Kurzgeschichte
OP mal anders

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"OP mal anders"
Veröffentlicht am 21. September 2018, 8 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
© Umschlag Bildmaterial: Gunnar Assmy - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Was kann man über sich selbst schreiben, findet es heraus wenn es euch wirklich interessiert. Ich habe meine Stärken und Schwächen wie jeder anderer auch. Bin Mutter von drei Kindern, glücklich verheiratet. Durch ein Schicksalsschlag führte mich mein Weg zum schreiben. Ich war zu jung um alles zu verstehen, was mir das Leben präsentierte. Immer wieder begegnete ich Menschen die mir MUT schenkten weiterzuschreiben. Genau an dieser Stelle ...
OP mal anders

OP mal anders

OP mal anders


Vorwort,

Wer kennt es nicht, das mulmige Gefühl vor einer Operation. Da fiel mir die folgende Geschichte ein und somit war es ein wenig leichter zu ertragen. Ja Ernst schenkte mir sogar ein Lächeln.



Die Vorfreude ward nicht erwünscht sie musste sich hinten anstellen. Der Männerbesuch hatte sich angekündigt und stand fest auf dem Terminplaner, Namens Ernst. Ernst kam mit Tagesanbruch zur Tür herein und machte

sich breit. Seine Brüder Bedenken und Angst schlichen sich in den Tag. "Was soll's musst du eben durch als Lurch." Das Lachen des letzten Tages, es war verstummt und nur noch symbolisch auf dem Gesicht zu lesen. Die freundlichen Schwestern Hoffnung und Mut schlichen sich unters Kopfkissen und flüsterten immerzu "Alles wird gut vertrau darauf" das Ernst nicht lange zu Besuch verweilt. Irgendwie will man es ja glauben, jedoch in jener Situation laufen Tränen ungefragt um sich zu erlösen. Dann geht alles sehr schnell und man reist in ein fernes unbekanntes Land Namens, "Nichts" denn nichts hat man von dem

mitbekommen was mit einem geschehen ist. Ernst war tätig und hat seine Arbeit nach besten Wissen und Gewissen vollbracht. Die Rückkehr aus jenem Land, welches man auch als Leere bezeichnen kann ist erlösend. Man nimmt sich wahr und ist wieder angekommen, im hier und jetzt. Vielleicht mit ein paar Andenken von der Reise ins weite, freie Land der Leere. Jedoch kann man damit rechnen das sie nicht für die Ewigkeit in deinem Körper bleiben. Gemeint sind jene Nebenerscheinungen welche unterschiedlichster Art seien können. Es war ja schließlich ein Eingriff in die

Natürlichkeit eines Körpers. Die Schwestern Hoffnung und Mut sie hopsen schon fröhlich auf den Bett und warten darauf, das du sie wahrnimmst. Ihnen dein Lächeln der letzten Tage zeigst, es ist in dir und mag nicht eingesperrt sein. Die Vorfreude muss immer noch geduldsam sein und den Göttern in Weiß vertrauen, dass sie selbst, alles zum Wohle der eigenen Gesundheit ihren Beitrag leisten wollen. Sie haben sehr viel in ihrer Hand jedoch niemals alles. Der eigene Körper muss es auch annehmen, was ihm geboten wird. Da ist es eine Erleichterung welche sich am Tag oder in den nächsten Tagen breit macht

und einen genesen lassen. Die Schwestern Hoffnung und Mut haben ganze Arbeit geleistet und Ernst beiseite gestanden. Den Brüdern Angst und Bedenken ihren Raum geschenkt, um Anwesend zu sein. Wo sollten sonst die Emotionen hin, welche in einem weilen und zeigen wie es einem geht. Der Heilungsprozess ist nicht planbar und deswegen kommt die Verwandtschaft zu Besuch Namens Geduld. Geduldig wartet auch die Vorfreude und man selbst darauf, dass Ernst sich entfernt hat und man wieder hergestellt ist und den Rest, fernab der Götter in Weiß genesen kann. Danke an

alle! © Petra-Josephine

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Hörbuch

Über den Autor

SaenaPJ

Was kann man über sich selbst schreiben, findet es heraus wenn es euch wirklich interessiert.
Ich habe meine Stärken und Schwächen wie jeder anderer auch. Bin Mutter von drei Kindern, glücklich verheiratet.
Durch ein Schicksalsschlag führte mich mein Weg zum schreiben.
Ich war zu jung um alles zu verstehen, was mir das Leben präsentierte.
Immer wieder begegnete ich Menschen die mir MUT schenkten weiterzuschreiben.
Genau an dieser Stelle möchte ich Allen danken. Besonders auch GrafWaldungen der mich aufforderte einfach los zuschreiben.
So schrieb ich in Teilen (m)ein Buch, Scheibchenweise war es eine Befreiung meiner Seele.

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Nereus Kann ich gut nachvollziehen
dankend
markus
Vergangenes Jahr - Antworten
SaenaPJ Lieber Markus,
wer hat es nicht irgemdwie schon ähnlich erlebt.
Danke dir
liebe Grüße Petra-Josie
Vergangenes Jahr - Antworten
Myriel Guten Morgen liebe Petra-Josie,
endlich komme ich dazu mein leeres Bücherregal aufzufüllen und dein super geschriebenes Buch stelle ich gern dazu.
Liebe Sonntagsgrüße
Myriel
Vergangenes Jahr - Antworten
SaenaPJ Liebe Myriel,
Danke das freut mich sehr. Wünsche dir einen schönen Feiertag.

liebe Grüße Petra-Josie
Vergangenes Jahr - Antworten
Gabriele Ich mag die Art und Weise, wie du den KH Aufenthalt und die OP beschrieben hast :-) und wünsche dir gute Genesung an der Seite von Schwester Hoffnung und Zuversicht.
Liebe Grüße, Gabriele
Vergangenes Jahr - Antworten
SaenaPJ Liebe Gabriele,
Die Schwester Hoffnung sitzt neben mir und Mut in mir. So steht der Genesung nichts im Weg.
Liebe Grüße Petra-Josie
Vergangenes Jahr - Antworten
Myriel Liebe Petra-Josie,
Du hast dich vortrefflich mit deinem Krankenhausaufenthalt auseinandergesetzt. In einemThema so aufzugehen ist
Deine Stärke, dafür bewundere ich dich sehr.

Hab einen schönen Wochenanfang
Liebe Grüße
Myriel
Vergangenes Jahr - Antworten
SaenaPJ Liebe Myriel,
So kleine Kobolte oder was auch immer ist ein zusätzliches Lächeln das uns begleitet wenn es ernst mal wird im Leben.
Ich Danke dir von ♥en

Liebe Grüße Petra-Josie
Vergangenes Jahr - Antworten
hingekritzelt Du hast das sehr schön beschrieben, P.J.
Da ich eine Augen-OP hinter und zwei noch vor mir hab, hab ich das mit besonderem Interesse gelesen :-)
Schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Uli
Vergangenes Jahr - Antworten
SaenaPJ Lieber Uli,
wünsche dir viel Erfolg und lass Ernst nicht zu lange verweilen. Er macht auch nur sein Job.

liebe Grüße Petra-Josie
Vergangenes Jahr - Antworten
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