Kurzgeschichte
Der Clown

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"Der Clown"
Veröffentlicht am 12. Mai 2019, 38 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

Mein Name ist HOLGER OLAF KLEIN. Ich bin am 4.September 1940 im Hamburg geboren. Im Jahre 2010 schrieb ich mein erstes Buch Der Titel 35 JAHRE PARADIES ?.....nur in der Hölle ist es schöner. Erhältlich u.a. bei Amazon ,Epubli-Verlag. THEMA Das Leben des Autors wird seit seiner Kindheit in der Zeit des Zweiten Weltkrieges von Schicksalsschlägen begleitet. Der frühe Verlust der Mutter ist nur ein Unglück von vielen, das ihn prägt und nie ...
Der Clown

Der Clown


DER CLOWN

Diese Frei erfundene Geschichte endstand im Jahre 2010.
Daher können etwaige Übereinstimmungen von Namen Personen oder Handlungen nur Zufall sein.

Kapitel 1 Der letzte Vorhang 
..
....dort saß er nun in seinem Wohnmobil ,der berühmte Clown Pepito fertig geschminkt. Er hatte noch genügend Zeit, bis zu seinem Auftritt.
Neben ihm auf dem Sofa, lag seine geliebte Frau, Susanne .Sie sah so friedlich aus als würde sie Schlafen. Und so war es auch, nur aus ihrem Schlaf

würde es kein Erwachen mehr geben.
Wenige Minuten vorher war Susanne in seinen Armen nach unsagbarer langer Zeit großer Schmerzen, friedlich eingeschlafen.
Nach fast drei leidvollen Jahren hatte der verfluchte Krebs gesiegt.
Pepito der mit bürgerlichen Namen Klaus Morell hieß saß nun da. .Er bemerkte seine Tränen nicht die alle bunten Farben auf seinen Gesicht zerfließen ließen .Die Tränen rannen unaufhaltsam über seine hageren Wangenknochen.
Stumm und Starr verharrte er dort im Sessel neben seiner geliebten Susanne.
Das Leben mit Susanne lief noch einmal wie im Film vor seinen Augen ab. Er

dachte an die Zeit, als er Susanne kennen und lieben lernte.

Als er sie kennen lernte war sie eine junge Hochseilartistin, gerade einmal 19 Jahre alt und hieß mit bürgerlichen Namen Susanne Andersen. Trotz des jungen Alters, war sie in der Zirkuswelt schon eine bekannte Artistin.
Sie waren beide in dem gleichen Zirkus beschäftigt, und waren schon weit in der Welt herum gereist.
Pepito, oder besser gesagt Klaus war 4 Jahre älter als Susanne. Er gehörte zu den Flying Angels .Diese Gruppe bestand aus vier Geschwistern, die ihre Kunststücke am Trapez zeigten. Klaus war mit 23 Jahren der jüngste der

Gruppe. Da war außer dem noch Ben der drei Jahre älter war und seine beiden Schwestern Lisa und Eva 25 und 29 Jahre alt.
Klaus und Susanne begegneten sich täglich und kamen sehr gut miteinander aus.
Bis zu jenem verhängnisvollen Tag ging alles so seinen Gang. Ihre Beziehung zueinander plätscherte so vor sich hin. Das sollte sich jäh ändern.

Es war in der Abendvorstellung, das Zelt war bis auf den letzten Platz gefüllt. Klaus wollte oben in der Zirkuskuppel seinen dreifachen Salto bringen. Ben sollte ihn wie immer auffangen. Unzählige Male hatten sie es geprobt,

immer klappte es .Dieses Eine mal griff er daneben. Er fiel so unglücklich ins Netz, dass er beim Aufprall anschließend daneben in die Manege fiel. Er kam mit einigen Brüchen davon. Aber sein Handgelenk blieb steif so dass er nicht mehr am Trapez arbeiten konnte.
Er fiel in tiefe Depressionen. In den folgenden Wochen kümmerte Susanne sich rührend um ihn, sie wuchs über sich hinaus.
Die äußeren Wunden waren schnell verheilt. Aber Susanne kämpfte weiter das Klaus sein seelisches Gleichgewicht wieder bekam. In dieser Zeit wuchs in ihnen eine tiefe unzerstörbare Liebe .Sie heirateten kurz darauf. Klaus hatte

inzwischen seine Liebe zur Clownerie entdeckt .Sie feilten Tag und Nacht daran ein Programm aufzustellen das Klaus ermöglichte als Clown zu arbeiten.
Clowns gab es viele, aber Klaus schaffte es mit Susannes Hilfe einer der besten zu werden. So nannte er sich Pepito. Es sind schon viele Jahre ins Land gegangen, aber die Leute schütteln sich immer noch vor Lachen, wenn Pepito in die Manege kommt

Jetzt war Susanne mit 36 Jahren von ihm gegangen. Bis vor drei Jahren hat sie noch auf dem Hochseil gearbeitet, solange bis der Krebs ausgebrochen ist.
Drei lange Jahre, Kampf, Tränen und Schmerzen, daran dachte er jetzt. Aber es

waren auch viele Jahre der Freude die sie miteinander hatten. Freude die er nicht missen möchte.

Da tönt aus dem Zirkuszelt die Fanfare .Er weiß jetzt hat er noch genau 12 Minuten bis zu seinen Auftritt, seinen letzten. Denn einmal wird er noch in die Manege gehen,
und dann....
Ein Ruck geht durch seinen Körper. Er beugt sich noch einmal zu Susanne herab. Ein letzter Kuss auf ihre kalten Lippen. Behutsam deckt er sie mit einer Decke zu. Er wischt die letzten Tränen aus seinem Gesichte, schminkt sich noch einmal über und verlässt sein Wohnmobil .

.Die Show geht weiter ,so hat er es gelernt.
Mit schleppenden Schritten geht er zum Artisteneingang. Dann kommt seine Melodie der Vorhang geht auf er stolpert in die Manege,. Das Zirkuszelt ist bis auf den letzten Platz gefüllt, die vielen Menschen klatschen und biegen sich vor Lachen. Wie ein Uhrwerk läuft sein Programm ab er merkte nicht wie die Tränen wieder über sein Gesicht liefen ,alle dachten es gehört dazu. Sie standen von ihren Sitzen auf und klatschten stehend Beifall. Er hob noch einmal die Hände ein letztes Mal zum Gruß dann fiel der Vorhang.
Langsam geht er zu seinem Wagen

zurück. Er setzt sich auf dem Stuhl und wartet bis es draußen ruhig geworden ist. Die Lichter vom Zirkuszelt waren längst erloschen.

Er steht auf, öffnet die Schublade zum Schrank und entnimmt dieser seinen alten Trommelrevolver. Aus einer beiliegenden Schachtel entnimmt er eine Patrone und schiebt sie in die leere Kammer .Er dreht die Trommel so, dass der Revolver Schussbereit ist.. Er steht auf und geht vor dem Spiegel Ein letzter Blick in den Spiegel.
Er schließt die Augen. dann kracht ein Schuss und zerreißt die Stille der Nacht.....

Kapitel 2 Die Suche

Als er die Augen wieder öffnete sah er die Bescherung. Der Spiegel war zersplittert und es klaffte ein Loch in der Wand .Zum Glück stand sein Wohnmobil am Rande eines Waldes, so das die Kugel keinen Schaden anrichten konnte, denn im letzten Moment dachte er noch, ...Klaus was bist Du doch für ein Dummkopf ,was hatte er Susanne immer versprochen ,bevor sie starb.?
Inzwischen gingen rings um schlagartig alle Lichter an. die Artisten und Zirkushelfer umringten sein Wohnmobil und fragten aufgeregt, was denn da los

sei. Er entschuldigte sich mit den Worten, das sich beim Reinigen seiner Waffe, aus versehen ein Schuss gelöst hatte. Es klang nicht sehr glaubwürdig aber man gab sich mit der Erklärung zufrieden und jeder ging wieder in seinen Wohnwagen zurück. So gingen nach kurzer Zeit alle Lichter wieder aus und es herrschte Ruhe.

Klaus seine Gedanken waren schon längst an einem anderen Ort. Er dachte daran das Susanne und er ,jahrelang die Zwillingsschwester von Susanne gesucht haben. Irene war ihr Name...Als ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen waren beide gerade mal 10 Jahre alt und lebten in der damaligen DDR. Sie

wurden auseinander gerissen und auf zwei verschiedene Pflegefamilien verteilt .Niemand wusste wo der andere war. Susanne hatte die Jahre über sehr darunter gelitten und besonders nach dem Mauerfall Nachforschungen angestellt.

Durch die ständig wechselten Aufenthalte war das natürlich sehr schwierig zu gestalten Die ganzen Nachforschungen brachten aber nicht die geringste Spur von Irene. Nun würde er sich intensiv darum kümmern, Susanne und er hatten Geld angespart, das er jetzt gut gebrauchen konnte. Am nächsten Morgen ging Klaus zum Direktor und bat um seine Freigabe Schweren Herzens stimmte der Direktor dem zu. Er sagte

wenn wir die Zelte hier abbrechen kannst Du gehen.. aber du kannst zu jeder Zeit wieder kommen. So machte Klaus sein Wohnmobil klar und verließ eine Woche später den Zirkus. Inzwischen hatte man Susanne zu Grabe getragen und ALLE waren dabei.

So fuhr Klaus als erstes dort hin wo Susanne und Irene geboren wurden und auch aufgewachsen sind. er versuchte, wie es ja üblich ist über das dortige Standesamt etwas zu erfahren. aber es brachte nichts ,was die ihn sagen konnten wusste er ohnehin schon. Er versuchte es über das ehemalige Kinderheim wo beide kurze Zeit untergebracht waren. Aber das Heim war

längst geschlossen. Er fragte in der näheren Umgebung jedes Haus ab und fragte die Bewohner ob sie nicht noch jemand kennen würden der dort zu der Zeit gearbeitet hat. Aber leider vergeblich.
So ging schon eine geraume Zeit dahin und er war immer noch nicht weiter.

Er gab sich noch einmal einen Ruck und sagte sich ..ich muss den Kreis erweitern um jemand zu suchen der dort gearbeitet hat.
Einige Tage später traf er durch Zufall eine alte Frau die ihn weiterhelfen konnte. Sie hatte jemand in der Verwandschaft die dort zu der Zeit gearbeitet hat. Sie rief dort an und man

vereinbarte ein Treffen.
Diese Frau konnte sich noch daran erinnern, aus dem einfachen Grund, sie sagte es hat mir fast das Herz zerrissen wie sehr die beiden Mädchen sich an einander festgeklammert und geweint haben, weil man sie trennen wollte. Da Irene zu erst geholt wurde konnte diese Frau sich noch an Daten und viele Einzelheiten Erinnern die Klaus auf jeden Fall weiter helfen würden. so sollte diese Familie die sie auch namentlich Erwähnte nach der Wende nach Nürnberg gezogen sein.
Klaus bedankte sich ganz herzlich und fuhr Richtung Bayern.
Das einzige was er besaß war ein altes

Foto was Susanne retten konnte wo beide gerade 9 Jahre alt waren. Sie sahen sich zum verwechseln ähnlich.
In Nürnberg angekommen begab er sich zum Haupteinwohnermeldeamt mit den ihn zur Verfügung stehenden Daten.
Da diese Familie mehrmals innerhalb Nürnbergs hin und her gezogen war dauerte es ein bisschen bis man die aktuelle Adresse hatte.
So stand Klaus noch am selben Tag mit klopfenden Herzen bei der angegebenen Adresse.
Er stellte sich vor und mit dem Bild in der Hand wussten die Leute auch gleich worum es geht.
Sie konnten nicht viel sagen nur das

Irene mit 20 Jahren ausgezogen ist. Sie kam dann noch ab und zu ihre Pflegeeltern besuchen. Aber als sie 25 Jahre alt war verlor sich Ihre Spur ganz.
Ihr bürgerlicher Name war jetzt Irene Müller. Sie könnten sich denken so sagten die Pflegeeltern das sie in München untergetaucht sei.
So begab Klaus sich nach München. Und das gleiche Spiel ging von Vorne los .Einwohnermeldeamt und und und. und….
Da er die Geburtstagsdaten hatte bekam er irgendwo dann eine Adresse. Er begab sich dort hin ,ihr Name stand noch an der Tür, der Briefkasten überfüllt.. Niemand

da.
So fragte er sich wieder im Hause durch, man schickte ihn zum Hausmeister. .Dieser meinte das die Miete immer pünktlich überwiesen wurde, aber er hatte schon ewig niemand mehr gesehen. Er nannte eine Bar in der sie eventuell arbeiten könnte
Also suchte Klaus diese Bar auf.. Als er herein kam wusste er gleich wo er war. Er setzte sich an die Bar sofort saßen zwei leicht bekleidete Mädchen bei ihn .Um nicht auf zu fallen bestellte er den beiden was zu trinken und bat sie ,sie möchten sich an einen anderen Tisch setzen er wollte einen Augenblick alleine sein. Sie nahmen ihre Gläser und gingen

zum einem anderen Tisch .Inzwischen hatte Klaus an der Bar jemand gesehen wo es ihn eiskalt über den Rücken lief. Es war seine Susanne wie er sie kannte vom Gesicht her. Natürlich stark geschminkt was er von Susanne her nicht kannte. Es war noch so ein zwei Meter Schrank hinter der Theke der ständig was zu sagen hatte. Klaus wartete bis er in einem kleinen Büro verschwand dann ging er zur Bar rüber und bestellte noch was zu trinken .Irene,...denn sie war es ganz sicher brachte es ihn. Er legte etwas verdeckt das Bild auf die Theke. Irene erschrak und fragte ihn ganz leise wo er das Bild her hätte. Er sagte ihr das er der Schwager von Ihr wäre. Sie sagte sie

könne nicht viel reden und schrieb ihn auf seiner Rechnung eine Adresse dort wollte sie ihn nächsten Morgen treffen, wenn sie zum Frisör geht.
Er bezahlte und ging um am nächsten Tag pünktlich zum Treffpunkt zu kommen.
Sie kam pünktlich nahm Klaus im vorbeigehen mit in einem Hauseingang und fiel erst einmal in seine Arme.. Wo ist Susanne, wann kann ich sie sehen waren ihre ersten Worte.. Klaus blieb Stumm sie guckte Klaus in die Augen und sie sah seinen Schmerz. Sie schrie auf und rief laut..."NEIN, NEIN schrie sie laut auf sag das es nicht wahr ist, nicht meine Susanne. Sie nahmen sich in die Arme und weinten beide

Hemmungslos......

Kapitel 3 Ende Gut alles Gut

.Esdauerte eine ganze Weile, bis sie sich beide wieder etwas beruhigt hatten. So gingen sie zusammen in ein nächstliegendes Cafe. Irene bat Klaus mit leiser Stimme ihr von Susanne zu erzählen. Und so erzählte Klaus ihr die ganze Geschichte. Vom Zirkus und von den schönen aber auch leidvollen Jahren, die sie miteinander verbracht hatten. Irene fing wieder an zu weinen und auch Klaus konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten.
Zum Glück saßen sie in einer kleinen Nische des Cafes und es war ziemlich leer .So konnten sie sich wieder in die

Arme nehmen und ihren Tränen freien Lauf lassen.
Nach einer ganzen Weile, ließ Irene erschrocken von Klaus ab. Sie schaute auf die Uhr und sagte ich muss jetzt los, ich lass mir schnell die Haare noch mal machen damit es so aussieht das ich auch so lange beim Frisör war. Sie sagte noch in drei Tagen um die gleiche Zeit treffen wir uns wieder hier dann erzähle ich dir alles über mich. Sie gab ihn noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange und war dann auch schon weg.

Am dritten Tag saß Klaus schon ungeduldig im Cafe und wartete auf Irene. Sie kam ,so wie sie es ihn versprochen hatte .Wortlos fielen sie sich

in die Arme .
Dann berichtete Irene ihre Geschichte .Die Zeit bei ihren Pflegeeltern und welche Mühe sie sich gaben ihr ein schönes zu Hause zu bieten. Aber sie ließ sich in jungen Jahren immer wieder mit zwielichtigen Typen ein und geriet immer mehr auf die schiefe Bahn. Als dann noch Drogen im Spiel waren, geriet sie auch ins Blickfeld der Polizei und Staatsanwaltschaft. als sie die erste Haftstrafe erhielt zog sie von zu Hause aus denn sie wollte ihren Pflegeeltern keine Schande bereiten. So wussten diese nichts von ihren zweiten Leben das sie führte.
Irgendwann nach ihrer Haftstrafe geriet

sie an Benno. Benno war Zuhälter und handelte mit Drogen außerdem besaß er eine Bar.
So machte er sie durch Drogen gefügig .Erstaunlicherweise schickte er sie nicht wie die anderen Mädchen auf den Strich. Er sagte zu ihr du bist MEIN Mädchen und du wirst das tun was ich will und ich dir sage .Du wirst mit mir zusammen leben und wenn du mich verlässt wirst du teuer dafür bezahlen , ich finde dich überall.. Von da ab lebte sie in der Villa von Benno. Sie durfte oder sollte sogar ihre Wohnung behalten um ein Alibi zu haben wenn es mal wieder Ärger mit der Polizei geben würde. Da sie Drogenabhängig war und er ihr große

Angst einflößte ergab sie sich ihrem Schicksal zumal sie wusste wie er die anderen Mädchen behandelt hat.. Sie vermutete sogar das er im lauf der Zeit mindesten zwei Mädchen getötet hat oder hat töten lassen. Sie sagte vor drei Jahren hat sie die Nerven verloren und versucht ab zu hauen. Nach drei Tagen hatte man sie erwischt. Benno schlug sie so fürchterlich zusammen das sie ins Krankenhaus musste. Aus nackter Angst log sie bei der polizeilichen Vernehmung. Als sie wieder ansprechbar war kam als erstes Benno sie besuchen. Scheinheilig mit einem Strauß roter Rosen .Er legte Irene ein paar Bilder vor wo sie für Benno Drogen verkaufen

musste. Die Bilder sprachen eine deutliche Sprache und sie wusste, gelangten diese in die Hände der Staatsanwaltschaft würde sie für mehrere Jahre in der JVA landen da sie ja Vorbestraft war .Als sie wieder entlassen wurde holte Benno sie ab und brachte sie wieder zu sich nach Hause .Er hatte eine große Villa, etwas abgelegen mit einem großen Grundstück und einem sehr großen Teig. Am nächsten Tag unternahm sie einen Selbstmordversuch, sie kam in letzter Minute ins Krankenhaus wo ihr erst einmal der Magen ausgepumpt wurde. Denn sie hatte Schlaftabletten genommen.
Als sie wieder einigermaßen klar war

,war auch Benno wieder da. Sie sagte ihn sie wolle eine Entziehungskur machen, sie will keine Drogen mehr nehmen. Erstaunlicher weise willigte Benno ein. Er sagte, aber nur wenn Du kein Mist baust, weiterhin bei mir wohnst und die Klappe hältst
Irgendwie wollte ich auf einmal leben sagte Irene. einfach überleben. Und so war sie nach einigen Wochen Drogenfrei. Sie wohnte in der Villa mit Benno zusammen und half in der Bar mit aus die Benno gehörte.
So sagte sie weiter, das Benno vor ein paar Tage vier blutjunge Mädchen aus der Ukraine gekauft hätte, Die er im Keller seiner Villa untergebracht hatte

Benno persönlich hatte den Kellerschlüssel und versorgte die Mädchen mit dem Notwendigsten .Er sagte Irene, sie solle sich im Keller nicht blicken lassen .Zufällig hat sie dann auch gesehen wie er die Pässe der Mädchen in den Safe packte. Dabei hat sie sich das erste Mal die Kombination merken können.
Als Benno noch in der Bar war schaute sie heimlich nach. Sie sagte es waren dort die Pässe von mehr als vier Mädchen es war viel Bargeld dort ,Kokain ihre Bilder die sie belasten würden und eine große Pistole. Aber sie hatte große Angst etwas zu unternehmen.
Klaus sagte zu ihr.." du musst da so

schnell wie Möglich weg...weit weg" "Ja aber wohin".. antwortete sie .." er findet mich überall. Nicht wenn wir ihn hochgehen lassen. .antwortete Klaus. .Er fügte hinzu.." die Drogen im Haus ,die Mädchen und eventuell die Morde ,wenn man das beweisen könnte, bringen ihn für immer hinter Gitter." ".Bist du denn nie alleine im Haus .Doch sagte sie 1 Stunde über die Mittagszeit. Klaus sagte, "das reicht doch um den Safe zu öffnen, die Beweise zu verbrennen ein paar Klamotten zu packen und schon fahren wir Richtung Norden. .Kein Mensch weiß von mir ,wir werden die Beweise die dich belasten vernichten und dann ab.

Irene stimmte dem zu. Und schon am

nächsten Tag wollten sie die Sache starten. Klaus sollte heimlich in die Villa kommen und Irene helfen. Dann wollten sie anschließend die Polizei benachrichtigen.
Klaus parkte am nächsten Tag sein Wohnmobil in dem an den Grundstück grenzen Wald etwas abseits. Vorsichtshalber steckte er seinen alten Trommelrevolver in die Tasche und ging in die Villa wo er mit einer langen umarmung schon sehnsüchtig erwartet wurde.
Susanne hatte schon eine Reisetasche gepackt. Sie sagte mehr brauche ich nicht. Es ging alles schnell. Der Safe wurde geöffnet, alles was Irene

aufgezählt hatte befand sich dort. Sie nahm nur ihre Bilder heraus. Klaus sagte ihr sie solle die Bilder im Badezimmer verbrennen was Irene auch tat.
Klaus wischte mit einem Tuch den Safe wegen der Fingerabdrücke ab und verschloss ihn wieder
Plötzlich ging die Wohnzimmertür auf, Klaus dachte schon Irene kommt zurück. Nein es war der Riese den Klaus aus der Bar her kannte .Er brüllte Klaus sofort an und sagte. "Wo kommst du denn her ,was willst du hier.
Klaus zog blitzschnell seinen Revolver aus der Tasche um den Riesen in Schach zu halten. Aber der stürzte sich sofort auf ihn, schlug ihn den Revolver aus der

Hand versetzte ihn noch einen Schlag so das Klaus benommen in der Ecke liegen blieb. Der Typ nahm seinen Revolver auf und legte auf Klaus an Also, was suchst du hier in meiner Wohnung? Da ging die Tür zum zweiten Mal auf und Irene kam herein und sagte," so alles erledigt, wir können los. .Ach so ist es brüllte der Kerl...ihr kennt euch "Dann werdet ihr jetzt beide sterben und ich begrab euch bei den anderen im Garten .Im Hinblick auf die Situation konnte er das auch sagen. Er legte auf Klaus an und drückte ab .Es machte Klick .Ungläubig guckte er. .Er drückte noch einmal ab und wieder Klickte es nur.
Klaus der schon wieder auf den Beinen

stand schaltete sofort, er nutzte diese Schrecksekunde und trat den Benno mit voller Wucht dort hin wo es bei einem Mann am meisten weh tut .Denn blitzschnell fiel ihn ein das er in der Eile den Revolver nicht geladen hatte. Was für ein Glück.
Durch den Tritt schrie Benno auf und sackte langsam zusammen. Blitzschnell nahm Irene vom Kamin einen eisernen Feuerhacken und versetzte Benno der am zusammen sacken war, noch einen heftigen Schlag so das dieser sich nicht mehr rührte.
Jetzt musste alles schnell gehen .Sie nahmen die Kordel von den Übergardinen und fesselten Benno zur Sicherheit

.Klaus lief nach draußen in den Garten und warf seinen Revolver in den nahe gelegenen Teich.
Sie verständigten die Polizei und den Notarzt zur Sicherheit. So konnte Irene als die Polizei eintraf alles Notwendige zu Protokoll geben. Man befreite die vier Ukrainischen Mädchen im Keller. man fand die Pässe das Kokain und auch die geladene Pistole im Safe. Auch den Hinweis das eventuell jemand im Garten vergraben sei. Wie sich später heraus fand lagen dort zwei Skelette, so das Benno Lebenslänglich bekam.
Nun als alle Vernehmungen abgeschlossen waren ,fuhren Klaus und Irene noch einmal zu ihren alten

Pflegeeltern ,die sich riesig über diesen Besuch nach all den Jahren freuten. Sie löste noch ihre Wohnung auf, denn sie wollte dort nicht mehr leben. Irene und Klaus spürten immer mehr das, dass Leid was sie erlebten sie zusammen geschweißt hatte .Irene fragte Klaus daher nach seinen Plänen .Er sagte er werde wieder zu seinem Zirkus zurückkehren, denn dort war immer sein Zuhause .Traurig sagte sie zu ihn, du hast wenigstens ein zu Hause. Sie fing wieder an zu weinen. Klaus nahm sie sofort in seine Arme und küsste sie zärtlich. Sie erwiderte seinen Kuss. Dann nahm er sein Taschentuch und wischte ihr die Tränen ab, er sagte leise zu ihr..

"komm mit mir, dann hast du für immer ein Zuhause. Als sich ihre Lippen zum zweiten Mal fanden, wussten sie beide. .es gab nichts auf der Welt mehr was sie hätte trennen können..

 

HOK ©   Auszug aus dem Taschenbuch CEST LA VIE

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Hörbuch

Über den Autor

hollysieben
Mein Name ist HOLGER OLAF KLEIN. Ich bin am 4.September 1940 im Hamburg geboren.
Im Jahre 2010 schrieb ich mein erstes Buch
Der Titel 35 JAHRE PARADIES ?.....nur in der Hölle ist es schöner. Erhältlich u.a. bei Amazon ,Epubli-Verlag.
THEMA
Das Leben des Autors wird seit seiner Kindheit in der Zeit des Zweiten Weltkrieges von Schicksalsschlägen begleitet. Der frühe Verlust der Mutter ist nur ein Unglück von vielen, das ihn prägt und nie wieder ganz loslässt.
Als erwachsener Mann tritt er der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas bei, der er 35 Jahre lang angehört.
In seinem Buch erzählt der Autor sehr persönlich aus seinem Leben und von seinen Erfahrungen mit den ?Glaubensbrüdern?. Er schildert eindrucksvoll die Diskrepanz zwischen dem christlichen Anspruch der Nächstenliebe, den die Zeugen Jehovas vertreten und dem häufig geradezu unmenschlichen Umgang vieler ihrer Anhänger untereinander.

Es folgten zwei weitere Bücher ?CÈST LA VIE sowie ?.UND WAS ICH NOCH SAGEN WOLLTE.
Geschichten und Gedichte rund um das Leben

Ich benutze auf My Story das Pseudonym ?holysieben

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