Gedichte
Zum großen WIR

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"Zum großen WIR"
Veröffentlicht am 21. Juli 2017, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Zum großen WIR

Zum großen WIR

Zum großen WIR

Ein jeder Mensch ist Teil vom Ganzen, ein jeder ist wie du und ich, ein Mütterlein hat uns geboren, deshalb sind wir schon brüderlich. Wir sind als Menschen eng verbunden, sozial, persönlich, atomar, wir atmen eine Atmosphäre auf aller Erde, das ist wahr. Die Liebe wird die Menschen einen, es trennt sie Religion und Geld, das Mitgefühl erzeugt den Frieden, das Glück erfasst die ganze Welt. Lasst uns ein großes WIR entfalten, begrabt das Böse, Neid und Hass, die Menschen wollen glücklich leben, Milliarden Herzen sagen das.


8c) Rajymbek 07/2017

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Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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Magnolie 
Lieber Roland,
es wäre schön, wenn sich dieser Traum vom WIR und dem Frieden erfüllen würde. Ich schicke jedenfalls meine Liebe in die Welt ...
Herzlichst
Manu
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Dann sind wir schon mindestens zwei, Manu. Vielen lieben Dank.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR 
Lieber Roland,
es sind eben nicht alle "wie du und ich".
Wenn einer, der in meinem Haus zur Miete gewohnt hat, viel mehr Einkommen hat, als ich mit meiner Rente, seine Betriebskosten nicht bezahlen will, soll ich dem "aus Liebe" seine Schuld erlassen?
Das ist nur mal ein Beispiel aus dem täglichen Leben, im Umfeld und auch weltweit gibt es viele andere.
Ich denke schon, dass man Position beziehen muss. Nihilismus ist nicht mein Ding.
Und was soll, bitte, "subatomar" heißen?
VlG fleur
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Liebe Fleur, ich weiß, dass jeder Mensch anders ist und trotz allem haben alle Menschen eines gemeinsam: Wir sind Menschen, wir atmen die gleiche Luft, wir ernähren uns vom gleichen Planeten, wird möchten glücklich sein und Leid vermeiden, auch wenn es manchmal scheint, dass es Menschen gibt, die davon gewaltig abweichen.
Im Buddhismus existieren die Dinge nicht in sich, sondern in Abhängigkeit voneinander. In sich haben sie keine Substanz. Diese Erkenntnis wird von der modernen Physik geteilt. Ob man von Elementarteilchen spricht oder von Strings als den kleinsten Bausteinen der Materie - immer handelt es sich um Wechselwirkungen von Masse und Energie. Die Dinge wandeln sich. Sie verändern ständig ihre Form und existieren nur in Abhängigkeit vom Beobachter als das ‚eine‘ oder das ‚andere‘. So sind wir alle von einander abhängig: sozial, persönlich und subatomar. Das hat nichts mit Nihilismus zu tun. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, aber das Bewusstsein kann das Sein verändern.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
klawi PS - Ich finde, es geht nicht um Romatik, sondern ums Menschsein an sich. Durch Liebe finden wir zu uns selbst, das muss mensch halt erfahren (Jetzt bin ich auch angemeldet, tzzzz)
lg, Klaus
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Lieber Klaus, ich freue mich, dass du mir zustimmst. Das wichtigste, was wir brauchen ist die Erkenntnis, dass die Menschen alle miteinander verbunden sind - sozial, persönlich, und sogar subatomar und dass wir begreifen, dass wenn es allen gut geht, es auch dem Einzelnen gut geht. Und dass wir zusammen mächtiger sind als alle Mächtigen, die uns das Leben schwer machen.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Gast Sorry, seh ich ganz anders als Peter. Liebe an sich ist optimistisch. Das Gefühl fühlt sich richtig an. Schade um die, die es nicht spüren. Im Grunde läßt sich Liebe nicht zerstören. Wir sind nur Menschen mit allen unseren Fehlern (Machtstreben....). Mit ein bisschen Zuversicht können wir uns weiterentwickeln. Der Weg ist halt das Ziel.
Jede(r) hat es für sich in der Hand, so viel Liebe zu leben wie er(sie) es schafft....
lg Klaus
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Der Weg ist das Ziel ...
Genau, dann ist man ja schon am Ziel, sobald man auf dem Weg ist ...
Verzeih, aber das ist Schwachsinn ... man kann eben auch schlafen am Wegesrand, oder auf der Stelle treten, sogar rückwärts gehen auf dem Weg ... und ist immer am Ziel.
Allerdings eine gute Beschreibung unserer politsch - gesellschaftlichen Verfassung.
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Ehrlich, Roland,
ist mir zu romantisch!
Jedenfalls zu diesem Thema ...
Ein Prozent aller Herzen reicht, diese Romantik zu beenden ...
Gruß
Peter
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Ich war früher ein glühender Verfechter von Revolutionen und mein Idol Che Guevara. Doch Gewalt kann man nicht mit Gewalt bekämpfen. Das ergibt nur den Tod. Nenn es romantisch, ich weiß nicht, wie ich es bezeichnen soll - vielleicht aufklärerisch. Wir alle entscheiden, was wir verbrauchen. Und würden wir alle eine Woche lang nicht einkaufen und niemand sein Geld den Banken geben, könnten wir schon eniges verändern. Was uns fehlt, ist die Einheit und das Verständnis, dass wir alle Menschen sind, die nach dem Glück strben und Leid vermeiden wollen. Die 99 Prozent können Macht der 1 % brechen - völlig ohne Gewalt. Davon bin ich überzeugt.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
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