Gedichte
Wi(e)der Schein

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"Wi(e)der Schein"
Veröffentlicht am 21. Februar 2019, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Sandra Cunningham - Fotolia.com
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Wi(e)der Schein

Wi(e)der Schein

Wi(e)der Schein

Vor kurzem ist das Licht erloschen

Im Herzen weilt nun Einsamkeit

Die Phrasen klingen abgedroschen

Ich fühlte mich zu mehr bereit

Zermürbend war die Zeit zu warten

Ich hoffte stets ein Neubeginn

Ein Hochgefühl von tausend Arten

Verlor vor Jahren seinen Sinn

Als Heldenbild geliebt zu werden

Entsprach dem geistigen Porträt

Genährt vom Acker dieser Erden

Zerbrach der Spiegel krachend, jäh

Ihr deuchte nicht wie sehr ich leide

Sie sah es possenspielerisch

Mir schmerzten schon die Eingeweide

Ihr Herz es schlägt, nur nicht für mich

Ich seh die Scherben dieses Strebens

Der Hoffnung wagen Liebesspur

Wie oft sie war des Ziels vergebens

Den Göttern flucht ich ewig nur

Gestärkt aus diesem ersten Scheitern

Mit Narben aus dem alten Bild

Erfahrung wird mein Tun erweitern

Die alten Wunden sind gestillt

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Sternwunde Das Gedicht ist Dir gelungen. Schwer die Illusion des Helden die Liebe fuer den Geliebten zaubert zu entspechen nachdem ihr Spiegel schon in Scherben liegt.
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Apollinaris Sehr guter Text soweit. :)

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