Kurzgeschichte
Entscheidung

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"Entscheidung"
Veröffentlicht am 15. Juli 2021, 24 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Alles bleibt anders!
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Derzeit plane ich meinen Tod.

Bevor jetzt Missverständnisse aufkommen: Ich will mich nicht umbringen! Nein, wirklich nicht. Ich lebe sehr gerne.

Allerdings will ich die Rahmenbedingungen für meinen Tod festlegen. Testament, Vollmacht und Patientenverfügung sind bereits fertig und bei meinem Notar. Bleibt nur noch die Bestattungsform; und die hat´s in sich.

Sie können mir glauben, ich würde lieber auf dem Sofa liegen, mit meinem Kater auf dem Schoß, Safrankugeln naschen und lesen. Lesen und naschen. Naschen und lesen. Das mit den Safran-Kugeln hat übrigens Einfluss auf meine Bestattungs-Planung: Ich brauche eine Urne bzw. einen Sarg in XXL-Format.

Darüber hinaus habe ich ein weiteres Problem: Ich kann mich nämlich nicht entscheiden, was genau mit meinem Körper passieren soll. Soll er in einem Sarg beerdigt werden oder als Asche in eine Urne kommen?

Deshalb hole ich mir Zettel, Stift und

zur moralischen Stärkung ein paar Safran-Kugeln. Zehn Minuten später stehen auf meinem Zettel die folgenden drei Fragen:

Urne oder Sarg?

Wohin mit meinen Überresten? Wald, Friedhof, Meer, Anderes?

Urne bzw. Sarg in XXL-Format möglich?

Für Sie, lieber Leser, hört sich das nach einer klaren Aufgabenstellung an. Für mich ist es das ganz und gar nicht. Schon bei der ersten Frage komme ich ins

Schwitzen: Sarg oder Urne? Mein Problem ist Folgendes: Weder das Eine nochdas Andere ist….möglich!

Verbrannt werden will ich nicht; weil ich auch nach meinem Tod in einem Stück bleiben will. In einen Sarg will ich aber auch nicht ….wegen Roderich! Sicher kennen Sie Roderich Usher, oder? Den bösen Buben aus dem `Untergang des Hauses Usher` von Edgar Allan Poe.

Sie müssen wissen, dass ich als Kind leidenschaftlich gerne Schallplatten gehört habe (das sind diese schwarzen, runden, flachen Dinger, die die Größe einer Pizza haben). Neben dem

`Sängerkrieg der Heidehasen`, `Hui-Buh` und `Clown Pipo` hörte ich `den Untergang des Hauses Usher`; immer wieder.

Eine richtige Gruselgeschichte! Lady Magdalenen Usher wird darin von ihrem fiesen Bruder, nämlich jenem Roderich, lebendig begraben! Und zwar in einem Sarg! Magdalenen kann sich befreien und rächt sich an ihm. Doch am Ende sterben die Geschwister eines grauenhaften Todes. Und das Schloss der Familie Usher zerbirst in einer tosenden Gewitternacht!

Und dieser Roderich Usher ist es,

weshalb ich die Vorstellung, in einem Sarg zu liegen, gren-zen-los schaurig finde. Wenn ich nur daran denke, kriege ich Herzrasen, Schweißausbrüche, weiche Knie und einen Kloß im Hals; ich, Pia Blaukissen, patente 58 Jahre, geschieden, mit zwei erwachsenen Kindern. Pia Blaukissen, die sonst gar nichts erschrecken kann, hat nur noch grauenhafte Angst!

Ich gebe Ihnen den guten Tipp: Passen Sie auf, was Sie Ihren Kindern zu hören geben; und zu sehen. Harry Potter`s Spinnen und die Raumschlachten von StarWars lösen nämlich auch schöne Phobien aus.

Schlotternd lasse ich den ersten Punkt meiner Liste offen und gehe zur zweiten Frage über: Wohin mit meinen Überresten? Ich kenne Wald, Meer und Reihengrab. Gibt`s noch was anderes? Ich wuchte meine Safran-Pfunde vom Sofa und setze mich vor den Laptop. In Minutenschnelle bin ich im weltweiten Totenkult des Internets versunken.

Ich erfahre, dass es in Deutschland eine Bestattungspflicht gibt; Meine Asche darf also nicht in einer schmucken Urne auf dem Kaminsims stehen. Der Tote (bzw. seine Asche) muss hier zu lande unter die Erde.

Deshalb geht auch keine Himmelsbestattung. Dabei würde meine Asche in einem Ballon in die Wolken gebracht und dann verstreut werden, um anschließend in der Kaffeetasse von Tante Erna zu landen.

Auch eine Diamant-Bestattung ist nicht erlaubt. Dabei wird aus der Asche ein Diamant gezüchtet. (Wirklich schade, dass das die nicht infrage kommt: Wenn ich den so gewonnen Diamanten per Testament der Welthungerhilfe spenden würde, könnte man ganze Landstriche satt kriegen).

Ich schaue weiter.

Eine Felsenbestattungklingt ganz interessant; dabei wird die Asche um einen Felsen gestreut. Man kann wählen zwischen Gemeinschafts-, Familien- und Einzel-Felsen. (klingt irgendwie nach Jugendherberge). Bei dieser Natur-Beerdigung darf allerdings kein Grabstein, Kreuz oder Messingschild aufgestellt werden. Es gäbe also nicht mal den kleinsten Hinweis auf meine Existenz; nicht einen einzigen. Klingt traurig.

Vielleicht kommt für mich eine Wald-Bestattung in Frage? Der Baum, an dem meine Asche verstreut wird, bekommt dann ein klitzekleines Messingschild mit

meinem Namen, Geburts- und Sterbedatum. Und beide wachsen langsam in die Höhe, Schild und Baum. Klingt besser.

Eine Meer-Bestattung kommt übrigens für mich nicht in Frage. Ich bin seekrank. Und wie! Die Vorstellung in diese kalte, graue Scheußlichkeit gestreut zu werden...Brrr, nein danke.

Aber wie wär`s mit einer modernen Kompostierung? Man wird in flüssigem Stickstoff abgekühlt, bis Körper und Sarg glashart sind. Dann wird gerüttelt und geschüttelt, bis beides zu Granulat zerfällt. Anschließend wird das Granulat

verbuddelt und nach 6 - 12 Monaten ist das Ganze biologisch abgebaut. Praktisch, oder? Das nenn´ ich `Nachhaltiges Sterben`. Ist trotzdem nichts für mich.

Summa summarum bleibt mir nur das Reihengrab oder die Waldbestattung. Was ich bräuchte, wäre allerdings ein geeignetes Grabschild beziehungsweise einen geeigneten Grabstein. Ich fange an im Netz zu suchen und bin fasziniert: Heutzutage gibt es die Grabsteine mit QR-Code und integriertem Flachbildschirm.

Auf einmal lese ich: „Gestalten Sie

ihren Grabstein selbst!“ Eine Psychologin, Frau Wackernagel, bietet einen „Grabstein-Workshop“ an. Was für ein treffender Name, stelle ich fest.

Das Seminar beginnt mit einem Leichenschmaus, an dem die Teilnehmer bei Streuselkuchen und Kaffee Wichtiges, Lustiges und Spannendes über den Toten (also sich selbst) erzählen; natürlich nur Gutes.

Am nächsten Tag berichtet dann ein Steinmetz, was auf deutschen Friedhöfen erlaubt ist und was nicht. Am Nachmittag desselben Tages entwickeln die Teilnehmer schließlich ihre individuelle Grab-Inschrift.

Der Sonntag ist Beerdigungstag: Hier darf jeder seinen fertigen Entwurf der Trauergemeinde vortragen. Das finde ich spannend!

Ich schaue auf meinen Block. Bis jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Urne (mit eigenem Baum und Grabschild) oder Sarg (Reihengrab mit einem selbst gestalteten Grabstein).

Meine Freude über dieses Ergebnis ist jedoch gedämpft. Denn das eigentliche Problem besteht noch immer: Sarg oder Urne?

Doch ich weiß jetzt, was ich tun werde. Ich werde mir einen Sarg bauen! Und eine XXL-Urne! Jetzt! Hier! Im Wohnzimmer! Aus Stühlen und Sofa! Und zur moralischen Stärkung lege ich je eine Packung Safran-Kugeln in Sarg und Urne.

Eifrig schiebe ich die Stühle hin und her und baue mein Wohnzimmer um. Endlich bin ich fertig: Vor mir stehen ein Sarg und eine etwas kleinere Urne. Als erstes steige ich in den Sarg.

Sofort überfällt mich bleierne Beklemmung. Nervös esse ich meine Safrankugeln. Doch die helfen nicht. Um

mich aufzumuntern, überlege ich mir den Text für meinen Grabstein. Dann kommt Roderich zu mir in den Sarg geklettert und grinst mich verschlagen an.

Hastig flüchte ich in die Urne. Vor lauter Staub fange ich dort an zu niesen und zu husten. Also klettere ich wieder zurück zu Roderich. Doch bei diesem Fiesling halte ich es beim besten Willen nicht lange aus. So geht das eine Weile hin und her: Sarg---Urne---Sarg---Urne. Schweißgebadet stelle ich fest: Ich kann mich nicht entscheiden!

Ein Gedanke blitzt auf: Wenn ich mich nicht entscheiden kann, muss es jemand

anderes machen. Das Schicksal zum Beispiel. Ich rufe Frau Wackernagel an; das ist die Psychologin mit dem Grabstein.

Und in der Tat ist noch ein Sarg in Frau Wackernagel`s Grab-Workshop frei. Ich sage zu. Die Entscheidung ist gefallen. Für den Grabstein. Und für den Sarg! Inklusive Roderich!

Überraschender Weise geht es mir mit dieser Entscheidung gut. Voller Tatendrang räume ich meine Wohnung auf und stelle die Möbel wieder an ihrem Platz. Ich will feiern. Es ist geschafft! Endlich! Ich habe es geschafft, nach

gefühlt hundert Anläufen meine Bestattung zu organisieren!

Da ich für meine spontane Party nichts im Haus habe, gehe ich zu Feinkost-Hipp, kaufe jede Menge Safran-Kugeln, eine Flasche Prosecco und Shaba-Katzenfutter „de luxe“ für meinen Kater.

Wieder zu Hause angekommen öffne ich den Briefkasten. Ein Brief liegt drin; er ist von meinem Notar. Was der wohl will? Vielleicht ist mit meinen Unterlagen etwas nicht in Ordnung. Ich stelle die Einkäufe ab, reiße den Umschlag auf und lese:

Anwaltssozietät und Notariat Gutschlaf

Hirtengasse 11 - 67363 Berg Neustadt

Tel: 0673-78203   Fax: 0673-78204  eMail:info@gutschlaf.de

Pia Blaukissen

Engelstr. 17

53672 Anders

Neuer Partner: Dr. Frederic Usher

28.12.2019

Sehr geehrte Frau Blaukissen,

wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Spezialisten für Erb- und Familienrecht vorzustellen: Rechtsanwalt Dr. Frederic Usher.

Dr.Usher kommt aus Großbritannien, wo er zuletzt für die internationale Kanzlei Freshfields Brukhouse & Daringer  tätig war.

Im letzten Jahr haben Sie, liebe Frau Blaukissen, angefangen für ihr Ableben Sorge getragen. Wie Sie uns mitgeteilt haben, klären Sie derzeit noch die Bestattungsform.

Deshalb wird Sie das folgende Angebot interessieren: Die Familie Usher besitzt – neben ihrem leider zerstörten Stamm-Schloß in Cornwell, Großbritannien -, ein Schloss in Baden-Württemberg, in Bad Rappenau.

Unseren Mandanten macht Dr. Frederic Usher nun ein ungewöhnliches und sehr nobles Angebot: Bis zur eigentlichen Bestattung darf Ihr Sarg in den kühlen Tiefen der Schloss-Gruft verbleiben. Dr. Usher wird persönlich Sorge für ihre Aufbahrung tragen.

Wir hoffen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und freuen uns auf Ihren Anruf.

Mit guten Wünschen!

Ihre Anwaltssozietät und Notariat Gutschlaf

Zum Glück habe ich genug Safran-Kugeln eingekauft. Die brauche ich jetzt.

Ich setze mich auf die Treppe und fange an zu essen.

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PuckPuck
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Newcomer Hallo Judith,
endlich schreibe ich dir aus meinem neuen Domizil und ich habe festgestellt, dass man (n) sich schnell einlebt und zu Hause fühlt.

Nun zur Entscheidung:
Ich halte es für äußerst fragwürdig, dass du bei einer Bestattung auf dem Meer seekrank werden würdest. Natürlich ist es ein wichtiges Thema, doch es ist eine Industrie geworden und es wird sehr viel Geld verdient. 15.000 - 20.000 Euronen für eine Bestattung muss man rechnen, das halte ich für völlig übertrieben! Doch das wird sich - wie so vieles - nicht mehr ändern/korrigieren lassen. Wer möchte sich schon sein Geschäft kaputt machen lassen?
Ansonsten hast du es gut erzählt mit deinem unverwechselbaren Stil! Ach ja, und zum Schluss noch ein Tipp:
Rumkugeln sind viel besser, denn nach dem Tod braucht man keine Kalorien mehr zu zählen.

Sonnige Grüße und einen schönen Sonntag noch
Marko
Vor ein paar Wochen - Antworten
PuckPuck Hallo, lieber Marko,
das ist so schön, von Dir zu hören. Fein, dass du dich schon eingewöhnt hast; das macht mir Mut. Wir werden wahrscheinlich eine Kündigung wegen Eigenbedarf bekommen und dann heißt es: Kisten packen!!! Seit einigen Tagen bin ich am Mich-Leichtmachen für den Umzug. Unglaublich, was man so alles anhäuft.
Rumkugeln, hmmmm, mal probieren. Als Kind mochte ich sie nicht; schmeckten zu "erwachsen". Aber vielleicht jetzt? Mal probieren :o)
Naschgrüße
Judith
Vor ein paar Wochen - Antworten
Loraine Meine Liebe -
da ich dieses Thema vor Jahren bereits anpackte wie umsetzte - lebt es sich freier und besser...
Vielleicht gerade weil ich mich so bewusst damit auseinander gesetzt habe.
Du hast es gut gewortet!
Liebe Grüße
Loraine
Vor ein paar Wochen - Antworten
PuckPuck Ja, du liebe Amazone, wir wissen beide, dass dieses Leben irgendwann zu Ende ist. Und sich mit dem eigenen Sterben, seinem Tod auseinanderzusetzen, ist in vielerlei Hinsicht wichtig und lehrreich. Mein Leben ist sehr viel zarter geworden, als ich gemerkt habe, wie zerbrechlich es ist.
Liebe Grüße Loraine
Judith
Vor ein paar Wochen - Antworten
Loraine Liebe Judith -
Zerbrechlicher - ja - zarter wie bewusster Lebensatem in dem
Demut wie Dankbarkeit mitschwingen.
Fühl Dich geherzt
Loraine
Vor ein paar Wochen - Antworten
baesta Na da haste ja ein Thema angepackt. Natürlich sollte man sich ab und an mal mit dem Ableben beschäftigen und da geht´s mir wie Dir. Nur weiß ich nicht was Safrankugeln sind.....

Liebe Grüße
Bärbel
Vor ein paar Wochen - Antworten
PuckPuck Safrankugeln, liebe Bärbel, sind meine Erfindung, damit dieses ungeliebte Thema besser schmeckt. Klingt irgendwie entspannt, finde ich.
Aber vielleicht, wenn du auch so gerne in der Küche zauberst, wie ich, entwickeln wir mal so was Feines ;o)
Liebe Grüße
Genieße das Leben!
Judith
Vor ein paar Wochen - Antworten
baesta Ne Du, meine Küche ist sehr klein, da macht das Kochen nicht viel Spaß. (Natürlich koche ich trotzdem= Aber für Kreationen bleibt da kein Platz. Allerdings hab ich noch ein kleines Döschen echten Safran zu Hause, war extrem teuer, also muss ich sehr sparsam damit umgehen.

LG Bärbel
Vor ein paar Wochen - Antworten
Brubeckfan ;-) Ja, darüber kann man schon grübeln ... Kannst Du das bitte an die Dame weiterleiten?:

Ach, liebe Frau Blaukiste,
so sind wir Menschen und also auch Sie: Jedem seine verzwickten Probleme. Indes, während Frau Wackernagel und Herr Gutschlaf schönes Geld mit Ihrem Problem verdienen möchten, biete ich hier eine ganz kostenlose Idee an: Kam Ihnen, werte Frau Blaumeise, nicht auch schonmal in den Sinn, Ihren edlen Rückständen sei es so was von Wurscht, wo und wie sie dann dem natürlichen Rohstoffkreislauf zurückgegeben werden?
Und erstreckt sich Ihr Kontrollzwang eigentlich auch auf so Fragen, wer soll Ihre Stilmöbel erben, wer Ihr Aktiendepot, und wem vertrauen Sie den lieben Kater an? Bitte enttäuschen Sie ihn und mich jetzt nicht, verehrte Frau Paulkissen.

Mit vorzüglicher Hochachtung,
Dr. h.c. fun.eral Gerd Styx

P.S. Falls ich Ihnen beim Aktiendepot helfen dürfte ...
Vor ein paar Wochen - Antworten
PuckPuck Lieber Gerd,
ich soll dir das hier von Pia weiterleiten.
Lachende Grüße
Judith


Sehr geehrter Dr. h.c. Styx,
Sie haben natürlich Recht: meinen edlen Rückständen ist es vermutlich egal, wie sie der Herstellerin zurückgegeben werden.
Nur....ich habe gerne eine gewisse Ordnung und möchte niemandem zur Last fallen. Und Sie wissen ja, dass ich zwei Kinder hinterlasse. Denen möchte ich die organisatorischen Arbeiten erleichtern; natürlich mit Hilfe meines reichhaltigen Aktiendepots.
Wär ja auch alles gut gegangen, wenn nur der böse Roderich nicht gewesen wäre. Aber bestimmt klappts beim nächsten Anlauf. Jetzt bin ich erstmal eine Weile in stationärer Behandlung bei der Nervenklinik "Dreh-nicht-durch" und ruhe mich etwas aus.
Alles Gute Ihnen
Pia Blaukissen

P.S. Den Kater bekommt übrigens meine Tochter
Vor ein paar Wochen - Antworten
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