Sonstiges
Die Hoffnung Teil 1 - Ohne Hoffnung, kein Leben

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"Schicksalsroman/ Thriller"
Veröffentlicht am 25. Juli 2016, 8 Seiten
Kategorie Sonstiges
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Über den Autor:

Ich bin Rentnerin und liebe alles, was schön ist, wie zum Beispiel, schöne Bauwerke, die Natur, Garten und die Tiere. Ich schreibe sehr gerne, über alles, was das Herz begehrt und das seit meiner Kindheit an. Die ich zahlreichen Heimen und das zur DDR ? Zeiten, verbracht hatte. Heute, dass als Rentnerin, ersuche ich mich erneut am Schreiben von kleinen und großen Romanen, ebenfalls auch von Kinderbüchern, weil es mich einfach Spaß macht. Monika ...
Schicksalsroman/ Thriller

Die Hoffnung Teil 1 - Ohne Hoffnung, kein Leben

Ohne Hoffnung, kein Leben

An der Wohnungstür klingelt es. Langsam klappt Marina den Deckel ihrer Schreibmaschine zu und legt ihr leeres Blatt Papier beiseite. „Das mir heute aber auch gar nichts einfallen will, wie ich noch weiter schreiben könnte. So viele Erinnerungen schwirren in meinem Kopf herum und nichts kann ich richtig auf die Reihe bekommen“, denkt sie noch im Stillen, als sie auch schon die Tür geöffnet hat. „Hallo Viola, was treibt Dich denn zu mir? Schon sehr lange habe ich nichts mehr von dir zu hören bekommen. Also?“ „Ich wollte eigentlich nicht gleich mit

der Tür ins Haus fallen, denn ich möchte dich doch nur fragen, wie weit du schon mit deinem Buch gekommen bist. Weißt du, ich bin doch so etwas von neugierig und sterbe fast daran.“ Herzlichst umarmen sich die beiden Damen, worauf Viola erneut sprach; „Du weißt doch hoffentlich noch, was du mir vor langer Zeit einmal versprochen hast. Ich darf als Erste dein Manuskript lesen. Das hast du mir mal fest versprochen gehabt und ich habe dir reichlich Zeit gelassen, zum Schreiben.“ „Ja, ich weiß! Aber sehr weit bin ich noch nicht gekommen. Familie, die Arbeit und der Haushalt, sie rauben mir die Zeit zum Schreiben. Doch keine

Angst, wenn du etwas Zeit mitgebracht hast, dann kannst du noch heute mit dem lesen beginnen. Ich koche uns in der Zeit einen Kaffee und komme ebenfalls in die gute Stube. Geh, du weißt ja wo sie ist und mache es dir etwas gemütlich!“ Während Marina den Kuchen aufschnitt und den Kaffee aufbrüht, deckt Viola in der Stube den Tisch und zündet dazu, zwei Kerzen an. Sie liebt es im romantischen Kerzenschein zu sitzen, zu lesen und weiß, auch Marina sitzt gerne bei Kerzenlicht. „Draußen wird es schon ziemlich früh dunkel“, ruft Viola aus der Stube. „ Ja“, meint Marina, die gerade mit dem

Kaffee die Wohnstube betrat. Schweigend setzen sich die Damen, die Eine auf dem Sofa und die andere in den Sessel. Nur das Rascheln der Manuskriptseiten und das Flackern des Kerzenlichtes sind noch wahr zunehmen.


„ Mama, Mama!“ Tränen kullern über ein kleines blasses Gesicht und zwei dünne Ärmchen strecken sich zu einem großen Glasfenster, hinter dem die Eltern des Kindes stehen. Sie winken und zeigen auf einen großen Schokoladenweihnachtmann, der in der linken Ecke auf dem Tisch von dem Kinderkrankenzimmer steht. Plötzlich, da

erklang mahnend die Stimme von der Krankenschwester; „ Marina, höre jetzt auf zu weinen und leg dich endlich hin! Deinetwegen, da können die anderen Kinder nicht schlafen.“ Aber das Kind kann einfach nicht mit dem weinen aufhören, viel zu sehr sehnt sie sich nach der Geborgenheit ihrer Eltern, die doch so unendlich weit weg erscheinen. Gerade mal fast zwei Jahre jung, kann sie es doch noch nicht begreifen, weshalb sie im Krankenhaus sein muss und deshalb auch von ihren Eltern getrennt ist. Was ihr wirklich fehlt, konnte einfach kein Arzt diagnostizieren. Abermals erklang die Stimme der Krankenschwester; höre doch

jetzt endlich mal auf mit deinem heulen! Wenn du dich nicht sofort hinlegst, bekommst du nichts von dem Weihnachtmann ab!“ Kurz darauf, da wurde es still im Zimmer. Die Eltern waren längst schon gegangen, Marina war in ihrem Bettchen nach oben gekrabbelt und schaut durch die Gitterstäbe von ihrem Bett.

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Über den Autor

gela556
Ich bin Rentnerin und liebe alles, was schön ist, wie zum Beispiel, schöne Bauwerke, die Natur, Garten und die Tiere. Ich schreibe sehr gerne, über alles, was das Herz begehrt und das seit meiner Kindheit an. Die ich zahlreichen Heimen und das zur DDR ? Zeiten, verbracht hatte. Heute, dass als Rentnerin, ersuche ich mich erneut am Schreiben von kleinen und großen Romanen, ebenfalls auch von Kinderbüchern, weil es mich einfach Spaß macht.
Monika Stahl

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Annabel als säße ich dabei. Du schreibst sehr bildhaft Gern gelesen. Liebe Grüße
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Das ist aber sehr lieb von Dir, nur schade, das es noch so viele Fehler hat. SCHMUNZEL
Herzlichst, Gela
Danke für Deine netten Worte
Vor langer Zeit - Antworten
irish_shamrock Hey mein liebes Gelalein,

ich bin soeben auf deine Geschichte gestoßen und wollte mir das erste Kapitel mal ansehen.
Die Aufmachung, also der Beginn, gefällt mir sehr. Vom Zusammentreffen der beiden Frauen, über das Vorhaben ein Buch zu schreiben. Die Szene im Krankenhaus, mit der kleinen Marina, war wirklich herzzerreißend. Das kleine Würmchen tut mir richtig leid und möchte sie in den Arm nehmen, der Schwester jedoch den Hals umdrehen. So was von ... kinderunfreundlich!! Grrrrrr ....

Alles Liebe,
Katrinchen C:
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Leider war es wirklich so geschehen, da mein Vater mir vor seinem Tod viel erzählt hat. Sonnst hätte ich das alles nicht gewusst.
Danke Dir ganz lieb
Herzlichst, Geli
Vor langer Zeit - Antworten
Angelheart kommt mir bekannt vor... ?! fängt ein anderes Buch von dir auch so oder sehr ähnlich an oder spinn ich jetzt *lach
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Nein, es ist alles in Ordnung, liebe Heide
Drück dich ganz lieb, damit du nicht das Gefühl hast verrückt zu sein... lächel ganz lieb
Herzlichst, Geli
Vor langer Zeit - Antworten
Angelheart .. und das Drama nimmt seinen Lauf..
mich schauert es, wie mit dem kleinen Mädchen umgegangen wird, nur weil es aus verständlichen Gründen weint.. (mit der Krankenschwester möchte ich mich mal unterhalten)
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Wenn sie noch LEBT: bedenke, DDR, da ging man seltsam mit den Kindern um, und wie verherrend es war, versuche ich hier zu schieldern.
Kinder hatten nichts zu sagen und auch nichts zu lachen, wenn das Elternhaus nicht in Ordnung war
Herzlichst, Geli
Vor langer Zeit - Antworten
Angelheart ..das gibt es sicher auch heute noch so . egal ob DDR oder sonst wo - ein emphatischer Mensch (das sollten gerade diejenigen in sozialen Berufen vornehmlich sein) geht so nicht mit Kindern (Menschen) um.
Aber es war eben so, schon klar..
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 genau. so war es wirklich, hart , gemein und sehr Ungerecht
Vor langer Zeit - Antworten
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