Kurzgeschichte
Die Schönheit des Nichts

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"Die Schönheit des Nichts "
Veröffentlicht am 02. Juni 2016, 4 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
© Umschlag Bildmaterial: Gunnar Assmy - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Hey ihr da draußen, Mir ist das schreiben wichtig, weil ich mich so am besten ausdrücken kann. Ich schreibe, weil ich mich in eine Welt verlieren kann die nicht meine ist. Ich kann sein wer ich möchte. In einer Welt die nicht unsere ist. Ich kann machen was ich möchte und sein wer ich will. Ich schriebe weil es mir wichtig ist.
Die Schönheit des Nichts

Die Schönheit des Nichts


Wenn nicht einmal euer erster Kuss, schöner sein kann als ein warmer Sommertag. Oder das erste Mal wo ihr an den Strand gefahren seid oder an die Berge. Sogar wenn ihr gemütlich, mit eurem Partner, kuschelnd auf der Couch liegt und euch gemütlich einen Film anschaut, während es draußen stürmt und gewittert. Selbst dieser Moment schafft es nicht an die Schönheit von diesem exaktem Sommertag heran.


Habt ihr euch jemals gefragt wieso das so ist? Warum etwas so simples und nichts geschehendes so einen Effekt bei uns auslöst?


Die antworten sind eigentlich genauso simpel wie diese Tage. Denn wir leben in einer Welt wo wir ständig etwas tun. Sei es ein erster Kuss oder irgendwo hinfahren oder sich einfach nur einen Film anschauen während man kuschelt.

Wenn man jedoch gemütlich spazieren geht und man nicht nachdenkt über was man noch alles tun muss wenn man nach Hause kommt, dann wirken die Momente wo man die Sonnenstrahlen genießt und wo man dich die Natur ein bisschen genauer anguckt oder einfach nur mit der richtigen Musik im Ohr irgendwo hingeht. Dann und erst dann ist es meistens so das wir uns vorstellen, das genau das nichts tun so

wunderschön ist.

Denn das Geheimnis am Leben ist eigentlich nicht das wir ständig etwas tun müssen um glücklich zu sein oder um etwas zu erreichen, sondern das wenn wir nichts tun wir uns wirklich mal entspannen können und einfach mal das Leben genießen. Sei es in der Sonne, im Regen oder während es schneit. In allen Jahreszeiten und Wettersituationen können wir genau das tun. Das Nichts so wunderschön finden.

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Hörbuch

Über den Autor

ClarinetteSong
Hey ihr da draußen,
Mir ist das schreiben wichtig, weil ich mich so am besten ausdrücken kann. Ich schreibe, weil ich mich in eine Welt verlieren kann die nicht meine ist. Ich kann sein wer ich möchte. In einer Welt die nicht unsere ist. Ich kann machen was ich möchte und sein wer ich will.
Ich schriebe weil es mir wichtig ist.

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Himbeere Ein sehr schöner Text über ein sein lassen finde ich.... LG Himbeere : )
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 sehr gut beschrieben, denn so ist es wirklich im Leben,
GlG, Gela
Vor langer Zeit - Antworten
Frettschen Gut beobachtet ...
Und doch muss das Gleichgewicht gehalten werden. Ganz so wie Yin und Yang.

Was machen wir aus dem Nichts?
Was machen wir mit dem Nichts?

Stichwort: Langzeitarbeitslosigkeit. Tut nicht gut.
Workoholik - tut ebenfalls nicht gut.

Aus eigener Erfahrung kann ich hier und jetzt behaupten - - -
und es ist für meine Person genau die Wahrheit - - -
Teilzeit - ist mein Rezept für mein eigenes Glück.
Ich werde nicht reich davon, soviel ist klar.
Aber ich lebe ein ausgewogenes Leben zwischen Aufgabe und Verantwortung - Freiheit und Raum für eigenes Tun und Denken - und viel Raum für die Liebe und auch für Mich - - - denn ich spiele in genau diesem Leben die Hauptrolle.

Vor langer Zeit - Antworten
AngiePfeiffer Ein interessanter, treffender Text. Innehalten heißt das Zauberwort. Und genießen, sich klar machen, dass dies ein Glücksmoment ist. Denn Glück setzt sich aus vielen kleinen Augenblicken zusammen. Es ist nicht der Lottogewinn, sondern der Moment, an dem wir uns fallen lassen können.
LG
Angie
Vor langer Zeit - Antworten
Feedre das ist wunderbar beschrieben, dieser Druck
der modernen, schnellen Zeit, selbst beim Nichtstun
überlegt man sich schon die nächsten Schritte,
oder was man alles noch so zu erledigen hat..
das wirkliche, echte "Nichtstun" bleibt dabei
schon wieder auf der Strecke...
sehr gut...gefällt mir!
Feedre
Vor langer Zeit - Antworten
ArnVonReinhard Ja, ständig müsses müssen ist die Geißel unserer Zeit - dagegen ist das Müssen müssen, das uns zum Klo führt, eine wahre Wohltat.

LG
AvR
Vor langer Zeit - Antworten
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