Romane & Erzählungen
Amelie - eine Frau findet zu sich selbst

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"Amelie - eine Frau findet zu sich selbst"
Veröffentlicht am 04. März 2016, 26 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Mitten im kalten Winter, im Zeichen Steinbock bin ich geboren. Viele Winter habe ich nun schon erlebt, doch ich erlebe auch immer noch gerne die anderen Jahreszeiten. Ich schreibe Kurz-Geschichten, M√§rchen Geschichten √ľber meinen Hund, oder auch Fantasie. Ich schreibe sehr gerne Gedichte, dazu geh√∂rt Lyrik und Poesie. Ich male Bilder, in Acryl, oder Aquarell, zeichne auch, oder ich male mit einem Tablett direkt am PC.
Amelie - eine Frau findet zu sich selbst

Amelie - eine Frau findet zu sich selbst

Amelie - eine Frau findet sich selbst

Es ging ihr nicht gut. Nicht erst jetzt.

Nicht erst heute.

Nein, es geht ihr schon lange nicht mehr gut.

Amelie schaute zum Fenster ihres Zimmers hinaus, bevor sie die Vorh√§nge zu zog. Drau√üen war Sommer. Brennend hei√üer Sommer. Er gl√ľhte, dieser Sommer.

Es herrschte einen Hitze, wie in einem Backofen.

"Und morgen fahre ich zur Kur." sagte sie zu sich. Sie sprach viel mit sich selber. Sonst hörte ihr kaum jemand zu. Wer auch?

Drei Kinder hatte sie groß gezogen. 

Doch die gingen inzwischen ihre eigenen

Wege. Sie hatte ihren Haushalt geschmissen, und alles was so dazu geh√∂rte. Nebenher ging sie noch arbeiten, in einem Supermarkt. Es gab selten, so gut wie nie eigentlich, ein Lob von Klaus ihrem Mann. Alles war selbstverst√§ndlich, Es lief, und das war immer wichtig. Ausfallen durfte sie nicht, denn da gab es f√ľr sie keine Hilfe. Also machte sie alles so wie es ging.

Ja, ihr Mann, er war da, schon sehr lange, war er da.Meistens aber nicht f√ľr sie. Schon lange lebten sie einfach so neben einander. Ab und an gab es da schon noch so etwas,das man Liebe nennt. Zu lange schon waren sie zusammen, das macht die Gemeinsamkeit einsam. Eigentlich gab es kein Zusammen mehr.

>Einsam in der Zweisamkeit.< So dachte Amelie in letzter Zeit immer öfter. Klaus hatte seinen Job, den liebte er heiß und innig, oft dachte Amelie,dass er seinen Job mehr liebte,als sie. Nun in seinem  Job bekam er Anerkennung, die er mehr brauchte, als alles andere.

Hier hatte er seine Sekret√§rin. Er fand immer nur bewundernde Worte f√ľr sie, Wie gut die aussah, wie schlau die war, und noch so jung.¬†

Auch seine Chefin war ein besonderer Mensch,sie war die Powerfrau, was die alles leistete, einfach grandios.   

Er schwärmte auch von Amelie's bester Freundin. Eine richtig tolle Frau sei die. Ja,er schwärmte von Vielen, -  nur nicht von von

ihr,von Amelie,seiner Frau.

Abends wenn er heim kam,dann war er abgespannt und m√ľde. Er schlang meistens sein Abendessen hinunter,wobei er nebenher auf den Fernseher starrte. Oft hatte Amelie das Gef√ľhl,dass er gar nicht wusste, was er √ľberhaupt a√ü.

Und heute? Sie hatte es ihm noch gar nicht gesagt, dass sie morgen in die Kur fuhr. Klaus wusste auch nicht, dass es ihr schon lange nicht mehr gut ging. Einmal,ja da hatte sie gemeint,dass sie unbedingt ausspannen m√ľsste,dass sie vielleicht eine Kur machen wollte. Doch ihr Mann tat diese ihre Idee schnell ab. Was willst du nur, du hast doch nun wirklich alles, wir haben diese sch√∂ne Wohnung hier am Stadtrand, du kannst dir

kaufen was immer du willst. Weißt du was ich glaube, dir geht es einfach zu gut. Du hast einfach zu viel Zeit, und du weißt nichts mit deiner Zeit anzufangen. Doch Amelie wusste schon mit ihrer Zeit um zugehen. Sie hatte viele Hobbys, es war ihr nicht langweilig.

So, - und nun saß sie im ICE der sie nach Bad Pyrmont fuhr. Rasend schnell änderten sich die Bilder die im Tempo an ihr vorbei flogen. Wie wird es nun in der Kur sein? dachte sie. Eigentlich war sie fast noch nie irgendwo alleine hin gefahren. Vielleicht mal ein Kurz Besuch zu ihrer Schwester, Sonst war sie nie ohne IHN weg. Ameli nahm eine Zeitschrift zur Hand, sie blätterte diese von hinten nach vorn durch. Das tat sie immer. Erst, dieses blättern nach vorne, dann ging

es ans Lesen. Doch jetzt war sie in ihren Gedanken ganz weit weg, sie dachte an ihn ihren Mann. Was wird Klaus sagen, wenn er ihren Brief liest. Sie stellte sich vor, wie er ratlos durch die Zimmer lief, Und dann langsam w√ľtend wurde, weil ihm ja nun niemand das Essen kocht, weil dann auch niemand putzt und was sonst noch getan werden musste. Wie er ihre Handy Nummer sucht, und wie er nicht zu ihr durch kommt.

Denn sie hatte ihr Handy aus geschaltet.

>War es wirklich richtig, einfach so abzuhauen?< Zweifel jagten durch ihr Hirn. Doch hier muss sie durch. 

Einmal SIE sein nur SIE, einmal nur alles f√ľr SIE, Alles f√ľr Amelie.

Wie oft hatte sie schon Diäten gemacht, nicht

f√ľr sich, nein nur f√ľr Ihn, f√ľr Klaus.¬†

Dann fand er es schon toll, wenn sie wieder schlank wie eine Birke war. Dass es ihr dabei nicht so gut ging, wen k√ľmmerte das schon. Ihr Mann schw√§rmt f√ľr schlanke Frauen. Doch sie hatte die Gene von ihren Eltern, au√üerdem hatte sie ein Schilddr√ľsen Problem. So nahm sie im laufe ihrer 25 j√§hrigen Ehe, immer wieder zu, und immer wieder ab. Dass sie dadurch krank wurde, das k√ľmmerte sie nicht, und Klaus auch nicht.

Doch eigentlich sah sie immer noch gut aus mit ihren fast 50 Jahren. So sagte man oft zu ihr.Doch sie, Amelie, f√ľhlte sich immer wie eine graue Maus.

Sie f√ľhlte sich vernachl√§ssigt.Sie hatte ihren

Job auf gegeben, seit sie umgezogen waren. Sie hatte das Heim sch√∂n gemacht. F√ľr sie beide. Doch es kam ihr vor, dass dies √ľberhaupt nicht wahrgenommen wurde. Sie f√ľhlte sich als ein Nichts. Und nach der letzten strengen Di√§t, ging es ihr sehr sehr schlecht. Sie nahm immer √∂fter Tabletten. Als dann wieder einmal diese gr√§sslich Migr√§ne √ľber sie kam, hatte, sie das Gef√ľhl, dass diese noch nie so schlimm war. Sie schluckte Tabletten, doch als die nicht mehr halfen,schluckte sie einige mehr. Vielleicht war das Absicht?

Im Krankenhaus wachte sie auf. 

Als Klaus sie auf der Intensiv besuchte,kam nur der Vorwurf;  "warum, was soll das?"  Er verstand nichts. So war es immer. Er konnte

auch nicht verstehen, dass sie auch einmal etwas Anerkennung brauchte. Nur ein wenig, eine ganz klein bisschen. Was ist das denn f√ľr ein Leben?

Nun war sie endlich aufgewacht, sie wusste, so geht es nicht weiter. 

Sie erz√§hlte ihrem behandelten Arzt wie es ihr ging, dass sie fix und fertig war. Dass ihre letzte strenge Di√§t ihr den Rest gegeben hatte. Als sie sich wieder einmal am Boden liegen sah, weil sie wieder eine Ohnmacht hatte. Der Arzt meinte sie sollte unbedingt mal ausspannen, eine Kur w√§re richtig f√ľr sie. So hatte er ihr auch gleich eine verordnet. Doch als Amelie dies ihrem Mann erz√§hlte, wollte dieser nichts davon wissen. "Wieso denn? Das brauchst du doch nicht."

Wieder zu hause sagte sie nichts mehr ihrem Mann, auch nicht, dass ihre Kur schon bewilligt war.

¬†Der Zug hielt, die Bremsen quietschten, es war ein grauenhaftes Ger√§usch. Noch nie hatte sie es gerne geh√∂rt, es dr√∂hnte ihr jedes mal einfach zu stark in den Ohren. Doch jetzt fand sie dieses Ger√§usch toll, es befl√ľgelte sie, >Auf zu neuen Welten!< Dachte Amelie.

So nahm sie ihren Rollkoffer und stieg aus. Was nun? Auf einmal √ľberkam sie pl√∂tzlich Angst. >Nein, was soll das?< Sie schob dieses Gef√ľhl weit weg. Sie stieg ins n√§chste beste Taxi. Der Fahrer war sehr redselig, wo sie her kommt? Und so weiter, doch sie gab kaum eine Antwort, und so herrschte dann

bis zum Kurhaus Funkstille. Endlich waren sie da, sie zahlte, gab sogar Trinkgeld, dass der Taxi Fahrer lächelnd einsteckte.

Zu dem Kur Gebäude gehörte ein wunderschöner Park, etliche Leute liefen hin und her, Die Sonne strahlte sie von oben an, sie kam sich vor wie in einem Film. Doch es war kein Film, nein es war Wirklichkeit, IHRE Wirklichkeit.

Die Anmeldung ging reibungslos, warum auch nicht, schließlich war sie ja angemeldet.

Und nun stand sie in ihrem Zimmer. Es war ein schönes geräumiges Zimmer, mit einem Balkon der zum Park hinaus ging.

Während Amelie ihren Koffer auspackte, schwirrten ihre Gedanken durch den Kopf. Wieder plagten sie Zweifel, ob es wirklich

richtig war, dass sie einfach so abgehauen war. -

Auf dem Flur vor ihrer T√ľr, kam eine etwas aufgedrehte Frau auf sie zu. "Ich bin Helena, und du? Wie ist dein Name?" Verdutzt sah Amelie die Frau an.

"Ja, ich denke wir sagen Du zueinander, das ist hier so √ľblich. Ich bin deine Zimmernachbarin."

Plaudernd gingen sie gemeinsam zum Speisesaal. Dieser war schon sichtlich voll. Eine Angestellte f√ľhrte sie zu ihren Tisch, an dem sie nun die kommenden drei Wochen ihre Speisen zu sich nehmen konnte.

Amelie lag in ihrem Bett, es war schon recht spät. Schließlich wählte sie auf ihrem Handy, ihre Nummer von zu hause.  Doch sie hörte

nur immer dieses tut, tut, tut.Gerade wollte sie auflegen, da, endlich, - Er schien verstört, oder gar gestört? Doch dann, - "Schön, dass es Dir gut geht."

Am anderen Morgen kam ein neuer Gast an ihren Tisch. "Darf ich mich vorstellen, ich bin Fred, Freddy genannt. Er schien noch recht jung, jedenfalls sah er jung aus. Sehr gepflegt kam er r√ľber, und er sah blendend aus. Amelie sp√ľhrte ein leichtes Kribbeln in der Magengegend. >Bin ich eigendlich verr√ľckt?< Ging es ihr durch den Kopf. > Was soll denn das?< √úberlegte sie.

Amelie hatte etliche Anwendungen, dazu gehörte auch das Autogene Training, doch irgendwie kam sie damit nicht zurecht, An Entspannung nicht zu denken.

Die Tage vergingen .Immer wieder wurde Amelie von männlichen Kurgästen angesprochen. Als dann einmal ein Typ der schon des öfteren  ziemlich aufdringlich war, sie schon wieder an quatschte,und sie einlud mit ihm nachmittags auszugehen. Sah sie ihn an, und meinte nur. "Danke nein Da habe ich doch jemand Besseren zu hause."

Auf einmal kam sich Amelie gar nicht mehr wie eine graue Maus vor.

Sie f√ľhlte sich wohl, sie f√ľhlte sich begehrt.

Ihr Tischnachbar suchte immer mehr ihre Nähe. Er redete gewählt, er sah gut aus, und er flirtete mit ihr. Amelie wusste gar nicht mehr wie das geht. Doch es tat ihr sichtlich gut.

So verbrachten Amelie und Freddy viel Zeit

miteinander.

Im Haus wurde viel geboten. Es gab Filme, Vortr√§ge,Ausfl√ľge

ein Tanzabend, und sogar einen bunten Abend. Und immer war Freddy an ihrer Seite.

Oft l√§sterte Helena, "da l√§uft doch etwas zwischen Euch!" Doch Amelie widersprach, f√ľr sie war es nur eine nette, wundersch√∂ne Freundschaft.

So verlebten sie, Freddy, und der Rest der Klicke, die sich schon von Anfang an zusammen gefunden hatte, drei herrliche Wochen. Die jedoch viel zu schnell vergingen.

Es kam Amelie vor, als wäre sie eben erst angekommen, und nun sollte morgen schon wieder alles vorbei sein.

Morgen wollte sie ihr Mann Klaus nach Hause

abholen. -

Sie sa√üen sich gegen√ľber, in einem kleinen netten Lokal.

Ein kleines Abendessen, und dazu ein Glas Wein.

Sie schwiegen beide,Amelie und Freddy, sie konnten sich nichts mehr sagen. Denn morgen war alles vorbei. F√ľr immer.

Sie gingen nebeneinander durch den Kurpark.

Pl√∂tzlich nahm Freddy ihre Hand und er dr√ľckte ihre Hand ganz sachte. Ein Schauer lief durch Amelie, zaghaft dr√ľckte sie zur√ľck.

Schließlich kamen sie am Eingang vom Kurhaus an. Doch sie blieben stehen.Gingen nicht hinein. Es war bereits dunkel, niemand lief hier draußen noch rum. Freddy zog

Amelie an sich. Sie fand sich in seinen Armen wieder. Sie sp√ľrte seine Lippen.

"Morgen ist alles vorbei." Fl√ľsterte Freddy." Ob wir uns jemals wiedersehen?" "Ich denke nicht." Erwiderte Amelie. "Du wei√üt, ich bin verheiratet, und ich will es auch bleiben." Sie l√∂ste sich aus seinem Arm. "Und ich will auch bei meinem Mann bleiben."

Gemeinsam betraten beide den Aufenthaltsraum. Ihre Klicke war bereits schon an ihrem Stammtisch versammelt. Es war ihr letzter gemeinsamer Spiele Abend. "Na? Habt ihr beide Abschied von einander genommen? Ihr armen, morgen seid ihr wieder getrennt." Frotzelte Helena.

Morgen! Dachte Amelie.

Sie schlief schlecht in dieser Nacht. Sie

dachte an ihren Mann Klaus. Sie dachte an Freddy.Bei dem Gedanken an Freddy, ging ein Kribbeln durch ihren Körper. Sie dachte an den Kuss. Diesen einzigen ersten und letzten Kuss. Es war ein zärtlicher, doch eigentlich nur ein freundschaftlicher Kuss. Und doch bedeutete er Amelie sehr viel.

>Ich bin ganz anders, als ich immer von mir dachte.< Ging es Amelie durch den Kopf.

Zum ersten mal in ihrem Leben f√ľhlte sie sich h√ľbsch, nur h√ľbsch, nicht etwa sch√∂n. Und sie f√ľhlte sich begehrt. So hatte sie sich noch niemals gef√ľhlt. Viele M√§nner hatten ihr hier in der Zeit ihrer Kur Komplimente gemacht.Diese hatten sie befl√ľgelt, und gaben ihr ein wenig Selbstbewusstsein.

>Ich bin nicht das Aschenputtel, wie ich

immer von mir dachte.< Bei diesen Gedanken schlief sie endlich ein. 

Tief und fest.

Der Wecker klingelte unbarmherzig schrill, doch Amelie war schon eine Weile wach.

>Wie wird es weiter gehen?< Dachte sie. Ja wie kann, wie sollte sie in ihr altes Leben nur zur√ľck gehen? Jetzt, wo sie endlich zu sich selbst gefunden hatte?

Doch hatte sie, Amelie das wirklich? - zu SICH gefunden?

Das Wasser der Dusche prasselte wie kleine Steinchen √ľber ihren K√∂rper. Aber irgendwie tat dies ihrer Seele gut. >Rein, sauber waschen, mein altes Leben abwaschen. Platz f√ľr mein neues Leben machen.<

Und nun? Wie geht es, wie soll es weiter

gehen?

Ihr Koffer steht schon gepackt vor der T√ľr. Um zehn Uhr muss das Zimmer ger√§umt sein.

Amelie legt noch Lippenstift auf. Eigentlich mochte sie den nicht wirklich, seit sie wusste, dass L√§useblut f√ľr die Farbe benutzt wird.

Doch jetzt, ja jetzt schmierte sie fast zuviel auf ihre Lippen.

Sie trug Jeans, diese hatte sie hier im Ort in einem kleinen Laden f√ľr teures Geld erstanden. Sie sah gut darin aus, so hatten ihre Kur Freunde ihr best√§tigt. Dazu trug sie ihren ¬†hellblauen selbst geh√§kelten Pulli. Erhohlt und sogar j√ľnger sagte ihr Spiegelbild.

Nun stand er vor Ameli.Ihr Mann Klaus.

Amelis Herz h√ľpfte, einen Augenblick lang, Wie lange hatte sie dieses H√ľpfen nicht mehr erlebt?

Dann lagen sie sich in den Armen. 

"Du siehst gut aus, schön bist Du." Amelie verschlug es die Sprache. Wie lange ist es her, dass er so etwas zu ihr gesagt hat? "Du hast Dich gut erholt, das kann ich sehen."

Endlich waren sie zu Hause angekommen. Die Wohnung war aufgeräumt, Amelie wunderte sich, das hatte sie nicht erwartet.

Aufr√§umen war f√ľr Ihren Mann immer ein Graus gewesen.¬†

Sogar ein Blumenstrauß stand auf dem Wohnzimmer Tisch.

"Schön, dass Du wieder hier bist. Willkommen zu Hause," Sagte Klaus, dabei hatte er ein

kleines Lächeln im Gesicht.

Sie Beide, Amelie und Klaus, verbrachten eine Nacht, die mehr als nur Liebe war.

>Was ist Liebe?< ging es Amelie durch den Kopf.> Will ich wirklich wieder in diesen Alltagstrott zur√ľck?< Pl√∂tzlich musste sie an Freddy denken, er hatte ihr seine Telefon Nummer auf einen Zettel geschrieben, den sie in ihren Geldbeutel gesteckt hatte. >Nein! Ich rufe nicht an, das ist vorbei, bevor es angefangen hat.<

Als hätte das Telefon etwas geahnt, denn es klingelte plötzlich. Auf dem Display sah sie eine unbekannte Nummer. "Hallo! Ich will nur wissen, ob Du gut angekommen bist, und ob Du mich schon vermisst?" Hörte sie eine Stimme die ihr nicht fremd war. 

Ohne eine Antwort legte sie wieder auf.

Zur√ľck im Wohnzimmer,¬†

"Wer war dran?" So fragte Amelie's Mann.

"Niemand, falsch verbunden." 



(c)Christa Philipp

4. März 2016  








Titel

Diese Geschichte ist frei erfunden. Eventuelle √Ąhnlichkeiten, mit lebenden Personen k√∂nnten Absicht sein.

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Über den Autor

Eisblume
Mitten im kalten Winter, im Zeichen Steinbock bin ich geboren. Viele Winter habe ich nun schon erlebt, doch ich erlebe auch immer noch gerne die anderen Jahreszeiten.
Ich schreibe Kurz-Geschichten, M√§rchen Geschichten √ľber meinen Hund, oder auch Fantasie.
Ich schreibe sehr gerne Gedichte, dazu gehört Lyrik und Poesie.
Ich male Bilder, in Acryl, oder Aquarell, zeichne auch, oder ich male mit einem Tablett direkt am PC.

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schnief Eine sehr schöne Geschichte!
Liebe Grüße Manuela
Vor langer Zeit - Antworten
KaraList So oder ähnlich kann es in tausenden Beziehungen laufen. Eine sehr lebensnahe Geschichte.
LG
Kara
Vor langer Zeit - Antworten
Rehkitz Eine schöne Geschichte, die sich täglich irgendwo so abspielen könnte.
Mit lieben Grüßen
Theresia
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