Romane & Erzählungen
Das Alte Mutterherz - Ich habe nie Vergessen

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"Das Alte Mutterherz - Ich habe nie Vergessen"
Veröffentlicht am 27. September 2016, 12 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
© Umschlag Bildmaterial: Koufax73 - Fotolia.com
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Über den Autor:

Hallo, ich bin die Celly, eine junge und unerfahrene Schreiberin, angetrieben von der Fantasy und meiner Einf√§lle. Obwohl ich eine Lese-Rechtschreib-Schw√§che habe, m√∂chte ich mich jedoch austoben d√ľrfen, so wie andere auch.
Das Alte Mutterherz - Ich habe nie Vergessen

Das Alte Mutterherz - Ich habe nie Vergessen

Hier stehe ich nun, Kalt sind die W√§nde, Kalt ist meine Haut. Warum bin ich hier?, Wieso brachten sie mich her?. Ich erinnere mich nicht mehr, meine Erinnerungen sind Zerteilt, es gibt Tage an den denke ich ein Kind zu sein, es gab aber auch tage wo ich dachte alles zu verlieren Doch all das geh√∂rt zur Vergangenheit, ich muss mich entschuldigen ich bin alt, Geboren als unser ,,F√ľhrer¬ī¬ī Bl√ľte, Doch jetzt?, Jetzt ist mein Leben

vorbei, ich war mal vor langer zeit das Junge M√§dchen das jeden morgen K√ľhe Melkte bevor sie zur schule ging, Ich war ein Junges Fr√§ulein, das einen Jungen Mann kennenlernte. Ich war eine Junge verheiratete Frau, mit sp√§ter drei Kindern. Ich Verlor meinen Mann, doch ich gab nicht auf, Ich Liebte meine Kinder sehr, und wollte ihnen etwas bieten k√∂nnen. Wir waren Arm doch trotzdem Arbeitete ich T√§glich, musste sogar zwei Arbeiten an einem Tag

nachgehen. Meine Kinder Kamen fast nie zu kurz, ich habe sie nicht so erzogen wie meine Eltern das taten, ich schlug sie nie. Ich Liebte sie, und Liebe sie.


Oft war ich sehr M√ľde am Tage, doch ich meisterte es, sie wurden behutsam gro√ü f√ľr meine Zeit war das was gro√ües wenn eine Alleinerziehende Witwe sich um Arbeit und Kind bem√ľht, und dann noch alles unterm Hut bekommt. Ich bin Stolz auf das was ich erreicht habe, mein Geliebter ist es sicher

auch!, und ich Hoffe meine Kinder auch. Jahre vergingen und sie waren gro√ü, die Nabelschnur zogen sie lang, und rissen sie ab, Keiner Meldete sich bei mir, ich wusste nicht wie es ihnen ging, ich schrieb ihnen jeden Monat eine Karte, doch Selten kam eine Zur√ľck. Nun Bin ich Alt, und Zerbrechlich, ich st√ľrzte und das alter l√§sst seine Narben, Erinnerungsl√ľcken. Immer √∂fters, Demenz nannten sie es, Meine Kinder waren wieder

da doch, alles was sie interessierte war es, ihr M√ľtterchen ins Altersheim zu bringen. Mein Haus, unser Haus, Verkauften sie. Jetzt gibt es jeden Monat einen Streit zwischen ihnen wer die Kosten tr√§gt, und was mich Traurig stimmt. Obwohl ich jetzt viel vergesse, merke ich es ob jemand mich besucht oder nicht, Leider wart ich nun 7 Jahre nicht mehr bei mir, Nicht du Hannes, und auch nicht du J√∂rg, doch mein Kleiner Peter, selbst du

fandest nicht mehr her. Ich frage mich was ich Falsch machte, ich habe euch immer das gegeben was ihr haben wollt, ich war immer da wenn ihr aus der schule kamt, wenn Probleme waren, war ich sofort da.


Und nun?, nun ist keiner f√ľr mich da. Ach warte, ich bin ja Alt. Und dazu Erinnere ich mich ja nicht daran das ihr hier wart, Tut mir leid das mein Mutterherz schmerzt, aber ich habe seid ihr mich hier ,,abgestellt,,

habt. Jeden Tag einen Brief Geschrieben was geschehen ist. Damit ich mich erinnere, und falls ich es vergessen sollte, erinnert mich eine Pflegerin daran. Ihr habt mich in den Jahren nur 5 mal Besucht. Nun bin ich schon 8 Jahre hier, und das Alleine. Nun kann ich auch nicht mehr stehen oder sitzen, das sprechen und Atmen fällt mir schwer. Ach warte, ich bin ja Alt. Das ist dann wohl

Normal. Ob es Normal ist das Ihr eure Mutter vergessen habt?, ihr jungen Hähne?, das glaube ich nicht. Aber ich muss es wohl, ich muss jeden tag dran denken das ihr mich nicht Liebtet, und mich Vergessen habt. Meine Lieben, Ich Liebte euch seid eurer Geburt, und werde dies auf ewig weiter tun, Doch eines werde ich niemals mehr können, eure Gesichter sehen, und euch im arme

halten. Am Letzten Tag, konnte selbst ich. Mich selber nicht mehr halten. Ich bin nicht eingeschlafen. Mein Mutterherz hat es nicht mehr Geschafft, alleine zu sein. Alleine diese H√ľlle zu Tragen, und alleine zu sterben. Doch was bin ich nun?, ich bin nun Ein Totes Mutterherz,





das Tränen der Einsamkeit weint.


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Hörbuch

Über den Autor

Celly
Hallo,
ich bin die Celly, eine junge und unerfahrene Schreiberin, angetrieben von der Fantasy und meiner Einf√§lle. Obwohl ich eine Lese-Rechtschreib-Schw√§che habe, m√∂chte ich mich jedoch austoben d√ľrfen, so wie andere auch.

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PamolaGrey Das ist Traurig, und wahr, ich sage immer ehre die Eltern, denn du weisst nie wie lange du sie hast.
Sehr nah gebracht, die geschichte.
Und dafür von mir ein Herz,
lg Pam
Vor langer Zeit - Antworten
Annabel Ja, da ist wohl richtig was schiefgelaufen. So darf es nicht sein. Leider oftmals Realität. Gefühle hervorragend beschrieben liebe Celly. Herzlichen Gruß an dich
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Eine traurige, und doch eine schöne Geschichte.
So wie es dieser Frau in Deiner Geschichte ergeht, so geht vielen
Müttern.
Alt. Gebrechlich und vergesslich, nicht mehr relevant für Kinder, doch ein Mutterherz, das hört niemals auf zu schlagen.
GlG, Gela
Vor langer Zeit - Antworten
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