Gedichte
vor dem absprung

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"vor dem absprung"
Veröffentlicht am 21. Juli 2021, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: nina_susik - Fotolia.com
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vor dem absprung

vor dem absprung

vor dem absprung

An diesem wie an jedem Morgen lief ich pfeifend durch das Nichs, verloren in den eignen Sorgen, der vielen Sorgen angesichts war ich längst nicht mehr zu sehen im Gras, das über Dinge wuchs, blieb mich zu winden und zu drehen in Folgen eines Selbstbetrugs, ich spürte nur noch steifen Wind, den ich gemacht, Messer wetzten, mich zu schleifen verlief mich tief im Seelschacht und begann dort zu erleben, wo du mit dir alleine bist hatt ich die Hoffnung aufgeben, sie vergessen, nicht vermisst,






die Welt gibt sie dir eben nur, dass du sie erträgst, du sollst nicht nach was andrem streben, aufdass du dich mit ihr rumschlägst, sie will sich bloß erhalten, sie will nicht, dass wer will. Du sollst die Hände falten. Diese Welt, sie braucht dich still und erst am Ende wird es heller und du trittst vor einen Kieselstein, und überschlägst dich immer schneller, und schlägst erst auf und steckst dann ein und hast plötzlich was gefunden und legst einfach deine Faust darum und du hast was überwunden und Herz schlägt lauter, wird es stumm

– lasst dieses Leben endlich liegen! Illusionen blenden bloß! Freier Fall bedeutet fliegen! Vorwärts geht es richtungslos! Befrei dich von den Krämpfen, bis du nur noch dich dabei hast und einen Grund zu kämpfen – lebst du auf, setzt du sie frei.

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Makaveli

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Buhuuuh Gut gereimt was ich las.
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