Romane & Erzählungen
Die vier Jahreszeiten

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"Die vier Jahreszeiten"
Veröffentlicht am 15. August 2010, 50 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Lieber ist mir, wenn meine Texte f√ľr mich sprechen...
Die vier Jahreszeiten

Die vier Jahreszeiten

Beschreibung

Die vier Jahreszeiten Auf unnachahmliche Weise gelang es dem Musiker Antonio Vivaldi, (4. 3. 1678 - 28.7. 1741) das Wesen der "Vier Jahreszeiten" authentisch zu vertonen. Ich habe mich immer gewundert, da√ü es bis heute keinen Dichter gab, der Entsprechendes mit Worten versucht h√§tte, diese urspr√ľnglichen und vielf√§ltig aufeinander bezogenen Spannungsb√∂gen in der Natur darzustellen. Nur deshalb wagte ich es eines Tages selbst und man verzeihe mir, einem ungehobelten Provinzler ohne Schulbildung, ein etwaiges Unverm√∂gen in einzelnen Passagen. Lothar Atzert, Bad Vilbel 14. 8. 2010

Die vier Jahreszeiten

1. Der Fr√ľhling

Wer das Prinzip nicht versteht, versteht meine Worte nicht. Wer es aber versteht, versteht auch den Enthusiasmus bez√ľglich der Muttersprache, die solches sagen l√§√üt. Sie ist mir verl√§√üliches Fahrzeug, mittelst dessen man Seelenlandschaften erfahren kann und verbal vom Erfahrenen zeugt, (nicht „√ľber-zeugt“) indem man es nach Verm√∂gen in Bilder ausdr√ľckt und seinen Freunden den Fug, die Fuge, zur weiteren „Ver-F√ľgung“ stellt.

Die meisten sind wohl froh, wenn der Winter vorbei ist und die Sonne an Kraft gewinnt, die Tage l√§nger werden und die Natur wieder erwacht. Kalendarisch spricht man vom Fr√ľhlingsanfang so um den 21 M√§rz herum. Da bewegt sich die Sonne von den Fischen zum 0¬į Widderpunkt.
Doch selten, da√ü sich jemand Gedanken macht, was das f√ľr eine unb√§ndige Kraft ist, welche die gutgef√ľgten Verpackungen um Samenkapseln und Knospen zum richtigen Zeitpunkt sprengt, so da√ü alles in seinen Umraum wachsen kann. Auch k√∂nnte man es h√∂ren, so man still genug w√§re, jenes Knacken, das diesen ungeduldig dr√§ngelnden Kraftstrom begleitet, wie das laute Ticktack den Wecker made in Hongkong, nur arhythmischer. Und so nimmt es auch kaum wunder, da√ü man das Nachlassen sp√§ter, wenn der Fr√ľhling allm√§hlich in den Sommer √ľbergeht, nicht mitbekommt.
„Mars“ nannten die R√∂mer diese als Gott verehrte Kraft, woraus dann der Monat M√§rz wurde. Die R√∂mer ihrerseits hatten es von den Griechen, bei denen derselbe unb√§ndige Gott Ares hie√ü und auch Gott des Krieges war.
Was nun hat der Fr√ľhling mit dem Krieg zu tun? – Vieles, wenn wir einmal bedenken, da√ü es sich um die Kraft des Austreibens handelt. Die fackelt nicht lange, schert sich nicht um Wunsch, noch Demokratie, noch Regel, die treibt nur immer nach dem Hellen hin, nach dem Licht also. Doch sie kann nur treiben, was schon latent da ist und bricht hervor beim geringsten Widerstand, dem schw√§chsten Punkt in der Ummantelung. Liegt aber das erwachende Leben dichtgedr√§ngt beieinander, so treibt jedes √ľber den anderen ohne R√ľcksicht hinweg. Dann kommt es zu gegenseitiger Behinderung respektive Kampf um Leben und Tod.
Jahrein jahraus wiederholt sich dieser Vorgang in der Natur – jedenfalls war es so, bis zur menschgemachten Klimakatastrophe - und nach der Analogienlehre entspricht dem nicht nur jeder Beginn von Leben, sondern jeder Beginn auch von Handlungen: diese Mars genannte Kraft ist der Startschu√ü jeder Fr√ľhphase, braucht es doch f√ľr jegliches Handeln zuallererst Kraft. Deshalb spricht man, da bei der Geburt noch keine Erfahrung vorhanden, vom Trieb.
Woher nun kommt die Triebkraft, wenn nicht aus der Sammlung des Winters?

Man f√ľhre sich vor Augen, was passierte, w√ľrde diese austreibende Kraft nicht eine allm√§hliche Verwandlung erfahren – alles w√ľrde sich um sich selbst schlingen und drehen, dabei gegenseitig erw√ľrgen, solange, bis alle Energie aufgebraucht w√§re, auch g√§be es keine Bl√ľten, folglich keine Fr√ľchte, keinerlei „Ent-Wicklung.“
Und wie der April auf den M√§rz folgt und wie der Wellenberg ins Tal hinab st√ľrzt, um Welle zu werden, so folgt auf den Mars die n√§chste Entwicklungsstufe, die Aphrodite bei den Griechen und Venus bei den R√∂mern hie√ü.
(Es sei hier blo√ü erw√§hnt, da√ü Ares und Aphrodite auch eine gemeinsame Tochter haben – die in einem kuriosen Liebesakt gezeugte Harmonia – die universale Ausgewogenheit, die, fast m√∂chte man sagen, „not-wendigerweise“ entstand. Doch dar√ľber an entsprechender Stelle mehr.)
Sobald also diese erste Flut an Kraft etwas nachl√§√üt, beginnt das ausgetriebene Leben sich pl√∂tzlich selbst zu sch√ľtzen vor der Bedrohung durch andere Triebkr√§fte, indem es den eigenen Bestand sichert. Und das geschieht am erfolgreichsten, wenn man sich mit anderen Schutzlosen verbindet und gemeinsam einen Schutzschild aufbaut. Diese zweite Entwicklungsphase der Erdgeschichte nannten alte V√∂lker, wie die Chald√§er, die „Stier-Epoche.“ – das biblische goldene Kalb erinnert vielleicht noch daran, aber auch der Bau √§gyptischer Pyramiden entspricht dieser Zeit. In der Natur fangen die Vogelm√§nnchen an, werbenderweise f√ľr Weibchen zu trillern, manchmal bis sie vom Stengel fallen. Und in der Biologie spricht man von Zellteilung eines Organismus.

Der austreibende Mars steht am Anfang, gefolgt vom Substanzaufbau durch Venus – dann, entsprechend dem letzten Drittel des Fr√ľhlings, die gro√üe Verwandlung durch Merkur (gr. Hermes), den Gott der Gaukler, Diebe und erfinderischen Schlaumeier. Im Schutze des nun dichten Laubwaldes paart man sich nicht nur, sondern legt auch manch Kuckucksei in fremde Nester. Erdgeschichtlich handelt es sich um die gerade zuende gehende Zeit, da bei√üt die Maus kein Faden ab, - die Trickser in Politik, Wirtschaft und Forschung haben, auch wenn sie trotz erkannten Irrens nicht freiwillig abtreten, ihre letzte Hochkonjunktur.

Von diesem Hermes nun hie√ü es bezeichnenderweise: „Fr√ľhmorgens wurde er geboren, mittags spielte er auf der Leier, abends stahl er die Rinder des Apollon…“ (Karl Kereny, „Die Mythologie der Griechen,“ dtv.) und als seine Mutter Maia ihn erwischt und ausschimft, antwortet er ihr: „ Warum diese Worte, Mutter, wie zu einem kleinen Kinde…. Was mich betrifft, w√§hl ich die Meisterschaft, die die beste ist, um mich und Dich zu versorgen f√ľr alle Zeiten…. Es ist doch besser, in aller Ewigkeit mit den Unsterblichen zu sch√§kern, in unersch√∂pflichen Reicht√ľmern, als hier in dieser d√§mmrigen H√∂hle zu hocken.. Die gleiche heilige Ehrung will ich erlangen, die Apollon besitzt. Gibt sie mir der Vater nicht willig, so werd’ ich den Wagemut aufbringen – f√§hig bin ich dazu! -, ein F√ľhrer der Diebe zu werden. “
Man verehrte ihn im Altertum noch, den ewig l√ľsternen Erfinder, indem man einen Phallus als Zeichen seiner unersch√∂pflichen Potenz aufstellte und ihn anbetete. (Wird der Zeitgeist nicht auch heute noch mehrheitlich von „Weibchen“ und „M√§nnchen“ gleicherma√üen angebetet?)
Auch wird behauptet, da√ü er mit Aphrodite den Eros gezeugt haben soll. Das „liegt auf der Hand.“ Dieser Eros ist ja, als ewiges Mutters√∂hnchen, der ewig um Anerkennung Bettelnde. Folglich spielt er das Begehrte vor, als Sohn seines diebischen Vaters – und l√§√üt sich f√ľr die Spielereien bezahlen.

Bekannter aber wurde die Geschichte vom gemeinsamen Sohn Hermaphroditos, dessen Geist sich mit der ungeliebten Nymphe Salmakis einen einzigen K√∂rper zu teilen hatte. Man stelle sich das vor: einen verha√üten Zwilling im eigenen K√∂rper… Doch der wohl vortrefflichste Merkursohn wurde der bzw. das halb Gott-, halb Tierwesen Pan (das „Weltall“) Wer seiner furchteinfl√∂√üenden Gestalt ansichtig wurde, so hei√üt es, geriet „in Panik.“ Doch keine von den von ihm gern bejagten Nymphen konnte ihm je entkommen – nicht mal √ľber Verwandlungen. (Syrinx verwandelte sich in Schilf – Pan machte eine Fl√∂te daraus: die ber√ľhmte Panfl√∂te).
Um diese dritte und letzte, die „Zwillingsphase“ des Fr√ľhlings zu verstehen, rufe man sich die beiden Vorangehenden nochmals auf: die Kraft, die das startende Austreiben bewirkt, verwandelt sich in die bergend-sammelnde Kraft des Eigenschutzes - um dann aus beidem heraus im letzten Drittel zur Synthese zu gelangen, beides anzuwenden, respektive alles sich Bietende zu nutzen, um Kenntnis √ľber die Dingwelt und ihre vielf√§ltigen Anwendungsm√∂glichkeiten zu erhalten. Tauschen oder T√§uschen ist das Motto des Merkur - Bl√ľten nutzen die Insekten, um Samen zu transportieren, jene nutzen ihrerseits die Bl√ľten, um Honig bzw. Nahrung zu sammeln; der Mensch den „Intellekt,“ um die „d√§mmrige H√∂hle“ zu verlassen. Der Dieb, die Diebin – spielen den perfekten Ehrenmann, die Ehrenfrau, um auch und m√∂glichst an vorderster Stelle der Gesellschaftshierarchie dabei zu sein.
Aber: der Berg ist nur durch das Tal; sowie dieses durch jenen; beide bedingen einander zur Welle, zur Welt, zum rhythmisch pulsierenden Weltall…Und so folgt auf den Fr√ľhling eine g√§nzlich verschiedene, doch nichtsdestotrotz folgenm√ľssende Dreifachphase: der Sommer.

Die vier Jahreszeiten

2. Der Sommer

Vier gedrittelte Jahreszeiten ergibt die Zahl der zw√∂lf Monate eines Jahres. Da√ü diese Einteilung nicht willk√ľrlich ist, erkennt der aufmerksame Betrachter schon bald. Immer und auf klar geordnete Weise wandelt sich eins ins andere. Ebenso un-willk√ľrlich sind die voneinander unterscheidbaren Charakteristiken.
Das Jahr/das Leben/die Handlung beginnt mit der Fr√ľhlingsphase bei 0¬į Widder, dem hervorrufenden Austreiben, setzt sich fort √ľber das Sichern des eigenen Bestandes, um dann in die gemeinschaftliche Phase der Verwandlung √ľberzugehen. Hernach entsteht eine Z√§sur, denn die erste von vier Entwicklungsstufen – die Physis oder Causa Materialis, wie es bei Aristoteles genannt und von W. D√∂bereiner weiter gef√ľhrt wird - ist damit abgeschlossen. Und infolge der Vierzahl gibt es auch vier Z√§suren, vier Gefahren, da das Alte immer am Vertrauten festhalten m√∂chte, aber nicht darf, ohne Sch√§digung des nat√ľrlich-rhythmischen Ablaufs.

Was nun geschieht, ist, obwohl neu, so doch auf der Erfahrung des Vorangehenden aufbauend. Wobei das, was h√§tte werden konnen, aber nicht geworden ist – durch „√ľberhebliche“ Menschenwillk√ľr - sich als Mangel oder L√ľcke oder Zeichen weiter fortsetzt – die Erfahrung fehlt ja. Die „√úberbr√ľckung“ der L√ľcken durch k√ľnstlich Hergestelltes wird in der Folge dann immer l√ľckenhafter, „not-d√ľrftiger“ zun√§chst ohne von den Herstellern bemerkt zu werden.

Das Neue am Beginn des Sommers, mit einem Schlagwort versehen, hei√üt „Herkunft“ – je gesicherter der materielle Bestand, je vielf√§ltiger der Umraum, um so mehr interessiert man sich jetzt f√ľr den, der all das erlebt - was man traditionell mit dem schwierigen Begriff „Seele“ in Zusammenhang bringt. Ganz wie der rohe Mars alles austrieb, so treibt die verwandelte Kraft nun zum eigenen Potential hin. Nicht, wie in der zweiten Entwicklungsphase, um Organe zu bilden, sondern um das Entdecken von eigenem Empfinden geht es hier, dem mondhaft zu- und abnehmenden In-sich-finden, welches in der n√§chsten Phase kreativ oder kreat√ľrlich sich ausdr√ľckt – als Frucht – die, am Ende ihres Sommers, zu ernten sein wird. Es versteht sich von selbst, da√ü Nichtaufzufindendes resp. Nichtanwesendes auch nicht ausgedr√ľckt, folglich nicht geerntet werden wird.

Von Hermes hie√ü es, da√ü er au√üer vor Zeus, der ihn und Iris zu seinem Boten machte, nur vor der Titanin Mnemosyne Respekt hatte. Dieses Wort wird von Philologen gern mit Ged√§chtnis √ľbersetzt, was Assoziationen erschwert. Ich halte den Begriff „Erinnerung“ f√ľr genauer, da man sich in sich selbst, also aus dem eigenen subjektiven Unbewu√üten… „er-innert“- statt blo√ü seiner gedenkt.
Wie dem auch sei, Mnemosyne, sanfteste der Titaninen und Quellnymphe, war die Vorgängerin von Hera, der bekannteren Zeus-Gattin.
Nun kann man sich nat√ľrlich nur an Dinge erinnern, die irgendwann einmal geschehen sind. Nur deshalb, weil Erinnern an Stattgefundenhabendes gebunden ist, wird sie den Titanen zugerechnet und nicht den freieren G√∂ttern. Vom Charakter her ist sie allerdings G√∂ttin, gebar sie doch dem obersten Olympier, dem sie stets loyal verbunden blieb, die neun Musen, von denen nach griechischem Verst√§ndnis alle K√ľnste herkommen.
Am 21. Juni, auf 0¬į Krebs beginnt der Sommer. Alles ist nun gr√ľn (-ich beschreibe die Natur und die Menschen in ihr, wie sie w√§ren, sofern man den Mars bzw. die in seinem Namen Austreibenden nicht g√§nzlich von der Bildfl√§che verdr√§ngt h√§tte – man hat jetzt, statt ihrer, hochaufl√∂sende FULL-HD-WASWEI√üICH-Technologien beim Glotzen) und das Gr√ľn ist dementsprechend durstig. Da kommt das frische Quellwasser der Erinnerung gerade recht. Es schmeckt s√ľ√ü und erfrischt das Empfinden, l√§√üt es in Sammlungen wachsen und dieses innere Wachstum dr√ľckt sich dann aus, so ab dem 21. Juli, dem nach Julius C√§sar benannten Monat, wo die Sonne am hei√üesten brennt, zeigt sich als Frucht oder entsprechend in k√ľnstlerischer Schaffensfreude- Lebensfreude beim Menschen.
Jede Kunst, jeder Ausdruck, zeigt das, woran sich ihr K√ľnstler erinnert - was er in sich, seiner Seele, barg und gleich einer Hebamme wie ein Neugeborenes heraus holt – sei es F√ľlle, sei es Mangel daran. Seele – vielleicht landschaftlich der kleine S√ľ√üwassersee – im Verh√§ltnis zur weiblichen See, dem gefahrvollen salzigen Areal Neptuns, dem lateinischen mare, der christlichen Liebe im Marienkult.
(Es sei an dieser Stelle vorweggenommen, da√ü die fr√ľheste Erinnerung jene an den Ursprung ist. Ursprung ist der Moment des Zerrei√üens in die Dualit√§t von Ewig und Endlich – doch die Thematik geh√∂rt zur Beschreibung des Winters, also Geduld, lieber Leser, lieber Ekkehart – Dir ist’s ja gewidmet!) Deshalb behaupteten die antiken K√ľnstler v√∂llig zurecht, da√ü ihre Kunst nicht von ihnen selbst stammte, sondern ausschlie√ülich von den Musen als Dank f√ľr tugendhaftes Verhalten verliehen wurde. -Ich frage mich gerade, ob das irgendein Bildungsminister, Museumsdirektor oder auch „K√ľnstler“ heute noch „ahnt,“ respektive wahrnehmen darf, ohne daran zu verzweifeln. (Hesses „Klingsors letzter Sommer“ f√§llt mir jetzt dazu ein. Die jeweiligen Namen und K√ľnste der neun Musen sind n√§her beschrieben in meinem Buch „Der blaue Eisenhut“ - Spirit Rainbow Verlag)

Gegen Ende des Sommers tritt die Sonne beim Verlassen des Löwen in das zweite Merkurzeichen, das der Jungfrau ein, monatlich nach Kaiser Augustus benannt: die große Ernte beginnt.
Gro√ü? Ja wenn man das Austreiben zugelassen h√§tte! Aber schon Jesus, als er die falschen Priester aus dem Tempel trieb, bezahlte es mit seinem irdischen Leben. Und Pilatus, ganz der Merkursch√ľler, wusch seine H√§nde in Unschuld. Statt der gro√üen Ernte gibt es lange Gesichter. „Wir m√ľssen vern√ľnftig sein“ hei√üt es dann und BP bittet in unseren Tagen die ganze Menschheit, Vorschl√§ge zu machen, wie das Tor zur Unterwelt wieder verschlossen werden k√∂nne, das ihre Raffgier bohrte. (sp√§testens jetzt wei√ü man, warum die industrielle Nutzbarmachung „Raffinerie“ hei√üt) Und Augustus verbannte den bis heute meistgelesensten Dichter – Ovid – f√ľr den Rest seines Lebens zu den Analphabeten ans schwarze Meer. So waren sie, so sind sie, die Schweinepriester und Multis: erst das Gewissen beschwichtigen und am Ende hat man von nichts gewu√üt!
Und in der Tat – Vernunft ist das, was bleibt, wenn die Ernten immer m√§√üiger ausfallen und die Krankheiten zunehmen, der Verstand jedoch nicht. Diese Krankheiten, ihr Ausbrechen, ist ja nichts anderes, als der lang verhinderte Mars, der endlich wieder ins Geschehen eingreifen kann. Und wer will es ihm ver√ľbeln, da√ü er jetzt, gegen Ende des Sommers, nicht mehr als Fr√ľhlingsbote Blumenknospen aufsprengt, sondern die Eiterbeulen, Geschw√ľre, die ganzen zehntausend schicksalsverweigernden Verfehlungen. Es ist sein Job und er macht ihn, ganz Gott, perfekt – „wie Gott in Frankreich.“
(Ein Buchtipp: die altindische „Bhagavad Gita“ – da geht es genau um diese Art des Krieges)

Der Hauptunterschied zwischen den beiden merkurialen Endphasen besteht darin, da√ü im Fr√ľhling oder der Zwillingszeit alles mit allem nach vorhandenen M√∂glichkeiten kommuniziert, koppuliert, informiert und geregelte („art-gerechte“) Abl√§ufe sich aus Notwendigkeiten entwickeln, w√§hrend am Ende des lichten Halbjahres die Fr√ľchte geerntet bzw. ausgesteuert wird zwischen dem, was geworden ist und dem, was h√§tte werden sollen. Je gr√∂√üer die Diskrepanz, um so gefragter die K√ľnste Merkurs.
Dh. von der Kunst des Heilens ist hier die Rede und hierbei war es wohl auch, da√ü der Gott seinen ber√ľhmten Stab mit der sich emporwindenden Schlange von Jupiter empfing. Doch auch Minerva, der jungfr√§ulichen Athene beherrscht diese Zeit. Der Ertrag an Fr√ľchte war ja lange entscheidend, ob man das n√§chste Fr√ľhjahr erreichte und so war bei d√ľrftiger Ernte ihre Weisheitskunst um so gefragter.
Aber bei der Frage, wer oder was ein Heilkundiger ist – also wer darf heilen und wer nicht – sto√üen wir wieder auf das Hauptproblem der Gegenwart: das Geregelte aus der zuendegehenden Zwillingszeit, das „unbeirrte“ Irren menschlicher Irren – nur wer den Erlaubnisschein hat, darf heilen, unabh√§ngig, ob er bef√§higt ist, oder nicht, w√§hrend der Kundige unter Strafandrohung nicht darf, wenn er den Schein nicht hat – und sei er auch noch so gut! Selbst Jesus Christus zw√§ngen die heutigen Offiziellen zum Universit√§tsabschlu√ü, bevor er ohne Abmahnung Tote erwecken oder Lahme gehend machen d√ľrfte.
Tote erwecken? – in die Irrenanstalt zwecks intensiver Beobachtung br√§chte man ihn, den wahrscheinlich „Exkommunizierten!“
Und nur wegen dieser anma√üenden Regel bedarf es am Ende zum Ausgleich des marsischen Typs Arzt: des Chirurgen, des Meisters pr√§ziser Gewebsschnitte. Eine sch√∂n und nach goldenem Schnitt operierte „Mi√ü-Ernte“ f√ľrwahr.

Die vier Jahreszeiten

3. Der Herbst

"Du bist erst dann eine Geisha, wenn du einen Mann mit
einem einzigen Blick aus dem Gleichgewicht bringen kannst"
Jap. Weisheit

Ab dem 21. September beginnt die dunkle Jahresh√§lfte. Das gilt nicht nur f√ľr uns Irdische, das gilt insbesondere f√ľr die austreibende Kraft, welche hier als Mars bezeichnet wird. Die geht nun in der Natur f√ľr ein halbes Jahr in den verdienten Ruhestand.
Der Renaissance-Maler Sandro Botticelli, selbst in den Herbsttagen geboren, verstand es auf meisterhafte Weise, das Charakteristische jener Zeit in seinem Bild „Venus und Mars“ auszudr√ľcken: Auf der rechten Seite liegt der Kriegsgott, nackt und all seiner Waffen ledig, schlafend oder tr√§umend, w√§hrend um ihn herum die Kinder (Amore bzw. Cupidos) aus dem Gefolge der Liebesg√∂ttin tollen und naiv die erbeuteten Waffen ausprobieren – die Folgen, n√§mlich verh√§ngnisvolle Liebschaften, sind uns bekannt! Links aber liegt sinnierend die Venus, das vollkommene Weib, das Urbild m√§nnlichen Sehnens, die nunmehr wehrlose Gestalt des Ersch√∂pften gelassen betrachtend.
Vielleicht gedenkt sie der Vergn√ľgungen aus der zweiten Phase des Fr√ľhlings, schlie√ülich ist auch die G√∂ttin an der austreibenden Kraft interessiert, wo ihre neckendspielerische Abwehr, seine Triebkr√§fte um so ma√üloser herausfordernd, Blumen und Bl√ľtenpracht ohne Zahl zur Folge hatte.
Doch das ist jetzt vorbei. Ausgestreckt liegt das von allen Lebenden begehrte und zugleich gef√ľrchtete Wesen vor ihr und r√ľhrt sich nicht mehr.
In diesem Bild steckt auch der Hinweis, wie man mit den eigenen Triebkr√§ften so umgehen kann, da√ü es weder zu Verdr√§ngungen, noch zu deren Sp√§tfolgen – Krieg, resp. Kranhheiten aller Art – kommt, aber auch nicht zu selbstzerst√∂rerischen Exzessen voller blinder Hingabe ( „Ein feste Burg ist unser Gott“ – Martin Luther). Harmonia, die schon erw√§hnte Tochter der beiden, ist der Garant daf√ľr, da√ü sich im Universum die Kr√§fte der Extra- und Introversion – die Gegens√§tze – bei allem Wandel immer in der Waage Pendelung bleiben.
Mars und Venus stehen f√ľr Sexus und Eros, aber hier auch f√ľr K√∂rper und Geist. Diese zu unterscheiden ist daher grundlegend. Und da√ü Harmonie nicht ohne die alles hervorrufenden Disharmonien empfunden werden kann, √§hnlich wie Gesundheit nicht ohne Schmerz zu Bewu√ütsein kommt, wei√ü nicht nur jeder Musiker. (Wieviel im Einzelnen, h√∂rt man an der Art von Musik) Das Spiel von Yin und Yang oder Venus und Mars ist der ewige Kreislauf der Natur. Nur ist die eine H√§lfte davon offenbar – w√§hrend die andere sich ins mutterleibliche Dunkel entzieht.
Das sich Entziehende als Lockmittel optimal zu nutzen – mittelst Duft und T√∂nen aus klingenden Hohlr√§umen, - auch so l√§√üt sich der Wesenszug der Venus umschreiben. –Die japanischen Geishas sehen darin ihre Verwirklichung. G√§be es dieses Verlockende oder Verf√ľhrerische nicht, w√§re l√§ngst alles Leben erloschen.

Darauf folgt zwangsl√§ufig die zweite Phase: Sowohl der ausgereifte Same, der in diese verlockende Ackerfurche f√§llt, als auch jener Gefallene in die Leiber der Frauen, ist nicht nur den Blicken entschwunden. Viele Arten Samentr√§ger sterben kurz nach der Begattung ihrer Weibchen. Andere werden √∂konomisch aufgefressen. (Spinnen, Gottesanbeterinnen etc.) Die Begriffe FURCHE und FURCHT sind nicht zuf√§llig dem gleichen Wortstamm entsprossen: das M√§nnliche, die Marskraft, hat ihr Soll erf√ľllt und kann sich vom Acker machen – das erf√ľllt auch manchen „gestandenen“ Mann mit Furcht.
„Er (der innere Christus) mu√ü wachsen; ich aber mu√ü schwinden“ – so nannte der Apostel Paulus diesen G√§rungsprozess. Zeitlich entspricht oder entspringt dem die Zeit, die man Totensonntag nennt.
Da√ü Sehnsucht und Liebesmystik, vor allem der weltschmerzliche Teil der Romantik (Lenau, Lermontow, Leopardi, Byron, von Platen etc.) in dieser Zeit ihre Entspringung haben, wo nur noch Nebel oder rauhe Winde auf den leeren Feldern sich abwechseln, ist auch nicht weiter verwunderlich – der Tod trennt nicht nur die K√∂rper der Liebenden, sondern auch den unvorbereiteten Geist und so sehnt letzterer sich, je tiefer er liebt, um so st√§rker dorthin, wo Trennendes aufgehoben wird. „Ein feste Burg ist unser Gott….!“ - wie kann man so verbohrt sein?
Doch wehe denen, die nur sich selbst liebten – sie m√ľssen verfaulen, m√ľssen ENDLICH wieder zu dem werden, was sie waren: Rohstoff - Kohlenstoff. So nur bleibt die Erde rein. Erde hei√üt bekanntlich auch W-ERDE! -ein Loblied auf die „Muttersprache,“ welche solches zu sagen gestattet, sei hier noch mal ausdr√ľcklich gesungen! STIRB- und werde! Liebe und Tod sind nicht zu trennen.
(Mehr zum Thema Unterwelt siehe auch mein „Hades und Persephone“ im AW)

Es gibt nicht viele Sprachen, die solche klaren Bilder aufzuzeigen ermöglichen Рwomit wir zur dritten und letzten Herbst-Phase gelangen, der umwandelnden, die so ab dem 21. November beginnt.
An dieser Stelle sei einmal der Hinweis erlaubt, da√ü die griechischen G√∂tter nicht immer wesensgleich mit den Entsprechungen der R√∂mer sind, was mit dem unterschiedlichen Charakter beider V√∂lker zusammenh√§ngen mag. Dies gilt vor allem f√ľr Zeus-Jupiter. Als Grieche ist der G√∂ttervater oft von wildem, ungez√ľgeltem Temperament, j√§hzornig, ja l√ľstern – kaum ein sch√∂nes Weib entkommt seinen Nachstellungen, zumal er auch nicht davor zur√ľckschreckt, Leda beispielsweise in Schwanengestalt zu verf√ľhren („mir schwant etwas!“) - und Hera hat oft alle M√ľhe, ihren Gatten zu kontrollieren.
Bei den R√∂mern ist derselbe Geist schon viel abgekl√§rter, auf jeden Fall ein Gott der Weisheit, dem sie, folgt man Vergills „Aeneis,“ ihre Entstehung verdanken. Aeneas, Sohn der Venus mit Anchises, einem Sterblichen, entkommt den Greuel Trojas, um nach endlosen Wirren und Jupiters Willen Italien zu gr√ľnden. Aus Dankbarkeit entkleideten die R√∂mer ihren Wohlt√§ter von aller Rohheit. Und Jupiter lie√ü sie nicht nur ein Imperium aufbauen, sondern gab sein reineres Wesen einigen Denkern, wie Seneca, Petronius und Marc Aurel zu erkennen.
Es sei hier auch nochmals an die Vorgeschichte erinnert: Da nämlich gab es einen Schönheitswettbewerb, den Venus/Aphrodite klar gewann, indem der trojanische Hirte und Schiedsrichter Paris ihr den Preis der schönsten Olympierin zuerkannte Рworauf die Liebesgöttin aus Dankbarkeit ihm Helena schenkte, (ihr menschliches Abbild in der Erscheinung eines vollkommen proportionierten Körpers) welche bekannter- und pikanterweise schon an einen mächtigen Griechen vergeben war, der logischerweise nach dem Raub durch Paris sofort auf Rache sann.
Der Rest ist aus Hollywoodspektakel bekannt Рein irrsinniges Gemetzel um die lieblichste Liebliche, was schließlich am Ende Latium zur Folge hatte. Danach schwand der Einfluß der Götter schrittweise, um von Philosophierenden, wie Thales und Heraklit, abgelöst zu werden.
Diese Philosophen erkannten die drei Schritte, durch die alles Seiende schwingt, sich bewegen mu√ü: das Austreibende, das Bestand sichernde, das Umwandelnde. Sp√§ter, schon wieder in den Verfallszeiten (Sokrates, Platon, Aristoteles) wurde daraus These, Antithese und Synthese – ein schwerer Einbruch des Verdr√§ngens, eine Anschauung, deren grobe Weise h√∂chstens der ersten Bewegung des Fr√ľhlings entspricht, genauer des Merkurs und seiner Funktionalit√§t.
Auch die Kirchenpatriarchen bedienten sich in √§hnlich ungeb√ľhrlicher Weise dieser einfachen Erkenntnis. Nur hie√ü es bei ihnen „Gottvater, Sohn und heiliger Geist“ – nicht mal die richtige Reihenfolge verstanden sie zu bewahren. In Indien: Brahma, Shiva, Vishnu; …Vater, Mutter, Kind; Tag, Nacht, D√§mmerung…etc. etc.
Wie dem auch sei: durch die Drei dr√ľckt sich das Wesen Jupiters – von den Christen bald durch „Seele“ ersetzt - perfekt aus. Und durch eben das Betrachten sowie Kontemplieren auf das Wesenhafte der Dreimaldrei-Wellenbewegung (-daher neun Musen) – konnte „Ein-Sicht“ erlangt werden. Einsicht des „Seienden ins Sein“, wie es bei Heidegger hei√üt: „Das Sein entzieht sich, indem es sich in das Seiende entbirgt.“ („Sein und Zeit“ – Martin Heidegger)

Es sei noch mal eindringlich daran erinnert, da√ü was der Mars im Fr√ľhling, oder am Entwicklungsbeginn, in der Kindheit etc., nicht frisch und fr√∂hlich austreiben durfte, auch nicht oder immer weniger in Weisheit oder Einsicht gewandelt werden kann. (sofern man weiterhin den Schmerz durch ihn w√§hrend des Wandels zur√ľckweist.) Von nichts kommt nichts und das Verhindern setzt sich √ľber die Generationen „genetisch“ immer weiter fort! Immer verbl√∂deter in seinen Ansichten wird das Menschengeschlecht, das sich um so hartn√§ckiger „fortschrittlich“ nennt. Was statt dessen, als Zeichen des Nichtgewordenen erscheint, ist die kollektive Anma√üung, (Gen-Forschung bzw. -manipulation) die sich einsichtig nennt, aber in Wirklichkeit, dh. „ausgleichender Weise“ Krankheit und Tod im Reisegep√§ck hat. Wer mit diesem Zug f√§hrt, kommt nirgendwo an…

Nur steht zu bef√ľrchten, wir alle, die ganze Menschheit, sitzen l√§ngst drin, auf √§hnlich dramatische Weise, wie einst Juden im Zug nach Auschwitz transportiert wurden! Nur etwas bequemer vielleicht. Auch damals tr√§umten viele Instinktlose vom Ur-Laub, vielleicht mit einer Liebesdienerin zur Entsch√§digung…
Aber den Jupiter k√ľmmert’s nicht! Seines Liblings’ Land des azurenen Himmels ist ein geistiges geworden, w√§hrend das r√∂mische Reich, wie Athen, in alle Windrichtungen zerfiel. Und wer tapfer genug die Wunden ertr√§gt, der schaue still die ewig-gleichen Kreise…

Die vier Jahreszeiten

4. Der Winter

Das Vergangene zu wissen beruht auf der Vorwärtsbewegung;
das Zuk√ľnftige zu wissen auf der R√ľckw√§rtsbewegung.
I Ging, Buch des Stetigen und der Wandlung

Das einfache Prinzip: alles erscheint in Entsprechungen. Wer weiß, was eine Entsprechung ist, der ist nahezu allwissend Рvorausgesetzt, er kann die Zeichen lesen, die Ordnung darin erkennen und ist auch im Sehen der Bilder klar, wie ein Bergsee. Was viele nicht wissen: daß Allwissen nichts von Unwissenden zu wissen braucht, um allwissend zu sein. Man muß nur das Prinzip verstanden haben. Darauf bezieht sich die Aussage des chinesischen Weisheitsbuches I Ging.

Die von Christen so genannten heidnischen V√∂lker feiern am 21. Dezember, der dunkelsten Nacht, die Wiederkunft des Lichts: ab diesem Zeitpunkt werden die Tage wieder l√§nger, die N√§chte „ent-sprechend“ k√ľrzer. Die r√∂mischen Saturnalien begannen zwar am 17. Dezember, zogen sich jedoch √ľber f√ľnf bis sechs Tage hin und waren, wie der Name schon vermuten l√§√üt, dem Saturn, dem verl√§sslichen universalen Ordnungsprinzip geweiht: der Ein-Teilung in vier Viertel und dreifachen Durchwehens von Kraft – Zeit – Raum.
In dieser Zeit der Festlichkeit wurde gleich alles Bestehende umgekehrt - die Herrscher bedienten die Sklaven, die Meister ihre Sch√ľler, die Arbeit ruhte und es wurde statt dessen viel Wein getrunken – ausgelassen „Feste“ gefeiert: das Wort „fest“ kommt vom Verl√§√ülichen - es wurde alle Verstelltheit oder Scheinordnung probeweise aufgehoben, um den wirklichen Verh√§ltnissen anzupassen.
Man denke an Jesus' Worte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" - unserer rasch verg√§nglichen: was heute Sklave, ist morgen Sklaventreiber und √ľbermorgen tot, wird unwissend wiedergeboren als rachs√ľchtiger Sklave...... und immer weiter bis ans Ende der Zeit. So lehrte die geistige Elite der R√∂mer ihr Volk, diesen Weg zu verinnerlichen und brachte ihnen die Ahnung vom wirklichen Reichtum nahe. (Wirklich ist, was wirkt; nicht das, was wir meinen oder f√ľhlen oder daf√ľr halten)
Die Zahl des Saturns ist die Vier, die Wirklichkeit in ihrem verursachenden Bewirken, durch der Jahreszeiten Lauf. Demzufolge haben wir vier Einschnitte, vier Elemente, vier Charaktere, wodurch sich ein Kreuz im Kreis als Zeichen ergibt.
Diese Einteilung formulierte Aristoteles als die vier Kausalitäten:
1. Causa materialis - Materialursache oder Erscheinung ( entspr. Fr√ľhling)
2. Causa formalis - Formursache oder Bindung als Zusammen-Hang. (Herbst)
3. Causa efficiens - Wirkursache oder Empfindungsausdruck von Freude und Leid. (Sommer)
4. Causa finalis - Zweckursache oder Erwirktes aus Kausalem (Winter) - ich folge der Reihenfolge, wie sie von Wolfgang D√∂bereiner und der M√ľnchner Rhythmenlehre angegeben wird, da diese mir am zuverl√§ssigsten erscheint.
- wobei eins aus dem anderen hervorgeht, wie die Jahreszeiten. Das bedeutet zugleich, daß alles aus anderem ist und nichts durch sich selbst.
An dieses Kreuz von Ursachen und Bedingungen sind Lebende zeit-lebens gebunden oder "gekreuzigt," wie der Christ sagt. Doch nicht nur zeitlebens - immer und ewig dreht sich das Rad mit den vier Speichen- solange, bis alle offene Rechnungen, alle Schulden beglichen sind.
Thomas von Aquin √ľbernahm die Kausalit√§ten des Aristoteles und f√ľhrte einen Sch√∂pfergott mit Adam und Eva als erste Ursache der Verschuldung ein. (welche Einstellung der griechische Philosoph so sicher nicht ohne Erstaunen akzeptiert h√§tte)
Man mu√ü es sich vor Augen f√ľhren, was die Entdeckung der Himmelsordnung f√ľr Auswirkungen haben. Nicht blo√ü damals, denn wir werden ja von „damals“ noch bewegt – h√§tten es unsere Eltern, deren Eltern, nicht miteinander getrieben, g√§be es uns gar nicht – infolgedessen g√§be es Atomzeitalter nicht, keinen Materialismus, nichts von all dem, woraus wir unser heutiges Selbstverst√§ndnis nehmen. Am Ende der Betrachtung g√§be es nur Adam und Eva. Oder m√§nnlich und weiblich, Ich und Du. Und dieses "am Ende"… hei√üt Ursprung: das Gegens√§tzliche, das Alleszerrei√üende, das erstmalig Daseiende – Uranus.
Wie l√§√üt sich das f√ľrs einfache Gem√ľt verstehbar ausdr√ľcken?
Vielleicht so: Winter bedeutet, das alles, was nicht in Unschuld ruht, das Empfinden von Eisesk√§lte sp√ľren mu√ü, um geheilt zu werden von der Unrast eines verschuldet-schuldtragenden Ichs. Das steckt hinter dem Begriff „Schicksal." Entweder man erwirbt Geschicklichkeit beim Umwandeln von Gefahr in Erfahrung - oder schickt sich ins Unvermeidliche und geht entsprechend unter.

Eigens f√ľr den Januar entdeckten die R√∂mer dann diesen speziellen Gott, den es bei den Griechen garnicht gab: Janus, der mit den zwei K√∂pfen. Der eine schaut ins zeitige Diesseits, der andere ins zeitlose Jenseits, damit Vorl√§ufigkeit und R√ľckl√§ufigkeit, als auch Zukunft und Vergangenheit als Kontinuum zeigend: ein Kreis hat zwei Richtungen - rechts herum und links herum und dann beides Seiende integrierend ins dreifache Sein. Solches konnte Janus die R√∂mer lehren. Doch sie begriffen diesen Energiestrom ebensowenig, wie die heutige Menge ihn begreift. (Ein Gl√ľck, man wird f√ľr solche Worte nicht mehr gekreuzigt, nur noch kollektiv ausgesto√üen. Und dieser schlimmste Fall des Ausgesto√üenwerdens, sagt Janus, ist in Wirklichkeit der m√§chtigste Segen mit gro√üen Folgen: er macht wahr-haftig.)
Zwei Richtungen: so lehrt er: rechts herum durch das Tor der Zeit, zur f√ľgenden Drei des Jupiters und links herum zur spaltenden Zwei des Ur-Sprungs (=Februar) – der Ri√ü durch Ewig-Endlich. Dazwischen der Saturn, das Hervorrufen des kristallisierenden Zustandes, den wir „Winter“ nennen.

Was nun hei√üt dazwischen? Ist es nicht der leere Raum, der zwischen allem Gewordenen ist? Ist es nicht die Leere, welche die Zwei und Drei zusammenf√ľgt und trennt zugleich? Indem sie n√§mlich zusammenfinden, sterben sie als Zwei in die Drei, die durch diesen Vorgang der Vereinigung von Zwei und Drei zur F√ľnf wird. Gibt es keine Zwei, so gibt es niemals f√ľnf und gibt es keine Drei, so w√§re die Zwei l√§ngst vor Einsamkeit gestorben. Das ist ein-fachste Mathematik.
Und die Eins ist ein-malig! Sie ist unser wirklicher Erl√∂ser, den die B√∂rsenidioten heute (mit der Null, dem Kreise also) zum Skaven gemacht haben. UNS ALLE haben sie zu Sklaven gemacht! Folglich mu√ü jedem Denkenden klar sein, wer die B√∂rsenidioten in Wirklichkeit sind: Bestens getarnte Blutsauger! Um das dem Verstehenden zu spiegeln, hat die Leere blutsaugende Insekten zum Zeichen werden lassen. Wer dieser Wesen Wesenszug begreift, der erkennt jede Teufelei auf Meilen. Er richt, schmeckt, entdeckt sie, ahnt sie, f√ľhlt und empfindet sie …in allem und zuletzt in sich selbst. Zuletzt, weil zuletzt die Konfrontation mit der Wirklichkeit des Sterbens erfolgt. Wer nicht sterben kann, wie soll der leben k√∂nnen? Und wer nicht leben kann, was an seinem Tot-Sein k√∂nnte jemals sterben, was „√ľber-leben?“

Pädagogen belehren Kinder oft durch das Gleichnis vom Tropfen: der Tropfen ist im Ozean und der Ozean findet sich wieder im Tropfen Рwie im großen Sonnensystem, so im kleinen Atom.
Ach! da√ü sie dieses Prinzip doch auf alles anwendeten! Zum Beispiel ist das Wort in der Sprache, wie die Sprache im Wort. Je n√§her wir dem sind, umso intensiver ist das "Dichtenm√ľssen." Man will ein √Ątherpaar sichtbar machen. Wer das versteht, h√∂rt in allem diesen Ur-Laut, den wahren Quell aller Musik, hervorgerufen durch das Ur-Paar, das eine gro√üe Gegensatzpaares, des Plus und des Minus. Dieses Paar, das sich in allem sucht und im All erscheint.
Oder ein Mensch ist in der Menschheit, wie die Menschheit im Menschen; ein Jegliches ist im Himmel, wie der Himmel in allem. Und wer das versteht… Und nur wer diesen Himmel – manche nennen ihn Liebe - anbetet, kann Mensch genannt werden. Der Himmel, als Begriff f√ľr das von allem Losgel√∂stsein, ist im Menschen, wie der bewu√üte Mensch darin himmlisch ist. . Alle anderen sind graduell verstreut oder geworfen in ihre Zerstreutheit: wie ein Same in die Furche der Erde: begreifs oder stirb! -Stirb und werde!

Als einen wirklichen Menschen darf man Jesus Christus oder Buddha bezeichnen. Diese „Vor-Bilder“ sind uns noch vor die sogenannten Archetypen gesetzt – unzweideutige Lenker, stets auf das dreifache Eine weisend: das Ewige – das Endliche – der stetige Wandel.
(Das Ewige ist nat√ľrlich nur im verg√§nglichen Sinne ewig. Das sollte immerhin jetzt klar sein. In Wahrheit ist es das, was niemals kommt und niemals geht. Das Hiersein - so kann man es benennen. Wir reden also vom Sein ohne Zeit - dem Jetzt. Oder besser noch – wo die Zeit als Hilfsmittel den Weisen zur freien Verf√ľgung steht.
Gro√üe Entr√ľckte, wie Aristoteles nahmen und nehmen die Menschen nicht w√∂rtlich genug, entstellten alles in kleinlichem Sinn – und so entstand am Ende unser Materialismus, die einseitige Fixierung auf die Causa materialis, die man umdreht und umdreht und umdreht… deren schlie√ülicher Zerfall nicht durch Einsicht aufzuhalten oder gar umzuwandeln ist, sondern aus seinem Irren heraus in Nichts zusammenfallen mu√ü.

Dieses Bewirken nannten die gebildeten „menschlichen“ R√∂mer „Uranus“ Und die Saturnalien dienten zum Erkennen dieser „Wahr-heit.“ Zeitlos beseligtes Wahr-Sein nannten sie „Neptun“. Und lobpreisten ihn gegen Ende des n√§chtlichen Winters/des Lebensendes, an den Schiffsplanken in rauher, aufgew√ľhlter See, , in stiller Kammer, bei was auch immer. Und das Blumenmeer ist G√§as Antwort auf den allesdurchdringenden Uranus, eine Spiegelung ihrer Seligkeit in den Blumen.
"Blume" hieß in lieblicheren Zeiten auch lange der Schoßeingang in die Gemächer weiblicher Lust.
Und weil man nie vorher wei√ü, wann das letzte St√ľndlein geschlagen hat, feierten die Bewunderer jenes Neptuns ihn, sooft sie konnten. Sie dankten, dachten und dankten und verga√üen die Welt um sich herum. Und mit der Welt auch die Zeit. Und wurden eins mit dem angebeteten Zustand, dem reinen Sein, dem ewigen Fr√ľhling.
Die Bewunderer: Menschliche R√∂mer, Lehrmeister – Edelgesinnte also, wie Vergills Aeneas, (und somit er selbst in seiner Heldengestalt) Ovid, Seneca… Man las sie, lobte sie, aber lebte nicht nach ihrem Vorbild. (Sonst w√§re nie was aus Charles Darwin und den unabsehbaren Folgen geworden) Danach kam niemand mehr unmaskiert in die Offentlichkeit (einige sp√§tere, die es noch wagten, wie Giordano Bruno, auch die Templer ua. wurden, ihrer offenherzigen Gedanken wegen auf Scheiterhaufen verbrannt.) und so mu√üte Rom wieder zerfallen, denn sie blieben unter den Masken der Mittelm√§√üigkeit rohe, gemeine, lernunf√§hige Barbaren – wie der Teutonenf√ľhrer Arminius, obwohl selbst Barbar - richtig erkannte, aber falsch interpretierend, dh. weil er die eigene nicht ertragene Rohheit auf den „Feind“ √ľbertrug und an ihm bek√§mpfte. So handeln heute noch die machtgierigen Eliten. Und das Volk, wie Lemminge ihrem Vorderen, folgt ihnen.
Nur eins mu√ü man den barbarischen V√∂lkern lassen: Damals gab es noch echte Charaktere. Die waren es selbst, die spielten sich nicht gegenseitig Kabinettsst√ľckchen ihrer Verdr√§ngungen vor, - andere nennen es Kasperletheater - obwohl keiner dem anderen irgendwas glaubte. Sie glaubten sich gegenseitig nichts mehr und erfanden die Kirchen, deren Dogmen sie ersatzweise glaubten.
Jedes Reich, jeder Staat, alles mu√ü erst in Staub zerfallen… vor diesem ewigen Fr√ľhling, dem Sein, von welchem Seiende nur kurze Bewu√ütseinsmomente erhalten, sofern sie … innehalten..
Und was dann sein wird, wie dieser menschliche Fr√ľhling erscheinen kann, wei√ü der allein, der alles Festgehaltene losl√§√üt: er ist angekommen bei sich! Wie eben Jesus, wie Buddha, Seneca, wie die, die wissen, da√ü sie gemeint sind. (welchen ich auf diesem Wege Dank aussprechen m√∂chte f√ľr ihr leuchtendes Bei-Spiel, sowie das Einflie√üen der Natur ihres Geistes hier zur Melodie der vier Jahreszeiten!)


K√ľrzer ging’s nicht – f√ľr l√§nger hat keiner mehr Dauer.

Nachbetrachtung: Verwirrung entwirrt sich dem Zerstreuten durch Innehalten - auch dieses Bild kann man als Wirkung von Winter betrachten: das Innehalten, die stille Andacht. Alles Aufgew√ľhlte/Aufgef√ľhlte setzt sich bald aufgrund der Schwerkraft. Das Innehalten erkennt unmi√üverst√§ndlich: alles √Ąu√üere ist zerstreut – alles ist aufgew√ľhlt tr√ľbe, alles ist, wie es ist.
Alles ist, wie es ist! So lautet die Bilanz des Saturn. Es kann nicht anders sein. Aber wie es ist, das zeigt sich in der Zeit als Ereignis, als sich Ereignendes. Das Sichereignende geh√∂rt… sich selbst. Und wer es geh√∂rt hat, lang oder kurz vor der Zeit, der soll „Dichter“ in der Zeit genannt sein. Und nur die Dichter/innen (und nochmals innen) „bilden“. Nicht die Bagage aus den Reihen der Politik und den „Zeitgem√§√üen“ sind der Wahrheit auf der Spur. Aber dem Volk verkaufen sie sich so und das Volk – alle V√∂lker, w√§hlen sie daf√ľr und schreit „Hurra“ „Helau“ oder „Sieg-Heil“ oder sonstige „Massenakzeptanzien“ (Die Psychologen nennen es Paranoja und ahnen nicht, da√ü es ihre Spiegelung ist. Dabei spiegelt es sich sogar schon in den allabendlichen Sendungen im TV: allabendlich Paranojaerzeugung, um den heldenhaften Erreter spielen zu d√ľrfen. Der rettende Sender! Sei es mit Hilfe der Wissenschaft oder sei es durchs Milit√§r (In Californien regiert sogar einer auf beiden Daseinsebenen – er rettet, stets solargebr√§unt und k√∂rperlich durchtrainiert im sogenannten Film und in der sogenannten Realit√§t darf er „Straft√§ter“ hinrichten lassen – nur um das Gegenteil, das H√§ufchen Elend, das Verlorensein das er ist, dahinter verbergen zu k√∂nnen, damit er es helden-episch und kurzweilig vergessen kann. Mir scheint, das eher ein Maximalverdrehen von Wahrheit zu sein.
Der wirkliche Fr√ľhling kommt gewi√ü, Und jeder Wahrhaftigkeit ent-springt eine blaue Blume. Und zerflie√üt ins neptunische Seegr√ľn – oder jahreszeitlich: in jenen Abschnitt, der entsprechend ab dem 22. Februar √ľber vier Wochen herrscht. Wen wunderts, da√ü Vivaldi in dieser Zeit der in Stille entfliehenden T√∂ne geboren wurde.

Unmittelbar davor ist Fassenacht – da war es lange Brauch, die Wintergeister durch Spektakel auszutreiben. Ja, kein Wunder, damals gabs noch echte Winter, echte Geister, echte Stille, wo T√∂ne sich hochdramatisch aufl√∂sten – und dementsprechend flohen die dunkleren Kr√§fte bei L√§rm und der Fr√ľhling sprang gest√§rkter aus dem Winterschlaf heraus, man brach in Jubel aus, warf die Schutzh√ľllen ab und freute sich wie ein Kind beim Erwachen, dh. ohne Hinterlist.
All das haben die zerst√∂rt, die sich f√ľr kl√ľger erachteten, als das Himmelsprinzip – die gro√üen Trixer und Blender, die Machtbesessenen, die Biederm√§nner und –frauen, die sich mit allen Mitteln Ausdehnenden. Mit Vernunft, mit Geschicklichkeit, mit Laufbahnen und Sp√ľrnasentum… immer der Weibchenpisse nach… als ob ein St√ľck gew√ľrztes Fleisch den Eingang zum Paradies bedeutete.
Das Gegenteil ist der Fall. Der vermeintliche Eingang zum Paradies ist der Ausgang in die Verstofflichung: der sogenannte S√ľndenfall. Und weil es so einfach ist, will’s keiner wissen, kann’s keiner verstehen. Lieber, unendlich lieber, f√§hrt man zum Niagara-Fall zum Gaffen und erz√§hlt Ergafftes anderen Gaffern.

Wer hinein blickt ins eigene Ur-Werk des Nondualen, der Dreiheit, der Vierheit, den vielfachen Bezogenheiten untereinander (wie hier, so dort, wie oben, so unten - der Begriff „Sternenlogik“ kommt ja nicht von Ungef√§hr) der begegnet darin der H√∂lle - sich selbst! Und erst wer sich selbst und alles um sich herum als Illusion erkennt oder erschaut, wird mitf√ľhlend mit aller Kreatur, wird frei von t√§uschenden Ego-Ismen. "Den Willigen " sagt Seneca " f√ľhrt das Schicksal. Den Nichtwilligen rei√üt es mit sich fort."
Oder der Dichter Nicolaus Lenau: „Wer stirbt, bevor er stirbt, stirbt nicht, wenn er stirbt.“

Man verzeihe mir den Versuch, das Illusorische ins Licht des Bedenkens zu ziehen. Aber was nicht der Wahrheit entspricht - √ľberlebt auch nicht den Winter. Woher dann einen Fr√ľhling nehmen?
Die vier Jahreszeiten versteht man nicht von selbst. Wenn es so wäre, lebten wir im Paradies.
Man mu√ü dem Prinzip viel Lebenszeit widmen, um dieses gro√üartige, multidimensionale Ur-Werk in allem Wirken w√ľrdigen und besingen zu k√∂nnen. Aber vor allem mu√ü man das Prinzip selbst, seine Nondualit√§t als Beweger im Dreifachen begreifen, das stets in vier Zeiten vom Quadrat - zum Kreis wird.
Und der Kreis, der Ton, die Schwingung.... sich ringförmig auflöst in Freude.

Ende des Zyklus der vier Zeiten..

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LotharAtzert
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LotharAtzert Re: Ich habe nun √ľber die Zeit verteilt -
Zitat: (Original von Feuerchen am 16.08.2010 - 10:20 Uhr) dein Werk gelesen, denn zum begreifen hat ein √úberfliegen wie ich es anf√§nglich halten wollte nicht gerreicht, aber ein gutes Werk kann man sich durchaus mit Pausen g√∂nnen, mache ich mit gebunden B√ľchern zu Hause ja schlie√ülich auch ...du hast recht...K√ľrzer w√§re nicht gegangen...l√§nger w√§re zu viel gewesen,
es besticht ja jetzt schon mit geb√ľndeltem Wissen,
und wieder habe ich etwas gelernt.*merci*
LG
Feuerchen




Hallo Feuerchen
Vielen Dank f√ľrs Lesen und Bewerten. Nein, zum √úberfliegen ist das nichts. Aber zum Aufwachen f√ľr das Magische des Daseinsgrundes scheint es mir auch noch zu wenig zu sein. Die Kr√§fte der dunklen Zeit, in der wir kollektiv leben, sind sehr m√§chtig.
Es freut mich sehr, wenn Du etwas gelernt hast.

LG
Lothar
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