Journalismus & Glosse
UEFA dicit, Europa ridet

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"UEFA dicit, Europa ridet"
Veröffentlicht am 22. Juni 2021, 4 Seiten
Kategorie Journalismus & Glosse
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Über den Autor:

Hum... Ich habe Troja brennen sehen...soll ich noch mehr sagen? Aber nachdem der Rauch sich verzogen hatte, musste ich die langen Jahrhunderte standesgemäß hinter mich bringen und so gewöhnte ich mir an, viele gute und auch mal weniger gute Bücher zu lesen, Musik zu hören und zu machen, im Garten zu pütschern, zu schreiben...Jau, das wär's dann mal.
UEFA dicit, Europa ridet

UEFA dicit, Europa ridet

Mit der Absage an eine Toleranzaktion durch das Münchner EM-Stadion hat die Uefa Politiker und Ex-Spieler empört. DFB-Interimspräsident Rainer Koch aber verteidigt den Verband. Seit wann denn, bitte schön, hat die UEFA, dieser Haufen korrupter und blinder Funktionäre (dasselbe gilt muratis mutandis auch für den DFB) das Recht, einem demokratisch verfassten Staat und vor allem seinen Bürgern vorzuschreiben, wie ein Stadion angestrahlt sein darf? Warum darf eine Stadt wie München kein deutliches Zeichen für soziales Miteinander, gerade auch innerhalb der EU,

setzen? Homophobie alter Männer, einige von ihnen vermutlich Faschisten im Fußballleibchen, eine Champagnerflöte in der Hand. Und diese Toleranz nehmen besagte Autokraten auch gerne an und fühlen sich umso mehr bestärkt, weiterhin ihre Bürger zu gängeln, zu unterdrücken, einzusperren, gar zu vernichten... Schade, dass die Russen so eine schwache Mannschaft haben; wär interessant gewesen, was der rote Zar von sich gegeben hätte; er ist ja auch bekanntermaßen

homophob. Werte Funkenmariechen der UEFA, ihr habt also eine Farbe? Dann bekennt sie doch für eine gute Sache und kommt aus dem Enddarm der europäischen Autokraten wieder heraus. Mehr Licht! Farbe - egal! PS: Sajens, leev Herren vun dä UEFA, wisst ihr eigentlich genau, was Abseits ist? Nä??? Na, dann guckt mal in den Spiegel.

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cassandra2010

Hum... Ich habe Troja brennen sehen...soll ich noch mehr sagen? Aber nachdem der Rauch sich verzogen hatte, musste ich die langen Jahrhunderte standesgemäß hinter mich bringen und so gewöhnte ich mir an, viele gute und auch mal weniger gute Bücher zu lesen, Musik zu hören und zu machen, im Garten zu pütschern, zu schreiben...Jau, das wär's dann mal.

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Brubeckfan Gut gebrüllt, Löwin.
Das sind so Sachen, die sogar mich am Fußball interessieren.
Mal sehen, was morgen früh gemeldet wird, ob wie immer jene die Musik bestellen, die sie auch bezahlen.
Schönen bunten Tag wünscht Dir
Gerd
Vor ein paar Monaten - Antworten
cassandra2010 
Jau, min Gerd, weil ja die trojanische Mannschaft sich mit Schmackes aus dem Turnier katapultiert hat, habe ich nun Zeit und Augen für den unsäglichen Zirkus, den die Überflüssige Fallerifallera da mal wieder veranstaltet. Die Dödel haben immer noch nicht kapiert, dass der Sport selbstverständlich immer schon politisch war. Ich sach nur 1936, newa? Und der Orban rastet gerade wegen der ihm verhassten sexuellen Vielfalt immer mehr aus, was nur zeigt, welch schwaches Ego er im Grunde hat... ähnlich wie der Verbrecher aus Braunau...

Der Ball ist rund und nach dem Spiel ist vor dem Spiel
Cassy, weitläufig verwandt mit Sepp Herberger
Vor ein paar Monaten - Antworten
Brubeckfan Wenn heutige Politik nichts mit Sport zu tun haben soll, was kümmert sie sich dann darum, wer wen wo anfaßt? Haben die in Budapest, Warschau u. dgl. keine anderen Baustellen?
Ja, die Olympischen Spiele in Berlin. Und der Boykott gegen Moskau, weniger lang her. Und es war da mal ein Land, das per Förderung und Dope zu diplomatischer Anerkennung kam ..
Vor ein paar Monaten - Antworten
cassandra2010 
Oh ja, da sachste wat... wenn ich an Platon und Aristoteles denke, welche beide den Menschen als "Zoon politikon" , will sagen den Menschen als soziales, politisches Wesen begreifen und definieren, dann sind alle, was auch immer ihr Tun und ihre Berufung sein mögen, politisch. Auch die Üfa, denn indem sie sich in politische Dinge einmischte, machte sie diese erst recht zum Politikum.
Zum Glück ist Orbáns Truppe gestern Abend heim ins Land der Magyaren geschickt worden. Jetzt kann Victor sich wieder voll und ganz der Bevormundung seines Volkes widmen. Allerdings nicht im Sinne der beiden erwähnten Philosophen, will sagen nicht ein gutes Beispiel der Weisheit vorlebend, sondern knallhart agitierend und verbietend.

Shalom
Cassy
Vor ein paar Monaten - Antworten
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