Romane & Erzählungen
Jack 'n Jules 5/17 - Love & Crime

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"Jack 'n Jules 5/17 - Love & Crime"
Veröffentlicht am 15. Juli 2019, 20 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
© Umschlag Bildmaterial: Patrizia Tilly - Fotolia.com
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Über den Autor:

Ich habe mein ganzes Leben damit zugebracht, mir Gedanken darĂŒber zu machen, wie andere mich sehen. Hier gelten nur meine geschriebene Worte... mehr wird höchstens in meinen BĂŒchern ĂŒber mich erzĂ€hlt. Lest und lasst mir eure geschriebenen Worte da... ich freu mich ĂŒber jede Anregung :)
Jack 'n Jules 5/17 - Love & Crime

Jack 'n Jules 5/17 - Love & Crime

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Jules ging mit Flöckchen in einen der nahegelegenen Hundeparks. Sie brauchte jetzt irgendwelche Ablenkung, die sie möglichst keinen Gedanken an diesen seltsamen Vormittag verschwenden ließ. GlĂŒcklicherweise schienen mehrere Menschen auf eine Ă€hnliche Idee gekommen zu sein und es ergab sich ein spielendes Rudel, was genug BeschĂ€ftigung bot. Leider wurde es irgendwann dunkel und sie ging zurĂŒck, machte sich eines der Omelettes warm und dachte nun doch ĂŒber alles nach. Jack war, wie er selbst sagte, ein gut erzogener, altmodischer Gentleman, davon hatte sie sich selbst ĂŒberzeugen können. Nicht einmal wurden seine Bewegungen ihr gegenĂŒber aufdringlich oder respektlos. Klar, er hatte halbnackt unter dieser Decke dort gelegen und als sie die

Massage beginnen wollte, grinste er sie spielerisch zweideutig an. Seine BerĂŒhrungen aber waren allesamt nahezu zĂŒchtig, er immer zuvorkommend und höflich. Gestern Abend hatte sie so viel gelacht, wie schon lange nicht mehr und sich sehr wohl gefĂŒhlt. Eigentlich sagte ihr BauchgefĂŒhl nichts schlechtes ĂŒber ihn. Allerdings waren da auch immer noch diese Zweifel und das Misstrauen, welches ihr eingetrichtert worden war. Die junge Frau beschloss sich noch weiter abzulenken und rief ihre beste Freundin Bianca an. Bald war die Benefizveranstaltung des örtlichen Tierschutzes. Eine Spendengala, finanziert von einer gut begĂŒterte Gönnerin, die sich auf ihrem eigenen Anwesen einen kleinen Zoo aus Katzen, Hunden und Schweinen hielt. AlljĂ€hrlich lud die Grand Dame zu dieser Veranstaltung ein, damit

sich ihre Freunde und Bekannten gegenseitig auf die Schulter klopfen konnten, zu deren großzĂŒgigen BeitrĂ€gen fĂŒr das Wohl der Tiere. Als ReprĂ€sentant des Tierschutzes und des Tierheimes war Charlie jedes Mal eingeladen und war natĂŒrlich niemals dort hin gegangen. Immer wieder schickte er Jules unter dem Vorwand, dass sie als Naturschönheit viel besser hinein passte, als ein zerknitterter alter Mann. Zudem wĂŒrde sie vielleicht einem charmanten, jungen Mann auffallen? Bianca engagierte sich direkt im Tierheim und erhielt ebenfalls des Öfteren eine Einladung. Trotz der Geldmittel fĂŒr die Gala wurden immer freiwillige Helfer fĂŒr die Organisation und Dekoration gesucht, wo sich Bianca und Jules selbstverstĂ€ndlich einbrachten. Beide waren dem Ausschuss fĂŒr die Dekoration zugeteilt. Über die Ausstattung fĂŒr die Tische war man sich noch nicht ganz einig und schon seit lĂ€ngerem wollte sie einige Ideen dazu zu

entwickeln. Heiterkeit durchdrang die etwas raue Stimme von Bianca, ihre Freundin war von einem ausgeprĂ€gt offenen und fröhlichen GemĂŒt, herzlich und jedermann war schnell von ihr eingenommen. Beide kannten sich noch von der Highschool und auch, wenn Bianca zwischenzeitlich an einem College, relativ weit entfernt, angenommen wurde und lange weg war, hielt die Freundschaft. Bianca bemerkte, dass ihre Beste sich nicht auf das GesprĂ€ch konzentrieren konnte. „Ist irgendwas, Jules? Du wirkst so abwesend.“ „Nein, alles ist gut“, erwiderte sie. Noch wollte sie sich nicht alles vor ihrer Freundin preis geben. Wahrscheinlich wĂŒrde sie jede Einzelheit wissen wollen und mit guten RatschlĂ€gen aufwarten. Dazu hatte sie keine Lust, weil sie sich selbst so unsicher mit allem

fĂŒhlte. DarĂŒber hinaus war dies einer der wenigen Momente, in denen die gute Laune von Bianca auf Jules nicht ĂŒbersprang. Es war also wirklich ernst. „Ich bin nur etwas mĂŒde. Vielleicht war es kein guter Gedanke, das jetzt besprechen zu wollen. Tut mir leid.“ „Ist schon in Ordnung.“ Die Frau an der anderen Seite der Leitung spĂŒrte, dass sie nur eine Ausrede hörte, respektierte jedoch Jules' Entscheidung. Zusammengesunken saß sie den ganzen Nachmittag, Abend und die halbe Nacht auf dem Sofa und grĂŒbelte wieder ĂŒber ihr aktuelles Dilemma nach, wĂ€gte FĂŒr und Wider ab. Letztendlich stupste Flöckchen sie an, Jules hatte seine FĂŒtterung vergessen. Als sie endlich im Bett lag, sah sie Jacks Gesicht vor sich. Es ist eh egal, dachte sie, im Endeffekt ist es schon zu spĂ€t. Genieße das GefĂŒhl, altes MĂ€dchen und hör auf, dich zu quĂ€len. Wer weiß, wann ihr

wieder so ein Mann begegnete und vielleicht war Fortuna dieses Mal auf ihrer Seite. Mit dieser getroffenen Entscheidung, kuschelte sie sich beruhigt in die Ersatzdecke und sog den Duft von McAllister tief in sich ein. Gut gelaunt kam Jack am Sonntagmorgen um die Ecke gelaufen, Jules und Flöckchen kamen auch gerade an. Erfreut lĂ€chelte sie ihm entgegen und er meinte ihre Augen blitzen gesehen zu haben. Sein Herz machte einen HĂŒpfer, dann waren da auf einmal auch diese verdammte Schmetterlinge und um alles perfekt zu machen, krabbelten Feuerarmeisen ĂŒber jede Stelle, die sie gestern berĂŒhrte. Jack wusste, jetzt war er verloren. Jeder Vorsatz, jedes Versprechen, jede Ehre warf er gerade fĂŒr diese Frau ĂŒber Bord. Doch ein Risiko durfte er nicht eingehen, seine GefĂŒhle wĂŒrde er fĂŒr sich behalten, es war einfach nicht möglich.

„Guten Morgen“, rief sie ihm entgegen, „wie geht es dir? Ist dein Kopfweh besser?“ „Das war schon wieder in bester Ordnung, als ich gestern so plötzlich gehen musste“, antwortete er fröhlich. Er war eindeutig verloren, jedes Wort von ihr brachte ihn nĂ€her an eine fast lĂ€cherliche Euphorie. 'Sie freute sich, mich zu sehen', war alles, was ihm fĂŒr eine ganze Weile durch den Kopf ging. Nachdem sie schwitzend ihre Runde beendeten, wagte er einen neuen Vorstoß. Zwar durfte er seine GefĂŒhle fĂŒr sie nicht offen zeigen und ihr schon gar nicht anvertrauen, aber niemand konnte ihn davon abhalten, so viel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen. „Wann hast du morgen Feierabend?“, fragte er deshalb. „So wie immer gegen sieben. Warum?“ „Ich sagte doch, ich möchte den Freitagabend gerne wiederholen. Da sind noch eine ganze Menge Restaurants, die ich mit dir besuchen

möchte.“ Jules hörte sein Schmunzeln deutlich, wĂ€hrend sie ihre HĂ€nde mĂŒde auf ihre Oberschenkel stĂŒtzte und schwer atmete. Jack gab ein hartes Tempo vor. „Gut, einverstanden.“ Ein glĂŒckliches LĂ€cheln konnte sie sich nicht mehr verkneifen. „Holst du mich um acht ab? Und deine Nummer brauche ich auch endlich, falls was dazwischen kommt“, setzte sie mutig nach. Dieser Mann brachte sie dazu, sich so zu verhalten, wie sie sich fĂŒhlte. Konnte man freier sein? Bevor Jack antwortete, klingelte Jules' Mobiltelefon. Sie sah die Nummer im Display und ihr Gesicht wurde so grau, wie die Wolken ĂŒber ihnen. Dieser Mensch am Telefon tat ihr offensichtlich nicht gut, am liebsten hĂ€tte er ihr das blöde Ding weggenommen und zertreten. Nachdenklich stand er neben ihr und bemĂŒhte

sich seinen plötzlich stark erwachten BeschĂŒtzerinstinkt unter Kontrolle zu behalten. „Wie lange bist du denn schon hier?“ Jack wurde unruhig. Das war gar nicht gut, absolut nicht gut. „Nein, ich will nicht. Lass mich in Ruhe, bitte.“ Er machte einen Schritt auf sie zu und zögerte dann doch. Er sollte sich nicht einmischen, also ging er lieber einige Schritte zurĂŒck. Sofort schenkte sie ihm einen dankbaren Blick. Aus dieser Entfernung konnte er lediglich ihre Mimik beobachten und die ließen sein Herz schmerzen. Wut, Trauer, Schmerz und Resignation wechselten sekĂŒndlich. Jules sah mitgenommen aus, nachdem sie aufgelegte. Nun hielt ihn nichts mehr, seine großen Schritte ĂŒberbrĂŒckten schnell die selbst geschaffene Distanz und nahm sie in seine Arme und drĂŒckte sie an sich. „Wer auch immer das war, du solltest nicht mehr ran gehen, wenn er oder sie anruft“, sagte er

flĂŒsternd in ihr Haar, dessen Duft sich geradezu berauschend auf ihn auswirkte. Sie nickte an seiner Brust und ließ sich von seinem Geruch hinweg tragen. Dort konnte ihr nichts passieren, nichts war wichtig, außer genau diesem Moment. Nach einem tiefen Atemzug genoß sie die großen Muskeln um sich herum, Jacks Wange auf ihrem Haar und seine Stimme, die beruhigend vor sich hin brummte. Sein Brustkorb vibrierte angenehm und sie hörte seinen stetigen Herzschlag. So hĂ€tte sie dort lange stehen können. Nach ein paar Sekunden löste er sich trotzdem von ihr und sah besorgt aus. „Ist alles wieder in Ordnung?“ „Nicht wirklich, aber es geht schon besser“, antwortete Jules ehrlich. „Wenn du nichts dagegen hast, wĂŒrde ich jetzt gerne nach Hause.“ Eigentlich wollte sie alles andere als das, eine innere Stimme schrie nach Jack

McAllisters Umarmungen. Er solle sie mitnehmen, irgendwo hin, sie den ganzen Tag nicht mehr loslassen und die Menschheit von ihr fern halten. „Ich kenne dich noch nicht lange und noch nicht gut genug, Jules, also bitte verzeih mir, aber ich halte es fĂŒr keine gute Idee dich jetzt alleine zu lassen.“ „Was hast du vor?“ Zwar bemĂŒhte sie sich nicht alle Hoffnung durchklingen zu lassen, die sie in sich spĂŒrte, doch es gelang ihr ganz offensichtlich nicht gut genug, denn sie sah Jacks Mundwinkel leicht nach oben wandern. „Ich kann nicht viel in der KĂŒche, aber meine heiße Schokolade ist der Hammer. Wenn du magst, nehme ich euch beide mit zu mir. Wie du mir, so ich dir. Wie wĂ€re das?“ Jules wĂ€re ihm am liebsten um den Hals gefallen und hĂ€tte ihn abgeknutscht, dennoch nickte sie ruhig. „Einverstanden“, quetschte sie raus und folgte ihm dann zum Wagen.

Als sie vor dem GebĂ€uden ausstiegen, in dem Jack wohnte, stockte Jules plötzlich. Ihre Gesichtsfarbe fiel von grau zu weiß ab. Stirnrunzelnd sah er sie an. „Lass uns gehen.“ Doch ihre Beine bewegten sich keinen Millimeter, der Schock machte sich nun bemerkbar, Angst, die sie noch nachspĂŒrte, lĂ€hmte sie. McAllister pfiff kurzentschlossen nach Flöckchen, der sich in diesem unbeobachteten Momenten ein paar Meter entfernt hatte und ging leicht in die Hocke. „Halt' dich fest“, sagte er nur und legte dann einen Arm in ihren RĂŒcken und den anderen unter ihre Kniekehlen. Er hob sie hoch, als wöge sie nichts. Den blauen Wagen auf der anderen Seite bemerkte er nicht.

Erst an seinem Sofa ließ er sie herunter. Jack holte eine Bettdecke und stopfte sie um Jules herum, sodass sie nur noch ihre Arme bewegen konnte. „Sitzen bleiben.“, befahl er im dumpfen Ton und war sich ihres unglĂ€ubigen Blickes wohl bewusst, als er in die KĂŒche hinĂŒber ging, um den Kakao zu zubereiten. Ja, verdammt, er hatte sie alle sieben Stockwerke hoch getragen und noch nie in seinem Leben fĂŒhlte sich irgendetwas besser an, als ihren Körper an seinem, ihre HĂ€nde um seinen Nacken gelegt brachten ihn beinahe um den Verstand. Es machte ihn wĂŒtend, dieses GefĂŒhl nur fĂŒr eine befristete Zeit genießen zu dĂŒrfen. Langsam verlor er die Kontrolle ĂŒber diese beschissene Kribbeln, welches sie ĂŒberall in ihm auslöste. Mit beiden Tassen in den HĂ€nden setzte er sich neben sie auf das kleine Sofa und reichte ihr eine. Daraufhin schaltete er einfach den

Fernseher ein, legte seinen freien Arm um sie und zog sie zu sich heran. Heute wĂŒrde er Jules nicht mehr gehen lassen, egal wie gefĂ€hrlich das fĂŒr ihn wĂŒrde. Es dĂ€mmerte bereits, da fand sie endlich die StĂ€rke sich zu regen. Zaghaft tippte sie gegen seine Brust, um seine Aufmerksamkeit zu erlangen. „Ich mĂŒsste mal ins Bad.“, sagte sie leise. Laute Worte hĂ€tten alle GemĂŒtlichkeit zerstört, fand sie. Er nickte, ließ aber nicht los. Unsicher sah sie hoch und entdeckte eine frech hochgezogene Augenbraue. „Geh doch oder willst du nicht mehr?“ Ein kleines Gerangel entspann sich zwischen den Beiden, nachdem sie ihm in einer kurzen Sekunde des Übermutes spielerisch auf die Schulter schlug, bei dem sie kichernd auf den Boden fielen. Ausgelassen feixend saß sie schließlich

vornĂŒber gebeugt auf einem Jack in RĂŒckenlage, wirr standen ihre Haare in alle Richtungen ab. Sie war nie hĂŒbscher, dachte er bei sich und grinste, wĂ€hrend er ihre HĂ€nde auf seinen Schultern festhielt. Auf einmal ĂŒberkam es ihn und er drĂŒckte ihre HĂ€nde zur Seite, sodass ihr Gesicht bis auf wenige Zentimeter zu seinem herunter kam. Beide atmeten in Erwartung dessen, was passieren wĂŒrde, schwer. Plötzlich ernst geworden, versank er in ihren Augen, die nur fĂŒr ihn leuchteten. Erstaunen machte sich kurz in ihm breit, ihre Augen strahlten – strahlten so richtig, wie er sich gewĂŒnscht hatte. Ihm entgegen, fĂŒr ihn und wegen ihm, in diesem Moment hĂ€tte es nichts Schöneres geben können. Versonnen strich er ihr eine StrĂ€hne hinters Ohr, dabei berĂŒhrte sein Daumen sanft ihre Wange und er ließ ihn an ihrem Wangenknochen liegen. „Hey, Schönheit“, sagte er leise. „Was hĂ€ltst du von Pizza und einem guten Film. Danach kannst

du in meinem großen, kuscheligen Bett in Ruhe schlafen. Ich werde hier auf dem Sofa bleiben. Was hĂ€ltst du davon?“ Zögernd nickte Jules. „Gut, dann werde ich mal bei meinem guten Kumpel Luigi anrufen.“ Wieder nickte Jules und ihre Mundwinkel zuckten, Jack sah es ganz deutlich. „Geh doch oder willst du nicht mehr?“, wiederholte sie, was Jack vorhin zu ihr sagte. Jetzt zuckten auch seine Lippen und er beide verfielen wieder in ein großes Lachen. Schließlich ließ sie sich von ihm herunterrollen und ging ins Bad, wĂ€hrend er telefonierte. Vor dem Spiegel atmete Jules erst mal ganz tief durch. Verflixt, wollte er sie kĂŒssen? Die jedoch viel wichtigere Frage, wollte sie ihn kĂŒssen oder hĂ€tte sie seine Kuss zugelassen? Bei der ersten Frage war sie sich nicht ganz

sicher, aber sie vermutete es ganz stark. Zu der zweiten Frage wollte sie am liebsten ein großes JA in die Welt brĂŒllen! Jack saß schon wieder auf der Couch und suchte nach einem passenden Film. „Möchtest du eher was ruhiges oder darf es was actionreicheres sein?“, fragte er ohne hoch zu sehen. „Magst du Star Wars?“ Überrascht zuckte sein Kopf in ihre Richtung, als er sie diese Frage stellen hörte. „Bitte sage mir eine Film von Episode vier bis sechs und nicht diesen neuen Scheiß.“ Zweifelnd schoßen seine Augenbrauen gen Haaransatz. „Ich werde keinen von den dreien sagen, denn das ist meine liebste Triologie“, meinte Jules grinsend und platzierte sich neben ihn. „Wir könnten heute mit vier anfangen und uns dann durcharbeiten.“ Hölle, war sie mutig bei diesem Mann, er tat ihr richtig gut und sie beschloss

nun endgĂŒltig jede Sekunde bei und mit ihm zu genießen. Sie hatten den Film gerade eine halbe Stunde geschaut, da klingelte der Pizzalieferant. Nach dem Essen wurde Jules mĂŒde und irgendwann fiel ihr Kopf gegen Jacks Schulter. Das letzte, was sie mitbekam, war ein warmer, Schutz bietender Arm, der sich um sie legte und an einen gestĂ€hlten Körper zog. Wohlig schnurrend gab sie nach und schlief ein. Jack musste schmunzeln, als sie dieses Knurren von sich gab. Als er sicher war, dass sie fest schlief, trug er sie kurzerhand in sein Schlafzimmer. Eine Sekunde stand er unentschlossen neben dem Bett, ob er ihr irgendetwas der Bequemlichkeit halber ausziehen sollte. Dann ließ er es bleiben und machte sich das Sofa zurecht. Den Arm unterm Kopf verschrĂ€nkt sah er zur Zimmerdecke, die

vom Mondlicht erhellt wurde, und dachte an die junge Frau in seinem Bett. SchĂŒchtern bis zum Umfallen, aber langsam taute sie ihm gegenĂŒber auf und prĂ€sentierte einen tollen Humor und Filmgeschmack. Liebevoll hatte sie sich um ihn gekĂŒmmert, als ihm einer seiner seltenen AnfĂ€lle quĂ€lte. Er konnte stundenlang mit ihr reden, wie er heute wieder feststellte. Selig lĂ€chelnd ĂŒberkam ihn langsam der Schlaf.

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Andy91
Ich habe mein ganzes Leben damit zugebracht, mir Gedanken darĂŒber zu machen, wie andere mich sehen. Hier gelten nur meine geschriebene Worte... mehr wird höchstens in meinen BĂŒchern ĂŒber mich erzĂ€hlt. Lest und lasst mir eure geschriebenen Worte da... ich freu mich ĂŒber jede Anregung :)

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