Romane & Erzählungen
Herz aus Stein - 4. Fortsetzung

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"Herz aus Stein - 4. Fortsetzung"
Veröffentlicht am 23. April 2011, 8 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Herz aus Stein - 4. Fortsetzung

Herz aus Stein - 4. Fortsetzung

Beschreibung

ein neuer Stein

„Du hast was?“ schrie Onkel Henry. Seine grauen Augen funkelten in seinem zornig verzerrten Gesicht.

„Du wei├čt ganz genau, dass wir sehr, sehr vorsichtig sein m├╝ssen! Niemand darf wissen, wer┬áund vor allen Dingen nicht┬áwas wir sind!"

„Er hat mich erweckt! Sein Blut hat sich mit dem meinen vermischt! Ich bin nun f├╝r ihn verantwortlich! Wenn er diesen Angriff ├╝berlebt, werden die ├ärzte denken, die Verletzungen w├Ąren von allein geheilt! Dann lebt er ganz normal weiter und wird keine Ver├Ąnderung bemerken!“ versuchte ich ihn zu beschwichtigen.

„Wenn er ├╝berlebt! Und wenn derjenige oder diejenigen, die ihn┬áso zugerichtet haben, ihr Werk vollenden wollen? Dann haben sie keine Leiche, sondern er wird sich innerhalb von f├╝nfzehn Minuten in einen Stein verwandeln! Wenn wir Pech haben, direkt vor ihren Augen!“

„Wir k├Ânnten ihn bewachen!“ schlug ich vor.

„Du hast gesagt, du bist seine Frau! Und bist dann spurlos verschwunden. Sie werden dich wahrscheinlich festnehmen, wenn sie herausfinden, dass es dich gar nicht geben d├╝rfte! Sarah! Niemand darf etwas von unserer Existenz erfahren!“

„Onkel Henry, das wei├č ich doch! Aber was sollte ich denn tun? Ihn sterben lassen?“

„Nein, das konntest du nicht zulassen. Aber nun ist sein Blut ver├Ąndert. Drei Tropfen seines Blutes k├Ânnen nun Krankheiten heilen und Tote zum Leben erwecken! Was, wenn sie Tests machen? Und es entdecken? Oder noch schlimmer, wenn einer unserer Feinde herausfindet, was geschehen ist? Wir m├╝ssen ihn aus dem Krankenhaus holen!“

„Gut. Ich gehe selbst. Gib mir das Steinmesser.“ Entschlossen straffte ich meine Schultern.

„Sie werden dich erkennen und festhalten! Du bist vor der Polizei gefl├╝chtet!“ wandte Onkel Henry ein.

„Ich werde mein Aussehen ver├Ąndern. Bereite bitte das Steinelexier zu.“

„Na gut! Komm bitte in einer Stunde in mein Labor!“ Onkel Henry stapfte immer noch w├╝tend aus meinem Zimmer.

 

„Herein!“ erklang es m├╝rrisch aus dem Labor, als ich eine Stunde sp├Ąter an die T├╝r klopfte.

„Welche Haarfarbe m├Âchtest du f├╝r dieses Leben? Rot? Gr├╝n? Schwarz?“

Onkel Henry hielt mir einen Rubin, einen Smaragd und einen schwarzen Turmalin┬á entgegen. Gr├╝n? Ich lachte,┬ágriff nach dem Rubin und lie├č ihn in das k├Âchelnde Gebr├Ąu fallen.

Es brodelte auf, zischte, roter Rauch erhob sich und f├╝llte den Raum aus.

„Trink es m├Âglichst hei├č!“ Onkel Henry setzte mir das Gef├Ą├č an die Lippen und gehorsam schluckte ich den Trank hinunter. Er hinterlie├č ein unangenehmes Brennen in meiner Kehle. Ich r├Âchelte, Onkel Henry grinste und reichte mir ein Glas Wasser.

„Du wei├čt doch, dass es scheu├člich schmeckt!“

Ich trat vor den gro├čen Barockspiegel an der Stirnwand des Raumes uns beobachtete, wie meine Haare sich zuerst aufstellten, wie Stacheln bei einem Igel, dann in Sekundenschnelle zwanzig Zentimeter l├Ąnger wurden und eine rote Farbe annahmen. Meine Haut wurde blasser, Sommersprossen verteilen sich gro├čz├╝gig auf meinen Armen und in meinem Gesicht.┬á Meine Augen begannen gr├╝n zu funkeln und ich wurde ein St├╝ck gr├Â├čer.

„Perfekt!“ Onkel Henry musterte mich zufrieden von oben bis unten, "ich erkenne dich selbst kaum wieder! Du siehtst toll aus!"
„Die Sommersprossen h├Ąttest du auch weglassen k├Ânnen!“ murrte ich.

Er lachte und zog mich aus dem Labor.

„James wird sich um deine neuen Papiere k├╝mmern. Deine alte Wohnung haben wir gekauft und f├╝r dich bereit gehalten. Au├čer, dass 65 Jahre regelm├Ą├čig geputzt, eine Zentralheizung, ein Badezimmer und neue elektrische Leitungen eingebaut wurden, haben wir nichts ver├Ąndert. Alle deine Sachen befinden sich noch dort. K├╝mmere dich um diesen Julian und dann werden wir uns auf die Suche nach deinen Eltern, deinen Geschwistern und euren M├Ârdern begeben!“

 

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Erika

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Fuchs1957 Dadurch, das ich Deine Geschichte, - heute hinter einander lesen kann, macht sie super Spass!
Steffen
Vor langer Zeit - Antworten
shirley Re: Re: - Komme ja mit meinem Schluss auch nicht weiter.
Mit Gewalt wird das auch nichts. Kind hat Ferien, Mann ist gerade oft zu Hause, hab selber viel zu tun, wo soll denn da einen die Muse k├╝ssen? Gut Ding will Weile haben...
Zitat: (Original von Erika am 30.04.2011 - 12:23 Uhr)
Zitat: (Original von shirley am 29.04.2011 - 19:17 Uhr) Glaube mir, ich will kritisieren, doch mir f├Ąllt nichts schlimmes auf. Vielleicht lese ich in einer stillen Minute noch mal alle Teile durch. Dann kann ich mich auch besser einfinden. Ich mag es jedenfalls ehrlich sehr.


Danke, das freut mich und motiviert mich ungemein!

Komme im Moment nicht so richtig vorw├Ąrts und l├Âsche st├Ąndig wieder und schreibe neu und denke, es ist nicht gut.
Ich habe zwar geh├Ârt, dass es vielen Autoren so geht, aber was n├╝tzt das, wenn man selbst vor dem Blatt sitzt?
Liebe Gr├╝├če

Erika

Vor langer Zeit - Antworten
Erika Re: -
Zitat: (Original von shirley am 29.04.2011 - 19:17 Uhr) Glaube mir, ich will kritisieren, doch mir f├Ąllt nichts schlimmes auf. Vielleicht lese ich in einer stillen Minute noch mal alle Teile durch. Dann kann ich mich auch besser einfinden. Ich mag es jedenfalls ehrlich sehr.


Danke, das freut mich und motiviert mich ungemein!

Komme im Moment nicht so richtig vorw├Ąrts und l├Âsche st├Ąndig wieder und schreibe neu und denke, es ist nicht gut.
Ich habe zwar geh├Ârt, dass es vielen Autoren so geht, aber was n├╝tzt das, wenn man selbst vor dem Blatt sitzt?
Liebe Gr├╝├če

Erika
Vor langer Zeit - Antworten
shirley Glaube mir, ich will kritisieren, doch mir f├Ąllt nichts schlimmes auf. Vielleicht lese ich in einer stillen Minute noch mal alle Teile durch. Dann kann ich mich auch besser einfinden. Ich mag es jedenfalls ehrlich sehr.
Vor langer Zeit - Antworten
Erika Re: -
Zitat: (Original von shirley am 29.04.2011 - 07:46 Uhr) Ja, was sagt man dazu?
Einfach toll!



Hallo Shirley,

danke f├╝rs Lesen.

Liebe Gr├╝├če

Erika
Vor langer Zeit - Antworten
Erika Re: -
Zitat: (Original von dfedrowitz am 28.04.2011 - 22:58 Uhr) Deine Geschichte wird immer besser

LG Dietmar


Hallo Dietmar,

ich danke dir. Das motiviert mich ungemein!

Liebe Gr├╝├če

Erika
Vor langer Zeit - Antworten
shirley Ja, was sagt man dazu?
Einfach toll!
Vor langer Zeit - Antworten
dfedrowitz Deine Geschichte wird immer besser

LG Dietmar
Vor langer Zeit - Antworten
Leonardo Re: Re: science fiction ohne Raumschiff.... -
Zitat: (Original von Erika am 28.04.2011 - 18:44 Uhr) Zitat: (Original von Leonardo am 27.04.2011 - 13:20 Uhr) Liebe Erika,
es ist so geschrieben, dass ich auf jeden Fall wissen will was da weiter passiert. Da sind ja nun noch hunderttausend M├Âglichkeiten offen...
Mir gef├Ąllt es, du m├╝sstest nur noch mal ein paar Rechtschrebefehler ausbessern...
Liebe Gr├╝├če
Leo


Hallo Leonardo,

danke! Ich bin dabei. Die Tipp-Fehler habe ich gerade korrigiert, ich hoffe, ich habe alle gefunden.

Hast du die drei anderen B├╝cher, die vorherigen Seiten, schon gelesen?

Liebe Gr├╝├če

Erika
ja nat├╝rlich......nunn warte ich was weiter passiert......
Vor langer Zeit - Antworten
Erika Re: science fiction ohne Raumschiff.... - Zitat: (Original von Leonardo am 27.04.2011 - 13:20 Uhr) Liebe Erika,
es ist so geschrieben, dass ich auf jeden Fall wissen will was da weiter passiert. Da sind ja nun noch hunderttausend M├Âglichkeiten offen...
Mir gef├Ąllt es, du m├╝sstest nur noch mal ein paar Rechtschrebefehler ausbessern...
Liebe Gr├╝├če
Leo

Hallo Leonardo,

danke! Ich bin dabei. Die Tipp-Fehler habe ich gerade korrigiert, ich hoffe, ich habe alle gefunden.

Hast du die drei anderen B├╝cher, die vorherigen Seiten, schon gelesen?

Liebe Gr├╝├če

Erika
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