Humor & Satire
Die Ärmsten der Armen

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"Die Ärmsten der Armen"
Veröffentlicht am 27. Januar 2019, 6 Seiten
Kategorie Humor & Satire
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Über den Autor:

"Friedemann" ist nur mein Vorname, für meinen Nachnamen "Kriegsfuß" reichte (aufgrund der von myStorys vorgegebenen Obergrenze von 14 Zeichen) leider der Platz nicht mehr. Mein Name besagt, dass ich im Grunde ein sehr friedliebender Mensch bin, der aber verbalen Auseinandersetzungen nicht grundsätzlich aus dem Weg geht. Diese sind gelegentlich die Folge von satirischen Texten, für die ich schon seit meiner Schulzeit (als noch Lehrer und ...
Die Ärmsten der Armen

Die Ärmsten der Armen



Die Ärmsten der Armen



 Sie nähr’n sich von lebenden Würmern und Maden. Sie wühlen im Abfall - den keiner mehr will - nach kläglichen Resten lukullischer Braten und futtern sich durch den vergammelten Müll. Von Ratten und Echsen verspeisen sie Pfoten, von Maulwürfen, Mäusen und Ochsen den Schwanz, von Kühen das Euter, von Stieren die Hoden - ein Speiseplan ekliger Extravaganz. Sie hausen im Dschungel, die Ärmsten der Armen. Wir schau’n ihnen zu - gern von oben herab - und ekeln uns statt uns den Menschen erbarmen. Und viele von uns lachen sich gar noch schlapp.

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 Zwar finden die Ärmsten dies selber zum Kotzen, doch ausnahmslos tun sie's fürs ganz große Geld, weil Zuschauerschar’n sie im Fernseh’n beglotzen. Und Dummheit sich gerne zu Dummheit gesellt. Sie brauchen dies Geld, denn sie sind alle pleite, die Zeiten als Star sind schon jahrelang um. Nun woll’n sie zurück auf die Titelblattseite und spielen den Depp fürs Krawallpublikum. Dies weidet sich an ihren Qualen und Wehen und spendet all jenen noch hämisch Applaus, die nach dem Verlust ihrer Selbstachtung flehen: „Ich war doch ein Medienstar – holt mich hier raus!“


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Hörbuch

Über den Autor

Friedemann
"Friedemann" ist nur mein Vorname, für meinen Nachnamen "Kriegsfuß" reichte (aufgrund der von myStorys vorgegebenen Obergrenze von 14 Zeichen) leider der Platz nicht mehr. Mein Name besagt, dass ich im Grunde ein sehr friedliebender Mensch bin, der aber verbalen Auseinandersetzungen nicht grundsätzlich aus dem Weg geht. Diese sind gelegentlich die Folge von satirischen Texten, für die ich schon seit meiner Schulzeit (als noch Lehrer und Mitschüler ihre Opfer waren) eine Vorliebe habe. Gemäß meinem Motto - Humor ist das Knopfloch, mit dem wir verhindern können, dass uns der Kragen platzt - kommt hierbei allerdings der Humor (meistens) nicht zu kurz.

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baesta Ich schaue so was zwar gar nicht erst an, aber Dein Gedicht finde ich immer noch klasse.
Die "Geschenke" gab es schon beim letzten Mal
und nun steh ich mit leeren "Taschen" da.
♥♥♥♥♥♥♥

Liebe Grüße
Bärbel
Vergangenes Jahr - Antworten
Friedemann 
Liebe Bärbel,
herzlichen Dank auch Dir für Deinen Zweitbesuch. Natürlich sind auch Besucher mit leeren Taschen willkommen, zumal Du mich bereits reichlichst beschenkt hattest.

Liebe Grüße,
Friedemann
Vergangenes Jahr - Antworten
welpenweste Auch beim zweiten Mal:
Wunderbar!
Günter
Vergangenes Jahr - Antworten
Friedemann 
Guten Morgen, lieber Günter,
auch zum zweiten Mal freue ich mich über Deinen Besuch und Dein lobendes Wort, hab Dank.

Liebe Grüße,
Friedemann
Vergangenes Jahr - Antworten
FLEURdelaCOEUR 
Ach, du lieber Gott!
Ich habe im Krankenhaus mal eine ganze Nacht lang RTL2 mit gucken müssen, weil meine Mitpatientin vor ihrer Krebs-OP nicht schlafen konnte ...
Grauenvoll! Nicht einen Funken Mitleid hatte ich mit diesen dämlichen "Stars", wer sich das freiwillig antut, ist selber schuld!
Du hast es exzellent auf den Punkt gebracht, bravo!
Lieben Gruß
fleur
Vergangenes Jahr - Antworten
Friedemann 
Guten Morgen, liebe Fleur,
nachträglich mein herzliches Beileid für dieses stundenlange Leiden, das Dir im Krankenbett widerfuhr. Es muss grausam gewesen sein.

Liebe Grüße und herzlichen Dank für Dein Lob, Dein Geschenk und Deinen Favoriten,
Friedemann
Vergangenes Jahr - Antworten
HarryAltona Hier ist Mitleid wohl fehl am Platz. Aber ich hätte da n paar Therapieangebote für diese armen Menschen.
lg... harryaltona
Vergangenes Jahr - Antworten
Friedemann 
Hallo Harry,
auch ich kann mir einige Therapieangebote vorstellen, die allerdings bei den Ex-Stars und -Sternchen auf wenig Gegenliebe stoßen dürften. Noch gibt es ja noch den „Promi“-Sender VOX, bei dessen Promi-Kochshows jede(r), deren/dessen Name einmal in irgendeiner Zeitung stand, den anderen „Promis“ vorführen darf, was besser schmecken dürfte als ihre Dschungelkost.

Liebe Grüße und Dankeschön dafür, dass Du dieses Frühwerk von mir ausgegraben und auch noch beschenkt hast,
Friedemann
Vergangenes Jahr - Antworten
Feedre Da hast du diesem Gedöns eine treffsichere Satire
gewidmet..:-)))
LgF
Vergangenes Jahr - Antworten
Friedemann 
Liebe Feedre,
Dein zustimmendes Lächeln freut mich, Dankeschön.
LgF
Vergangenes Jahr - Antworten
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