Journalismus & Glosse
Flüchtlinge

0
"Flüchtlinge"
Veröffentlicht am 20. Mai 2015, 12 Seiten
Kategorie Journalismus & Glosse
© Umschlag Bildmaterial: Giuseppe Porzani - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Ein Mensch mit einem großen Erfahrungsschatz., mit viel Humor, mit viel Liebe den Menschen gegenüber, ein Querdenker mit viel Kreativität, ein Mensch, der gerne schreibt, Theater spielt, improvisiert, ein Genießer und ein bekennender Holland-Fan ist.
Flüchtlinge

Flüchtlinge

„Das Boot ist voll“,

sagen viele Europäer zu den Flüchtlingen.Es kommen aber immer mehr in die gelobten Länder.

 

„Das Boot ist voll“,

sagen die Flüchtlinge von Afrika und Syrien.Es kommen aber noch immer mehr Flüchtlinge auf's Boot.

Das europäische Boot 

kentert nicht. Es hat noch viel Platz.


Das afrikanische Boot

aber geht unter. Es war zu voll.


„Flüchtet nicht , denn die Flucht lohnt sich nicht!“ Das meinen reiche Länder zynisch.

.

Und sollten  manche Flüchtlinge doch durchkommen, werden sie  jahrelang

in der europäischen Wertegemeinschaft

menschenunwürdig leben

und Angst haben müssen,  

von Brandstiftern in ihren Unterkünften

verbrannt

oder von Rassisten der europäischen Wertegemeinschaft auf der Straße erkannt

und  verprügelt oder getötet zu werden.

Sie dürfen dann fühlen 

-oder manche auch nicht mehr erleben -,

wie die Krokodilstränen der Regierungsvertreter  dieser europäischen Wertegemeinschaft schmecken,

die  sich an den Krankenbetten oder Gräbern dieser verprügelten oder ermordeten Flüchtlinge versammelt haben….

DIE REGIERUNGEN DER

EUROPÄISCHEN 

WERTEGEMEINSCHAFT

konnten sich nicht einigen, wer wie 

viele Flüchtlinge aufnimmt.

DIE REGIERUNGEN DER EUROPÄISCHEN WERTEGEMEINSCHAFT

konnten sich nicht einigen, wie man sich am besten gegen die Flüchtlinge

abschottet.

DIE REGIERUNGEN DER EUROPÄISCHEN WERTEGEMEINSCHAFT

konnten sich nicht einigen, wie man die bösen Schlepperbanden am besten

bekämpft.

DIE REGIERUNGEN DER EUROPÄISCHEN WERTEGEMEINSCHAFT

konnten sich erst recht nicht darauf  einigen, wie man am besten die Ursachen für die Flucht vieler Menschen

erforscht und beseitigt…

DIE REGIERUNGEN DER

EUROPÄISCHEN 

WERTEGEMEINSCHAFT 

konnten sich sehr wohl darauf einigen,

erpresserische Bedingungen für Handelsbeziehungen mit vielen afrikanische Staaten auszuhandeln, um ihre Wirtschaftsprodukte gewinnbringend  in diesen Staaten zu vermarkten.

Die afrikanische Wirtschaft, 

eher regional  als global orientiert, konnte sich daher nicht entwickeln. 

Die Entwicklung einer dezentralen, regionalen wirtschaftlichen Infrastruktur wurde im Keim erstickt. Die in der Regel billigeren Produkte der europäischen WERTSCHÖPFUNGSGEMEINSCHAFT

haben die einheimischen Produkte vom Markt verdrängt. Dadurch gingen immer mehr Arbeitsplätze in der regionalen

Wirtschaft  verloren.

Immer mehr Menschen konnten nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen. 

Nicht freiwillig 

haben sie ihr Land verlassen.

Nicht freiwillig 

haben sie das Risiko auf sich genommen,

zwischen zwei  Übeln  wählen zu dürfen, entweder an Hunger in der Heimat 

oder  

beim Kentern des Fluchtbootes

zu sterben. 

Sehr viele Menschen haben offenbar das scheinbar geringere Übel gewählt.

Mit Millionen von Euro versucht die 

europäische

WERTSCHÖPFUNGSGEMEINSCHAFT die Rettung der Flüchtlinge, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten sind, zu organisieren und sich gleichzeitig von der Mitverantwortung für die Ausbreitung der  Flüchtlingswelle

freizukaufen.  

Das ist immerhin viel billiger, als die einseitigen Handelsverträge mit den Staaten 

der afrikanischen Wertegemeinschaft zurückzunehmen bzw. sie im gegenseitigen handelspartnerschaftlichen Interesse

zu verändern.


Eine kleine Sprachregelungshilfe für die

Zyniker unter den Regierungsvertretern 

der europäischen WERTSCHÖPFUNGSGEMEINSCHAFT:              Wer auf der Flucht ist

und nicht flucht, 

hat mehr vom Leben.                                      

Es gibt eine "gute" und eine "schlechte"

Nachricht:          

Die "schlechte" Nachricht zuerst:                                                      Die Zahl der Flüchtlinge nach Europa 

steigt.                                                                  Die "gute" Nachricht:        

Die Flüchtlingszahl verflüchtigt sich, weil immer mehr Flüchtlinge im  

Mittelmeer ertrinken.


Damals haben wir Amerika besiedelt und dadurch die Entstehung einer Weltmacht ermöglicht.

Wenn alle Menschen aus Afrika geflohen sind, könnten wir ganz Afrika besiedeln und dadurch die Entstehung einer zweiten Weltmacht ermöglichen.  Das ist wichtig als Gegengewicht zu China und Russland. Allerdings sollte vorher  geklärt werden, wie viele Wertegemeinschaft die Welt verträgt.

Wer die Flucht verflucht, sollte sich  

schnell verflüchtigen…..

0

Hörbuch

Über den Autor

Arigato
Ein Mensch mit einem großen Erfahrungsschatz., mit viel Humor, mit viel Liebe den Menschen gegenüber, ein Querdenker mit viel Kreativität,
ein Mensch, der gerne schreibt, Theater spielt, improvisiert, ein Genießer und ein bekennender Holland-Fan ist.

Leser-Statistik
16

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
Fredericke Ein sehr denkwürdiges Thema, das sicherlich nicht so einfach zu handhaben ist. Der Flüchtlingsstrom fließt nicht erst seit gestern gen Norden. Und versiegen, wie manch afrikanische Brunnen, wird er auch nicht. Danke für die schöne Geschichte, Lg Fredericke
Vor langer Zeit - Antworten
Arigato Danke dir herzlich für deinen Kommentar. Die letzten Nachrichten zeigen, wie richtig du mit deiner Einschätzung liegst. Die Flüchtlingsströme weiten sich sogar weltweit aus. Menschen flüchten in Fernost in Scharen, z.B. aus Bangladesh übers Meer bis zu den Phippinen....
Ich bin gespannt auf deine weiteren Bücher. Lg Gottfried
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
2
0
Senden

129652
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung