Gedichte
Das zerbrochene Ringlein - Eine etwas andere Interpretation

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"Das zerbrochene Ringlein - Eine etwas andere Interpretation"
Veröffentlicht am 22. April 2016, 6 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Elenathewise - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Ich schreibe, seit ich 8 Jahre alt war, besonders haben es mir Kurzgeschichten und Gedichte angetan. Dabei probiere ich immer wieder gerne etwas Neues aus - sei es beim Genre, oder beim Schreibstil.
Das zerbrochene Ringlein - Eine etwas andere Interpretation

Das zerbrochene Ringlein - Eine etwas andere Interpretation

Das zerbrochene Ringlein


Kleine Anmerkung vorweg:

Im Original stammt das Gedicht aus Joseph von Eichendorffs Feder und wurde 1810/11 veröffentlicht.

Im Rahmen einer Deutsch-Hausaufgabe habe ich allerdings meine eigene Version kreiert. Die Aufgabe:

Man nehme die ersten beiden Strophen und denke sich drei folgende Strophen aus. Demnach sind die ersten beiden Strophen nicht von mir geschrieben und dienen nur der Vollständigkeit und dem besseren Verständnis.

In einem kühlen Grunde Da geht ein Mühlenrad, Mein Liebste ist verschwunden, Die dort gewohnet hat. Sie hat mir Treu versprochen, Gab mir ein’n Ring dabei, Sie hat die Treu gebrochen, Mein Ringlein sprang entzwei. Auf’s Grabe meiner lieben Frau Das Ringlein nun gefallen, Zu einer Blume himmelblau, Wie Gottes hohe Hallen




Die Weiden ringsum neigen sich In Trauer zu ihr nieder Auf den Hügeln die Vergissmeinnicht, Am Waldrand blüht der Flieder Wenn die Nachtigall ihr Schlaflied singt, Klingt’s, als ob Engel bei ihr ständen Und auch wenn mein Schmerz niemals verklingt, Weiß ich sie in guten Händen

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Über den Autor

JanaRetlow
Ich schreibe, seit ich 8 Jahre alt war, besonders haben es mir Kurzgeschichten und Gedichte angetan.
Dabei probiere ich immer wieder gerne etwas Neues aus - sei es beim Genre, oder beim Schreibstil.

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EllaWolke Eine schöne Aufgabe, die Du toll gemeistert hast.
Hut ab
LG
Vor langer Zeit - Antworten
KaraList Eine sehr schöne Idee von Dir. Die Wortwahl passend zum Originalgedicht, der Aufbau folgt auch dem Original.
Ich würde die Wortfolge etwas ändern, damit der Rhythmus deutlicher wird.
Vielleicht so?

Die Weiden ringsum neigen sich
in Trauer zu ihr nieder
auf Hügeln blühn Vergissmeinnicht
am Waldrand duftet Flieder

Ihr Schlaflied singt die Nachtigall
als würden Engel bei ihr ständen
auch wenn mein Schmerz niemals verklingt
ich weiß, sie ist in guten Händen

Nur so ein Vorschlag von mir. Letztlich ist es Deine Entscheidung. :-)

LG
Kara
Vor langer Zeit - Antworten
JanaRetlow Vielen Dank für deinen Kommentar und deinen Vorschlag, ich werde definitiv darüber nachdenken.
Bei mir werden Gedichte selten komplett fertig, weil ich sie immer mal wieder herauskrame und an ihnen rumschraube, also ist es nicht ausgeschlossen, dass ich einige Sachen mit einbauen werde.
Mir ist bewusst (und ein wenig hat es mich auch gestört), dass das Gedicht kein reines Metrum hat, welches ihm sicher gut tun würde.
Danke nochmal für deine ausführliche und konstruktive Kritik :-)
Liebe Grüße,
Jana
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Na das ist einfach Klasse gelungen.
Man meinte, der Dichter hätte es selber geschrieben.
GlG, Angelika
Vor langer Zeit - Antworten
JanaRetlow Vielen Dank für das Kompliment :-) Freut mich, dass dir das Gedicht so gut gefallen hat.
Liebe Grüße,
Jana
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Es ist ja auch sehr schön geschrieben.
Danke für deine netten Worte.
GlG, Angelika
Vor langer Zeit - Antworten
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