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Einzelgänger

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"Einzelgänger"
Veröffentlicht am 24. Februar 2010, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Einzelgänger

Einzelgänger

 

Du bist erst fünfzehn viel zu klein

und möchtest gerne größer sein.

Freunde sind Dir ferngeblieben!

Nur an denen kanns nicht liegen.

 

Du fällst kaum auf im Unterricht

und bist auch nicht das große Licht.

Du bist auch nicht der Typ der strebt

und laut durch dieses Leben geht.

 

Du bist beschäftigt mit Dir selbst

und lebst in einer eignen Welt.

Tod,Gewalt und Phantasien 

die dem Unverständnis fliehen.

 

Denn hier bist Du der starke Held

der Retter einer jeden Welt

und wie der große Sieger lacht

per Knopfdruck spielt mit seiner Macht.

 

Dein Dasein in der Wirklichkeit

von Deiner Phantasie befreit

verwirrt Dich mehr bei jedem mal

und dennoch hast Du eine Wahl.

 

Doch die Grenzen ein zu halten

schwer,sie nicht zu überschreiten

 

Geändert Febr.2010 dunkelkristall

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dunkelkristall
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AdenSmith das erinnert mich gerade an meine kindheit :( sehr gut geschrieben...
lg eva
Vor langer Zeit - Antworten
dunkelkristall Re: Lange habe ich ... -
Zitat: (Original von Gunda am 25.02.2010 - 20:16 Uhr) ... im Elternrat der Schule mitgearbeitet. Und wirklich engagierte Lehrer kennen gelernt. Aber leider auch absolute pädagogische Nullen, mit einer davon kämpft meine Tochter gerade. Es ist nicht immer nur das familiäre Umfeld, das die Kinder dahingehend prägt, dass sie ihr ganzes Selbstvertrauen im menschlichen Miteinander verlieren und sich nur stark fühlen, wenn ihre Gegner virtueller ARt sind ...
Ich weiß, das ist nicht unbedingt die Aussage deines Gedichtes, Michael, aber es hat mich eben an diese Situation erinnert.

Es ist ein gutes, ein mahnendes Gedicht.

Lieben Gruß
Gunda




Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht

Liebe Grüße Michael
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Lange habe ich ... - ... im Elternrat der Schule mitgearbeitet. Und wirklich engagierte Lehrer kennen gelernt. Aber leider auch absolute pädagogische Nullen, mit einer davon kämpft meine Tochter gerade. Es ist nicht immer nur das familiäre Umfeld, das die Kinder dahingehend prägt, dass sie ihr ganzes Selbstvertrauen im menschlichen Miteinander verlieren und sich nur stark fühlen, wenn ihre Gegner virtueller ARt sind ...
Ich weiß, das ist nicht unbedingt die Aussage deines Gedichtes, Michael, aber es hat mich eben an diese Situation erinnert.

Es ist ein gutes, ein mahnendes Gedicht.

Lieben Gruß
Gunda


Vor langer Zeit - Antworten
UteSchuster Re: Re: Kann ich sehr gut nachvollziehen, -
Zitat: (Original von dunkelkristall am 24.02.2010 - 16:57 Uhr)
Zitat: (Original von timeless am 24.02.2010 - 16:38 Uhr) diese Zeilen. Wenn man sich in der realen Welt nicht verstanden fühlt, flüchtet man in die virtuelle Zauberwelt, die man ganz nach seinen Wünschen gestalten kann und endlich ein Held sein darf.

Viel zu oft, werden die Kinder allein gelassen und fallen immer tiefer in diese Traumwelt hinein.

Liebe Grüße deine Ute


Danke Ute Wir sollten darauf achten das sie nicht zu tief
in diese Traumwelt fallen

Liebe Grüße Michael



Ja das müssen wir einfach tun.
Vor langer Zeit - Antworten
dunkelkristall Re: Kann ich sehr gut nachvollziehen, -
Zitat: (Original von timeless am 24.02.2010 - 16:38 Uhr) diese Zeilen. Wenn man sich in der realen Welt nicht verstanden fühlt, flüchtet man in die virtuelle Zauberwelt, die man ganz nach seinen Wünschen gestalten kann und endlich ein Held sein darf.

Viel zu oft, werden die Kinder allein gelassen und fallen immer tiefer in diese Traumwelt hinein.

Liebe Grüße deine Ute


Danke Ute Wir sollten darauf achten das sie nicht zu tief
in diese Traumwelt fallen

Liebe Grüße Michael
Vor langer Zeit - Antworten
UteSchuster Kann ich sehr gut nachvollziehen, - diese Zeilen. Wenn man sich in der realen Welt nicht verstanden fühlt, flüchtet man in die virtuelle Zauberwelt, die man ganz nach seinen Wünschen gestalten kann und endlich ein Held sein darf.

Viel zu oft, werden die Kinder allein gelassen und fallen immer tiefer in diese Traumwelt hinein.

Liebe Grüße deine Ute
Vor langer Zeit - Antworten
dunkelkristall Re: Schön -
Zitat: (Original von Luzifer am 24.02.2010 - 16:24 Uhr) Ein Gedicht zum Computerzeitalter, wo dir Flucht nicht mehr in eine Buch oder Gedanken, sondern in ein Spiel(-welt) erfolgen.
Find ich sehr gelungen. Bravo =)

LG
Luzifer


Danke Luzifer für Deine zustimmenden Worte

LG Michael
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer Schön - Ein Gedicht zum Computerzeitalter, wo dir Flucht nicht mehr in eine Buch oder Gedanken, sondern in ein Spiel(-welt) erfolgen.
Find ich sehr gelungen. Bravo =)

LG
Luzifer
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dunkelkristall Re: -
Zitat: (Original von Sophia am 24.02.2010 - 15:45 Uhr) in unserer Ellenbogengesellschaft ist es schon schwer, seinen eigenen Weg zu finden, besonders wenn man nicht zu den Lautstarken gehört.
Dein Text bringt es auf den Punkt und gefällt mir sehr Michael!
LG Sonja Sophia


Vielen Dank für Deinen Kommentar und die freundliche Bewertung

LG Michael
Vor langer Zeit - Antworten
Sophia in unserer Ellenbogengesellschaft ist es schon schwer, seinen eigenen Weg zu finden, besonders wenn man nicht zu den Lautstarken gehört.
Dein Text bringt es auf den Punkt und gefällt mir sehr Michael!
LG Sonja Sophia
Vor langer Zeit - Antworten
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