Gedichte
Klagelied der Erde

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"Klagelied der Erde"
Veröffentlicht am 02. September 2019, 12 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Über mich gibt es nicht viel zu schreiben. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Ich liebe das Leben und ganz besonders das Bereisen anderer Länder. Da ich nach dem Arbeitsleben als Jurist bereits seit 13 Jahren in Pension bin, habe ich dafür auch viel Zeit.
Klagelied der Erde

Klagelied der Erde

Klagelied der Erde

Traurig sagte Mutter Erde zu dem Schöpfer dieser Welt, mach daß ich bald sterben werde, weil es mir nicht mehr gefällt. Denn der Mensch, den du geschaffen, ist ganz außer Rand und Band, gierig will er alles raffen und zerstört so Luft und Land. Mein Körper hat schon viele Wunden, die der Mensch mir beigebracht, und er hat auch dort gefunden, was ihn froh und glücklich macht. Silber, Gold und Diamanten hat man meinem Leib

entnommen, von allem was die Menschen fanden hat man nie genug bekommen. Nach Eisen, Kohle und Uran, da wurde tief gegraben, man hat mir ständig weh getan, es war kaum zu ertragen. Und will der Mensch mal Gift entsorgen, dann denkt er gleich an mich, tief in mir wird es lang verborgen, so leicht macht man es sich. Mein schönes früher saub’res Meer mit Plastik ist beladen, ich rate keinem Wesen mehr in dieser Brüh’ zu

baden. Auch all die Fische groß und klein, die in dem Wasser leben, es wird demnächst ihr Schicksal sein, es wird sie nicht mehr geben. Und all die Bäum’ auf meinem Boden, die Lebensquelle uns’rer Luft, die will der Mensch zum Großteil roden, und gräbt sich selber seine Gruft. Die Gletscher sterben auf den Bergen, und an den Polen schmilzt mein Eis, es läßt sich daher nicht verbergen, daß unser Klima ist zu heiß. Selbst über mir im Weltall schweben Müllberge, die sich um mich

dreh’n, auf mir kann keiner künftig leben, wenn so die Dinge weitergeh’n. Wenn nur Gewinn und Profit zählen auf Kosten unserer Natur, dann muß dem Mensch der Durchblick fehlen, von Zukunftsdenken keine Spur. Da sagte unser Herrgott leise, hör zu du heißgeliebte Erde, ich halte es gar nicht für weise, wenn ich den Wunsch erfüllen werde. Als ich den Menschen einst erschuf, um auf dir zu leben, gab ich ihm doch auch Verstand, den soll er jetzt

erstreben. Und nutzt er diese Chance nicht, send’ ich in ein paar Jahren das biblische „Jüngste Gericht“, du wirst es dann erfahren. Doch setzt er ein seinen Verstand und ändert sein Verhalten, dann wird dies von mir anerkannt und du bleibst uns erhalten.

Titel

Traurig sagte Mutter Erde zu dem Schöpfer dieser Welt, mach daß ich bald sterben werde, weil es mir nicht mehr gefällt. Denn der Mensch, den du geschaffen, ist ganz außer Rand und Band, gierig will er alles raffen und zerstört so Luft und Land. Mein Körper hat schon viele Wunden, die der Mensch mir beigebracht, und er hat auch dort gefunden, was ihn froh und glücklich macht. Silber, Gold und Diamanten hat man meinem Leib entnommen, von allem was die Menschen fanden hat

man nie genug bekommen. Nach Eisen, Kohle und Uran, da wurde tief gegraben, man hat mir ständig weh getan, es war kaum zu ertragen. Und will der Mensch mal Gift entsorgen, dann denkt er gleich an mich, tief in mir wird es lang verborgen, so leicht macht man es sich. Mein schönes früher saub’res Meer mit Plastik ist beladen, ich rate keinem Wesen mehr in dieser Brüh’ zu baden. Auch all die Fische groß und klein, die in dem Wasser leben, es wird demnächst ihr Schicksal sein, es wird sie nicht mehr

geben. Und all die Bäum’ auf meinem Boden, die Lebensquelle uns’rer Luft, die will der Mensch zum Großteil roden, und gräbt sich selber seine Gruft. Die Gletscher sterben auf den Bergen, und an den Polen schmilzt mein Eis, es läßt sich daher nicht verbergen, daß unser Klima ist zu heiß. Selbst über mir im Weltall schweben Müllberge, die sich um mich dreh’n, auf mir kann keiner künftig leben, wenn so die Dinge weitergeh’n. Wenn nur Gewinn und Profit zählen auf Kosten unserer Natur, dann muß dem Mensch der Durchblick fehlen, von Zukunftsdenken keine

Spur. Da sagte unser Herrgott leise, hör zu du heißgeliebte Erde, ich halte es gar nicht für weise, wenn ich den Wunsch erfüllen werde. Als ich den Menschen einst erschuf, um auf dir zu leben, gab ich ihm doch auch Verstand, den soll er jetzt erstreben. Und nutzt er diese Chance nicht, send’ ich in ein paar Jahren das biblische „Jüngste Gericht“, du wirst es dann erfahren. Doch setzt er ein seinen Verstand und ändert sein Verhalten, dann wird dies von mir anerkannt und du bleibst uns erhalten.

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Über den Autor

Mani
Über mich gibt es nicht viel zu schreiben. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Ich liebe das Leben und ganz besonders das Bereisen anderer Länder. Da ich nach dem Arbeitsleben als Jurist bereits seit 13 Jahren in Pension bin, habe ich dafür auch viel Zeit.

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Jooschen Da bleibt einem nichts anderes übrig als sich zu beklagen...jeder würde das tun. Hoffen wir, dass diese Klagen erhört werden und der Mensch ein paar Gänge zurückschaltet!

PS: Du hast den Text 2x im Buch stehen
LG Jooschen
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