Romane & Erzählungen
Br├╝der auf hoher See

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"Br├╝der auf hoher See"
Veröffentlicht am 07. Februar 2010, 34 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

verr├╝ckt und freiheitsliebend.
Br├╝der auf hoher See

Br├╝der auf hoher See

Beschreibung

Der Titel sagt es im Grunde. Was so alles passiert, wenn zwei Br├╝der auf hoher See festsitzen... und das, naja, eher unfreiwillig. Geplant war das irgendwie anders..., aber es kommt ja immer alles anders, als man denkt, nicht wahr!? ;) (Bildrechte: http://image01.otto.de/pool/formata/1628149.jpg)

Jeff: „Du musstest ja unbedingt den Kerzenhalter stehlen!“

Scank: „Ach, komm, nun gib nicht mir allein die Schuld! Wem war es denn zu l├Ąstig, die brennende Kerze vom Kerzenhalter ab zu machen, sodass das Fass Schwarzpulver in Brand gesetzt wurde, was dem Ganzen den letzten Pfiff gegeben hat!?“

Jeff: „Nur, weil du mich geschubst hast!“

Scank: „Habe ich gar nicht! Ich bin gestolpert! Das kann jedem Mal passieren!“

Jeff: „Ja, aber nur so ein Dummbeutel wie du sucht in einem offenen ├ľlfass nach Sch├Ątzen und kippt es dabei in Richtung Feuer um…!“

Scank: „Wer hier wohl der Dummbeutel ist! Wo du doch die Tasche mit dem K├Ânigsschmuck im Meer verloren hast! So viel Gold!“

Jeff: „Na, wenn ein Schiff in zwei Teile zerbricht, habe ich reichlich Besseres zu tun als das Hab und Gut anderer an mich zu klammern!“

Scank: „Ach, bitte, so langsam wie es gesunken ist, h├Ątten wir noch jedermanns Taschen durchsuchen k├Ânnen, ehe wir uns h├Ątten um uns selbst k├╝mmern m├╝ssen!“

Jeff: „Es ist aber nur auf deiner Seite langsam gesunken! Auf meiner raste das Steuer schon in Richtung Meeresboden, w├Ąhrend ich noch verdutzt da stand!“

Scank: „K├Ânnte auch daran liegen, dass du immer alles so sp├Ąt raffst! So lange, wie du mit offenem Munde da standest, h├Ątte ich dem Piratenk├Ânig pers├Ânlich in die Hosen schauen k├Ânnen!“

Jeff: „Ach, als w├Ąrest du nicht erstaunt gewesen, dass dieses monstr├Âse Schiff in so kurzer Zeit Haifutter war! Au├čerdem hast du dich keinen Zentimeter an Waltibar herangetraut, als er uns mit dem Diebesgut erwischt hat! Wie h├Ąttest du ihm dann in die Hosen schauen k├Ânnen!?“

Scank: „Ach, Waltibar w├Ąre kein Problem f├╝r mich gewesen! Den h├Ątte ich in zwei Teile zerteilt mit seinem eigenen, stumpfen Haken an der Hand! Gef├╝rchtet habe ich mich blo├č vor dieser h├Ąsslichen Frau mit der dicken, schwarzen Warze am Kinn!“

Jeff: „Ach, die h├Ątte doch zu dir gepasst! So ein schmutziges B├╝rschchen h├Ątte sie sicher gern mal in ihr St├╝bchen gelassen!“

Scank: „Sag das nochmal!“

Jeff: „He, Scank, lass mich los! Vorsicht! Das Boot schaukelt! Wenn du die Warzenfrau so gern leiden mochtest, wieso hast du sie dann nicht auch mitgehen lassen?“

Scank: „Stimmt, ist schon schade, dass ich sie zur├╝cklassen musste, sonst h├Ątte ich sie mit dir in ein Zimmer gesperrt und mir einen Spa├č draus gemacht, was dann passiert w├Ąre! Und aus ihrer Warze h├Ątte ich Warzensuppe gekocht und dir vorgesetzt!“

Jeff: „Mach keine Witze! Das ist ja ekelig! Die Warze h├Ątte auch wohl eher dich verzehrt als andersherum!“

Scank: „Ja, stimmt, so gigantisch war sie! Wie ein kleiner Embryo, den sie auf dem Kinn hin und her schaukelte, um ihn zu beruhigen!“

Jeff: „Wenn du willst, dass ich spucke, mach nur weiter so!“

Scank: „Oh, wei├čt du, was die Alte tut, damit ihr Warzenbaby spuckt? Sie dr├╝ckt es einmal ganz kr├Ąftig zusammen…!“

Jeff: „Igitt! Jetzt reicht es aber!“

Scank: „Haha! Das w├Ąre doch mal eine Vorstellung wert! Die k├Ânnten wir in einem Circus auftreten lassen!“

Jeff: „Und dich gleich mit dazu! Als verwunschener Autorensohn, der sich sein Geld mit ekeligen Geschichtchen und dem Stehlen von armen Waisenkindern verdient!“

Scank: „… Findest du das lustig? Denn das ist es nicht.“

Jeff: „Nein, he, tut mir Leid. War daf├╝r, dass ich und die Warzentante…, du wei├čt schon.“

Scank: „Ja, ich wei├č schon…“

Jeff: „Tut mir ehrlich Leid!“

Scank: „Schon gut, Warzenb├Ąndiger!“

Jeff: „He!“

Scank: „Haha…! Oh! Sei mal leise… H├Ârst du das?“

Jeff: „Dein bl├Âdes Kichern? Meeresrauschen? Die Luftblasen des Leichnams der Warzenfrau?“

Scank: „Nein, nein! Sei ganz still!“

Jeff: „Also, ich h├Âre nun wirklich gar nichts!“

Scank: „Einen Moment… du musst ganz ruhig sein!“

Jeff: „Was soll ich denn h├Âren? Vielleicht machst du es mir mal einfacher, in dem du sagst, worauf ich achten soll?“

Scank: „Auf dieses Ger├Ąusch…“

Jeff: „Welches denn??“

Scank: „Schscht!“

Jeff: „Ich h├Âre immer noch nichts…!“

Scank: „Moment…, da ist es…!

…“

Jeff: „Oh man, das ist nicht dein Ernst!“

Scank: „Hahaha, der war doch gut, oder?“

Jeff: „Furz die Warzenfrau an, nicht mich!“

Scank: „Aber sie ist doch deine Frau, dann sollte sie von dir gl├╝cklich gemacht werden!“

Jeff: „Oh… oh barmherziger Poseidon! Kann das sein!? Ich rieche ihn!!“

Scank: „Hahaha, noch besser! Laut und stinkig!“

Jeff: „Wir sind hier auf dem offenen Meer und ich riech‘ ihn! Igitt!“

Scank: „Was hast du vor? Willst du etwa von Bord springen, Jeff? Du bist ja verr├╝ckt! Das zieht doch sogleich hinfort!“

Jeff: „DU gehst gleich hinfort!“

Scank: „Schaukel nicht so herum!“

Jeff: „Ich tue, was ich will!“

Scank: „He, wir verlieren noch die ganzen Dublonen, wenn du so weiter machst!“

Jeff: „Mir doch egal!“

Scank: „Na toll, jetzt schwappt Wasser herein! Lass den Unsinn!“

Jeff: „Dann erkl├Ąr mir, was wir jetzt machen sollen!“

Scank: „Gut, gut, okay! Nur halt das Boot ruhig!“

Jeff: „Also!? Wir sitzen hier fest, meilenweit entfernt vom Festland.“

Scank: „Genau… und wir haben gerademal eine halbe Wasserflasche noch ├╝brig…“

Jeff: „Was? Heute Morgen war sie doch noch voll!“

Scank: „Ja, jetzt mach kein Theater draus! Jedenfalls sitzen wir hier fest… erst einmal. Wir k├Ânnten darauf warten, dass ein Schiff uns findet und mitnimmt gegen ein paar Sch├Ątze!?“

Jeff: „Spinnst du? Wenn sie Wind bekommen von dem Gold, dann metzeln sie uns nieder und behalten alle Sch├Ątze f├╝r sich!“

Scank: „Na, hast du einen besseren Vorschlag??“

Jeff: „Ich war schon vorhin daf├╝r, dass wir es mit Rudern versuchen!“

Scank: „Und wohin rudern wir?? In Richtung Warzenfrau??“

Jeff: „Fang nicht wieder damit an! Wir rudern… einfach drauf los… immerhin besser, als auf den Tod zu warten.“

Scank: „Rudere du dich ruhig zu Tode! Ich halte erst einmal ein Nickerchen!“

Jeff: „Wenn ich allein rudere, dann fahren wir doch blo├č im Kreis!“

Scank: „Na immerhin nervst du mich dann nicht!“

Jeff: „Oh, ich werde dir gleich…!“

Scank: „Lass meinen Hals los, du sch├Ąbiger Bandit!“

Jeff: „Dann hilf mir Paddeln, du rostige Schiffsschraube!“

Scank: „Aber ich bin m├╝de! Jetzt lass los!“

Jeff: „Gut, fein. Mach, was du willst. Halt dein Schl├Ąfchen, aber wunder dich nicht, wenn du umzingelt von Haien aufwachst!“

Scank: „Ach, ich schmecke denen gar nicht!“

Jeff: „Stimmt, so wie du riechst!“

Scank: „Gleich gibt’s ein paar hinter die L├Âffel! Und jetzt lass mich schlafen!“

Jeff: „Du hast den ganzen Morgen nichts Anderes gemacht, wie kannst du immer noch m├╝de sein!?“

Scank: „Dir brennt die Sonne ja auch nicht auf den kahlen Sch├Ądel!“

Jeff: „Jetzt f├Ąngt das wieder an! Ich hab deine M├╝tze nicht mit Absicht verloren!“

Scank: „F├╝r Kerzenhalter hast du Zeit, aber f├╝r lebenswichtige M├╝tzen nicht!“

Jeff: „Ach, komm, lass gut sein – geh schlafen!“

Scank: „Mach ich jetzt auch!“

Jeff: „Na, fein!“

Scank: „He, was war das?“

Jeff: „Ich dachte du wolltest schlafen?? Jetzt nerv mich nicht mit deinen F├╝rzen!“

Scank: „Nein, das war ich nicht! Das kam hier aus dem Boot!“

Jeff: „Das Boot kann nicht furzen!“

Scank: „Da! Da war es schon wieder… H├Ârt sich an, wie blubbern.“

Jeff: „Ohje! Sieh dir das an!!“

Scank: „Nein! Bitte nicht!“

Jeff: „Barmherziger Poseidon, auch das noch!“

Scank: „Ein Loch im Boot! Hast du es bemerkt?“

Jeff: „Wie denn? Du furzt doch die ganze Zeit… Und was machen wir jetzt?“

Scank: „Rudern?“

Jeff: „Ganz toller Vorschlag! Dann gehen wir im Nu unter wie eine alte Seekuh!“

Scank: „War doch urspr├╝nglich mal deine Idee! Dann verstopf das Ding doch endlich!“

Jeff: „Ja, womit denn??“

Scank: „Zieh dein Hemd aus!“

Jeff: „Spinnst du? Dann verbrenne ich ja!“

Scank: „Ach und mein Kopf brennt nicht!?“

Jeff: „Lass das jetzt! Wir m├╝ssen das Loch stopfen!“

Scank: „Pack ein paar Dublonen aus, wir nehmen den Sack!“

Jeff: „Gut, Moment!“

Scank: „Du sollst die Dublonen nicht aus dem Boot schmei├čen!“

Jeff: „Das war ein Versehen!!“

Scank: „Wiedermal! Kannst du auch mal was richtig machen?“

Jeff: „Da! Siehst du! Das Loch ist dicht!“

Scank: „Na, wenigstens etwas!“

Jeff: „Ja, das ist ja noch einmal gut gegangen…“

Scank: „Jeff?“

Jeff: „Was gibt’s?“

Scank: „Du siehst irgendwie komisch aus…!“

Jeff: „Haha, danke, du hast auch einen h├Ąsslichen Fischkopf, Scank!“

Scank: „Das… das ist kein Scherz… dein, dein Hals ist so lang… F├╝hlst du dich krank?“

Jeff: „Ob ich mich? Ich f├╝hle nichts, mein Hals ist normal! Was redest du blo├č?“

Scank: „F├Ąllt dir das Schlucken nicht schwer?? Dein Hals wird immer l├Ąnger!“

Jeff: „Alles okay mit dir?“

Scank: „Mit mir? Mit mir!? Guck dich doch an! Ob es MIR gut geht! Dein Hals!!“

Jeff: „Ohje, Scank, du fantasierst ja!“

Scank: „Nein, nein, ich fantasiere nicht! Dein Hals! Er ist wirklich… Er w├Ąchst!“

Jeff: „Komm, beruhige dich! Nimm deine Arme herunter, ich tue dir doch nichts!“

Scank: „Nein, nein, komm mir nicht zu nahe!!“

Jeff: „Ich sitze noch immer auf meinem Platz… Hier, siehst du? Ich habe mich kein St├╝ck bewegt.“

Scank: „Deine Augen… gro├č und gierig…! Deine Zunge! Oh! Eine Eidechsenzunge! Bitte, verschone mich! Verschone mich! Versch-„

Jeff: „Tut mir Leid, das musste jetzt sein. Hoffentlich hinterl├Ąsst das nicht eine all zu gro├če Beule, sonst nimmt das ein b├Âses Ende mit mir…

Ist ja zum Verr├╝cktwerden hier. Die Sonne grillt bereits unsere Eingeweide. Und dir hat sie schon Halluzinationen hervorgezaubert. Dir dein sowieso schon zermartertes Hirn verbrannt. Dabei hattest du einmal so gro├če Tr├Ąume. Du wolltest ans Theater dich begeben. St├╝cke schreiben, wie Shakespeare. Wolltest dich von Frauen feiern lassen und dich an die alte Esmerinda herantrauen, um sie zu deinem Weib zu machen. Wolltest zwar in sicheren Leinen leben, aber den Armen etwas abgeben, weil du beide Seiten hattest kennengelernt. Du hast ein gutes Herz, das du hinter deinem eingerosteten Verstand und deiner scharfen Zunge versteckst. Du hattest noch so viel vor… Und ich war mir sicher, du h├Ąttest es geschafft. Du h├Ąttest ruhmreich gelebt und h├Ąttest deinen Traum mit allen geteilt. Aber nun schwimmt alles dahin… Es schwimmt dahin, verdammt! Und sinkt und sinkt… und so ergeht es auch mir, denn wir sitzen ja wortw├Ârtlich im selben Boot.“

Scank: „W-was…re-redest denn du… f├╝r Sach-chen?“

Jeff: „Oh, du bist wieder wach. Hier, nimm einen Schluck, einen kr├Ąftigen.“

Scank: „Aber… haben doch nicht mehr viel…“

Jeff: „Nun, trink schon! Wer muss denn hier ohne M├╝tze sitzen?“

Scank: „…Genau…“

Jeff: „Und, geht es dir jetzt besser?“

Scank: „Bin ich eingeschlafen? Mein Kopf tut so weh… Sind wir immer noch auf dem Meer?“

Jeff: „Ja, sind wir.“

Scank: „Dann geht’s mir ungut.“

Jeff: „Ja, mir auch, Scank, mir auch.“

Scank: „Immer noch keinen neuen Plan?“

Jeff: „Paddeln?“

Scank: „Na sch├Ân, versuchen wir’s.“

Jeff: „Gib dir noch ein paar Minuten.“

Scank: „Gut, gut, wir wechseln uns eben ab. Weck mich, wenn du nicht mehr schaffst.“

Jeff: „Dass du mal wieder schlafen kannst! Na fein, mach, was du willst. Ich wecke dich dann.“

Scank: „Jaja…“

(…)

Jeff: „Oh, oh, was ist passiert? Bin ich eingeschlafen?“

Scank: „Ja, es ist bereits n├Ąchster Morgen. Das kommt davon, wenn man sich so wacker wach halten will. Mich hast du damit nicht beeindruckt.“

Jeff: „Das war nun auch wirklich nicht meine Absicht!“

Scank: „Ach und wieso dann das Ganze…? Ach, lass gut sein.“

Jeff: „Du sagst es… Und, schon Festland in Sicht? Hast du etwa die ganze Nacht gepaddelt?“

Scank: „Jetzt bist du beeindruckt, was! Siehst du, so macht man das!“

Jeff: „Scank…!?“

Scank: „Ja, ich wei├č, darum geht es nicht, aber ich bin trotzdem ziemlich gut. Unsere Tage als Langfinger sind gez├Ąhlt. Hast du dir derweil mal die Sch├Ątze angesehen? Ich habe sie heut Nacht kurz gez├Ąhlt und gesch├Ątzt. Wir werden reiche Leute werden, Jeff, reiche Leute! Reiche, feine M├Ąnner, denen jede T├╝re offensteht!“

Jeff: „So fern wir von hier weg kommen…“

Scank: „Nun, zerst├Âr es doch nicht gleich wieder! Stell es dir lieber vor, das gibt Kraft! Stell dir vor, wie reiche Leute leben! K├Âniglich! Wir werden reicher sein als Waltibar es je gewesen ist!“

Jeff: „Ach, ich denke, das ist nicht mehr so wichtig. Reich und tot, das w├Ąre doch ziemlich unsinnig.“

Scank: „Du kannst dich nicht ├╝ber die Sch├Ątze freuen oder?“

Jeff: „Doch, doch, sicher, aber-„

Scank: „Nichts aber! Sieh dir das doch alles an! Wir sind reich!“

Jeff: „Aber was k├Ânnen wir derzeit mit dem ganzen Reichtum anstellen? Nichts!!“

Scank: „Darum geht es doch gar nicht… Jemand, der in die Taufe des Gl├╝ckes kommt, wird auch nicht gl├╝cklicher, nur weil er sein Gl├╝ck teilt! Das kann man mir nicht erz├Ąhlen! Es geht um den Moment, das Gef├╝hl! Ums positive Denken! Wir sind reich, das gibt uns ein gutes Gef├╝hl, in diesem Moment jedenfalls, ┬ágibt uns den Hoffnungsschimmer, weiter zu leben und vielleicht ist auch ein wenig Gier n├Âtig, die ausreicht, dass wir mehr um unser Leben k├Ąmpfen, als wir es sonst getan h├Ątten.“

Jeff: „Wie soll ich das jetzt verstehen?“

Scank: „H├Ątten wir diese Sch├Ątze nicht, h├Ątten wir schon bald unser Leben aufgegeben. Aber da das Gold nun unser eigen ist, erlaubt es unsere Gier nicht, dass wir es Anderen erlauben w├╝rden. Andere, die sich die Sch├Ątze unter den Nagel gerissen h├Ątten, nachdem unsere Leichen an Land gesp├╝lt wurden. Andere, die sich nichts aus diesem Reichtum machen. Die es eigenn├╝tzig verschwenden und nicht respektieren, was f├╝r ein langer, beschwerlicher Weg es f├╝r uns war, an sie heranzukommen. Diese Sch├Ątze, mein Lieber, werden uns am Leben erhalten.“

Jeff: „Hm, vielleicht hast du Recht. Nur gut, dass wir einander vertrauen, sonst h├Ątte es noch einen Zwiespalt zwischen uns ausgel├Âst.“

Scank: „Du sagst es. Aber Br├╝der tun so etwas nicht, Jeff, Br├╝der nicht.“

Jeff: „Bruder hast du mich lange schon nicht mehr genannt. Nun, ich bin froh, dass dein Hirn doch noch nicht ganz verbrannt ist, Scank.“

Scank: „Mein Hirn l├Ąuft doch immer auf Hochtouren!“

Jeff: „Nur nicht im Moment des Diebstahls.“

Scank: „Das nennt man ├ťberlebensmethodik.“

Jeff: „Obwohl es keine angewandte Methode ist?“

Scank: „Das ist es ja gerade. Die Methodik liegt darin, keine zu sein. Wenn man ├╝berleben muss, ├╝berlegt man nicht gro├čartig. Das Handeln z├Ąhlt. Davon wird mein erstes Theaterst├╝ck handeln. Damit auch Dummbeutel wie du es verstehen!“

Jeff: „Selber Dummbeutel…! Soll ich jetzt wieder rudern?“

Scank: „Ja, ├╝bernimm‘ du mal. Die Nacht war ganz sch├Ân anstrengend. Mich frisst der Durst gleich auf.“

Jeff: „Sagt der Mann mit den Theater-Eingebungen!“

Scank: „Kreativit├Ąt kommt und geht, das geht nicht zu erkl├Ąren!“

Jeff: „Schon gut… Ich verdurste auch gleich. Aber es ist nur noch ein kleiner Rest, den m├╝ssen wir uns aufsparen.“

Scank: „Wie du meinst, ich halte mein Schl├Ąfchen, dann kriege ich vom Durst nichts mit.“

Jeff: „├ťberlebensmethodik?“

Scank: „Genau.“

Jeff:„Gut‘ Nacht!“

Scank: „Es ist aber Tag!“

Jeff: „Na, fein, guten Tag, der Herr und s├╝├če Tr├Ąume!“

Scank: „Wie auch immer…“

Jeff: „Du bist aber auch ein Dicksch├Ądel…!

Fein, du bist eingeschlafen. Das ging aber schnell. Ich hoffe, du hast wirklich Recht und der Schatz gibt uns etwas mehr Kraft zum Durchhalten, denn meine Finger sind bereits jetzt schon wund und mein R├╝cken schmerzt…, aber wem sage ich das? Du hast bestimmt dieselben Leiden. Was auch sein Gutes hat, dass wir eben nicht allein sind. Aber da du unentwegt schl├Ąfst, sch├Ątze ich, dass trotz der ├ťberlebensmethodik, dein K├Ârper nicht mehr lange mitmacht. So wenig wie meiner. Was tun wir also, wenn das Wasser restlos alle ist und wir vor Durst fast umkommen? Reicht ein Schatz dann aus, um uns davon ab zu bringen, dem anderen die Kehle aufzuschlitzen, um von seinem Blut sich satt zu trinken?“

Scank: „Man, ich k├Ânnte schw├Âren, du redest im Schlaf!“

Jeff: „Oder du h├Ârst Stimmen im Schlaf, denn ich bin hellwach.“

Scank: „Deine roten Augen sagen etwas anderes!“

Jeff: „Sie sind rot, weil sie so lange offen stehen und wachsam sein m├╝ssen!“

Scank: „Wachsam…, ja, klar.“

Jeff: „Ja…“

Scank: „Moment… Wachsam? Deine Augen m├╝ssen wachsam sein, wof├╝r? Hier ist doch niemand.“

Jeff: „Nein, das war doch nur so daher gesagt. Man sagt das so.“

Scank: „Sicher, sicher… es sei denn…“

Jeff: „Es sei denn-was?“

Scank: „Es sei denn – und das sage ich nicht, weil ich es denke –… du musst wachsam sein wegen mir!“

Jeff: „Wegen dir??“

Scank: „Ja, ich bin doch hier der einzige, den du be├Ąugen m├╝sstest. So ein gro├čer Schatz. Wer teilt da schon gerne?“

Jeff: „Jetzt h├Âr aber auch! Ich will den Schatz doch gar nicht f├╝r mich allein! Oder w├╝rdest du ihn f├╝r dich haben wollen?“

Scank: „Komm, gib schon zu, dass dich der Gedanke auch reizt, reicher zu sein als Piratenk├Ânig Waltibar!“

Jeff: „Ich dachte, wir w├Ąren bereits mindestens so reich wie er?“

Scank: „├ťberleg doch mal: Wir zusammen sind so reich wie eine Person. Aber h├Ątte nur einer von uns diesen Reichtum w├╝rde er ihn um einiges mehr noch ├╝bertrumpfen!“

Jeff: „Geht es hier darum, der Reichere zu sein? Dann gebe ich dir eben mehr als die H├Ąlfte dazu! So, hast du es jetzt?? Dass du noch Kraft zu streiten findest… Ich f├╝hle mich gar nicht gut…“

Scank: „Jeff, alles in Ordnung mit dir? Du siehst wirklich gar nicht gut aus… Hier, trink den Rest.“

Jeff: „A-aber, das ist alles, was wir noch haben! Lass gut sein, ich schaffe das schon!“

Scank: „Nichts da. Trink.“

Jeff: „Nein!“

Scank: „Warum willst du nicht?“

Jeff: „Ich bin kein R├Ąuber, Scank! Ich will, dass du das wei├čt! Die Sache auf dem Schiff war einmalig, das wei├čt du! Ich will, dass du es wei├čt! Ich w├╝rde dich nie bestehlen!“

Scank: „Das wei├č ich doch. Nun trink.“

Jeff: „Nein, ich will, dass du den Rest bekommst.“

Scank: „Ich? Nein, ich hab‘ noch genug Kraft den Schatz vor dir zu besch├╝tzen!“

Jeff: „Das ist nicht komisch!“

Scank: „Hier, nimm schon.“

Jeff: „Ich lasse dir noch einen Schluck ├╝ber…“

Scank: „Danke, kleiner Dummbeutel…“

Jeff: „Scank?“

Scank: „Ja?“

Jeff: „Wenn wir hier auf hoher See sterben, was passiert dann mit dem Schatz?“

Scank: „Wir sterben nicht.“

Jeff: „Achja, …├ťberlebensmethodik?“

Scank: „Besser noch: Br├╝derliebe.“

Jeff: „Und Habgier, nicht wahr?“

Scank: „Beides ausgezeichnete Voraussetzungen f├╝r uns.“

Jeff: „Na, ich will dir mal glauben…“

Scank: „Besser ist’s! Aber du wirst es ja eh sehen…“

Jeff: „Genau…“

Scank: „Jeff?“

Jeff: „Na?“

Scank: „Mein erstes Theaterst├╝ck…“

Jeff: „Was ist damit?“

Scank: „Es soll von dir handeln. Von uns. Und diesem schaurigen Erlebnis.“

Jeff: „Und dar├╝ber, was f├╝r einen Spa├č wir uns daraus gemacht haben, nicht wahr?“

Scank:┬á „Ganz genau!“

Jeff: „Es wird sicher etwas ganz Besonderes!“

Scank: „Ohja!“

Jeff: „Und dann trinken wir Rum, den ganzen Tag!“

Scank: „Nur betrunken kann man die Welt der Reichen ertragen!“

Jeff: „Wir sind doch jetzt auch reich!“

Scank: „Reich an Erfahrung jedenfalls!“

Jeff: „Das sowieso…! So, ich muss mich hinlegen. Rudern wir morgen weiter.“

Scank: „Gut, ich kann auch nicht mehr.“

Jeff: „Eine M├╝tze Schlaf wird uns gut tun.“

Scank: „Genau und morgen dinieren wir mit K├Ânigen!“

Jeff: „Weil wir K├Ânige sein werden!“

Scank: „Du sagst es!“

Jeff: „Scank? .. Scank? Du bist schon eingeschlafen… Ich kann nicht schlafen. Ich bin so m├╝de, wie noch nie in meinem Leben, aber ich kann nicht schlafen. Ich f├╝hle mich so schlapp. So ersch├Âpft, dass ich mich nicht mehr erheben kann. Aber du kannst einfach schlafen. Dein K├Ârper erholt sich. Du bist stark. Du wirst es schaffen. Werden wir beide. Und dann sehen wir uns irgendwann dein Theaterst├╝ck an und werden herzlich ├╝ber diesen Moment lachen. Den Moment, in dem ich nicht schlafen konnte, obwohl ich so m├╝de war und mich so schwach f├╝hlte. Es ist sch├Ân an Morgen zu denken und nicht an heute. Aber ich wei├č wirklich nicht, ob es einen Morgen f├╝r mich geben wird. Wenn aber nicht f├╝r mich, barmherziger Poseidon, dann f├╝r meinen geliebten Bruder.“

Scank: „Sieh, sieh dir diese Hure an!!“

Jeff: „Hm?“

Scank: „He, wach auf und sieh dir diese Hure an! Sie hat meine M├╝tze geklaut!!“

Jeff: „Wovon redest du?“

Scank: „Guck nicht so schlaftrunken! Die verdammte Hure schwimmt mit meiner M├╝tze davon!“

Jeff: „Solange es nicht der Schatz ist oder das, was das Loch im Boot verstopft… lass sie doch.“

Scank: „Wohl kaum! Sieh doch, sie lacht ├╝ber mich! Dir zeig ich’s, du bl├Âde Nixe, du!“

Jeff: „Nixe?“

Scank: „Na warte, du lachst zum letzten Mal!“

Jeff: „Scank, nicht!!“

Scank: „Ich hole mir zur├╝ck, was mir geh├Ârt!“

Jeff: „Komm zur├╝ck! Nicht! Spring nicht ins-!“

Scank: „Wo ist sie hin?“

Jeff: „Da ist niemand! Komm zur├╝ck ins Boot, verdammt! Das waren doch blo├č die Fische, die du gesehen hast! Wenn man ├╝berhaupt in dieser Dunkelheit etwas sehen w├╝rde!“

Scank: „Nichts da! Du hast sie ihr gegeben!“

Jeff: „Was?? Oh man, Scank, komm zur├╝ck ins Boot, du wirst erfrieren!“

Scank: „Rede dich nicht heraus! Du hast sie mir gestohlen! Bist wohl auf den Geschmack gekommen! Als n├Ąchstes beklaust du mich meines Schatzes!“

Jeff: „Genug jetzt!! Komm zur├╝ck ins Boot!!!“

Scank: „Nein!“

Jeff: „Du ertrinkst noch, du wankst ja nur noch hin und her! Du fantasierst doch blo├č!“

Scank: „Tu nicht so, als w├Ąre ich bescheuert!! Du willst den Schatz f├╝r dich haben, gib es doch zu!“

Jeff: „Ich gebe dir den ganzen Schatz, wenn du willst, nur komm endlich wieder zur├╝ck zum Boot geschwommen, damit ich dich heraufziehen kann!“

Scank: „Damit du mich ermorden kannst! Deshalb schl├Ąfst du nie!“

Jeff: „Ich schlafe doch und ich werde auch gleich wieder schlafen, aber zun├Ąchst einmal komm zur├╝ck ins Boot!“

Scank: „Es hat sich ausgebr├╝dert, mein Lieber! Ich hol mir jetzt meine M├╝tze zur├╝ck!“

Jeff: „Scank, nicht! … Oh, so ein Mist!“

Scank: „Wirst du wohl hier bleiben!“

Jeff: „Wa-was?“

Scank: „Ich sitze doch hier neben dir! Du springst mir nicht ins Wasser!“

Jeff: „Aber, aber du warst doch eben noch… Wie bist du so schnell wieder ins Boot…? Ich verstehe gar nichts mehr… Oh, mein Sch├Ądel brennt.“

Scank: „Vierter Tag, mein Lieber, du hast geschlafen und dir einen Sonnenstich geholt. Aber ehrenwert von dir, dass du mich aus dem Wasser fischen wolltest.“

Jeff: „Mein Kopf brummt… Brummt deiner auch?“

Scank: „Nein, aber meine Zunge pocht irgendwie. Als w├╝rde sie gegen meinen Mund schlagen, er solle endlich wieder Nahrung und Wasser zu sich nehmen.“

Jeff: „Ja, das sagt mein K├Ârper mir auch.“

Scank: „Ich hatte dir das letzte bisschen Wasser angeboten, aber du hast unsere Flasche von Bord geworfen und um dich zu beruhigen habe ich eine Zeit gebraucht. Jetzt ist die Flasche nicht mehr zu sehen.“

Jeff: „Tut mir Leid…“

Scank: „Schon gut, ich spiele langsam auch schon verr├╝ckt. Habe wirre Tr├Ąume und sehe ab und zu Dinge. Aber wir machen das schon. Ist guter Grundstoff zum Schreiben.“

Jeff: „Da hast du wohl Recht. Wer k├Ânnte schon so gut ├╝ber die Verr├╝cktheiten auf hoher See schreiben, wie jener, der es selbst erlebt hat!?“

Scank: „Genau.“

Jeff: „Wer ist mit Rudern dran?“

Scank: „Da habe ich mir etwas ├╝berlegt.“

Jeff: „Und zwar?“

Scank: „Wir sollten alles von Bord werfen.“

Jeff: „Was??“

Scank: Wir sollten alles von Bord werfen!“

Jeff: „Ich habe geh├Ârt, was du gesagt hast. Nur verstanden habe ich es nicht. Wieso willst du unseren Schatz aufgeben? Wir wollten doch reich sein? Au├čerdem ist es einer der Gr├╝nde, der uns am Leben erh├Ąlt, das hast du selbst gesagt!?“

Scank: „Ach, Jeff, wenn wir ehrlich sind ist Reichsein doch nicht so toll. Wir m├╝ssten trotzdem die ganze Zeit betrunken sein, um die Anderen aus zu halten. Wir sind ja doch nicht wie sie. Und das Stehlen k├Ânnte ich mittlerweile auch nicht mehr aufgeben. Es bringt viel zu viel Spa├č! Und was die ├ťberlebensmethodik angeht… Ich denke, die ist noch verbesserungsw├╝rdig.“

Jeff: „Also alles von Bord werfen?“

Scank: „Tun wir’s.“

Jeff: „Dann ist das Rudern vielleicht auch einfacher.“

Scank: „Wir rudern eben zusammen. Was das Zeug h├Ąlt, los!“

Jeff: „Aber ich kann kaum noch meinen Arm heben…“

Scank: „Schon gut, ich rudere ein bisschen. Ich sage dir dann Bescheid.“

Jeff: „Nein, das musst du nicht tun.“

Scank: „Ach, ich habe noch ein bisschen Kraft. ├ťberlass das mal deinem gro├čen Bruder…“

Jeff: „Oh, sieh mal! Ein Regenschauer! Wir sind gerettet! Regen! Wasser! Sieh‘ doch, Scank! Wasser! Der barmherzige Poseidon schenkt uns Regen! Scank, sieh‘ doch! Steh‘ auf, Scank! Schluss mit Schlafen! Oh mein Gott, siehst du es auch?? Es ist dunkel, aber ich sehe es! Da hinten ist Festland! Wir haben es geschafft! Komm schon, Gro├čer! Du Idiot, deine Warzenk├Ânigin wartet! Wir sind gerettet! Scank, wach auf jetzt! … Scank? Scank??“

 

Immer, wenn du schl├Ąfst, kommen mir die komischsten Gedanken. Aber als ich an Festland ging und dich zur├╝cklassen musste, weil du dem ewigen Schlaf verfallen warst, waren meine Gedanken leer. Ich ging an Festland und ├╝berlie├č dich voll Trauer dem Meer.

All meine Tr├Ąume und W├╝nsche waren vergessen. Denn nur dein Traum z├Ąhlte. Ich tat mein Bestes und brachte unser Erlebnis, unsere Geschichte zu Papier.

Reich bin ich dadurch nicht geworden – w├Ąre ja auch nicht in deinem Sinne – aber noch heute erz├Ąhlt man sich von dem Theaterst├╝ck der Br├╝der auf hoher See.

 

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LorelaiPatton
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LorelaiPatton Re: Hey -
Zitat: (Original von Luzifer am 24.02.2010 - 12:48 Uhr) ihr Seehunde, wollt ihr ewig leben? Dann sorgt daf├╝r, dass einer lebt, der eure Geschichte erz├Ąhlen kann. =)
Sch├Ân. Vor allem, dass man sich so viele Dialoge ├╝ber einen so gro├čen Zeitraum zu dem gleichen Thema ausdenken kann. Aller Achtung =)
Ich hab nicht mal was zu kritisieren. Die einzelnen Dialogabschnitte sind gut gew├Ąhlt. Es bleibt alles im Fluss und selbst der Schluss bringt noch ein wenig Tragik mit sich. Bravo ^^

LG
Luzifer


Wow, danke :) Da ist mir wirklich mal was gelungen! Und wer h├Ątte gedacht, dass Seemannsgarn so mein ist?? Naja, obwohl ich eigentlich kein Seemannsgeschichten-Fan bin, hatte ich sehr viel Spa├č daran zu schreiben und ich glaube, das wird auch beim Lesen deutlich! :)
Freut mich ja, dass dir das auch so gef├Ąllt!
Und, wie wahr, wie wahr: Geschichten leben ewig. Man denke nur an Sagen und M├Ąrchen, die durch M├╝nder getragen, ganze Jahrhunderte ├╝berlebt haben!

Lg
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer Hey - ihr Seehunde, wollt ihr ewig leben? Dann sorgt daf├╝r, dass einer lebt, der eure Geschichte erz├Ąhlen kann. =)
Sch├Ân. Vor allem, dass man sich so viele Dialoge ├╝ber einen so gro├čen Zeitraum zu dem gleichen Thema ausdenken kann. Aller Achtung =)
Ich hab nicht mal was zu kritisieren. Die einzelnen Dialogabschnitte sind gut gew├Ąhlt. Es bleibt alles im Fluss und selbst der Schluss bringt noch ein wenig Tragik mit sich. Bravo ^^

LG
Luzifer
Vor langer Zeit - Antworten
LorelaiPatton Re: Re: Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von Samsarat am 10.02.2010 - 12:35 Uhr)
Zitat: (Original von LorelaiPatton am 09.02.2010 - 11:31 Uhr)
Zitat: (Original von Samsarat am 08.02.2010 - 21:51 Uhr)
Zitat: (Original von LorelaiPatton am 08.02.2010 - 19:07 Uhr)
Zitat: (Original von Samsarat am 08.02.2010 - 10:55 Uhr) http://www.balladen.de/web/sites/balladen_gedichte/autoren.php?b05=28&b16=230


Nis Randers von Otto Ernst. Gleich die erste Ballade, die angezeigt wird.

LG Josef


Danke :) So, jetzt habe ich es nat├╝rlich mal lesen k├Ânnen, dachte mir aber schon, dass Nis Randers es sein soll! Ein wirklich tolles Gedicht. Beim Lesen hatte ich das Gef├╝hl die ganze Zeit Nis zu sein, mit einem Fu├č auf dem Boot und mit einem an Land, und habe die ganze Zeit die schwankende See vernommen :)
Es passt recht gut zu meiner Geschichte, da hast du recht. Ich kann aber gar nicht mal sagen, warum, weil die Handlung ja im Grunde eine g├Ąnzlich andere ist ;)
Aber die st├Ątige Gefahr des Wassers wird dort auch recht gut und indirekt geschildert :)
Sch├Ânes Beispiel jedenfalls, danke!

Glg


Hm, Frage ist nur, ob Jeff oder Scank Nis darstellen. Jeff schreibt ja das Theaterst├╝ck und ├╝berl├Ą├čt aber dem einfach gestrickterem Scank die Ehre, auf die L├Âsung gekommen zu sein, den Schmuck ├╝ber Bord zu schmei├čen.
Jeff ├╝bt sich wiederholt in Gro├čmut- sowohl in der Situation selbst als auch in der Lobpreisung des toten Bruders....
ich glaube sowohl bei Nis Randers als auch bei dir kommt diese Gro├čmut-die Gleichg├╝ltigkeit des eigenen Seins zum Wohle des anderen- im Denken und Handeln sehr gut zum tragen...

hab richtig Blut geleckt beim Lesen, auch mal was seem├Ąnnisches schreiben zu wollen ^^
ich hab den Dialog mehrfach wiederholt gelesen..einfach gro├čartig-
wenn man an reunkarnation glauben sollte, waren dir die 7 Meere sicher auch mal nicht ganz unbekannt ;-) Lg Josef


Ja, Gro├čmut stand besonders am Ende sehr im Vordergrund. Das ist witzig, denn am Anfang des Schreibens wollte ich eigentlich gar nicht, dass es Br├╝der sind. Ich wollte, dass sie sich nur durch's Stehlen kennen, aber dann dachte ich mir, dass ihre Zuneigung zum jeweils anderen nicht gro├č genug w├Ąre und au├čerdem passt das Zusammenspiel der beiden irgendwie nicht mehr richtig. Und da ich dann doch mehr in die Gef├╝hlsebene, eben gegen Ende, hineinwollte, machte das mehr Sinn.
├ťbrigens eine sehr sch├Âne Beschreibung der beiden :-) Ich muss sogar sagen, dass ich beide Charaktere gleichgern mag. Jeff stellt man sich eher etwas pedantisch vor, eher klein und schm├Ąchtig, aber der auch mit Worten um sich wirft, wenn er sich bedroht f├╝hlt (aber wohl eher nur bei seinem Bruder, da traut man sich das vielleicht eher ;-)) und Scank ist der welterfahrene Draufg├Ąnger, der etwas korpulenter ist, vielleicht auch Muskeln hat, und das Leben eben locker angeht, jedoch auch einfacher im Denken ist oder das zumindest als Dieb so von sich preisgibt. Also so waren jedenfalls meine Vorstellungen der beiden :-) Und als Nis k├Ânnte ich mir Jeff schon vorstellen..., aber sicher bin ich mir da auch nicht.

Blut geleckt beim Lesen? Hehe, na sowas freut mich ja immer ;-) Wenn es von dir etwas Seem├Ąnnisches zu lesen gibt, dann gerne Bescheid sagen! Eigentlich bin ich kein gro├čer Fan von Seemannsgeschichten, aber irgendwer hat vor ein paar Tagen das Sprichtwort benutzt "Wir sitzen im selben Boot" und daraufhin kam mir eigentlich erst die Idee!

Und da ich an Reinkarnation glaube ;-) Ja, ich habe die Meere wohl schon ├Âfter gesehen!

Glg :-)
Vor langer Zeit - Antworten
MagicMarlene Re: Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von LorelaiPatton am 09.02.2010 - 20:07 Uhr)
Zitat: (Original von MagicMarlene am 09.02.2010 - 20:05 Uhr)
Zitat: (Original von LorelaiPatton am 09.02.2010 - 20:04 Uhr)
Zitat: (Original von MagicMarlene am 09.02.2010 - 16:20 Uhr) Traurig sch├Ân. =')
Sehr gut geschrieben. Man hatte sofort einen besseren Blick "hinter die Kulissen" und lernte den jeweiligen Charakter der beiden kennen. Ich h├Ątte aber doch noch ein anderes Titelbild gew├Ąhlt, da diese Geschichte ja eher tragisch endet und man durch das Bild einen anderen Schluss zieht.
Ansonsten vom Inhalt usw. her super toll geworden. =D

~ Malli XXX

P.S. Besonders der Schluss hat mir sehr gefallen. Wundersch├Ân und zun├Ąchst witzig, dann immer tragischer beschrieben. Klasse!


Dankesch├Ân :) Sch├Ân, dass es dir gefallen hat!
Das Titelbild.... nunja, ich h├Ątte da noch etwas anderes in Petto ;) Vielleicht ├Ąnder ich das mal demn├Ąchst... aber Playmobil is schon saucool :D nur nicht ganz so passend, da hast du Recht ;) Gut, ich ├Ąnder es!

Lg und danke f├╝rs flei├čige Lesen :)


Ja, Playmobil ist echt s├╝├č!!! =D
ich liebe es! xD


ich auch und ich habs auch als Kind geliebt... :) hach, nochmal Kind sein!


Wieso nicht? Kann nie schaden. ;-)
Das jetzige Cover passt aber viel besser. Sehr sch├Ân! =D
Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Na nu... - ..., ein anderes Titelbild? Warum das? Die Playmobil-Leutchen waren doch so h├╝bsch. Hmm. Aber irgendwie mag ich das neue Bild lieber.
Vor langer Zeit - Antworten
LorelaiPatton Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von MagicMarlene am 09.02.2010 - 20:05 Uhr)
Zitat: (Original von LorelaiPatton am 09.02.2010 - 20:04 Uhr)
Zitat: (Original von MagicMarlene am 09.02.2010 - 16:20 Uhr) Traurig sch├Ân. =')
Sehr gut geschrieben. Man hatte sofort einen besseren Blick "hinter die Kulissen" und lernte den jeweiligen Charakter der beiden kennen. Ich h├Ątte aber doch noch ein anderes Titelbild gew├Ąhlt, da diese Geschichte ja eher tragisch endet und man durch das Bild einen anderen Schluss zieht.
Ansonsten vom Inhalt usw. her super toll geworden. =D

~ Malli XXX

P.S. Besonders der Schluss hat mir sehr gefallen. Wundersch├Ân und zun├Ąchst witzig, dann immer tragischer beschrieben. Klasse!


Dankesch├Ân :) Sch├Ân, dass es dir gefallen hat!
Das Titelbild.... nunja, ich h├Ątte da noch etwas anderes in Petto ;) Vielleicht ├Ąnder ich das mal demn├Ąchst... aber Playmobil is schon saucool :D nur nicht ganz so passend, da hast du Recht ;) Gut, ich ├Ąnder es!

Lg und danke f├╝rs flei├čige Lesen :)


Ja, Playmobil ist echt s├╝├č!!! =D
ich liebe es! xD


ich auch und ich habs auch als Kind geliebt... :) hach, nochmal Kind sein!
Vor langer Zeit - Antworten
MagicMarlene Re: Re: -
Zitat: (Original von LorelaiPatton am 09.02.2010 - 20:04 Uhr)
Zitat: (Original von MagicMarlene am 09.02.2010 - 16:20 Uhr) Traurig sch├Ân. =')
Sehr gut geschrieben. Man hatte sofort einen besseren Blick "hinter die Kulissen" und lernte den jeweiligen Charakter der beiden kennen. Ich h├Ątte aber doch noch ein anderes Titelbild gew├Ąhlt, da diese Geschichte ja eher tragisch endet und man durch das Bild einen anderen Schluss zieht.
Ansonsten vom Inhalt usw. her super toll geworden. =D

~ Malli XXX

P.S. Besonders der Schluss hat mir sehr gefallen. Wundersch├Ân und zun├Ąchst witzig, dann immer tragischer beschrieben. Klasse!


Dankesch├Ân :) Sch├Ân, dass es dir gefallen hat!
Das Titelbild.... nunja, ich h├Ątte da noch etwas anderes in Petto ;) Vielleicht ├Ąnder ich das mal demn├Ąchst... aber Playmobil is schon saucool :D nur nicht ganz so passend, da hast du Recht ;) Gut, ich ├Ąnder es!

Lg und danke f├╝rs flei├čige Lesen :)


Ja, Playmobil ist echt s├╝├č!!! =D
ich liebe es! xD
Vor langer Zeit - Antworten
LorelaiPatton Re: -
Zitat: (Original von MagicMarlene am 09.02.2010 - 16:20 Uhr) Traurig sch├Ân. =')
Sehr gut geschrieben. Man hatte sofort einen besseren Blick "hinter die Kulissen" und lernte den jeweiligen Charakter der beiden kennen. Ich h├Ątte aber doch noch ein anderes Titelbild gew├Ąhlt, da diese Geschichte ja eher tragisch endet und man durch das Bild einen anderen Schluss zieht.
Ansonsten vom Inhalt usw. her super toll geworden. =D

~ Malli XXX

P.S. Besonders der Schluss hat mir sehr gefallen. Wundersch├Ân und zun├Ąchst witzig, dann immer tragischer beschrieben. Klasse!


Dankesch├Ân :) Sch├Ân, dass es dir gefallen hat!
Das Titelbild.... nunja, ich h├Ątte da noch etwas anderes in Petto ;) Vielleicht ├Ąnder ich das mal demn├Ąchst... aber Playmobil is schon saucool :D nur nicht ganz so passend, da hast du Recht ;) Gut, ich ├Ąnder es!

Lg und danke f├╝rs flei├čige Lesen :)
Vor langer Zeit - Antworten
MagicMarlene Traurig sch├Ân. =')
Sehr gut geschrieben. Man hatte sofort einen besseren Blick "hinter die Kulissen" und lernte den jeweiligen Charakter der beiden kennen. Ich h├Ątte aber doch noch ein anderes Titelbild gew├Ąhlt, da diese Geschichte ja eher tragisch endet und man durch das Bild einen anderen Schluss zieht.
Ansonsten vom Inhalt usw. her super toll geworden. =D

~ Malli XXX

P.S. Besonders der Schluss hat mir sehr gefallen. Wundersch├Ân und zun├Ąchst witzig, dann immer tragischer beschrieben. Klasse!
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