Gedichte
Mein Amselhahn

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"Mein Amselhahn"
Veröffentlicht am 06. April 2021, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Serghei Velusceac - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Ich liebe die Mäßigung und hasse die Gewalt ; mit ruhigem Blick schau ich in die Zukunft. Die höchsten Wellen erreichen niemals den Meeresgrund
Mein Amselhahn

Mein Amselhahn

Mein Amselhahn Eingezwängt, zwischen Dächern aus Beton, Sitz ich auf des Städtlers Garten, meinem Balkon. Von mehrspuriger Bahn dröhnt der Verkehr. Gegenüber setzt sich ein Amselhahn zur Wehr.



Der Tag kippt von seinem Saum, Ein Baum wiegt leise sich im Raum. Die Fenster leuchten in der Dunkelheit, Kinder träumen in ihren Betten weit.






Morgen, noch vor dem ersten Sonnenstrahl, Wenn das Leben erwacht in diesem Kraal, Singt er wieder gegen den betonierten Wahn, Balzend auf seinem Ast. Mein Amselhahn.


©MK 2008 / 2021

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Hörbuch

Über den Autor

Nereus
Ich liebe die Mäßigung und hasse die Gewalt ; mit ruhigem Blick schau ich in die Zukunft.
Die höchsten Wellen erreichen niemals den Meeresgrund

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Apollinaris Gut. Ist schwer die männliche Amsel zu benennen um nich zu sagen zu beschreiben. :) ;)
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AngiePfeiffer Hallo Markus.
Städters Garten, das klingt lustig, aber gut.
Tja - so ist das wohl, die Vögel und z.B. auch die Eichhörnchen sind neuerdings auch Stadtbewohner.
Ob sie die tierischen Dorfbewohner dann wohl als Landei bezeichnen? ;O)
Liebe Grüße
Angie

Gestern - Antworten
Feedre ja der Mensch breitet sich immer mehr aus,
aber die Vögel und Tiere wissen sich schon auch zu helfen
und fangen an, einfach mit den Menschen zu leben...:-)))
einen lieben Gruß von mir lieber Markus
Feedre
Diese Woche - Antworten
Nereus Ja liebe Feedre, die Tiere sind gezwungener Maßen anpassungswilliger als der in göttlichen Höhen sich denkende Mensch, na mal sehen wie es auf der Welt weitergeht, wenn es einmal Seuchenfrei sich leben lassen soll. Da wird es uns wohl nicht mehr geben
dankend lieben gruß
markus
Diese Woche - Antworten
Asteria 
Jetzt hab ich für einen Moment neben dir gesessen, lieber Markus
und alles, was du so bildhaft beschrieben hast, vor Augen gehabt.
Danke dafür und lieben Gruß
Asteria

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
Diese Woche - Antworten
Nereus Das freut mich sehr, dass ich nicht so allein auf dem Balkon lauschend sitzen musste
Gäste sind mir immer willkommen
dankend lieben gruß
Markus
Diese Woche - Antworten
Memory 
Darum könnte ich nie im Leben in einer Stadt wohnen.
(Für mich) bedrückende Zeilen, lieber Markus.
Liebe Grüße
Sabine
Vergangene Woche - Antworten
Nereus Liebe Sabine, die Ornithologen haben erkundet, dass die Stadtvögel sich angepasst haben und lauter tirilieren als zwischen Busch und Feld auf einem Koppelzaun.
Es gibt in den Städten auch mehr Vogelarten, weil sie hier noch Futter finden, dabei ist nicht die Von Menschenhand gebrachte gemeint. Es wird einfach kein Gift gestreut und verblasen.
So ist es eben in jedem Leben, wo ein Minus ist wird auch ein Plus sichtbar
dankend lieben Gruß
markus
Vergangene Woche - Antworten
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