Romane & Erzählungen
Guttenberg - Satire-Poem - Revidierte Fassung

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"Guttenberg - Satire-Poem - Revidierte Fassung"
Veröffentlicht am 09. März 2011, 4 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Ein Mensch mit einem gro√üen Erfahrungsschatz., mit viel Humor, mit viel Liebe den Menschen gegen√ľber, ein Querdenker mit viel Kreativit√§t, ein Mensch, der gerne schreibt, Theater spielt, improvisiert, ein Genie√üer und ein bekennender Holland-Fan ist.
Guttenberg - Satire-Poem - Revidierte Fassung

Guttenberg - Satire-Poem - Revidierte Fassung

 

Gemach, gemach! Ihr Tugendbolde.

Seid ihr dem Adel nicht mehr holde?

Erst √∂ffnet ihr Pandorras B√ľchse

und dachtet, ihr seid schlaue F√ľchse,

die schnell den Adel -  im Spagat  -

erwischen könnt beim Plagiat.

Dem Guttenberg sei's unbenommen.

Er ist noch mal davongekommen.

Doch ihr, die schimpfend euch erhebt,

so tut, als ob die Erde bebt,

Garaus dem blauen Blute macht,

das hätt' ich nicht von euch gedacht.

 

 

 

 

 

Es schert ihn nicht, dass statt des D.

im Titel steht dann ein hc.

Wer ,ohne S√ľnde, wirft den ersten Stein?

Das können nur wir alle sein.

Wir k√∂nnen zwar betr√ľgen,

doch nicht so ehrlich l√ľgen,

wie Guttenberg es einstmals tat.

Drum geb' ich euch den guten Rat:

¬†Wenn ihr beim Klauen vergesst zu bezahlen, tretet einfach vom Kauf zur√ľck, wenn ihr erwischt werdet.......

 

Die B√ľchs`' ist offen,¬†ich kann nur hoffen,

dass deren Geist

mit aller Macht

euch in die Schranken weist.

Denn Guttenberg,

ein Schelm ist, wer was and'res denkt,

hat sehr viel Geld geschenkt der Alma Mater

und auch dem lieben Doktorvater.

Zwar nannt' er's Stiftung.....

Doch, dass er stiften geht,

zu dieser Einsicht kam er spät.

In Deutschland kommt, so ist's der Brauch,

nach Häme in der Presse auch

das Mitleid mit dem armen Knaben,

an dessen R√ľcktritt wir uns laben.

 

 

So glaubten wir, wie sonderbar,

dass grässlich nur der Irrtum war,

dass er vergaß nur beim Zitieren,

den fremden Geist zu titulieren.

Das hätten wir ihm noch verzieh'n.

Doch es gelang mit vielen M√ľh'n,

ihm nachzuweisen, dass vom Text

auf seinem Mist nur wenig wächst.

Baron M√ľnchhausen log gar sehr.

Doch Guttenberg, der kann noch mehr.

Er reist bald in die Staaten

und kann es kaum erwarten,

mit Geld und guten Worten

auch Titel dort zu horten.

 

Es schert ihn nicht, dass statt des D.

im Titel steht nur ein hc.

Wer - ohne S√ľnde - wirft den ersten Stein?

Das können nur wir alle sein.

Wir k√∂nnen zwar betr√ľgen,

doch nicht so ehrlich l√ľgen,

wie Guttenberg es einstmals tat.

Drum geb' ich euch den guten Rat:

 

¬†Wenn ihr beim Klauen vergesst zu bezahlen, tretet einfach vom Kauf zur√ľck, wenn ihr erwischt werdet.......!

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Arigato
Ein Mensch mit einem gro√üen Erfahrungsschatz., mit viel Humor, mit viel Liebe den Menschen gegen√ľber, ein Querdenker mit viel Kreativit√§t,
ein Mensch, der gerne schreibt, Theater spielt, improvisiert, ein Genießer und ein bekennender Holland-Fan ist.

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Gunda Inhaltlich ... - ... klasse, auch einige Reimpaare verwendet, die nicht schon tausendmal gelesen wurden. Das gef√§llt mir sehr.
Bei Gereimtem hadere ich allerdings immer ein bisschen damit, wenn eben diese Reime nicht so richtig zur Geltung kommen, weil die Metrik an einigen Stellen etwas holpert, der Leser also im Lesefluss gehemmt wird. Mir ging es so bei der zweiten Strophe. Die erste und der ganze Rest sind super gelungen.
LG
Gunda
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UteSchuster Der Inhalt gef√§llt mir, ich w√ľrde es allerdings unter Satire posten - es liest sich zwar ab und an ein wenig holprig, aber da man seinen Sinn eher auf den Text lenkt, macht das nichts.

LG Ute
Vor langer Zeit - Antworten
Nageki .mithilfe von Ironie, Witz und √úbertreibung entlarvende und kritisierende k√ľnstlerische Darstellungsform... - F√ľnf Sterne, weil:
Hoch zu Rosse! Seht doch, Satire kriecht aus dem Buche hier!
Oder so ähnlich.
Leider kenne ich mit dem Guttenberg nicht so gut aus, habe diesen Menschen und alles, was damit zusammenhängt vor etlichen Zeiten mal... analysiert, halbwegs, vielleicht auch halbherzig.
Aber:
Das Buch mit dem Titel Satire-Poem zu versehen...
Wirklich, also treffender kann Satire f√ľr mich nicht sein! Ich musste an vielen Stellen schmunzeln, oder mir auf die Zunge bei√üen. Aber es hat mich auch dazu veranlasst, mir den Herrn Guttenberg noch einmal genauer anzusehen.
Also das verbindet wirklich alles, was Satire ausmacht.
Ironie, Witz, √úbertreibung...
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