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Zwei-Klassen-Gesellschaft

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"Zwei-Klassen-Gesellschaft"
Veröffentlicht am 05. September 2009, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Hallo Ihr Lieben, ich heiße Marion. Ich habe lange Zeit sehr regelmäßig geschrieben. Leider fällt mir seit 2 Jahren wenig ein, was an mangelnder Zeit, aber sicher auch an der fehlenden Ambition liegt. Ich war ein paar Jahre sehr regelmäßig hier oder in anderen Foren. Mittlerweile genieße ich tatsächlich mehr das Leben abseits des PCs. So bin ich nur noch ganz selten hier. Ich danke denjenigen, die mich abonniert haben und meine Gedichte ...
Zwei-Klassen-Gesellschaft

Zwei-Klassen-Gesellschaft

Die, die was kriegen, sind immer die gleichen.
Die Welt ist zwar arm, doch gehört sie den Reichen.
Wir werden wohl niemals die Kohle einstreichen.
Schon bei der Geburt, da stellen sich die Weichen.

Die Reichen bekommen stets noch mehr Moneten,
und wir sind gewohnt, auf der Stelle zu treten.
Da hilft kein bitten und betteln und beten.
Denn das, was wir bleiben und sind, sind Proleten.

Das ist doch das Gleiche seit Jahren und Tagen.
Den Armen, den geht es ganz schnell an den Kragen.
Wir können nur schuften, uns rackern und plagen.
Und nur die Reichen, sie haben das Sagen.

Wir leben in zwei verschiedenen Schichten.
Die Reichen, sie werden ihr Leben schon richten.
Die Armen, sie müssen auf alles verzichten.
Es gibt ein paar Tannen unter tausenden Fichten.

Das nennt sich Marktwirtschaft, soziale.
Einer kriegt Sand, der andere Opale.
Wir sind für die Reichen nicht mal ein Rivale.
Sie sind was Besonderes und wir nur Normale.

Das ist so und wird wohl immer so bleiben.
Wir kriegen vom Kuchen ein paar dünne Scheiben.
Die Reichen genüsslich die Hände sich reiben.
Ich kann ´s heut nicht ändern, doch will drüber schreiben. 

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Über den Autor

MarionG
Hallo Ihr Lieben,

ich heiße Marion. Ich habe lange Zeit sehr regelmäßig geschrieben. Leider fällt mir seit 2 Jahren wenig ein, was an mangelnder Zeit, aber sicher auch an der fehlenden Ambition liegt. Ich war ein paar Jahre sehr regelmäßig hier oder in anderen Foren. Mittlerweile genieße ich tatsächlich mehr das Leben abseits des PCs. So bin ich nur noch ganz selten hier.
Ich danke denjenigen, die mich abonniert haben und meine Gedichte regelmäßig kommentieren.
Bitte nehmt es mir nicht übel, dass ich mich so rar mache. Vielleicht kommt irgendwann die Zeit, in der mir die kreativen Ideen nur so zufliegen und ich wieder regelmäßig schreibe.
Ich versuche auch, einige Werke von Euch zu lesen, wenn ich hier bin. Ich muss aber gestehen, dass ich nicht alles schaffe, in der kurzen Zeit, die ich hier verweile. Auch dafür bitte ich um Entschuldigung.
Ich verschwinde nicht ganz von hier, immer mal wieder werde ich Euch kurz besuchen.
Liebe Grüße an alle Schreiber und Leser.
Eure Marion

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baesta Re: Re: Prima auf den Punkt gebracht -
Zitat: (Original von MarionG am 29.08.2010 - 12:52 Uhr)
Zitat: (Original von baesta am 29.08.2010 - 10:57 Uhr) Es gibt aber auch heute schon Ansätze von sogenannten "Reichen", die doch sozialer denken und anderen helfen, denen es nicht so gut geht. Aber das sind wohl nur die, die ihren Kopf auch zum Denken benutzen und viele gibt es davon wohl nicht.

Lieben Gruß
Bärbel



Liebe Bärbel,
es gibt, denke ich, auch viele Reiche, die Gutes tun. Dennoch denke ich, es ist leichter, reich zu werden, wenn man schon in die entsprechenden Kreise geboren wurde. Soll aber die "Armen" nicht entmutigen. Man kann es auch zu etwas bringen, wenn man aus schlechteren Verhältnissen kommt.
Liebe Grüße
Marion



Ja dazu braucht man aber eine große Portion Glück und Durchhaltevermögen, ehe sich Erfolge zeigen. Aber was ist eigentlich reich?
Eine Luxusyacht, mehrere Häuser, jeden Abend Champagner und mit Hohlköpfen Party machen? Ich glaube, diese Leute sind eher arm und eigentlich nicht zu beneiden.

Liebe Grüße
Bärbel
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: Zwei-Klassen-Gesellschaft -
Zitat: (Original von Fuchs1957 am 29.08.2010 - 13:38 Uhr) Hallo Marion! Ein sehr schönes Gedicht, was mich sehr beeindruckt hat, denn ich habe ein Ohr für solche Themen, da ich diese ganzen Ungerrechtigkeiten nicht mag, die sich hier und heute abspielen. Ich komme aus dem Osten. Ich war immer westlich angehaucht. Ich flüchtete ein Jahr vor dem Mauerfall, wurde fast erschossen, und kam ins Gefängnis. Nur dafür, dass ich heute sehe, wie die Menscheit ausgebeutet wird, mit Leiharbeit. Oder um zu sehen wie eine alte Omi gebückt mit Buckel durch die Gegend läuft und Mülltonnen durchsucht, da die Rente nicht reicht, die vielleicht doch dieses Land mit ihrer Kraft mit aufgebaut hat.
Dafür setze auch ich mich mit meinen Texten ein! So kann es nicht weiter gehen!
Steffen



Lieber Steffen,
ich sehe, Du hast einiges erlebt. Ja, ungerecht ist die Welt. Aber auch wer arm ist, kann es schaffen.
Liebe Grüße und danke für Deinen sehr ausführlichen Kommentar
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
mozimi Re: Re: Der Teufel scheißt immer auf den selben Fleck -
Zitat: (Original von MarionG am 29.08.2010 - 12:54 Uhr)
Zitat: (Original von mozimi am 29.08.2010 - 11:09 Uhr) heißt es doch...
Diie Versform finde ich bei mehrfachem Lesen doch ganz passend. Da wird der Stoff zu dem was er ist, monoton im Sinne von unlösbar. Das ist die Betrachtung und dafür ist es gut.
Wenngleich ich eine andere Sicht auf das Thema habe.
LG Uwe



Lieber Uwe,
für mich ist dieser "Massereim" eine Herausforderung. Ich mag das. Mag sein, dass es auf manche monoton wirkt, aber Du weißt ja, ich liebe Reime.
Liebe Grüße und danke
Marion

Ja, ja,
klar ist schon gut so.
Vor langer Zeit - Antworten
Fuchs1957 Zwei-Klassen-Gesellschaft - Hallo Marion! Ein sehr schönes Gedicht, was mich sehr beeindruckt hat, denn ich habe ein Ohr für solche Themen, da ich diese ganzen Ungerrechtigkeiten nicht mag, die sich hier und heute abspielen. Ich komme aus dem Osten. Ich war immer westlich angehaucht. Ich flüchtete ein Jahr vor dem Mauerfall, wurde fast erschossen, und kam ins Gefängnis. Nur dafür, dass ich heute sehe, wie die Menscheit ausgebeutet wird, mit Leiharbeit. Oder um zu sehen wie eine alte Omi gebückt mit Buckel durch die Gegend läuft und Mülltonnen durchsucht, da die Rente nicht reicht, die vielleicht doch dieses Land mit ihrer Kraft mit aufgebaut hat.
Dafür setze auch ich mich mit meinen Texten ein! So kann es nicht weiter gehen!
Steffen
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: interesssanter Text -
Zitat: (Original von Ostseemoewe am 29.08.2010 - 13:01 Uhr) es lohnt immer wieder darüber nach zu denken.
Was ist reich und was arm
heute gehts mir gut und ich fühle mich so reich weil ich tolle freunde habe und mit ihnen das leben genieße.
Mag sein, das ich mich morgen schon ärmer fühle.

Den Reim finde ich gut, nur holpert er an einigen Stellen.
GLG Ilona



Liebe Ilona,
danke Dir herzlich.
Was ist reich? Ja, Reichtum kann vieles sein. Hier geht es aber tatsächlich nur um materiellen Reichtum.
Liebe Grüße
Marion

PS: Wo holpert der Text? Für mich liest er sich locker.
Vor langer Zeit - Antworten
Ostseemoewe interesssanter Text - es lohnt immer wieder darüber nach zu denken.
Was ist reich und was arm
heute gehts mir gut und ich fühle mich so reich weil ich tolle freunde habe und mit ihnen das leben genieße.
Mag sein, das ich mich morgen schon ärmer fühle.

Den Reim finde ich gut, nur holpert er an einigen Stellen.
GLG Ilona
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: Der Teufel scheißt immer auf den selben Fleck -
Zitat: (Original von mozimi am 29.08.2010 - 11:09 Uhr) heißt es doch...
Diie Versform finde ich bei mehrfachem Lesen doch ganz passend. Da wird der Stoff zu dem was er ist, monoton im Sinne von unlösbar. Das ist die Betrachtung und dafür ist es gut.
Wenngleich ich eine andere Sicht auf das Thema habe.
LG Uwe



Lieber Uwe,
für mich ist dieser "Massereim" eine Herausforderung. Ich mag das. Mag sein, dass es auf manche monoton wirkt, aber Du weißt ja, ich liebe Reime.
Liebe Grüße und danke
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: Prima auf den Punkt gebracht -
Zitat: (Original von baesta am 29.08.2010 - 10:57 Uhr) Es gibt aber auch heute schon Ansätze von sogenannten "Reichen", die doch sozialer denken und anderen helfen, denen es nicht so gut geht. Aber das sind wohl nur die, die ihren Kopf auch zum Denken benutzen und viele gibt es davon wohl nicht.

Lieben Gruß
Bärbel



Liebe Bärbel,
es gibt, denke ich, auch viele Reiche, die Gutes tun. Dennoch denke ich, es ist leichter, reich zu werden, wenn man schon in die entsprechenden Kreise geboren wurde. Soll aber die "Armen" nicht entmutigen. Man kann es auch zu etwas bringen, wenn man aus schlechteren Verhältnissen kommt.
Liebe Grüße
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: -
Zitat: (Original von Shari am 29.08.2010 - 10:43 Uhr)
Du hast es vermocht, die Dinge in wunderbar gereimter Form auf den Punkt zu bringen. Ganz grosse Klasse, liebe Marion!

Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag
Heidi



Liebe Heidi,
ich danke Dir, dass Du meine Werke immer so treu und nett kommentierst. Danke dafür.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag
Liebe Grüße
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
mozimi Der Teufel scheißt immer auf den selben Fleck - heißt es doch...
Diie Versform finde ich bei mehrfachem Lesen doch ganz passend. Da wird der Stoff zu dem was er ist, monoton im Sinne von unlösbar. Das ist die Betrachtung und dafür ist es gut.
Wenngleich ich eine andere Sicht auf das Thema habe.
LG Uwe
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