Gedichte
Brotlose Kunst

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"Willkommen im Club"
Veröffentlicht am 13. Januar 2021, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Ich liebe das Leben, diskutiere gern und mache gern Spaß. Respekt und Ehrlichkeit sind mir wichtig. Mein Buch "Die Liebe trifft das Leben" ist am 6.2.15 erschienen.
Willkommen im Club

Brotlose Kunst

Brotlose Kunst

Der Dichter, der postum geehrt,

war seiner Zeit scheinbar voraus.

Drückt er sich in der heut´gen Zeit

mit Worten missverständlich aus?


Die Kunst, meist brotloses Bestreben,

die Zeit, sich spiegelnd zu beschreiben.

Der Künstler kann nicht davon leben,

doch wird er in den Werken bleiben.


Das Beste ist doch längst geschrieben.

Was hat ein Poet noch beizutragen?

Gut, dass wir uns treu geblieben,

wird man dann später von uns sagen.



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Über den Autor

Darkjuls
Ich liebe das Leben, diskutiere gern und mache gern Spaß. Respekt und Ehrlichkeit sind mir wichtig. Mein Buch "Die Liebe trifft das Leben" ist am 6.2.15 erschienen.

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Trollmops Ein ganz, ganz wunderbares Gedicht. Wir können uns sicher sein, wenn wir mal nicht mehr sind, hinterlassen unsere Stücke immer noch so manche Spur.. Und dann wird man sich erinnern, man wird sich fragen, und man wird nach uns suchen, um in unseren Werken zu stöbern.

LG Det
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Darkjuls Danke Det, ein schöner Gedanke, dass jemand in unseren Werken stöbert. Lieben Gruß Marina
Gestern - Antworten
baesta Ein Poet braucht, um von seiner Kunst leben zu können, vor allem eines, Lobbyisten, die ihn bekannt machen und über alles Maßen loben. Die gibts aber wohl nur noch in Regierungen.

LG Bärbel
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Darkjuls Danke Bärbel, LG Marina
Gestern - Antworten
derrainer liebe marina,
ich denke nicht jeder der schreiben kann ist ein poet,
ein poet braucht fantasie, um diese den lesern zu übermitteln,gelingt es ihn,
kann er sich poet nennen,
dieses es steht auch dir zu .
lieben gruß rainer
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Darkjuls Danke Rainer, sei lieb gegrüßt von mir.
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Friedemann 
Liebe Marina,
auch mir gefallen Deine Verse, und auch ich teile Deine Meinung, die Du uns mit Deinem letzten Vers vermittelst. Ob meine „Kunst“ brotlos oder nicht ist, und ob sie überhaupt als Kunst angesehen werden kann, ist mir ziemlich einerlei, vor allem weil ich seit geraumer Zeit schon kein Brot mehr, sondern Breze(l) n esse (seit unser Bäcker kein würziges Bauernbrot mehr liefert) .

Liebe Grüße und Dir einen schönen Abend,
Friedemann
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Nereus Liebe Marina, du schreibst es, das Beste ist doch längst gesagt (die antiken Schreiberlinge waren das ganz sicher)
wir modernisieren nur noch, setzen in unsere Begrifflichkeit um weil wir nicht anders können
lieben Gruß
markus
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Darkjuls Ich danke Dir Markus. Lieben Gruß Marina
Diese Woche - Antworten
Feedre Du sagst es....
doch uns treu zu bleiben
das macht im allgemeinen
die Kunst des " Brotlos - Künstler" aus....
ich denke da z. B. an van Gogh....er hat
in seinem Leben nicht ein einziges Bild verkauft
nur sein Bruder hat ihm geholfen.....

und wenn es auch nur einer liest
so bleibt doch eine Spur
von Gutem in die Welt gelegt
als kleine Schachfigur
wunderbares Gedicht
ganz lieben Gruß
Feedre

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