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Auf dem Weg - Das Leben mit dem Virus

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"Auf dem Weg - Das Leben mit dem Virus"
Veröffentlicht am 20. März 2020, 6 Seiten
Kategorie Sonstiges
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Über den Autor:

Irgendwie immer ein Häufchen Elend Mit einer Löwenzahnpflanze....
Auf dem Weg - Das Leben mit dem Virus

Auf dem Weg - Das Leben mit dem Virus

Der Weg zur Arbeit. Als einer der Wenigen,die noch arbeiten dürfen. Arbeiten müssen. Im Ohr eine Liveübertragung der neusten Pressekonferenz zum Virus. Am Bäcker stehen Menschen in Zwei Meter Abständen außerhalb des Ladens an. Betreten nur einzeln möglich. Der öffentliche Nahverkehr ist minimiert. Züge fallen aus. Busse fahren seltener. Fahrgäste dürfen nur noch hinten einsteigen. Der

Fahrer gesichert durch ein Flatterband, welches den Abstand sicherstellen soll. Neue Virusopfer im Minutentakt. Schulen und Universitäten geschlossen, Bars, Kneipen, Spielplätze, Konzerte, und noch mehr... verboten. Im Gespräch die Ausgangssperre für Berlin. Eine Kanzlerin, die noch nie ernst genommen wurde, wird ernst. Immernoch belächelt von zu vielen...vielen, die nur an sich

selbst denken, die sich nicht bedroht sehen, zur Bedrohung werden. Angst und Naivität Egoismus und Vernunft Reichen sich die Klinke. Natürlich in Zwei Meter Abständen. Überall immer mehr Atemschutzmasken Immer mehr Handschuhe an Händen. Und immer Mehr eingesperrt, In den eigenen vier Wänden. Zur eigenen Sicherheit.

Und ich ; Ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Dem Einzelhandel. 300 Menschen am Tag direkt vor meiner Nase. Sicherheitsabstand durch Flatterband. Wenigstens bis zum Moment des Kassiervorgangs. Kunden ohne Verständnis. Beleidigungen. Belächelt werden. Nicht ernst genommen. Kaum wertgeschätzt.

Sicherheit? Mit Sicherheit nicht. #stayHome!

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PurzelBaum
Irgendwie immer ein Häufchen Elend
Mit einer Löwenzahnpflanze....

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Trollmops Mein Weg zur Arbeit
Jeden Morgen das Gleiche. Nur in diesen Tagen scheine ich der einzige zu sein. Der einzige, der sich wiedereinmal darum kümmern muss, dass sich die Menschen vernünftig verhalten. Dass sie die Ordnung einhalten, keine Desinfektionsmittel und Toilettenpapier klauen. Und wenn man sie anhält, wenn man sie fragt, bekommt man ihren Verdruss zu spüren. Frage ich aber einmal nach geeigneten Schutzmaßnahmen, heißt es nur, dass dies mein Job ist. Ich solle eben vernünftig und besonnen damit umgehen. Wie lange noch? Ich habe großen Respekt vor all denjenigen, die ihren Job in diesen Zeiten trotzdem machen. Machen müssen ...

Gruß Det
Vergangenes Jahr - Antworten
KaraList All denen, die die medizinische Versorgung gewährleisten, die pflegend Alten und Hilfsbedürftigen zur Seite stehen, die hinter dem Ladentisch oder der Kasse stehen, um dem mitunter ungeduldigen oder uneinsichtigen Kunden zu bedienen, den Polizisten, die für Ruhe und Ordnung, jetzt für die Durchsetzung der von der Regierung beschlossenen Maßnahmen sorgen und den vielen anderen, die das Rad ebenfalls am Laufen halten, gebührt unser Dank und unsere Wertschätzung.
Ich stimme Fleur zu ... mit Sicherheit ein starker Text.
LG
Kara
Vergangenes Jahr - Antworten
FLEURdelaCOEUR 
Mit Sicherheit ein starker Text!
Ich habe große Hochachtung vor denen, die ganz selbstverständlich weiter arbeiten, trotz Angst vor Ansteckung. Früher habe ich auch zu denen gehört, im Gesundheitswesen. Es wäre für mich undenkbar gewesen, die Patienten im Stich zu lassen. Nur einmal, während einer Grippeepidemie, war mein kleiner Sohn selbst erkrankt und mein Chef verlangte, dass ich ihn ins Krankenhaus geben sollte. Es gab mächtigen Ärger, weil ich 2 Tage zu Hause blieb ... Dann sprang eine nette Nachbarin ein und ich konnte wieder zur Arbeit gehen.
Pass auf dich auf und bleib gesund!
LG fleur
Vergangenes Jahr - Antworten
AngiePfeiffer Es ist gut, dass jemand die Verkäufer/innen erwähnt, die für uns im Einsatz sind und sich im Moment die Hacken ablaufen. Wir können allen, die für uns tätig/da sind nur dankbar sein. Und wir können das nur unendlich wertschätzen!
Aber hirnlose Idioten gibt es in diesen Zeiten en masse.
Deinen Text find' ich gut!!!
LG
Angie
Vergangenes Jahr - Antworten
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