Kurzgeschichte
Eine andere Welt

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"Eine andere Welt"
Veröffentlicht am 26. März 2019, 10 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Was mich inspiriert: Ich lasse mich am meisten von Filmen oder Videospielen inspirieren. Dort findet man so viele kreative Ansätze, die meine Fantasy ins kochen bringen können. Die Art, wie ein Film eine Geschichte erzählt, bringt mich auch des öfteren zu Erkenntnissen, was zu einer guten Geschichte wirklich dazu gehört. Auch bei Videospielen erfahre ich immer wieder, wie sehr ein Mensch in dieser Welt gefangen sein kann. Deshalb finde ich ...
Eine andere Welt

Eine andere Welt

Vorgaben

THEMA:

Geheimnis


VORGABEWÖRTER:

Synapsen Hinterstübchen Brabbelbrabbel Truhe Briefumschlag Schlüssel Erinnern Planen finden

Eine andere Welt

Kerstin ist gerade einmal 12 Jahre alt und lebt, soweit sie sich ERINNERN kann, schon immer mit ihrer Mutter in diesem Raum. Es gibt noch ein weiteres Zimmer, welches als HINTERSTÜBCHEN nicht für Kerstin zugänglich ist. Auch wenn sie noch so gerne diesen mysteriösen Raum sehen möchte, dürfen nur ihre Mutter und Ralf diesen Raum betreten. Wer Ralf genau ist, weiß sie bis heute nicht sicher, aber sie vermutet sehr, er sei ihr Vater, auch wenn ihre Mutter dieses immer abstreitet. Auf ihn ist die Mutter ohnehin nicht gut zu sprechen und kennen tut

keiner ihn so richtig, weil er nur ab und zu mal kurz vorbeikommt Die Wände im Raum sind sehr kahl und allgemein befinden sich abgeranzte Möbel im Raum. Es wirkt alles sehr herzlos, weil der Farbkontrast sehr einseitig getönt erscheint. Kerstin ist jedoch aller guten Dinge, denn die Mutter erzählt ihr hin und wieder von der Welt, die Farben der Blätter im Herbst, die überwältigende Schneedecke im Winter, die farbenfrohe Pflanzenpracht im Frühling und vieles mehr. Kerstin wünscht sich zwar diese Welt mal zu FINDEN, jedoch verrät die Mutter nicht wie und Ralf meint immer, Gott habe für

sie einen anderen PLAN. An diesem Tag, den 26.03.2019, fließen Kerstin seit lagen wieder kristallklare Tränen über die Wange. Sofort rennt sie stampfend zu ihrer Mutter und zeigt ihr Blut, welches über ihr Oberschenkel verströmt ist. Die Mutter weiß sofort Bescheid und tröstet Kerstin und erklärt, dass für jeden Mädchen mal dieser Tag anbricht, an dem es passiert. Fast hat Kerstin sich wieder beruhigt, beginnt ihre Mutter auf einmal an zu weinen. So kennt Kerstin sie nicht, weil sie eigentlich immer sehr stark ist und jederzeit ein Lächeln für Kerstin parat

hat. Bereits ist fast eine Minuten vergangen, die die Mutter Kerstin umklammert und den größten Gefühlsausbruch seit Kerstin sie kennt, bekommt. Plötzlich hört man wie der SCHLÜSSEL die Tür für das Hinterstübchen von außen zu öffnen vermag. Als die Tür einen Lichtspalt in den Raum wirft, werden alle SYNAPSEN in diesem emotionalen Chaos auf Hochtouren gebracht. Ralf betritt den Raum und nähert sich den beiden Ohne einen funken Zuvorkommenheit, packt Ralf beiden an den Haaren und zieht sie auseinander. Dieses Mal ist es

aber anders, denn jetzt möchte Ralf Kerstin und nicht ihre Mutter mitnehmen. So sehr die Mutter versucht Ralf davon abzuhalten, gelingt es ihr nicht. Kerstin ist jetzt zum ersten Mal, im Hinterstübchen. Ralf verlässt das Zimmer durch eine weitere Tür und sagt zuvor zu Kerstin, er komme gleich wieder und erwarte kein BRABBELBRABBEL von ihr. Als er weg ist, schaut Kerstin sich um. Ein Bett, eine TRUHE und eine neue Tür, mehr ist hier auch nicht. Sie ist sehr enttäuscht, dass dieser Raum so langweilig ist. Trotzdem will sie zumindest die Truhe erforschen, also öffnet sie

die. Darin befinden sich mehrere Fotos in BRIEFUMSCHLÄGEN. Kerstin nimmt einige Fotos heraus und schaut sich sie an. Sie traut ihren Augen nicht, wie erbärmlich und unterwürfig sie ihre Mutter auf den Bildern mit Ralf auffindet. Ein großer Schock überkommt sie, die Fotos fallen ihr aus der Hand und ihr Körper erstarrt Regelrecht. Die Tür öffnet sich wieder und Ralf kommt auf sie zu. Er kniet sich vor ihr, lächelt und fragt sie, wieso sie so neugierig wie ihre Mutter sei. Das Geheimnis, welches Spiel hier

eigentlich gespielt wird, durchschlägt Kerstins Verstand wie eine Mauer, die endlich die Wahrheit hinter der Kulisse preis legt. Da es noch nicht zu spät für sie ist, haut sie mit Schwung ihr Knie zwischen Ralfs Beine und lässt ihn weg knicken. Kerstin läuft durch die Tür, die Ralf offen gelassen hat und lässt alles hinter sich. Sie rennt von Tür zur Tür bis sie irgendwann draußen ist und der Wind ihre Haare verweht und die Sonne ihre Augen verkneifen lässt. Sie rennt immer weiter, verzweifelt und mit Tränen spiegelnden Augen, bis eine alte Frau sie abfängt und ihr im weiteren, das anbrechende Leben in diesem Frühling doch noch rettet.

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Hörbuch

Über den Autor

Ombladje
Was mich inspiriert:
Ich lasse mich am meisten von Filmen oder Videospielen inspirieren. Dort findet man so viele kreative Ansätze, die meine Fantasy ins kochen bringen können. Die Art, wie ein Film eine Geschichte erzählt, bringt mich auch des öfteren zu Erkenntnissen, was zu einer guten Geschichte wirklich dazu gehört. Auch bei Videospielen erfahre ich immer wieder, wie sehr ein Mensch in dieser Welt gefangen sein kann. Deshalb finde ich diese beiden Komponente sehr inspirierend.

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Ninamy67 Bei dieser Geschichte hast du dich bestimmt von einem Film inspirieren lassen, "der Raum"...Ich weiss de Titel in deutsch gerade nicht...
Die Geschichte ist jedoch fast identisch, statt Jack ist es Kerstin.
Ich habe jetzt nicht so auf die Rechtschreibung geachtet. Ich glaube mit ein bisschen mehr Übung wird's gut! Ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen
L g
Nina
Vor langer Zeit - Antworten
Ombladje Es gab mehrere Quellen die mich inspiriert haben diese Geschichte zu schreiben. Den Film den du meinst kenne ich ebenfalls, aber die Story habe ich meiner Fantasy entnommen, auch wenn die Basis die selbe ist.

Danke für den Kommentar :--)
Vor langer Zeit - Antworten
Ninamy67 Es ist ja ohnehin schon mal alles dagewesen, das Rad kann keiner mehr erfinden! Aber natürlich immer wieder anders beleuchten.
Deine Geschichte ist noch nicht ausgereift...aber das kommt schon noch!

LG
Nina
Vor langer Zeit - Antworten
welpenweste Die Geschichte an sich hat Dramatik, ist gelungen und lässt Einen teilhaben. An der ganzen Sache fehlt es leider aber an der flüssigen Schreibweise. Außerdem sind die Übergänge verbesserungswürdig.
Ebenfalls zu bemängeln ist die Rechtschreibung.
Alles in allem eine kraftvolle Geschichte, die wirklich gut ist. Für den Leser gibt es aber leider zu viele Stolpersteine, um sich restlos daran erfreuen zu können.
Hinsichtlich des Wettbewerbes nehme ich nun Fett- und Großbuchstaben nicht allzu streng. Die Worte wurden bezeichnet, nun gut. Es wäre eben für die Juroren nur leichter die Worte zu klassifizieren und im Satzzusammenhang zu bewerten.
Eine kraftvolle Story, die sich unter Wert verkauft.
Günter
Vor langer Zeit - Antworten
Ombladje Ja, bei der nächsten Geschichte versuche ich meine Schreibweise besser hin zu bekommen. Danke für dein Kommentar :--)
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Darkjuls Das Titelbild gefällt mir sehr. Es stimmt gut auf die Story ein. Leider gibt es Fehlerteufel, doch die Vorgaben sind erfüllt und geheimnisvoll ist es auch. LG marina
Vor langer Zeit - Antworten
Ombladje Danke Marina :--)
Vor langer Zeit - Antworten
Andyhank Die Idee zur Geschichte ist super, die Geschichte selbst auch, aber - leidet durch deine erbärmlich schlechte Ausdrucksweise, schlechte Grammatik und Rechtschreibung sehr. Außerdem wurde gefordert, dass die Vorgabewörter FETTGEDRUCKT dargestellt werden. Wenn du sie schon in Großbuchstaben darstellst, musst du das Warum im Vorwort erbringen. Und im Untertitel fehlt Schreibparty 75. Nach der Party kannst du es ja wieder rausnehmen.
Cover und Vorgabewörter passen, die Thematik wurde erfüllt, summa summary - du bist dabei, aber mit nicht allzu guten Aussichten. Versteh mich nicht falsch, deine Geschichte ist wirklich sehr schön, nur - hättest du sie irgendwie richtiger schreiben können. Was meinst du, wie mühselig es für den Leser ist, sich durch den Wust an Fehlern durchzuwühlen. Das macht den Genuss des Lesens madig.
Vor langer Zeit - Antworten
Ombladje Ich werde mir wohl beim nächsten Mal mehr Zeit für das Schreiben lassen. Ich habe einiges übersehen und möchte natürlich auch, dass die Geschichte für den Leser erträglich zu lesen ist. Trotzdem danke für dein ehrliches Feedback, Kritik sehe ich nämlich immer gern.
Vor langer Zeit - Antworten
ImiEvergreen Nicht eindmutigen lassen! Weiter so
Vor langer Zeit - Antworten
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