Romane & Erzählungen
Jack 'n Jules 3/17 - Love & Crime

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"Jack 'n Jules 3/17 - Love & Crime"
Veröffentlicht am 01. Juli 2019, 22 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Ich habe mein ganzes Leben damit zugebracht, mir Gedanken darüber zu machen, wie andere mich sehen. Hier gelten nur meine geschriebene Worte... mehr wird höchstens in meinen Büchern über mich erzählt. Lest und lasst mir eure geschriebenen Worte da... ich freu mich über jede Anregung :)
Jack 'n Jules 3/17 - Love & Crime

Jack 'n Jules 3/17 - Love & Crime

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SSA Gerard Jones, ein schlaksiger Mann mit schütterem Haar, kam relativ schnell zur verspäteten Ablöse, sodass Jack ohne Hast, dafür mit guten Wünschen von seinen Kollegen, zu seiner Verabredung fahren konnte. Während Jack nach einer erfrischenden Dusche in aller Ruhe zu der notierten Adresse fuhr und sich innerlich immer wieder ermahnte, nicht zu sehr in ihren blauen Augen zu versinken, rannte Jules kopflos in der Wohnung auf und ab. Über zehn Outfits lagen in ihrem Zimmer herum, die sie schon verworfen hatte. Zweifelnd starrte sie auf die einzelne Kleidungsstücke und versuchte sich irgendetwas Passendes zusammen zu suchen. Schließlich sprang sie unter die Dusche, da ihr die Zeit weglief. Dann legte sie dezentes

Make-up auf und überlegte, was sie mit ihren dummen, langweiligen Haaren anstellen sollte. Jules entschied sich einen locker gezwirbelten Dutt zu tragen, den sie vorsichtshalber mit jeder Menge Haarspray fixierte. Wieder im Zimmer griff sie kurzentschlossen nach einem kurzen, braunen Wickelrock und einem schlichten, hellen T-Shirt. Kaum legte sie ihr Parfüm auf, klingelte es an der Tür. Nachdem sie sich vergewisserte, dass es wirklich Jack war, der unten wartete, kontrollierte sie auch noch mal ihren Tascheninhalt. Als sie aus der Haustür trat, traf sie ein Schwall kühler Abendluft. Sofort bildete sich Gänsehaut auf ihrem Körper und Jules fluchte innerlich, sie hatte ihre Jacke vergessen. Nochmals reinzugehen traute sie sich aber nicht, weil sie Jack schon am Wagen warten sah. Also schlang sie die Arme um sich und ging langsam auf ihn

zu. Eine Hand hielt er hinter seinem muskulösen Oberkörper verborgen. Er lehnte entspannt an seinem roten Pick-Up, trug eine einfache, dunkle Jeans mit einem lässig aufgeknöpften, weißen Hemd und eine eng sitzende, schwarzen Lederjacke. Die junge Frau sah ihn sprachlos an, so göttlich gut sah er aus. Der durchtrainierte Körper wurde durch die Kleidung eher betont, denn kaschiert. Seine bernsteinfarbenen Augen funkelten ihr entgegen und das freche Grinsen auf seinen herrlich anmutenden Lippen, warfen große Steine in den sonst so ruhigen See ihrer Seele. „Hey.“, murmelte Jules. „Guten Abend, schöne Frau.“, erwiderte Jack galant. Er holte eine große, tiefrote Rose hinter seinem Rücken hervor und hielt ihr diese entgegen. Sie war hübsch mit filigranem Farn arrangiert und zur Hälfte mit Geschenkpapier umwickelt. Eigentlich hatte er sich gedacht

noch ein paar Worte zu sagen, jedoch erschienen es ihm, ob ihrer Verwunderung über diese Geste, im Moment unpassend. „Für Mylady.“, führte er lediglich aus. Jules lächelte ihm etwas unsicher entgegen und flüsterte einen Dank. Wie es sich gehörte, trat er beiseite und öffnete ihr die Wagentür, ehe er selbst auf der Fahrerseite einstieg. Auf dem Highway angekommen sagte Jack: „Ich möchte mit Ihnen gerne zu einem kleinen Italiener fahren, den ich kenne. Mögen Sie Italienisch?“ Jules nickte, schwieg aber. Er erkannte, dass sie Zeit benötigen würde, um mit dieser Situation warm zu werden und beschränkte sich darauf, ihr hin und wieder ein Lächeln zu schenken. Bei diesen Blicken, die er zu ihr rüber warf, bemerkte er, dass ihr Rock sitzend noch höher gerutscht war und ihre wunderschönen Beine sehr freizügig zeigte. Redlich bemühte er sich,

nicht ständig dort hin zu starren, doch es gelang ihm nicht oft. Diese Bilder in seinem Kopf, von ihren schlanken Beinen, Fesseln und Füßen würden ihn Tagelang verfolgen, dessen war er sich sicher. Jack parkte den Wagen etwas weiter die Straße runter, weil direkt vor dem Restaurant kein Platz frei war. Erneut öffnete er Jules die Tür und benahm sich wieder vorbildlich, indem er ihr beim Aussteigen half. Ihre Hand fühlte sich unheimlich klein in seinen Pranken an, weich und zerbrechlich. Einen kleinen Augenblick genoss er dieses Gefühl, dann bemerkte er ein leichtes Zittern und sah Jules' Outfit genauer an. Offensichtlich hatte sie ihre Jacke vergessen und fror nun etwas. Wortlos zog er seine Jacke aus und legte sie über ihre Schultern. Beinahe bis zur Unkenntlichkeit wurde ihr Körper von seiner riesigen Lederjacke verschlungen und Jules schaute dankbar zu ihm hoch.

„Es tut mir leid“, sagte sie, „dass Sie jetzt frieren müssen. Ich bin ein unglaublich schusseliger Mensch und vergesse ständig meine Sachen. Meine Rechnungen für den Schlüsseldienst lassen mir regelmäßig schlecht werden.“ Leise glucksend sagte er etwas in die Richtung wie „Dafür nicht“ und führte sie zu dem Lokal. Vorsichtshalber hatte er heute Mittag direkt einen Tisch reservieren lassen, was sich nun als klug erwies. Der Laden war voll und es bildete sich schon eine Schlange zur Straße hinaus. Jack erkannte den Türsteher und begrüßte ihn freundschaftlich mit einem Schlag auf den Rücken. Nach einem kurzen Smalltalk ließ dieser das Paar gerne passieren und Jack schob seine Verabredung zu einem Empfangstresen aus dunklem Nussbaum. Ein kleiner Mann mit schmalem Schnurrbart lächelte ihnen freundlich entgegen, bevor er die Buchung auf altmodische

Art in einem großen Journal, das vor ihm lag, suchte. Jules' Absätze kamen hörbar auf dem zum Empfangstresen farblich passenden Dielenboden auf, als sie zu ihrem Tisch geführt wurden und zu ihrem Glück stand dieser in einer lauschigen Ecke, von wo aus sie die Menschenmenge nicht so im Blick hatte. Bewusst setzte sie sich mit dem Rücken zum Raum an den Tisch, Jack nahm neben ihr Platz. Viele Ball große, ockerfarbene Lampen hingen von der Decke und verbreiteten ein angenehm warmes Licht, welches die Kerzen auf den Tischen in ihrer gemütlichen Wirkung unterstützte. Runde Tische in unterschiedlichen Maßen standen für die Gäste bereit, manchmal in Rondellen mit halbhohen Papierwänden abgeschirmt. Andere waren zu viert in einem Quadrat aus großen Blumentöpfen mit

eingesetztem Farn zusammengefasst, welches an zwei Seiten offen stand. In solch einem, an einem Tisch, gerade groß genug für zwei Leute, saßen Jack und Jules. Bodentiefe Fenster wurden von schweren, roten Vorhängen geschmückt, zwischen denen man die Lichter der Stadt sehen konnte. Der Kellner verabschiedete sich mit einem Nicken, um den Aperitif zu holen und der Mann neben Jules wandte sich ihr zu. „Verzeihen Sie bitte, aber fühlen Sie sich nicht wohl?“, fragte McAllister besorgt. „Ich mag Menschenansammlungen nicht besonders“, antwortete Jules ehrlich, „aber es geht schon. Ich sehe sie nicht und hier in der Ecke ist es recht gemütlich.“ ‚Außerdem kann mir in deiner Nähe wahrscheinlich sowieso nichts passieren.‘ , fügte sie in Gedanken hinzu. Tapfer lächelte sie Jack an und nahm dann die gereichte Speisekarte zur Hand.

Dieses Lokal schien familiär, aber gehoben und entsprechend waren die Preise gesalzen. Die junge Frau schluckte hart und nahm für sich eine einfache Pasta, dazu ein passendes Glas Wein. Auch Jack entschied sich schnell und gab ihrer beider Bestellung auf. „Also Jules“, sagte er und hielt ihr den Aperitif entgegen, „auf diesen Abend und auf uns.“ Zustimmend lächelnd stieß sie mit ihm an. Bald darauf kamen die Getränke und ihr Nachbar eröffnete das Gespräch wieder. „Was macht eine Frau wie Sie in einem Tierbedarfsladen?“ „Arbeiten.“ Jack lachte. „Das ist mir schon klar, aber ich glaube kaum, dass das Ihren Qualifikationen entspricht.“ „Oh doch, das tut es. Ich arbeite schon mein halbes Leben in diesem Geschäft.“, antwortete Jules etwas kleinlaut. Ihr war es immer etwas unangenehm, wenn die Sprache auf ihren

Schulabschluss kam. „Wie kommt das? Wurden Sie von den Colleges nicht angenommen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie eine schlechte Schülerin waren.“ „Nein, daran lag es nicht. Ich hatte einige Unis zur Auswahl. Für alle hätte ich von hier weg gemusst und in dem Laden fühle ich mich wohl und Zuhause.“ Unsicher zuckte sie mit den Schultern und trank einen Schluck von ihrem Wein. „Was ist mir Ihnen?“, traute sie sich zur Ablenkung zu fragen. „Wie geht’s dem kleinen Pascha?“ Kurz schien McAllister verwirrt, antwortete aber schnell: „Ich habe ihn zu meiner Mutter gegeben. Auf dem Land fühlt er sich sichtlich wohler und frisst auch wieder. Wahrscheinlich habe ich ihn zeitlich einfach vernachlässigt.“ „Das hört sich ganz nach einem wahren Freigänger an. Was machen Sie denn

beruflich?“ „Sicherheitsbranche.“, lächelte er. „Ah, deswegen auch das da“, Jules machte eine Geste, die seinen Körper umfasste. „Ja, genau. Man muss in Form bleiben. Es gibt nun mal nicht nur nette Menschen. Leider.“ Jules nickte wissend. „Haben Sie Familie, Jules?“ Sie zögerte einen Augenblick. „Meine Schwester und mein Bruder sind beide groß im Geschäft und Reisen viel. Ich habe manchmal monatelang keine Ahnung wo sie sich gerade herumtreiben. Mehr habe ich nicht.“ Das sagte sie mit einer fast trotzigen Überzeugung. Sanft streichelte er über ihre Hand, die auf dem Tisch lag. „Das tut mir leid.“ „Muss es nicht. Was ist mit Ihnen?“ „Eine kleine Schwester und meine Mutter. Mein Dad ist schon lange weg. Ansonsten ist meine Familie nicht sonderlich groß, eine Tante kommt immer zu Thanksgiving auf unsere Farm.

Das war's auch schon.“ „Sie haben eine Farm?“ Erfreut stellte Jules fest, dass sie sich mit Jack sehr gut fühlte und langsam begann aufzutauen, die Neugierde siegte allmählich. „Unten in Texas hat Mum sich eine kleine Farm aufgebaut, ein paar Tiere und ein paar Hektar Land. Es reichte für den Eigenbedarf, teilweise war sogar so viel da, dass wir einen Teil verkaufen konnten. Mittlerweile müssen meine Schwester und ich ihr allerdings manchmal unter die Arme greifen. Es wird alles nicht leichter, doch noch läuft der Laden einigermaßen und Mum ist sehr zufrieden mit allem.“ „Das klingt nach einer Menge Arbeit.“ „Ist es auch, es hält sie jung, sagt sie.“ Beide mussten lachen, der Kellner kam mit den bestellten Gerichten. Man aß in Ruhe, es fielen nur ein paar wohlwollende Worte über das Essen.

Erneut kam der Kellner und nach einer höflichen Frage, ob es ihnen geschmeckt hätte, räumte er die Teller ab. Jack bestellte noch ein Dessert für beide. „Das Steak müssen Sie das nächste Mal unbedingt hier probieren. Eigentlich untypisch für einen Italiener, aber es ist phantastisch. Sehr zart und genau auf den Punkt.“, erzählte er begeister, als der Ober gegangen war. „Das glaub ich Ihnen gerne, es sah auch sehr gut aus, aber ich muss passen.“ „Sind Sie einer dieser Vegetarier?“, wollte er wissen und runzelte spielerisch genervt die Stirn. „Nein, nein. Ich wünschte, ich könnte“, gab sie schmunzelnd zu. Der Abend gefiel ihr immer besser und ihre Begleitung ebenfalls. „Tatsächlich habe ich es ein halbes Jahr versucht, aber leider bin ich eine schwache Person und ein gutes Steak einfach zu lecker.

Allerdings habe ich die Verständlichkeit, mit der wir Fleisch wahrnehmen, abgelegt. Also ist es darauf hinaus gelaufen, dass ich wesentlich weniger davon esse, als vorher und dann auch nur beim Biohändler meines Vertrauens einkaufe. Für Flöckchen übrigens auch.“ Ihr Tischherr hörte ihr wirklich aufmerksam zu und gab ihr das Gefühl, ihn interessiere jedes Wort, das sie von sich gab. Jules sog diese Aufmerksamkeit auf, wie ein vertrockneter Schwamm. Als sie erwähnte, wie ihr Hund hieß, zog er überrascht die Augenbrauen nach oben. „Dieses riesige Vieh heißt Flöckchen?“ „Ja.“ Sie musste lauthals lachen, als sie sein verdattertes Gesicht sah. „Er hat einen weißen Fleck auf der Brust, eher ungewöhnlich für Rottweiler, deswegen der Name. Außerdem finden ihn die meisten Menschen weniger furchteinflößend, wenn sie seinen Namen kennen.“ „Das stimmt erstaunlicher Weise, ich kann ihn

quasi vor meinem inneren Auge schrumpfen sehen.“ Er stimmte in ihr Lachen mit ein. „Ein Geheimnis müssen Sie mir aber noch verraten: Wie haben Sie den so gut hinbekommen?“ Begeistert erzählte sie von ihren Trainingsmethoden, erläuterte alle Vorteile und wie man die kleinen Nachteile erfolgreich umschiffte. Amüsiert stellte McAllister fest, dass Jules sich immer weiter nach vorne beugte, ihre Gesten immer größer wurden und ihre Augen noch mehr strahlten. Erschrocken erwischte er sich bei dem Wunsch, diese wunderschönen Augen würden einmal seinetwegen so leuchten. Die Crème Brûlée kam - und blieb stehen. Seine schöne Tischnachbarin erzählte und erzählte und wollte augenscheinlich gar nicht mehr aufhören. Ihre Wangen glühten förmlich und Jack hörte gespannt zu, die Kerze auf dem Tisch brannte herunter, ohne, dass die beiden davon Notiz

nahmen. Doch irgendwann hat alles ein Ende und viel zu bald kam die Bedienung, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass das Lokal nun schließen würde. Jack und Jules griffen gleichzeitig nach ihren Geldbörsen, wobei sich Jules plötzlich eines leicht finsteren Blickes gegenüber sah. „Hat Ihnen irgendwas an diesem Abend den Eindruck vermittelt, ich wäre etwa kein gut erzogener, altmodischer, texanischer Gentleman? Ich bezahle.“ Genauso plötzlich lächelte er wieder und sie musste leise kichern. Der Kellner rechnete ab und beide verließen das Restaurant. Die Nacht war noch kälter geworden und fürsorglich legte Jack wieder seine Jacke um sie. Jules war glücklich und fühlte sich ausgesprochen wohl bei diesem altmodischen, texanischen Gentleman. Zielsicher und ohne Umschweife brachte er sie zum Auto, hielt ihr

wieder die Tür und fuhr sie zurück zu ihrer Wohnung. Während der Fahrt redeten sie über Gott und die Welt, für die eher misstrauische junge Frau war das Eis gebrochen, das spürte Jack mit jeder Minute. Dort angekommen half er ihr abermals aus dem Wagen und geleitete sie noch zu ihrer Haustür. Er nahm ihre Hände in seine. Erneut sah er, wie grazil und fragil sie in seinen wirkten. Sanft strich er mit den Daumen über ihre zarten Handrücken. „Es war ein wundervoller Abend, Jules“, begann er. „Wenn du nichts dagegen hast, würde ich das gerne wiederholen.“ Jack sah deutlich, wie sie hart schlucken musste, bevor sie endlich nickte. „Sehr gerne. Mir hat es auch sehr gefallen.“ „Das freut mich.“ Leicht lächelte er zu ihr herunter. „Läufst du morgen?“ „Ja, aber etwas später. Es ist ein langer Abend

geworden.“ „Dann sehen wir uns im Park?“ „Einverstanden.“ „Ich freue mich schon.“ Sie nickte und erstarrte trotzdem, als er ihr einen unschuldigen Kuss auf die Wange gab. „Bis morgen“, sagte er wie immer und entließ sie in ihren Flur. Im Auto wartete er, bis er in ihrer Wohnung das Licht angehen sah. An der Ecke stand ein schwarzer Wagen, an dem er vorbei fuhr, um in die Straße einzubiegen. Kaum Zuhause, klingelte sein Handy. „Alles hat funktioniert. Bennett hat, wie erwartet, am Abend seine Familie besucht.“, ertönte Max's Stimmte durch den Sprecher. „Wie ist dein Abend gelaufen?“ „Ganz gut. Sie ist wirklich eine interessante Frau.“ „Alles klar, man. Ich wollte dich nur auf dem

Laufenden halten. Pass auf dich auf, Großer. Wir sehen uns, wenn alles gut läuft, am Montag im Büro.“ Er brummte etwas zustimmendes und beendete das Telefonat. Nach einer äußerst kalten Dusche, ließ er sich in sein Bett fallen. Die Wohnungseinrichtung war schon immer spartanisch. Ein paar alte Schränke für sein Bücher im Wohnzimmer, daneben ein Fernseher mit gegenüberliegendem kleinen Sofa. Diverse kleine Lampen auf den Schränken erhellten den Raum. Nebenan befand sich die eher ungenutzte Küche, meistens aß er auswärts oder bei Max, der ein guter Koch war. Am schlimmsten jedoch war das Schlafzimmer, hier hing nicht mal ein bisschen Farbe an der Wand. Im Wohnraum hatte er wenigstens ein paar Bilder seiner Familie und ein Gemälde, welches seine Schwester im einmal zu Weihnachten gemalt hatte, hängen. Hier stand nur ein

Kleiderschrank und sein großes Bett, für mehr fehlte einfach der Wille. Manchmal war er wochenlang weg und dann war es gut, eine pflegeleichte Wohnung zu haben. Doch heute fiel ihm das erste Mal auf, wie sehr eine weibliche Hand dies hier alles heimeliger gestalten könnte.

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Andy91
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