Kurzgeschichte
Der lachende Ball

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"Der lachende Ball"
Veröffentlicht am 24. Mai 2009, 6 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

Ich bin freiheitsliebend, abenteuerlustig, sensibel und habe elfjährige Drillinge.
Der lachende Ball

Der lachende Ball

Beschreibung

Es war einmal ein roter Ball... sein Name Willibald.

Es war einmal ein roter Ball... sein Name Willibald. Er rollte und rollte über viele Jahre, konnte jede Mauer überwinden. Willibald sprang, hüpfte, drehte sich und manchmal ging er ab wie eine Rakete. Wenn ihm ein anderer Ball begegnete, zeigte er stolz, was er kann. Willibald war mutig, kämpfte und rollte ohne Pausen. Kein Ball würde stärker sein als er, sagte sich Willibald! Doch wusste er nicht, wie er wird einhundert Jahre alt! Sogar auf hohe Bäume konnte er hüpfen! Wenn er mal runterfiel, tat ihm das auch weh! Aber Willibald sagte nie „Aua“ und hatte keine Angst, zu platzen... machte lieber Faxen!Doch wehe... wehe... es kommt eine Katze mit ihrer scharfen Tatze! Oh Willibald... Du zeigst keine Angst, willst es keinem sagen, weil Du glaubst Du bist der allerstärkste Ball auf der ganzen Welt!... Ja, das dachte er! Und Willibald lachte so gern! Wenn er andere Bälle weinen sah... ob gelbe, blaue, grüne oder bunte Bälle... lachte Willibald fröhlich weiter und fühlte dabei überhaupt nichts! Eines Tages... es war abends und schon dunkel... schaute Willibald zum Himmel hinauf und sah die Sterne funkeln. Er war so verzaubert davon, dass er nicht einmal das Katzengejammer hörte... es war Sommer. Und so geschah es, dass sich eine schwarze Miezekatze an Willibald heran schlich und den roten Ball als Spielzeug benutzte. Seine Tatze kratzte Willibald ganz doll, so dass er diesen Kampf verlor. Die Wunden taten ihm weh und sein Kopf fing an, zu schmelzen wie tauender Schnee. Willibald machte sich seitdem so große Sorgen, dass er nur noch traurig war. Das Hüpfen und Rollen verletzte Willibald, die Pflaster klebten nicht mehr und seine Atmung wurde soo schwer! Wenn er andere Bälle spielen sah, glaubte Willibald nicht, dass er auch einmal so war! Willibald mochte Hilfe nicht gern. Aber er wusste, nur so kann er wieder fröhlich sein... toben, hüpfen, rollen wie bei den Trollen! Seine Angst zu platzen und im Mülleimer zu landen, wurde immer größer!Willibald beschloss mit anderen Bällen, die auch traurig waren, in ein Krankenhaus zu gehen.Oh Willibald... es wird eine lange Zeit dauern bis Du wieder lachen kannst und mit anderen Bällen im Kreise tanzt!             ... Es dauerte einen Herbst, einen Winter, einen Frühling und einen Sommer...Willibald wurde gesund... Juchhu... ! Seine Farbe blieb rot, aber mit seiner Fröhlichkeit strahlte er andere Bälle an und sie wurden davon hübsch und bunt! Die Geschichte ist nun aus... der rote Ball hüpfte glücklich nach Haus! 

Autor:  Engelsfeder                (für Kinder geschrieben)                im Mai 2009
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Ich bin freiheitsliebend, abenteuerlustig, sensibel und habe elfjährige Drillinge.

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Buhuuuh Interessanter Text, interessant dieser zeitweise Reimsingsang im Text - war sicher Arbeit. ;-)

Simon
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