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Rachsüchtiger Ex - Alarm für Cobra 11

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"Rachsüchtiger Ex - Alarm für Cobra 11"
Veröffentlicht am 27. Mai 2016, 80 Seiten
Kategorie Jugendbücher
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Rachsüchtiger Ex - Alarm für Cobra 11

Rachsüchtiger Ex - Alarm für Cobra 11

Rachsüchtiger Ex

Alarm für Cobra 11 (Alex)

Zusammenfassung:  Natalie Wegener hat mitbekommen das ihr Freund

 mit Drogen handelt und wird von der Polizei zur Sicherheit unter Personenschutz gestellt. Nur leider Versucht Timo Braun, ihr Ex Freund mit allen Mitteln Nadine zurück zu bekommen…

Hauptdarsteller:   Alex Brandt

Semir Gerkhan

Natalie Wegener

Timo Braun

Nebendarsteller: Sven Eiring

    Kai Eberts

    Ian Thomas

   Kim Krüger

   Susanne Königs

Kapitel 1:

Bei Nadine:

Ich renne durch den Wald und drehe mich panisch alle paar Schritte um. Ich weiß, dass ich verfolgt werde. Als ich an der Autobahn ankomme, klettere ich über die Leitblanke und versuche auf die andere Seite zu kommen. Die Autos hupen und weichen mir aus. Ich weiß nur eins: Ich muss hier weg!

Bei Alex und Semir:

„Was macht die denn da?“ Semir

Gerkhan ist mit seinem Partner Alexander Brandt auf der Autobahn unterwegs. Semir tritt auf die Bremse. Alex und Semir steigen aus und Semir zeigt den Autofahrern dass sie abbremsen sollen.

Bei Nadine:

Ein junger Mann läuft zu mir. Ich habe in der Zwischenzeit die Mitte der Autobahn erreicht.

„Was machen sie denn hier?“

„Ich muss hier weg. Bitte.“ panisch schaue ich zum Waldrand wo ich her komme.

„Beruhigen sie sich erst mal, sie sind bei uns in Sicherheit.“ Der junge Mann

schaut mich beruhigend an.

„Ich kann nicht hier bleiben. Bitte ich muss weg.“

„Wir sind von der Polizei, also sind sie sicher. Kommen sie, wir bringen sie erst mal hier weg.“ Er zeigt mir den Weg zur Autotür und wendet sich an seinen Partner: „Wir können los.“ Also steigen die beiden auch ein und fahren weiter.

"Wie heißen sie denn?"

"Nadine." Ich mache eine Pause und drehe mich panisch um: "Nadine Wegener."

"Okay ich heiße Alex Brandt und das ist mein Partner Semir Gerkhan."

„Wieso waren sie denn auf der Autobahn?“ Semir schaut in den

Rückspiegel. Ich sitze völlig verängstigt hinten drin und drehe mich erneut um.

Semir lenkt den Wagen von der Autobahn runter Richtung Dienststelle. Als wir auf den Hof fahren, werde ich ruhiger. Alex und Semir steigen aus und dann öffnet Alex die hintere Tür.

„Kommen sie.“ langsam steige ich aus und wir laufen in das Gebäude rein. Im Büro von Semir und Alex fragt Alex: „Warum waren sie mitten auf der Autobahn?“

„Ich wurde verfolgt.“

„Von wem?“

„Meinem Ex-Freund und seinen Kumpels."

"Was wollten die von Ihnen?"

"Ich habe rausgefunden dass er mit Drogen handelt und wollte zur Polizei.“

„Okay, dann sollten wir sie besser unter Personenschutz stellen.“ Sagt Semir an Alex gewandt und fügt dann noch hinzu: „Ich informiere die Krüger.“

„Okay.“ Semir verlässt das Büro und Alex schaut zu mir: „Kann ich ihnen ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee anbieten?“

„Ein Glas Wasser wäre gut.“ Alex schenkt ein Glas Wasser ein und reicht es mir.

„Danke.“ Ich lächele kurz und nippe an dem Glas. Semir kommt zurück und sagt: „Okay, die Krüger meinte, dass sie dann mit auf die Geburtstagsparty heute

Abend muss. Unsere Chefin hat heute Abend Geburtstag und alle sind eingeladen.“ Erklärt Semir. Ich nicke und schaue dann auf den Boden.

Kurz vor Beginn der Party schaut Alex zu mir. „Wollen sie sich noch ein wenig frisch machen?“

„Gerne.“

„Wo wohnen sie denn?“

„In der Lorenzgasse 3.“

„Gut, dann begleiten wir sie dorthin.“ Alex und Semir stehen auf und ich folge den beiden zu Alex Auto. Dann fahren wir los. An der Wohnung angekommen, steigen wir aus und laufen zur Wohnung. Ich schließe auf und trete ein. Ich laufe in mein Schlafzimmer und öffne den

Kleiderschrank. Alex und Semir bleiben im Türrahmen stehen und warten. Dann hole ich mir eine Blaue Röhrenjeans aus dem Schrank und einen frischen Pullover und laufe ins Bad. Dort schließe ich die Tür und ziehe mich um. Alex und Semir warten vor der Tür. Als ich raus komme schaut Alex mich an. Schnuckelig ist er ja, das muss ich zugeben.

„Wir können los.“

„Sehr gut.“ Wir laufen zurück zum Auto und fahren los. Die Feier findet in einer angemieteten Halle abseits der Stadt statt. Wir steigen aus und laufen zur Tür. Semir öffnet sie und hält uns die Tür auf und wir treten ein. Kim Krüger, die Chefin von Alex und Semir kommt auf

uns zu.

„Hallo, schön das ihr da seid." Sagt sie an Semir und Alex gewandt, dann schaut sie zu mir: "Sie müssen Frau Wegener sein. Kommen sie rein.“ Die Party geht eine Stunde weiter, bis Alex eine Bombendrohung von der Leistelle angesagt bekommt.

„Hört mal alle zu, wir müssen hier raus. Hier ist eine Bombe!“ ruft Alex in die Runde.

„Bleibt alle ruhig.“ Semir schaut zu Alex. Dieser schaut zu mir.

„Glaubst du das mit der Bombe?“ Alex schaut Semir an und dann wieder mich.

„Nein! Besser wir gehen hinten raus.“ Alex und Semir weisen mir den Weg zum

hinteren Ausgang. Draußen strömt mir kühle Luft entgegen. Wir verstecken uns hinter einer Hecke. Und genau im nächsten Moment kommen zwei Männer mit Taschenlampen um die Hallenwand.

„Das sind Sven und Kai. Die besten Freunde von Timo, meinem Ex.“ flüstere ich den beiden zu.

„Dann sollten wie schleunigst hier weg.“ Alex schaut zu Semir.

„Aber leise und geduckt.“ Semir schleicht sich hinter der Hecke weiter. Alex und ich folgen ihm. Die Hecke mündet in einem Feldweg und wir rennen weiter. Vor uns taucht ein Schrottplatz auf.

„Ich kann nicht mehr!“ Völlig außer

Atem drehe ich mich panisch um.

„Wir müssen weiter.“ Semir schaut zu mir, mir stockt der Atem und ich ringe nach Luft. Meine Kehle brennt.

„Können wir uns nicht hier verstecken.“ Alex schaut mich besorgt an.

„Das geht nicht, wir kommen hier nicht weg falls sie uns gefolgt sind!“ Semir schaut sich um.

„Dann gehen wir halt in diese Hochhaus-, Willen-Siedlung.“ Alex zeigt auf die Lichter die nur einige Meter hinter dem Schrottplatz sind.

„Nadine, schaffen sie das noch bis dahin?“ Alex dreht sich um, um sicher zu sein, dass noch keiner hinter uns ist.

„Ja das geht noch.“ Also rennen wir

weiter. Angekommen laufen wir zu einem Gebäude in dem kein Licht brennt und Semir sucht den Schlüssel. Er findet aber keinen und versucht die Tür einfach mal zu öffnen. Die Tür ist nicht abgeschlossen und so treten wir ein. Innen schauen sich Alex und Semir um. Das Haus scheint noch unbewohnt zu sein, es stehen nur Möbel darin und keine Hinweise darauf, dass hier jemand wohnt. Semir schaut auf sein Handy. Kein Netz.

"Alex, hast du Netz?"

Alex schaut auch auf sein Handy und hat ebenfalls kein Netz. Also hole ich auch mein Handy raus. Auf diesem steht ebenfalls kein Netz, ich sehe aber eine

Nachricht auf dem Handy. Als ich diese öffne, stockt mir der Atem: "Baby, ich finde dich… Niemand verlässt mich und kommt ungestraft davon… Du gehörst zu mir und das wird auch immer so bleiben!!!" Alex bemerkt als erster, dass etwas nicht stimmt und läuft zu mir.

"Ist alles in Ordnung?" Ich blickte zu ihm auf und halte mit zitternden Händen das Handy hoch. Alex nimmt es und liest. Er zeigt es auch Semir und dieser schaut zu mir. Semir und Alex wechseln einen Blick, dann schauen sie nach einem Haustelefon. Sie werden auch fündig, als sie jedoch versuchen zu wählen, ist kein Freizeichenton zu hören.

"Hier ist noch kein Anschluss." Semir

schaut zu mir. Ich sitze auf einem Stuhl abseits. Alex und Semir beschließen die Nacht in unserem Versteck zu bleiben und am nächsten Morgen bei den Nachbarn zu klingeln. Nach einigen Minuten stehe ich auf und laufe zum Fenster. Alex und Semir sitzen auf der Couch und unterhalten sich ein bisschen. Ich schaue zu den beiden und dann wieder aus dem Fenster. Dann sehe ich Timos Auto. Es steht vor dem Haus und er steigt gerade aus. Ich bin wie versteinert und kann mich vor Angst nicht bewegen. Timo schaut sich um, sieht mich aber nicht. Alex, der als erstes bemerkt, dass ich am Fenster stehe, steht hinter mir und zieht mich

vom Fenster weg.

"Sie dürfen nicht so vor dem Fenster stehen, was wenn sie jemand sieht?"

"Timo… er ist hier." Alex schaut aus dem Fenster und bemerkt das Auto vor dem Haus.

"Semir, wir müssen hier weg, die haben uns gefunden." Semir springt auf und kommt zu uns.

"Los hinten raus, dann können wir unbemerkt weg." Semir läuft voran und Alex schiebt mich vor sich und hinter Semir her.

"Warum tun sie das alles für mich?" Ich schaue zu Alex.

"Das ist unser Job, wir helfen."

"Das Beste wird es sein, wenn ich

einfach zu ihm zurück gehe, dann muss meinetwegen auch keiner mehr in Gefahr kommen. Ich will niemanden mehr gefährden."

"Das kann ich nicht zulassen." Alex schaut zu mir und ich schaue mich panisch um.

"Am besten rennen wir zurück und zu unserem Auto." Semir schaut sich zu uns um. Wir schaffen es unbemerkt am Schottplatz vorbei und kommen an der Halle an, die verlassen scheint.

"Ich sehe mich kurz um, ihr bleibt hier und versteckt euch." Semir schleicht weiter und um die Ecke.

"Er kommt gleich wieder. Dann bringen wir sie hier weg." Alex versucht mich zu

beruhigen. Nur leider klappt das nicht. Ich habe panische Angst. Semir kommt nach einigen Minuten zurück und gibt uns ein Zeichen, dass alles okay ist. Also schleichen wir weiter zu Semirs Auto und steigen ein. Dann fährt Semir los. Alex funkt die Leitstelle an: "Zentrale für Cobra 11, bitte kommen."

"Zentrale hört. Alex, wo wart ihr denn? Wir haben und schon Sorgen gemacht."

"Wir mussten uns verstecken, am besten bringen wir Frau Wegener zu einem von uns und dann kommt einer zu euch in die Leitstelle."

"Gute Idee." Susanne, die Frau am anderen Ende klingt erleichtert.

"Ich fahre euch zu dir heim, dann fahre

ich in die Leitstelle okay?" Semir schaut zu Alex.

"Okay, und dann kommst du wieder ja?"

"Ja, mache ich." Bei Alex angekommen, steigt er aus und hält mir die Tür auf. Alex führt mich in seine Wohnung und Semir fährt los.

"Sie wollen sich sicher Frisch machen."

"Ja das wäre schön."

"Okay, ich gebe ihnen ein Handtuch." Alex läuft ins Bad und gibt mir ein Handtuch. Dann verlässt er das Bad wieder. Ich schaue mich um. Alles ist sehr ordentlich. Als ich fertig duschen bin, laufe ich nur in das Handtuch gewickelt aus dem Bad. Alex schaut auf, als er mich hört. Sein Blick sagt mit,

dass er mich attraktiv findet. Ich wäre auf jeden Fall nicht abgeneigt. Ich mustere Alex einige Sekunden und bleibe dann unschlüssig stehen.

"Haben Sie vielleicht ein Glas Wasser?"

"Ja habe ich, warten sie ich hole ihnen eins." Ich schaue Alex hinterher, der in die Küche läuft und kurz darauf mit einem vollen Glas zurück kommt. Er reicht es mir und steht dann genau vor mir. Ich trinke das Glas leer und stelle es auf den Tisch neben mir.

"Ich denke Sie können mich auch Nadine nennen." Lächele ich ihn an.

"Okay, dann sagen Sie auch Alex zu mir." er lächelt leicht und will sich ein wenig entfernen, aber ich halte ihn

zurück indem ich ihn am Arm festhalte. Alex dreht sich wieder zu mir und schaut zu mir runter. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und gebe ihm einen Kuss halb auf die Wange und halb auf den Mund. Alex erstarrt und ich denke er weiß nicht ob er das tun sollte. Aber er fühlt sich sehr zu mir hingezogen, das kann ich an seinem Blick erkennen. Er streicht mir über die Wange und nimmt meinen Kopf in seine Hände und küsst mich. Erst zaghaft, aber dann immer fordernder. Ich fühle mich unglaublich gut. Langsam fahre mit einer Hand unter sein T-Shirt. Alex streichelt meinen Nacken und es gefällt mir, ihm auch das kann ich spüren. Der Kuss wird immer

fordernder und leidenschaftlicher. Ich entferne mich ein kleines Stück von Alex und schaue zu ihm auf. Er schaut unglaublich süß zu mir runter und ich vergesse alles um mich rum.

Kapitel 2:

"Nadine, ich kann das nicht. Wir dürfen das nicht, solange du unter Polizeischutz stehst." Alex zieht sich zurück.

"Warum nicht? Was kann daran nicht richtig sein? Ich stehe immer nur auf die Falschen Kerle und bei dir… Habe ich endlich mal das Gefühl dass du einer von den guten bist."

"Nadine, wenn das raus kommt verliere ich meinen Job."

"Das will ich nicht… Am besten ich gehe jetzt."

"Nein, das kann ich nicht zulassen. Du bleibst hier in Sicherheit, bei mir." Ich schaue noch einmal kurz zu Alex und entferne mich dann ganz um ins Bad zu gehen. Da ziehe ich meine Klamotten an und laufe aus dem Bad. Alex sitzt auf seiner Couch und deutet auf den Platz neben sich. Ich gehe zu ihm und setze mich neben ihn.

"Kannst du nicht mal die Regeln vergessen? Es muss doch keiner erfahren."

"Ich könnte meinen Job verlieren."

"Bin ich das nicht wert?"

"Wenn du wüsstest. Ich fand dich vom

ersten Augenblick an wunderschön. Ich würde sofort meine Marke abgeben, wenn wir dann zusammen sein könnten."

"Das will ich ja gar nicht. Ich will nur mit dir zusammen sein. Also damit meine ich dich besser kennen lernen. Ich weiß auch nicht aber ich finde dich einfach toll."

"Das finde ich auch."
"Weißt du Alex, ich habe bei dir zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mal keinen Fehler mache. Ich habe mir bis jetzt immer nur die bösen Jungs genommen und du bist anders. Ich denke einfach, dass ich bei dir endlich mal Glück habe."

"Das hast du. Was hat dein Ex dir

angetan?"

"Er wollte mich umbringen lassen von einem seiner Handlanger. Ian Thomas. Nur weil ich ihm gesagt habe, dass ich bei seinen Geschäften nicht länger zusehe und ihn verlasse. Er ist skrupellos und geht über Leichen. Ich will einfach nichts mehr mit ihm zu tun haben."

"Das verstehe ich. Und was war noch?"
"Er hat mich geschlagen, wenn ich nicht so gehorcht habe, wie er wollte. Außerdem hat er mich…" ich breche ab und erschaudere kurz: "Gefesselt und zum Sex gezwungen wenn ich mal nicht wollte."

"Das tut mir leid. Nadine ich werde

dafür sorgen, dass er dir nichts mehr tut. Das verspreche ich dir. Ich bringe ihn hinter Gitter damit du wieder in Frieden leben kannst."

"Danke." Ich schaue Alex dankend an. Sein Blick zeigt mir, dass er besorgt ist und er Mitleid mit mir hat.

"Ach scheiß drauf." Alex zieht mich zu sich, drückt mich sanft nach hinten und beugt sich über mich. Er küsst mich,  erst zaghaft, fährt dann mit seiner Zunge über meine Lippen und wird dann immer leidenschaftlicher. Unsere Zungen fechten einen wilden Kampf aus und unser Atmung geht stockend. Wir werden immer leidenschaftlicher und ziehen uns langsam aus. Langsam laufen wir

küssend in Richtung Alex Bett. Dort angekommen schlafen wir miteinander. Wir erleben eine Wundervolle Nacht miteinander und schlafen dann Arm in Arm ein. Am nächsten Morgen streichelt Alex über meine Haare und küsst mir sanft die Stirn. Dann steht er auf und läuft ins Bad. Er Duscht sich und zieht sich neue Klamotten an. Ich schlafe noch weiter. Als Alex aus dem Bad kommt setzt er sich zu mir ans Bett und küsst mich auf den Mund. Ich schlage langsam die Augen auf und schaue Alex direkt in seine Eisblauen Augen. Er küsst mich noch mal und ich ziehe ihn zurück zu mir ins Bett.

"Hast du gut geschlafen?" Alex lächelt

mich an.

"Ja habe ich, und du?"
"Auch, komm wir Frühstücken erst. Ich steht auf und laufe ins Bad. Alex sammelt die Klamottenspur der letzten Nacht ein und bringt meine Sachen zu mir ins Bad. Als ich aus dem Bad komme Frühstücken wir.

"Sag mal, kann ich mich gleich mal zuhause umziehen?"

"Ja wenn Semir kommt fahren wir dich hin." und wie aufs Stichwort klingelt es an der Tür. Semir steht davor wir fahren mit Semirs Auto zu mir nach Hause. Ich ziehe mich um während Alex und Semir derweil in meiner Wohnung warten. Als Ich aus dem Bad komme drehen sich die

beiden zu mir um. Alex schaut mich verliebt an, während Semir in Eile ist. Er befürchtet das Timo und die anderen hier auftauchen können. Also fahren wir zurück zu Alex Wohnung. Semir fährt wieder weiter zur Leitstelle um die Lage zu besprechen. Alex und ich betreten Alex Wohnung wieder.

"Endlich wieder allein." Ich lächele Alex an. Ich empfinde viel für ihn das merke ich und das obwohl ich ihn erst so kurz kenne. Alex zieht mich in seine Arme, nimmt meinen Kopf zwischen seine Hände und küsst mich liebevoll.

"Was machen wir denn jetzt?"

"Hast du Hunger?"

"Ein bisschen. Du nicht?"

"Ja ich auch. Worauf hast du denn Hunger?"
"Das ist mir egal. Soll ich was kochen?"

"Gerne, was brauchst du denn alles dafür?" Ich laufe hinter Alex in die Küche und erkläre ihm, was ich alles dafür brauche. Er zeigt mir alles und schaut mir dann beim Kochen zu. Ich koche Lasagne und das ist Alex Lieblingsgericht, hat er mir erzählt. Als das Essen im Ofen ist, setzen wir uns auf die Couch. Alex küsst mich langsam. Er zieht mich auf seinen Schoß und streicht über meinen Rücken. Eine elektrisierende Spannung entsteht zwischen uns. Als das Essen fertig ist, stehen wir auf, setzen uns an den Tisch

und Essen.

"Das ist wirklich sehr lecker."

"Findest du? Ich kann noch vieles anderes Kochen."

"Ich bin gespannt wie das schmeckt." Alex grinst mich an. Nach dem Essen stehen wir auf. Er schaut mich kurz an und ich ihn dann küssen wir uns wieder. Wir werden leidenschaftlicher und immer wilder. Langsam bewegen wir uns auf das Bett zu und da schlafen wir erneut miteinander. Die Außenwelt existiert nicht mehr für uns. Es gibt nur ihn und mich. Als wir fertig sind gehen wir zusammen Duschen. Nach dem Duschen verlässt Alex nachdem er mir noch einen Kuss gegeben hat zuerst das

Bad. Ich ziehe mich noch an und verlasse dann ebenfalls das Bad. Alex ist nirgends zu sehen. Stattdessen sitzt Timo auf einem Stuhl. Er schaut genau in meine Richtung und ich schaue einfach nur nach Alex. Was hat Timo mit ihm gemacht?

"Baby, da bist du ja. Ich habe dich vermisst, komm her!"

"Timo, was machst du hier?"

"Ich wollte dich wieder sehen. Sven und Kai haben Ian, diesen Idioten schon bestraft. Er hat auf eigene Faust versucht dich zu Töten. Ich wollte das nie. Komm her Baby!" das meint er doch nicht Ernst. Er hat doch versucht mich töten zu lassen.

"Ich will nicht mehr mit zu dir. Bitte lass mich einfach gehen." ich habe panische Angst um Alex und auch panische Angst vor Timo. Er ist zu allem fähig.

"Was?! … Das ist nicht dein Ernst!"

"Doch Timo, ich wollte schon länger Schluss machen. Unsere Beziehung hat doch zu nichts mehr geführt. Bitte sag mir was du mit Alex gemacht hast." Zu mir selbst sage ich, dass ich komplett verrückt bin ihm die Stirn zu bieten.

"Alex!? Wer ist das!? Etwa dieser Bulle!?"

"Wo ist er? Was hast du mit ihm gemacht?"

"Er hat das bekommen, was er verdient

hat. Was macht er sich auch an dich ran? Du gehörst mir verdammt!" Ich habe panische Angst, Timo ist schon immer unglaublich besitzergreifend gewesen. Wenn mich nur ein Mann angesehen hat, ist er völlig ausgerastet.

"Timo… Ich will nichts mehr von dir. Geh einfach!"

"So redest du nicht mit mir!" Timo ist so schnell bei mir, dass ich nicht mal ans weglaufen denken kann. Er packt mich grob am Arm und zieht mich mit sich. Panisch schaue ich mich nach hilfesuchend um. Ich entdeckt Kai und Sven die um die Ecke stehen und hinter ihnen kniend Alex. Er blutet und sieht mitgenommen aus. Ich fühle mich

schuldig, weil ich ihn mit reingezogen habe.

"Timo, ich komme mit dir, aber dafür tut ihr ihm nicht mehr weh."

"Nadine, nein. Das musst du nicht für mich tun!" Alex schaut zu mir auf. In seinen Augen erkenne ich Hilflosigkeit. Er würde mir so gerne helfen.

"Schnauze!" schreit Sven.

"Unter einer Bedingung. Wir bleiben für immer zusammen. Du verlässt mich niemals!" wirft Timo ein.

"Ja von mir aus, aber lass ihn gehen." Timo gibt Sven ein Zeichen und er schlägt noch einmal auf Alex ein. Dieser fällt bewusstlos zu Boden.

"Nein!" ich spüre eine Träne die Wange

runter laufen: "Timo, du hast er versprochen."
"Das war doch nur, damit er uns nicht folgt!" Timo zieht mich mit sich und aus dem Gebäude. Kai und Sven folgen uns. Hilfesuchend blicke ich mich um. Am Ende der Straße taucht Semirs Wagen auf, ob er uns wohl sieht? Wahrscheinlich nicht, er ist noch zu weit weg. Timo zerrt mich in den Wagen, springt auch rein und Kai und Sven steigen hinten ein. Dann fahren sie los.

Kapitel 3:

Bei Semirs und Alex:

Semir wundert sich, wieso da einer mit

quietschenden Reifen los fährt, aber denkt sich nichts dabei. Er hält vor Alex Wohnung an und springt aus dem Wagen. In der Wohnung findet er Alex vor, der langsam zu sich kommt.

"Was ist passiert?"

"Ich hab Bekanntschaft mit Nadines Ex gemacht. Er hat sie einfach mitgenommen."

"Na dann los. Kommst du hoch?"

"Ja geht schon." Alex rappelt sich langsam hoch und sucht seine Waffe. Die beiden rennen zum Auto und steigen ein. Dann fährt Semir dem Auto hinterher. Er vermutet das sie erst mal auf dieser Straße geblieben sind. Die Straße führt aus der Stadt raus. Etwas abseits der

Stadt befindet sich eine kleine Kapelle, diese ist aber schon seit Jahren nicht mehr besucht worden. Sie verfällt nach und nach.

"Glaubst du die sind in der alten Kapelle?"

"Ja, ich denke schon." Semir schaut Alex an.

"Was genau ist denn passiert?"

"Nadine ist im Bad gewesen und dann kamen die drei in die Wohnung. Der eine hat wohl gemeint, dass ich was mit Nadine gemacht hätte und hat direkt auf mich eingeprügelt."

"Und hast du?"
"Was?"
"Was mit ihr gemacht?"

"Wie kommst du da drauf?"
"Weil du dir meiner Meinung nach etwas zu viele Sorgen machst!"

"Semir, ich weiß nicht was du jetzt von mir willst."
"Alex, du weißt was es bedeutet, wenn du erwischt wirst!"

"Ja weiß ich, was soll ich denn machen?"

"Mensch Alex, jetzt lass uns erst mal Nadine suchen."

"Ja gib Gas."

Unterdessen bei Nadine:

Timo rast über die Straße und ich habe Todesangst. An einer heruntergekommenen Kapelle zerrt Timo mich aus dem Auto und durch die

gruseligen Gänge. In einem Raum bleibt Timo stehen und bindet meine Hände zusammen.

"Jetzt bist du endlich wieder bei mir! Du hast mir so gefehlt. Baby ich brauche dich!" Ich wünsche mir so sehr, dass ich Hilfe bekomme. Aber wer soll mich denn hier finden. Außerdem mache ich mir große Sorgen um Alex. Geht es ihm gut?

Bei Alex und Semir:

Semir und Alex kommen an der alte Kapelle an, die verlassen aussieht. Die beiden springen aus dem Wagen und laufen zum Eingang der Kapelle. Sie ziehen die Waffen und laufen durch die heruntergekommenen Gänge. Es ist

gespenstisch vor allem weil es schon dunkel wird. Semir zeigt Alex an das er links lang läuft und Alex rechts lang laufen soll. Alex schaut sich um, er glaubt ein Geräusch zu hören. Langsam nähert er sich und im nächsten Moment trifft ihn etwas hart von hinten auf den Kopf. Als er wieder zu sich kommt, blickt er sich um. Sein Kopf brummt. Sein Blick fällt auf Kai.

"Du kannst es wohl nicht lassen! Nadine gehört zu mir! Wir gehen jetzt und diesmal kannst du uns nicht mehr Folgen!" Timo schaut ihn wütend an. Alex blickt zu Sven dieser richtet eine Waffe auf ihn.

Bei Nadine und Alex:

"Timo bitte tu das nicht!" flehe ich. Alex blickt sich weiter um und entdeckt mich in den Armen von Timo. Dieser hält mich fest und ich kann mich nicht wehren.

"Es ist okay, alles ist gut." Alex schaut mich an. Ich kann nur mit viel Mühe meine Tränen zurück halten. Alex tut es weh mir nicht helfen zu können, das sehe ich in seinen Augen.

"Sven bring es zu Ende! Wir gehen schon mal vor." Timo zieht mich mit sich und Kai folgt den beiden. Ich werfe Alex noch einen hilfeersuchenden Blick zu dann kann ich ihn nicht mehr sehen.

Bei Alex und Semir:

"Na los, drück ab! Dann hast du nen Polizisten auf dem Gewissen. Dann habt ihr gleich jeden Polizisten auf den Fersen, den es hier in Köln gibt!" Alex entdeckt Semir der sich von hinten ran schleicht und Sven überwältigt, indem er ihm die Waffe aus der Hand schlägt und ihn mit der Faust k.o. schlägt.
"Wir müssen hinter den beiden her!"

"Ja alles klar. Dann komm!" Semir legt Sven Handschellen an und macht ihn an einem Rohr fest. Dann rennen die beiden zum Auto. Draußen angekommen, sehen die beiden noch wie ein Auto los rast. Die beiden springen ins Auto und folgen dem Wagen.

"Semir gib Gas!"

"Ja doch…! Siehst du jetzt, warum es verboten ist sich in unter Personenschutz stehende Personen zu verlieben?"

"Sag das mal dem Kopf, wenn es passiert!" Die beiden schauen sich für Sekunden an. Dann fällt Alex Blick wieder zum Auto vor ihnen. Ein schwarzer Jeep ohne Kennzeichen. Alex klettert aus der Scheibe vor auf die Motorhaube.

"Fahr näher ran!" schreit er dann. Semir drückt aufs Gas und Alex springt auf das Dach des Jeeps. Sofort fährt eine Scheibe runter und Kai klettert aufs Dach zu Alex. Die beiden Kämpfen und Alex muss einiges einstecken, bevor er

schließlich die Oberhand gewinnt. Kai stürzt vom Dach und Semir weicht aus.

Bei Nadine:

Alex klettert in den Jeep und versucht Timo auszuschalten. Ich bete das er es schafft. Alex schafft es schließlich ihn k.o. zu schlagen und Semir ist inzwischen auf gleicher Höhe wie der Jeep.

"Nadine du musst springen."

"Ich kann nicht."

"Spring!"

"Und was ist mit dir?"

"Ich komm schon klar… Spring jetzt!" Ich öffne die Tür und zögere einen Moment.

"Na los!" Alex schaut mich an. Ich springe mit einem lauten schrei auf Semirs Motorhaube. Dieser bremst langsam ab. Als wir stehen drehe ich mich um und sehe nur noch wie der Wagen sich überschlägt.

"Nein!" schreie ich und mir stehen Tränen in den Augen. Semir ruft mir etwas zu was ich nur wie durch einen Schleier höre: "Steig ein." Als er los fährt habe ich noch nicht mal ganz die Tür zu. Bei dem Auto angekommen, steht es schon fast ganz in Flammen. Es fehlt nicht mehr viel und der Wagen explodiert. Ich steige aus und schaue mit Tränen in den Augen auf den brennenden Jeep. Semir läuft zur Fahrertür und zieht

Timo raus, der bewusstlos ist, aber noch am Leben zu sein scheint. Semir will gerade zurück zum Jeep nachdem er Timo weit genug weg gebracht hat, da explodiert der Wagen und steht ganz in Flammen. Eine hohe Rauchwolke bildet sich über dem Autowrack.

Kapitel 4:

Ich kann mich nicht mehr beruhigen und fange richtig an zu weinen. Semir läuft zu mir und schaut fassungslos auf den lichterloh brennenden Jeep. Das darf nicht schon wieder passieren! Nicht schon wieder, Alex ist doch erst so kurz sein Partner gewesen. Ein Husten lässt

Semir herum fahren. Er sieht im Straßengraben jemanden liegen.

"Alex!" er fährt herum und läuft zu dem Mann. Es ist Alex. Er richtet sich langsam auf und Semir ist einfach nur erleichtert. Ich stehe so unter Schock, das ich nichts mitbekommen habe. Ich bin immer noch wie in Trance. Ich kann mich immer noch nicht beruhigen. Alex steht auf und läuft zu Semir.

"Ich glaube nicht, dass sie wegen diesem Timo so weint." Semir schaut zu Alex. Alex wirft ihm einen Blick zu. Als ich mich langsam umdrehe erkenne ich neben Semir eine Gestalt. Ich kann nicht glauben was ich da sehe. Ich blinzele und im nächsten Moment fällt es mir wie

ein Blitz vor den Augen auf und ich verstehe das Alex noch lebt und neben Semir steht. Ich bleibe noch einige Sekunden unschlüssig stehen und dann laufe ich auf die beiden zu. Kurz vor Alex lasse ich

mich in seine Arme fallen und er legt seine Arme um mich und drückt mich an sich.

"Oh Gott, ich dachte du wärst tot. Ich dachte ich habe dich für immer verloren."

"Alles gut, ich lebe, es geht mir gut, beruhige dich." Alex streicht mir über den Kopf. Ich schaue hoch und er wischt mir liebevoll die Tränen von den Wangen. Semir schaut uns an. Er

versteht was mit seinem Partner los ist. Semir läuft zu seinem Auto und verständigt die Verstärkung, die Feuerwehr und einen Rettungswagen. Als alles eintrifft, kommt Timo zu sich. Er schaut zu mir und ich laufe langsam zu ihm.

"Jetzt hast du ja alles was du willst! Einen anständigen Mann!"

"Timo, du verstehst das alles nicht. Du denkst nur an deine Geschäfte und daran wie sehr du es hasst wenn mich andere anschauen. Du warst schon immer der eifersüchtigste Mann den ich kenne." ich schaue ihn an, wie er so auf der Liege vom Rettungswagen liegt.

"Bei einer Frau wie dir, muss man das ja

auch! Man sieht ja wie schnell dich ein anderer mir wegnehmen will." Timo schaut zu Alex, der langsam zu uns läuft.

"Timo du hast es selbst verbockt mit deiner Art! Kein Wunder das ich mich von dir entfernt habe."

"Du wirst schon noch sehen was du von all dem hast!" Er droht mir immer noch? Unglaublich.

"Hör auf ihr zu drohen! Hast du ihr nicht schon genug Leid gebracht?!" Alex ist inzwischen bei uns angekommen und hat Timos Satz gehört. Er ist wütend, das kann ich an seiner Anspannung erkennen. Ich ziehe ihn von Timo weg und werfe Timo noch einen Sauren Blick zu. Semir kümmert sich derweil darum,

dass Timo versorgt wird und dann von der Polizei in Haft genommen wird. Sven war ja gefesselt in der Kapelle und wurde von Beamten abgeholt. Er sitzt schon auf dem Revier. Kai ist in einem zweiten Krankenwagen und auch er wird in Haft genommen sobald es ihm besser geht. Semir setzt Alex und mich bei ihm zuhause ab. Dann fährt er zur Leistelle weiter. Alex und ich laufen in Alex Wohnung und dann falle ich Alex um den Hals.

"Ich hatte solche Angst dich verloren zu haben, bevor ich dich richtig für mich gewonnen hatte."

"So ging es mir auch." Alex küsst mich sanft auf die Stirn und drückt mich noch

enger an sich. Können wir uns jetzt endlich näher kommen ohne Angst vor Konsequenzen zu haben oder das uns wieder jemand auseinander bringt. Hätte ich gewusst, das der Alptraum noch nicht vorüber ist, hätte ich mich von Alex fern gehalten. Ich will ihn nicht in Gefahr bringen. Er bedeutet mir einfach so viel. Alex und ich legen uns bald hin, weil ich ziemlich erledigt bin von den ganzen Geschehnissen. Ich schlafe in seinen Armen ein und fühle mich einfach nur sicher und richtig wohl. Mitten in der Nacht höre ich ein leises Klingeln. Das kommt von Alex Handy.

"Semir, hast du ne Ahnung wie viel Uhr es ist? Wir haben die ganze nächste

Woche Frei." Alex schein genervt zu sein. Er hört zu was Semir zu sagen hat und Antwortet dann geschockt: "Was?! Wie konnte das denn passieren? Sind die denn alle unfähig?" Alex hört wieder zu und sagt dann: "Dann kommen wir jetzt zu dir. Bis gleich." Alex legt auf und schaut dann zu mir.

"Bitte mach dir jetzt keine Sorgen. Semir und ich beschützen dich, das weißt du oder?"

"Alex, was ist los?"

"Timo und Sven sind entkommen. Die hatten Hilfe von einem anderen Typen. Kai ist noch im Krankenhaus."

"Was? Wer kann das denn noch sein? Außer Ian gibt es keinen und Timo hat

mir erzählt, dass er sich um ihn gekümmert hat."

"Heißt er hat ihn umgebracht?"

"In seiner Sprache eigentlich schon. Oh Gott, wenn er wieder frei ist, muss ich hier weg."

"Nadine, ich lasse nicht zu, dass er dir noch mal was antut."

"Alex, ich will nicht dass du dich für mich in Gefahr begibst. Timo ist skrupellos."

"Das ist mein Job und außerdem passe ich schon auf mich auf. Und jetzt komm, wir müssen zu Semir."

"Moment, ich ziehe mich an." Ich stehe auf, laufe ins Bad und ziehe meine Klamotten an. Ich stehe vor dem Spiegel

und überlege: ich muss weg, Ich kann Alex nicht noch mal in Gefahr bringen. Ich werde nie Ruhe vor Timo haben. Hinter mir befindet sich ein Fenster, ich öffne es und schaue runter. Ist zu hoch. Also muss ich wohl doch hier bleiben. Ich laufe zu Alex, der schon Aufbruch bereit vor der Tür steht.

"Auf gehts." Alex und ich laufen aus dem Haus zu seinem Auto. Wir steigen ein und er fährt zu Semir. Bei Semir angekommen, steigen wir aus und Alex klingelt. Semir öffnet und bittet uns rein.

"Was machen wir jetzt?" Alex schaut zu Semir.

"Ich weiß es nicht. Am besten wir fahren

in die Leistelle."

"Gute Idee."

"Kann ich bitte vorher noch mal kurz zur Toilette?" Ich schaue Semir fragend an.

"Ja warte ich zeige wo sie ist." Semir läuft voran und ich folge ihm. Die Toilette befindet sich im Erdgeschoss und das gibt mir die Chance weg zu laufen, damit Alex und Semir nicht in Gefahr geraten. Ich schließe die Tür ab und öffne dann leise das Fenster. Ich klettere raus und schleiche durch den Garten. Als ich außer Sichtweite bin, renne ich los. Ich will so weit wie möglich weg damit Alex vor Timo sicher ist.

Bei Alex und Semir:

"Sag mal, wie lang braucht Nadine denn?" Alex wird unruhig und läuft zu Semirs Bad. Er klopft an und wartet auf Antwort.

"Nadine? Ist alles okay?" Als keine Antwort kommt, tritt Alex die Tür ein und schaut sich um. Er entdeckt das offene Fenster.

"Alex spinnst du? Wieso trittst du meine Tür ein?" Semir steht hinter Alex und entdeckt dann auch das offene Fenster.

"Wo ist Nadine?"

"Warum ist sie abgehauen?"

"Sie will mich nicht in Gefahr bringen. Hat sie vorhin noch gesagt."

"Sie ist noch nicht lange weg. Also los

wir suchen sie." Alex und Semir laufen zu Alex Auto und steigen ein. Sie fahren los und Schauen sich um.

"So finden wir sie nie!"

"Man Alex, komm runter, wir finden sie!… Zentrale für Cobra 11 bitte kommen."

"Zentrale hört." Susanne meldet sich am anderen Ende des Funks.
"Susanne, kannst du mal Nadine Wegeners Handynummer eingeben und schauen wo sie sich gerade befindet?"

"Ja kleinen Moment… Sie befindet sich kurz vor der Domplatte."

"Danke."

"Semir wir müssen uns beeilen."

"Ja machen wir."

Kapitel 5:

Bei Nadine:

Ich muss ein Versteck finden. Panisch schaue ich mich um und finde nichts. Also renne ich weiter. Irgendwann kann ich nicht mehr und halte an. Ich wünsche mir so sehr, das Timo mich in Ruhe lässt. Ich stehe mitten auf der Domplatte und schaue mich um. Ich könnte in die U-Bahn-Station gehen und das tu ich dann auch. Ich renne los und bevor ich die Treppen erreiche, sehe ich zwei Autolichter näher kommen. Der Wagen hält an und zwei Männer steigen aus. Ich drehe mich wieder um und renne weiter. Wenn das Timo ist, bin ich verloren. Ich

laufe weiter und verstecke mich hinter einem Süßigkeiten-Automat.

"Nadine? Bist du hier unten?" Das ist Alex stimme. Wie hat er mich so schnell gefunden? In meiner Nähe ist er in Gefahr.

"Nadine?" Die Stimme und auch die Schritte kommen immer näher.

"Alex geh bitte. Ich will nicht dass dir was passiert."

"Ich bin ausgebildet um dich zu beschützen." Plötzlich steht er vor mir und schaut mich an.

"Ich kann nicht zulassen, dass du dich meinetwegen in Gefahr bringst."

"Das mache ich nicht. Ich beschütze dich für den Rest meines Lebens, das

verspreche ich dir."

"Ich will dich nicht verlieren."

"Das wirst du nicht." Alex zieht mich in seine Arme. Ich fühle mich auf einmal wieder viel sicherer. In Alex Armen kann mir nichts passieren. Alex legt seinen Arm um mich und wir laufen zu Semir, der gerade die Treppen runter kommt.

"Gott sei Dank." wir laufen zurück zu Alex Auto und fahren dann zur Leitstelle. Innen ist nicht viel los. Gut es ist ja auch mitten in der Nacht, aber Frau Krüger, die Chefin von Alex und Semir sitzt in ihrem Büro.

"Kommen sie rein." Sie bittet uns rein und Alex fängt sofort an: "Frau Krüger, wir müssen Frau Wegener in eines

unserer Safe-Häuser bringen. Es ist zu gefährlich bei einem von uns."

"Sie haben Recht Herr Brandt. Nehmen sie das Landhaus im Westen von Köln."

"Machen wir." Wir verabschieden uns von ihr und laufen zu Alex Auto. Die Fahrt zu dem Haus dauert nicht sehr lang. Es liegt abseits und im Wald. Wir steigen aus und laufen hinein. Alex und Semir schauen nach, ob alles verschlossen ist und dann kommt ein Polizist herein. Er sagt, dass die Verstärkung eingetroffen ist.

"Gut, danke."

"Semir wir holen dein Auto und dann kommen wir wieder her." Alex schaut zu mir: "Wir beeilen uns. Dir wird nichts

passieren. Draußen sind jede Menge Polizisten und wenn was ist, sag ihnen Bescheid."

"Alles klar. Ich komme schon klar." Ich gebe Alex noch einen Kuss und sehe aus dem Fenster. Ich sehe noch wie die beiden verschwinden und dann ist es still. Hoffentlich passiert den beiden nichts. Ich könnte mir das nie verzeihen. Was dann passiert, lässt mich erstarren. Timo steht mit Ian und Sven hinter einer Hecke. Die Polizisten scheinen sie nicht zu bemerken. Und im nächsten Moment liegen sie auf dem Boden, blutverschmiert. Ich kann mich vor Angst nicht bewegen. Ich fühle mich einfach nur wehrlos. Timo kommt die

Treppen zum Haus hoch. Er tritt die Tür ein und steht dann vor mir.

"Ich hätte dich niemals alleine gelassen." Lacht er. Timo zieht mich am Arm mit sich und schiebt mich in einen der Polizeiwagen. Er startet den Motor und fährt los.

"Warum kannst du mich nicht einfach gehen lassen?"

"Weil ich dich brauche Baby!" Timo fährt zurück in die Stadt rein. Wie sollen Alex und Semir mich jetzt noch finden? Wobei wenn ich es mir überlege, ist es gut dass sie keine Ahnung haben wo ich bin. So kann den beiden wenigstens nichts mehr passieren. Timo lenkt den Wagen zu einem verlassenen

Fabrikgelände und dann steigen alle aus. Er zieht mich aus dem Wagen und fesselt mich mit Handschellen, die er im Wagen gefunden hat an ein Geländer.

Bei Alex und Semir:

Die beiden sind gerade wieder auf dem Rückweg und fahren hintereinander her. Nach einigen Minuten treffen sie am Haus ein. Alex springt aus dem Wagen und läuft zu einem der Polizisten. Er ist tot. Semir schaut bei dem anderen nach. Auch er ist tot. Alex bemerkt die offene Tür und rennt die Treppen hoch.

"Nadine?" ruft er panisch. Semir steht hinter ihm und legt ihm eine Hand auf die Schulter: "Wir finden sie, das

verspreche ich dir."

Semir läuft zu seinem Wagen und Alex folgt ihm.

"Wo kann sie denn sein?"

"Versuchen wir es einfach noch mal mit Handyortung."

"Gute Idee." Die beiden geben den Auftrag bei Susanne durch und diese hat keine guten Nachrichten. Das Handy ist aus und somit nicht mehr zu Orten.

"Scheiße!" flucht Alex. Er hält sich den Kopf mit beiden Händen und schaut nach unten.

"Susanne? Find doch mal raus ob einer von den Folgenden Personen schon mal auffällig geworden ist. Timo Braun oder Sven Eiring." Semir schaut zu Alex.

"Ian Thomas, der könnte auch noch damit zu tun haben." sagt er zu Semir und dieser gibt den Namen auch noch durch.

"Alex? Also Timo Braun und Sven Eiring sind bis jetzt noch nicht aufgefallen. Aber Ian Thomas. Er wurde vor 5 Jahren zu einem Jahr Haft verurteilt, weil er illegale Substanzen her gestellt hat. Auf einer stillgelegten Fabrik nähe Köln Ossendorf."

"Danke Susanne, schickst du bitte Verstärkung dahin?"

"Mach ich." Semir tritt das Gas voll durch und die beiden kommen vor der Verstärkung an.

"Semir, du links, ich rechts." zeigt Alex

und denn laufen die beiden los.

Bei Nadine:

Ich schaue mich um. Timo, Ian und Sven sitzen auf alten Stühlen und unterhalten sich. Bis sie ein klirren hören und aufschrecken. Timo kommt zu mir und bindet mich los. Sven und Ian laufen derweil in die Richtung aus der das Klirren kam. Ich schaue mich um, erkenne aber nichts. Langsam wird es hell draußen und man hört die Natur erwachen. Timo zieht mich Richtung Tür zu der wir rein gekommen sind. Ich versuche mich zu wehren, aber Timo ist zu stark. Sven und Ian kommen zurück und geben Entwarnung.

"War nur ein Tier denke ich. Hier ist auf jeden Fall niemand." Sven nickt Timo zu um Ians Aussage zu bestätigen. Also laufen wir zurück zu den Stühlen. Timo zieht mich mit auf seinen Schoß. Ich fühle mich überhaupt nicht gut. Und ich frage mich, wie ich jemals Gefühle für ihn haben konnte.

Kapitel 6:

Bei Alex und Semir:

"Das war knapp, die haben uns fast entdeckt."

"Wir dürfen sie nicht erschrecken oder in die Enge treiben."

"Was schlägst du vor?"

"Anschleichen."

"Also gut, dann los." Alex drängt sich an Semir vorbei und schleicht weiter. Die Waffe immer vor dem Körper und scharf. Dann geht alles ganz schnell.

Bei Nadine:

Ich sehe Alex und Semir in die Halle stürmen. Sie schießen auf Sven und Ian. Die beiden zücken ebenfalls Waffen und schießen zurück. Ich habe panische Angst und schaue zu Alex. Timo zieht mich mit sich. Alex kommt uns immer näher und als er bei uns ist, schlägt er auf Timo ein. Timo wehrt sich und im nächsten Moment spüre ich, wie alles schwarz wird und ich falle um. Ich

schließe meine Augen. Ein stechender Schmerz lässt mich die Augen wieder öffnen. Alles brennt und ich habe das Gefühl, dass mein Brustkorb zerspringt. Wie aus weiter Ferne höre ich Alex schreien: "Nein!!! Nadine. Bitte nicht!" Dann verliere ich komplett das Bewusstsein.

Bei Alex und Semir:

Alex stürzt zu Nadine und schaut nach ihr. Sie blutet aus der linken Schulter. Ein paar Zentimeter weiter und sie wäre tot. Alex kann es nicht fassen. Wut überkommt ihn und er stürzt sich erneut auf Timo. Er scheint auch verletzt und schaut zu Nadine. Alex nutzt die

Gelegenheit und schlägt Timo k.o. Semir hat Sven schon ausgeschaltet und Ian jetzt auch. Er läuft zu Alex der wieder neben Nadine kniet. Er kann es nicht glauben.

"Wo bleibt der Rettungswagen?" Alex drückt Nadines Wunde ab, damit sie nicht noch mehr Blut verliert.

"Kommt gleich." Und im nächsten Moment kommt der Rettungswagen auf das Gelände gerast. Sofort kümmern Sie sich um Nadine und dann fahren sie ins Krankenhaus.

Während der Operation läuft Alex wie ein aufgescheuchtes Huhn hin und her.

"Alex setzt dich! Du machst mich verrückt."

"Man Semir, was wenn sie es nicht schafft?"

"Beruhige dich, das wird schon." Alex schaut zu Semir. Nach einigen Minuten wird Nadine an ihnen vorbei gefahren. Sie kommt in ihr Zimmer und Alex setzt sich zu ihr ans Bett. Er nimmt ihre Hand in seine und schaut sie an.

Bei Nadine:

Ein gleichmäßiges piepsen holt mich langsam aus meinen Träumen. Es ist grell und hell und ich schließe meine Augen wieder. Ich brauche noch einen Moment um es erneut zu versuchen. Als ich meine Augen weiter auf habe, sehe ich einen Weißen hellen Raum und jede

Menge Geräte, die auf ein Krankenhaus hinweisen.

"Gott sei Dank, du bist wach." Alex sitzt neben mir am Bett und hält meine Hand. Er streicht sanft über meine Wange und beugt sich über mich.

"Wo bin ich. Was ist passiert?"

"Wir haben Timo und die anderen überwältigt und jetzt sind sie im Gefängnis. Wir haben einen Eilantrag eingereicht. Du wurdest angeschossen von Ian. Er wollte mich treffen und hat danebengeschossen. Es tut mir so leid."

"Können sie diesmal auch nicht mehr weg?"

"Nein sie sind verurteilt, zu jeweils 5 Jahren Haft." Ich atme erleichtert aus.

War es das jetzt endlich?

"Nadine, ich habe dich nicht beschützen können und das gibt mir zu denken. Ich habe Angst, wenn ich mich weiter bei dir aufhalte, das es meinen Feinden gelingt dir weh zu tun nur um mich zu verletzen."

"Was meinst du damit?"

"Ich denke es ist besser, wenn wir uns nicht mehr sehen."

"Was? Meinst du das ernst?"

"Ja, ich würde es mir nie verzeihen, wenn dir etwas passiert."

"Bitte nicht."

"Es tut mir leid." Alex steht auf, gibt mir einen Kuss auf die Stirn und läuft dann aus dem Zimmer. Ich kann die

Tränen nicht mehr zurück halten und fühle mich grauenvoll. Warum tut er sowas? Ich habe mich in ihn verliebt, wie soll ich nur ohne ihn sein?

Ich schaue mich um und im nächsten Moment geht dir Tür auf. Semir tritt ein.

"Schön, dass es dir besser geht."

"Danke. Wo ist Alex?"

"Er ist draußen. Nadine, du musst ihn verstehen. Er gibt sich die Schuld daran, dass du angeschossen wurdest."

"Aber es ist doch nicht seine Schuld!"

"Das weiß ich. Lass  ihm Zeit. Erholen dich erst mal."

"Danke." Semir verlässt wieder den Raum und ich bin wieder allein.

Bei Alex und Semir:

"Sie ist total traurig. Die Frau ist am Boden zerstört. Sie liebt dich Alex."

"Ich kann das nicht. Sie liegt meinetwegen da."
"Das stimmt nicht. Du konntest doch nicht sehen, was von hinten kommt."

"Ich hätte es ahnen müssen."

"Ich war auch mal an so einem Punkt. Andrea ist in ihrem Wagen verunglückt, weil eine Frau sie entführt hatte. Sie war wütend auf mich, weil ich schuld am Tod ihres Mannes war. Ich hatte panische Angst davor sie zu verlieren. Fast hätte ich das auch."

"Warum erzählst du mir das?"
"Weil ich gemerkt habe, das ich sie nur

beschützen kann, wenn ich bei ihr bin. Deshalb."

"Ich liebe sie so sehr."

"Das weiß ich, also geh zu ihr und beschütze sie. Vor allem was noch kommt."

"Danke Partner." Alex klopft Semir auf die Schulter und läuft zur Krankenzimmertür.

Bei Nadine:

Die Tür öffnet sich und Alex kommt wieder rein.

"Es tut mir leid wie ich mich eben verhalten habe. Ich habe nur so ne scheiß Angst dich zu verlieren."

"Das geht mir genauso." Alex kommt zu

mir und schließt mich in seine Arme.

"Ich werde dich von jetzt an, für den Rest meines Lebens beschützen Nadine. Ich liebe dich."

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ElaMaus91

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