Gedichte
Nebel meiner Seele

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"Nebel meiner Seele"
Veröffentlicht am 25. Juni 2010, 6 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Hallo zusammen, tja, was soll ich Euch über mich erzählen?? Ich bin ein Wirbelwind, der gerne was ausprobiert, der neuen Dingen sehr sehr offen gegenübersteht.... Ich liebe das Leben mit all seinen Facetten und genieße jeden Tag. Ich schreibe und male gerne. Es sprudelt einfach heraus, ich denke da nicht viel drüber nach. Und hoffe einfach, dass ich hier und da den Menschen etwas aus der Seele spreche. Ich bin 37 Jahre jung, ein dunkler ...
Nebel meiner Seele

Nebel meiner Seele

Beschreibung

Nicht ich trage diesen Nebel in mir, aber ich sah ihn...

Nebel meiner Seele

Gefangen in einer Sphäre, die kaum Farben kennt.

Rot, grün, blau weicht dem Grau, dem Schwarz.

Selbst wenn ich die Augen schließe, um der Welt zu entfliehen,

entdecke ich keine Farbspiele, keine bunten Facetten, sondern

nur einen grauen Nebel, der mich einzufangen droht.

Der meinen Kopf zum Bersten bringt vor lauter Gedanken,

die meine Seele verschlucken und anschließend zerkaut wieder ausspucken.

Mit jedem Mal ist sie erschöpfter, unfähiger zu leben.

Rafft sich auf, will kämpfen und begegnet diesem Nebel,

der nicht von dannen zieht und erscheint aus dem bedrohlichen Nichts.

Das seltene Lachen wirkt beinahe unnatürlich,

es bricht an der Stille meiner Seele.

Mit jedem Tag, der vergeht, steigt dieser dampfende Schleier hinauf an den Wänden

meiner gebeutelten Seele. Wie dieser Dampf auf dem Asphalt bei glühender Hitze, dem man

nicht entfliehen kann.

Aus eigener Kraft kann ich mich kaum wehren,

meine Hilferufe zerschmettern in der Stille, die mich umgibt.

Immer leiser wird mein Aufbäumen, da es so sinnlos erscheint.

Jeder Schrei in dieser grauen Welt droht mich zu ersticken und so werde ich ruhiger,

kehre in meine Welt.

Eine Welt ohne Farben, die mich gefangen hält und dennoch so paradox beschützt,

weil ich weiß, der Nebel kommt, er geht, er schwächt mich, aber er bringt mich nicht um.

Fröhliche Seelen, die mir begegnen, die mich faszinieren mit ihrer Unbekümmertheit,

lassen mich trotz ihrer Wärme unsagbare Angst fühlen.

Angst, weil ich so krampfhaft versuche, den Nebel in meiner Seele zu verbergen, und ich weiß, es wird mir nicht gelingen. Das zermürbt mich, das entzieht meinen Gedanken jegliches Leben.

Abermals ziehen sie von davon, diese Seelen, die für kurze Zeit ein Lachen in mir

entfachten, weil die Dunkelheit in mir sie so unsagbar schockiert.

Das läßt mich erstarren, das läßt mich immer mehr den Rückzug in meine Welt antreten,

die mich quält, aber dennoch sicher beschützt.

Mit jeder Begegnung wird sie geschwächt, ausgelaucht, meine geschundene Seele.

Bis sie all die Trauer, den Schmerz über sich ergehen läßt....ohne Gegenwehr.

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Hörbuch

Über den Autor

Magissa
Hallo zusammen, tja, was soll ich Euch über mich erzählen?? Ich bin ein Wirbelwind, der gerne was ausprobiert, der neuen Dingen sehr sehr offen gegenübersteht.... Ich liebe das Leben mit all seinen Facetten und genieße jeden Tag. Ich schreibe und male gerne. Es sprudelt einfach heraus, ich denke da nicht viel drüber nach. Und hoffe einfach, dass ich hier und da den Menschen etwas aus der Seele spreche. Ich bin 37 Jahre jung, ein dunkler Typ.
Habe zwei süsse Kids und wohne mitten im Ruhrpott.

LG
M

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Magissa Re: Re: Nebel -
Zitat: (Original von Magissa am 26.06.2010 - 18:20 Uhr) Hallo Michael,

lieben dank...tja..auch sowas gehört zum Leben

Das Bild?? Das ist der Todesfluss, der Acheron im Epirus, Griechenland.
Dort stiegen angeblich die Menschen hinab ins Reich es Todes. Eine sehr sehr mysteriöse Gegend, aber prickelnd.

LG
Maria

Zitat: (Original von adventor89 am 25.06.2010 - 23:14 Uhr) nachdenkliche, traurige Zeilen über eine Seele, die den Weg zur Freiheit nicht sehen kann ... ein starkes Bild.
Man wünschte sich den Sturm,
der auch nicht ohne Schmerzen
Klarheit bringt.

Viele Grüße
Michael


Vor langer Zeit - Antworten
Magissa Re: Nebel - Hallo Michael,

lieben dank...tja..auch sowas gehört zum Leben

Das Bild?? Das ist der Todesfluss, der Acheron im Epirus, Griechenland.
Dort stiegen angeblich die Menschen hinab ins Reich des Todes. Eine sehr sehr mysteriöse Gegend, aber prickelnd.

LG
Maria

Zitat: (Original von adventor89 am 25.06.2010 - 23:14 Uhr) nachdenkliche, traurige Zeilen über eine Seele, die den Weg zur Freiheit nicht sehen kann ... ein starkes Bild.
Man wünschte sich den Sturm,
der auch nicht ohne Schmerzen
Klarheit bringt.

Viele Grüße
Michael

Vor langer Zeit - Antworten
adventor89 Nebel - nachdenkliche, traurige Zeilen über eine Seele, die den Weg zur Freiheit nicht sehen kann ... ein starkes Bild.
Man wünschte sich den Sturm,
der auch nicht ohne Schmerzen
Klarheit bringt.

Viele Grüße
Michael
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