Religion & Glaube
Schmerz im Herz

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"Schmerz im Herz"
Veröffentlicht am 08. Februar 2017, 16 Seiten
Kategorie Religion & Glaube
© Umschlag Bildmaterial: frikota - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Man kann hier den ganzen Tag, die ganze Nacht, lesen, lesen, lesen....- aber dann kommt man selber nicht mehr zum schreiben. Ich danke euch Allen für die tollen Stories, für die Inspirationen, für Eure Kreativität und Leidenschaften, die so mannigfach aufzugreifen sind....sitze da und lese....und muss mich losreißen....
Schmerz im Herz

Schmerz im Herz

Schmerz im Herz















Pfaenfeder, Januar 2017

Vorwort

Immer mehr Menschen empfinden den

Schmerz, möchten ihn loswerden.

Weisheiten wie:

"Das Leben ist grausam"-

"Kinder sind kleine Monster" -

"Menschen sind die wirklichen Tiere" -

"Die Menschen rotten sich selber aus" -

...etc., sagen weder etwas über das Leben, die Natur von Kindern, noch von Menschen aus, Sie reden nur von Empfindungen, Enttäuschungen desjenigen, der sich ihrer bedient -

Die Wahrheit darin ist, wo wir die Macht haben, etwas zu ändern, sollten wir nicht ohnmächtig spielen.

Weh

Es tut weh

wenn Gewalt überkommt

egal wohin -

Sie sieht das Leid

und weiß nicht woher

ein Mensch diese Freiheit sich nimmt,

Ich weiß es auch nicht


Gewalt,

sie hat und kann

Erschütternd ist,

dass ihre Macht ausgeschöpft wird.

Voll und ganz!

Da möchte man anders

ganz anders

Gewalt

Gewalt kommt von walten:

ich mache, ich bin -

ich tue im Eigensinn


Will ich das Weh

will das Leid?

Wo ich da steh

ist Einsamkeit


Ich kann die Erde fluten

Ich kann den Löwen knebeln

Ich kann so viele bluten

lassen, Im dauernden ewigen Nebel

hassen.

Doch will ich das?


Ich kann dich auch beschützen;

Sei vor dir auf der Hut!

Wird es dir nichts nützen,

war dein Trotz wohl nicht gut.

Macht

Hei - ich bin anders

ich komme mit Wucht-

bin anders inVorsicht

Bezwinge die Sucht -


Was dich irritiert,

stört mich das?

Was dich ausrangiert,

interessiert mich das?


Ich komme

bin anders

als Du je gedacht

Irritiert bin ich nicht

Witzig ist nur, wo du gelacht


Wenn du es schaffst, mich anzurühren,

Mein Ohr, mein Herz aufzuspüren,

Sehe ich zu dir hin.

Überlege du genau, wer du bist.

Ganz ohne Schau und ohne List.

Meine Antwort ist das, was ich bin.

Nachwort

Hervorgerufen durch mentale Tiefgänge in den Medien, von Mitmenschen und Weltgeschehen, ist das Geschrei nach mehr Menschlichkeit und Mitgefühl - auch für die Natur, die Tierwelt, die Erde - zu einem Wehklagen geworden, das immer lauter zum Himmel drängt.


Vielleicht war es schon seit Menschengedenken so laut - oder noch lauter gewesen. Geändert haben wir da etwas müssen, und es hat sich vieles geändert. Vielleicht auch nur nach oben verlagert - da, wo der Mensch mit der Steinzeitkeule nur noch verbal um sich

schlägt. Da denke ich, dass die alte Keule den traf, der in der Nähe war - wir heute haben die Möglichkeit, die verbale zu ignorieren, indem wir uns nicht mehr in der Nähe befinden, selbst, wenn wir unmittelbar daneben stehen.

Das schmälert nicht das Leid derer, die nicht ausweichen können. Absolut nicht. Aber es macht einem irgendwann klar, was Situationen auslösen, die Macht und Gewalt inne haben.

Eine Frau in den Wehen z. B. weiß, was Macht und Gewalt bedeuten. Für sie gibt es auch kein Entrinnen. Aber wenn sie sich bewusst sein darf, dass das zu ihrer Natur gehört, dann wird es ihr etwas erträglicher.


Und hier, in puncto Natur, scheint es manchmal so, als seien ALLEIN DIESE BEIDEN FAKTOREN - Macht und Gewalt - ausschlaggebend dafür, dass gewehklagt wird - oder man sie künstlich produziert, damit das Weh schön wehtun kann. Dabei geht es nicht um Mitleid, Mitgefühl, sondern doch um Ohnmacht und wie man sie -- notfalls mit Gewalt -- beherrschen lernt.

Ist das nicht spannend? Ich finde es interessant!

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Über den Autor

Pfauenfeder
Man kann hier den ganzen Tag, die ganze Nacht, lesen, lesen, lesen....- aber dann kommt man selber nicht mehr zum schreiben.
Ich danke euch Allen für die tollen Stories, für die Inspirationen, für Eure Kreativität und Leidenschaften, die so mannigfach aufzugreifen sind....sitze da und lese....und muss mich losreißen....

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Elisa_Tork Ich denke, dass Du sehr absonderlich schreibst. Das ist interessant und wunderschön!
Es tut mir Leid, aber ich kann nicht normaleweise "Macht" und "Gewalt" in die Muttersprache übersetzen und verstehe nicht, was die Kraft des Geistes bedeutet, und was das Produkt der Eitelkeit des Menschen genannt sein kann. :D
Ich bin aber sicher, dass die Kraft schaffen und zerstören kann. Das ist nicht wichtig, ob das Macht oder Gewalt ist.
LG
Elisa
Vor langer Zeit - Antworten
Pfauenfeder Guten Morgen Elisa,
Vielen Dank, für Dein Lob - ich freue mich darüber!

Im Prinzip hast Du recht. Ein Bär ist gefährlich, weil er viel Kraft hat. Seine Gewalt ordnen wir lediglich dieser Kraft unter, so dass wir nur andeutungsweise erkennen, wann er sie gebraucht, wann er von ihr Abstand nimmt. Also hat er Macht, solange er in der Nähe ist.
Doch im Grunde zählt für uns nur seine Kraft als solches, die unser Verhalten, unsere Empfindungen auch,, ihm gegenüber, bestimmen..
Bei der Fliege ist es umgekehrt - sie hat keine Kraft....
Von daher: Ist es Eitelkeit, wenn ein Mensch seine Kraft gebraucht? In der Ruhe liegt auch Kraft. Und unruhige Menschen fühlen sich dann bevormundet, belehrt, gegängelt. Das gefällt nicht. Also haut man dem Ruhigen machtvoll vor den Kopf.
Alles hat eine eigene Sprache. Die Kraft will stark sein. Die Gewalt will unterordnen. Die Macht will .... frei sein?
Jeder will etwas - ein Bär auch....

Liebe Grüße!
Vor langer Zeit - Antworten
schnief Wundervoll beschrieben!!!!
Liebe Grüße Manuela
Vor langer Zeit - Antworten
derrainer gewalt ist ein zeichen , das dem der sie ausübt , etwas fehlt ,

gern gelesen
gruß rainer
Vor langer Zeit - Antworten
Pfauenfeder Jain - ein Richter übt auch Gewalt aus, wenn er verurteilt und hinter Gittern schickt. - ? !

Ich danke für Deinen Kommentar, mit lieben Grüßen!
Vor langer Zeit - Antworten
derrainer hallo pfauenfeder ,
ist die rechtliche gewalt , nicht die antwort auf gewalt ,
wobei ich nicht sagen würde , das der richter gewalt ausübt, sondern ehr gewalt nach dem gesetz ausübt , wobei die frage , der letzten zeit aufkommt , wird recht gesprochen,,,,
gruß rainer
Vor langer Zeit - Antworten
mohan1948 Sehr gut beschrieben - Gewalt ist überall - die Saat des Bösen ist gesät (bewusst) - doch müssen wir da mittun? Liegt es nicht an unser aller Bewusstsein, dass es so ist?
Liebe, Selbstliebe, Toleranz, Verständnis wäre jetzt gefragt?
Liebe Grüße
Hannelore
Vor langer Zeit - Antworten
Pfauenfeder Danke Dir sehr, für Deine Gedanken dazu.
Ich denke, Macht und Gewalt sind in Verruf geraten, weil sie für Unrecht und Ungerechtigkeit missbraucht werden. Wer Gewalt ausübt, der hat auch die Macht dazu - und das wirkt auf ohnmächtige Typen wohl wie ein Rausch. -

Lieben Gruß Dir auch!
Vor langer Zeit - Antworten
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