Jugendbücher
Change - Vol.2

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"Change - Vol.2"
Veröffentlicht am 30. Juni 2017, 10 Seiten
Kategorie Jugendbücher
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Über den Autor:

Das ich als komplexes Wesen ist der Antrieb eines jeden Seienden. Es zu erkennen, zu wertschätzen ist jedoch eine Kunst die nur in den seltensten Fällen gelingt.
Change - Vol.2

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change - Volume 2

Am nächsten Morgen wurde Rosha von einem lauten Knall geweckt. Verwirrt sah sie sich um. Es war nicht ihr Zimmer. „Hey Chesh, alles klar oder is´ dein Hirn jetzt ganz im Arsch?“, hörte sie Yuki. Rosha setzt sich auf, zog sich das nächst beste T-Shirt an und ging die Treppe runter. Dort lag Cheshire. Er war offensichtlich die Treppe runtergefallen. Yuki hatte sich über ihn gebeugt und half ihm nun auf die Beine. „Bist doch echt blöd im Kopf“, lachte Yuki. „Is´ aber ´ne erfolgreiche Strategie“, grinste Cheshire, dann drehte er sich um. Er trug eine tartan farbene Hose – sonst

nichts. Verlegen rieb er sich den Kopf. „Hi, hab ich dich geweckt?“ „Ja, aber das ist nicht so schlimm“, lächelte Rosha. „Komm, Frühstück ist fertig“, grinste Cheshire. Am Tisch saß Cheshire gegenüber von Rosha. Ohne das Make-Up sah man wie abgespannt und blass er war. „Schlaf nicht ein“, wurde er nun zum dritten Mal von Yuki ermahnt. Doch es half nichts. Verträumt sah Rosha aus dem Fenster. Das Haus stand mitten im Wald und ein Stück vom Haus entfernt entdeckte Rosha eine Motocross Strecke. Plötzlich riss ein platschen Rosha aus ihren Gedanken. Sie sah sich um und begann zu lachen. Cheshire war

tatsächlich wieder eingeschlafen und vorn über gekippt. Als Resultat der Aktion, war sein Gesicht in der Müslischale vor ihm gelandet. Yuki, der neben Cheshire saß, packte diesen an den Haaren und zog seinen Kopf aus der Schüssel. Doch Cheshire war von seinem feucht fröhlichen Erlebnis nicht aufgewacht. Yuki und Rosha konnten vor Lachen nicht mehr aufrecht sitzen. Nun sah Cheshire vollkommen planlos drein und sah Rosha und Yuki an. „Ich glaub du solltest erstmal duschen geh´n. Und penn nicht wieder ein, hörst du?“, prustete Yuki. Nun musste auch Cheshire lachen. Er stand auf und ging die Treppe hoch, das Haar voller Müsli.

Kurz darauf hörte man die Dusche. „Sag mal, macht er sowas eigentlich absichtlich?“, fragte Rosha. „Teilweise. Aber sowas wie eben, das war keine Absicht. Chesh ist total übermüdet, weil er nie wirklich ´ne Pause bekommt. Unser Manager treibt ihn immer weiter und zum Beispiel letzte Nacht hat er wieder nur zwei oder drei Stunden geschlafen“, erklärte Yuki. „Oh, das wusste ich nicht“, entschuldigte sich Rosha. Yuki grinste: „Ist schon gut, das konntest du nicht wissen.“ Sie aßen weiter. „Ach ja, bevor ich´s vergesse: Chesh hat ´n ziemlich heißes Temperament, also bitte nicht wundern“, ergänzte Yuki. Genau in diesem Moment

kam Cheshire zurück. Mit einem Skateboard rutschte er das Geländer hinunter. „Man du Vollidiot! Bist du lebensmüde?“, schrie Yuki. „Du hattest deswegen schon einmal ´nen Schädelbasisbruch!“ Cheshire sprang am Ende des Geländers ab, mache einen Back Flip und landete sicher auf den Füßen. „Na und? Jetzt weiß ich ja, was ich falsch gemacht hatte“, schnaubte er trotzig. Er ging an Yuki vorbei und blieb vor Rosha stehen. „Bist du schon mal Motocross Freestyle gefahren?“, fragte er. Rosha schüttelte den Kopf. „Willst du?“, fragte Cheshire weiter. Yuki bedeutete ihr im Hintergrund nein zu sagen, doch sie willigte ein. „Dann

komm mal mit“, grinste Cheshire und zog Rosha mit sich. In einer großen Garage standen sechs Bikes. Zwei Vollcross Maschinen, eine Kawasaki KX450 und eine Honda clx310. Außerdem standen dort ein 250ccm Trail Bike, eine Kawasaki Ninja, eine Yamaha fz-09 und die Kawasaki z800. „Welche ist deine?“, wollte Rosha wissen und sah sich die Motorräder an. Cheshire grinste. „Alle.“ Rosha war überrascht. „Ich geb´ dir erstmal ´n Crash Kurs was „normales“ Motocross angeht. Das heißt, bevor du Freestyle fährst, musst du erstmal mit ´nem Bike klar kommen“, erklärte Cheshire und ging zur KX. „Ok, setzt

sich mal drauf“, forderte er Rosha auf. Die KX stand auf einem Bock und wackelte dementsprechend doll. „Ok, weißt du, wie man so ´n Ding startet?“, fragte Cheshire. Rosha schüttelte den Kopf. Cheshire ging auf die rechte Seite und zeigte auf eine Art Hebel und klappte ihn aus. „Das´s der Kickstarter. Und wie der Name schon sagt musst du ihn runter kicken. Versuch mal“, klärte Cheshire Rosha auf und Rosha trat den Kickstarter runter. Allerdings schaffte sie es nicht, ihn vollkommen durchzutreten und der Motor blieb aus. „Hab´ ich was falsch gemacht?“, fragte sie mit der bösen Vorahnung, etwas kaputt gemacht zu haben. Doch Cheshire

begann zu lachen. „Ne, ne, alles gut. Das ist halt was für Grobmotoriker.“ Rosha stieg von der Maschine und Cheshire nahm ihren Platz ein. Bei ihm funktionierte es auf Anhieb. „Wieso ging es nicht bei mir?“, fragte Rosha empört. „Naja, ich würde jetzt mal behaupten, ich bin stärker als du?“, antwortete Cheshire und nahm das Motorrad vom Bock. Dann schob er es nachdraußen. „Zu Anfang fahre ich und du sitzt hinten drauf, ok?“, schlug Cheshire vor. Rosha nickte. Als Cheshire sich und Rosha in Protektoren verpackt hatte, ging es los.

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Chaos_Valentin
Das ich als komplexes Wesen
ist der Antrieb eines jeden Seienden.
Es zu erkennen, zu wertschätzen
ist jedoch eine Kunst die nur
in den seltensten Fällen gelingt.

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