrie vor Schmerzen auf und fiel nach vorne um. Meine Augenlider klappten auf. Emilia schrie selbst auf und lie├č Jake los und schlug sich die H├Ąnde vors Gesicht. Ich konnte sehen wie sie alle weinten. So sehr wie Louis und Jake weinten, hatte ich noch nie einen Mann weinen sehen.

" jetzt das Feuer! " h├Ârte ich jemand ruhig sagen.

Es traf mich eine einzige Feuer flamme von dem Streichholz und ich ging sofort in Flammen auf. Ich schrie erb├Ąrmlich auf und mein K├Ârper hob sich. Ich konnte sehen wie ich zappelte. Ich schrie auf einmal einen ganz hellen Schrei auf, dannach flog ich in alle Einzelheiten. Zur├╝ck blieb ein Haufen aus Blut, Haut und Muskeln Resten.

Vor lauter Schmerz und weil mein Wecker klingelte wachte ich schwei├čgebadet auf. Ich atmete tief durch und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.

Als ich das Licht anknipste, schrie ich auf.

FORTSETZUNG FOLGT

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