Religion & Glaube
Die fünf Wolken - Eine wahre Geschichte

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"In einer Krise erhielt ich ein großes Zeichen"
Veröffentlicht am 13. August 2016, 18 Seiten
Kategorie Religion & Glaube
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Über den Autor:

Ich bin 56 Jahre alt und habe mich vor 28 Jahren unter dramatischen Umständen zum christlichen Glauben bekehrt. Was mein Schreiben angeht würde ich mich als einen autobiographischen Geschichtenerzähler bezeichnen.
In einer Krise erhielt ich ein großes Zeichen

Die fünf Wolken - Eine wahre Geschichte

Die fünf Wolken

(Eine wahre Begebenheit)


Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, deshalb glaubst du.  Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben! (Johannes 20.29)


Alles begann an einem ganz normalen Montagmorgen des Jahres 1986 mit  einer  achrichtenmeldung im Radio: „Bei Ausgrabungen in Zentralafrika haben  Forscher einen sensationellen menschlichen Knochenfund gemacht. Das Alter  des gut erhaltenen Skeletts wird nach Untersuchungen mit der

sogenannten C- 14 Methode, einem recht zuverlässigem Verfahren, auf etwa 30 000 Jahre  geschätzt. Es ist somit der bislang älteste archäologische  achweis  menschlicher Existenz.“                             

Ich hatte meine häusliche Arbeit unterbrochen und starrte fassungslos das  Radio an. Der  achrichtensprecher war mittlerweile schon bei der nächsten  Meldung, aber ich hörte nicht mehr hin. Als wäre eine Lawine losgetreten  worden, begannen Gedanken durch meinen Kopf „talabwärts“ zu rasen. Ein 30  000 Jahre alter menschlicher Knochen und? Wie ist das möglich? ... Laut Bibel  lebten Adam und Eva vor ca.

6500 Jahren. ... Aber die C-14 Methode ist  zuverlässig! ... Bin ich mit meinem Glauben einer Illusion au gesessen, ... in  einer Sekte gelandet, wie mein Eltern behaupten?  


Ich versuchte meinen Gedankenstrom zu stoppen: Reiß dich zusammen!  Versuch in Ruhe nachzudenken! Aber die „Lawine“ rollte noch eine Weile weiter. Erst nachdem ich mich in meinen Lieblingssessel fallen gelassen hatte, kehrte  wieder etwas Ruhe in meinen Gedanken ein.


Mir war völlig klar, dass gerade etwas Einschneidendes geschehen war und ich

 nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen konnte. Wenn die  achrichtenmeldung stimmte, und daran bestand für mich nicht der geringste  Zweifel, hatte ich ein ernstes Problem.  ach einer kleinen Weile erhob ich mich  wieder aus meinem Sessel und begann im Zimmer auf und ab zu gehen.  


Ich versuchte mich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Okay, was ist das  eigentliche Problem?  un, das lag auf der Hand: In der Gemeinde wird gelehrt,  dass die ganze Bibel Gottes Wort ist und somit keine Unwahrheiten enthält.  Danach existiert die Menschheit seit ca. 6500 Jahren! Wie aber ist das mit

 einem 30 000 Jahre alten menschlichen Knochen und vereinbar?


Die "Gedankenlawine" begann sich wieder in Bewegung zu setzen. Panikartig  dachte ich: Ich muss raus aus der Wohnung! Kurz entschlossen zog ich mir die  Jacke über und ging Richtung Haustüre. Pastor Maurice aus Ghana kam mir in  den Sinn. Er kam seit einiger Zeit regelmäßig ins Jesus-Haus und wir hatten uns ein wenig angefreundet.  


Ja, dachte ich, den suche ich jetzt au  und erzähle ihm die ganze Sache.  Vielleicht weiß der ja einen Rat. Unten

an der Straße angekommen überlegte  ich, ob ich den Bus nehmen sollte. Dann aber entschied ich mich doch für einen  kleinen Fußmarsch. Ein wenig frische Luft würde mir vielleicht gut tun.

 

Als ich noch ganz in der  Nähe meiner Wohnung durch ein kleines Wäldchen  wanderte, fiel mir plötzlich ein, dass ich ja vielleicht beten könnte. Schließlich  hieß es doch in der Bibel: „Rufe mich an in der  ot, und ich werde dich erretten!“ Aber sofort meldete sich der Zweifel: Du willst zu einem Gott beten, der  vielleicht gar nicht existiert? Ich schob den Gedanken beiseite und

betete: "Du  weißt, was geschehen ist! Ich habe auf einmal große Zweifel am Glauben. Bitte  hilf mir!"

Das ist absurd! maulte der Zweifel erneut. Ich ignorierte ihn einfach und ging weiter.  


Aus dem Wäldchen kommend gelangte ich auf einen Weg, der mich an Feldern  und Wiesen vorbeiführte. Ich war ihn schon einige Male zuvor gegangen, aber  an diesem Morgen hatte ich keinen Blick für diese idyllische Landschaft. Und  auch der strahlend blaue Himmel mit einigen wenigen Schäfchenwolken  vermochte mich nicht aufzuheitern. Langsam und müden Schrittes bewegte

ich  mich auf den sich am Horizont abbildenden Wald zu. Dort setze ich mich erst  einmal au  die alte Bank, dachte ich.  


Ich befand mich vielleicht noch etwa fünfzig Meter vom Waldrand entfernt, als  ich zu meinem Bedauern feststellen musste, dass die dort aufgestellte Holzbank besetzt war. Ein älteres Pärchen saß schweigend darauf und genoss das  sonnige Wetter. Mist!, dachte ich, warum müssen die ausgerechnet jetzt da  sitzen?


Als ich vielleicht noch zehn Meter von der Bank entfernt war und mich in den

 Wald begeben wollte, standen die Beiden auf einmal abrupt auf. Sekunden  später verschwanden sie im Wald. Ich war verdutzt stehen geblieben. Als ob sie  einen inneren Be ehl erhalten hätten, dachte ich kurz. Dann ließ ich mich kraftlos auf die Bank fallen und streckte alle Viere von mir. Nur einekleine  

Verschnau pause! dachte ich. Dann geht`s weiter!  


So saß ich einige Minuten regungslos auf der alten, hölzernen Bank und  empfand beinahe schmerzlich eine tiefe, innere Leere. War wirklich alles in den  zurückliegenden Monaten eine Illusion gewesen? Hatte ich mir selber

etwas  vorgemacht?


Ich hatte schon eine ganze Weile ohne großes Interesse in die sich vor mir  ausbreitende Landschaft geschaut. Gelegentlich schweifte der Blick auch mal  himmelwärts. Eigentlich ein richtig schöner Tag, Wenigstens wettermäßig,  dachte ich. Mein Blick ruhte nun leicht schläfrig auf eine kleine Ansammlung von kleinen, weißen Wölkchen am ansonsten fast strahlend blauen Himmel. Sehen  ja  ast wie Buchstaben aus, dachte ich. Ich schaute wieder weg, dann erneut  hin. Wolken wie Buchstaben, dachte ich fast schon etwas amüsiert.  


Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Ungläubig starrte ich in  den Himmel. Das gibt`s doch nicht!, dachte ich bestürzt. Aber es bestand kein  Zweifel! Am Himmel waren in lockerer Form fünf kleine Wolken nebeneinander  wie Buchstaben aufgereiht. Ein Wort stand so deutlich sichtbar am Himmel  geschrieben. Es war der  ame: J e s u s

Ich war von der hölzernen Bank aufgestanden und betrachtete ungläubig das  Wolkengebilde am Himmel. Kann das wirklich sein? I


Ich setzte meine Brille ab  und schaute,

ich setzte sie wieder auf und schaute. Es bestand kein Zweifel.  Dort oben am Himmel war eindeutig des Wort J e s u s lesbar. Mir fiel ein  Bibelvers aus der Apostelgeschichte ein: In keinem anderen Namen (als dem  Namen Jesus) unter dem Himmel ist das Heil ... (Apostelgeschichte 4,12)  


Da stand nun dieser einzigartige  ame deutlich lesbar am Himmel. Unwillkürlich fragte ich mich: Ob dies jetzt auch Andere sehen? Nein, dachte ich, vermutlich  nicht! Mal abgesehen davon, dass ich mich völlig alleine auf weiter Flur befand,  würde ein anderer Blickwinkel das Ergebnis wahrscheinlich

verändern. Und  wenn nicht, dann käme vermutlich niemand auf die Idee, Wolken am Himmel zu  betrachten. Dieses Zeichen war ganz alleine für mich!  


Und jetzt? dachte ich auf einmal, wie soll ich denn jetzt damit umgehen? Wieder  fiel mir ein Bibelvers ein. Als Gott aus dem brennenden Dornbusch heraus zu  Moses sprach, sagte er: Zieh deine Sandalen aus, denn du stehst au  heiligem  Boden (2. Mose 3,5) Und so kniete ich nieder und dankte Gott, auf die fünf  Wolken blickend, für diese große Offenbarung. Danach stand ich auf, drehte  mich schnell um und ging,

ohne noch einmal zurückzublicken, in den Wald  hinein.


Wenig später saß ich Pastor Maurice aus Ghana gegenüber und erzählte ihm  die ganze Geschichte von der  achrichtenmeldung bis hin zu meinen meinem  „Wolkenerlebnis“. Er hörte mir, ohne eine Miene zu verziehen, ruhig zu. Dann  stand er auf, holte eine Bibel herbei, und sagte: „Ja, das war eine Offenbarung  Gottes. In der Bibel gibt es einige Stellen, wo Gott sich in den Wolken offenbart.  Zum Beispiel im zweiten Buch Mose ...“  


Er las mir noch einige andere Beispiele

vor, in denen von Gott und den Wolken  die Rede war. Sie waren eigentlich nur sehr entfernt mit meinem Erlebnis  verwandt, zeigten aber, dass Gott sich gelegentlich auf sehr direkte Weise  Menschen offenbarte. Jedenfalls wenn man den Erzählungen der Bibel glaubte!  


"Danke, Maurice!“, sagte ich beim Abschied. Ich hatte zwar der Bestätigung aus  seinem Munde nicht mehr unbedingt bedurft, - denn mein Wolkenerlebnis  sprach sozusagen für sich selber - aber seine Worte hatten trotzdem gut getan.  



Mir war es nun auch ziemlich egal, dass man 30 000 Jahre alte menschliche  Knochen gefunden hatte: Na und?! dachte ich. Was hat das jetzt noch  ür eine  Bedeutung? Gott hat mein Gebet beantwortet und mir ein großes Zeichen  gegeben. Das alleine zählt!  

Guten Mutes trat ich wieder meinen Heimweg an. Der Zweifel war endgültig  besiegt. Mein Glaube war wieder zur Gewissheit geworden! Gott sei Dank!

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mauerblume
Ich bin 56 Jahre alt und habe mich vor 28 Jahren unter dramatischen Umständen zum christlichen Glauben bekehrt. Was mein Schreiben angeht würde ich mich als einen autobiographischen Geschichtenerzähler bezeichnen.

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Gast Habe etwas ähnliches erlebt ohne vorher groß religös gewesen zu sein und es erstmal abgeschrieben als halluzination und verdrängt...
Vor langer Zeit - Antworten
stoffband Die Geschichte mit Adam und Eva wird meiner Meinung nach falsch ausgelegt! Ich glaube das es die ersten Menschen waren die erwähnt sind in der Bibel mit denen Gott gesprochen hat! Die ganze Geschichte wird verdreht dargestellt! Was ist z.b. der Baum der Erkenntnis? Das ist das Wissen lieben gruß
Vor langer Zeit - Antworten
Gast Widerliche Katzen-Pisse - giftartiger Schwachsinn - Miau, miau, Miau, miau - unendliche Kotze
Vor langer Zeit - Antworten
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