Romane & Erzählungen
An Tagen wie diesen

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"An Tagen wie diesen"
Veröffentlicht am 05. Januar 2007, 4 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Wer mich kennt, kennt mich und wer mich nicht kennt, soll fragen. Doch ein kleiner Tipp, ich bin nett und aufgeschlossen f√ľr neues
An Tagen wie diesen

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An Tagen wie diesen

Ich erinnere mich noch an den Tag als ob es gestern geschehen w√§re. Er begann ganz normal wie jeder Tag. Ich ging morgens zu Schule und kam Nachmittags nach Hause, ich komme immer so eine Stunde vor meinen Vater, das hei√üt ich warte mit dem Essen auf ihn und wir reden √ľber unseren Tag. Doch dieser Tag war anders, mein Vater war schon eher von der Arbeit heimgekehrt und die Lautst√§rkeamplitude war schon mehr als etwas h√∂her als normal. Es ging mal wieder um Kleinigkeiten, die nur nicht normal zu l√∂sen waren, weil beide Sturk√∂pfe sind, die das Wort nachgeben, meiner Meinung nach, gar nicht kennen.
Doch diese „Diskussion“ war anders ich h√∂rte nur meinen Vater und er sprach mit sich selbst.
Als er um die Ecke kam und mich bemerkte, fragte er wo das Telefon sei und ob ich ihm nicht helfen k√∂nnte es zu finden. Er war sehr nerv√∂s und ich bemerkte dass er damit k√§mpfte nicht die Kontrolle zu verlieren. Mein Vater war immer sehr gefasst und deshalb √ľberraschte es mich sehr dass es schien als h√§tte er sich nicht mehr unter Kontrolle.
“Das Telefon ist auf der Aufladestation im Schlafzimmer, wie immer, aber...“, weiter kam ich nicht denn da war mein Vater schon im Schlafzimmer und w√§hlte. Erst jetzt fiel mir auf das ich meine Mutter nicht sah. Wenn so eine „Diskussion“ zu Ende war sa√ü sie meistens auf dem Sofa mit zusammengefalteten Armen und sah in die Luft, aber heute war sie nicht da.
„ Ja hier ritterstra√üe drei wir brauchen sofort einen Krankenwagen meine Frau...“, was war mit Mama wieso brauchten wir einen Krankenwagen. Sp√§testens jetzt sa√ü mir ein dicker Klo√ü im Hals und ich traute mich nicht in die K√ľche zu gehen. Nur noch eine Ecke, da sah ich sie, sie lag auf dem Boden und bewegte sich nicht. Ich war sofort in Panik und st√ľrzte mich auf die Knie, um sie zu sch√ľtteln nur damit ich wusste dass sie noch atmet. Erst jetzt bemerkte ich das ich in Blut kniete, wo kam all diese Blut her? Meine Augen konnten gar nicht mehr aufh√∂ren sich mit mehr und mehr Tr√§nen zu f√ľllen. Da sah ich es ein mit Blut beschmiertes K√ľchenmesser und die Handgelenke meiner Mutter waren, noch durch den Verband, den mein Vater ihr angelegt haben musste, blutig. Ich begann zu verstehen. Sie wollte sich das Leben nehmen, aber wieso, weshalb sollte jemand den Entschluss fassen seine Familie im Stich zu lassen und einfach alles beenden zu wollen? Ich wusste, dass sie Probleme hatte und w√∂chentlich einen Psychiater aufsuchte, aber das macht doch heute jeder. Auf einmal √ľberkam mich eine unbeschreibliche Wut ich wusste, dass ich lieber beten sollte das meine Mutter nicht stirbt und alles wieder gut wird, doch in diesem Moment war ich so w√ľtend auf sie, dass sie so egoistisch war sich umzubringen und uns hier alleine zu lassen. Im gleichen Moment √ľberkamen mich aber auch Schuldgef√ľhle, wie konnte ich w√ľtend auf sie sein ich sollte doch besser hoffen, dass sie √ľberlebt. . Mein Vater kam ins Zimmer, sagte etwas zu mir dass ich nur in Ans√§tzen wahrnahm und zog mich von ihr weg. In meinen Augen waren immer noch Tr√§nen, doch jetzt weinte ich nicht vor Trauer, sondern vor Wut und vor Schuldgef√ľhlen und ich konnte nicht mehr damit aufh√∂ren. Ich bekam nur noch in teilen mit wie der Krankenwagen eingetroffen ist und sie meine Mutter ins Krankenhaus brachten. Mein Vater und ich packten zuhause alles schnell zusammen und fuhren dem Krankenwagen hinterher.
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Gwen
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Meerjungfrau eine wirklich traurige geschichte
ich kann mir vorstellen wie schrecklich die situation ist
h√§tte aber gern noch am ende erfahren, wie es ausgeht, ob die mutter √ľberlebt und so...
Vor langer Zeit - Antworten
SleepingWater re - "und die Lautst√§rkeamplitude war schon mehr als etwas h√∂her als normal. Es ging mal wieder um Kleinigkeiten, die nur nicht normal zu l√∂sen waren, weil beide Sturk√∂pfe sind, die das Wort nachgeben, meiner Meinung nach, gar nicht kennen."

das heißt, dass sie sich öfer streiten und wer sich öfers streitet ist nicht gefasst.
darauf beziehe ich mich
Vor langer Zeit - Antworten
Gwen Re: Story - Das ist eine extremsituation und deshalb ist er so unruhig. Ich denke jeder w√§re geschockt wenn seine Frau versucht h√§tte sich umzubringen.
Vor langer Zeit - Antworten
SleepingWater Story - Wirklich sch√∂ne Geschichte, doch sie hat seider sehr viele orthographiefehler und auch der Grammatik, was wirklich sejr den Lesefluss st√∂rt.
Und ein Logikfehler, leider direkt am Anfang:
Wenn der Vater rumschreit, kann er nicht ein Charakter sein, den nichts aus der Fassung bringt.
Vor langer Zeit - Antworten
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