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ruhender Schwan

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"ruhender Schwan"
Veröffentlicht am 08. März 2018, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: lakalla - Fotolia.com
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ruhender Schwan

ruhender Schwan






Der Mond glänzt still,

der Himmel tief,

der Lärm des Tages flieht,

voll Kraft ist nur Horizont,

der in die Ferne zieht.



Die Steine halten noch das Licht des

Tages in sich warm,

schweigsam, dunkel birgt die Nacht

die Sterne sanft im Arm.


Der Wind verweht, und weiß

sprechen die Wellen Bände-

unaufhörlich drängen sie

ihr Dasein an die Wände

der Kaimauern und leis

umspielt ein tänzelnd Saum

auch seine müden Füsse hier,

wie Kiesel, Sand und Raum.


Der Mond glänzt still -

Der Himmel tief

und jemand singt ein Lied,

eine Sehnsuchtsmelodie,

die stetig weiterzieht.

Er neigt den Kopf zum Herzen hin,

und hört dem Singen zu,

des Tages will er weiterziehn,

für diese Nacht ist Ruh-






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sperling



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Kommentare
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Brubeckfan Dss klingt sehr schön, man sollte es sich am besten vortragen.
Nun mach mal weiter...
Viele Grüße,
Gerd
Vergangenes Jahr - Antworten
KaraList Ein stimmungsvolles Gedicht ... es lässt Bilder entstehen. Das gefällt mir! :-)
LG
Kara
Vor langer Zeit - Antworten
Darkjuls Ein Gedicht mit besonderer Stimmung. Am besten gefällt mir der Passus , wie die Nacht die Sterne im Arm birgt. Beim Lesen schlenderte ich am Wasser entlang und vernahm leis eine Melodie. Lieben Gruß Marina
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR 
Gefällt mir gut, du benutzt eine schöne Sprache, sprichst nicht alles aus ...
LG fleur
Vor langer Zeit - Antworten
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