Romane & Erzählungen
E-Mail Romanze - Beobachtungen eines PC

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" E-Mail Romanze - Beobachtungen eines PC"
Veröffentlicht am 28. Mai 2011, 74 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Zu meiner Freude hat mir mein Verlag artofarts, ein riesen gro√ües Geschenk gemacht. Frau Bartl hat mir bei youtube ein, von mir gesprochenes Video, meines Buches Prinzessin Emma, gebastelt. Perfekt w√ľrde ich mein Sprechen nicht nennen, aber mit ganz viel Herz und Liebe gelesen. H√∂rt doch einfach mal rein. Ich freue mich auf einen Besuch : http://uteschuster.com/ mein blog Ich liebe alles was mich gl√ľcklich macht und das ist echt nicht ...
E-Mail Romanze - Beobachtungen eines PC

E-Mail Romanze - Beobachtungen eines PC

Beschreibung

Zusammenfassung aller Geschichten

E – Mail Romanze

Beobachtungen eines PC

 

Also mal ganz ehrlich, ich bin eigentlich keine Plaudertasche und¬† aus diesem Grund bitte ich Sie auch ganz herzlich, dass Sie meine kleine Plauderei, nicht weitererz√§hlen.. Es w√§re schrecklich, wenn meine liebenswerte Besitzerin erfahren w√ľrde,¬† dass ich ein bissel tratsche.

Wenn sie n√§mlich bemerkt, wie sehr sie unter Beobachtung steht, dann k√∂nnte es sein, dass sie mich in einen¬† schweigsameren Computer umtauscht. F√ľr mich w√§re das sehr fatal, weil ich mich bei ihr n√§mlich so richtig wohlf√ľhle und¬† mir absolut sicher bin, dass sie mich mag. Ja, ich w√ľrde sogar behaupten, ohne Arroganz versteht sich, sie ist abh√§ngig von mir. Sehr abh√§ngig!.

Nun √ľberlege ich, wie ich ihr ein bisschen schmeicheln kann, falls sie doch irgendwann einmal¬† erf√§hrt, dass ich nicht so wirklich verschwiegen bin.

Naja sagen wir mal so, sie ist recht h√ľbsch, nicht wirklich sch√∂n, sondern so ganz besonders. Ich mag ihre H√§nde, oder besser gesagt ihre Finger, die sind…. so ….hart und doch auch zart, so sanft und auch wieder brutal h√§mmernd. So ¬†voller Kraft, ¬†obwohl sie sehr schlank und feingliedrig sind. Ja und sehr gepflegt sind sie nat√ľrlich auch, aber das ist bei einer solchen Frau wohl selbstverst√§ndlich. Samtweiche Haut und leicht gl√§nzende Fingern√§gel, einfach wundervoll. ¬†Sie merken, ich komme ins Schw√§rmen, wenn ich von ihr rede. Ja ich gebe es zu, sie gef√§llt mir, sie gef√§llt mir sogar sehr.

Ich glaube, so habe ich sie recht gut beschrieben, mehr braucht man nicht, um die Geschichte zu lesen.

Ja also dann fang ich einmal damit an, was ich bisher so ganz am Rande mitbekommen habe.

Gestern kam eine Mail, von einem vollkommen Unbekannten:

25.12.

Liebe Frau Sarah, ich habe ihre Geldb√∂rse gefunden und w√ľrde sie ihnen gern zukommen lassen. Mit freundlichen Gr√ľ√üen Antonio.

Bis zu diesem Zeitpunkt war Sarah der Verlust √ľberhaupt noch nicht aufgefallen. Sie durchw√ľhlt ihre Tasche und wirklich, die schwarze Lacklederb√∂rse, mit dem kleinen goldenen Engel, ist nirgends zu finden.

Sie legt ihre zarten  Finger auf die Tastatur und dann tippt sie so rasch es geht:

Sehr geehrter Herr Antonio,

bis eben hatte ich meine Geldtasche noch gar nicht vermisst. Ich danke Ihnen und bin sehr froh, dass Sie diese gefunden haben. Bitte teilen Sie mir doch freundlichst mit, wo ich mir die meine Börse  abholen kann.

 

Keine 2 Minuten später kommt eine Mail von Antonio:

Ich w√ľrde mich freuen, wenn ich Ihnen die Wertsachen am Fundort √ľbergeben k√∂nnte. Ich habe gestern, am Heiligen Abend, in der Christmesse, eine Bank hinter Ihnen gesessen, als Sie aufgestanden sind, lag die B√∂rse auf der Bank. Sie waren so besch√§ftigt, mit Umarmungen und guten W√ľnschen, dass Sie es nicht bemerkt haben. Ich wollte Sie sofort darauf aufmerksam machen, doch pl√∂tzlich waren Sie in der Menge verschwunden. So habe ich¬† das Fundst√ľck an mich genommen und dann Ihre Adresse gefunden. Ich hoffe, ich wirke nicht zu vorlaut, wenn ich Sie bitte in die Kirche zu kommen.

Mit lieben Gr√ľ√üen Antonio.

Aha, er ist schon bei lieben Gr√ľ√üen, der Herr Antonio.

 

Sarah antwortet, meiner Meinung nach viel zu schnell:

 

Mir w√ľrde es morgen um 10 Uhr passen, da treffe ich mich mit Freunden ¬†und so h√§tte ich nur einen Weg.

Dankbare Gr√ľ√üe Sarah.

 

Ich denk so bei mir, das h√∂rt sich aber ein bisschen sehr schw√ľlstig an, dieses:

Dankbare Gr√ľ√üe Sarah.

Fehlt nur, dass sie schreibt: Ihre Sarah. Na gut sie hat es ja nicht getan, warum also kritisieren.

 

Nun kann ich wieder einmal nur mutma√üen. Die Beiden haben sich in der Kirche getroffen, einige Freundlichkeiten ausgetauscht und dann wechselte die B√∂rse √ľber, zur rechtm√§√üigen Eigent√ľmerin.

Kaum ist Sarah zu Hause, st√ľrzt sie zu mir hin und ist schon wieder bei den Emails, ganz oben, als allererstes hat der Herr Antonio eine Nachricht geschickt:

26.12.

Liebe Sarah,

¬†ich hoffe es ist nicht zu vermessen, wenn ich Sie so anrede. Ich habe diesen Moment in der Kirche so sehr genossen, sehr gern w√ľrde ich an diesen kurzen Augenblick ankn√ľpfen und Sie wiedersehen. Darf ich es wagen, Ihnen ein K√ľsschen auf die Wange zu schicken.

Ganz liebe Gr√ľ√üe Ihr Antonio.

 

Na wie schaut denn meine Sarah. Nein, eigentlich schaut sie nicht, sie strahlt, sie strafft ihren Körper und wirkt gerade so, als hätte sie ein paar neue Schuhe gekauft oder jemand hätte ihr ein Kompliment gemacht.  Ich merke, wie sie ihre Finger leicht auf meine Tasten legt und wie diese dann plötzlich wieder inne halten. Was ist los, meine Liebe, nun schreib schon. Aber Sarah steht auf und lässt mich eiskalt links liegen, so als hätte ich ihr diese Mail niemals präsentiert.

„Nein“, sagt sie dann, „heute antworte ich nicht, das mach ich morgen…………………“

Ich kann mich nur entschuldigen, bitte seien Sie geduldig, ich muss es auch sein, aber ich bin mir sicher, dass sie morgen antwortet und Sie sind die ersten, denen ich es mitteile, verbundenste Gr√ľ√üe Ihr PC-Hansel………..

 

 

Es geht weiter:

Meine Sarah liest¬† den Text von Antonio immer und immer wieder. Ich wei√ü ja nun nicht, was da so aufregend dran ist. Vor allen Dingen die Sache mit dem K√ľsschen muss ihr wohl sehr gefallen haben.

27.12.

Guten Morgen Antonio,

Ich bin gestern leider nicht mehr an den PC gekommen. Ich habe mich sehr √ľber Ihre¬† Nachricht gefreut, ¬†die ich gerade in diesem Moment erst entdeckt habe.

O ja vermessen ist¬† Ihr Ansinnen schon.¬† Jedoch hat es auch mich sehr ber√ľhrt, denn, obwohl wir uns¬† doch gar nicht kennen, fand ich es sehr sch√∂n,¬† mich mit Ihnen zu unterhalten.

Sicherlich hat auch dieser wunderbare Ort dazu beigetragen, dass wir uns so pr√§chtig verstanden haben. Warum sollten wir nicht, wenn wir uns zuf√§llig √ľber den Weg laufen, gemeinsam einen Kaffee trinken. Ich w√ľrde es sehr genie√üen den kleinen Plausch mit Ihnen fortzuf√ľhren

Es gr√ľ√üt sie ganz herzlich

Ihre Sarah

 

Wie verlogen, sie doch ist, den ganzen gestrigen Tag hat sie nur an diese Mail gedacht und nun tut sie so, als hätte sie rein zufällig, so zwischen zwanzig anderen Mails, diese eine Nachricht gefunden. Na ich weiß nicht,  aber bitte, wenn sie so tun will, als ob es sie nicht interessiert, bitteschön. Ich sehe und höre sie den ganzen  Tag durchs Haus wuseln, noch nie hat sie mir so viel Aufmerksamkeit  geschenkt. Es vergehen keine zwei Minuten in denen sie mich nicht besucht.

Ja, ich muss ihr heute wirklich sehr am Herzen liegen.

Am Nachmittag ist Antonio wieder da. Ich glaube, diese Mail war noch nicht einmal richtig im Briefkasten angekommen, da sitzt sie auch schon Auge in Auge mit mir und liest:

 

Liebste Sarah,

ich habe mich so sehr √ľber Ihre Antwort gefreut, dass ich Ihnen doch noch rasch schreiben m√∂chte. Ja Sie werden jetzt lachen, aber mein sehnlichster Wunsch w√§re es, Sie jetzt vor mir zu sehen und meine Arme ganz sanft um Ihren K√∂rper zu legen. Vielleicht haben Sie ja auch diesen kleinen Zauber zwischen uns gesp√ľrt? Ich w√ľrde mich sehr freuen, wenn unser Kennenlernen, bei Ihnen das gleiche wohlige Gef√ľhl, wie bei mir ausgel√∂st h√§tte.

F√ľhlen Sie sich ganz z√§rtlich auf die Wange gek√ľsst.

Ihr voller Sehnsucht auf Antwort wartender Antonio.

 

Naja irgendwie hört sich das jetzt schon ein bisschen intim an.

Ich bin mir sicher, es geht weiter,

es gr√ľ√üt Sie ganz herzlich Ihr PC-Hansi………

 

28.12.

Wenn ich es richtig verstehe, dann ist meine Sarah kein bisschen schockiert, ob der Dreistigkeiten des Herrn Antonio. Ich habe eher das Gef√ľhl, ihr gef√§llt dieses kleine Gepl√§nkel. Was mich anbetrifft, so genie√üe ich ihre doppelte und dreifache Aufmerksamkeit ja auch sehr.

¬†Eines ist sicher, ich werde immer f√ľr sie da sein, auch dann noch, wenn der Herr Antonio l√§ngst das Weite gesucht hat. Ich werde f√ľr sie da sein, egal was kommt und ich bin mir heute schon sicher, irgendwann wird sie in Tr√§nen baden und die Welt, oder sogar mich, f√ľr alles verantwortlich machen. Vermutlich bin ich dann derjenige, der schuld an allem ist. Ganz sicher sogar, denn schlie√ülich bin ich ja der, der diese ganzen Mails hin und her bef√∂rdert.

 

Mein lieber Antonio,

was f√ľr eine √úberraschung.¬† Sie k√∂nnen sich nicht vorstellen, wie gro√ü meine Freude war,¬† als schon wieder eine Nachricht von Ihnen in meiner Box lag. Sie verw√∂hnen mich ja geradezu mit Ihrer Aufmerksamkeit.¬† Ich gestehe, ganz kalt hat mich unser Treffen nicht gelassen. Ich merke, wie sehr ich mich √ľber Ihre Mails freue und frage mich, ob das gut ist oder nicht.

Ich w√ľnsche Ihnen einen wundersch√∂nen Tag und denke an Sie,

Ihre Sarah.

 

Na Hilfe was soll das denn werden, sie wird sich doch nicht von diesem Don Juan einwickeln lassen?

Was mir noch auff√§llt ist, dass sie nun pl√∂tzlich hundertmal am Tag in den Spiegel schaut, sich mitten am Tag die Lippen nachzieht oder sich leicht mit dem silbernen Kamm durch das seidenweiche lockige Haar streicht. Bis vor kurzem wurden die Haare kopf√ľber durchgeb√ľrstet, der Kopf wie wild gesch√ľttelt und fertig, nun treibt sie einen richtigen Kult mit sich, dreht und wendet sich und scheint sehr mit sich zufrieden zu sein.

Dieser Mann muss verr√ľckt sein, oder aber viel Zeit zu haben, denn am sp√§ten Abend ist wieder Post von ihm da:

 

Liebste Sarah,

was f√ľr wundersch√∂ne Worte Sie haben. Es macht mich sehr, sehr gl√ľcklich, dass auch Sie sich √ľber meine Zeilen freuen. Was, liebe Sarah, sollte denn nicht gut daran sein, dass ich Sie bewundere und es genie√üe, wenn auch Sie mir den¬† einen ¬†oder anderen Gedanken schenken?

Ich w√ľnsche Ihnen wundersch√∂ne Tr√§ume, vielleicht darf ich Ihnen ja im Traum erscheinen,

Ihr Antonio

 

Bitte wie soll meine Sarah denn da schlafen. Wie kann ein Mensch solche Dinge am sp√§ten¬† Abend zu schreiben? Er muss sich doch denken, dass sie nun nicht zur Ruhe kommt. Ich finde so ein Verhalten einfach nur egoistisch und r√ľcksichtslos.

 

Ich w√ľnsche Ihnen eine gute Nacht und bin mir sicher, dass wir uns morgen wieder lesen,

ihr PC Hansi…………………

 

 

29.12.

Kaum hat mein Engel sich die Augen wach gerieben, da schwingt sie sich auch schon mit einem Satz aus dem Bett.¬† R√§kelt und streckt sich, g√§hnt herzhaft und l√§sst ihre wundersch√∂nen H√§nde sanft √ľber¬† den K√∂rper wandern.¬† Also so kannte ich sie bisher nicht. Nicht dass Sie jetzt denken Sahra, w√§re mit sich selbst unzufrieden oder gar nachl√§ssig, nein, meine Sarah ist ein absoluter Genussmensch, der sich gern verw√∂hnt, es geradezu zelebriert, wenn sie sich eincremt oder es liebt, wenn der Parf√ľmzerst√§uber eine Wolke aus k√∂stlichen Aromen √ľber ihr abwirft. Ja das alles ist meine Liebste, aber diese fast l√ľsterne Art, die habe ich bisher noch nicht an ihr bemerkt.

Wie kaum anders zu erwarten begr√ľ√üt sie mich mit einem zarten Klick und NICHTS, er hat nicht geschrieben, ja warum denn nicht. Sarah schaut mich ganz traurig an, gerade so, also k√∂nnte ich diesen Antonio jetzt per Mausklick herzaubern. Ich w√ľrde alles f√ľr sie tun, wirklich alles, aber hier bin ich nun mal machtlos. Ich vermute ganz stark, dass irgendwo, nicht weit weg, der liebe Tonio sitzt und¬† auf meinen Kollegen starrt, in der Hoffnung,¬† dieser spuckt eine Mail von meiner Sarah aus. Schade, dass wir nur √ľber Dritte kommunizieren, uns also nie wirklich kennenlernen k√∂nnen, sehr schade.

Nun liest sie die letzte Mail vom Abend noch einmal durch und schreibt doch tatsächlich:

 

Mein lieber Antonio,

wie sehr habe ich Ihre Worte genossen und ja, Sie haben mich zu s√ľ√üen Tr√§umen verf√ľhrt. Niemals h√§tte ich gedacht, dass ein, mir doch so fremder Mensch, solch wunderbaren Momente bescheren kann.

Ich möchte Ihnen gern ein klein wenig von meinem Traum erzählen.

¬†Ich h√∂re die Musik von Ravel. Ich liebe seinen Bolero und¬† genau wie dieses¬† Musikst√ľck, genauso k√∂nnen Sie sich die Nacht mit mir vorstellen. Leise und sanft beginnend, dann merklich lebhafter, bis hin zu einem rauschenden und bet√∂renden H√∂hepunkt.

O bitte, Antonio, verraten¬† Sie mir, wie Sie es anstellen, dass ich mich zu solchen √Ąu√üerungen hinrei√üen lasse. Ich bin noch total verwirrt von diesem Zauber und ein klein wenig sch√§m ich mich auch, weil ich mich nicht wiedererkenne.

Mit diesen wundersch√∂nen erotischen Gedanken, m√∂chte ich mich f√ľr heute verabschieden.

Ganz sanft, k√ľsse ich Sie auf die Stirn

Ihre noch immer verwirrte Sarah.

 

Na was soll ich jetzt sagen, da tr√§umt sie doch wirklich von diesem Mann. Zu gern w√ľsste ich, wie er ausschaut, was so faszinierend an ihm ist, dass sie ihn sogar in ihr Bett l√§sst. Vielleicht lerne ich ihn ja irgendwann einmal kennen, diesen Herrn Antonio.

Ich gebe zu, dass auch ich von meiner neuen Sarah sehr angetan bin, aber wie soll das denn weitergehen?

Ich werde es Ihnen nat√ľrlich nicht vorenthalten……………

Es gr√ľ√üt Sie Ihr verschwiegener PC Hansi.

 

30.12.

Verwirrt ist sie also, von diesem Kerl, den sie ja nicht mal kennt, den sie nur einmal gesehen hat.

 Ich bin außer mir. Aber was kann ich schon machen? Nichts , rein gar nichts.

Wenn ich doch wenigstens w√ľsste, was das f√ľr ein Mensch ist, dann ginge es mir gleich viel besser oder aber auch nicht.

Sarah geht mit leicht t√§nzelnden Schritten auf mich zu, streicht mir, wie zur Vers√∂hnung √ľber den Bildschirm und dann verl√§sst sie das Zimmer.¬† Nat√ľrlich nur, um mich Sekunden sp√§ter, wieder mit gro√üen Augen anzusehen. Gilt dieser Blick etwa mir?¬† Nein. Nat√ľrlich sind ihre Gedanken bei ihm, das braucht sie mir nicht zu sagen, das sp√ľre ich.¬† Diese Art, wie sie um mich rumschleicht, so unbeteiligt und doch so lauernd, ich k√∂nnte, wenn ich denn eine h√§tte, aus der Haut fahren.

Bis zum Mittag hat sich der feine Herr nicht gemeldet. Bestimmt zehnmal hat sie, mit ihren seidenweichen Fingern, eine Mail an ihn begonnen und dann sofort wieder gel√∂scht. Von Sehnsucht und wilden Tr√§umen stand da etwas, aber wie ich schon sagte, sie hat die kleine Taste oben rechts gedr√ľckt und schon waren diese wundersch√∂nen Worte entfernt.

Es bleibt ihr nichts anderes √ľbrig,¬† denn auch ohne Antwort von Tonio, ist der K√ľhlschrank leer und sie muss in die Stadt fahren. H√ľbsch schaut sie aus. Weich und weiblich, dezent geschminkt. Die Haare locker ¬†aufgesteckt, ein paar Str√§hnchen fallen, wie ungewollt, in ihr ebenm√§√üiges ¬†Gesicht und umrahmen fast lieblich dieses bezaubernde ¬†Oval.

Die Lacklederstiefelchen mit dem hohen Absatz, lassen sie noch schlanker erscheinen. Dazu der schwarze Samtrock, der mehr als nur feminin wirkt und der rote taillierte Blazer. Sie sieht geradezu traumhaft aus. OK, ok, ich komme ins schw√§rmen, aber sie w√ľrden mir recht geben, wenn sie dieses Bild jetzt vor sich h√§tten, Sarah sieht wirklich phantastisch aus.

 

¬†Stunden sp√§ter h√∂re ich den Haust√ľrschl√ľssel im Schl√ľsselloch kratzen und schon folgt ein Poltern im Treppenhaus. Sie hat die Stiefel in die Ecke geschmissen, rei√üt sich den Blazer vom Leib und dann steht sie vor mir. O Gott was ist denn nur passiert? Meiner Sarah laufen, dicke Tr√§nen die Wangen runter. Es sieht gerade so¬† aus, als wollten sich kleine Glasperlen einen Weg zu ihrem Mund¬† bahnen. Herzzerrei√üend schluchzt sie und wirft sich in den Sessel, der direkt vor mir steht. Sie blinzelt ein bisschen und die tr√§nennassen Augen finden den¬† Weg direkt auf mein Gesicht. Ungl√§ubig schaut sie auf den Maileingang und dann wird ihr Blick glasklar und sie liest:

 

Liebste Sarah,

als ich vorhin, im Fotogesch√§ft, so direkt hinter Ihnen stand, da ist mir fast das Herz stehen geblieben. Es war ein magisches Gef√ľhl, zu wissen wie sehr ich Sie begehre, mich nach Ihnen verzehre, Ihr Parf√ľm inhaliere und kein Mensch hat uns etwas angesehen. Wenn Sie auch nur einen halben Schritt zur√ľckgetreten w√§ren, h√§tten Sie meine Erregung gesp√ľrt. Meine Lust,¬† Sie zu ber√ľhren hat mich fast umgebracht. Bitte liebe Sarah, ich m√∂chte Sie wiedersehen und ich bitte Sie ganz herzlich, lassen Sie mich nicht zu lange warten,

Ihr, voller Zärtlichkeit an Sie denkender, Antonio

 

Sie steht so urplötzlich auf, dass der Sessel gefährlich ins wanken kommt, dann tanzt sie durch das Zimmer und lacht und lacht und lacht.

„O“, sagt sie zu mir, „Ich dumme Gans habe doch gedacht, er w√ľrde mich nicht beachten, aber nein, er war voller Sehnsucht nach mir, ich h√§tte sein Begehren sp√ľren k√∂nnen, oh ich bin so gl√ľcklich, die ganze Welt geh√∂rt mir, ach was war ich so dumm, wieso hatte ich diese Zweifel √ľberhaupt?“

 

Ich denke, Sarah bitte, mach dich nicht l√§cherlich und vor allen Dingen, schreib nicht sofort zur√ľck. Das sieht doch dann wirklich so aus, als h√§ttest du voller Sehnsucht drauf gewartet, dass er sich meldet.

Als h√§tte sie meine Warnung verstanden, dreht sie sich um und mit einem Schwung, entleert sie die kleine wei√üe ¬†Einkaufst√ľte. Zum Vorschein kommt ein zartes Nichts, aus roter Spitze. Sie h√§lt es vor sich und begutachtet es kritisch. Dann zieht sie Bluse, Rock und den schwarzen Body aus und schl√ľpft in dieses Wunderwerk. Keine Ahnung, wie so ein bisschen Spitze den K√∂rper verh√ľllen soll? Wenn Sie meine Meinung h√∂ren wollen, ich finde es ist reine Geldverschwendung.

Naja, als sie die Tr√§ger dann, ganz vorsichtig, √ľber ihre zarten Schultern legt, da bin ich nat√ľrlich ganz anderer Meinung. Diese Anschaffung, war ihr Geld hundertmal wert. Sie sieht ¬†bezaubernd und sehr erotisch aus. Sarah dreht sich vor dem Spiegel, macht das Licht an, dreht den kleinen Scheinwerfer genau so, dass das Licht sanft auf ihren K√∂rper trifft, rennt raus und kommt mit den roten Pumps, in der Hand, wieder angerannt.

Nun steht sie da, fast nackt, nur mit diesem Spitzenteilchen und den roten St√∂ckelschuhen bekleidet. Ein Traum, ein wirklicher Traum. Es sieht einfach nur WOW aus, aber ist das denn nun auch praktisch? Sie braucht nur mit einem Fingernagel h√§ngen zu bleiben, dann ist die ganze Pracht hin. Ja und bis heute, hat dieses Haus so etwas s√ľndiges auch noch nicht gesehen. Ich will nicht sagen, dass die andere W√§sche die sie normalerweise tr√§gt, langweilig ist, da sind schon ein paar St√ľcke dabei, die sind absolut sexy. Jedoch dieses hier, ist geradezu¬† verboten frivol.

 

Sie kann sich gar nicht sattsehen an ihrem Spiegelbild und als sie sich endlich beruhigt hat, setzt sie sich doch, in eben diesem roten, verboten gut aussehenden Body, direkt vor mich. Sie spannt ihre wunderschönen schlanken Finger, lässt sie ein paarmal, gerade so, als wollte sie die Tastatur eines Klavieres bearbeiten, hin und her gleiten, um dann mit einem sanften Lächeln , folgende Buchstaben auf den Bildschirm zu zaubern.

 

Liebster Antonio,

wie gerne h√§tte ich Ihnen vorhin in ihre braunen Augen geschaut oder mich nur ganz sanft an Sie gelehnt, tief eingeatmet und Ihren warmen und ¬†m√§nnlichen Duft mit mir genommen. ¬†Sie glauben nicht wie oft ich an Sie denke. Immer und immer wieder sind meine Gedanken nur bei Ihnen. Die Welt um mich herum versinkt in grauem Alltag, alles ist so…., ja, ich wei√ü wirklich nicht, wie ich Ihnen das jetzt beschreiben soll? Sie lieber Antonio sind das Licht, was meinen Tag erhellt. Nat√ľrlich m√∂chte ich Sie wiedersehen, Sie sp√ľren und wenn es nur¬† ein kurzer Kuss auf Ihre Lippen ist, es w√ľrde mich selig machen.

Ich k√ľsse Sie z√§rtlich und voller Sehnsucht auf den Mund,

Ihre Sarah

 

Sie können sicher verstehen, wenn ich gerade etwas schweigsam bin, denn erstens sitzt sie ja immer noch vor mir und zweitens genieße ich diesen Anblick doch lieber still.

Ich darf mich verabschieden und nat√ľrlich halte ich Sie auf dem Laufenden,

Ihr PC-Hansi….

 

 

30.12.

Den Abend verbringen Sarah und ich gemeinsam,¬† wir ber√ľhren uns quasi¬† im Sekundentakt.¬†

O ich kann sie sehr gut verstehen, sie m√∂chte so gern mit jemanden dar√ľber reden. Aber doch bitte nicht mit ¬†ihrer besten Freundin oder ihrem¬† guten Freund. Die Freundin wird sagen, lass es, bist du von allen guten Geistern verlassen und der Freund?¬† Ja, der ist doch selbst in sie vernarrt.

Sarah, lass dein Geheimnis bitte dort wo es ist. Bei dir, bei mir und bei Antonio.¬† Mehr Leute geht das doch gar nichts an. Willst du prahlen oder hilft es deinem Selbstwertgef√ľhl ¬†so sehr, dass dieser Mann dich begehrt? Freu dich einfach daran und genie√ü dein kleines Abenteuer. Wobei ich ¬†sagen muss, bis jetzt ist¬† doch noch gar nichts passiert.

Was willst du denn erz√§hlen? Etwa, dass du deine Geldb√∂rse verloren hast und sie dir ein netter Herr zur√ľckgegeben hat. Das ihr euch die ein oder andere Mail geschrieben habt? Bitte Sarah was soll denn das?.

 

Nachdenklich runzelt sie die Stirn, schaut mich mit ihren braunen Augen an und beginnt an Antonio zu schreiben:

 

Lieber Antonio,

darf ich Ihnen einen Vorschlag, f√ľr unser Treffen machen?

Ich w√ľrde Sie sehr gern an unserem alten Ort wieder sehen. Diese Ruhe in der Kirche hatte so etwas tief Ber√ľhrendes, direkt Feierliches an sich.

Mit großer Zärtlichkeit denke ich an Sie und nehme Sie mit in meine Träume. Vielleicht haben Sie morgen Zeit und wir können uns wirklich in die Augen sehen.

Ich w√ľnsche Ihnen sinnliche Tr√§ume,

Ihre Sarah.

 

Soso, morgen will sie ihn also treffen. Ehe sie sich aus dem alten Korbstuhl erhebt, √ľberlegt sie noch einmal und dann l√§sst sie die Nachricht an Tonio, bei Entw√ľrfen, einfach liegen.

Sie zieht den roten flauschigen Bademantel aus, ¬†l√§sst ihn auf den Boden gleiten, streift vorsichtig die Tr√§ger des Spitzenbodys herunter, beugt sich dann weit nach vorn in die Dusche und stellt die Brause auf Meeresrauschen ein. Bis das Wasser eine angenehme warme, fast hei√üe Temperatur hat, dauert es ein Weilchen. Vertr√§umt nimmt sie die Haarb√ľrste und genie√üt dieses leichte kribbeln auf der Kopfhaut, dann bindet sie ¬†die lockigen Haare mit einem blauen Band zusammen, stellt vorsichtig erst den rechten und dann den linken Fu√ü in die Duschwanne und l√§sst¬† das warme Wasser √ľber ihren K√∂rper rinnen.¬† Wohlig streckt sie die Arme nach oben, der Wasserstrahl rinnt zwischen den H√§nden, die Arme herunter, √ľber die Br√ľste. Sie dreht sich herum und st√ľtzt sich so, an den Flie√üen ab, dass der Strahl nur noch ¬†R√ľcken und Po ber√ľhrt. Das ganze Bad ist eine Wolke aus Vanille und Rosenduft, sinnlich und verf√ľhrerisch. Hei√ües Wasser hat ihren K√∂rper leicht ger√∂tet. Sie dreht an dem wei√üen Wasserhahn, bis¬† eiskaltes Nass aus dem Duschkopf kommt. Gen√ľsslich¬† kreischt sie auf, um dieses Spiel zwischen¬† hei√ü und kalt noch ein paarmal zu wiederholen. Hei√ü, entlockt ihrem Mund ein tiefes St√∂hnen und kalt, jagt ihr einen eisigen Schauer durch den K√∂rper. Sie f√ľhlt sich wunderbar. Die weiche Haut bekommt noch eine sanfte Massage mit Rosen√∂l und dann geht sie zu Bett.

Wundersch√∂ne Tr√§ume, in denen Antonio die Hauptrolle spielt vers√ľ√üen ihr den Schlaf.

 

31.12.

Meine Sch√∂ne ist endlich wach, aber immer noch sind ihre Gedanken bei ihren Tr√§umen. Wird sie ihn heute treffen oder nicht. Sie kommt langsam ins Zimmer und sieht, dass bei mir ein gr√ľnes¬† Licht brennt. Dieses L√§mpchen zeigt sofort an, wenn eine Nachricht angekommen ist.

Die 6. Nachricht ist von Antonio.

 

Liebste Sarah,

verzeihen Sie, aber ich konnte Ihnen gestern Abend nicht mehr schreiben. Ich hatte so viele Dinge zu erledigen und bin erst am späten Abend nach Hause gekommen. Ich hoffe, Sie sind nicht all zu enttäuscht oder traurig. Heute bin ich ja wieder da und in Gedanken nur bei Ihnen.

Was w√§re das sch√∂n, Sie jetzt neben mir zu haben. Ich bin gerade halb nackt. Ich bin dabei meinen Keller zu s√§ubern und da wurde mir nat√ľrlich sehr hei√ü, genauso wie bei dem Gedanken an Sie.

Es w√§re wundersch√∂n Sie jetzt zu sp√ľren, Haut an Haut z√§rtlich und ¬†sinnlich k√ľssend….. aber gerade jetzt und hier ist kein Platz f√ľr unsere Gef√ľhle.¬† Du fehlst mir so sehr, dass meine Sehnsucht bald zum √ľberlaufen kommt.

Ich hoffe Dir geht es gut und Du vermisst mich genau so sehr wie ich Dich.

O bitte Sarah, ich hoffe Du bist mir jetzt nicht b√∂se, denn ich merke gerade, dass ich von dem Sie, zu einem sehr intimen Du, √ľbergegangen bin.

Ich k√ľsse Dich z√§rtlich und versichere Dir, dass meine erotischen Gedanken bei Dir sind.

Was h√§ltst Du davon, wenn ich Dich morgen gegen 11 Uhr abhole und wir fahren…. Ach, meine Prinzessin,¬† lass Dich einfach √ľberraschen. Wenn ich nichts von Dir h√∂re, gehe ich davon aus, dass Dir diese Zeit recht ist.

Dein Tonio

 

Es ist 10 Uhr, um 11 Uhr will er sie abholen,¬† wird sie noch absagen oder l√§sst sie sich auf diese √úberraschungstour ein………………………………

Wir werden es ganz bestimmt später erfahren. Ihr Hansi

 

31.12.

Sarah schaut mich an, sie wirkt völlig verstört, irgendwie sieht  sie so aus, als wollte sie sagen, Hansi bitte hilf mir, was soll ich tun? Nun sagen Sie mir, liebe Leser, wie, bitteschön soll ich ihr helfen.

Was kann ich machen, außer ruhig abzuwarten, wie sie sich entscheidet.

Ja ich gestehe, f√ľr eine Frau ist eine Stunde wirklich sehr wenig. Nat√ľrlich nicht eine normale Stunde, so zwischen Kaffee trinken und Treffen mit einer Bekannten, die kann schon mal endlos sein.

Nein, ich meine, so eine ganz besondere Stunde, die ein Treffen mit einem Wildfremden in Aussicht stellt. OK, wildfremd ist jetzt vielleicht √ľbertrieben, aber kennen, nein kennen tut sie ihn auch nicht.

Ich k√∂nnte wetten, dass sie das rote Spitzenteilchen aus dem Schrank holt, obwohl ich sagen muss, GEF√ĄHRLICH, viel zu gef√§hrlich f√ľr ein erstes Treffen.

Ich hab`s doch gewusst, sie steht mit diesem edlen St√ľck, in der rechten Hand, vor dem Spiegel. O bitte Sarah, tu`s nicht. Dann sehe ich, dass sie in der linken Hand¬† einen Schwarzen, mit kleinen Sternchen bestickten, ganz s√ľ√üen Bodys h√§lt.¬† Sie blickt erst den roten und dann den schwarzen Teddy an und entscheidet sich f√ľr Schwarz. Wow denk ich, du bist klug. Dezent und elegant, genau die richtige Wahl f√ľr ein Date, von dem man noch nicht einmal wei√ü, ob man es wirklich will oder doch lieber nicht.

Noch k√∂nnte sie absagen, eine kleine Mail: „Tut mir leid,¬† lieber Antonio, leider habe ich keine Zeit. Ich bin sehr traurig, aber heute bekomme ich Besuch,

ganz liebe Gr√ľ√üe und eine z√§rtliche Umarmung schickt Dir Sarah“. ¬†

 

Nat√ľrlich entscheidet sie sich anders, sie schreibt ihm nicht. Im Schrank sucht sie nach den halterlosen schwarzen Str√ľmpfen.¬† Einer ist sofort da, nur wo ist der Zweite, sie w√ľhlt die ganze Strumpfbox durch, nichts. Ja Sarah, wenn du ein bissel mehr Ordnung halten w√ľrdest, w√§re deine Suche jetzt von Erfolg gekr√∂nt. Andererseits ist es nat√ľrlich gut, dass diese verf√ľhrerischen Str√ľmpfe, nicht da sind.

Sarah entscheidet sich f√ľr schlichte S√∂ckchen, die schwarze Jeans, den gelben Kaschmirpulli und die braune Lederjacke. Ein bisschen Wimperntusche und einen leichtrosa Lippenstift. Die Haare l√§sst sie offen, dann wirbelt sie noch einmal, um ihre eigene Achse und ist sehr mit sich zufrieden.

Noch 10 Minuten bis 11 Uhr. Unruhig geht sie durch die Diele, nimmt die braunen Pumps aus dem Schrank, schl√ľpft rein und wirkt kein bisschen gl√ľcklich.

Absagen?¬† jetzt noch?¬† Zu sp√§t!. Sie h√∂rt eine Autot√ľr zuschlagen und wei√ü jetzt gibt es kein entrinnen mehr.

Ihr Magen zieht sich schmerzhaft zusammen, sie beginnt zu zittern, dann atmet sie h√∂rbar aus und stolziert zur Haust√ľr. Als sie diese √∂ffnet, merkt man ihr diese kleine Schw√§che von eben, kein bisschen an. Sie schenkt Antonio ein strahlendes L√§cheln, gerade so, als w√§re es das selbstverst√§ndlichste auf der Welt, dass er nun vor ihr steht.

Atemlos sehen ¬†sich die Beiden an, ¬†er macht einen Schritt auf sie zu, nimmt sie in den Arm, ganz sanft hebt er ihr Kinn nach oben ¬†und fl√ľstert ihr z√§rtlich ins Ohr:

 

„Sarah, meine Liebe, wei√üt Du wie sehr ich mich nach diesem Moment gesehnt habe. Die Hoffnung, Dich bald in den Arm nehmen zu k√∂nnen, Dich zu ber√ľhren, Deine Haut zu sp√ľren, all das hat mich die letzten Tage fast um den Verstand gebracht. Schon der Gedanke daran, dass Du eventuell sagen k√∂nntest, Du hast keine Zeit, hat mich zerm√ľrbt. Wie oft ¬†habe ich mir vorgestellt, wie faszinierend es sein muss, Deine H√§nde auf meiner Haut zu sp√ľren und gemeinsam mit Dir in eine sinnliche Welt einzutauchen, alles rundherum zu vergessen, ¬†bis wir irgendwann gemeinsam wieder auf dem Boden der Realit√§t ankommen. Zwischen uns nur Sinnlichkeit und Erotik, mit Dir in eine Welt der Phantasie eintauchen, vollkommen eins, frei und von allem¬† losgel√∂st.“

Sarah hebt sich auf die Fußspitzen  und haucht ihm einen Kuss auf die Lippen.

„Ob Du es glaubst oder nicht, bis vor 10 Minuten war ich mir noch nicht einmal sicher, ob ich Dich wiedersehen wollte und nun ist es, als w√ľrde ich Dich schon ewig kennen. Nichts ist fremd zwischen uns. Es ist gerade so, als h√§tte ich meinen Kopf schon tausend mal an Deine Brust gelegt, selbst Dein Duft, ist mir vertraut, alles an Dir ist so ………… so sanft und o bitte Antonio, was ist mit uns passiert, wir haben uns einmal gesehen und mehr nicht“.

 

„Nein Sarah, ich habe Dich nicht erst einmal gesehen, ich sehe Dich schon seit mindestens zwei Jahren, wenn Du zum einkaufen gehst. Immer und immer wieder wollte ich Dich ansprechen, aber ich wusste einfach nicht was ich sagen sollte“.

„Das sagst Du nur, um mir zu schmeicheln, gib es zu.“ fl√ľstert Sarah, w√§hrend sie ihm z√§rtlich durch die schwarzen Haare f√§hrt. Sie steht ganz still, so als h√§tte sie Angst, dass eine¬† kleine Bewegung von ihr, diesen Traum, wie eine bunte Seifenblase, zerplatzen l√§sst.

 

Diese Stille, die nun eingetreten ist, will ich nutzen, um mich f√ľr den Moment¬† von Ihnen zu verabschieden…..

 

Bleiben Sie neugierig, denn schlie√ülich ist es ja erst f√ľnfzehn Minuten nach elf

Ihr PC Hansi

 

 

31.12.  11:20

 

Was soll ich sagen, die Beiden stehen wie miteinander verschmolzen, immer noch auf der gleichen Stelle.

Mit leiser Stimme haucht Sarah an seinem Hals:

„Es ist so wundersch√∂n Dich zu sp√ľren, so richtig in Natur, nicht nur in Gedanken. Deine k√ľhle Haut zu ertasten und zu wissen was ich so sehr vermisst, was ich mir so sehnlichst gew√ľnscht habe und was mich so oft, zu den wunderbarsten und erotischsten Gedanken, verf√ľhrt hat.

Diesen Augenblick, den wir gerade haben, werde ich ganz tief in meinem Herzen¬† verschlie√üen f√ľr immer. Aber immer wenn ich Sehnsucht nach Dir versp√ľre, dann werde ich die Augen schlie√üen und an diesen Moment¬† zur√ľckdenken.

Nat√ľrlich ist das nicht ganz so, als wenn ich Dich wirklich genie√üen k√∂nnte, so wie gerade jetzt, aber ein bissel ist es schon so, ein ganz klein bissel“.

 

„Sag mir Liebes, hast Du Lust auf eine √úberraschungstour, ich habe den ganzen Tag Zeit f√ľr Dich, heute¬† gibt es nur Dich und mich und die weite Welt“,¬† raunt ihr Tonio z√§rtlich ins Ohr.

 

„Warte einen Moment“ h√∂r ich Sarahs Stimme, „nur noch eine Jacke und ein Tuch. Ich wei√ü ja nicht was Du vorhast, wom√∂glich entf√ľhrst Du mich ins ewige Eis, Dir traue ich n√§mlich alles zu.“

 

„Bitte Sarah, was denkst Du denn von mir, ich bin ein ganz grundsolider Mann, zwar bis √ľber beide Ohren in Dich verliebt, aber was sollten wir im Eis tun,¬† dort k√∂nnen wir doch keine Herzen schmelzen lassen“.

 

Was ist denn das f√ľr ein merkw√ľrdiges Bimmeln? Also dieser einfaltslose¬† Allerwelts-Klingelton geh√∂rt nicht meiner Sarah. Die hat eine wundersch√∂ne Melodie von Peer Gynt, die erkenne ich sofort.

„Ja bitte“, vernehme ich Antonios Stimme und dann ein „Nein das geht heute wirklich nicht. Ich habe gesagt, dass ich heute nicht zu erreichen bin, das gilt auch f√ľr Dich. Darf ich nicht einmal einen Tag nur f√ľr mich haben. Da teile ich Euch das lang und breit mit und was ist, es interessiert niemanden, kein Mensch nimmt auch nur einmal R√ľcksicht auf mich. ….“

Er macht eine l√§ngere Pause und dann, folgt:¬† „Ja wo sind denn Alle,¬† ist denn wirklich niemand anderes zu erreichen….. Wann soll ich dort sein? In einer Stunde? Wie stellt ihr Euch dass denn vor?

….Ok, also ich bin p√ľnktlich“.

 

Sarah hat sich inzwischen im Wohnzimmer auf das beigefarbene Sofa gesetzt. Die Knie dr√ľckt sie ganz fest aneinander, sitzt kerzengerade ¬†und wartet, was jetzt wohl passiert.

Ich bin sehr erstaunt, welchen Blick dieser Herr Antonio haben kann, direkt kriegerisch, böse und gar kein bisschen freundlich. Er scheint sowas von verärgert zu sein, dass ich denke:  bitte Toni, nimm nicht den nächsten Stuhl oder Sessel und schmeiß ihn an die Wand.

O bin ich froh, er scheint sich gefangen zu haben, steckt sein Handy in die Sakkotasche, zieht Sarah vom Sofa hoch, dann nimmt er sie in den Arm und f√§hrt ¬†z√§rtlich mit seiner Hand √ľber ihren R√ľcken, streicht ihr liebevoll eine Str√§hne aus dem Gesicht und sagt wirklich tief zerknirscht:

 

„Liebes, ich habe mir den Tag mit Dir, wirklich anders vorgestellt, aber ich muss in einer Stunde in der Redaktion sein, irgend etwas scheint da gerade richtig schief zu laufen, es geht nicht anders. So traurig ich dar√ľber bin, aber ich muss sofort los. Kannst Du mir verzeihen, bitte, bitte mein Engel, sei nicht b√∂se oder traurig, wir werden das nachholen, ich versprech es Dir.“

 

Nein, ich glaube nicht, dass ich Sarahs Blick jetzt richtig deute, denn sie schaut sehr entspannt, geradezu erleichtert, es fehlt nur noch, das sie einen tiefen Seufzer so von ganz unten, hören lässt.

Ja ich wusste es, da stritten wohl doch zwei Seelen in ihrer Brust, die eine wollte ihn jetzt und auf der Stelle und die andere sagte: blo√ü nichts √ľberst√ľrzen. Nun ist das Problem gel√∂st. Manchmal geschehen ja doch noch Zeichen und Wunder.

Eine kleine Träne sehe ich aber zwischen ihren Wimpern blitzen und dann sagt sie, nach einem kleinen Räuspern:

„Aber Antonio, das macht doch nichts, wir verschieben das auf n√§chstes Jahr. Was h√§ltst du davon, wenn wir uns unsere Gedanken und W√ľnsche schreiben. F√ľr mich waren Deine geschriebenen Worte Erotik und Feuer zugleich. Mach Dir bitte keine Gedanken, wie k√∂nnte ich Dir b√∂se sein, ganz bestimmt nicht. Ich vermisse Dich jetzt schon.“

 

„Du bist ein Schatz, Sarah, lass Dich noch einmal z√§rtlich ber√ľhren, damit ich nicht vergesse, wie wunderbar Du bist“

 

Und schon ist er weg. Sarah stellt ihre Pumps in den Schrank, h√§ngt die Jacke auf einen B√ľgel und l√§sst sich ein Bad ein. Ich bin richtig stolz auf sie, wirklich. Andere Frauen w√ľrden jetzt weinen oder toben oder w√§ren entt√§uscht. Nein so ist Sarah nicht, sie macht den Tag zu ihrem Tag und genie√üt ihn auf ihre ganz besondere Art.

Als sie, nach dem hei√üen Entspannungsbad an mir vorbeikommt, kann sie nat√ľrlich nicht widerstehen und g√∂nnt mir einen kleinen Blick. Zu ihrer gro√üen √úberraschung ist eine Nachricht von Antonio da:

 

Liebes, ich kann Dich noch immer sp√ľren, den wunderbaren Duft Deiner Haut riechen. Es war so sch√∂n, Dich zu streicheln und Dich sinnlich zu k√ľssen. Ich muss gestehen, der Reiz nach mehr ist sehr gro√ü. Es muss berauschend sein, Dir ganz nah zu sein, mit Dir eins zu werden und einen gemeinsamen erotischen H√∂hepunkt zu erleben. Ich habe das Gef√ľhl, dass es Dir √§hnlich ergehen w√ľrde.

Doch f√ľr den Moment m√ľssen wir uns mit den sch√∂nen Minuten zufrieden geben, die wir heute genie√üen durften. Ich hoffe, Du hast noch ein bisschen tr√§umen k√∂nnen. In meinen Gedanken bin ich bei Dir und mit Dir am kuscheln.

Ich k√ľsse Dich z√§rtlich und hingebungsvoll,

Dein Dich um Nachsicht bittender Tonio
 

Ja meine Lieben, dieses erste Date war wohl nicht ganz so wie erwartet.

Sie kennen mich doch inzwischen schon sehr gut und wissen, ich bin weiterhin sehr aufmerksam und Sie sind die ersten, die es erfahren, wenn sich hier etwas tut.

 

Ich w√ľnsche Ihnen einen guten Rutsch und ein wunderbares neues Jahr,

bleiben Sie neugierig…..

es gr√ľ√üt Sie Ihr PC-Hansi

 

2.01.

Sie werden lachen, da hat sich Sarah, doch tatsächlich, um Mitternacht mit diesen Miniwunderkerzen in den Garten gestellt, durch die Luft gewirbelt und träumend in den Himmel geschaut. 

Nat√ľrlich stelle ich mir nun die Frage, was hat sie sich gew√ľnscht? An was hat sie gedacht, als diese kleinen blitzenden Sternchen durch die Luft flogen. Einer Sternschnuppe gleich, gerade noch da und schon wieder vergl√ľht. Hat sie mit jedem Sternenzauber, einen neuen Wunsch in das Universum geschickt oder hat sie sich nur auf eine Sache konzentriert, auf Antonio.

Meiner Meinung nach w√§re das wirklich Unsinn. Wenn man so viele M√∂glichkeiten hat, w√§re es doch pure Verschwendung, sein ganzes Wunschpotenzial einem einzigen Mann zu schenken. Aber das ist nat√ľrlich nicht mein Problem. Ich bin zufrieden, wenn sie es ist und nat√ľrlich habe ich sehr viel von ihr, wenn sie und er eifrig am mailen sind.

¬†Egoistisch? Ich? Also das w√§re dann doch ein bisschen √ľbertrieben. Ich meine, irgendetwas muss mich ja schlie√ülich am Leben erhalten und was bitte, soll ein PC machen, wenn er keine Post bekommt und keine verschickt, das ist doch die eigentliche Aufgabe, die mir zugedacht wurde.

O ha.., also was Sie jetzt lesen, dass finde ich pers√∂nlich ja etwas…. Ja was soll ich sagen….irritierend, merkw√ľrdig, eigenartig, ach lesen Sie doch bitte selbst:

 

Guten Morgen meine Liebste, ich w√ľnsche Dir ein wundersch√∂nes neues Jahr,

ich habe mich gerade aus dem Schlafzimmer geschlichen, um Dir ganz schnell zu schreiben. Dir zu sagen, wie gro√ü die Sehnsucht ist, Dich zu sp√ľren, Dich z√§rtlich und sinnlich zu k√ľssen, Deine weiche Haut zu streicheln, Deinen erregten K√∂rper an meinen zu dr√ľcken und rundherum alles f√ľr einige Momente zu vergessen.

¬†Liebes, ich habe im Moment so viel zu tun, es ist die H√∂lle. Ja nat√ľrlich, das ist einerseits wunderbar, andererseits bleibt mein Privatleben auch ein wenig auf der Strecke. Ich hoffe und w√ľnsche mir, Dich bald wieder in den Arm nehmen zu d√ľrfen.

Bitte lass mich nicht zu lange auf Antwort warten, meine Sehnsucht nach Dir ist unendlich groß

Ich k√ľsse Dich z√§rtlich und voll Verlangen,

Dein Tonio

 

Habe ich Ihnen zu viel versprochen? Bitte, was halten Sie davon?

Also, ich glaube ja nun nicht, dass er sich aus dem Bett schleicht, weil er Angst hat, dass er sonst die Katze aufweckt, die Fische dann eventuell nach Futter schreien, oder der Papagei „Guten Morgen Antonio“ schreit, nein das glaube ich nun wirklich nicht. Soll ich mir jetzt Gedanken machen? Niemals, ich warte jetzt mal ganz ruhig ab, was meine kleine Schlafm√ľtze macht, wenn sie denn endlich mal aus den Federn steigt.

Ich glaube, ich bin absolut kein Frauen-Versteher, denn Sarah liest und strahlt √ľbers ganze Gesicht, keine b√∂se Miene oder gar Tr√§nen, nein sie antwortet:

 

Liebling,

wie gro√ü meine Sehnsucht, mein Verlangen, nach Dir, Deinen K√ľssen, Deinen z√§rtlichen¬† Ber√ľhrungen ist, das wei√üt Du ganz sicher, aber vielleicht ist es auch besser, wenn Du keine Zeit hast.

Keine Frage, es ist auf jeden Fall besser, wenn ich Dich nicht sp√ľren kann, denn im Moment ist mein Gef√ľhl, Dich ganz zu wollen einfach viel zu gro√ü, fast nicht auszuhalten.

Nat√ľrlich tr√§ume ich von Dir, in Gedanken lasse ich mich von Dir verf√ľhren, sp√ľre Dich so intensiv, als w√§rst Du wirklich ganz nah bei mir. Meine H√§nde sind √ľberall dort, wo Du sie gern haben m√∂chtest.

Ich w√ľnsche Dir einen sch√∂nen Tag und k√ľsse Dich voller Hingabe und Z√§rtlichkeit,

Deine Sarah

 

Ja bitte, hat sie denn nicht gelesen:

„ich hab mich raus geschlichen“.

So etwas kann man doch nicht √ľberlesen oder? Macht sie sich denn keine Gedanken, warum sich Antonio heimlich zu diesen schmachtenden Worten an den PC setzt. Also ich denk da schon ein bisschen dr√ľber nach.

Fast wie in einem Chat, folgt die unmittelbare Antwort:

 

…auch mein Verlangen nach Dir ist unbeschreiblich. Ich w√ľrde Dich nur zu gern verf√ľhren, dich ebenso intensiv sp√ľren, mit Dir gemeinsam, zu wundersch√∂ner Musik, bis hin zum H√∂hepunkt schaukeln. Ich ber√ľhre Dich im Gedanken und ich gestehe, hin und wieder muss ich mich ber√ľhren und denke Du bist es, die mich ber√ľhrt und erregt.

Ich k√ľsse Dich hingebungsvoll und schicke Dir all meine erotischen Gedanken,

Tonio

 

Das h√§lt doch der beste und treueste Freund nicht aus, da ist nichts von „Hab dich lieb“ oder „mein Schatz ich liebe dich“, also da ist doch nun wirklich nur……………….naja was soll ich sagen, Nichts, mir fehlen einfach die Worte.

Es mag am Wetter liegen, drau√üen st√ľrmt es, der Regen plattert an die Scheiben, die Wolken h√§ngen tief, kurz gesagt, es ist kein Tag, um sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen, denn nur so kann ich mir erkl√§ren, wieso Sarah sofort nach √§hnlich wilden Worten sucht und sie nat√ľrlich auch findet. Mir ist das alles ein bisschen peinlich, aber was soll ich machen, ihre Finger lassen mich einfach nicht zur Ruhe kommen. Die Wildheit ihrer Worte, sp√ľre ich mit jedem Buchstaben, den sie meine kleinen, abgearbeiteten Tasten schl√§gt:

 


O Tonio,

was f√ľr ein sch√∂ner erotischer Gedanke, Dich hautnah zu sp√ľren, Dich √ľberall zu ber√ľhren, Deine Haut an meiner Haut. O Liebling, ¬†ich halte es fast nicht aus. Wenn ich nur an Dich und daran denke wie sehr ich Dich m√∂chte, zerflie√üe ich.
Ich hoffe so sehr, dass Deine Zeit so knapp bemessen bleibt und wir unseren W√ľnschen und Tr√§umen nicht nachgeben werden.

Nat√ľrlich werden wir das nicht. Was f√ľr ein Gedanke.

Wir sind doch beide sehr vern√ľnftige Menschen, die sich zwar nacheinander verzehren und nichts lieber t√§ten als miteinander schlafen, aber wir werden es nicht tun.

Niemals, bitte, bitte lass uns unsere Träume.
Denk Dir meine Hand liegt unter Deiner, lass uns diesen wunderbaren Augenblick genießen.
Du glaubst nicht, was ich jetzt f√ľr Herzklopfen habe und wie schwach ich gerade w√§re.
Ich sehne mich nach Dir, schicke Dir ganz viel Zärtlichkeit, gepaart mit sinnlicher, wilder Leidenschaft.

Deine Sarah

 

Welcher Teufel ist denn in meine so zur√ľckhaltende, bisher sehr sanfte Sarah gefahren. Nein, wirklich, diese Frau kenne ich nicht. Drogen? Alkohol? Ganz sicher nicht, dass h√§tte ich doch gemerkt. Ich habe ja quasi einen Rundumblick, sozusagen R√∂ntgenaugen.

¬†Ich wei√ü jetzt wirklich nicht, wie ich mich f√ľr heute von Ihnen verabschieden soll,

vielleicht so: ich bin f√ľr das was sie hier lesen nur bedingt verantwortlich…..

 

Ihr aufmerksamer Hansi…

 

 

6. Januar

Seit Tagen meldet sich dieser Bursche nicht. Soll ich Ihnen verraten, was ich denke? Ja genau, sicher √§hnlich wie sie, denke ich n√§mlich: sie hat ihm klar gemacht, dass sie zwar Spa√ü an einem Flirt hat, aber auf keinen Fall Intimit√§ten mit ihm austauschen will. Somit hat er das Interesse an ihr verloren. Wieso sollte er sich denn M√ľhe gebe, wenn es keinen Sex gibt und den will er doch wohl, oder habe ich da etwas falsch interpretiert. ¬†Nat√ľrlich, Sarah liebt es mit Worten zu spielen, genie√üt dieses erotische Feuerwerk mit all ihren Sinnen, aber irgendwie glaube ich, sie ist damit sehr zufrieden. Mehr will sie nicht, mehr braucht sie nicht. Ich dachte ja, sie w√§re verliebt und w√ľrde schmachtend und jammernd auf Post von ihm warten, aber so kann man sich irren, selbst wenn man meint, den Menschen gut zu kennen.

Nat√ľrlich schaut sie oft bei mir vorbei und sucht nach einer Mail von ihm. Aber ich gestehe offen, ich bin sehr stolz, dass sie bis jetzt nicht geschrieben hat. Sarah wirkt mit sich zufrieden und manchmal denke ich, sie hat ihn vergessen, oder er interessiert sie nicht mehr.

Meine Gedankengänge werden von unserem Antonio jäh unterbrochen.

 

Liebste Sarah,

nat√ľrlich sind wir ganz ¬†brav!¬† Vielleicht hast Du recht, wenn wir uns unsere Tr√§ume noch nicht gleich erf√ľllen. Aber f√ľr heute w√ľnsche ich mir, dass wir¬† uns in¬† Gedanken ein bisschen streicheln und k√ľssen. Gemeinsam unter der Dusche, die nassen K√∂rper verw√∂hnen. Ich ¬†stelle es mir ¬†wundersch√∂n vor, wenn ich Dich einseifen darf. Du stehst nackt vor mir, ich beginne an Deinem schlanken Hals, dann streiche ich mit meinen Fingerspitzen √ľber Deine zarten Arme, Deinen Busen, Deinen Bauch, Du l√§sst Deine H√§nde nach hinten gleiten, dr√ľckst mich fest an Dich und sp√ľrst meine Erregung, dann k√ľsse ich ganz z√§rtlich Deinen R√ľcken entlang und Du drehst Dich zu mir um.....uhhh, ich hab Phantasien.

¬†Ich danke Dir f√ľr das wundersch√∂ne ¬†Foto, welches Du mir mitgeschickt hast. Du siehst sehr reizend aus, nicht aufreizend, wirklich nicht, einfach¬† nur reizend. Ich hoffe, dass Dich au√üer mir kein anderer Mann, so begehrenswert und erotisch findet. Schon der Gedanke an Dich, l√§sst neue Sehnsucht in mir aufflammen. Wie gern m√∂chte ich Deinen K√∂rper √ľberall mit K√ľssen √ľbers√§hen, Dich eng an mich dr√ľcken und mit Dir eins werden. Ganz lange m√∂chte ich dieses Gef√ľhl auskosten…….

Liebes ich muss aufh√∂ren mit meinen Tr√§umen, sonst endet das noch schlimm…

Ich k√ľsse Dich z√§rtlich und freue mich auf eine Mail von Dir…….

 

 

Wie??? kein: „Dein Toni“ oder „ich vermisse Dich, ich m√∂chte Dich gern¬† treffen“. Nur erotische Gedanken,¬† ist doch wirklich ein bisschen wenig oder? Mir soll es recht sein, ich kann damit leben.

 

Sarah lässt sich betont langsam vor mir nieder, inhaliert diese Zeilen, es hört sich auf jeden Fall so an, denn sie atmet doch sehr erregt.

Sie hat die Zahnb√ľrste im Mund,¬† Zahnpasta klebt an ihren Lippen, dann bei√üt sie die Z√§hne zusammen, damit die B√ľrste nicht rausrutschen kann und tippt los. K√∂nnen sie sich diesen Anblick vorstellen? O Gott, wie j√§mmerlich, sie sitzt da, ohne auch nur ein kleines bisschen erotische Ausstrahlung.¬† Entschuldigung, ich wollte Sarah jetzt wirklich nicht blo√üstellen, aber man kann doch in dieser Aufmachung ¬†keine Erotik in die Welt schicken. Nein wirklich nicht.

Gerade muss ich an solche Damen denken, die sich f√ľr Telefonsex hergeben. Die stelle ich mir ¬†immer strickend, die F√ľ√üe auf dem Tisch, mit einem alten geflickten, schmutzigen Kittel, bekleidet, so zwischen Aufwasch und M√ľlleimer, vor. Vielleicht noch braunkarierte, alte Puschen mit Rei√üverschluss, so halb hohe, meine ich. Sie erinnern sich daran, nat√ľrlich ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Das ich nat√ľrlich nur von Bildern her kenne. Schrecklich, einfach unw√ľrdig und peinlich.

Pardon, ich bin abgeschweift, also meine Sarah tippt, vollkommen unerotisch und kein bisschen sexy:

 

O Du mein Schatz,

 

jetzt hast Du mich aber zum Lachen gebracht. Denn ich bin noch die¬† Nacktheit in Person, ¬†es w√§re also wundersch√∂n, mit Dir die Dusche zu teilen. ¬†Gerade eben wollte ich Dir schreiben und da dachte ich mir noch, wie sch√∂n es w√§re, Dich jetzt bei mir zu haben, statt vor lauter Sehnsucht nach Dir, zur Schokolade oder anderen S√ľnden zu greifen. Du, liebster Tonio,¬† bist mir mit Deinen wundersch√∂nen Gedanken und Worten mal wieder zuvorgekommen.
Ich finde es nat√ľrlich sehr gemein von Dir, mir so viele sch√∂ne Sachen in Aussicht zu stellen und dann so weit weg zu sein, ungeh√∂rig, wirklich. ¬†


Ich werde jetzt doch noch einmal in mein warmes Bett gehen. An Dich denken, mich streicheln und mir vorstellen, Du w√ľrdest das tun. Somit bleibt sicher kein Fleckchen meines K√∂rpers unber√ľhrt, hoffentlich √ľbertreibe ich es mit meinen Vorstellungen nicht zu sehr.
Ich schicke Dir ganz viele erotische Gedanken und k√ľsse Dich sehr, sehr z√§rtlich.................

 

 

 

 

 

Noch immer hat sie die Z√§hne um die Zahnb√ľrste gebissen, klickt rasch auf senden und geht fr√∂hlich locker, im leichten Tanzschritt ins Bad. Nimmt einen Mund voll Wasser und gurgelt eine Melodie vor sich hin. Leider kann ich nicht verstehen welches Liedchen das ist. Als jedoch das Duschwasser aufh√∂rt zu rauschen, da erkenne ich, was sie so leicht vor sich hin zwitschert. Es ist von Annett Louisan: „DAS SPIEL“.¬† So ist das also, sie m√∂chte nur spielen und ist kein bisschen entt√§uscht, dass Antonio sich nicht mit ihr verabreden will.

 

Sie kennen mich ja inzwischen recht gut. Ich darf sie noch einmal um Verschwiegenheit bitten. Ach was f√ľr ein Unsinn, ich wei√ü ja, dass ich mich auf sie verlassen kann…

Bis bald ihr PC-Hansi

 

 

Mitte Januar

Liebe Leser,  ich möchte Sie schon fast als Freunde bezeichnen. Es tut mir leid, dass ich so lange nichts von mir habe hören lassen. Aber irgendwie war hier die Hölle los. PC РAbsturz  und andere Katastrophen.

Ja, ich wei√ü, ich sollte mich nicht so lange mit der Vorrede aufhalten und wissen Sie was, ich glaube es ist viel interessanter, wenn ich Ihnen die Mails gleich ohne lange Worte zu verlieren, √ľbermittele.

Ich pers√∂nlich bin etwas erstaunt √ľber Sarahs Gleichg√ľltigkeit. Nein nat√ľrlich nicht mir gegen√ľber, mich verh√§tschelt und begl√ľckt sie schon jeden Tag. Aber die Lust auf Antonio oder sollte ich Sehnsucht nach Antonio sagen, h√§lt sich in Grenzen. Andererseits gehen sehr hei√üe, wirklich sehr erotische Schreiben hin und her. Sehen Sie, ich verspreche Ihnen Erotik pur und was mach ich, ich verfalle doch sofort wieder in diese

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Hörbuch

Über den Autor

UteSchuster
Zu meiner Freude hat mir mein Verlag artofarts, ein riesen gro√ües Geschenk gemacht. Frau Bartl hat mir bei youtube ein, von mir gesprochenes Video, meines Buches Prinzessin Emma, gebastelt. Perfekt w√ľrde ich mein Sprechen nicht nennen, aber mit ganz viel Herz und Liebe gelesen. H√∂rt doch einfach mal rein.


Ich freue mich auf einen Besuch : http://uteschuster.com/ mein blog Ich liebe alles was mich gl√ľcklich macht und das ist echt nicht wenig. carpe diem et carpe nocem. F√ľr mich ist ein Traum, den ich schon seit Kindertagen tr√§ume, endlich wahr geworden. Was mich aber am meisten bewegt und was ich nun immer beachten werde ist: Wenn du dir etwas w√ľnschst, dann w√ľnsch es dir ganz genau. Glaub an die Erf√ľllung deiner W√ľnsche und vor allen Dingen, glaub an dich. An sich selbst zu glauben, das ist die gr√∂√üte Arbeit, aber sie ist zu bew√§ltigen. Der Rat von einem lieben Ratgeber: Halte Dich einfach an meinen Wahlspruch - Du darfst an ALLEM zweifeln, nur nicht an Dir selbst. Ich werde es mir zu Herzen nehmen und dabei immer an dich denken, lieber Horst.

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UteSchuster Re: Liebste Ute -
Zitat: (Original von Louisa am 16.07.2011 - 19:24 Uhr) meintest du das hier ?????
Bei deinem Kommi?
AHA
Oh Tonio lächel.....
GLG Gabriela


Ja.

Bussi
Vor langer Zeit - Antworten
Gabriella Liebste Ute - meintest du das hier ?????
Bei deinem Kommi?
AHA
Oh Tonio lächel.....
GLG Gabriela
Vor langer Zeit - Antworten
NORIS sorry...das kenn ich schon - lg heidemarie
Vor langer Zeit - Antworten
UteSchuster Re: Re: Re: Ich lese gerade... -
Zitat: (Original von pegasus50 am 30.05.2011 - 01:19 Uhr)
Zitat: (Original von UteSchuster am 29.05.2011 - 23:36 Uhr)
Zitat: (Original von pegasus50 am 29.05.2011 - 01:29 Uhr) von meinem Untermieter (Rainer)
dass die von mir so sehns√ľchtig erwartete Geschichte
72 Seiten besitzt!
Oh Gott...das schaffe ich nicht mehr in dieser Nacht.
Und ich kenne mich....fange ich erst mal an, dann
höre ich auch nicht mehr auf...und falle danach ins Koma! ;-)))
Liebe Ute...ich werde es irgendwann an einem Tag lesen
und dann meinen Kommentar abgeben!
Bin schon ganz gespannt!

Gute Nacht
sagt die Nachteule. :-))


seit ich weiß, wie das mit dem Pdf Domnload geht, lade ich mir das runter.
Da hat man nämlich auch das Titelbild dabei. Gefällt mir richtig gut.

Ganz liebe Gr√ľ√üe von Nachteule zu Nachteule.

Deine Ute



Leider weiß ich nicht wie das mit laden von PDF geht... :-(
Ich muß noch viel lernen!!!

gute Nacht liebe Nachteule....schmunzel... ;-)))


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√úBER DAS BUCH
Seiten: 72
Leser: 41
Autor: UteSchuster
Erschienen am 28.05.11




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schau mal, das habe ich dir eingef√ľgt, steht auf der linken Seite ;-)
Du musst bei pdf anklicken und dann geht ganz unten auf der Seite eine Zeile auf, dortn musst du speichern unter anklicken und dann hast du es gespeichert, mit Bild und Text. Ich weiß nicht wo du speicherst, ich habe alles in meinem Chaos Dokomenten Koffer :-(

ganz liebe Gr√ľ√üe Deine Ute
Vor langer Zeit - Antworten
UteSchuster Re: uhhii -
Zitat: (Original von Seelenblume am 30.05.2011 - 16:21 Uhr) Uteli, ich kenne ja die Geschichten einzeln und sie haben mir immer gut gefallen, nein, sehr sehr gut sogar!!!!
Habe nur quer gelesen heute, es ist einfach zu viel 72 Seiten im Moment....Bussi, Dr√ľckerchen deine Seelenblume


ist auch nicht viel ge√§ndert, emin Bl√ľmchen, ich wollte es nur zusammenfassen und als pdf haben.

ganz liebe Gr√ľ√üe zu Dir,
Deine Ute
Vor langer Zeit - Antworten
pegasus50 Re: Re: Ich lese gerade... -
Zitat: (Original von UteSchuster am 29.05.2011 - 23:36 Uhr)
Zitat: (Original von pegasus50 am 29.05.2011 - 01:29 Uhr) von meinem Untermieter (Rainer)
dass die von mir so sehns√ľchtig erwartete Geschichte
72 Seiten besitzt!
Oh Gott...das schaffe ich nicht mehr in dieser Nacht.
Und ich kenne mich....fange ich erst mal an, dann
höre ich auch nicht mehr auf...und falle danach ins Koma! ;-)))
Liebe Ute...ich werde es irgendwann an einem Tag lesen
und dann meinen Kommentar abgeben!
Bin schon ganz gespannt!

Gute Nacht
sagt die Nachteule. :-))


seit ich weiß, wie das mit dem Pdf Domnload geht, lade ich mir das runter.
Da hat man nämlich auch das Titelbild dabei. Gefällt mir richtig gut.

Ganz liebe Gr√ľ√üe von Nachteule zu Nachteule.

Deine Ute



Leider weiß ich nicht wie das mit laden von PDF geht... :-(
Ich muß noch viel lernen!!!

gute Nacht liebe Nachteule....schmunzel... ;-)))
Vor langer Zeit - Antworten
UteSchuster Re: Ich bin ja hier nicht so der lange Texte Leser.... -
Zitat: (Original von Forseti am 29.05.2011 - 21:40 Uhr) ....aber ich bin froh, dass ich deine Emailromanze gelesen habe, denn sie ist so wunderbar geschrieben. Die idee den PC erzählen zu lassen ist einfach gut, mal etwas ganz anderes und auch wenn die beiden letztendlich kein Paar geworden sind, so sieht man doch, was Aufmerksamkeit, die man geschenkt bekommt, bewirken kann!
Liebe Gr√ľ√üe Marianne

Du hast das echt gelesen ;-)
Ich wolltes nur mal zusammenfassen, damit ich sehe wie viel das √ľberhaupt ist.

Ganz liebe Gr√ľ√üe

Deine Ute
Vor langer Zeit - Antworten
UteSchuster Re: -
Zitat: (Original von tscherry am 29.05.2011 - 13:34 Uhr) Wunderschön geschrieben
LG Ursel

liebe Ursel, herzlichen Dank

Ute
Vor langer Zeit - Antworten
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