Gedichte
Unsere Narben haben dieselben Farben

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"Unsere Narben haben dieselben Farben"
Veröffentlicht am 15. Februar 2019, 6 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Olga Drozdova - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Ich hatte mich mit jungen Jahren in ein Mädchen verliebt. Damals habe ich Ihr kleine Gedichte geschrieben und damit angefangen zu schreiben. Damals waren es noch sehr unreife Werke welche eher einem Kind gerecht werden. Ich habe mich nicht getraut ihr zu sagen was ich fühle und habe das ganze 2 Jahre durchgehalten. Also die Schule dann zu Ende ging habe ich ihr meine Gefühle offenbart. Sie konnte leider meine Gefühle nicht erwidern. Danach habe ...
Unsere Narben haben dieselben Farben

Unsere Narben haben dieselben Farben

Titel

Wir vergleichen uns immer mit anderen In der Hoffnung, dass wir einen schwereren Weg wandern Weil wir oft denken, dass es anderen besser geht Doch wissen wir nie was in anderen Menschen vorgeht Wir kümmern uns meistens nur um das was uns bewegt Wir stoßen lieber andere weg bevor Sie uns zu nahekommen Es geht uns nur darum was wir eigentlich wollen


Es interessiert uns nicht was anderen am Herzen liegt
Weil meistens unser eigener Egoismus am schwersten wiegt
Doch wir sollten wissen unsere Narben haben dieselben Farben

Es gibt Menschen da draußen die sind weitaus schlechter dran
Sie fangen ihren Tag nicht einmal mit einer warmen Mahlzeit an
Die Dunkelheit hat ihre Seelen meist vor langer Zeit verschlungen
Ein Lächeln ist ihnen seit sehr langer Zeit nicht mehr gelungen
Es gibt auch Menschen den geht es nach

außen hin gut
Sie strahlen Selbstvertrauen aus und einen Löwenmut
Doch diese Menschen verstecken meist einen großen Schmerz
Mit einem Lächeln verstecken Sie gekonnt ein gebrochen Herz
Wir sehen vielen nicht, weil wir nur die Oberfläche sehen
Doch viel zu oft ist das uns selbst geschehen
Wir wollen niemanden mit unseren Problemen belasten
Doch hat uns unsere Kraft schon lange verlassen
Doch wir wissen jetzt unsere Narben haben alle dieselben

Farben
Wir sollten aufhören uns gegenseitig zu verletzen
Wir sollten anfangen uns auch in die Positionen des jeweils anderen zu versetzten
Vielleicht würden wir dann merken was wir tun
Und die verletzenden Worte und Taten würden für immer Ruhen
Wir müssen uns nur jeden Tag einen Satz im Spiegel sagen
Unsere Narben haben dieselben Farben

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Hörbuch

Über den Autor

Edomaajka
Ich hatte mich mit jungen Jahren in ein Mädchen verliebt. Damals habe ich Ihr kleine Gedichte geschrieben und damit angefangen zu schreiben. Damals waren es noch sehr unreife Werke welche eher einem Kind gerecht werden. Ich habe mich nicht getraut ihr zu sagen was ich fühle und habe das ganze 2 Jahre durchgehalten. Also die Schule dann zu Ende ging habe ich ihr meine Gefühle offenbart. Sie konnte leider meine Gefühle nicht erwidern. Danach habe ich für fast 7 Jahre keine Gedichte mehr geschrieben. Mit 29 haben mich gleich 2 große Schicksalsschläge ereilt zum einen habe ich meine Großmutter verloren - welche die wichtigste Person in meiner Kindheit gewesen ist. Zum anderen habe ich mich wieder in eine Frau verliebt, welche mit meinen Gefühlen gespielt und es nicht ernst mit mir gemeint hat. Die Einsamkeit und der Verlust zweier geliebter Menschen haben eine Reaktion in mir ausgelöst welche dazu geführt hat, dass ich mein erstes Gedicht geschrieben haben ("Das letzte Sandkorn"). Ich habe in einem Jahr ungefähr 83 Gedichte geschrieben, welche nicht alle hier zu finden sind. Es hat alles harmlos angefangen und wurde immer ausgeprägter und meine Sprache hat sich mit der Zeit weiterentwickelt sowie auch mein Stil sich verändert hat. Ich bestimme nicht selbst worüber ich schreibe, ich kann es nicht ganz erklären es ist eigentlich alles aus dem Herzen und manchmal kann ich es selbst kaum glauben, dass solche Worte von mir kommen. Ich werde solange schreiben wie ich es nur kann. Mich inspiriert am meisten die Liebe, die Menschen und ihre Schicksale. Meine Gefühle kann ich am besten so beschreiben und auch die Phasen in welchen ich mich befinde. Mein Ziel ist es wenigstens einen Menschen zu berühren und das schaffe ich.

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Trollmops Ein ganz wichtiger Aspekt ist der, dass man sich immer in die Lage des Anderen versetzen sollte um zu verstehen.

Gruß Det
Vor langer Zeit - Antworten
Feedre kann ich nur bejahen...
LgF
Vor langer Zeit - Antworten
Memory 
Deine Zeilen gehen nahe. Sehr.
Lieben Gruß
Sabine
Vor langer Zeit - Antworten
Edomaajka Hallo Sabine,
vielen Dank. Das Gedicht ist spontan aus einem Gefühl entstanden. Freue mich wenn es dir gefallen hat.
Vor langer Zeit - Antworten
KaraList Das Nichterkennen der Nöte von anderen hast Du sehr emotional beschrieben, lieber Edo.
... und wir sollten uns dessen bewusst sein, was w i r haben.
Trotzdem bin ich mir sicher, dass es noch genug helfende Hände gibt. :-)
LG
Kara
Vor langer Zeit - Antworten
Edomaajka Hallo Kara,
vielen Dank für dein Kommentar und deine Lesezeit.
Mir ist es bewusst, dass wir nicht jedem Helfen können. Aber wenn wir es schaffen wenigsten jeden Tag einen Menschen zu helfen, auch wenn es nur mit einem Lächeln ist, haben wir schon etwas bewirkt.
Vor langer Zeit - Antworten
Darkjuls Richtig und gut, richtig gut. Wir sollten mehr zueinander und aufeinander schauen und achten. Lieben Gruß Marina
Vor langer Zeit - Antworten
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