Gedichte
Der Kreis schließt sich - Advent - ad vent

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"Der Kreis schließt sich - Advent - ad vent"
Veröffentlicht am 22. November 2022, 6 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Ich erinnere mich noch gerne meiner allerersten Zeilen - ein Schulgedicht: Der Winter ist ein Bösewicht, die Bäume tragen Schneegewicht, die Stämme sind kahl und so schwarz wie ein Pfahl, die Felder sind weiß und auf dem See liegt Eis. In den seither vergangenen Jahrzehnten hat sich mein Schreibstil sicher geändert - ist erwachsen geworden -, aber die Freude am Schreiben ist ungetrübt.
Der Kreis schließt sich - Advent - ad vent

Der Kreis schließt sich - Advent - ad vent


Wenn ein kleines Licht brennt, wird es nur ein bisschen hell. Brennen viele kleine Lichter, verliert sich die Dunkelheit.


Die vier Kerzen - sie harren der Geschenke










Da standen sie, fest eingepackt, vier Kerzen, rot und doch noch nackt, neben einem grünen Rund Zu vorgerückter Jahresstund.

Sie wurden alsbald hervorgenommen Und haben ihren Platz eingenommen, je ein »Eck« war für sie bestimmt, damit die Adventszeit nun beginnt.

Der ersten Kerze schwoll der Rand, sie sich besonders wichtig fand: Seht her, ohne mich beginnt es nicht, Ich habe ein besonderes Gewicht!

Die zweite Kerze fand das blöd, sie hinter der ersten kalt noch steht,

Ich würde gern die erste sein, mit diesem warmen Feuerschein.

Die Dritte mahnte: Hab dich nicht so, Ich bin über meinen Platz sehr froh, ich brenne erst so kurz vor knapp, Ihr beiden macht bis dahin schlapp.

Die Vierte blähte sich nicht schlecht, ihr war die Stellung mehr als recht, Ich scheine direkt auf das Christuskind, so jeder wahrhaft zu ihm find.

Da tönte aus dem dunklen Eck, aus seinem wenig lichten Versteck, eine Stimme zu ihnen hin: Ihr macht doch nur gemeinsam Sinn.

Die Kerzen senkten beschämt den schwarzen Docht, So haben wir das nie gesehen, wir haben immer nur uns selbst gesehen, ab heute wollen wir es anders machen, gemeinsam scheinen, lieben, lachen, dass mit unsrem hellen Schein, die Welt wird auf ewig friedlich sein.

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Über den Autor

KatharinaK
Ich erinnere mich noch gerne meiner allerersten Zeilen - ein Schulgedicht:
Der Winter ist ein Bösewicht,
die Bäume tragen Schneegewicht,
die Stämme sind kahl
und so schwarz wie ein Pfahl,
die Felder sind weiß
und auf dem See liegt Eis.
In den seither vergangenen Jahrzehnten hat sich mein Schreibstil sicher geändert - ist erwachsen geworden -, aber die Freude am Schreiben ist ungetrübt.

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baesta Gemeinsm - das Leichte, was so schwer zu machen ist.
Danke, liebe Katharina für das nachdenkliche Gedicht.

Liebe Grüße
Bärbel
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