Fantasy & Horror
Crazy Story - Fanfiktion zu Shingeki no Kyojin

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"Attack on Titan, Shingeki no Kyojin"
Veröffentlicht am 22. Juni 2020, 196 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
© Umschlag Bildmaterial: Sandra Cunningham - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Hallo, ich bin Hiyume. Komme aus Österreich und schreibe seit ich 14 bin. Hab damals mit Fanfictions angefangen und schreibe die noch immer gerne. Mittlerweile schreibe ich zwar auch komplett eigene Geschichten, aber die sind noch nicht so weit um sie lesen zu lassen ^^ Nun ja, ich hoffe euch gefallen meine Storys. LG Hiyume
Attack on Titan, Shingeki no Kyojin

Crazy Story - Fanfiktion zu Shingeki no Kyojin

Kapitel 1


Diese Fanfiktion entstand durch ein Rpg, das ich mit meiner Nichte geschrieben habe. Leider haben wir das Rpg nicht beendet, aber das tut nicht´s zur Sache, ich hab mir den Rest der Story dann selbst aus gedacht. Das Rpg hab auch ich so umgeschrieben, das alles gut zusammen passt. (Meine Nichte weiß davon, dass ich das Rpg zu einer Fanfiktion gemacht habe, und ist einverstanden damit.) Die Geschichte ist lang, das kann ich jetzt schon sagen, da ich die Story bereits fast fertig geschrieben habe. Also

stellt euch auf was Langes ein XD Alles in Allem ist die Geschichte recht verrückt, jedoch auch hin und wieder ernst. Eben alles was eine Story so aus macht, ;) Wichtig noch, ich halte mich nicht an Zeitabläufe, oder Geschehnisse der originalen Story. Tja, dann wünsche ich euch viel Spaß beim lesen des ersten Kapitels. ^^ Kapitel 1 Es ist ein schöner Tag und die Sonne erwärmt die Herzen der Leute. Tja, das bringt einem aber auch nichts wenn man in einem Pferdestall steht und die

stinkende Kacke der Tiere riechen muss. Und das müssen gerade Denise, eine 26 jährige, und eine nur 6 Jahre jüngere Frau mit dem Namen Kiddo. Die Beiden sind Tante und Nichte, was man nur schwer glauben kann, wenn man die Beiden nur besser kennen lernt. Doch das tut nichts zur Sache, denn jetzt gerade kümmern sich die Beiden um ihre Pferde. Dabei beobachtet die Ältere von ihnen, auch einen Jungen, der sich mit seinem Pferd wohl nicht gut versteht. „Ich glaube dein Pferd hasst dich.“, sagt sie nun zu dem Jungen der sie genervt an schaut. Fast könnte man meinen, der Typ sei selbst ein Pferd. „Tut es nicht. Es ist nur bockig.“, meint

der Junge worauf das Pferd kurz nach ihm schnappt. Sie kennt ihn gut, er heißt Jean und obwohl sie älter ist war sie mit ihm im Training. Bis jetzt glaubt sie immer noch nicht das er es überhaupt zum Soldaten geschafft hat. Und noch weniger begreift sie das er zum Aufklärungstrupp gegangen ist. Aber gut, er hatte sicher seine Gründe dafür, genau so wie sie. Doch jetzt gerade kann sie nicht mehr zu sehen was Jean da macht, darum geht sie zu ihm hin und nimmt ihm die Bürste weg, mit der er eben noch das Pferd.....gefoltert hat, ja das trifft es am Besten. „Du machst das falsch, so ist es kein Wunder das es dich hasst.“, sagt sie und

schubst ihn leicht zur Seite. Er meckert, wie immer. „Schaue zu.“, befiehlt sie ihm und er schafft es sogar dabei den Mund zu halten. Sie zeigt ihm nun wie er es richtig macht, auch wenn er das eigentlich schon lange gelernt haben sollte. Aber na ja, das kommt davon wenn er lieber Mikasa an starrt als auf zu passen. Aber jetzt ist sie nicht hier, weswegen er auch mal wirklich darauf acht gibt was man ihm sagt. „So, und jetzt versuch es du.“, kommt es von Denise, die die Bürste dem Jungen reicht. Er nimmt sie und versucht es nun genau so zu machen wie sie es ihm gezeigt hat. Diesmal bleibt das Pferd

ruhig weswegen sie kurz lächelt und dann wieder zu ihrem Pferd zurück geht, dem sie bis jetzt noch keinen Namen gegeben hat. Dabei sieht sie ihre Nichte Kiddo, die einen Apfel isst. „Den solltest du eigentlich deinem Pferd geben und nicht selbst essen.“, sagt sie und bürstet ihr Pferd weiter. Kiddo schaut sie ohne was zu sagen an und hält dabei ihrem Pferd, das übrigens Taco heißt, den Apfel hin. Sofort schnappt sich das Pferd den Rest davon. „Siehst du, Taco und ich haben geteilt.“, meint ihre Nichte, worauf Denise nur lächeln kann. Sie weiß ja wie gerne Kiddo futtert. Da ist sie Sasha ganz ähnlich. Jedoch wundert sich Kiddo

warum sie ihrer Tante so ein großes Pferd gegeben haben. Schließlich muss sie sich auf die Zehenspitzen stellen um auch überall dran zu kommen. Na ja, Levi hat das gleiche Problem, er ist ja nur zwei Zentimeter größer als Denise. Aber anscheinend hat das auch Jemand anderes bemerkt. „Na Winzling, brauchst du Hilfe?“, kommt es mit einem breiten Grinsen von Jean, der sich ganz deutlich über ihre Größe lustig macht. Kiddo weiß wie sensibel sie darauf reagiert, schließlich ist selbst sie, ihre Nichte größer als sie und nun ja, damit wird ihre Tante nicht gerne geärgert. Doch Kiddo guckt etwas verblüfft, als Denise sich mit einem

Lächeln zu ihm hin dreht. „Oh, ich nehme deine Hilfe gerne an.“, sagt sie und drückt ihm die Bürste in die Hand und grinst frech. „Du weißt ja nun wie das geht, also viel Spaß dabei.“, meint sie und geht dann auch schon aus dem Stall. Mit dem hat Jean wohl nicht gerechnet, denn er schnauft und guckt ihr dann finster hinter her. Kiddo kichert kurz und folgt dann ihrer Tante, da sie ja so wieso schon fertig ist, sich um ihr Pferd zu kümmern. Da sie nun gerade nichts zu tun haben, schauen sie mal wen sie hier noch so treffen. Und da entdecken sie auch gleich

Levi und Hanji. Im Gegensatz zu Kiddo die ein wenig Angst vor den Beiden hat, vor allem vor Levi, scheißt sich ihre Tante nichts. Sie geht zu den Beiden hin so als würden sie in der Rang folge nicht über ihr stehen. „Hallo Levilein und Hanji.“, grüßt Denise die Beiden. Die Frau guckt ihren kleineren Begleiter an und hält sich die Hände vor dem Mund um nicht laut los zu lachen. Anscheinend findet sie es recht witzig wie Levi gerade genannt wurde. Er jedoch sieht das wohl anders, denn er schaut sie finster an. „Ach Levi, wenn du immer so schaust wirst du irgendwann eine Menge Falten haben.“, sagt Denise worauf Hanji sich

noch mehr zusammen reißen muss. „Halts Maul, du dummes Weib. Oder soll ich dich wie im Training Runden laufen lassen?“, kommt es drohend von Levi der dabei die Arme vor der Brust verschränkt. „Wenn du mit läufst, gerne.“, meint Denise die dabei lächelt. Levi hingegen gibt nur ein „Tzz.“, von sich. Dabei fällt Denise auf das sich ihre Nichte von irgendwo Essen geholt hat. Immer am fressen, das Mädel. „Wo wir beim Training sind, du hast dich da schon immer zurück gehalten. Fast so als wolltest du nicht auf fallen.“, kommt es von dem Mann, der dabei die Frau ernst an schaut. Kurz ist es still, doch

dann lächelt Denise wieder. „Also wirklich Levi, ich falle so doch schon genug auf. Wenn ich das auch noch beim Training getan hätte, dann würdest du mich doch nie aus dem Kopf kriegen. Vielleicht hättest du dann auch von mir geträumt.“, scherzt sie was ihm aber gar nicht passt. „Ach halt einfach dein dummes Maul!“, flucht er und will nach ihr treten. Sie jedoch weicht aus und läuft kichernd davon. „Scheiß Gör.“, murmelt er, was Hanji aber lachen lässt. Levi sieht nun Kiddo, die noch da steht und futtert. Er geht zu ihr und nimmt ihr das Essen weg. „Das ist jetzt meins, wenn du so viel

frisst wirst du eh nur fett.“, meint er und geht damit weg. Wow, er hat das nun sicher gemacht um irgendwen dafür büßen zu lassen das er sich gerade auf regen musste. Und wenn Kiddo nicht Angst vor ihm hätte, dann hätte sie ihm einen Stein an den Kopf geworfen, oder so. Aber nun hat Kiddo so wieso was besseres zu tun. Schließlich wurde ihr eben das Essen weg genommen, da muss sie sich neues besorgen. Darum tapst sie auch gleich zur Kantine, falls man das so nennen kann und stellt sich dort an. Als der Mann von der Essensausgabe sie sieht, schaut er gleich sauer. „Du schon wieder?“, fragt der Mann, doch er lässt sie gar nicht erst

antworten. „Zisch ab, du frisst uns noch die Haare vom Kopf!“, faucht er. „Dann haben sie ja schon mal nichts zu befürchten.“, meint sie da er ja so wieso eine Glatze hat. Wutentbrannt packt er sich ein Stück Brot und schmeißt es nach ihr. „Hau jetzt ab, du Gör!“, schreit er und schnell packt sich Kiddo was sie tragen kann und haut dann ab. Denise hingegen war bis eben etwas spazieren, bis sie ihre Nichte hinter einem Haus versteckt sitzen sieht und dabei futtert. „Hat er dich wieder verjagt?“, fragt sie

sie, worauf ihre Nichte nickt und weiter isst. Kurz darauf kommt Sasha dazu und hockt sich neben Kiddo. Noch eine die Essen geklaut hat. Man könnte fast meinen das sie Schwestern wären. „Hey, was macht ihr denn da?“, hören sie eine Stimme, die von Eren kommt. „Wir planen dich zu fressen.“, scherzt Denise und lächelt den Jungen an. „Ha ha, sehr witzig.“ „Na, bei den Beiden könnte ich mir das vorstellen. Du etwa nicht?“, fragt sie und zeigt dabei auf die Mädchen. „Die Beiden sind eine Sache für sich. Wie auch immer, du solltest wissen das Jean in der Kantine ist und sich aufregt das du ihn schon wieder geärgert hast.“,

erzählt Eren und sie seufzt. Jean tut ja so als würde sie das ständig machen. Ab und zu eben.....Okay, vielleicht ist es öfter als gedacht, aber er gibt einfach ein viel zu großes Ziel für sie ab. „Ich hab Jean nicht geärgert. Ich hab ihm nur gezeigt wie er sein Pferd richtig bürstet und um seine neuen Fähigkeiten zu testen durfte er meines gleich mit bürsten.“, meint Denise schulterzuckend. „Ist ja auch egal, kommt jedenfalls bald rein, es wird dunkel.“, sagt Eren und geht dann wieder. Nun schaut Denise zu den beiden Mädchen. „Seid ihr Beiden fertig?“, fragt sie worauf sie gleichzeitig nicken und auf stehen. Zusammen gehen sie dann zur

Kantine. Sie hören Jean schon meckern bevor sie überhaupt drinnen sind. Denise seufzt und geht mit den Anderen rein. Sie sieht Jean sofort, schließlich steht er in mitten des Raumes und ein paar andere Leute sammeln sich um ihn. Schon klar, er liebt es im Mittelpunkt zu stehen. Selbst wenn er sich dabei über Jemanden auf regen muss. „Das es ihm nicht peinlich ist, sich so über Kleinigkeiten auf zu regen.“, kommt es von Kiddo, worauf Sasha nur den Kopf schüttelt. Jedoch stört das Denise gar nicht, im Gegenteil, sie wird das einfach gleich wieder nutzen um ihn weiter zu ärgern. Genau deswegen geht sie auch zu ihm

hin. „Awww, hab ich Jean zum jammern gebracht? Das tut mir aber Leid.“, fängt sie an, wobei man ihr deutlich an sieht, das es ihr rein gar nicht Leid tut. „Ich jammere nicht, du blödes Weib! Du hast einfach deine Arbeit mir auf gedrückt!“, meckert er sauer. „Falsch. Du hast mich gefragt ob ich Hilfe brauche und die habe ich angenommen. Wenn dir das nicht passt solltest du vorher überlegen, was du sagst.“, klärt sie ihn auf, was ihm aber nicht passt. „Du Drecksstück schiebst alles was dir nicht passt auf Andere um es so leichter zu haben! Alleine würdest du niemals

zurecht kommen!“, brüllt er und man merkt wie alle Anderen still werden und zu den Beiden schauen. „Du hast nicht mal deine Nichte unter Kontrolle, die hier alles weg frisst! Du hast einfach keine Ahnung, von gar nichts!“, schreit er sie an, worauf sie ihn still an sieht. Jedoch sagt ihr Blick eindeutig, das es ihr reicht. Es ist selten das sie still wird, denn man kann sie nicht leicht sauer machen. Aber wenn man die richtigen Knöpfe drückt, die Jean wohl nur per Zufall getroffen hat, dann sollte man sich in acht nehmen. „Verstehe....So siehst du das also.“, kommt es dann sogar ziemlich ruhig von

ihr. „Wie ist es eine Mutter zu haben, die einem alles nach trägt? Wie ist es ein Zuhause zu haben? Wie ist es zu wissen das man jeden Tag überlebt und man nicht hungern muss?“, fragt sie ihn, worauf er sie nur verwirrt an schaut. „Kiddo und ich wissen das alles nicht, weil wir keine Familie haben. Keinen Ort an dem wir uns je sicher fühlen können. Wir müssen immer damit rechnen zu sterben, weil wir nicht so sorglos leben können wie du. Also wirf mir nicht vor das wir versuchen es uns leicht zu machen, oder das ich nicht alleine zurecht kommen würde. Im Gegensatz zu dir, habe ich schon Dinge gesehen, bei

denen du dich schon längst auf gegeben hättest. Du tust immer nur stark, aber das bist du nicht. Und wenn ich wollte könnte ich dich ganz einfach aus schallten, also provoziere mich besser nicht.“, sagt sie und man hört ihrer Stimme an, wie sie immer kälter wird. Genauso wie sich auch ihr Blick dazu verändert. Jeder andere würde jetzt die Fresse halten und zu sehen, das man weg kommt. Aber Jean, hat wohl so etwas wie Überlebensinstinkt nicht. „Ha genau, als könntest du mir was tun. Ich warte ja nur darauf das du von einem Titan gefressen wirst. Lange wirst du so wieso nicht überleben.“, meint er und grinst dabei, wobei man ihm seine

Unsicherheit ansieht. Doch das eben hat gereicht um Denise nun sauer werden zu lassen. Sie packt den Jungen mit einer Hand am Kragen und hebt ihn hoch, so das seine Beine nun über dem Boden baumeln. Man sieht ihm an das er Angst hat und das zurecht. „Du solltest so etwas niemals sagen, denn es könnte wahr werden. Und du bist so ein Mensch, der es dann bereuen würde.“, sagt sie kalt. „Hey, wenn ihr euch prügeln wollt, tut das wo anders.“, mischt sich Jemand ein. Es ist Levi, der eben rein gekommen ist. Denise schaut kurz zu ihm, wendet den Blick aber wieder zu Jean. Diesen lässt sie dann einfach los, worauf er unsanft

auf den Boden landet. Danach verzieht sie sich zu einem Tisch, weit weg von dem Jungen und setzt sich hin. Die Lage beruhigt sich nun wieder und alle versuchen normal weiter zu machen. Was auch an Levi liegt, keiner will sich Ärger einfangen bei ihm. Und nun tapst auch Kiddo zu ihrer Tante und setzt sich zu ihr. Wenn Levi nicht gekommen wäre, dann hätte sie wohl versuchen müssen ihre Tante zu beruhigen. Aber so ist das schon gut, sie hatte nämlich keine große Lust sich da ein zu mischen. „Man, wieso musste Levi kommen?“, jammert Sasha die sich mit Connie zu den Beiden setzt. „Wieso? Was ist so schlimm daran?“,

will Kiddo wissen. „Wir hatten gewettet wer zuerst eine kassiert. Selbst Reiner und Mikasa haben gewettet, aber dann musste ja Levi kommen.“, erklärt sie etwas enttäuscht. „Glaub mir, es war besser so.“, meint Kiddo und bemerkt das ihre Tante ziemlich ruhig ist. „Hey, wie hast du das gemacht?“, kommt es voller Begeisterung von Eren der zu Denise gelaufen kommt. Natürlich folgt ihm Mikasa und scheint gar nicht begeistert zu sein, das Eren Interesse an Denise zeigt. Auch wenn diese die Interesse wohl gar nicht will. Denn eigentlich sieht sie mehr so aus als wolle sie ihre Ruhe

haben. „Dummheit wiegt nicht viel, darum konnte ich es.“, antwortet Denise ihm dann aber trotzdem. Das bringt Connie und Sasha zum lachen, schließlich hat sie damit Jean mal wieder gedisst. Armin setzt sich wie die Anderen dazu, nur das er es leiser und unauffälliger macht. „Bestimmt kannst du auch einen Titanen hoch heben.“, freut sich Eren, was Connie ihm nicht glaubt, sich das aber bildlich vor stellt. Denise achtet dann nicht mehr auf das weitere Gespräch, sie versinkt in Gedanken. Außerdem knabbert sie leicht an ihrer Unterlippe, was sie immer tut wenn sie Durst hat. Nicht den Durst den normale Menschen

haben, denn ja, sie ist ein Vampir. Sie braucht Blut zwar nicht zum überleben, sie kann normal von menschlichem Essen leben. Doch so ein bisschen Blut zwischendurch, kann nicht schaden. Manchmal ist das jedoch lästig, Lust auf Blut zu bekommen, da sie nicht immer eine Blutkonserve zur Verfügung hat. Genau so wie jetzt. Sie schaut in die Runde und fragt sich ob Erens Blut schmecken würde? Oder das von Connie? Ist auch ziemlich doof wenn man nur Blut von Männern trinkt, denn so ist die Auswahl kleiner. Aber leider darf sie ja keinen von ihnen an rühren. Denn außer Kiddo, weiß Niemand, was sie wirklich

ist. „D...Du blutest.“, kommt es plötzlich von Armin, was Denise aus ihrer Gedankenwelt reißt. Kiddo blickt nun zu ihr, denn sie war von den Anderen abgelenkt, die auf den Tischen herum hüpfen, seid Levi raus gegangen ist. Vermutlich hätte keiner gemerkt das Denise an der Lippe blutet, aber Armin sieht so was eben. „Hä, was?“, fragt Denise, da sie nicht wirklich auf gepasst hat, was um sie passiert. „Ich sagte du blutest.“, wiederholt sich Armin, worauf sie über ihre Lippe leckt, die leicht blutet. Danach schaut sie zu

ihm. „Soll ich dich auch beißen, dann blutest du auch.“, meint sie, worauf er schnell den Kopf schüttelt. „Wie auch immer, ich muss mit Erwin sprechen. Habt ihr ihn gesehen?“, fragt Denise die Beiden, da sie den blonden Mann noch nicht gesehen hat. Kiddo schüttelt den Kopf, genau so wie Armin. „Aber vermutlich weiß er es.“, sagt Kiddo und zeigt zu Levi der eben wieder rein gekommen ist. Klar das er mit kriegt das die Anderen auf den Tischen herum springen. Zur Strafe dürfen sie nun auch die Tische gründlich putzen. Nachdem er die Anderen zur Vernunft korrigiert hat, lässt der Kampfzwerg seinen Blick durch

den Raum schweifen. „Du.“, kommt es von ihm als sein Blick auf Denise hängen bleibt. Er geht zu ihr und schaut sie ernst an. „Du kommst mit mir.“, fügt er hinzu und geht schon mal vor. „Kriegst wohl Ärger.“, sagt Kiddo zu ihrer Tante, diese jedoch lächelt leicht. „Oder er.“, meint sie worauf auch Kiddo lächelt. Jedoch folgt Denise dem Zwerg mal lieber, sonst meckert er sicher mehr als ohnehin schon.

Kapitel 2

Nachdem ihre Tante weg ist, beschließt auch Kiddo die Kantine zu verlassen. Dabei läuft sie in Jemanden rein und schreit vor Schreck auf. Sie braucht einige Sekunden um zu checken was eben passiert ist, doch dann schaut sie wer da vor ihr steht und ziemlich unbeholfen guckt. Es ist Bertholdt, zu dem sie hoch gucken muss. Verlegen blickt sie weg und geht einen Schritt zurück. „Äh....Sorry...wegen...ja.“, sagt sie schüchtern und verflucht ihr Hirn gerade, das es keine besseren Worte finden kann. „Sch...Schon gut.“, stottert der Große und schaut ebenfalls

verlegen. „Okay....Danke.“, sagt Kiddo und fragt sich wieso sie sich dafür bedankt. Schon lustig wie leicht sie sich immer blamiert. Danach geht sie lieber weiter, bevor ihr noch was komisches aus dem Mund fällt. Am Besten macht sie noch einen kleinen Spaziergang, bevor es Zeit fürs Bett wird. Außerdem fragt sie sich was Denise wohl von Erwin will. Oder was Levi vor hat. Aber das kann sie ihre Tante ja später fragen, schließlich erzählen sie sich immer alles. Denise folgt Levi wobei sie nicht genau weiß, wo er eigentlich mit ihr hin will. Aber schließlich bleibt er in einem Flur

stehen, wo gerade keiner ist. Er wendet sich zu ihr und verschränkt die Arme vor der Brust. „Also, hast du mir was zu sagen?“, fragt er und schaut sie dabei an. „Nein, habe ich nicht.“, antwortet sie, wobei sie sich ziemlich sicher ist, was er will. Er seufzt und stellt sich dicht vor sie. „Wann begreifst du dummes Balg endlich das du dich benehmen sollst? Ständig machst du Ärger. Wegen dir gab es großes Gerede, mal wieder.“, sagt er und das dachte sie sich schon. Sie ist eben nicht unschuldig, damit muss er sich abfinden. „Ich weiß, du hast es nicht ganz mit

bekommen, aber Jean hat angefangen. Mal abgesehen davon, das du nicht nur mich schimpfen solltest, schließlich war er daran auch beteiligt. Und zum Anderen ist es mir scheiß egal ob Andere sich darüber unterhalten was ich tue.“, meint sie und nun ist sie es die ihre Arme verschränkt. Levi seufzt, er kennt sie ja schon und wusste das sie so was sagen würde. „Wie auch immer, mich interessiert auch viel mehr, wie du ihn einfach so hoch heben konntest.“, fängt er an und schaut Denise dabei forschend an. „Ich meine, du bist eine Frau und er ein Kerl. Und er ist größer als du.“, fügt er hinzu, doch da unterbricht sie ihn mit

einem lauten Stopp, was ihn sogar leicht zusammen zucken lässt. „Fang mir nicht mit der Größe an, die tut nichts zur Sache und das weißt du selber.“, sagt sie worauf er kurz schnaubt. „Trotzdem, wie konntest du ihn mit nur einer Hand halten?“ „Ich habe es auch schon Eren gesagt. Dummheit ist nicht schwer.“, antwortet sie worauf er seufzt. „Lass diese Scherze und beantworte meine Frage.“, drängt er. Es nervt sie das er so hartnäckig ist. Sie kann ihm schlecht sagen, das es mit Vampirkräften eben mega einfach ist. Vermutlich würde er sie umbringen wenn er wüsste was sie

ist. „Mikasa würde es sicher auch schaffen. Wenn man Kraft hat und weiß wie man diese nutzt, stellt das kein Problem dar.“, erklärt Denise worauf sie Levi eine Weile nur still an schaut. Ihr ist es ziemlich egal, ob er ihr glaubt, oder nicht, sie beendet das Thema hier nun auch. „Mal was anderes, weißt du wo Erwin ist?“, fragt sie ihn nun, worauf er eine Augenbraue hoch zieht. „Ja, weiß ich. Was willst du von ihm?“, stellt er eine Gegenfrage worauf sie seufzt. „Tja, eigentlich wollte ich das ja niemanden sagen, aber vor dir kann ich

es schlecht verheimlichen.“, fängt Denise an und seufzt dann. „Erwin und ich haben ein Verhältnis.“, fügt sie hinzu worauf Levi sie finster an schaut. „Meine Fresse, das war ein Scherz. Du hast ja so viel Humor wie ein Stück Brot.“, sagt sie und verdreht leicht die Augen. „Okay, ich werde dir sagen wo er ist, aber nur damit ich dich los werde.“, kommt es dann von Levi und sagt ihr was sie wissen will. „Danke, aber nur zur Info, du hättest auch einfach gehen können, dann wärst du mich auch los gewesen.“, sagt sie und lässt ihn dann einfach stehen. Manchmal

fragt sie sich ob Levi zu ihr netter ist als zu Anderen. Vielleicht liegt es auch nur daran das sie Älter ist als Eren und die Anderen. Aber würde Levi deswegen einen Unterschied machen? Wohl kaum. Ist ihr auch egal, sie geht jetzt zu dem Büro von Erwin, da er ja laut Levi da sein sollte. Eigentlich ist es unhöflich, aber sie geht einfach ohne zu klopfen rein. Denise sieht sofort Erwin hinter seinem Schreibtisch sitzen und als er sie sieht lächelt er sogar und das obwohl sie einfach rein stürmte. Vor dem Schreibtisch steht ein Glatzkopf. Denise versucht sich zu erinnern wer das noch mal war. Pifil? Pittis? „Hallo Denise, schön dich zu sehen. Du

erinnerst dich doch noch an Pixis, oder?“, fragt der Blonde sie. Genau, Pixis, das war sein Name. Denise nickt nur und schaut die Beiden an. „Was kann ich denn für dich tun?“, will Erwin von ihr wissen. „Ähm, habt ihr was wichtiges zu besprechen, oder seid ihr so weit fertig?“, stellt Denise eine Gegenfrage. „Wir sind glaube ich fertig, oder?“, kommt es von dem Glatzkopf der dann zu dem Blonden guckt. Erwin nickt und das reicht Denise um Pixis einfach aus dem Raum zu schieben. „Tut mir Leid, ich hab aber was wichtiges mit Erwin zu besprechen, also sorry das ich sie raus schmeißen muss.“,

sagt sie und schmeißt die Tür zu die sie auch gleich verschließt. Verdutzt bleibt der Mann vor dem Zimmer stehen, muss dann aber kichern weil er mit so was nicht gerechnet hat und geht dann. Als Denise hört das er geht, wendet sie sich wieder zu Erwin, der sich im Sessel zurück gelehnt hat. „Stürmisch wie immer.“, sagt er leicht lächelnd. „Nun ja, du kennst mich ja nun eine Weile.“ „Das stimmt, deswegen kann ich mir denken warum du hier bist.“, sagt er und rutscht mit dem Sessel etwas zurück, das sich Jemand zwischen Tisch und Sessel stellen könnte. Es ist Denise etwas

unangenehm, aber Erwin weiß was sie ist. Damals hatte sie sich gerade ein Opfer gesucht um Blut zu trinken. Er hat sie dabei gesehen. Sie hatte das Opfer zwar nicht getötet, aber trotzdem war es nicht leicht mit Erwin zu verhandeln. Doch die Beiden haben nun einen Deal. Erwin wird Niemanden etwas von ihr sagen, dafür darf sie Niemanden mehr etwas tun. Das heißt sie darf von Niemanden mehr Blut trinken. Aber da er von ihr weiß, das sie das ab und zu braucht um nicht vielleicht die Kontrolle zu verlieren, darf sie nur von ihm Blut trinken. Damit kommen Beide klar. Mal abgesehen davon das Erwin ja nun wirklich nicht auf den Kopf gefallen ist.

Er weiß durch aus das ihre Kräfte nützlich sind und er sie früher oder später schon noch gebrauchen kann. Das weiß sie auch selbst und wenn sie kann wird sie diese Kraft für ihn nutzen. So kann sie in Ruhe hier leben und er hat eine weitere Kraft die er nutzen kann. So sind doch alle zufrieden. Und das Gute ist, der Mann wird auch nicht zum Vampir, wenn er gebissen wird, also alles gut. Doch nun geht sie zu ihm und stellt sich vor ihn. Genau deswegen hat er Platz gemacht. Er legt den Kopf zur Seite, damit sie keine Probleme hat dran zu kommen. Und für ihn ist es auch

angenehmer wenn er die richtige Position hat. Denise gefällt das so, schließlich ist das mal ein Opfer das sich nicht wehrt. Und es ist ja nicht das erste mal das sie von ihm trinkt, also kennen das Beide schon. Sie legt nun ihre Hände an seine Schultern um sich ab zu stützen und wandert mit ihrem Lippen zu seinem Hals. Es dauert nicht lange bis sie die passende Stelle gefunden hat und beißt zu. Dabei versucht sie so sanft wie möglich zu sein, sie will ihm ja nicht weh tun. Das wollte sie noch bei keinem. Während sie ruhig trinkt, schaut Erwin irgendwas im Raum an. „Levi war vorhin bei mir. Anscheinend hast du wieder was angestellt.“, sagt er

leise, sie jedoch trinkt ruhig weiter. „Er sagte das es Heute aber anders war. Dein Blick den du gegenüber Jean hattest, hat ihn grübeln lassen.“, meint er worauf sie die Augen öffnet, die sie bis eben geschlossen hatte. „Willst du mir erzählen, was dich so getroffen hat, das du so warst?“, fragt der Blonde dann. Obwohl die Beiden sich noch kaum über persönliche Dinge unterhalten haben, weiß Erwin durch aus, was sie beschäftigt. Und er ist eine Person, der gerne hilft. Ob es nötig ist oder nicht. Denise lässt nun von ihm ab und wischt ihm mit einem Taschentuch, das Blut von Hals, das noch etwas aus den kleinen Wunden läuft. Dabei ist die

Wunde schon am heilen, das tun ihre Bisswunden immer. In ein paar Sekunden ist nichts mehr zu sehen. „Das ist nicht nötig. Es war nicht der Rede wert.“, antwortet sie schließlich. Für sie ist es seltsam, wenn Jemand versucht ihr zu helfen. So was kennt sie bisher kaum. Mal abgesehen davon, das es ihr wirklich nicht viel aus macht. Sie hatte kurz die Kontrolle verloren, aber es wäre wohl ohnehin nichts passiert. Selbst wenn Levi sie nicht unterbrochen hätte. „Okay.“, kommt es von Erwin, der mit ihrer Antwort nicht ganz zufrieden ist, aber es dabei belässt. „Danke.“, sagt sie nun und geht Richtung

Tür. „Du musst dich nicht bedanken, schließlich haben wir eine Abmachung, wegen des Blut trinkens.“, meint er und rutscht wieder an den Tisch heran. „Das meinte ich nicht.“, murmelt sie, worauf sie dann auch schon den Raum verlässt. Auch wenn es für sie komisch ist, findet sie es nett das er sich auch Sorgen um sie macht. Darum hat sie sich bedankt, weil er ihr helfen wollte obwohl er das nicht müsste. Leise seufzt sie und geht auf ihr Zimmer, das sie sich mit anderen Teilen muss. Sie sieht Kiddo noch nicht in ihrem Bett, also wird sie wohl noch spazieren sein. Ist ihr im Moment aber auch egal, sie legt sich in

ihr Bett und deckt sich bis zu den Ohren zu. Kaum zu glauben, aber so schläft sie immer.

Kapitel 3

Kiddo ist noch draußen und obwohl es schon stockdunkel ist, ist sie noch auf der Suche nach Futter. Nicht nach normalen Futter, nein, sie sucht frische Nieren. Von wem? Na von Menschen. Nicht das sie dafür Jemanden töten will, nein, sie hofft eine Leiche zu finden. Irgendwer wird schon irgendwem umgebracht haben. Und da könnte sie die Nieren raus klauen. Warum sie das will? Nun ja, sie ist ein Zombie. Ein Zombie frisst eigentlich alles vom Menschen, tut sie eigentlich auch, aber Nieren mag sie am liebsten. Sie ist kein üblicher Zombie der einfach durch die Straßen streift wie

so eine Missgeburt und frisst, nein sie ist praktisch wie ein Mensch. Nur das sie Nieren frisst und nicht so leicht sterben kann. Ansonsten ist sie wie ein Mensch. Aber dazu wird man schlauer wenn man sie länger kennt. Jedoch weiß außer ihrer Tante niemand was sie ist, ist auch gut so sonst würde man sie bestimmt umbringen. Doch auf ihrem Weg findet sie keine Leiche, was sie seufzen lässt. Okay, sie hat noch ein paar Nieren versteckt, falls sie eben keine Leiche findet. Trotzdem macht sie das irgendwie traurig heute nichts gefunden zu haben. Doch dann entdeckt sie Christa und fragt sich was sie hier draußen macht. Sie geht zu ihr und erfährt das sie Ymir nicht

finden kann. Die Beiden suchen sie eine Weile zusammen, aber als sie sie nicht finden, beschließen sie zurück zu gehen. Vielleicht ist sie ja im Zimmer. Aber als sie dort auch nicht zu finden ist, versucht Kiddo sie zu beruhigen und schlägt ihr vor, falls sie Morgen nicht da ist, das sie mit den Anderen nach ihr suchen. Christa stimmt zu und legt sich dann hin. Kiddo tut das auch und schaut zu dem Bett ihrer Tante. Manchmal fragt sie sich wie sie da so begraben unter der Decke Luft kriegt. Obwohl, sie weiß gar nicht ob sie Luft braucht, so als Vampir. Aber eigentlich atmet sie immer, also braucht sie die dann wohl doch. Na ja, da ihre Tante noch nie verreckt ist unter der

Decke, wird sie das wohl auch Heute nicht. Darum pennt sie nun einfach. Am nächsten Morgen wird Denise wach und setzt sich auf. Sie streckt sich und schaut sich um. Die Anderen schlafen noch, bis auf Mikasa. „Wieso bist du denn schon wach?“, fragt sie die Schwarzhaarige. Diese jedoch schaut sie finster an. „Geht dich gar nichts an.“, kommt es rau von ihr. Denise begreift gleich warum sie so ist. „Hey Mikasa, Eren kannst du behalten also sei nicht so eine Zicke.“, sagt sie und steht auf. Denise versteht manchmal echt nicht das Mikasa so eifersüchtig ist.

Schließlich hat sie keine Interesse an Eren. Mal abgesehen davon, das er auch jünger ist als sie. Aber gut, wenn sie meint soll sie halt eifersüchtig sein. „Hey! Aufwachen!“, schreit Denise plötzlich und reißt die Anderen damit aus dem Schlaf. Sasha fliegt sogar aus dem Bett und schaut sich geschockt um. „Ich wünsche euch allen einen wunderschönen guten Morgen.“, kommt es zuckersüß von Denise. Danach macht sie sich fertig und tapst dann aus dem Zimmer. Ihre Nichte hingegen muss erst mal richtig wach werden und sitzt deswegen wie ein nasser Sack im Regen auf ihrem Bett. Langsam fängt ihr Hirn an zu arbeiten und lässt sie zu Christa

schauen. „Wo ist Denise?“, fragt sie das Mädchen, die lächelnd zur Tür zeigt. „Sie ist gerade aus dem Zimmer raus.“, antwortet die Blonde, worauf Kiddo dann so schnell wie möglich sich fertig macht und ihr dann folgt. Als sie sie gefunden hat, klammert sie sich an ihren Arm und lässt nicht mehr los. Ja, früh aufstehen ist nicht so Kiddos Ding. Die Beiden gehen nun zur Kantine und sie holen sich was zu futtern. Damit setzten sie sich zu Connie und Armin die schon essen. Dort angekommen lässt Kiddo ihre Tante auch endlich los, aber nur damit sie essen kann. Denise schnappt sich aber erstmal ihre warme Milch. Sie liebt das, fast so

sehr wie Blut. Doch dann hört sie jemanden meckern und sie weiß sofort wer es ist. Denise schaut mal zu ihm, als sie merkt das die Worte nicht an sie gerichtet sind. Er steht vor einer Frau, die ziemlich traurig schaut. Denise weiß nicht warum er sie so anschreit. Sie braucht eine Weile um zu checken das dies seine Mutter ist. Sie wusste zwar das er eine hat, aber nicht wer es genau ist. Doch ihr gefällt es gar nicht das er seine Mutter so behandelt. Egal welchen Grund er gefunden hat um sie zu beschimpfen, so redet man nicht mit seiner Mutter. Darum geht sie auch zu den Beiden und stellt sich dazwischen. „Jean, keine Ahnung warum du wieder

mal ausrastest, vor allem weil ich mal nicht Schuld daran bin. Jedoch redet man so nicht mit seiner Mutter.“, sagt Denise ernst und findet es traurig das seine Mutter noch versucht zu sagen das es schon okay ist. Jean knurrt doch das kümmert Denise nicht weiter. „Du solltest netter zu ihr sein, schließlich könntest du sie jederzeit verlieren.“, meint Denise noch und führt die Frau dann raus. Kiddo bleibt in der Kantine und merkt das einige respektvoll ihrer Tante nach schauen. Vermutlich denkt fast jeder von ihnen gleich und fanden es selbst nicht richtig wie Jean mit seiner Mutter

geredet hat. Aber Denise war wie so oft die Einzige die auch etwas dagegen unternommen hat. Kein Wunder also das Eren sie bewundert. „Was glotzt ihr so blöd!?“, faucht Jean eine Gruppe an, die ihm vorwurfsvolle Blicke zuwerfen. Vermutlich will sich der Junge später deswegen noch mit Denise unterhalten. Doch Kiddo ignoriert das mal und schaut zu Connie und Armin die eben in ihrer Nähe sind. „Wisst ihr was Heute alles auf dem Tagesplan steht?“, fragt sie die Zwei. Connie jedoch schüttelt den Kopf, weswegen sich Kiddo fragt wieso sie den überhaupt gefragt hat. „Wir sind in Gruppen aufgeteilt. Dort

drüben bei der Ausgangstür hängt ein Zettel bei dem du sehen kannst, was du zu tun hast.“, erklärt ihr Armin. Wenigstens Einer der weiß was zu tun ist. „Danke Armin.“, zwitschert Kiddo und hüpft auch gleich dorthin. Auf der Liste sind die Namen, der Kommander ordentlich, der Treffpunkt so wie die Uhrzeit angegeben. Das Ganze ist in Spalten geteilt und darunter stehen dann noch alle Namen. Kiddo lässt ihre Augen über die Liste schweifen und sucht ihren Namen so wie den ihrer Tante. Sie findet Beide und stellt fest das sie und Denise in Hanji´s Abteilung sind. „Das kann ja ein lustiger Tag werden.“,

murmelt Kiddo da sie ganz genau weiß wie verrückt Hanji werden kann. Nicht das sie das stört, es ist ihr lieber so als wenn sie sich langweilen würde. „Könnte schlimmer sein.“, hört Kiddo eine Stimme neben sich und stellt fest das es Reiner ist. Auch Mikasa ist dazu gekommen. „Ah, du bist auch in Hanji´s Abteilung?“, fragt sie, worauf der Blonde nickt. Danach guckt sie wer noch so bei ihr in der Gruppe ist. Wobei sie feststellt das ganz oben in krakeliger Schrift Eren´s Name steht. Vermutlich hat Hanji ihn da selbst hingeschrieben. Seid sie weiß das er sich in einen Titanen verwandeln kann, kommt sie kaum von ihm los.

Jedenfalls sind außer Denise, Eren und Reiner, noch Ymir, Connie und Sasha in ihrer Gruppe. Mikasa hingegen ist bei Levi eingeteilt. Die ist bestimmt nicht glücklich darüber wenn sie das sieht. Vor allem da sie bei Levi vermutlich eh nur wieder putzen dürfen. Kiddo schaut deswegen zu ihr und ja, Mikasa sieht nicht zufrieden aus. Danach zieht die Schwarzhaarige auch ab, vermutlich ist es auch besser sie nicht an zu sprechen. Denise hingegen hat die Mutter von Jean nach Hause gebracht. Und weil sie so nett war hat die Frau sie eingeladen auf einen Tee zu bleiben. Natürlich würde Denise dazu nicht nein sagen, vor allem

da sie die Frau mag. Die Beiden gehen nun ins Haus und die Vampirin darf sich zu einem Tisch setzen. Während sie auf Jeans Mutter wartet, schaut sie sich etwas um. So ein Zuhause wie Jean es hat, hat sie schon lange nicht mehr. Vielleicht findet sie es gerade deswegen so gut, hier sein zu dürfen. Auch wenn Jean sicher sauer wird wenn er erfährt das sie bei ihm Zuhause war. Aber ist ja nicht so das die Vampirin das kümmern würde, was er denkt. Als die Frau mit dem Tee kommt und sich zu ihr setzt, fangen die Beiden an sich zu unterhalten. Denise kann echt nicht verstehen, warum Jean so gemein zu seiner Mutter ist. Schließlich ist sie so nett und

fürsorglich. Aber vermutlich ist das so ein Teenager Problem, das er hat. Und Jungs sind ja da noch schlimmer wenn Mütter fürsorglich sind. Jedoch ist das hier eine gute Gelegenheit um seine Mutter über ihn aus zu fragen und Denise ist sehr gut Dinge aus Personen raus zu kriegen. Sie schafft es sogar, das sie Bilder von Jean zu sehen kriegt. Als Kind sah er ja wirklich lustig aus. Damit wird sie ihn noch irgendwann auf ziehen. Jedoch muss Denise sich dann verabschieden, sonst kommt sie zu spät und schließlich will sie keinen Ärger kriegen. So mit lässt sie Jeans Mutter wieder alleine und läuft zurück. Sie ist bereits spät dran, aber sie ist froh ein

Vampir zu sein. Denn so kommt sie dort viel schneller an. Natürlich passt sie auf das sie keiner sieht, wenn sie ihre Kräfte benutzt. Aber trotz der Schnelligkeit kommt sie 15 Minuten zu spät. Das letzte Stück läuft sie in menschlicher Geschwindigkeit, denn die Anderen sollen ja nichts bemerken. „Tut mir Leid das ich zu spät bin.“, entschuldigt sich Denise als sie bei den Anderen an kommt. „Ach, schon gut. Ich kam auch gerade erst.“, sagt Hanji lächelnd. Wow, sie nimmt es mit der Pünktlichkeit wohl auch nicht so ernst. Na ja, ist auch ganz gut so, so kriegt die Vampirin keinen Ärger. Aber das Thema wird auch gleich

vergessen, als sich Connie zu Wort meldet. „Und was machen wir heute?“, will er wissen. Anscheinend langweilt er sich schon, was aber kein Wunder ist. Wer so wenig im Kopf hat, dem wird halt schneller langweilig. Wie als hätte Hanji schon Jahre auf diese Frage gewartet, fängt sie breit zu grinsen an. Na ob das ein gutes Zeichen ist? „Alsoooo.“, fängt sie an und zieht das Wort extra lange bevor sie fortfährt. „Heute.“, wieder legt sie eine Pause ein, so als würde sie eben die spannensten Nachrichten bekannt geben. „Wird sich unser Eren hier.“. Sie packt den Jungen an den Schultern und zieht

ihn zu sich. „In seinen Titanen verwandeln.“, sagt sie schließlich, worauf Connies Augen groß werden. Reiner zieht eine Augenbraue hoch und Sasha schluckt hart. „Und ihr werdet gegen ihn kämpfen.“, verkündet Hanji noch immer breit grinsend. Wow, jeder wusste das sie verrückt ist, aber keiner rechnete wohl mit so was. Ob sie überhaupt eine Erlaubnis dafür hat? Aber darum kümmert sich auch keiner, denn die Meisten regieren sehr geschockt darauf. Auch Eren ist davon nicht begeistert, denn bisher hat er seine Titanenform noch nicht so unter Kontrolle. Wenn er also aus flippt sieht das nicht gut aus.

Hanji jedoch scheint das alles egal zu sein, weil sie alle Fragen und Bedenken ignoriert. Sie wartet bis sich die Leute einigermaßen wieder beruhigt haben. Die Einzige die nicht angespannt ist, scheint Denise zu sein. Was aber ihre Nichte nicht wundert, sie ist die einzige die schnell genug laufen könnte und auch stark genug wäre um Erens Titan zu köpfen. Aber sie darf ihre Kräfte ja nicht zeigen, also wird das vielleicht auch etwas schwer. „Wer hält ihn auf, wenn er sich nicht kontrollieren kann?“, ist das Einzige was Denise wissen will. Auf ihre Frage reagiert Hanji sogar. „Du.“, antwortet die Abteilungsleiterin

und scheint aus irgendeinem Grund, vollstes Vertrauen zu Denise zu haben. Gut, Hanji wird schon wissen was sie tut, das versuchen sich alle ein zu reden. Obwohl sich da wohl nicht alle sicher sind. Vermutlich will die Brillenträgerin so wieso nur sehen wie gut Eren sich kontrollieren kann. Also liegt das Ganze hier mehr oder weniger an ihm ob es ein Erfolg wird. „Du!“, schreit Hanji plötzlich zu Kiddo obwohl sie nur einen Meter neben ihr steht. „Halte das und notiere mit.“, befiehlt sie ihr und drückt ihr einen Notizblock und einen Stift in die Hände. Eigentlich wäre das ja Hanjis Aufgabe, aber sie zappelt

so vor Aufregung das sie wohl kaum den Stift gerade halten könnte. „Aber auch wirklich alles mit schreiben, ja?“, fragt die Verrückte noch mal nach und für eine Sekunde war ihr Blick auch wirklich ernst so das sie schon beängstigend aus sah. „S...Sicher.“, antwortet deswegen Kiddo nur. Danach gibt Hanji auch schon Eren das Zeichen das er sich Verwandeln soll. Na mal sehen ob das hier was wird, der Zombie ist ja nur froh das sie die leichteste Aufgabe hat.

Kapitel 4

Als Eren sich verwandelt, findet Denise das ziemlich interessant. Bisher hat sie ja nur von seiner Titanenform gehört, aber es mal zu sehen ist besser. Mal abgesehen davon wie groß er jetzt ist. Nicht das sie das stört, aber vom hoch sehen könnte man glatt Nackenschmerzen bekommen. Im Gegensatz zu der Vampirin, die vollkommen ruhig bleibt, kriegen die Anderen Panik, als Eren auf sie drauf treten will. Wenn Eren einen erwischt, hat Kiddo wenigstens Nieren, wobei die dann wohl eher Matsch wären. Während die Anderen davon laufen, findet Denise das ziemlich lustig das zu

sehen. Aber dann fasst sich Reiner ein Herz und greift auch mal an. Leider schafft er es nur Erens Oberarm zu treffen, weil er sich gedreht hat. Eren schlägt auch nach ihm, doch Reiner schafft es ab zu hauen. Denise seufzt, denn in ihren Gedanken hat sie sich gewünscht das der Titan ihn trifft. Sie mag den Blonden nämlich nicht, aber na ja, so ist es eben. Doch dann scheint Eren die Kontrolle zu verlieren und er packt Sasha, die er in seiner Hand drückt. Und da fällt der Vampirin auch wieder ein, das sie ja eingreifen sollte wenn so was passiert. Schnell rennt Denise zu ihnen und befördert sich zu Sasha hoch. Dort schneidet sie in Erens

Hand so das er sie los lässt. Sasha fällt runter, wo sie aber von Connie auf gefangen wird. Der Titan versucht sie dann mit seiner anderen Hand zu packen, doch Denise springt von seinem Arm runter. Kurz bevor sie auf dem Boden landet befördert sie sich an seine Schulter. Denise wollte schon immer etwas ausprobieren. Na ja, eigentlich erst seid sie gehört hat das Eren ein Titan werden kann, aber egal. Sie springt auf seinen Kopf, rutscht runter zu seiner Nase und lässt sich schnell in seinen Mund gleiten. Mal eben wackelt es, weil der Depp sich selbst in die Fresse geschlagen hat. Wirklich intelligent. Die Vampirin jedoch wird geschluckt, was sie

auch wollte. Doch im Hals stemmt sie sich mit den Beinen fest. „Okay, es ist mega eklig hier drinnen. Aber dann wollen wir mal sehen wo du bist Eren.“, sagt sie zu sich selbst und schneidet ein Loch in den Titanen. Damit macht sie weiter, bis sie was entdeckt. „Da bist du ja, Junge.“, kommt es von ihr als sie Erens Gesicht sieht. Anscheinend kann man auch von innen zu ihm. Sie guckt zwar kurz schuldbewusst als sie sieht das sie in Erens Schulter geschnitten hat, aber hey, das heilt ja wieder. Sie schneidet ihn nun ganz raus und dann wackelt alles und plötzlich liegt sie schief mit ihm. Klar, ohne Eren ist der Titan nichts wert. Jetzt erstmal

krabbelt sie raus und schleift den Jungen mit sich. Draußen angekommen sitzt sie am Boden und grinst, während sie winkend ein „Hi.“, den anderen zu ruft. Diese kommen auch gleich angelaufen. „Alles okay?“, fragt Hanji gleich, der man aber auch ansieht wie begeistert sie ist. „Ja, nur sein Titan hätte mich weniger an bluten können.“, meint sie. Das verschwindet zwar wieder, trotzdem muss man das nicht auf sich haben. Aber als sie merkt das es Blut ist, muss Denise das kosten. „Bah, wie widerlich!“, kommt es entsetzt von ihr. „Was kostest du das auch?!“, meckert

Reiner, der sie entsetzt an sieht. Er wusste das die verrückt ist, aber er dachte nicht, das sie wirklich so verrückt ist um Titanenblut zu kosten. Die Vampirin hatte echt gehofft es würde schmecken, leider tut es das nicht. Hanji hüpft nun wie ein Kind zu Kiddo und will die Aufzeichnungen haben. Sie schaut kurz drüber und klopft Kiddo dann auf die Schulter. „Kiddo und Denise, bringt Eren in den Krankenflügel.“, befiehlt Hanji und grinst dann Denise an. „Und du hast dann für heute frei, sehr gute Arbeit.“, lobt sie die Vampirin. Die Anderen wollen schon ab hauen, aber da

hält Hanji sie auf, was auf lautes Seufzen stößt. Warum die auch meckern, haben eh nichts gemacht außer schreien und davon laufen. Wobei, das ist sicher auch anstrengend. Kiddo hilft ihrer Tante nun Eren auf ihren Rücken zu kriegen. Und so bringen sie ihn zum Krankenflügel, wo er sich aus ruhen kann. Als das erledigt ist gehen sie wieder. „Ich glaube du solltest duschen gehen.“, bemerkt Kiddo worauf Denise noch mal auf sich runter schaut. Anscheinend ist nicht alles vom Blut verdampft und Dreck von der Erde ist auch auf ihr. „Tja, da hast du wohl recht. Dann gehe ich mal.“, sagt die Vampirin und verschwindet auch

schon. Denise geht nun duschen und ist froh aus den blutigen Klamotten raus zu kommen. Eigentlich würde sie das ja nicht stören, aber Titanen Blut schmeckt nicht gut wie sie fest gestellt hat und riechen tut es auch nicht sonderlich gut. Sie hofft ja nur das Erens Blut an sich gut schmeckt und nicht wie sein Titanen Blut. Irgendwann will sie das testen, aber so das Mikasa das nicht mit bekommt, das Mädchen würde ihr dann nur auf die Nerven gehen. Vermutlich hasst Mikasa sie ohnehin schon, weil Eren sie bewundert. Dabei will sie die Bewunderung doch gar nicht, aber was

soll sie dagegen tun? Na ja, nachdem Denise nun fertig geduscht hat, und auch frische Klamotten an hat, geht sie auf den Flur, wo ihr Jean fast rein rennt. „Meine Fresse, kannst du nicht auf passen?“, meckert Denise, aber das scheint er gekonnt zu ignorieren. „Da bist du ja, ich hab dich gesucht.“, sagt er stattdessen gleich. „Ah, und du suchst mich hier, bei den Duschen der Mädchen?“, fragt sie ihn und zieht dabei eine Augenbraue hoch, während der Junge rosa Wangen bekommt. „N..Nein, ich hab Connie gefragt wo d...du sein könntest. Er meinte du bist vielleicht d...duschen.“, versucht Jean

sich stotternd zu erklären. Um ihm die Peinlichkeiten zu ersparen, beschließt Denise das Thema zu wechseln. „Schön, dann sag mir doch warum du mich gesucht hast. Was gibt es denn?“, fragt sie ihn und schaut ihn forschend an. Das Rosa auf seinen Wangen verschwindet und sein Blick wird ernster. „Wegen heute Morgen, du hättest dich nicht ein mischen sollen.“, fängt er an. Sie hätte sich denken können das es um diese Sache gehen würde. „Ist das dein ernst? Ich meine, ich konnte nicht anders, deine arme Mutter.“, erklärt sich Denise und der Junge seufzt. „Misch dich einfach nicht mehr ein.“,

sagt Jean und ist dabei sogar ziemlich ruhig. Selten das man ihn so erlebt. „Tut mir Leid Jean, aber wenn ich mit bekomme das du wieder so zu ihr bist, werde ich wieder eingreifen. Deine Mutter ist so nett und du kannst so froh sein sie zu haben.“, meint Denise und blickt kurz etwas gedankenversunken runter. Doch dann schaut sie ihn wieder an, sieht das Thema aber als beendet und will an ihm vorbei gehen. Jean jedoch hält sie auf indem er sie am Handgelenk packt. Nicht grob, sondern sogar ziemlich sanft. Trotzdem bleibt Denise stehen und schaut ihn an. Der Junge wirkt traurig, oder spiegelt sich da irgendwie Mitleid in seinen Augen? So

genau kann die Vampirin das nicht deuten. „Hast du etwa schon Jemanden verloren, der dir wichtig ist?“, stellt er plötzlich eine Frage, die die Frau völlig aus dem Konzept bringt. Mit so einer Frage hätte sie nie im Leben gerechnet, zu mindestens nicht bei ihm. Und normalerweise würde sie einen dummen Witz reißen um sich aus der Situation zu retten, doch diesmal ist ihr nicht danach. „Ja, aber in dieser Welt, bin ich da wohl nicht die Einzige.“, antwortet sie ihm und senkt den Blick. Danach entzieht sie ihm ihre Hand und geht lieber, da sie nicht gerne mit solchen Themen konfrontiert wird. Sie lässt Jean nun

stehen und geht nach draußen. Zum einen um frische Luft zu kriegen und zum anderen um ihre Haare in der Sonne trocknen zu lassen. Darum setzt sie sich draußen wohin und genießt die Sonne.

Kapitel 5

An diesem Nachmittag trainieren draußen einige, oder beschäftigen sich irgendwie anders. So auch Kiddo. Nein, sie trainiert nicht, dazu ist sie zu faul. Sie hockt sich lieber wohin und beobachtet die Leute um sich herum. Ihr fällt nach einiger Zeit Mikasa auf, die eilig unterwegs ist und auch aufgebracht wirkt. Ihr Blick huscht suchend durch die Menschen, anscheinend sucht sie Jemanden. „Hast du Eren gesehen?“, fragt sie Kiddo, so bald sie bei ihr angelangt ist. Ohne ein Hallo und ganz emotionslos. Ja, so ist die Schwarzhaarige

eben. „Ja, schon ein paar Mal heute, du etwa nicht?“, stellt der Zombie eine Gegenfrage, da sie nicht so schnell alles aus plaudern will. „Wenn du mir nicht sofort sagst was du weißt, erzähle ich Sasha, wer vor zwei Tagen ihr Frühstück gestohlen hast.“, droht Mikasa mit eiskaltem Blick, worauf Kiddo schlucken muss. „Er ist im Krankenflügel.“, antwortet sie ihr nun lieber, da sie Mikasa etwas unheimlich findet und zum anderen nicht Sashas Zorn spüren will. Und so schnell wie Mikasa gekommen ist, so schnell ist sie auch wieder weg. „Was für ein Engel.“, flüstert Kiddo

sarkastisch, als das Mädchen weit genug weg ist. Danach lässt sie sich ins Gras sinken, in der Hoffnung nun Ruhe zu haben. Doch kaum ist Mikasa weg, sieht sie allerdings schon die nächste Person auf sie zu kommen. Weiblich, rotblonde Haare und ungefähr so groß wie sie. Kiddo denkt nach, denn sie glaubt die Frau zu kennen. Die ist doch in Levi´s Trupp, oder? Jedoch erinnert sie sich nicht an ihren Namen, irgendwas mit einem P. „Denise, oder?“, fragt sie mit einem freundlichen Lächeln, als sie bei Kiddo zum stehen kommt. Der Zombie bemerkt sofort das sie etwas in den Händen hält, ignoriert das aber erst

mal. „Nein, die ist duschen. Ich bin ihre Nichte.“, erklärt Kiddo. „Oh.“, kommt es von ihr und scheint kurz nach zu denken, ehe sie fortfährt. „Könntest du ihr dieses Paket übergeben?“. Neugierig schaut Kiddo das Paket an. Es ist relativ klein, sieht aber teuer aus. Bestimmt etwas aus den inneren Bezirken. Kiddo schaut sie dann wieder an. „Sicher. Soll ich ihr auch irgendetwas ausrichten?“, fragt sie die Frau. „Ja, bitte!“. Sie strahlt Kiddo an und überreicht ihr den kleinen Gegenstand. „Es ist von Kommandant Erwin. Er möchte sie für ihre Tapferkeit heute

belohnen.“, erklärt sie, worauf Kiddo kurz lächeln muss. Hanji hat wohl schon in hohen Tönen von ihrer Aktion erzählt. Irgendwie tun Kiddo die Leute Leid, die Hanji immer um sich haben. „Okay, ist so gut wie erledigt.“, meint Kiddo, worauf die Frau nickt und dann auch davon eilt. Der Zombie braucht auch nicht lange um ihre Tante zu finden, die etwas abseits in der Sonne hockt um ihre Haare zu trocknen. Denise merkt natürlich, das ihre Nichte auf sie zu kommt. Dazu muss sie nicht mal zu ihr schauen, sie hat schließlich eine sehr gute Nase. Jedoch blickt sie doch zu ihr, als sie bei ihr stehen

bleibt. „Hey, das ist für dich.“, kommt sie gleich zur Sache, während sie sich neben sie setzt. „Ah, und von wem ist es?“, fragt Denise und nimmt das kleine Paket an sich. „Von Erwin, als Belohnung weil du heute so tapfer warst.“ „Hanji hat das schon weiter erzählt? Man sollte ihr wohl besser nichts anvertrauen, was geheim bleiben sollte.“, meint die Vampirin kichernd und macht dann das Paket auf. Als sie sieht was drinnen ist, springt sie quietschend auf. Das erschreckt ihre Nichte, die sie geschockt an schaut. „Meine Fresse, warne mich doch vor

wenn du aus zuckst.“, meckert sie, was ihre Tante aber ignoriert. „Erwin ist echt der Beste, schau was ich bekommen hab.“, kommt es voller Freude von Denise, die ihr Geschenk zeigt. Es ist eine Schokoladen Tafel. „Ist sogar meine lieblings Sorte. Woher Erwin das wohl wusste?“, sagt Denise und bemerkt dann den Blick von Kiddo. „Du kriegst nichts davon ab.“, erklärt die Vampirin gleich ernst, da sie weiß das Kiddo ihr alles weg fressen würde. Darum haut sie damit auch ab und klettert auf einen Baum. Dort setzt sie sich auf einen Ast und fängt an die Schokolade zu futtern. „Erwin könnte mir so was ruhig öfter

schenken.“, sagt sie zu sich selbst und beobachtet fröhlich die Leute während sie isst. Ein bisschen ist Kiddo enttäuscht. Nicht nur weil Denise ihr nichts abgegeben hat, sondern auch, weil sie nicht vorher geguckt hat was in dem Paket war. Schließlich kriegt man Schokolade hier nur selten und wenn ist sie richtig teuer. Sie schaut nun zu dem Baum hoch wo sie ihre Tante ruhig essen sieht. Was für eine Reaktion Denise doch drauf hatte. Erst quietscht sie das Kiddo fast einen Herzinfarkt bekommen hätte und dann flüchtet sie auf einen Baum. Anscheinend hat ihr das Geschenk

wirklich gefallen. „Wenn Erwin ihr so was öfter schenkt, wird sie ihn deswegen noch heiraten nur um Schokolade zu kriegen.“, scherzt sie und kichert leicht. Jedenfalls ist Kiddo nun langweilig, weswegen sie sich um schaut. Sie entdeckt Connie und Sasha, die gemeinsam Grimassen ziehen und ein paar Leute schauen ihnen dabei zu. Die scheinen wohl ihren Spaß zu haben, aber den Zombie interessiert das eher weniger. Als sie ihren Blick von ihnen weg schweifen lässt, entdeckt sie Jean, der im Gras sitzt und irgendwas in ein Buch schreibt, oder malt. Na das ist doch schon eher was für Kiddo. Sie geht nun zu ihm und er scheint sie auch nicht zu

bemerken, bis sie vor ihm steht und ihn an spricht. „Oh, wen zeichnest du denn da?“, fragt sie als sie erkennt das er was zeichnet und versucht sich etwas vor zu beugen um etwas zu erkennen. Bevor sie jedoch erkennen kann was er zeichnet, schiebt sich eine Hand dazwischen und Jean funkelt sie genervt an. „Das geht dich gar nichts an, verzieh dich.“, meint er und richtet seinen Blick wieder auf das Buch. Er rechnet wohl damit das sie wieder geht, aber genau das tut sie nicht. Stattdessen schnappt sie sich schnell das Buch und dreht es zu sich um zu sehen was er da gezeichnet hat, oder besser gesagt wen. Als sie es

sieht, ist sie überrascht. „Denise?“, fragt Kiddo und Jean guckt ertappt. „Ich dachte du hasst sie.“, bemerkt Kiddo und muss grinsen als sie Jeans Gesicht sieht. Dieser Ausdruck ist echt Gold wert. Schnell fasst er sich aber wieder und schaut böse. „Na und? Ich zeichne Jeden mal, das nennt sich üben, dumme Gans.“, schimpft er und reißt das Buch wieder an sich und drängt sich unsanft an ihr vorbei. „Und erzähl deswegen ja nicht Dummes herum.“, raunt er bevor er wieder nach drinnen verschwindet. Vermutlich in sein Zimmer. Kiddo versteht nicht wieso er sich immer gleich so auf regt. Aber

Tatsache ist, das sie nun wieder nichts zu tun hat. Denise hingegen ist fertig mit ihrer Schokolade und schaut was die Leute so machen. Sie entdeckt Ymir und Christa die spazieren gehen. Vielleicht haben sie auch ein Date. Zu mindestens findet Denise das die Beiden gut zusammen passen würden. Danach wendet sie ihren Blick zu Reiner und Berti. Ja, sie nennt ihn so, da ihr sein Name sonst zu lange ist. Jedenfalls scheinen die Beiden zu trainieren. Was sie aber nicht wirklich interessiert also schweift ihr Blick ab, und bleib bei etwas kleinem hängen. Und zwar bei Levi....Der genau auf sie zu

kommt. Bei dem Baum bleibt er dann stehen und schaut zu ihr hoch. „Hey, komm runter, ich hab dir was zu sagen!“, ruft er zu ihr hoch. „Huch, Levi? Wo bist du denn?“, kommt es von ihr und tut dabei so als würde sie ihn nicht entdecken. Doch dann schaut sie zu ihm. „Ach, da bist du ja. Tut mir Leid, du warst so weit unten.“, sagt sie und verarscht ihn damit. Sie ist ja eigentlich kleiner als er, auch wenn es nur 2 cm sind. Trotzdem zieht sie ihn gerne damit auf. „Komm sofort runter, oder ich trete dich.“, droht er und verschränkt genervt die Arme vor der Brust. Sie springt nun

zu ihm runter und schaut ihn an. „Was gibt’s denn?“, will sie wissen und schaut ihn forschend an. „Nun, es kommt plötzlich, aber deine Einheit geht Morgen auf Expedition.“, erklärt er, was Denise kurz still werden lässt. Nicht das sie das stört, im Gegenteil sie ist gerne draußen. Doch es kommt schon etwas plötzlich und da gibt es schließlich auch noch was zu klären. „Kommt Erwin auch mit?“, will sie deswegen gleich wissen. Er ist schließlich ihre persönliche Blutbank, wäre blöd wenn sie für unbestimmte Zeit ohne Blut aus kommen muss. Nicht das sie es braucht, aber der Drang danach

bleibt. „Was willst du denn mit Erwin? Ich bin dabei, das reicht doch.“, meint Levi und schaut sie misstrauisch an. Er hat natürlich bemerkt, das sie immer mal wieder bei Erwin ist, jedoch weiß er nicht warum. „Sag mir einfach ob er mit kommt.“, drängt sie ihn, doch er schüttelt schließlich den Kopf. Etwas entsetzt schaut sie ihn an. „Ich muss weg.“, fügt sie hinzu und geht dann auch schon los. Sie muss zu Erwin und mit ihm reden, denn sie ist sich unsicher ob sie so lange den Drang zurück halten kann, bis sie wieder da sind.

Kapitel 6

Kiddo bemerkt das die Leute um sie herum unruhig werden. Sie versteht aber nicht warum. Deswegen versucht sie heraus zu finden, was die Ursache für den Lärm ist und entdeckt Levi. Aber der kann ja kaum der Grund sein um Trübsal zu blasen. „Was ist denn los mit allen?“, fragt sie Sasha die nur etwas entfernt von ihr steht. „Levi kam und teilte uns mit das wir Morgen auf Expedition gehen.“, antwortet sie mit etwas ängstlichem Blick. „So

plötzlich?“ „Mhm.“. Aus dieser Antwort kann Kiddo nicht aus machen was Sasha davon hält, aber da sie ruhiger ist als sonst, scheint sie nicht davon begeistert zu sein. Im Gegensatz zu dem Zombie, die sich einen Jubelschrei nicht verkneifen kann. „Yippie! Wir gehen auf Expedition!“, ruft sie und schüttelt der nächsten Person die Hand, die in dem Fall Bertholdt ist da Sasha sich verdrückt hat. „Freust du dich nicht auch?“, fragt sie ihn, während er verblüfft an ihr herab schaut. „Äh...Ja, ich glaube schon?“, kommt es von ihm eher unsicher. „Huh, wieso freut die sich denn so?“,

sagt Reiner der stehen geblieben ist, weil Bertholdt ihm nicht nach gekommen ist. „Weil sie lebensmüde ist.“, antwortet ihm Connie, der fast in sie rein gelaufen wäre, sich aber noch gefangen hat. „Nein, das nicht. Aber ich frage mich was Leute wie du im Aufklärungstrupp wollen, wenn sie nicht nach draußen wollen.“. Daraufhin fängt Connie an zu grinsen. „Ertappt.“, ruft er dramatisch und läuft dann schnurstracks weiter, und Reiner lacht. „Kiddo?“, meldet sich Bertholdt schüchtern zu Wort. „Kannst du meine Hand los lassen?“, fügt er hinzu. Sie hatte gar nicht

bemerkt, das sie noch immer seine Hand hält. „Sicher, aber nur weil du so nett fragst.“, sagt sie und lässt ihn los. Diesmal ist sie froh die Situation so gerettet zu haben und nicht so wie letztens als sie in ihn rein gelaufen ist. Kiddo bemerkt nun das Bertholdt immer noch neben ihr steht, obwohl Reiner schon weiter gegangen ist. Er sieht so aus als wollte er sie was fragen, darum wartet sie einfach mal darauf. „Freust du dich wirklich auf Morgen?“, will er wissen. „Sicher, ich bin froh mal wieder raus zu kommen und vielleicht was neues zu sehen.“, antwortet sie ihm. Der wahre

Grund ist das Expeditionen immer Tote bringen und Tote heißt auch immer das sie Nieren bekommen kann, aber das müssen die Anderen ja nicht wissen und sollen es auch nicht erfahren. Denise hingegen ist zwar froh auf Expedition zu gehen, aber andererseits, macht sie sich Sorgen. Auch wenn man es nicht glaubt, aber sie will die Abmachung mit Erwin nicht brechen, aber das könnte passieren wenn sie da draußen lange ist und der Drang kommt Blut zu trinken. Sie kann es zwar gut kontrollieren, aber irgendwann verliert jeder mal die Beherrschung. Darum stürmt sie in das Büro von Erwin, ohne

an zu klopfen. „Wir müssen reden!“, kommt es energiegeladen von ihr und schmeißt hinter sich die Tür zu. Doch obwohl sie sich gerade wie ein wildes Tier benimmt, lehnt sich der Blonde im Stuhl zurück und lächelt sie an. Er ist viel zu nett, Levi könnte sich von ihm mal etwas ab schauen. Die Vampirin tapst voller Elan zum Tisch, wo sie sich vor Erwins Stuhl drängt und sich vor ihm auf den Tisch setzt. Dabei verschränkt sie die Arme vor der Brust und schaut ihn wie ein trotziges Kind an. „Wieso kommst du nicht mit?“, fragt sie ihn und schmollt etwas als er leicht kichern muss. Anscheinend sieht sie

lustig aus. „Tut mir Leid, aber ich muss hier bleiben. Ich hab viel zu tun und wenn ich auch mit gehen würde, dann würden die Leute denken das etwas schlimmes passieren wird.“, antwortet er ruhig. Denise ist es völlig egal, was die Leute denken. Mal abgesehen davon das ihr dazu eine andere Lösung einfällt. „Dann lass Levi da und du kommst mit.“, meint sie schmollend, worauf er leicht seufzt. „Denise, ich würde gerne mit kommen.“, fängt er an, was sogar wahr ist. Er lässt sie ungerne da raus ohne auf sie auf passen zu können, obwohl er weiß das sie sich sicher gut verteidigen kann, aber

das möchte er ihr nicht direkt sagen. Auch wenn er gut mit Menschen umgehen kann, fällt es ihm doch schwer zu sagen was ihn beschäftigt. „Aber es ist wichtig das ich hier bleibe.“, fügt er dann hinzu und legt eine Hand auf ihren Kopf, den er leicht streichelt. „Ich weiß, das du dir Sorgen machst, wegen unserer Abmachung, aber ich bin mir sicher, das du nichts Dummes machen wirst. Du bist klug und hast viel Durchhaltevermögen, ich vertraue dir.“, sagt er und lächelt leicht. Denise weicht seinem Blick aus, weil er genau durchschaut hat, was ihr Sorgen macht. Und es macht ihr etwas Angst das er ihr

so vertraut, wo sie das doch nicht mal von sich selbst behaupten kann. Sie will ihre Abmachung nicht brechen, aber wenn es passiert wird er sie sicher hassen und das will sie nicht. Der Blonde merkt das er genau den Punkt getroffen hat, der sie beschäftigt und lässt seine Hand von ihrem Kopf, zu ihrer Wange wandern. Darauf hin schaut ihn die Vampirin wieder an, was er auch wollte. „Es wird alles gut gehen, da bin ich mir sicher. Und wenn du wieder kommst, kriegst du wieder Blut von mir und auch Schokolade.“, sagt er da er schon erfahren hat das sie sein Geschenk mochte. Ja, er weiß wie man so was aus kriegt. Denise muss kurz kichern und

seufzt dann. „Du weißt echt wie du mich bestechen kannst.“, sagt sie worauf auch er lächelt. „Also gut, ich gebe nun Ruhe. Aber Kiddo kriegt dann auch Schokolade wenn wir zurück sind, ja?“, fragt sie noch worauf er nickt. Wenn er die Vampirin damit glücklich machen kann, dann wird er auch ihrer Nichte was schenken. „Gut und Morgen früh kommst du nochmal zu mir. Dann kriegst du noch etwas Blut damit du fit für die Reise bist.“, meint er noch und darauf freut sie sich schon. Sie mochte Erwins Blut schon immer. Doch plötzlich platzt Levi ins Zimmer,

so wie Denise vorhin. Anscheinend will keiner mehr an klopfen. Er schaut die Beiden an und wirft die Tür hinter sich zu. „Ihr Beide sagt mir nun was ihr immer beredet.“, befiehlt er. Ist ja nicht so als würde ihm das was an gehen, aber anscheinend findet er das seltsam das Denise immer bei ihm ist. Sie fragt sich auch was er sagen würde, wenn er wüsste über was sie manchmal reden. „Wir haben über Vampire geredet.“, antwortet sie ihm deswegen einfach mal. Erwin schaut sie deswegen forschend an, versucht sich aber zurück zu halten. Levi hingegen ist kurz still, bis er eine Augenbraue hoch

zieht. „Über Vampire? Ihr denkt das es die wirklich gibt?“, will er wissen. Der Blonde will schon was sagen um das Thema zu beenden und auf was anderes zu lenken, aber da kommt ihm Denise zu vor. „Wieso nicht? Es gibt auch Menschen die zu einem Titan werden können, wie wir wissen. Wieso sollte es also dann Vampire, Zombies, Werwölfe und all diese Wesen nicht geben?“. Nach diesen Worten, schaut er sie an während er in seinem Kopf wohl nach den nächsten Worten sucht. „Wie auch immer, selbst wenn es sie gibt brauche ich nicht noch ein Monster um

mich herum.“, meint Levi und Erwin versucht das Ganze zu beenden, was aber ignoriert wird. „Die sind mindestens genau so schlimm wie Titanen. Sie töten schließlich auch Menschen, nur auf andere Art und Weise. Monster ist Monster.“, fügt der Dunkelhaarige noch hinzu. Eigentlich wollte Denise etwas darauf sagen, lässt es aber und blickt kurz runter. „Ich gehe dann mal, ich muss schließlich Morgen fit sein.“, sagt sie und hüpft von Tisch runter. „Denise, warte.“, versucht Erwin sie auf zu halten, da er spürt, das sie die Worte von Levi eben getroffen haben, auch wenn der Dunkelhaarige das nicht weiß.

Doch die Vampirin geht aus dem Raum und in ihr Zimmer. Erwin hingegen seufzt als sie weg ist, worauf Levi ihn an schaut. „Hab ich irgendwie was Falsches gesagt?“, fragt er, wobei es ihn schon wundert was nun los ist. „Äh, nein. Es ist nur, sie glaubt das es diese Wesen gibt und das sie nicht alle böse sind. Hat sie wohl nach denken lassen das du diese Wesen Monster nennst.“, antwortet Erwin der es so erklären will und so mit auch nicht verratet das Denise ein Vampir ist. „Glaubst du denn etwa an diese Wesen?“ „Ich behalte mir meine Meinung, aber mal zu was anderem. Das nächste Mal

klopfst du an wenn du rein kommst.“, sagt er, weil es ihn schon etwas gestört hat das er sie unterbrochen hat. Aber das würde er vor Levi niemals zugeben. In der Kantine gibt es heute Abend mehr Auswahl als sonst wie Kiddo fest stellen muss. Das liegt daran das es Morgen los geht und alle fit sein sollen. Sie ist eine der Letzten die zum Essen kommt, was ihr so nur recht ist, weil dann nicht mehr alles so voll ist. Der Zombie schaut sich nach ihrer Tante um, doch sie kann sie nicht entdecken. Vielleicht war sie schon hier, oder ist direkt ins Zimmer gegangen. Außer Eren und Mikasa kennt sie auch kaum einen der Anderen die

noch hier sind, weswegen sie überlegt sich zu ihnen zu setzen. Diese Entscheidung wird ihr aber abgenommen, als Eren sie entdeckt und sie zu sich winkt. Sie setzt sich zu ihnen und beginnt ruhig zu essen. „Na, wie war euer Tag so? Alles wieder fit bei dir Eren?“, will sie wissen, weil es ihr etwas zu still ist. „Ach, frag nicht.“, stöhnt der Junge. „Ich durfte den Nachmittag nicht aus dem Krankenflügel, obwohl schon alles verheilt war.“, beschwert er sich und Mikasa schüttelt leicht den Kopf. „Und bei dir?“, fragt sie das Mädchen. „Das Übliche.“, antwortet sie kurz und knapp. Wirklich sehr informativ.

„Die Expedition Morgen, freut ihr euch?“, will Kiddo wissen. „Oh ja.“, kommt es entschlossen von Eren. „Ich werde sie alle abschlachten.“, beschließt er. „Jeden einzelnen Titanen den ich sehe.“ „Du meinst, du rennst brüllend herum, schlägst um dich bis du keine Kraft mehr hast und Mikasa dich wieder retten muss?“, fragt Kiddo grinsend worauf Eren empört behauptet das er keine Hilfe bräuchte und die Titanen locker alleine besiegen könnte. Selbst Mikasa huscht ein Lächeln über die Lippen. „Du solltest öfter Lächeln, das sieht

niedlich aus.“, meint Kiddo zu ihr, worauf das Mädchen wieder eine monotone Miene auf setzt und sich den Schal ins Gesicht schiebt. Danach ist es ruhig und Eren schiebt sich das Essen rein, als hätte er seit einem Monat nichts gegessen, während Mikasa schon vor einer Weile fertig geworden ist und nur noch auf den Jungen wartet. „Wo ist eigentlich Armin?“, fragt Kiddo, der erst jetzt seine Abwesenheit auf gefallen ist. „Er geht mit Erwin noch einmal die geplante Route für die Expedition durch.“, antwortet ihr Mikasa da Eren den Mund voll hat. Kiddo weiß also wen sie an meckern kann wenn etwas schief

geht, nämlich Armin. Als sie dann fertig ist mit dem Abendessen, geht sie ins Zimmer. Da schon einige schlafen, versucht sie leise zu sein. Jedoch stolpert sie über Sasha die, warum auch immer am Boden schläft. Letztendlich krabbelt Kiddo dann in ihr Bett und braucht auch nicht lange bis sie ein schläft.

kapitel 7

Am nächsten Morgen, wacht Denise früh auf. Was daran liegt da sie ja noch zu Erwin will, bevor es los geht. Darum macht sie sich leise fertig und geht dann aus dem Zimmer. Sie geht zu Erwins Büro und weiß bereits das er auch da ist. Sie kann ihn riechen. Wie so oft geht sie ohne zu klopfen einfach rein und entdeckt den Blonden vor seinem Tisch, an dem er sich mit dem Hintern ab stützt. Als er sie sieht, legt er ein paar Papiere zur Seite und lächelt sie an. „Na, gut geschlafen?“, fragt er sie, worauf sie zu ihm geht. „Geht so....Hast du Levi gestern gesagt,

warum ich das Thema mit den Vampiren an gesprochen habe?“, will sie wissen, da sie sich Sorgen macht das Levi sie nun hassen wird. „Nein, wir haben schließlich eine Abmachung.“, antwortet er und erzählt ihr was er ihm gesagt hat. „Na ja, er hält mich so wieso für verrückt, also wird ihn das jetzt auch nicht wundern.“, meint sie und lächelt leicht. „Da könntest du recht haben. Aber jetzt kriegst du erst mal dein Blut, wie ab gemacht.“, sagt er worauf sie nickt und ihn anschaut. „Beug dich etwas runter, ich komme sonst nicht an deinen Hals.“, kommt es

etwas leise von ihr, da sie ungerne sagt das sie zu klein ist. Er kichert deswegen kurz, verkneift sich aber ein Kommentar zu ihrer Größe, mal abgesehen davon das er es eigentlich ganz niedlich findet das sie klein ist. Erwin beugt sich dann aber etwas runter und legt den Kopf zu Seite, damit sie leicht an seinen Hals dran kommt. Denise sucht sich eine passende Stelle und beißt zu. Diesmal trinkt sie etwas mehr als sonst, da sie ja eine Weile weg sein wird. Aber irgendwann lässt sie von ihm ab. Sie schaut ihn an und da er sie an lächelt, weiß sie wenigstens das sie nicht zu viel getrunken hat. „Wenn du wieder zurück bist, wartet dann die Schkolade auf dich. Und

natürlich auch für deine Nichte.“, sagt er und legt eine Hand auf ihren Kopf, den er streichelt. Sein Blick ändert sich etwas, er sieht nun etwas nachdenklich und besorgt aus. „Auch wenn du nicht so leicht sterben kannst und stark bist, pass da draußen bitte auf dich auf. Versprichst du mir das?“. Es verlangt es eher als das er sie fragt, aber sie nickt. „Ich verspreche es.“, sagt sie dazu, worauf er wieder lächelt. „Okay, dann geh nun was frühstücken. Du brauchst schließlich Energie.“, meint er, worauf sie sich verabschiedet und dann zur Kantine geht. Es sind schon einige Leute hier, vermutlich aber auch

nur, weil sie aufgeregt sind und kaum schlafen konnten. Denise holt sich jedenfalls mal was zu essen und setzt sich zu einem Tisch. „Aufstehen, ihr Faulpelze!“, hallt eine knallend laute Stimme durch das Zimmer in dem noch Kiddo und die Anderen schlafen. Sofort ist der Zombie wach, was ja auch kein Wunder ist bei dem Gebrüll. Sie braucht etwas um zu checken was los ist, bis sie Levi bei der Tür stehen sieht. Wobei sie sich fragt warum er sie alle weckt. „Ihr habt 10 Minuten. Besprechung beim Frühstück.“, verkündet er und für Kiddo hört es sich noch immer so an als würde

er schreien. Sie hätte nie gedacht das eine so kleine Person so laut schreien kann. Als er dann wieder weg ist, freuen sich sogar ein paar Mädchen das Levi sie geweckt hat und quietschen freudig. Kiddo würde sie am liebsten erschlagen, das sie am Morgen schon so drauf sind. Ja, Kiddo ist wirklich kein Morgenmensch. „Ack, ich fühle mich als wäre Jemand auf mich drauf getreten.“, kommt es von Sasha die sich mühselig auf rappelt. „Kiddo ist ja auch....“, fängt Ymir an, die wohl mit bekommen hat das der Zombie vor dem schlafen gehen über sie geflogen ist. „Du hast am Boden geschlafen, da ist es

kein Wunder.“, unterbricht Christa ihre Freundin und rettet Kiddo so mit. „Ich wollte dich ja wecken, aber du hast schon so tief geschlafen.“, sagt die Blonde noch, worauf Sasha das beschämt lachend bei Seite schiebt und sich dann fertig macht. Christa winkt Kiddo nun lächelnd zu, worauf sich der Zombie so vor kommt als wurde sie von einem Engel gerettet. Gemeinsam mit den Anderen geht sie dann 10 Minuten später zur Kantine und das Frühstück scheint, wie gestern Abend, heute üppiger aus zu fallen. Kiddo nimmt sich ein paar Sachen und entdeckt dann ihre Tante, die schon

wacher als die Anderen aus sieht. Sie muss wohl schon eine Weile wach sein. Jedenfalls geht sie zu ihr und setzt sich neben sie. Als dann alle da waren und essen, beginnt Erwin schon mal mit der Einführung. Gemeinsam mit Levi erklärt er die Formationen und wer welche Position haben würde. Zur Sicherheit wurden dann auch noch mal alle Bedeutungen der Signalfackeln erklärt. Bestimmt schafft es Kiddo sich das zu merken, auch wenn sie dazu neigt Dinge zu vergessen. Nachdem Erwin und Levi fertig sind, meldet sich auch Hanji zu Wort, die bis eben geschwiegen hat. Viel zu sagen hat sie ja nicht, zu mindestens nichts das was von Bedeutung hätte. Das

Meiste ist so wieso nur an Eren gerichtet, also ist er der Einzige der ihr zu hören sollte. Kiddo ist jedenfalls gespannt, was in den nächsten Tagen alles so passiert. Im Gegensatz zu ihrer Tante, die sich bei all dem Gerede total langweilt. Sie hätte ja eigentlich auf passen sollen, aber es hat sie nicht wirklich interessiert was da erzählt wurde. Mal abgesehen davon das sie so wieso tun wird was sie will. Sie ist ja sehr froh als die Besprechung vorbei ist und alle einfach nur mit ihrem Essen beschäftigt sind. Sie schaut dann zu Erwin, der ihr zu zwinkert und dann raus geht. Levi der das gesehen hat, schaut verwirrt, was Denise leicht zum grinsen

bringt. Nach dem Essen packt dann jeder seine Sachen und sattelt sein Pferd. Bis jetzt hat das Pferd von Denise immer noch keinen Namen. Ob es sich überhaupt aus zahlt ihm einen Namen zu geben? Da draußen könnte es drauf gehen, oder verschwinden, dann bringt auch der Name nichts. Jedenfalls wartet sie dann mit dem Pferd auf ihre Nichte. Sie fragt sich was die wohl wieder mal so lange macht. Wie immer ist Kiddo zu spät etwas eingefallen. Etwas das sie dringend machen muss, bevor es los geht. Sie schleicht sich zu den Lagerräumen und schlüpft in einen rein, als gerade keiner

hin guckt. In dem kleinen Lagerraum befindet sich nichts besonderes, nur leere Gläser, Kisten und so weiter. Aber genau das braucht Kiddo, leere Gläser, von denen sie sich gleich einige einsteckt. Als sie diese dann hat, läuft sie schnell zum Stall um ihr Pferd fertig zu machen und zu den anderen zu stoßen. „Wird ja auch Zeit.“, sagt ihre Tante zu ihr und sie merkt das Levi ihr giftige Blicke zu wirft. Anscheinend hat sie doch etwas lange gebraucht. Als dann alle da sind, geht es auch schon los. Denise bemerkt das Erwin auf einer Seite steht und ihr zuwinkt. Sie winkt lächelnd zurück und dann reiten auch schon alle los. Draußen an gekommen sagt Levi zu

allen was, aber Denise hat das nicht mit bekommen, was sie aber auch nicht sonderlich zu stören scheint. Anscheinend bleiben erst mal alle zusammen, erst später werden sie sich in Gruppen auf teilen. Die Vampirin schaut sich um und sieht das einige ziemlich ängstlich schauen und das obwohl es erst los ging und nicht mal Titanen in der Nähe sind. Sie fragt sich echt wie die überleben sollen wenn sie sich so ins Hemd machen. Na ja, aber sie merkt das sich wohl ihre Nichte freut. Vermutlich weil sie bestimmt Nieren sammeln will von den Leuten die drauf gehen. Aber bei sammeln, fällt ihr etwas ein. Sie reitet zu ihr und deutet ihr das sie langsamer

reiten soll, so das sie hinten keiner mehr hören kann. Als das geschafft ist schaut sie ihre Nichte an. „Deine Gläser klimpern, das solltest du ändern. Wenn die Anderen das mit kriegen fragen die sich sicher warum du die mit hast“, sagt Denise dann. Kiddo drückt ihr dann die Zügel ihres Pferdes in die Hand, das es ihrem brav folgt. So kann sie das so lange anders verpacken. „Na Kiddo, was war in letzter Zeit so los bei dir? Hatten ja irgendwie kaum Zeit uns zu unterhalten.“, meint die Vampirin, während Kiddo fluchend versucht die Gläser so zu verstauen das sie nicht mehr klimpern. Doch als sie die Frage ihrer Tante hört, nimmt sie die Zügel wieder

an sich und überlegt mal eben. „Hm, ich war auf Nierenjagd, hab aber nichts gefunden außer Christa die Nachts nach Ymir gesucht hat. Bin über Sasha geflogen, bin in Bertholdt rein gelaufen und hab Brot geklaut, das Übliche halt.“, erzählt sie was ihre Tante kurz schmunzeln lässt. „Außerdem hab ich Mikasa beim Lächeln erwischt.“, fügt sie super Stolz hinzu, worauf Denise meint das das wohl ein Zeichen auf den Weltuntergang sein muss. „Du kannst übrigens froh sein das du heute schon früher auf warst. Wir wurden nämlich vom Kampfzwerg geweckt.“, sagt Kiddo worauf ihre Tante

schadenfroh lächelt. „War bestimmt ein schöner Morgen, hm?“ „Ich schwöre, der schreit so laut wie ein Titan.“ „Ein sehr kleiner Titan.... Ein mini Titan.“, kommt es von ihrer Tante, worauf Beide lachen müssen. Eine Weile danach sind sie stillt, da sie wohl bald die Gruppen bilden werden und alle ein wenig auf geregt werden. Später werden die Zwei wohl kaum noch zum reden kommen, darum nutzt Kiddo jetzt noch die Chance. „Wusstest du eigentlich das Jean zeichnen kann?“ „Ja, seine Mutter hat mir da was erzählt.

Wieso?“, will ihre Tante wissen. „Ach, hab ihn nur dabei entdeckt wie er Jemanden skizziert hat. Rate mal wen?“ „Mikasa?“. Was wohl das logisch ist das zu denken. „Nein, versuch es nochmal.“ „Ja, keine Ahnung.“, sagt ihre Tante während sie mit den Schultern zuckt. „Ein Pferd vielleicht?“, schlägt die Vampirin vor, worauf ihre Nichte kurz lachen muss. „Nein, nochmal.“ „Jetzt sag doch schon.“ „Na gut. Er hat dich gezeichnet.“, verratet sie ihr, worauf Denise eine Augenbraue hoch zieht und skeptisch

schaut. „Sicher das du richtig hin geguckt hast, Kiddolein?“, fragt sie deswegen nach. „Kiddo, nicht Kiddolein. Und ja, er hat echt komisch reagiert und meinte er zeichnet jeden mal zum üben.“, erklärt der Zombie. „Ach ja, wie war es eigentlich bei seiner Mutter so? Du hattest sie ja nach Hause gebracht.“, bemerkt Kiddo. Doch bevor Denise antworten kann, fällt ihr noch etwas ein. „Oh und was ist mir dir und Erwin? Seid ihr ein Paar? Du bist oft bei ihm und ein Geschenk hast du auch bekommen. Ich meine krass, krallst dir einfach mal den Kommandant.“, plappert sie drauf los,

worauf Denise ihr deutet leiser zu sein. Schließlich muss das keiner mit bekommen. Als Denise es geschafft hat sie zu beruhigen, schaut sie das ja keiner in der Nähe ist und das jetzt hören kann. Danach kratzt sie sich kurz am Hinterkopf. „Tja weißt du, das mit Erwin ist so eine Sache.“, fängt sie an und seufzt dann leicht. „Sag schon, bist du mit ihm zusammen? Wenn ja ist das okay.“ „Nein, ich bin nicht mit ihm zusammen. Es ist so.... Er weiß das ich ein Vampir bin.“, verkünde Denise schließlich worauf ihre Nichte sie geschockt an

schaut. „Bist du wahnsinnig?! Woher weiß er das?! Hast du ihm das gesagt?!“, brüllt sie weswegen die Vampirin ihr den Mund zu halten muss. Die Anderen blicken kurz zu ihnen, wenden aber recht schnell den Kopf wieder ab. „Kiddo, du blöde Nuss. Kreisch hier nicht so herum.“, meckert Denise mit ihr und nimmt wieder ihre Hand von Kiddos Mund. „Jetzt sag schon, woher er das weiß. Und wieso hält er dicht?“, will Kiddo wissen was auch verständlich ist. Denise erzählt ihr nun wie es dazu kam und das sie eine Abmachung mit ihm hat. Und das er praktisch ihre Blutkonserve ist und so

weiter. „Verstehe, darum wolltest du das er mit kommt. Du willst dich an die Abmachung halten.“, kommt es von Kiddo worauf ihre Tante nickt. „Das ist zwar eine Sache die mich stört, aber zu was Anderem. Das da, stört mich auch.“, meint die Vampirin und deutet zu Levi. „Der stört fast Jeden.“, meint der Zombie. „Ja schon, aber er beobachtet mich glaub ich. Letztens als ich bei Erwin war, kam er rein gestürmt und wollte wissen über was wir reden. Ich hab ihm gesagt das wir über Vampire reden um zu erfahren was er darüber denkt. Na ja, er meinte

das er nicht noch mehr Monster um sich braucht also wäre es mir lieber wenn er nichts von mir erfährt. Denn ich bin mir sicher das er mich umbringen würde.“, erklärt Denise und seufzt. Irgendwie trifft es sie immer noch etwas das er sie als Monster bezeichnet hat, auch wenn er das ja nicht weiß. „Dann sollte ich wohl auch besser auf passen. Wenn der mich Nieren sammeln sieht, kommt das sicher nicht gut an.“, fügt Kiddo hinzu, worauf Denise nickt. Das Ganze ist etwas anstrengend, aber irgendwie werden die Beiden schon damit klar kommen. Doch jetzt will Denise das Thema wechseln. „Komm mit Kiddo.“, sagt sie und reitet

mit ihr zu Jean, der sie gleich genervt an schaut. „Hey, du hast mich also gezeichnet, ja?“, fängt sie grinsend an, worauf er gleich zu Kiddo schaut. „Kiddo!“, faucht er sie an, worauf die Vampirin kichern muss. Sie wusste das er so reagieren würde. Er regt sich wirklich immer viel zu schnell auf.

kapitel 8

Kiddo schaut geschockt zu ihrer Tante und fragt sich innerlich wieso sie ihm das gesagt hat. Doch dann schaut sie reuevoll zu Jean, der aus sieht als wollte er sie gleich vom Pferd schmeißen. „Musst du, dämliche Kuh, immer alles rum erzählen?“, giftet er, worauf sie abwehrend die Hände hebt. Was nebenbei keine so gute Idee war, weil sie fast vom Pferd gefallen wäre. „Hey, die Einzige die davon weiß ist Denise und sie hat ja auch irgendwie Recht dazu.“, meint Kiddo aber das scheint für den Jungen noch lange nicht das Ende der Diskussion zu

sein. „Auf das scheiß ich, es geht darum das du deine Klappe nicht halten kannst.“. Jean starrt sie böse an und Kiddo schluckt. Er ist anscheinend wirklich sehr böse auf sie. „Was denn? Die Skizze war doch schön, dafür musst du dich nicht schämen.“, versucht sich der Zombie aus der Situation zu retten. Dabei schaut sie dann Hilfesuchend zu ihrer Tante. Diese bemerkt ihren Blick zwar nicht, wollte aber anscheinend so wieso etwas zum Gespräch beitragen. „Wenn wir zurück sind will ich es sehen.“, kommt es von Denise. Jean, der eben noch Kiddo angiften wollte, schaut

nun verdutzt zu Denise und zieht eine Augenbraue hoch. „Ich meine die Skizze, du dumme Nuss.“, sagt sie als er wohl nicht begreift was sie meint. „Äh, sicher.“, meint er dazu etwas unsicher. „Und wehe du hast mich verunstaltet.“, fügt sie noch hinzu, worauf Jean genervt die Augen verdreht. Kiddo findet es schon interessant wie schnell sie seine Emotionen beeinflussen kann. Eben war er noch sauer und jetzt ist er wieder ruhig. Der Junge wechselt seine Emotionen öfter als seine Unterhosen. Bevor die Drei jedoch weiter reden können, werden sie von Levi

unterbrochen. Anscheinend sollen sie sich nun in Gruppen auf teilen. Denise schaut gleich zu ihrer Nichte und seufzt, weil sie ihr deutlich an sieht das sie mal wieder nicht weiß wo sie hin muss. „Du bist mit Jean, Eren, Hanji, Levi und mir in einer Gruppe.“, sagt sie deswegen zu ihr, worauf sie ertappt guckt. „Das wusste ich, ich hab mir nur überlegt was ich jetzt gerne essen würde.“, meint Kiddo weswegen Denise kurz lächeln muss. Die Drei und ein paar Andere, dessen Namen sie nicht kennen, reiten zu ihrer Gruppe, wo Levi sie gleich genervt an schaut und meckert das sie so lange gebraucht haben. „Meine Güte, wir sind ja nun da.“, sagt

Denise etwas genervt was ihn sauer schauen Lässt. Die Vampirin erwidert seinen Blick, worauf dann nur ein „Tzz.“, von ihm kommt und er es dabei belässt. Levi reitet dann vor ihnen und so wie es aus sieht scheint es in einen Wald zu gehen. Während sie da durch reiten, ist es sehr still, was Denise etwas wundert, da ja Hanji dabei ist und die eigentlich nie, die Klappe hält. Und da ihr langweilig ist, versucht sie mal ein Gespräch zu beginnen. „Hey Hanji? Hast du dich schon mal gefragt wieso Titanen den Menschen so ähnlich sehen?“, fragt sie die Frau deswegen. „Ich meine, da wir wissen das Eren zu

einem Titan werden kann, wer sagt dann das nicht alle Titanen Menschen sind?“, fügt sie hinzu. Levi blickt kurz zu ihnen, anscheinend findet auch er das etwas interessant. Aber so wie er und Hanji schauen, haben sie wohl noch nie daran gedacht. Dabei sollte das eigentlich logisch sein. Jedenfalls fängt Hanji nun an die verschiedensten Theorien an zu erläutern ob das stimmen kann, oder nicht. Auch wenn das Denise nicht interessiert, ist es jetzt nicht mehr so ruhig. Doch nach einiger Zeit fällt der Vampirin etwas auf. Sie riecht etwas, was sie sofort alarmiert. „Levi, wir müssen stehen bleiben, oder die Richtung ändern.“, ruft sie ihm zu,

worauf er sie mit dem -Bist du blöd? - Blick an sieht. Manchmal würde sie ihn echt gerne schlagen, aber dazu kommt sie ja vielleicht irgendwann. Jetzt ist es wichtig das er einmal auf sie hört. „Ich meine es ernst, Levi“, sagt sie streng. Dabei bewegt sie ihr Pferd dazu stehen zu bleiben, was auch einige Andere machen. Darunter auch Kiddo und Jean. Levi reitet jedoch weiter mit den Anderen. Kurz darauf zischt ein Titan hinter einem Baum hervor und packt sich zwei Männer. Die hätten wohl besser auf Denise hören sollen. Aber immerhin erledigt Levi das Ding, auch wenn das den Männern nun nichts mehr bringt, denn die wurden vorher

gefressen. Nun reiten die Anderen wieder zu ihnen. „Levi, es sind hier noch mehr von ihnen, wir müssen den anderen Gruppen Bescheid geben.“, sagt sie, worauf er sie misstrauisch anschaut. Er fragt sich sicher woher sie das weiß, behält seinen Gedanken aber für sich und nickt. Er befiehlt Hanji ein Signal zu geben, was sie auch gleich tut. Danach soll Denise vorne bei Levi bleiben, um die Titanen zu melden von denen sie etwas mit bekommt. Immerhin ist ihr so nicht langweilig und sie hat was zu tun. „Woah, ich bin in der Elite Truppe.“, wispert Kiddo zu sich selbst. Bis auf Jean und ein paar Anderen mal

abgesehen. Aber mit Levi, ihrer Tante, von der sie ja weiß wie stark sie ist, Titan Boy sind sie ja fast unzerstörbar. Na ja, man kann es zu mindestens hoffen. Wobei jetzt noch zwei Männer am Leben wären, wenn Levi nicht so stur gewesen wäre. Aber immerhin hört er Denise jetzt zu wenn sie was sagt, was Kiddo wirklich freut. Denn sie weiß ja, das die Nase ihrer Tante ziemlich gut ist, daher vertraut sie auf sie mehr als auf den mini Titan. Denise und Levi bilden so mit nun die Führung und dadurch finden sie recht gut eine Route, wo sie nicht all zu vielen Titanen begegnen. Die anderen Gruppen haben vermutlich nicht so viel Glück, aber irgendwie werden sie schon zurecht

kommen. Kiddo beobachtet den Himmel, den man nur wenig durch die Baumkronen durch sieht. Noch etwa 5 Stunden bis zur Dämmerung und weitere 2 Stunden bis es richtig dunkel ist. Insofern Levi eine Pause zu lässt und die Titanen nicht mehr aktiv sind, könnte der Zombie dann Nieren sammeln gehen. „Pass auf!“, ruft Jemand in ihrer Nähe, was sie aus den Gedanken reißt. Nur knapp entkommt Kiddo dem gigantischen Fuß, der neben ihr auf den Boden kracht. Jedoch wiehert ihr Pferd auf und wird panisch. Sie überlegt ob sie ab springen soll um den Titanen zu erledigen, sie will aber auch nicht das ihr Pferd davon läuft. Die Wahl wird ihr aber abgenommen als

ihr Pferd auf bockt und sie abwirft. Sie rappelt sich wieder auf, da sie nicht wirklich von dem Titan gefressen werden will. Sie sucht nach einem passenden Baum und befördert sich da hoch damit der Titan sie nicht erwischt. Danach visiert sie seinen Nacken an um ihn zu erledigen, doch es flitzt Jemand an ihr vorbei und schon fällt der Titan zu Boden. „Hey....Das war meiner.“, meckert sie und schaut wer sich ihr Opfer geschnappt hat. „Zu langsam.“, kommt es grinsend von Jean, der schon zum nächsten flitzt. Aber das will Kiddo nicht auf sich sitzen lassen. Wenn er einen Wettbewerb haben

will, dann kiegt er den auch. Mittlerweile werden es mehr Titanen wie Denise feststellen muss. Denn es fällt ihr langsam schwer, jeden Einzelnen durch den Geruch wahr zu nehmen. Und hier im Wald kann sie sich nicht nur auf ihre Augen verlassen. „Levi, wir sollten aus dem Wald raus. Es werden hier zu viele.“, meint sie worauf er das Kommando gibt, aus dem Wald raus zu reiten. Sollte man getrennt werden, soll man zu einer anderen Gruppe dazu stoßen. „Eren, du siehst zu das du bei Levi bleibst, verstanden?“, befiehlt die Vampirin eher als das sie fragt. Er jedoch

nickt brav und heftet sich wie eine Klette an Levi. Denise sorgt dafür das so viele wie möglich ihnen folgen können ohne gefressen zu werden, bis sie Jean und Kiddo sieht, die wohl so etwas wie einen Wettbewerb machen. Sie springt vom Pferd und hieft sich zu ihnen hoch. „Hey! Hört auf euch hier zu messen! Ihr sollt aus dem Wald, verdammt!“, schimpft sie mit den Beiden. Doch plötzlich taucht ein Titan hinter Jean auf, was er erst dann bemerkt als die Vampirin ihn weg schubst und selbst gepackt wird. Der Titan drückt so fest zu, das sie spürt wie eine Rippe bricht, weswegen sie auf schreit. Obwohl sie ein Vampir ist, kann man sie genau so leicht

verletzen wie einen Menschen, nur das ihre Wunden eben schneller heilen. Der Titan versucht nun sie in den Mund zu stopfen, wobei sie froh ist das es mit den Beinen voran ist, so stemmt sie sich mit den Beinen gegen seine Zähne. Danach schneidet sie ihm so gut es geht ins Handgelenk, worauf sie fallen gelassen wird. Unsanft landet sie auf dem harten Boden, wo sie noch mal auf schreit, weil das der gebrochenen Rippe gar nicht gut tut. Sie versucht auf zu stehen, was aber nicht gut klappt und es ist mal gar nicht gut das der Titan auf sie zu kommt. Kämpfen wird wohl nicht so leicht, aber einfach fressen wird sie sich auch nicht lassen. Doch dann zischt Levi an ihr

vorbei und erledigt ihn. Etwas erleichtert atmet Denise aus und ruft ihr Pferd zu sich. Levi kommt dann zu ihr und will ihr rauf helfen. „Ich schaff das schon, sie zu das alle raus kommen.“, sagt sie etwas außer Atem und schwingt sich aufs Pferd. Sie reitet dann weiter und muss fest stellen, das reiten mit gebrochener Rippe scheiße weht tut. Sie ist froh als sie dann endlich aus dem Wald raus sind und sich vom Wald entfernen. Auf einer großen Fläche wo gute Übersicht über das Gebiet herrscht, hält Levi die Gruppe an. Um zu sehen wer aller noch da ist und ob die anderen Gruppen in der Nähe sind. Denise jedoch kümmert das alles gerade

weniger, ihr wird schwindelig und sie kann sich kaum aufrecht halten. Das führt auch dazu das sie vom Pferd fällt. „Denise!“, hört sie ihre Nichte rufen, die zu ihr gelaufen kommt und sie auf den Rücken dreht. Auch Hanji und ein paar Andere kommen zu ihr. Hanji zieht ihr Hemd am Bauch hoch und alleine am Blick sieht man schon das ihr was nicht gefällt. „Das ist gar nicht gut.“, kommt es von ihr und legt alles was sie an Medizin und Utensilien dabei hat, neben sich. „Was? Was ist nicht gut?“, fragt Levi der bei ihnen steht. „Auf ihrem Bauch bildet sich ein dunkler Fleck. Sie blutet innerlich. Wenn das

nicht gestoppt wird, sieht das nicht gut für sie aus.“, erklärt sie, was selbst den mini Titan verstummen lässt. Okay, als Vampir wird sie nicht daran sterben, das Blut würde sich nur sammeln und irgendwann sich selbst ab bauen, auch wenn das dauern würde. Das was Denise mehr beschäftigt ist die Rippe. Wenn die falsch zusammen wächst, was schnell gehen wird, muss sie die wieder brechen um sie richtig zusammen wachsen zu lassen. Aber erstens kann sie das selbst nicht, da sie keine Ahnung von solchen Dingen hat und zweitens würde zu mindestens Hanji schnell checken das etwas mit ihr nicht stimmt. „Ich kann ihr mit einer Spritze etwas das

Blut entfernen, aber ich müsste es nähen, was ich hier nicht kann. Vor allem brauche ich das Betäubungsmittel das leider eine andere Gruppe hat, denn ich muss eine OP machen um das wieder hin zu kriegen.“, sagt Hanji und überlegt wie sie das so lange hin kriegt bis sie an einem sicheren Ort sind. „Hanji? Kannst du Knochen zurecht rücken?“, fragt Denise sie leise. Man merkt ihr durchaus an, das sie sehr schwach ist. „Ja schon, aber wieso fragst du?“ „Weil eine Rippe gebrochen ist und du das jetzt richten musst. Es ist wichtig. Darum schneid mich jetzt auf.“ „Hast du sie noch alle? Ohne

Betäubungsmittel wird das höllisch weh tun.“, meint nun Levi dazu, der grimmiger guckt als sonst. „Er hat recht, das geht nicht.“, fügt Hanji hinzu. Denise seufzt und schnappt sich ein Skalpell das bei den Sachen neben Hanji liegt und atmet dann noch mal ein und aus. Danach setzt sie das Messer an und schneidet sich selbst auf, auch wenn sie dabei auf schreit und zittert, was das schneiden nicht ganz einfach macht. „Hör auf!“, kommt es entsetzt von Levi der ihre Hände fest hält und ihr das Messer weg nimmt. „Hanji, mach jetzt, den Rest kann ich nicht.“, keucht Denise erschöpft und mit

schmerzverzerrtem Gesicht. Hanji zögert, aber da sie nun mal schon aufgeschnitten ist, beschließt sie zu tun was sie kann. „Kiddo, Jean und Levi, haltet ihre Arme und Beine fest.“, sagt sie schließlich, da sie ungerne geschlagen werden will wenn es zu weh tut. Kiddo hält nun die Hände ihrer Tante fest, während Jean und Levi das bei ihren Beinen tun. Hanji zögert noch mal kurz, fängt dann aber an die Rippe zu richten, was natürlich dazu führt das Denise schreit und sich etwas krümmt. Wäre ein Wunder wenn sie das nicht tun würde. Hanji versucht so schnell wie möglich zu machen, damit sie die Schmerzen nicht so lange ertragen muss. Und als die Rippe wieder gerade

ist, wird Denise auch bewusstlos. Danach näht Hanji es noch schnell was jetzt nicht perfekt ist und die Nähte sicher wieder auf gehen. Aber jetzt müssen sie erstmal schnell weiter und so bald sie beim Stützpunkt sind, wird Hanji die Nähte neu machen und sich um alles kümmern. Jedenfalls ist erst mal die Blutung gestoppt und das würde ihr Zeit verschaffen. Levi nimmt die Bewusstlose nun hoch und bringt sie zu Eren der sie auf ihrem Pferd mit nehmen soll. Natürlich guckt der Junge ängstlich als er die blasse Frau in den Armen von Levi sieht. Doch er hört auf das was ihm gesagt wird und alle reiten weiter. Kiddo macht sich große Sorgen um ihre Tante,

denn so hat sie sie noch nie gesehen.

kapitel 9

Kiddo ist froh, als sie den Stützpunkt erkennen kann. Denn nachdem Denise bewusstlos geworden ist, verschlechterte sich die Lage erheblich. Levi hatte Schwierigkeiten alle Gruppen zu warnen, was mehrere Verluste einbrachte. Die Pferde so wie die Soldaten waren erschöpft und es gab Verletzte die schnell Zuwendung brauchten, aber das nicht vor Ort ging. Für jeden Einzelnen konnte man nicht an halten. Denise war eine Ausnahme da sie so wieso auf die anderen Gruppen gewartet haben und versucht haben die Lage zu koordinieren. Da konnte Hanji sich so lange um sie

kümmern, auch wenn das nicht lange ging. Und mal abgesehen davon war der Zustand von Denise kritisch, was es ja immer noch ist. Kiddo denkt an den Moment an dem ihre Tante ohnmächtig wurde. Das zeigte nur wie schlimm das für sie war. Schmerzen und der Blutverlust, das hat selbst sie mit genommen. Doch als sie nun bei dem Stützpunkt an kommen, kann man die Erleichterung deutlich spüren. Levi verteilt Kommandos was nun zu tun ist und der Versorgungstrupp kümmert sich um die Verletzten. Der Zombie sieht wie Hanji zu Eren geht und ihm Denise ab nimmt und zu einem Raum zu steuert. Jean und Kiddo wollen ihr folgen, doch

Hanji schüttelt den Kopf. „Ihr bleibt draußen, ich muss mich konzentrieren.“, sagt sie in einem Ton der keine Widerworte zu lässt und verschwindet dann mit Denise im Raum. Jean fängt an zu fluchen, doch Kiddo versucht ruhig zu bleiben. Suchend schaut sie sich nach ihren anderen Freunden um und stellt zufrieden fest das es ihnen gut geht. Klar, Wunden, Kratzer und Müdigkeit waren sicher da, aber das werden sie überleben. Auch die Wunden von Denise werden heilen, so mit versucht sich Kiddo damit zu beruhigen. Vermutlich sogar schneller als die Kratzer der anderen, auch wenn sie sich nicht sicher ist, wie sich der Blutverlust

dabei aus wirkt. „Verdammt.“. Jean der seine Zähne zusammen knirscht, schlägt mit der Faust gegen die Wand, worauf Kiddo zusammen zuckt. „Komm mal runter.“, meint sie und schaut ihn mit großen Augen an. „Komm mal runter?“, fragt er zischend. „Hätten wir verdammt nochmal auf gepasst wäre sie jetzt nicht in dieser Lage. Du bist genauso daran schuld wie ich, falls dir das nicht klar ist.“, meint er kalt und Kiddo wird still. Aus Angst und Stress hatte sie bis eben noch gar nicht darüber nach gedacht, aber er hat recht. „Wenn du dir selbst, oder mir die Schuld daran gibst, ändert das auch nichts

mehr.“. Ja, Kiddo fühlt sich auch schuldig, weil sie sich mit Jean messen musste. Aber hier die Wände ein zu schlagen bringt auch nichts. „Mach dich lieber nützlich und hilf bei der Versorgung der Verletzten.“, fügt sie hinzu, worauf er kurz zu überlegen scheint. Macht sich dann aber auf den Weg. Gut so, das Letzte was Denise brauchen kann, wenn sie auf wacht, ist ein schuld geplagter Jean. Wobei.... „Warte!“, ruft Kiddo ihm nach und packt ihn am Arm bevor er weg gehen kann. „Wenn du dich wirklich so schuldig fühlst, warte hier mit mir. Ich glaube du kannst Denise bei einer Sache helfen wenn sie wach wird.“, meint Kiddo.

Auch wenn Denise das nicht passen wird, weil sie ja eine Abmachung mit Erwin hat, ist es ihrer Nichte klar, das sie Blut brauchen wird. Nicht nur um wieder zu Kräften zu kommen, sondern auch damit ihre Wunden besser heilen. Und Jean wird vermutlich weniger Probleme machen als zum Beispiel Levi. Aber erst mal muss sie der Pferdefresse das alles so erklären, das er es auch versteht und sie muss ihn dazu bringen die Klappe zu halten. „Sie ist nun stabil.“, hören sie dann aber Hanji die aus dem Raum kommt. „Wartet noch ein bisschen und dann könnt ihr zu ihr.“, fügt sie noch hinzu und widmet sich dann anderen

Verletzten. Als Denise langsam auf wacht, muss sie erst mal feststellen das sie weich liegt. Vermutlich in einem Bett. Dabei gibt es außerhalb der Mauer so was ja eher weniger. Und da fällt ihr auch ein was passiert ist und schreckt hoch, was sie aber gleich zusammen zucken lässt, weil ihre Verletzung schmerzt. „Schon gut, bleib liegen. Du bist in Sicherheit.“, meldet sich Jean der sie wieder dazu bewegt sich hin zu legen. Die Vampirin schaut ihn schwach an und entdeckt dann auch ihre Nichte neben ihm. Sie sitzen neben dem Bett und sie ist froh das es den Zwei gut geht. Danach

schaut sie sich um. „Wo sind wir?“, will sie wissen. „Wir sind beim Stützpunkt. Du kannst dich also erst mal erholen.“, antwortet ihr Kiddo. Denise atmet erleichtert aus und schaut kurz zu Jean. Sie schluckt kurz und blickt dann lieber weg. In diesem Zustand ist der Drang nach Blut noch schlimmer als sonst. Frauen hätten kein Problem, aber bei Männern sieht das anders aus, da Denise ja nur von Männern trinkt. Das hat sie sich nicht so aus gesucht, sie verträgt nur Blut von Männern. Sie weiß selbst nicht wieso das so ist. Aber jetzt gerade wünscht sie sich das Jean lieber raus geht, sie will ihn nicht an

fallen. „Tut uns Leid, wegen uns bist du in dieser Situation gelandet.“, meint der Junge und schaut schuldbewusst runter. Die Vampirin schaut zu ihm. „Er hat Recht, es ist unsere Schuld.“, fügt Kiddo hinzu, weswegen Denise leicht seufzt. „Hört auf so was zu sagen.“, kommt es leise von Denise. Sie ist erschöpft und es ist anstrengend für sie zu reden. „Aber es ist doch wahr. Wegen uns wärst du fast gestorben.“, sagt Jean und verflucht sich innerlich selbst. „Das streite ich nicht ab, ihr macht einem nur Ärger. Aber es wäre schlimmer für mich gewesen wenn einer von euch

gestorben wäre.“, meint Denise worauf die Beiden sie überrascht an schauen. Kiddo versteht es ja, die Beiden hatten ja immer nur sich, also kann sie verstehen wie ihre Tante darüber denkt. Aber Jean wundert sich schon, denn eigentlich dachte er das sie ihn nicht aus stehen kann. „Ich dachte du würdest mich hassen.“, kommt es deswegen von ihm. „Nur weil ich dich immer ärgere heißt das nicht das ich dich hasse.“, erklärt sie und verzieht etwas das Gesicht, weil die Wunde schmerzt. „Du...Du bist ein Idiot der sich leicht auf regt....Das finde ich lustig...Darum ärgere ich dich, aber auch unter

Freunden ärgert man sich.“, fügt sie hinzu und muss immer mal wieder unterbrechen, weil die Wunde echt weh tut. Anscheinend lässt das Schmerzmittel nach. Und langsam fällt es ihr echt schwer Jean nicht einfach aus zu saugen. „Jean...Kannst du....Hanji holen?“, fragt sie schwach, da sie ihn hier weg haben will und zweitens sie wieder Schmerzmittel braucht. „Nein, du wirst erst von meinem Blut trinken. Du brauchst das.“, meint er, worauf Denise erst dachte das sie sich verhört hat. Doch als sie Kiddos Gesicht sieht, weiß sie das sie es richtig verstanden hat. „Wieso?“, fragt Denise und ihre Nichte

weiß sofort das sie wissen will, warum sie ihm das gesagt hat. „Es musste sein. Ich wusste das du Blut brauchst und es wäre wirklich dumm wenn du Jemanden an fallen würdest. Du weißt ja, das Levi das nicht gefallen würde. Also hab ich es Jean gesagt. Er weiß was wir sind.“, erklärt sie was ihre Tante kurz verstummen lässt. Sie schaut dann zu dem Jungen der entschlossen schaut. Anscheinend will er ihr wirklich das Blut geben. „Was denkst du nun von uns?“, will sie wissen. Ob er auch denkt das sie Monster sind? „Was schon? Das Selbe wie vorher auch schon. Kiddo hat mir erklärt das du

Niemanden schaden willst daher ist es okay für mich. Und schließlich kannst du auch nichts dafür das du das bist was du bist.“ „Wirst du es Jemanden sagen?“ „Nein, ich verspreche es. Ihr könnt mir ja ein anderes Mal genaueres über euch erzählen. Aber immerhin weiß ich jetzt warum du so stark bist.“, meint er und lächelt sie an. Denise ist sich noch unsicher ob das wirklich gut geht. Wenn nicht würde es ihr wirklich schwer fallen ihn töten zu müssen. „Wie auch immer, du trinkst jetzt erst mal von meinem Blut, damit du dich erholst.“, fügt er hinzu und beugt sich über sie und stützt sich mit den Händen

neben ihrem Kopf ab. Es macht ihn schon nervös zu wissen das er gleich gebissen wird. Er hofft ja nur das es nicht allzu sehr weh tut. „Warte.“, sagt sie und drückt ihn leicht mit den Händen von sich weg. Na ja, sie versucht es. Sie hat so wenig Kraft das sie es nicht schafft. „Was ist? Du musst trinken.“, meint er, worauf sie den Kopf schüttelt. Es fällt ihr aber sichtlich schwer, es nicht doch zu tun. „Warum nicht? Du brauchst das doch und es ist okay.“. Er besteht darauf das sie trinkt, doch sie weigert sich. Ihre Nichte weiß auch wieso. „Denise, vergiss die Abmachung mit

Erwin. Er wird dir deswegen nicht böse sein.“, mischt sich Kiddo ein, worauf Jean zwischen ihnen hin und her schaut, obwohl er immer noch über Denise gebeugt ist. Doch auch bei den Worten ihrer Nichte, weigert sie sich. „Was ist denn los? Was für eine Abmachung meint ihr?“, will der Junge wissen. „Sie hat eine Abmachung mit Erwin, das sie Niemanden an fallen darf. Dafür schweigt er und gibt ihr immer mal wieder Blut damit es auch ein Geheimnis bleibt was sie ist.“, erklärt Kiddo kurz worauf Jean dann Denise an schaut. „Hör mal, du brichst die Abmachung nicht. Du fällst schließlich Niemanden

an, ich gebe dir das Blut freiwillig. Ich erkläre es ihm auch, versprochen. Aber jetzt trink bitte.“, sagt er relativ ruhig zu ihr und kurz schauen sie sich nur an. Denise überlegt hin und her bis sie schließlich nach gibt. Daraufhin beugt sich der Junge nun weiter zu ihr runter. Die Vampirin zögert noch kurz, sucht sich dann aber eine Stelle, an seinem Hals, und beißt zu. Weh tun kann ihm das nicht sehr, da sie ja kaum Kraft hat. Und er hat nicht mal gezuckt, also ist es wohl auch nicht schlimm. Es fällt Denise schwer, wieder auf zu hören, aber schließlich lässt sie von ihm ab, worauf er sich wieder neben das Bett setzt. „Danke.“, sagt sie leise worauf Jean ihr

kurz über den Kopf streichelt. Solche sanften Gesten ist sie sich gar nicht von ihm gewohnt, aber jetzt gerade ist ihr das auch egal. „Du ruhst dich jetzt aus, damit du wieder fit wirst.“, meint er und lächelt sie an. Kurz darauf ist Denise auch wieder eingeschlafen und Kiddo geht mit dem Jungen aus dem Zimmer.

Kapitel 10

Als sie draußen sind, boxt Kiddo ihm leicht gegen die Schulter. „Na, wie ist es von einem Vampir gebissen zu werden?“, fragt sie grinsend. „Geht so. Schlimm war es jetzt nicht, aber unangenehm war es schon etwas. Mal abgesehen davon hab ich dir davor ja gesagt, das ich es nur mache damit ihr mir was schuldet.“, meint er, was sie kurz die Augen verdrehen lässt. Es war wirklich nicht so leicht ihn zu dem zu überreden, mal abgesehen davon das Kiddo überrascht war das er es so schnell geglaubt hat. Aber na ja, so ist Jean eben, bei dem weiß man nie so recht was

er denkt. „Sicher das du es nur deswegen getan hast? Du warst ja richtig fürsorglich.“, kommt es breit grinsend von dem Zombie. „Ich wollte eben auf passen wegen ihrer Verletzung.“ „Auch am Ende, wo du ihr über den Kopf gestreichelt hast?“. Sofort guckt Jean ertappt und meckert Kiddo dann eine Weile an, das sie nervig ist und still sein soll. Sie lässt ihn dann auch in Ruhe und steuert auf Eren zu, aber nur weil er der Einzige ist den sie in der Menschenmenge erkennt. „Wie lautet der Plan für die nächsten Stunden?“, fragt sie ihn und er schaut

verwirrt. „Ich hab Levi´s Anweisungen nicht mit bekommen. Ich war bei meiner Tante.“, erklärt sie, weswegen er sofort betroffen schaut. „Oh.“, ist das Erste was er raus kriegt. „Es wird bald dunkel, also übernachten wir hier und verbringen den Morgen damit um uns für den Abmarsch fertig zu machen. Levi wird uns noch mitteilen ob wir weiter vorrücken, oder wieder umkehren.“, erklärt er und sie bedankt sich bei ihm. Kiddo sehnt sich schon danach das es dunkel wird. Sie will raus reiten und Nieren sammeln. Eigentlich würde sie ja ihre Tante mit nehmen, aber das geht ja wohl schlecht bei ihrem

Zustand. Der Zombie hofft ja nur das sie sich da draußen nicht verläuft. Aber das wird schon gut gehen, hofft sie zu mindestens. Als Denise das nächste Mal wieder wach wird, ist es schon dunkel. Sie fühlt sich besser als vorhin, also hat Jeans Blut geholfen. Sie merkt auch das die gebrochene Rippe zu heilen anfängt. Morgen dürfte sie wieder fast ganz sein. Die Schnittwunde jedoch wird länger brauchen. Sie weiß nicht wieso Schnittwunden länger brauchen zum heilen, aber im Grunde ist ihr das auch egal. Langsam setzt sie sich nun auf und ist verwundert das sie sich immer noch

so schlapp fühlt. Das Ganze war wohl für ihren Körper doch anstrengender als sie dachte. Denise schaut sich nun um, aber obwohl es hier dunkel ist sieht sie alles. Der Vorteil wenn man ein Vampir ist. Langsam steht sie auf und stützt sich an der Wand ab. Kurz wird ihr schwindelig, aber das gibt sich gleich wieder. Wobei ihre Wunde auch ziemlich weh tut, also tastet sie sich langsam voran. Sie geht zur Tür und tapst raus, was sie aber gleich bereut, denn sie bekommt einen halben Herzinfarkt als sie Levi im Flur sitzen sieht. Sitzt da neben der Tür mit einer Kerze und macht, keine Ahnung er sitzt nur da. „Scheiße. Hast du mich erschreckt.“,

flucht sie, worauf er kurz grinsen muss, aber das ist gleich wieder verschwunden. „Du solltest noch liegen bleiben.“, kommt es von ihm während er auf steht. Was macht er hier eigentlich? Wache halten? Er sollte doch auch lieber schlafen, damit er Morgen fit ist. „Ja? Und du solltest noch wachsen, aber wir wissen Beide das das nicht passieren wird.“, antwortet sie ihm und ist froh das sie nicht mehr so schwach klingt wie vorhin. „Leg dich wieder hin, du kannst doch kaum stehen. Du heulst doch dann wenn du zusammen brichst.“, meint er. Er hat Recht damit das es ihr schwer fällt zu stehen, darum stützt sie sich auch an der

Wand ab. Aber das Zweite stimmt weniger. „Wobei.“, setzt er an und wendet den Blick auf ihren Bauch, ehe er wieder zu ihr hoch schaut. „So schnell heulst du wohl nicht, nachdem du dich sogar selbst auf geschnitten hast, du Verrückte.“, fügt er hinzu und schaut sie forschend an. Er weiß wie er sie provozieren kann, das weiß sie bei ihm ja auch. Doch diesmal reagiert sie anders darauf als er dachte. Sie schaut ihn eine Weile nur stumm an, und senkt dann den Blick. Die Vampirin wirkt nachdenklich und sie sagt rein gar nichts dazu, was ihn verwirrt. Aber er will sie auch nicht weiter stressen, da sie

ohnehin schwach ist. Darum stellt er sich vor sie und streichelt ihren Kopf. Etwas Überrascht schaut sie ihn an und wundert sich das alle ihren Kopf streicheln. Erst Erwin, dann Jean und jetzt auch noch er. Langsam fühlt sie sich wie ein kleines Kind. „Wie auch immer, es ist besser wenn du dich wieder hin legst.“, sagt er und nimmt seine Hand wieder weg. „Das geht nicht.“, meint sie worauf er eine Augenbraue hoch zieht. „Wieso nicht?“ „Ich muss wohin.“, antwortet sie und bewegt sich langsam an der Wand entlang. Sie kann ihm schlecht sagen das sie zu Kiddo will bevor die los zieht um

Nieren zu sammeln. Jedoch folgt ihr Levi. „Denise, du musst dich aus ruhen. Du brichst sonst zusammen.“, sagt er und klingt sogar besorgt. Doch sie tapst weiter. „Wie gesagt, das geht nicht.“. Es fällt ihr schwer zu gehen, weswegen sie nur langsam voran kommt. „Warum? Wo willst du denn hin?“, will er wissen und sie bleibt stehen. Irgendwas muss Denise ihm erzählen das er Ruhe gibt und sie dort hin kommt wo sie auch hin will. „Ich muss mal.“, erklärt sie ihm dann. „Und ich will nicht ins Bett machen, also lass mich raus gehen.“, fügt sie hinzu,

worauf er kurz weg schaut, dann aber wieder zu ihr blickt. „Sag das doch gleich.“, kommt es von ihm und dann hebt er sie vorsichtig hoch um ihr nicht weh zu tun. Und dann geht er mit ihr los. „Pinkeln lässt du mich dann aber schon alleine, oder?“, scherzt sie, worauf er seufzt. Er wusste ja das sie irgendwann wieder Witze reißen würde. Auf halben Weg entdeckt Denise aber Jemanden und das freut sie. „Kiddo.“, ruft sie sie etwas leise, worauf sie ertappt zu ihnen schaut. Anscheinend wollte sie gerade los, da kommen sie ja noch gerade rechtzeitig. Der Zombie versucht sich wieder zu fangen und geht

zu ihnen. „Solltest du dich nicht aus ruhen?“, fragt sie ihre Tante die nickt. „Ja, aber ich muss mal. Levi ist so nett mich hin zutragen, aber kannst du mir dann etwas helfen?“, will Denise wissen und schaut sie so an das sie begreift das sie mit ihr reden will. Darum nickt Kiddo und die Drei gehen zum passenden Ort. Dort lässt Levi sie runter und entfernt sich von den Beiden. „Lass mich raten, du musst nicht wirklich, oder?“, sagt Kiddo gleich. „Richtig, aber ohne Levi wäre ich vermutlich zu spät gekommen. Du wolltest eben los, oder?“ „Ja, aber es wäre echt besser für dich

wenn du dich noch aus ruhst.“ „Das mache ich ja dann, aber hier, nimm das.“, sagt Denise und hält ihr ein Armband hin. „Ich wollte es dir früher geben, habs aber vergessen.“, fügt sie hinzu während ihre Nichte das Armband an sich nimmt. „Für was ist das?“ „Für den Fall das du dich da draußen verläufst. Wenn du nicht weißt wo du hin musst, tipp drei mal drauf, dann zeigt es dir den Weg zu mir.“, erklärt die Vampirin. Kiddo findet das natürlich super, so muss sie keine Angst haben da draußen verloren zu gehen. „Danke.“ „Schon gut, ich kann schließlich nicht

mit kommen, daher pass da draußen auf dich auf.“ „Mache ich, aber jetzt geh zu Levi der wartet ja noch, glaube ich.“, meint Kiddo worauf ihre Tante kurz kichern muss. Danach schleicht sich ihre Nichte weg und Denise tapst zu Levi, der sie dann gleich wieder hoch nimmt. „Hast aber lange gebraucht.“ „Ist nicht so leicht, mit Schmerzen.“, antwortet sie, worauf er sie zurück ins Zimmer bringt.


Fortsetzung in Buch 2!!!

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Über den Autor

Hiyume
Hallo, ich bin Hiyume.
Komme aus Österreich und schreibe seit ich 14 bin. Hab damals mit Fanfictions angefangen und schreibe die noch immer gerne. Mittlerweile schreibe ich zwar auch komplett eigene Geschichten, aber die sind noch nicht so weit um sie lesen zu lassen ^^
Nun ja, ich hoffe euch gefallen meine Storys.
LG Hiyume

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