Ratgeber
Liebe - die Basis .... - ... für die Gesellschaft

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"Liebe ist der Sinn des Lebens :)"
Veröffentlicht am 19. Januar 2017, 126 Seiten
Kategorie Ratgeber
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http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Schon etwas älter, hoffentlich damit auch ein wenig erfahrener. Es gibt im Grunde einen Wunsch, der in meinem Buch zum Ausdruck kommt. Würde mich freuen, wenn die Gedanken, die ich da niederschreibe, Anklang finden. Schön, dass es diese Site gibt :)
Liebe ist der Sinn des Lebens :)

Liebe - die Basis .... - ... für die Gesellschaft

Einleitung

Liebe Leser,

ich träume schon lange davon ein Buch zu schreiben, habe auch schon des öfteren begonnen und dann doch wieder den Mut verloren.

Ich würde mich freuen, wenn euch das, was ich hier zum Ausdruck bringe, gefallen könnte. Nun werdet ihr natürlich fragen: „Worum genau soll es denn hier gehen“, daher hier ein kleiner Einblick in meine Gedanken und Ideenwelt.

Im Grunde geht es darum, eine Lanze für eine liebevolle Lebensweise zu brechen. Denn im Grunde ist es das, was ich mir von Herzen wünsche, dass wir Menschen es lernen,

liebevoll(er) miteinander umzugehen.

Tief in mir drinnen ist da so ein Gefühl, das mir sagt, „Liebe“ ist der Schlüssel. Es ist die Antwort auf unsere Probleme und Schwierigkeiten. Es scheint einerseits einfach, aber andererseits doch schwierig, ja vielleicht sogar unmöglich zu sein.

Ich habe gerade erst wieder ein Buch gefunden, dessen Autor die Welt ähnlich sieht und in dessen Gedanken ich mich oft wiedergefunden habe, es ist „Das Love Principle“ von Alex Loyd. Im Grunde muss ich diese Zeilen vielleicht gar nicht schreiben, er hat vieles von dem, was in meinem Kopf und meinem Herzen vor sich geht, schon recht gekonnt zu Papier gebracht.

Dennoch und deswegen fange ich gerade

mal wieder damit an kann es nicht verkehrt sein, mit meiner Sichtweise und meinen Gefühlen dieses Empfinden, dass es auf die Liebe ankommt,  auf eine etwas andere Art und Weise zu Papier zu bringen.

Ich stelle mir gerade die Frage, was für ein „Typ“ bist du lieber Leser, liebe Leserin denkst du ähnlich oder denkst du, die Welt ist wie sie ist und die Liebe ist ein Teil davon, aber noch lange nicht alles und ganz bestimmt auch nicht das Zentrum.

Das als ein kleiner Einstieg ...

Warum ?

Ja wie komme ich darauf, dass es die Liebe ist, die der Schlüssel sein kann. Da gibt es verschiedene Gründe. Zunächst einmal ist sie da, irgendwann haben Menschen begonnen, sie zu spüren, sie ist sicher nicht auf Menschen beschränkt, irgendwo in der Evolution ist sie entstanden, woher auch immer dieses Gefühl gekommen sein mag. Es ist ein wenig spirituell, aber dabei kann ich es erst mal belassen. Woher sie kommt, warum sie da ist, das können wir vermuten, vielleicht spüren, wobei wir uns gerade in der sogenannten westlichen Welt seit der Aufklärung mit Gefühlen etwas schwer tun, vermutlich sind sie in der Vergangenheit zu

oft missbraucht worden.

Ich habe sie selbst erfahren, von meinen Eltern, von meiner Familie, von meiner Frau und meinen Kindern, von Freunden und Bekannten, ja mitunter auch von Unbekannten, mal mehr mal weniger - ein großes Glück, das hoffentlich jedem irgendwie und irgendwann mal zu Teil wird.

Ich kann sie geben, so gut ich es vermag, auch das ist mal mehr, mal weniger, aber ich habe ja ein Leben Zeit, um daran zu arbeiten :). Wenn ich es schaffe, macht es mich glücklich und das ist Ansporn genug, es immer wieder zu versuchen.

Liebe ist ein genialer Konfliktlöser, weil sie das Wohl des Gegenübers im Auge hat.

Ich denke, dass die Art von Liebe, die ich

meine, mit dem altgriechischen Begriff „Agape“ ganz gut beschrieben ist. Es ist die selbstlose Art, die absolut nichts fordert, sondern glücklich macht, weil es ihr Ziel ist, dem Anderen etwas Gutes zu tun, freundlich zu sein, zu verstehen, zu verzeihen,…...

Stellt sich natürlich recht schnell die Frage, wenn das so ist, warum machen wir uns Menschen denn so oft unglücklich, warum gibt es so viele Konflikte, die sich nicht lösen lassen oder wenn mal der ein oder andere gelöst wird, schon wieder der nächste auftaucht.

Auch das lässt sich sicher aus der Geschichte und des Zustandes unserer Welt in der Gegenwart erklären. Seit Anbeginn der Welt besteht ein täglicher Kampf ums Überleben,

nur der fitteste überlebt. Die Evolution basiert darauf.

Kampf und Liebe stehen irgendwie im Widerspruch, ich kann und will nicht bekämpfen, was ich liebe. Die Natur hat uns aber Aggressionstrieb und Kampfbereitschaft mitgegeben, sonst würde es die Spezies Mensch nicht geben. Aggression und Kampf findet sich überall, wir benötigen den Tod anderer Lebewesen, um zu überleben. Der Kampf hört aber auch an der Speziesgrenze nicht auf, wir kämpfen innerhalb unserer Spezies. Wir kämpfen um Ressourcen, diese sind derzeit nicht ausreichend für alle da, zumindest so wie sie aktuell verteilt sind. Theoretisch scheint genug für alle da zu sein, aber es ist offensichtlich, dass es immer noch

viele gibt, die nicht genug für ihre Grundbedürfnisse haben.

Nun kann man sagen, weil es nicht genug für alle gibt, bleibt es beim Kampf, für die Liebe ist kein Raum. Aber man kann es auch versuchen, sich anzustrengen, dass es nicht so bleibt. Dazu gehört ganz sicher auch Verzicht, der nicht leichtfällt. Ja da kann es die Auffassung geben: Das Leben ist ein Kampf, der Stärkere wird überleben und hat das Recht, sich zu nehmen, was er will. Wenn andere auf der Strecke bleiben, ist das deren Problem.

Die Frage allerdings, die ich stellen möchte, ist: Macht das wirklich Sinn, macht das überhaupt glücklich??

Liebe oder Kampf ?

Ja, wie im letzten Kapitel angesprochen das mit der Liebe ist eine schöne Idee, aber es scheint nicht immer zu klappen. Stellt sich die Frage warum nicht ? Was hindert uns daran, dem Gegenüber mit unvoreingenommener Liebe zu begegnen, ja im Gegenteil, Hass entsteht, der zerstörerisch wirkt.

Mensch sein ist irgendwie damit verbunden, freie Entscheidungen treffen zu können, zumindest eben irgendwie die Meinungen gehen ja etwas auseinander, inwieweit wir wirklich frei entscheiden oder von Bestimmung, Umgebung, Genen usw. doch irgendwie eingeschränkt werden.

Das, was wir unser Leben nennen entsteht durch diese Gegensätzlichkeiten. Wir wissen um Leben und Tod, Vergangenheit und Zukunft, Gut und Böse? Und eben auch Liebe und Hass das eine gibt es nicht zu haben ohne das andere zu kennen.

Insofern können wir uns auch entscheiden, wenn wir uns entscheiden können für Liebe oder für Hass, für Freundschaft oder für Feindschaft, für Vergebung oder für Rache, für Mitgefühl oder für Unbarmherzigkeit. In diesem Zusammenhang fallen mir insbesondere noch ein für Macht oder für Abgabe der Macht, für Angst oder für Mut.

Was passiert in dieser Welt, wo es warum auch immer für einige sehr viel, für andere

viel zu wenig gibt, eine Welt, in der es Liebe und Hass gibt, wo der Hass oder die Feindschaft zerstört und die Liebe aufbaut. Wir zerstören so viel, obwohl wir eh´schon nicht genug haben.

Menschen drängen nach der Macht und es scheint so zu sein, dass ein bestimmter Typus Mensch dabei besonders erfolgreich ist, und das ist nicht der Mensch, der auf Liebe setzt, sondern eher auf Ressourcen, Durchsetzungsvermögen, Beziehungen, die den Weg nach oben ebnen.

Menschen, die an die Macht kommen, haben die verschiedensten Talente, Beziehungen aufbauen, Durchsetzungsvermögen, Zielstrebigkeit, Ressourcen (Geld), Charisma

was ist das genau?

Gerade wenn ich mir aktuell „mächtige“ Menschen anschaue, fällt auf, wie extrem diese Menschen sich durchsetzen mussten, um dort hin zu kommen, wo sie jetzt stehen und vermutlich auch mit allen Fasern ihres Körpers hin wollten. Dies sind alles Eigenschaften, die auf der Seite der „Aggressivität“ zu finden sind, für Liebe ist da wenig Platz. Wenn also schon die Mächtigen eher aggressiv sein müssen, um da hin zu kommen wo sie sind, werden sie vermutlich auch den Bereich, auf den sie Einfluss haben, in diese Richtung steuern. Das geht in die Richtung - „die stärkeren setzen sich durch“. Da es ja schon irrsinnig Energie kostet,

Einfluss über einen Bereich dieser Welt zu bekommen, haben sie auch genau diesen Bereich zunächst im Fokus. Wenn das eben nicht der gesamte Globus ist, den zum Beispiel Astronauten so schön erkennen können, dann entstehen zwangsläufig gegensätzliche Interessen zwischen verschiedenen Machtbereichen Kampf um (sorry vermeintlich) unzureichende Ressourcen. Wettbewerb wirtschaftlich, von Ideen und Vorstellungen, der im schlimmsten Fall in Hass und Krieg mündet.

Heiß das, dass wir keine Chance haben ? Sind das Zwangsläufigkeiten, die wir nicht ändern können? Hat die Liebe keine Chance ?

Wir wissen es nicht, die Zukunft wird es zeigen. Auf welchem Weg sind wir ? Es ist sicher kein gradliniger, es gibt Auf und Ab. Es kann passieren, dass ein „Ab“ die Menschheit vernichtet, aber es bleibt Hoffnung. Es gibt Menschen, die liebevolle Wege gehen und von anderen logischerweise bewundert werden. Sie haben eine andere Art von Macht, die sich weniger in den Äußerlichkeiten manifestiert (politischer oder wirtschaftlicher Einfluss), sondern auf einer geistigen Ebene.  Hier lande ich wieder bei dem, was ich oben schon erwähnt habe dem Charisma... Für Charisma benötige ich kein Durchsetzungsvermögen, kein Networking, das kommt aus der Kraft der Ideen und Vorstellungen, die auf die Gefühle der

anderen positiv wirken, das riecht nach Liebe......

Schließe ich für heute mit der Frage: Hat die Liebe eine Chance ???

Hat die Liebe eine Chance

Liebe und Streit - beides gibt es, so lange wie es uns Menschen gibt.

Krieg oder Streit entsteht, wenn es nicht genügend Ressourcen gibt oder wenn es Menschen gibt, die andere zu ihrem eigenen Vorteil unterdrücken wollen oder wenn es Menschen gibt, die anderen etwas aufzwingen wollen, zum Beispiel den eigenen Glauben.

Liebe dagegen sucht nach Wegen, gemeinsam zum Ziel zu kommen, den anderen als Mensch nicht nur zu akzeptieren,

sondern anzunehmen, so wie er ist und auch für ihn zu sorgen….

Liebe ist nicht auf den eigenen materiellen Vorteil bedacht, wenn dies zu Lasten des anderen geht. (zum Beispiel keine höhere Bequemlichkeit durch Unterdrückung anderer)

Schwierig wird es vor allem, wenn Ressourcen zum Überleben aller fehlen. Aber selbst da führt konsequente Agape dazu, dass man auf sein eigenes Weiterleben ggf. verzichtet. Sie führt dazu, sich Gedanken zu machen, wie sich diese Situation unzureichender Ressourcen langfristig lösen lässt, ggf. unter Inkaufnahme des eigenen

nicht-weiter-Bestehens - extrem, und sehr wahrscheinlich nicht erforderlich.

Denn interessanterweise hat die menschliche Vergangenheit / Entwicklung dazu geführt, dass eine derartige Situation recht zweifelhaft ist. Ich wage mal zu behaupte, dass die Menschheit aktuell in der Lage wäre, für alle Menschen ausreichend Güter zur Stillung der Grundbedürfnisse bereitzustellen, wenn wir diesem Ziel weltweit eine entsprechend hohe Priorität geben würden.

Aktuell wird sehr viel für Ressourcen verwendet, die nicht zur Stillung von Grundbedürfnissen dienen, da kann ich mich selbst sicher nicht ausnehmen, da ich in

einem reichen Land geboren bin und es mir schwerfällt, auf bestimmten Komfort zu verzichten, auch wenn ich in Anbetracht der Situation versuche, mich einzuschränken. Ich mag das auch niemandem vorschreiben, das macht überhaupt keinen Sinn, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Liebe macht keine Vorschriften! Es macht aber Sinn, dass jeder sich zumindest Gedanken macht, wie er seine ihm verfügbaren Ressourcen verwenden will.

Auf jeden Fall sind die Ressourcen ungleich verteilt, viele Menschen streben nach „mehr“ unabhängig davon, ob andere genug zum Leben haben oder nicht. Mit Liebe hat das wenig zu tun.

Da gibt es „natürlich“ noch etwas anderes, das in uns wirkt und uns antreibt, ggf. auch nicht darauf zu achten, wie es den anderen geht, es hat viel mit Status, Macht und Bedürfnisbefriedigung zu tun.

Wir alle wissen dass wir zumindest aktuell noch, wer weiß schon wohin die Wissenschaft uns noch bringt sterblich sind, früher oder später ist dieses Leben zu Ende. Also stellt sich jeder - mehr oder weniger die Frage, was Sinnvolles mit diesem endlichen Leben anzufangen?

Eine Art von Sinn ist das Streben nach Status und Macht, es ist anspruchsvoll, es macht stolz (ich habe etwas geschafft und werde

von mir und von anderen dafür anerkannt). Stolz, eine ganz besondere Eigenschaft, die wir uns irgendwann auch einmal etwas genauer anschauen sollten :). Außerdem ermöglicht es einen höheren Grad an Bedürfnisbefriedigung durch Reichtum. Die Crux an der Sache ist, dass dabei nur schwerlich alle erfolgreich sein können. Die Statuspyramide ist nach oben hin spitz, und wenn viele möglichst weit nach oben kommen wollen, kommt es unweigerlich zum Kampf, je nach Grad der Zivilisation mit unterschiedlichen Mitteln von der brutalen Gewalt bis hin zu erlaubtem Einsatz von Verstand, Menschenkenntnis, Geld usw.

So lange in uns Menschen dieses Streben

wirksam ist, so lange wird es schwer sein, allen Genüge zu tun.


Erfolg - was macht das

Ist das Streben nach Reichtum, Status und Macht nennen wir es kurz „Erfolg“ - die Ursache aller Probleme?

Warum streben so viele nach Erfolg anstatt nach Liebe?

Die Problematik im Streben nach Erfolg an erster Stelle steht darin, dass dies im Zweifel auf die Kosten anderer Menschen geht.

Streben Menschen danach, möglichst viel Erfolg zu haben, sich in der Statuspyramide

nach oben zu arbeiten, bleiben automatisch andere auf der Strecke. Zu beobachten ist das entstehende Gegeneinander überall in der Welt im direkten privaten und vor allem beruflichen Umfeld über die lokalen und regionalen Verhältnisse bis hin zu gesamten Globus. Erfolgsstreben führt zu Wettbewerb, dieser wiederum zwangsläufig dazu, dass Menschen „verlieren“, weil es weniger Plätze an der Sonne gibt als Wettbewerber dafür.

Nun ist es unzweifelhaft, dass Wettbewerb zu großartigen Leistungen führt, die Menschheit stünde mit ihren Errungenschaften nicht da wo sie jetzt steht, wenn nicht kreative, innovative, risiko-  und leistungsbereite Individuen uns immer wieder neue

Errungenschaften beschert hätten.

Vertreter dieser Ideologie sind davon überzeugt, dass der Fortschritt auf diese Weise der effizienteste ist. Dahinter steckt ein Menschenbild, das der Überzeugung ist, der beste Antrieb für Fortschritt ist der Wettbewerb. Die Vergangenheit bestätigt diese Ansicht bzw. scheint sie zu bestätigen, wie sonst wäre der „Sieg“ des Kapitalismus über den „Sozialismus“ zu verstehen. Im „real existierenden Sozialismus" wurde viel falsch gemach, es war ein erster Versuch, wir Menschen hatten keine Erfahrung damit und unser „Erfolgsstreben“ war das Gift, das diesen Versuch zerstört hat. „Demokratischer Sozialismus“ hat eine 2. Chance verdient,

nein das soll keine Werbung für irgendeine Partei sein.

Ich persönlich fühle mich im globalen kapitalistischen Wettbewerb ausgesprochen unwohl, ich vermute, dass es vielen anderen ähnlich geht. Doch wir sollten das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, zum Protektionismus zurückzukehre ist der falsche Weg. Die Frage ist, was der Mensch aus der Globalisierung, den kurz gewordenen Verbindungen über den gesamten Erdball, macht - ungehemmten globalen Wettbewerb oder Gelegenheiten zur globalen Unterstützung…..

Schauen wir kurz auf die

Begleiterscheinungen des Wettbewerbs:

Ungehemmter Wettbewerb führt zu extremen Problemen, nicht anders sind die Vielzahl von Gesetzen zu interpretieren, die den menschlichen Wettbewerb einschränken, dazu gehören die klassischen Gesetze wie Tötungsverbot oder Schutz des Eigentums (auch das eine ganz besondere „Erfindung“ der Menschen  - es lohnt sich, da später noch einmal drauf zurückzukommen), aber auch Kartellgesetze, Lizensierung, Spionageverbote etc.

Wir Menschen haben also erkannt, dass reiner Wettbewerb survival of the fittest - nicht unbedingt erstrebenswert ist. Leider ist es quasi unmöglich, alles was

„schützenswert“ erachtet wird, auch durch Gesetze zu schützen, umgekehrt wird durch zu viele Gesetze die Freiheit eingeschränkt. Ähnliches erleben wir ja auch bei der Frage nach der Sicherheit, je mehr Sicherheit durch staatliche Eingriffe, umso größer die Beschneidung der individuellen Freiheit.

Gerade durch die durch die Innovationen geschaffene Globalisierung wird Wettbewerb wieder verschärft, die Auswirkungen sind Verarmung, unmenschliche Arbeitsbedingungen, Verlust von sozialen Errungenschaften. Wettbewerb dient den fitten und macht andere zu „loosern“, die leiden, mitunter extrem. Allerdings hat das „loosen“ neben den negativen Auswirkungen eine interessante Nebenwirkung, es kann uns

Menschen öffnen für Alternativen, auf die Suche schicken, ob es nicht sinnvollere Lebensweisen gibt als das ständige win-loose Verhalten.

Ich selbst zähle mich weder zu Gewinnern noch zu Verlierern im Wettbewerb, es könnte besser laufen aber ganz sicher auch schlechter. Auch dies ist eine excellente Ausgangsbasis, sich darüber Gedanken zu machen - muss es immer so bleiben, dass einige gewinnen, andere verlieren.

Liebe bietet win-win Lösungen kann das klappen? Wenn es so genial ist, wie ich es fühle, wieso klappt es nicht? Macht „Gewinnen“ blind? Fragen für das nächste Kapitel :)

Über das "Siegen"

Ja macht „Gewinnen“ blind? Gewinnen, ggf. auch auf Kosten anderer, gibt sicher einen „Kick“. Der Gewinner investiert Hirn, Zeit, Training etc. in sein Vorhaben, auch andere tun dies, werden aber eben von dem Gewinner übertroffen. Das Ganze ist zwar nur eine Zeitaufnahme, kann sich eventuell, wenn auch vermutlich selten, über eine ganze Lebensspanne hinziehen. Gewinnen führt zu Anerkennung in der Gesellschaft, der Mensch kann sich im Glanze seines Ruhmes sonnen.

Nehmen wir an, das Siegen geht nicht über

die gesamte Lebensspanne sondern wird irgendwann während des Lebens beendet, bei Sportlern zum Beispiel. Stellt sich die Frage, wie gestaltet sich der Rest des Lebens. Da gibt es sicher sehr unterschiedliche Lebensmodelle, der eine kommt besser damit zurecht, dass es anders ist, der andere schlechter. Ich kann es nicht sagen, da ich nicht wirklich in so einer Situation war, ich kann mir nur vorstellen, dass es nicht unbedingt einfach ist. Wäre sicher interessant, darüber Untersuchungen durchzuführen: „Wie ist das Leben nach dem großen Sieg“, was gibt mir weiterhin das Glück zehre ich ein Leben lang von der Vergangenheit, ändere ich meine Einstellung. Ich sehe, dass viele ihre Einstellung ändern,

oft ist es Hinwendung zu anderen, Nutzung der Bekanntheit bzw. des Ruhmes, um andere zu unterstützen, denn das gibt nachhaltig Erfüllung, auch wenn man nicht mehr anderen Menschen überlegen ist.

Ja, ich mache mir Gedanken darüber, das „Siegen“ zu sehr auf Kosten vieler anderer geht. Stellt sich die Frage: „Kann ich „Siegertypen“ etwas bieten, dass „besser“ ist. Kann ich das nicht, warum sollten sie sich umentscheiden. Wer das Zeug zum Sieger hat, warum sollte er einen anderen Weg wählen, wenn das nur eine 2nd best Lösung ist. Oder kann ich irgendwie Siegen mit Liebe verbinden vielleicht ist das eine Lösung. Die wäre auch eine Frage an die Gesellschaft.

Siegen ja, aber nicht um jeden Preis.

Kann die Gesellschaft die Anerkennung für Sieger relativieren, zum Beispiel, indem der Verlierer ebenfalls ähnliche, ja im Grunde gleiche Anerkennung erhält denn ohne den „Gegner“ gäbe es ja gar nicht die Möglichkeit für interessante, mitreißende Begegnungen. Wenn es eine Lösung wäre, beides zu verbinden, würde dies ein Umdenken in der Gesellschaft erfordern viel mehr Anerkennung und ganz sicher keine Verunglimpfung oder gar Verhöhnung des Verlierers.

Ich erinnere mich an Freizeitfußballspiele, in denen wir mit Herzblut gekämpft und gespielt haben

es fielen viele Tore, hinterher wussten wir gar nicht wer gewonnen hat. Dies könnte ein Weg sein - wenn wir uns sportlich messen wollen, haben wir an dem Vorgang unsere Freude, aber das Ergebnis ist völlig uninteressant. Wie heißt es so schön der Weg ist das Ziel….

Sportlicher Wettkampf ist das eine, aber darüber hinaus gibt es ja auch wirtschaftlichen, ja sogar immer noch  militärischen Wettbewerb, obwohl die Vergangenheit und die Entwicklung uns gezeigt haben, dass der Einsatz von militärischen Waffen, um die Hegemonie eines Landes zu erweitern, auf jeden Fall in einer Katastrophe für die betroffene

Bevölkerung endet.

Leider ist die Menschheit immer noch nicht in der Lage, global zu denken. Interessen sind immer noch regional bestimmt, obwohl wir doch technisch in der Lage sind, in kürzester Zeit, Informationen, Waren und uns selbst an jeden möglichen Ort auf diesem Globus zu schicken.

Dies ist natürlich auch bedingt durch die ja geradezu extremen Unterschiede in der Vermögensstruktur unter uns Menschen, sowohl auf Regionen als auch auf Individuen bezogen.

Womit wir bei einem Wettbewerb wären, wo es genau darum geht, Vermögen zu verteilen

der wirtschaftliche!

Wirtschaftlicher Wettbewerb - ist das die einzige wirtschaftliche Form, um zu mehr Wohlstand für die Menschheit zu gelangen und was hat das Ganze mit Liebe zu tun ? Womit wir bei einem Thema wären, das sicher ein weiteres Kapitel füllen kann.

Wirtschaft und Liebe

Wirtschaft und Liebe - zwei Gegensätze treffen aufeinander - leider sieht es oft genug so aus. Das wirtschaftliche Denken, beherrscht vom Gewinnstreben, da ist kein Platz für Liebe.....

Schauen wir uns doch das Wirtschaften einmal etwas genauer an. Im Grunde ist es nur die Beschreibung dessen, wie wir Menschen mit den Gütern, die wir haben oder erzeugen, umgehen. Das ist zunächst einmal völlig wertfrei. Wir haben Güter zur Verfügung (oder können für andere Menschen Dienstleistungen erbringen). Das können wir theoretisch umsonst tun, oder

aber wir erwarten eine Gegenleistung. Das mit der Gegenleistung ist so doof nicht, denn wir teilen uns unserer Arbeit gerne unter verschiedenen Menschen auf. Der eine macht dies, die andere macht das, völlige Selbstversorgung eines einzelnen ist denn doch eher die große Ausnahmen, in einer kleinen Gruppe geht das schon eher.

Wobei sich dann als nächstes die Frage stellt, wie bewerte ich das was ich anbiete und wie bewerte ich das, was die anderen anbieten.

Im Grunde gibt es zwei Extreme - das eine ist - völlig freie Verhandelbarkeit, dessen was da angeboten wird. Das andere Extrem wäre jeder stellt her, bietet an, was er kann und nimmt sich, was er braucht. Dazu gehört viel Vertrauen, und die Wahrscheinlichkeit, dass

es ausgenutzt wird und damit nicht auf Dauer funktioniert, recht hoch. Erstaunlicherweise würde es funktionieren, wenn wir uns auf unser Innerstes, die Liebe zu anderen, besinnen und dies zu Leitfaden unseres Handelns machen können. Denn aus Liebe würde ich, im Zweifel auch etwas unangenehmere Arbeiten auf mich nehmen, um etwas zu erzeugen, an dem offensichtlich Mangel besteht. Aus Liebe würde ich auch nicht alles an mich nehmen, wenn dadurch offensichtlich wird, dass andere Mangel leiden. Im Grunde hat ein liebender Mensch es auch nicht nötig, materielle Dinge über seine Grundbedürfnisse hinaus anzuhäufen, denn es gibt Schöneres, zum Beispiel alleine oder gemeinsam mit anderen etwas zu

erforschen, etwas zu erstellen, dass das Leben einfacher macht oder bereichert.

Im Grunde könnten wir feststellen, dass Eigentum in so einer Gesellschaft eher gar nicht notwendig ist.

Davon scheinen wir aber meilenweit entfernt zu sein, das Vertrauen ist nicht da, viele Menschen reißen an sich was sie nur ergattern können, es sind unzählige rechtliche Vorschriften notwendig, damit wenigstens die schlimmsten Auswüchse  verhindert werden.

Viele setzen sich (materielle) Ziele, dazu gehört auch „Macht“ und „Sieg“, was dazu führt, dass es Kampf um Ressourcen und

damit Sieger und Verlierer gibt. Eines der wichtigsten Ziele dagegen wäre es, erst einmal herauszufinden, ob / wie es möglich ist, die Grundbedürfnisse aller Menschen auf diesem Globus zu stillen. Erst wenn klar ist, wie das machbar ist, kann ich guten Gewissens Ressourcen für etwas verwenden, das über Grundbedürfnisse hinausgeht.

Nun ja, die „Globalisierung“ (in dem Sinne von globaler Kommunikation und Informationsverbreitung (Wissen, wie es allen anderen auf dieser Welt geht), der Möglichkeit in kurzer Zeit Waren und uns selbst an jeden Ort des Globus zu bewegen), steht erst am Anfang.

Das Ziel von liebenden Menschen ist es, die Globalisierung dazu zu nutzen, dort zu helfen, wo es am nötigsten ist. Dies ist aufgrund der Vergangenheit der Menschheit nicht einfach. Ungleichverteilung, Ausnutzung von Macht für materielle Interessen hat zu Strukturen geführt, in denen gerade dort, wo bittere Armut herrscht, gleichzeitig auch regionales Chaos herrscht. Die reichen Regionen beschäftigen sich damit, im globalen Wettbewerb, ihre Position zu verteidigen oder auszubauen und benötigen dafür wiederum extrem viele Ressourcen, um Dinge zu produzieren, die von denen begehrt werden, die viel besitzen und dementsprechend viel dafür als Gegenleistung geben können. Der aktuell fast

überall „verwendete“ freie Markt sorgt dafür, dass

(a) für die Bedürfnisse der Reichen produziert wird oder

(b) produziert wird, um die Wettbewerbsposition der Region im Weltmarkt zu erhalten oder zu verbessern.

Hinten runter fallen die armen Regionen, die nichts haben, was sie anbieten können und im Zweifel ihr Leben quasi verkaufen müssen, um unter unsäglichen Bedingungen, das zu erhalten, was so gerade zum Leben erforderlich ist, bzw. wo noch nicht einmal das der Fall ist.

Glücklicherweise gibt es immerhin Ansätze, diese Situation zu verbessern. „Gott sein

Dank“ gibt es viele (ich hoffe, immer mehr) liebende Menschen, die aus diesen Kämpfen ausbrechen und ihre Arbeitskraft in erster Linie einsetzen, um anderen zu helfen. Glücklicherweise beginnen auch einige (viele?) reiche Menschen darüber nachzudenken, dass sie die Ressourcen, die sie selbst nicht benötigen, dafür einsetzen können, dass anderen geholfen wird. Wir Menschen wissen recht gut, dass Hilfe notwendig ist, ja nicht nur notwendig, sondern das eigene endliche - Leben erst sinnvoll macht. Einzelne tun etwas für andere, aber auch Gemeinschaften schließen sich zusammen bzw. haben erkannt, dass Hilfe, nicht nur notwendig ist, sondern auch das eigene Leben bereichert.

Es macht keinen Sinn anderen vorzuschreiben wie sie zu leben haben, gerade mächtige und reiche Menschen würden sich auch den Teufel drum scheren, aber indem Menschen liebevoll leben und damit augenscheinlich wahrhaft glücklich werden können, sollte der Anreiz steigen, es ihnen gleich zu tun.

Womit wir bei dem Thema „sinnvoll“ Leben wären, sicher gut für ein nächstes Kapitel.

Liebe und der Sinn des Lebens


Ja, wie schon im „Teaser“ angerissen, Liebe als Sinn des Lebens wie komme ich dazu?

Allein wenn ich das denke oder schreibe, verändert sich mein physisches Empfinden man kann es in etwas so ausdrücken es läuft ein Schauer nicht nur über den Rücken, nein durch den Körper, so als wollte er mir sagen, ja genau das ist es, du brauchst es gar nicht mehr in Frage zu stellen.

Ich bin unendlich froh, ein derart starkes Gefühl empfinden zu können und wünsche es

jedem anderen, zu spüren, ja hier bin ich irgendwo angekommen, es ist einfach so, da muss ich meinen Verstand nicht weiter bemühen. Es ist ein positives Gefühl, insofern muss der Verstand es auch nicht in Frage stellen. Der hilft mir bei negativen Gefühlen ungemein, indem er analysiert, wie es dazu gekommen ist.

Wenn es nun bei mir so ist, dann frage ich mich natürlich wie ist es bei euch, liebe Leser, kann es sein, dass ihr bei diesen Zeilen auch in euch drinnen spürt, das ist es da muss ich gar nicht weiter suchen ? Oder ist da gar nichts? Oder ist da etwas, aber ihr sagt, das ist ja alles schön und gut, aber die Realität ist eine andere da ist nur wenig Platz

für Liebe, vielleicht in der Partnerschaft, vielleicht in der Familie, aber ganz sicher nicht im Beruf oder bei Verhandlungen oder in der alltäglichen Tretmühle. Wie soll ich bitteschön beim täglichen Broterwerb die Liebe einbringen. Nun, manche von euch schaffen das schon sie haben einen Beruf erwählt, wo sie anderen helfen, ich denke da sofort an Pflegerinnen und Pfleger, sicher auch an Ärzte, Entwicklungshelfer und viele andere. Aber im „normalen“ Unternehmen in der freien Marktwirtschaft, beim Autobauer, in der Bank, auf dem Bau, und und und….Da muss ich meinen Mann oder meine Frau stehen, hart arbeiten und verhandeln, ansonsten war´s das mit dem Broterwerb.

Außerdem gibt es ja noch andere Möglichkeiten, den Sinn in seinem Leben zu finden. Schauen wir uns da doch das ein oder andere an, vielleicht bekomme ich da die wichtigsten Möglichkeiten ja zusammen.

Beginnen wir bei der Selbstverwirklichung mich selbst zu verwirklichen, das ist etwas, das mir in der heutigen Zeit doch recht oft in den Ohren klingt. Es gab Zeiten, da wurde der Lebensinhalt, sofern er sich nicht eh´ zu 100% aufs Überleben beziehen musste, von „oben“ vorgegeben, sprich Kirche und Glauben, es gab so etwas wie ein „gottgefälliges“ Leben führen, wie auch immer das dann genau auszufüllen sein sollte.

Nun hat sich die „Menschheit“, zumindest in der sogenannten westlichen Welt von derartigen Vorgaben weitgehend gelöst, mensch fühlt sich befreit von mitunter „gnadenlosen“ Vorgaben aus dem Reich der Religion. Das sieht in anderen Religionen sicher etwas anders aus, aber führt hier im Moment etwas zu weit.

Nun, wenn ich mich davon gelöst habe, Vorgaben anderer Menschen vorbehaltlos zu übernehmen oder übernehmen zu müssen, muss ich natürlich beginnen, mir selbst Gedanken zu machen. Auch das passiert nicht immer, je nach Lebensumständen bleibt mir nicht die Zeit oder ich will nicht unbedingt tiefer schürfen, der Gedanke an den Tod, eng zusammenhängend mit dem „Sinn des

Lebens“ wird ja doch ganz gerne mal bei Seite geschoben.

Nun ja, gerade wenn ich hier schreibe bzw. lese, bin ich aber schon mitten drin in diesen Überlegungen.

Also, was fange ich mit diesem endlichen Leben an? Ob die Menschheit in der Zukunft in der Lage ist, tatsächlich mal das „ewige Leben“ Gen zu erschaffen und was daraus folgt, sei in diesem Falle auch mal dahingestellt...

Also, ich bin jetzt in der glücklichen Lage mir Gedanken zu machen, wie gestalte ich mein Leben?

Vorgaben von anderen lasse ich jetzt erst mal außen vor. Da ist die Möglichkeit, dieses Leben in vollen Zügen zu genießen, alles dafür zu tun, dass es Spaß macht, schließlich ist es ja nicht ewig.

Das wird eine Zeit lang, so es überhaupt funktioniert, interessant sein, nur unweigerlich wird der Tod näher rücken und dann kann bzw. muss ich mir sagen, ok das war´s dann und CU. Sicher nicht die schlechteste Lebenseinstellung, allerdings muss man aufpassen, dass andere nicht darunter leiden, denn sonst könnte sich beim Sterben so etwas wie ein Gewissen melden. Auf Kosten anderer gelebt, oha, nicht so gut….Ich kann das natürlich verdrängen, aber damit verleugne ich einen Teil meiner

selbst. Nun mag es Menschen geben, die nicht (mit)empfinden können, das kann ich schlecht nachvollziehen, das muss jeder mit sich selbst ausmachen, ob er dafür wirklich keine Ader hat oder diese nur gut eingemauert und verdrängt... Falls jemand da nichts spürt, fehlt etwas Wichtiges und ich fände es genial, wenn er/sie sich da auf die Suche begeben könnte, einen Teil von sich zu entdecken, der verschüttet ist und wo es sich lohnt, danach zu suchen.

Schauen wir kurz auf die von mir „propagierte“ Alternative „Liebe“. Wenn das klappt und ich in der Lage war, ein bisschen Liebe in die Welt zu bringen, dann kann ich mir im Angesicht des Todes sagen: „Das war

gut“, ich freue mich dass es geklappt hat. (Schauer…)

Ja für mich fühlt es sich ein bisschen wie Teilhabe an der Unendlichkeit an, für einen kleinen Zeitraum Teilhabe an der Fortbestehung dieses „unendlichen“ Gefühls (oder Prinzips) gehabt zu haben, das sich einfach schön anfühlt, gedanklich stirbt es sich so friedvoll.

Nun schauen wir uns weitere mögliche Lebensinhalte an, oben schon mal erwähnt, die Selbstverwirklichung. Nun dazu muss ich mich natürlich erst einmal auf die Suche nach mir selbst begeben, wer oder was bin ich eigentlich, was macht mich aus, wie sind

meine Gefühle, was sind meine Talente, wie lebe ich ein Leben, das mir als Individuum gerecht wird.

Nun, da geht jeder sicher seinen eigenen Weg, ich wünsche ihm, dass ihm dabei irgendwo auch die Liebe in ihm selbst begegnet, ich vermute stark, dass sie ein Teil seiner selbst ist. Wie stark er das empfindet und was er damit macht, ich denke, das kann mensch jedem selbst überlassen, so viel Vertrauen in die Liebe habe ich allemal, sonst wäre sie nicht das, was sie ist.

Nun da gibt es natürlich auch noch Ziele wie gesellschaftliches Ansehen, Erfolg, Macht und Reichtum. Dies geht alles so in die

Richtung, ich lebe zwar nur endlich, aber ich bin etwas Besonderes. Ich will zeigen, wie genial ich bin, die Gesellschaft erkennt meine Leistungen an, ob nun als Wirtschaftsführer, Supersportler, Promi oder Politiker. Ich kann stolz auf mein Leben sein.

In diesem Fall kann ich sterben in der Gewissheit, ich habe mich mein Leben lang angestrengt und etwas erreicht, es gibt im Zweifel auch spürbare Auswirkungen auf nachfolgende Generationen, ob nun durch Reichtum für die Familie, Eingang in die (Sport)-geschichtsbücher oder gar Machtverhältnisse für zukünftige Generationen.

Auch hier sollte ich mir im Klaren sein, dass

das schnell seinen Glanz verliert, wenn es auf Kosten anderer geht. Der ein oder andere mag das mit einem Spruch wie „Wo gehobelt wird da fallen Späne“ abtun, aber das riecht recht stark nach Selbstbetrug. Wenn ich keinen Erfolgsweg finde, bei dem andere nicht zu Schaden kommen, ist es dann überhaupt noch ein Erfolg?

Das dürfte gerade bei „Reichtum“ recht schwierig werden, so lange es Menschen gibt, die um ihr Überleben kämpfen müssen oder unter unsäglichen Bedingungen leben und arbeiten.

Auch die glorreichen Künstler und Sportler müssen sich darüber im Klaren sein, dass es

derartige Umstände gibt, die den entsprechenden Ruhm im Zweifel etwas relativieren.

Das gilt ganz sicher auch für Wirtschaftsbosse in den Zeiten des Kapitalismus und des doch recht gnadenlosen globalen Wettbewerbs.

Was mir außerdem immer wiederdurch den Kopf geht, natürlich kann ein Mensch so genial sein, dass er/sie in die Geschichtsbücher eingeht, angesichts der Zeitspannen, die wir schon kennen (seit Anbeginn der Welt), wird das alles ein wenig relativiert. Darüber hinaus kann derartige Art von Erfolg immer nur sehr wenigen

vorbehalten bleiben, was ist eigentlich mit all den vielen anderen…

Es ist an der Zeit einen kleinen Einwurf zu machen, damit ich nicht falsch verstanden werde. Um Gottes Willen will ich Erfolg und Ruhm nicht verteufeln (so lange er nicht auf Kosten anderer geht) es gibt nichts Schöneres als gelungene Kunstwerke, Musikstücke oder Literatur usw…

Genauso ist eine tolle Leistung, Unternehmen oder Gesellschaften zu führen.

Problematisch wird es, wenn dies zum ersten Lebensziel gemacht wird. Umgekehrt bekommen Erfolge einen ganz anderen Stellenwert, wenn es das innere Ziel ist, ein

sinnvolles Leben aus der Liebe zur Welt, zu den anderen heraus - zu führen.  Ich „strenge mich an“, weil es Freude macht, an der Welt teilzuhaben und mich einzubringen, ob dabei nun Ruhm herausspringt oder nicht. Ich bin mir sicher, dass viele Menschen Bedeutendes leisten, ohne dass die Gesellschaft es mitbekommt, weil es gerade nicht so „in“ ist, oder man damit kein Geld verdienen kann.

Es ist ein friedvolles Gefühl, liebevoll zu leben. Dabei strenge ich mich automatisch an, weil es mir Freude bereitet, zum Beispiel etwas für andere zu tun oder etwas zu entwickeln, etwas zu entwerfen, das anderen gefällt, oder eben, da wir ja soziale Wesen

sind, andere zu führen, weil man als Gemeinschaft viele Herausforderungen zu meistern hat und sich dabei weiterentwickeln will…

Freude an der Tätigkeit selbst (Der Weg ist das Ziel). Ob dabei am Ende „offizieller“ Ruhm herausspringt, ist eine „nette“ Zugabe, aber im Grunde völlig zweitrangig, weil ich mit mir im Reinen bin, das zu tun, was mein Innerstes mich fühlen lässt.

Ich habe bis jetzt vor allem darüber geschrieben, wie es ist so wie ich es sehe und empfinde und denke, die mir wichtigen Punkte zumindest mal angerissen zu haben. Aber dieses Büchlein ist ja ein Prozess, wenn

mir etwas einfällt oder mich jemand auf etwas hinweist, was hilfreich ist, kann ich das ja jederzeit ergänzen oder erweitern.

Was aber ganz sicher noch fehlt, ist das, was mir besonders am Herzen liegt.

Wenn ich mich für die Liebe entscheide, was hat das für Auswirkungen? Oder wie kann ich dazu beitragen, dass wir liebevoller miteinander umgehen?

Wie könnte es werden, wie könnte es möglich sein, dass die Liebe mehr Einfluss bekommt in unserer Welt?

Was kann eine Gesellschaft tun, um der Liebe mehr Raum zu geben?

Wie eigentlich könnte eine Gesellschaft aussehen, die von der Liebe bestimmt wird (Vision nicht Utopie)?

Dies die Fragen für die nächsten Kapitel…….

"Wege Der Liebe" oder "Liebe auf dem Weg"


Ja, wie könnte es etwas werden mit mehr Liebe und damit weniger Schwierigkeieten in der Welt?

Ja natürlich, jeder einzelne kann es tun und sollte es unbedingt mal „ausprobieren“. In jeder Situation, wo zum Beispiel eine Entscheidung gefragt ist, sich zu überlegen, wie die Entscheidung ausfällt, wenn sie mit „Liebe“ getroffen wird und dabei vor keinem Bereich halt machen. Familie, Freizeit, ja und auch Arbeit, ja Arbeit :) Ihr mögt andere Erfahrungen machen, aber meine Erfahrung

ist es auf jeden Fall auf einmal fallen schwierige Entscheidungen leicht. Ich weiß 100%, was ich will, andere werden sich eventuell wundern wie „selbst“-bewusst ich auf einmal geworden bin.

Auch Ereignisse, die mir passieren, kann ich mit Liebe besser einordnen, ja selbst Missgeschicke oder eigenes Verhalten, das mich verärgert hat, kann ich ein einem anderen Licht sehen. „Fehler“ passieren, mensch ist nicht vollkommen, aber sie tragen zu meinem Erfahrungsschatz bei, ich entwickele mich weiter als Menschen, der ich bin. In diesem Sinne zwei Weisheiten ein klein wenig erweitert…:
„Der (liebevolle) Weg ist das Ziel.“


Oder
„Nutze den Tag liebe….“

Nun sehe ich, dass eine liebevolle Lebensweise für jeden einzelnen bereichernd ist und ich stelle mir vor, dass viele auch in irgendeiner Form diesen Weg gehen, so gut dass halt machbar und möglich ist.

Dennoch sehen wir in dieser Welt unendlich viel Problematiken, die mit einer liebevollen Herangehensweise gemildert oder gar gelöst werden könnten. Was im „Kleinen“ immer wieder gut funktioniert, scheint im Großen so selten zu klappen.

Manchmal frage ich mich, sind wir irgendwie gefangen in unseren Systemen, die im Laufe der Jahrtausende entstanden sind - ob nun politisch oder wirtschaftlich - mit mehr oder weniger hohem Einfluss verschiedener politischer Regionen oder wirtschaftlicher Unternehmen und den dort maßgeblichen Machtpersonen. Es hat sich eine Art Gleichgewicht entwickelt, wo sich durch irgendwelche Veränderungen immer wieder etwas ein wenig „bewegt“, aber im Grunde kaum eine Veränderung der grundsätzlichen Verhältnisse bringt. Da sind positive Entwicklungen wie der Mauerfall, aber dann wieder negative Entwicklungen wie Krieg in der Ukraine. Dabei werden mal einige Mächtige mächtiger, andere entmachtet,

wieder andere „steigen“ in die Machtliga auf.

Macht, wo liegt die überhaupt? Sicher auch bei einzelnen Personen, aber im Grunde ja bei Personengruppen, die sich etabliert haben. Wo sich immer wieder mal etwas verschiebt, die aber auch wiederum mehr oder weniger durch Gesetze oder Regeln gebunden sind, die sich die Gesellschaften im Laufe der Jahrtausende gegeben haben.

Ich habe den Eindruck (die Hoffnung), dass wir uns irgendwie schon in eine sinnvolle Richtung bewegen, wenn ich mal so die Verhältnisse auf diesem Globus heute und vor ein paar hundert oder noch mehr Jahren vergleiche. Es gibt so etwas wie

Menschenrechte, die global anerkannt sind, die Erfüllung funktioniert nicht, weil immer noch viel zu sehr regional gedacht wird, während unsere Technik unserem Geist da schon längst wieder einmal Lichtjahre voraus ist.

Während ich innerhalb von 1-2 Tagen die Welt umrunden kann, innerhalb weniger Minuten Bescheid weiß, was irgendwo auf diesem Planeten passiert, sind wir viel zu selten in der Lage, einengende Staatsgrenzen einzureißen, bedingt durch Angst Angst vor Wohlstandsverlust, Angst vor Menschen, die anders denken, Angst vor negativen (materiellen) Folgen. Angst kann man auch als das Gegenteil von Liebe

bezeichnen. Liebe vertraut, Liebe ist offen für andere und kooperativ. Ein bisschen Mut und Vertrauen hilft uns selbst und anderen, die Gegebenheiten zu verbessern.

Was können wir mit ein wenig mehr Mut erreichen?

Schauen wir mal auf Demokratien „westlicher Prägung“, Einfluss in Diktaturen ist ja noch geringer als in Demokratien. Liebe kann nur mit demokratischen Strukturen zusammengehen. Liebe sozusagen per Order de Mufti in einer nicht demokratisch regierten Region ist ein Widerspruch in sich.

In einer Demokratie sind Parteien politisch

führend. Diese haben sich i.d.R. über einen langen Zeitraum hinweg etabliert und von denen weiß man in etwa wie sie agieren irgendwo innerhalb eines Spektrums, das man rechts Mitte links nennt.

Immer wieder mal entstehen neue Parteien, die sich dann irgendwo in diesem Spektrum einordnen lassen, mal mehr, mal weniger gut.

Ich vermisse aber tatsächlich eine „Partei“, die anders ist als die anderen, eine Partei, die auf einem Grundsatzprogramm der Liebe oder der Mitmenschlichkeit aufbaut. Ich kann mich erinnern, dass die Grünen in Deutschland mal die Menschlichkeit auf ihren Plakaten hatte, was mich sehr freute, dies aber leider nur wenig Resonanz gefunden

hat. Liebe ist sehr leise, vielleicht manchmal etwas zu leise? Oder ist unsere Gesellschaft noch nicht so weit?

Da haben die Menschen Sorgen und Nöte, fühlen sich von der Politik bzw. den Politikern im Stich gelassen, gehen nicht zur Wahl und werden - zumindest zu einem Teil - auf einmal von einer Alternative aufgesaugt, die vielen als fragwürdig erscheint, die aber verspricht, und anscheinend auch glaubwürdig verspricht, sich genau um diese Ängste und Sorgen zu kümmern. Sie haben dazu Rezepte, die bei Menschen wie mir ein „Das darf doch nicht wahr sein“ Gefühl auslöst.

Warum?

Diese Rezepte sehr konservativ, politisch gesehen „rechts“ zielen darauf ab, die lokale Region in den Vordergrund zu stellen („Region first“). Die Menschen der Region haben zum Beispiel Probleme, weil es andere Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt in die Region zieht, weil die sich davon versprechen, dass es ihnen besser geht. Nicht umsonst verlässt jemand seinen Ursprung, um in der Fremde sein Glück zu versuchen.

Dadurch entstehen zwangsläufig Reibereien. Menschen fühlen ihr bisschen hart erarbeiteten Wohlstand nun auch noch in Gefahr. Arbeitsplatz, andere

Wertvorstellungen, die bedrohlich sind, fehlende Verständigungsmöglichkeiten, Ghettos, da ist sie wieder, die Angst (das Gegenteil von Liebe)

Wie nun diesen Ängsten „Herr“ werden. Das erste, vermeintlich einfachste, Rezept nicht reinlassen bzw. wieder wegschicken. Unsere Region ist für uns, wir haben es so schon schwer genug.

Nun, jemand, der von der Liebe erfüllt ist, kann so etwas nicht als Lösung empfinden.

Schließlich existieren diese Menschen ja weiter, auch wenn sie woanders hin geschickt

werden.
Aus den Augen, aus dem Sinn, nichts anderes ist diese Art von Vorgehen, ist für einen liebenden Menschen keine Option.

Es bleibt also nur - und völlig zu Recht - kümmern. Natürlich muss mensch aufpassen, dass eine Region nicht völlig überfordert wird was hilft es, wenn es einer Region durch Zuwanderung hinterher genauso schlecht aussieht wie der Region, wo die Menschen herkommen.

Also gilt es, sich derjenigen anzunehmen, denen es schlechter geht, so gut mensch es vermag. Im Übrigen nicht nur deswegen, damit sie einem nicht zur Last fallen, sondern

natürlich grundsätzlich, weil es einfach bereichernd für das eigene Leben ist.

Kleiner Exkurs auch Verbrecher wieder wegzuschicken, ist doch keine Lösung. Sie bedrängen dann doch nur die Menschen in anderen Regionen, vielleicht sogar noch viel schlimmer. Ein Problem von A nach B zu verschieben löst nun wahrlich das Problem nicht. Auch wenn es schwierig ist, auch hier gilt kümmern….

Doch jetzt erst einmal zurück zur politischen Landschaft in Demokratien. Ich sehe tatsächlich derzeit in keiner der mir bekannten großen Demokratien eine Bewegung, die auf dem Grundsatz der Liebe

/ Mitmenschlichkeit aufbaut. Es gibt sicherlich Parteien, die da näher sind als andere, aber sich dazu zu bekennen, das die Grundlage der Politik Liebe oder die Mitmenschlichkeit ist, das seh ich nirgendwo. Interessanterweise gibt es in D Parteien, die das „C“ für christlich (= Nächstenliebe als Grundsatz) in ihrem Namen haben, ja ggf. noch ein „S“ für sozial dazu, aber  - sorry jemand, der direkt in das NT schaut, kann da nur verwundert mit dem Kopf schütteln.

Es sieht so aus, als glaubte die westliche Gesellschaft nicht daran, dass man eine Gesellschaft auf „Liebe“ aufbauen kann. Wie ich auch immer wieder erfahre, gibt es viele Menschen, die der Liebe mehr Raum geben

wollen, das zeigt sich im persönlichen Bereich, aber darüber hinaus??

Das sieht verdammt nach nicht genug Vertrauen in dieses wunderbare Prinzip aus. Liebe ist wunderbar, aber ein auf Liebe aufbauendes System ist nicht überlebensfähig???

Genau hier müssen wir weiterbohren. Natürlich ist es schwierig, sich liebevoll zu behaupten, wenn es möglich ist, dass andere die liebevolle Zuwendung nicht erwidern, sondern ausnutzen, um die „klassischen“ Ziele zu verfolgen (Macht, Reichtum, Ruhm,….)

Wäre ein Land, das auf dem Grundprinzip der Liebe aufbaut, verloren?

Oder wie müsste es aussehen, dass es, anstatt übervorteilt, „gefressen“, zur Geschichte gemacht wird, überlebensfähig ist, ja nicht nur überlebensfähig, sondern inspirierend….

Ich stelle mir eine Gesellschaft, die auf diesem Prinzip basiert, als ausgesprochen lebenswert vor. Natürlich ist man nicht alleine und muss sich mit allen möglichen Problematiken auseinandersetzen.

Fangen wir bei dem größten Problem an der menschlichen Gewalttätigkeit. Da wir die Freiheit nicht beschneiden wollen, gibt es

diese Freiheit und mensch muss damit rechnen, dass andere entsprechend handeln.

Wie begegne ich derart handelnden Menschen?

Es kann nur eine strikt verteidigende Haltung sein, ja theoretisch kann mensch selbst darauf verzichten dies geht selbst mir mit meinen ideellen Vorstellungen zu weit. „Sich aus Liebe umbringen zu lassen, weil der andere es nicht besser weiß“ ist eine extreme Option, nicht nur rein theoretisch möglich wie gesagt, ich wäre aber selbst dazu sehr wahrscheinlich nicht fähig.

Also bleibt es auf strikte Verteidigung

beschränkt, mit so wenig negativem Ergebnis für den „Angreifer“ wie möglich. Dazu gehört, wenn man es in größerem Umfang betrachte, natürlich auch „Militär“, ggf. sogar Militäreinsätze, um bedrohten oder gequälten Menschen zu helfen, aber nur dazu nicht um vermeintliche Bedrohungen auf ein Minimum zu beschränken. Insbesondere ist es ja logisch, dass Gewalt (Militär) Gewalt produziert. Gehe ich massiv mit Gewalt gegen andere vor, fühlen diese sich auf einmal gar im Recht, ihre Vorstellungen gewalttätig gegen Gewalt verteidigen zu müssen.

Ziel eines Staates, der es sich zum Ziel macht, möglichst umsichtig, mitmenschlich

oder eben liebevoll zu agieren, kann es nur sein, seine militärische Kraft unter eine globale Führung (UNO) zu stellen, letztendlich kann nur eine Mehrheit aller Menschen entscheiden, ob so etwas Grausames wie Gewalt/Militär tatsächlich erforderlich ist.

Viel wichtiger als der archaische Einsatz von roher Gewalt ist die ständige Gesprächsbereitschaft, die natürlich nur funktioniert, wenn sie angenommen wird.

Ich denke ich bin immer noch mitten drin in diesen Überlegungen.
Eine davon ist tatsächlich die Frage, ob es nicht genügend Anhänger für eine politisch

auftretende Organisation gibt, deren Programm auf liebevollem, mitmenschlichem Umgang miteinander basiert und mensch so eine Organisation/Partei ins Leben rufen sollte, eher gestern als heute...

Gilt es also, doch damit fortzufahren, zu beschreiben, wie Bedingungen für das gesellschaftliche Leben aussehen, wenn es von der Liebe bestimmt werden….

Bleibt es also bei den Fragen…..

Was kann eine Gesellschaft tun, um der Liebe mehr Raum zu geben?

Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die von der Liebe bestimmt wird?

Eine Gesellschaft basierend auf dem Prinzip „Liebe

Ja wie sähe sie aus, die Gesellschaft, die sich auf das Prinzip Liebe gründet. Im Grunde werden Nationalstaaten und Grenzen überflüssig. Es gibt eine „Regierung“ die sich um die Belange der Welt kümmert. Ganz ohne Regierung wird es vermutlich nicht funktionieren, vielleicht auf einem weiteren Entwicklungsschritt der Menschheit, aktuell kann ich es mir nicht vorstellen, dass es ganz ohne „Regelungen“ funktioniert.

Basis für das Zusammenleben sind die

Menschenrechte. Diese können sicher auch noch weiterentwickelt werden, aber das, was da aktuell schon von der Menschheit entwickelt und zusammengetragen wurde, ist schon eine hervorragende Basis.

Ziel einer globalen Regierung wäre damit die Ermöglichung der Menschenrechte für alle Bewohner dieser Welt. Basierend auf dem aktuellen Status ist dies sicherlich eine große Herausforderung, aber sehen wir es einmal so wenn ein derartiges Ziel tatsächlich als „globales“ Ziel festgelegt wird, ergibt sich eine unglaubliche Dynamik.

Natürlich wird es weiterhin regionale Führungen geben, allein aus logistischen

Gründen macht es Sinn, globale Aufgaben auf lokale Aufgaben „runterzubrechen“.

Entscheidungen von Regierungen / Administrationen richten sich in erster Linie an diesen globalen Zielsetzungen aus. Basis für diese Zielsetzungen kann nur die Entscheidung der Gesellschaft der (Welt)Bürger sein, sprich in Ermangelung eines besseren Konzeptes muss dies auf Mehrheitsentscheidungen, sprich demokratisch, begründet sein. Je „wichtiger“ eine Entscheidung ist, umso größer sollte im Übrigen auch die befürwortende Mehrheit sein. Wichtige Entscheidungen mit 50,2 zu 49,8 abzusegnen ist einfach ein Unding. 2/3 als Minimum zum Beispiel ist da deutlich

sinnvoller.

Die Voraussetzung für entsprechende Entscheidungen ist eine Art Erkenntnis in der Gesellschaft, dass die beste Basis für ein erfülltes Leben ist, die zu unterstützen, die es am Nötigsten haben.

Wenn eine deutliche Mehrheit der Weltbevölkerung der Auffassung ist, dass die sinnvollste Art des Lebens eine liebevolle ist, werden sich Mehrheiten für Entscheidungen finden, die insbesondere darauf abzielen, allen Menschen ein Leben in Menschenwürde zu ermöglichen.

Genau dies wäre der erste große Schritt dies könnte vermutlich auch erreicht werden, da

die Dynamik in der Verfolgung eines gemeinsamen Zieles der Weltbevölkerung unglaublich ist.

Alles was heutzutage ver(sch)wendet wird, weil lokale Interessen verfolgt werden, kann für die sinnvolle Aufgabe der Verbesserung der Lebensumstände derjenigen, die s am Nötigsten haben, verwendet werden.

Dies ist zum Beispiel auch verknüpft mit dem aktuellen Problem der Arbeitslosigkeit. Ungewollte Arbeitslosigkeit entsteht dadurch, dass Menschen mit ihren Talenten auf dem Arbeitsmarkt nicht nachgefragt werden, weil es für ihre Art der Dienstleistung / Arbeit keine Nachfrage gibt. Nachfrage gibt es

aktuell nur dafür, was von Menschen mit genügend Ressourcen (Geld) nachgefragt wird, Autos, Reisen, Handys usw.

Hat sich die Weltbevölkerung darauf geeinigt, dass die Unterstützung der Ärmsten das vordringliche Ziel ist, kann jeder, der arbeiten will, seine Talente darauf hin entwickeln, wie man diese Unterstützung in die Tat umsetzt. Für die Unterstützung dieses Ziels werden, so gut es geht, auf jeden Fall Ressourcen (Entlohnung) bereitgestellt, sei es über globale Fonds, in die die Bevölkerung gerne! einzahlt, sei es über direkte lokale Unterstützungswege.

Ungenutzte Arbeitslosigkeit dazu nutzen zu

können, die notleidende Bevölkerung zu unterstützen, alleine ist schon ein erstaunliches Potential.

Sollten wir in der Lage sein, derartige Basisproblematiken durch eine globale Zielvorgabe lösen zu können, ergibt sich ein erstaunlicher Strauß an weitergehenden gemeinsamen Zielsetzungen, da seine nur genannt Erforschung von Naturkatastrophen, Krankheiten, Weltall, Kunst und Kultur, Kreativität usw usw.

Dies sind im Grunde aber eben Zielsetzungen 2. Ordnung, nicht dass sie sofort auf 0 zurückgefahren werden, aber es ist jeden liebenden Menschen klar, dass es

die Hauptaufgabe sein muss, die grundsätzlichen Herausforderungen (Linderung von Not leidenden) zu lösen, s.o.

Wichtig dabei bleibt, dass das einzelne Individuum sich nicht in seiner Freiheit beschnitten fühlt. Liebe geht immer nur zusammen mit Freiheit, die beiden sind sozusagen Geschwister.

Ich bin überzeugt, dass wir Menschen ausgesprochen freigiebig sein können, wenn wir wissen dass die von uns erarbeiteten Ressourcen für sinnvolle Zwecke eingesetzt werden.

„Steuern“ für erkennbar notwendige soziale Zwecke, warum soll ich die nicht gerne

zahlen, wenn ich dazu in der Lage bin. Natürlich sind „Steuern“ - auch jetzt schon - sinnvoll, über die Höhe und Verwendung lässt sich natürlich trefflich streiten, wir müssen aber eben auch anerkennen, dass wir nicht vollkommen sind und Steuern auch schon mal fehlerbehaftet verschwenden.
Wenn der gute Wille der Einsatz zur Hilfe da wo es am Nötigsten ist - erkennbar ist, dann zahle ich gerne mit gutem Gewissen.

Natürlich muss jeder entscheiden, wieviel er für so etwas aufbringen kann, aber einzelne Kaufentscheidungen daraufhin abzuklopfen, ob sie tatsächlich erforderlich sind oder ob mensch durch Verzicht sich selbst mit geistiger Nahrung etwas Gutes tun kann,

kann jeder für sich selbst entscheiden. Bei jedem wird die Entscheidung etwas anderes ausfallen, dafür sind wir individuell, aber in der Gesamtheit bleibt eine Menge übrig, wenn ich von einer grundsätzlich liebevollen Gesellschaft ausgehe.

Die größte Herausforderung ist sicherlich die Freiheit. Liebe kann nicht verordnet werden, jeder einzelne kann und darf sich dafür entscheiden. Dies führt jedoch gerade zwangsläufig dazu, dass eine liebende Gesellschaft sich der Herausforderung stellen muss, mit nichtliebenden Menschen liebevoll umzugehen.

Ja, die Freiheit zum „Nicht-Lieben“ dürfte die

größte Bedrohung einer liebevollen Gesellschaft sein ähnlich wie es die „freie Meinungsäußerung“ für freiheitliche Demokratien ist.

Was wären das für Bedrohungen:

Zu (1) Im Grunde ist es liebenden Menschen egal, wenn andere glauben, sie haben es nötig und müssten es ausnutzen, wenn andere für sie (liebevoll) mitarbeiten. Dies wird allerdings vermutlich nur bis zu einem gewissen Prozentsatz funktionieren. Werden es zu viele, wird eine Gesellschaft nicht auf Dauer überlebensfähig sein. Hier gilt es, Erfahrungen zu machen, zu vertrauen, Mut

zu beweisen. Letztendlich kann es nur die Erfahrung zeigen, ob wir Menschen in der Lage sind, eine Gesellschaft auf Vertrauen aufzubauen und Regelungen soweit wie möglich abzubauen im Vertrauen auf des nennen wir es einmal Gute / Liebevolle in uns selber, das uns zu der Einsicht kommen lässt, Ausnutzen macht keinen Sinn für einen selbst.

Zu (2) Im Grunde ist die Erkenntnis ja schon da, dass alle Menschen gleiche (Menschen)Rechte haben. Dennoch gibt es immer wieder Gruppen, die dies in Frage stellen, sei es aus intellektuellen oder aus spirituellen Gründen. Sie leiten daraus ab, dass sie das Recht, ja geradezu die Pflicht

haben, Macht zu erwerben und ihre Vorstellungen dem Rest der Welt aufs Auge zu drücken.

Sie könnten also eine liebevolle Gesellschaft stürzen In diesem Sinne würde ich eine streng verteidigende Haltung einnehmen immer gesprächsbereit, aber auch wehrhaft genug, mir meine Gesellschaftsform nicht zerstören zu lassen. Wie schon an anderer Stelle ausgeführt die Anwendung von Gewalt zur Verteidigung eines Status, der von der Mehrheit der Menschen als der „Bestmögliche“ bzw. „Sinnvollste“ angesehen wird, ist immer nur Ausdruck unserer menschlichen Unzulänglichkeiten und es muss das Ziel sein, dies auf ein Mindestmaß zu beschränken Autorisierung nur durch eine

qualifizierte Mehrheit der Weltbevölkerung (z.B. über eine Art UNO Organisation).

Hierunter fallen auch aktuell als „Verbrecher“ eingestuften Personen (Mörder und Schlimmeres). Jene, die denken, sie können auf Kosten anderer ein vermeintlich besseres Leben führen bzw. anderen Personen aus welchen Gründen auch immer Gewalt antun. Auch hier gilt immer versuchen, zu überzeugen, dass dies nicht der richtige Weg ist, aber eben auch die Gesellschaft zu schützen, wenn die Einsicht fehlt. Jeder Liebende fühlt sich auch verantwortlich für andere und kann nicht einfach zusehen, wenn anderen Menschen Gewalt angetan wird.

Bleibt noch (3) diejenigen die sich beweisen wollen und daraus ableiten, dass die Gewinner etwas Besseres verdient haben als die Verlierer. Ich kann nicht ausschließen, dass es immer solche Menschen geben wird. Hier gilt es, sich abzugrenzen. Der Liebende überlässt ihnen irgendein Feld, wo sie sich austoben können aber eben nur mit Gleichgesinnten. Keiner ist verpflichtet einen derartigen Kampf / Wettbewerb anzunehmen, insofern sollte es Grenzen geben, an die derartige Kämpfer sich orientieren müssen zum Beispiel eben, dass es die Zielsetzung gibt, die Grundversorgung, das Recht auf ein menschenwürdiges Leben allen Menschen zu ermöglichen.

Ich hoffe, es ist ein wenig deutlich geworden, dass diese Form des Zusammenlebens nicht nur erstrebenswert oder wünschenswert ist, sondern auch funktionieren kann, wenn die Mehrheit der Menschen „dahinter steht“. Der Weg ist sicher nicht leicht, sonst wären wir schon so weit. Wichtig ist allerdings, dass diejenigen, die das spüren bzw. daran glauben, dass es funktioniert, dies auch in die Welt weiter tragen.

Natürlich gehe ich davon aus, dass eine liebevolle Lebensweise dem menschlichen Sein entspricht. Es ist einfach ein starkes Gefühl das bisschen „Spiritualität“ das mir in unserer so technisierten, materialistisch eingestellten Welt geblieben ist lässt mich derartiges empfinden.

Natürlich ist das Thema „Spiritualität“ ein dünnes Eis, jeder empfindet etwas anderes. Mensch kann sich dabei nicht auf eindeutige Logik zurückziehen. Aber zumindest beschäftigt es. Auch wenn man denkt, dass alles eben so, zufällig entstanden ist, ist das auch nicht mehr als eine Art Glaube an den „Zufall“. Wobei dies dem logischen Grundsatz widerspricht „Alles hat eine Ursache“. Es gibt halt eine Ursache für unsere Existenz, auch wenn wir die mit unseren aktuellen Erkenntnissen allenfalls fühlen und nicht logisch darlegen können.

Für mich und ich denke auch für viele andere spielt die Liebe dabei eine entscheidende Rolle. Ich drücke es immer so aus

es könnte sein, dass das alles aus Liebe entstanden ist und die Liebe deswegen in allem und somit in jedem einzelnen von uns steckt, mal offen, mal, versteckt, mal nicht erkannt.

Wie gesagt, ein starkes Gefühl, nicht mehr nicht weniger.

Auch wenn es nicht so wäre das Leben in einer liebevolleren Gesellschaft ist und bleibt ein sinnvolles, erstrebenswertes Ziel…..

Bleibt also für das nächste Kapitel die Frage…..

Was kann eine Gesellschaft jetzt tun, um der

Liebe mehr Raum zu geben um die Vision einer liebevollen Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen?

Der Weg ist Das Ziel

Ja, um die Frage aus dem letzten Kapitel aufzugreifen

Was können wir jetzt leben, um der Liebe mehr Raum zu geben, als einzelner und vielleicht auch als Gesellschaft.

Als einzelner ist es schwierig, spürbar etwas in der Gesellschaft zu verändern, dennoch wird sich etwas in der näheren Umgebung ändern, wenn ich Liebe lebe.

Die Nähe zu anderen in der Umgebung wird intensiver, freundlicher. Einerseits wird

Freundlichkeit und Liebe gespiegelt werden, mein Umfeld wird wärmer, weil die Wärme die die Liebe ausstrahlt zurückgestrahlt wird, in der Regel verstärkt, wir müssen es nur immer wieder ausprobieren und uns nicht verrückt machen lassen, wenn es mal nicht funktioniert oder nicht direkt spürbar ist.

Ich begegne anderen, auch wenn sie meine Vorstellungen nicht teilen, mit Wärme. Wir sind nun einmal sehr unterschiedlich und im Grunde ist das auch gut so. Es gibt immer Möglichkeiten, die Unterschiede dazu zu verwenden, dass wir alle uns weiterentwickeln. Da gab es mal so etwas, dunkle Erinnerung an meine Schulzeit Hegel These, Antithese, Synthese, auch

aufgenommen von sozial orientierten Gesellschaftsformen.

Positives Denken, genährt von Liebe ist kreativ. Kreativität hilft ungemein, um unterschiedliche Vorstellungen zu verstehen und weiter zu entwickeln.

Natürlich kann es Menschen geben, die sich, warum auch immer in Vorstellungen verbissen haben, die geradezu konträr zum positiven, gemeinsamen Denken sind, ich denke da nur an die Wünsche zur Abschottung gegenüber dem Leid auf der Welt.

Es ist nicht immer einfach, mit anderen, die in

„negativen“ Denkstrukturen verhaftet sind (wie Ablehnung, Kampf, Gegeneinander) darüber zu sprechen, warum man selbst so extrem auf „positive“ Gefühle setzt wir können dabei nur lernen und ich hane den Eindruck, wir müssen da alle noch viel lernen. Zum Beispiel auch, sich von negativen Empfindungen oder Handlungen nicht „runterziehen“ zu lassen, sondern eine mentale Stärke zu entwickeln, gegenzusteuern. Wie schnell eskaliert negatives Vorgehen wer es schafft, den „Teufelskreis zu durchbrechen, tut viel für sich und die anderen.

Wichtig ist auch immer der Bezug zu unserem „Nachwuchs“, unsere Kinder sind

die Zukunft dieser Welt und wenn wir es schaffen, ihnen positives Denken und positive Gefühle mitzugeben, dann haben sie es vielleicht tatsächlich einmal (noch) besser als wir. Auch das ist nicht immer einfach, der Druck den wir uns und unserem Nachwuchs augenblicklich erzeugen, ist nicht von schlechten Eltern. Da gibt es Menschen, die ganz speziell ihre Kinder für einen vermeintlich gnadenlosen Konkurrenzkamf der Kulturen fit machen wollen und ihnen dabei vermutlich ihre Kindheit stehlen. Irgendwie aus der Angst geboren, Menschen wollen Menschen immer wieder übervorteilen und mensch muss eben doch auch innerhalb der eigenen Spezies - zu den fittesten gehören, um ein erträgliches Leben führen zu

können. Auch diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen, ausgehend von der Annahme, dass genug für alle da ist, wenn wir z.B  uns ggf. etwas einschränken, Ressourcen weniger (im Kampf gegeneinander) verschwenden, sondern gemeinsame „Welt“ziele entwickeln, an denen wir gemeinsam arbeiten.

Insofern ist es mein Gefühl, dass wir unseren Kindern am besten liebevoll helfen, indem wir ihren Eigenarten verständnisvoll begegnen, sie nicht wie wild für einen, sicherlich vorhandenen Konkurrenzkampf trimmen, sondern ihnen Raum geben, Kind zu sein.

Kinder haben Freude am Leben, es ist nicht einfach in unserer Welt, ihnen diese Freude

nicht zu nehmen. Lassen wir uns von der Angst nicht verrückt machen, Angst ist eine sinnvolle Eigenschaft, um überleben zu können, aber mitunter tendiert sie dazu, uns völlig zu beherrschen. Es gehört Mut dazu, nicht im Strom der konkurrenzorientierten Gesellschaft mitzuschwimmen, aber auf Dauer sollte es sich für die eigene Befindlichkeit und die Entwicklung des Nachwuchses auszahlen. Wie gesagt, Liebe zu zeigen, auch wo andere es nicht unbedingt erwarten, ist nicht leicht, aber wenn mensch es schafft, gibt es viel zurück.

Geben wir unseren Kindern den Rückhalt, den sie brauchen und lassen wir sie nicht in unserem Konkurrenz orientierten, Wissen

vermittelnden Bildungssystem ausgeliefert allein bleiben. Ich sehe immer wieder Eltern, die gnadenlos nach dem „besten“ Fitmacher“ für ihren eigenen Nachwuchs suchen und damit den Konkurrenzkampf nur böse anheizen und das Kampf-System noch verschärfen. Lassen wir Lehrern und Kindern den Raum, Persönlichkeiten zu entwickeln, die in der Lage sind, positiv und gemeinschaftlich an die Herausforderungen des Lebens heranzugehen.

Als einzelner kann ich auch auf gesellschaftlicher / politischer Ebene nach „gleichgesinnten“ suchen, mich mit ihnen austauschen und sie unterstützen. In diesem Sinne auf jeden Fall politische Strömungen

oder Parteien unterstützen, von denen ich denke, dass sie den Gedanken der Mitmenschlichkeit global gesehen verfolgen, nicht Parteien, von denen ich denke, dass sie mir persönlich mehr Ressourcen (Geld) oder Status verschaffen = meine vermeintlichen, materiellen Interessen vertreten. Das führt nur dazu, dass Politiker gewählt werden, die selbst genauso denken und ihre persönlichen Interessen vertreten (Einfluss, Status, Vermögen).

Suchen wir in unserer Gesellschaft nach Möglichkeiten, Schwächeren zu helfen aber auch, suchen wir Hilfe, wenn wir Hilfe benötigen ein Aspekt, der oft unterschätzt wird es kratzt fürchterlich an unserem Ego,

wenn wir auf Hilfe angewiesen sind. Wir sind immer noch dazu erzogen, uns in einem wettbewerbsorientierten Umfeld durchsetzen zu müssen und fühlen uns als Versager, wenn das nicht reibungslos klappt. Nehmen wir uns selbst an, mit unseren Stärken und Schwächen, verzeihen wir es uns, wenn wir unseren oft zu hohen Ansprüchen nicht genügen.

Andererseits macht es Freude, zu geben, wenn das möglich ist. Es gibt so viele Möglichkeiten, anderen unter die Arme zu greifen, da findet sich immer irgend etwas….

Das soll es erst einmal sein aktuell denke ich, dass ich hiermit eine erste Version

meiner Gedanken, endlich einmal in eine „feste Form“ gegossen habe, die theoretisch mich selbst überleben könnte.

Es gibt sicher noch viel daran zu schleifen und zu ergänzen, insofern bin ich dankbar für Kommentare jeglicher Art, um daran weiter entwickeln zu können.

Vielleicht auch Hinweise darauf, wie ich weitere gleich- bzw. ähnlich Gesinnte erreiche. Nichts ist interessanter als der gedankliche Austausch mit anderen, die ebenfalls über Sinn und Unsinn dieser Welt nachdenken und Ideen haben, was wir besser machen können.

In diesem Sinne wünsche ich Freude beim Lesen gehabt zu haben und bedanke mich für die Zeit, die dabei investiert wurde :)

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Über den Autor

klawi
Schon etwas älter, hoffentlich damit auch ein wenig erfahrener. Es gibt im Grunde einen Wunsch, der in meinem Buch zum Ausdruck kommt. Würde mich freuen, wenn die Gedanken, die ich da niederschreibe, Anklang finden.
Schön, dass es diese Site gibt :)

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Brigitte Ja, ich denke die Liebe hat eine Chance!. Gerade jetzt zur Zeit der Coronakrise bin ich auf dein Buch gestoßen und ich denke, die Menschen besinnen sich langsam auf sich selbst. Ich jedenfalls glaube mit meinen 77 Jahren immer noch an die Liebe, und das wird mir auch keiner mehr nehmen. Ich bin gespannt auf dein anderen Bücher. Gut geschrieben lieber klawi. Liebe Grüße Brigitte
Dieses Jahr - Antworten
sugarlady Es steckt viel Wahrheit in deinem Buch. Wenn jeder Mensch Liebe fùhlen würde, gäbe es einen tollen Zusammenhalt.
Lieben Gruß Andrea
Vergangenes Jahr - Antworten
klawi Herzlichen Dank. Freut mich sehr, wenn immer wieder mal jemand hier vorbeischaut. Auch wenn Schwierigkeiten immens erscheinen, mit ein wenig Mitgefühl kann mensch immer optimistisch bleiben :)
Vergangenes Jahr - Antworten
Felix Die Welt an sich ist wunderbar ...so ist es. Tolles Buch
Vor langer Zeit - Antworten
klawi Herzlichen Dank für den freundlichen Kommentar. Es tut gut zu sehen, dass es Menschen gibt, denen diese Gedanken gefallen.
Vor langer Zeit - Antworten
Annabel Hallo Klawi, ich schließe mich Theresia an. Ich bin auch der Meinung, dass der Schlüssel Zufriedenheit ist. Ich bin z. B. mit meiner Famile sehr glücklich und - zufrieden, wie sich alles entwickelt. Dein Buch liest sich gut. Sehr interessant. Lieben Gruß an dich und ich hoffe doch auf eine Fortsetzung.
Vor langer Zeit - Antworten
klawi Ist gar nicht so einfach "zufrieden" zu sein. Insbesondere wenn ich sehe, wie schlimm es in der Welt zugeht. Ich für meinen Teil versuche im Rahmen meiner geringen Möglichkeiten, daran zu arbeiten, dass etwas besser wird.
Da habt ihr allerdings recht - das anzunehmen was erreichbar ist und nicht verzweifeln an dem, was nicht erreicht wird....
Die Welt an sich ist wunderbar, aber unnötiges Leid ist grausam.
Vor langer Zeit - Antworten
Boris ich finde Deine Texte interessant, aber auch sehr umfangreich..
vielleicht ist es besser, wenn Du sie einzeln präsentierst?!

LG Boris
Vor langer Zeit - Antworten
klawi Ich hab die Kapitel aufgeteilt für die, die lieber mal was Kurzes lesen. Da heißt es dann "Ein Plädoyer für die Liebe" :)
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Gaenseblume Vielen dank für Deine Zeilen,etwas zum Nachdenken . LG Marina gaenseblume
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