Kurzgeschichte
Maiglöckchen und Freundschaft - Leseprobe

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"Maiglöckchen und Freundschaft - Leseprobe"
Veröffentlicht am 21. Oktober 2021, 10 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

Die Autorin Luna Hawke lebt zusammen mit ihrem Mann in der deutschen Hauptstadt. Hawke schreibt Geschichten und Kurzgeschichten. Sie schreibt im Bereich Homoerotik, Gay Romance und Gay Fantasy. Sie schreibt seit sie 12 Jahre alt ist. Angefangen hat sie mit Kurzgeschichten über Jungs die sich lieben. Viel hat sich bis heute also nicht verändert. Die Jungs wurden zu Männern und zur Liebe kam Leidenschaft hinzu. Und die ist es auch, die heute eine ...
Maiglöckchen und Freundschaft - Leseprobe

Maiglöckchen und Freundschaft - Leseprobe

Maiglöckchen und Freundschaft - Leseprobe


Es ist Frühlingsanfang und Damians Garten benötigt dringend eine Generalüberholung. Was für ein Glück, dass sein Nachbar und guter Freund im Gartenlandschaftsbau arbeitet. Er fragt ihn nach Hilfe und Martin ist begeistert. Gemeinsam kümmern sie sich um den Garten und entdecken dabei Gefühle füreinander, mit denen sie beide nicht umgehen können. *Das komplette Buch ist im Handel erhältlich.*

++++++++++++++++++++++++++++++ Der Frühling hatte gerade erst seine Knospen gebildet, doch schon schien die Sonne erbarmungslos vom Himmel. Damian betrat nur in Jeans und T-Shirt,

mit Gartenklocks an den Füßen den Garten. Beschwingt nahm er die wenigen Schritte von der Terrasse hinunter und lief frohen Mutes direkt in die Mitte der Rasenfläche. Nichts als Wiese, hoch bis zu seinen Knöcheln. Etwas neidisch warf der blonde Mann einen Blick über den Zaun in den Garten des Nachbarn, der so perfekt erschien. Überall blühte es und in der Mitte gab es einen kleinen Springbrunnen, eingelassen in einen Naturteich. Es quakten Frösche und wieder einmal fragte er sich, wie diese auf die Idee gekommen waren, bei seinem Nachbarn und mittlerweile auch gutem Freund Martin in den Teich einzuziehen. So oder so hatte dieser einen fantastischen Garten, während Damian froh war, dass sein Gras so toll gewachsen war. Er nahm einen Schluck des frisch gebrühten Kaffees und spuckte ihn fast augenblicklich im hohen Bogen wieder aus. Mann, schmeckte der scheußlich! Es war wirklich Zeit für eine neue Kaffeemaschine. Mit dem Fuß streifte er das Gras und nickte zufrieden. Im letzten Jahr erst war der Rasen gesät worden. Er hatte

keine Kosten und Mühen gescheut und ein Teil seines Erbes auf den Kopf gehauen, um den ganzen Garten umgraben und neu besamen zu lassen. Wie es aussah, hatte es sich gelohnt. Dennoch war es jetzt lediglich eine große Rasenfläche ohne Zweck und schön war es auch nicht. Aber es war noch genug Geld vom Erbe seines Onkels übrig. Dieser war vor etwa zwei Jahren verstorben und hatte ihm die Doppelhaushälfte und ein wenig Geld vererbt. Natürlich hatte Damian nichts davon abhalten können, an den Stadtrand zu ziehen. Raus ins Grüne. Zumal er das Haus sehr gut kannte. Er hatte fast seine gesamte Kindheit hier verbracht. „Wieder schlechter Kaffee?“, wurde ihm von der anderen Seite des Gartenzauns zugerufen. Sein Herz machte einen Sprung. Martin, der die Doppelhaushälfte neben ihm bewohnte, lehnte entspannt am Zaun, eine Tasse dampfenden Kaffee in

der Hand. Er sah noch recht verschlafen aus, die braunen Locken wild in der Stirn, in einem viel zu großen weißen Shirt und dunkler Jogginghose, die schlabberig an ihm herunterhingen. Seine Füße steckten in dunkelblauen Hausschuhen. Wirklich niedlich. Damian lächelte seinen guten Freund an und schlenderte zu ihm rüber. „Du hast nicht zufällig eine Tasse über?“ „Für dich immer. Komm rüber.“ Martin machte sich auf den Weg hinein. Damian stellte kurzerhand seine Tasse mit dem Rest des ekligsten Getränks der Welt auf den Rasen und schwang sich über den Gartenzaun. Dann folgte er Martin ins Haus und durch das Wohnzimmer in die angrenzende offene Küche in mintgrün. Er setzte sich an den Küchentresen und wartete, während er seinen guten Freund dabei beobachtete wie er Kaffee

machte, darauf, dass Martin ihm das frisch gebrühte Getränk vorsetzte. Nur wenige Minuten später saßen sie sich gegenüber und schlürften ihr Heißgetränk. Ja, er hatte echt Glück, in seinem neuen Nachbarn auch einen Freund gefunden zu haben. Einen sehr guten und extrem gutaussehenden. Allein dieser Hintern war echt klasse. Würden sie sich nicht so gut verstehen, er hätte längst die unzähligen Gelegenheiten genutzt und den Anderen in sein Bett gezogen. Wobei das wohl auch daran gescheitert wäre, dass Martin zwar Interesse an Männern hatte, aber nicht für das offen war, was Damian am liebsten tat. „Also“, sprach Martin den Älteren schließlich an und holte diesen aus seinen Überlegungen. „Hast du dir bereits Gedanken wegen des Gartens gemacht?“ Damian schüttelte den

Kopf. „Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob das wirklich mein Ding ist. Ich glaube kaum, dass ich einen grünen Daumen habe.“ „Aber du willst Blumen? Damit alles schön aussieht?“ „Ja, das wäre schon toll.“ Er trank einen Schluck. Jap, dieser Kaffee durfte sich so nennen. Der war echt gut. Vermutlich musste er sich einfach jeden Morgen einladen lassen. Das würde zumindest dieses Problem lösen. Und täglich Zeit mit Martin verbringen? Tja, es gab schlechtere Dinge, die man tun konnte. Wesentlich schlechtere. „Was hältst du dann davon, ein paar runde Beete im Garten versetzt zu pflanzen?“, schlug Martin vor. „Lauter kleine bunte Stellen, die Freundlichkeit ausstrahlen. Du hast keine Bäume in deinem Garten,

aber durch deine Nachbarn und den Stand der Sonne würde ich sagen, es gibt dennoch viel Möglichkeiten.“ Martin schien ganz in seinem Element zu sein. Damian hörte ihm entspannt zu, wie er weiter ausführte und seine Überlegungen teilte. Wenn es um Pflanzen ging, war Martin Feuer und Flamme. Schließlich war er Gartenlandschaftspfleger bei der Stadt und hatte meist wenig zu tun. Seinen eigenen Garten hatte er fast vollständig allein gestaltet. Damian musste zugeben, dass der süße dunkelhaarige Mann ein echtes Händchen für alles besaß, was grün war. Er selbst war ja oft schon mit dem Gießen überfordert. Vielleicht war doch eher ein Kaktus das Richtige für ihn? Martin schien ihm seine Gedanken angesehen zu haben. „Hey, ich verspreche dir, du musst nur gießen und genießen. Und wenn du keine Lust auf die Arbeit

hast, dann mache ich das auch gern allein für dich, das ist wirklich kein Problem.“ Es sprudelte nur so aus ihm heraus und zauberte Damian ein Lächeln ins Gesicht. Er mochte diesen Enthusiasmus an seinem Freund. Manchmal war er glatt neidisch darauf, wie sehr sich der andere über die kleinen Dinge im Leben freuen konnte. „Das klingt gut“, stimmte Damian, dessen Herz mal wieder einen kleinen Hüpfer macht, also zu. „Aber wir machen das gemeinsam. Du suchst die Blumen aus und ich helfe dir beim Pflanzen.“ Danke fürs Lesen! Hier gehts zum Buch: https://www.bookrix.de/_ebook-l-hawke-maigloeckchen-und-freundschaft/

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Hörbuch

Über den Autor

AutorinLHawke
Die Autorin Luna Hawke lebt zusammen mit ihrem Mann in der deutschen Hauptstadt. Hawke schreibt Geschichten und Kurzgeschichten. Sie schreibt im Bereich Homoerotik, Gay Romance und Gay Fantasy. Sie schreibt seit sie 12 Jahre alt ist. Angefangen hat sie mit Kurzgeschichten über Jungs die sich lieben. Viel hat sich bis heute also nicht verändert. Die Jungs wurden zu Männern und zur Liebe kam Leidenschaft hinzu. Und die ist es auch, die heute eine entscheidende Rolle in Lunas Geschichten spielt, denn sie schreibt fast ausschließlich homoerotische Kurzgeschichten mit Männlichen Protagonisten. Ein Fantasyroman ist in Arbeit. Hawkes Hauptaugenmerk wird aber immer auf der Homoerotik liegen. Mit viel Leidenschaft bringt sie Männer jeden Alters zusammen und lässt sie wilde Stunden erleben. Mit viel Liebe zum Detail werden alle ihre Geschichten heiß und prickelnd. Die Autorin schreibt aus reiner Lust und Laune heraus. Dies ist wohl einer der Gründe, warum ihre Geschichten so gerne gelesen werden. Lesen tut die Geschichten zu aller erst Hawkes Ehemann, der ihr immer zur Seite steht. Leseproben zu allen Büchern der Autorin gibt es auf Bookrix.

L. Hawke widmet ihre Geschichten ihrem großartigem Mann, den sie mehr als alles andere liebt und der sie so unendlich glücklich macht. Ohne ihn hätte sie wohl niemals den Mut gefunden ihre Bücher zu veröffentlichen.

"Mein Ziel ist es beim Leser ein besonderes Gefühl auszulösen. Eines, dass ihn dazu bringt eine Geschichte immer und immer wieder lesen zu wollen." -L. Hawke-

*Die Rechte an den Werken liegen ausschließlich bei mir und dürfen nicht ohne meine Erlaubnis kopiert werden. Meine Bücher verkaufe ich über alle üblichen Seiten, wie zb. Amazon, Kobo oder Thalia, als E-Books.*

Leseproben zu allen meinen Bücher folgen in den nächsten Wochen.

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Apollinaris Gelungen das Coverbild! :)
Vor einem Monat - Antworten
AutorinLHawke Dankeschön! Dabei bin ich beim Erstellen meiner Cover eher nicht so gut. :-)
Vor einem Monat - Antworten
Apollinaris Bitte/Bitteschön. :)
Vor einem Monat - Antworten
Lagadere 

Zum Glück ist MEIN Kaffee immer gut, grins.
Sollte er einmal schlecht sein, würde ich ein Fenster öffnen, auf einen Querdenker warten, der zufällig vorbeikommt und......
Na, lassen wir das.

Da mit Schlafen heute Nacht wieder nix ist, hab ich eine kleine Geschichte geschrieben, die ein bisschen in dein Metier passt. Also nicht wirklich......sei nachsichtig. Gott! Ich bin so verdammt "hetero", dass ich mich sogar HETEROlog hab impfen lassen! (Zunächst mit einem Vektor-Impfstoff, dann mit einem mRNA-Dings)
:-)

Die beiden Polizeibeamten, die an diesem durch einen grauen Nieselregen verdorbenen Herbst-Tag in einem schäbigen Berliner Stadtviertel, das es nicht wert war, hier namentlich erwähnt zu werden, Streife fuhren, starrten missmutig durch die zerkratzte Windschutzscheibe des alten VW's und hingen ihren Gedanken nach. Wegen einer Groß-Demonstration am Brandenburger Tor waren alle „guten“, modernen Streifenwagen im Einsatz und sie hatten mit diesem Vehikel vorlieb nehmen müssen, das man aus der hintersten, dunkelsten Ecke der Fahrzeughalle wieder ans Licht geholt hatte.
Thomas K.,42, verheiratet, zwei Kinder, der am Volant saß und wahrlich sein Bestes gab, fluchte immer wieder leise, weil der zweite Gang ständig „raus flog“, was er zu kompensieren versuchte, indem er den ersten und dritten Gang über- respektive unterforderte. Die peinlichen Geräusche, die der betagte Motor deshalb von sich gab, interessierten in der Peinlichkeiten-Hauptstadt niemanden; diejenigen, die sich grinsend nach ihnen umdrehten, mussten Touristen sein......
Beifahrer Dieter S., blondgelockt, unverheiratet und mit seinen 27 Jahren der Benjamin der Truppe, nestelte sein Smartphone aus der mit Polizei-Utensilien gut gefüllten Jacke und begann lustlos, mit dem Mittelfinger auf das Mobiltelefon einzuhacken.
Thomas blickte kurz zu ihm herüber und scannte dann wieder mit den Augen Straße, Bürgersteige und Häuser. Bereit, jeden, der das BGB mit seinen eigenen Vorstellungen „aufzuwerten“ gedachte, mit seiner schlechten Laune bekanntzumachen. Ja, fast schon wünschte er sich einen von diesen kleinen Straßendealern herbei, die ihnen so gerne „Bullenschweine“ hinterherriefen. Dabei konnten sie am wenigsten dafür, dass sich seine, Toms, Schwiegereltern nach einem Rohrbruch bei ihm einquartiert hatten. Er und seine Familie waren „zusammengerückt“, aber das Haus war nicht groß genug, um konfliktfreie Zonen aufzuweisen.
KEIN Haus war dafür groß genug.
Da tickte eine familiäre Zeitbombe und Thomas hoffte nur, gerade nicht zuhause zu sein, wenn sie explodierte.
Als er über eine Bodenwelle fuhr, riss ihn ein seltsamer Ausruf seines Kollegen aus seiner Grübelei; ein Art überraschtes „Umpf!“, das recht bald in ein breites Grinsen überging, wie Tom mit einem kurzen Seitenblick feststellen konnte.
„Was ist denn mit dir los? War doch nur eine kleine Bodenwelle“, fragte Tom überrascht.
„Äh.....ich weiß nicht recht, ob ich darüber sprechen soll.....“, entgegnete Dieter, immer noch grinsend.
„Komm schon! Raus damit! Klär mich auf, was an einer Bodenwelle so lustig ist!“, forderte Tom seinen Kollegen auf, von dem er nicht viel wusste, außer, dass er schwul war, worüber aber nie gesprochen wurde; als ob es ein ungeschriebenes Gesetz gäbe, dass es „echten Kerlen“ in einer immer noch von Männern dominierten Polizei-Welt „verbot“, frei über ein Thema zu reden, das nicht zuletzt eventuell auch eigene tiefsitzende Ängste tangierte.
Dieter suchte eine Weile nach den passenden Worten und entgegnete zögerlich, dann flüssiger: „Also mein Freund hat seit einiger Zeit einen von diesem neumodischen 3 D-Druckern, und da hat er sich zum letzten Valentinstag eine Überraschung für mich ausgedacht; er hat von seinem erigierten Penis zunächst einen Gips-Abdruck gemacht und den dann in einem Verhältnis von 1:4 mit Kunststoff ausdrucken lassen. Und als wir vorhin über die Bodenwelle.........“.
„Du hast den immer ….. hinten drin?“, erkundigte sich Tom verblüfft.
„Nicht immer – nur heute, weil wir heute Jahrestag.....“
Tom hob abwehrend die Hand.
„Das sind Informationen, die ich für den Rest meines Lebens NICHT gebraucht hätte!“, rief er aus, war aber nicht wirklich böse oder empört; nur irgendwie.... perplex.
Dieter wollte etwas erwidern, aber das alte Funkgerät „funkte“ dazwischen. Neben all dem Rauschen, Knacken, Knistern und gelegentlichen Aussetzern quäkte eine offensichtlich weibliche Stimme etwas, von dem Thomas nur ihren Rufnamen: „Adler 3618“ heraushörte.
„Was hat sie gesagt? Indianerweg?“
„Nein, Jadeweg, glaube. Ich ruf am besten mit dem Handy an und frag nach“.
Während sein Kollege die Polizeiwache anrief, sah sich Tom schon einmal nach einer Wendemöglichkeit um, falls es in die Gegenrichtung ging. Irgendwie war er erleichtert, dass das merkwürdige, etwas anrüchige Thema zunächst „vom Tisch“ war; aber es beschäftigte ihn auch weiterhin.
„Jadeweg 46. Hilfeersuchen einer Frau Gotthelf. Anruferin ist vor Ort“, rief Dieter, der seinen Sicherheitsgurt überprüfte, Blaulicht und Martinshorn einschaltete, aufgeregt und rutschte nervös auf seinem Sitz herum.
Thomas lächelte nachsichtig vor sich hin; bei ihm hatten die vielen Dienstjahre diese Art der Aufregung längst abgeschliffen.
Während er das Gaspedal auf das Bodenblech drückte und der in die Jahre gekommene Wagen wie ein altes Rennpferd beim Startschuss nach vorne drängte und nun, da es zu einem echten Einsatz ging, freudig zeigte, was immer noch in ihm steckte, fragte Tom Dieter noch schnell: „Im Verhältnis 1:4?“
Dieter nickte bestätigend. Mit hochgezogenen Augenbrauen..
„Wie groß.....“, setzte Tom an, ergänzte aber schnell: „Will ich gar nicht wissen! Vergiss es!“
Dieter grinste.
Tom murmelte etwas vor sich hin. Aber weil sie schon eine ordentliche Geschwindigkeit erreicht hatten, blieb es zurück, hing noch eine Weile in der Luft und sank schließlich langsam zu Boden, wo sich sein: „Und ich dachte, ICH hätte Probleme“, ungehört in einer Berliner Straßenpfütze verlor.


LG Uli








Vor einem Monat - Antworten
AutorinLHawke Hey Uli!
ich weiß es zu schätzen, dass du mir deinen Text präsentieren möchtest, aber um ehrlich zu sein, finde ich ihn hier als Kommentar zu meiner Leseprobe ungünstig.
Wenn du allerdings Feedback möchtest, dann schick ihn mir doch per privater Nachricht.
Liebe Grüße
Luna
Vor einem Monat - Antworten
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