Romane & Erzählungen
Farben dieser Welt - oder wer liebt der sieht

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"In einer grauen Welt die Farben zu entdecken. Mit dem grössten Glück dieser Welt "
Veröffentlicht am 01. Februar 2015, 12 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
© Umschlag Bildmaterial: Serghei Velusceac - Fotolia.com
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Über den Autor:

Hey ihr da draußen, Mir ist das schreiben wichtig, weil ich mich so am besten ausdrücken kann. Ich schreibe, weil ich mich in eine Welt verlieren kann die nicht meine ist. Ich kann sein wer ich möchte. In einer Welt die nicht unsere ist. Ich kann machen was ich möchte und sein wer ich will. Ich schriebe weil es mir wichtig ist.
In einer grauen Welt die Farben zu entdecken. Mit dem grössten Glück dieser Welt

Farben dieser Welt - oder wer liebt der sieht

Prolog

Ich lebe in einem Paralleluniversum, es gleicht der Welt in der ihr wohnt ist aber anders in einem Punkt. In meiner Welt gibt es keine Farben. Es gibt nur "Farben" von weiss bis schwarz, also letztendlich nur Grau. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, ich meine wenn man es nicht anders kennt was bleibt einem übrig? Aber keine Sorge, es gibt einen Weg Farben zu sehen und das ist der Weg der Liebe. Klingt kitschig ich weiss, aber so funktioniert es hier nun einmal. Wenn man jemanden liebt sieht man plötzlich Farben und wenn man es nicht mehr tut dann sieht man sie nicht mehr. Klingt einfach was? Von wegen. Es

ist viel komplizierter. Die Farben kommen erst wenn man die andere Person berührt und die Farben können jederzeit wieder verschwinden. Wenn dein Partner stirbt oder wenn er sich auf die Sekunde neu verliebt. Es ist eigentlich alles möglich. Und ich sage euch es sind schon Leute verrückt geworden deswegen. Ein entfernter Cousin von mir ist das passiert. Seine Partnerin hat sich neu verliebt und plötzlich war für ihn alles Grau. Er ist verrückt geworden und letztendlich ist er daran gestorben. Ich habe ihn aber kaum gekannt.

Ich bin 23 und hab in meinem Leben noch nie Farben gesehen. Ich bin 1.75m mit schwarz, gelockten Haaren und hellen

Augen. (Anna sagt sie sind blau.). Ich laufe jeden Tag bin deswegen relativ sportlich und durchtrainiert. Momentan bin ich auf dem Weg zu meiner Tante aufs Land. Sie hat dort einen grossen Bauernhof wo im Sommer viele Kinder hingehen als eine Art Camp. Ich helfe ihr dort oft aus, deswegen fahre ich auch jetzt wieder dorthin. Und ausserdem bedeutet das extra Geld für mich. Ich fahre aber nicht alleine. Meine beste Freundin kommt mit. Anna.

Sie ist 24 und kann seit sieben Jahren die Farben sehen. Da ist sie mit ihrem Freund Mick zusammengekommen. Er ist aber nicht dabei. Anna ist 1.70m und hat dunkel-helle (laut Anna braune), lange, glatte Haare und helle (Anna besteht auf

die Farbe grün) Augen. Ausserdem hat sie Sommersprossen was ihr etwas niedliches verleiht. Sie ist auch durchtrainiert da sie seit sie neun ist Kick-boxing macht. Sie war auch schon ein paar mal Jugendmeisterin.

Ich bin froh das sie dabei ist, dann wird es doppelt so lustig und zum Glück kennt sie meine Tante schon. Gerade sind wir am Bahnhof angekommen und dort beginnt auch schon meine Geschichte der Farben.

Kapitel 1

Anna und ich stehen am Bahnhof am Ort meiner Tante. Mitten im Nirgendwo. Und ganz alleine. Denn wie so oft hat meine Tante Emma uns vermutlich vergessen. Ist nicht das erste Mal, deswegen wissen wir auch was wir machen müssen. Wir nehmen unsere Taschen und machen uns auf dem Weg zu ihrem Bauernhof. Er ist nur drei Kilometer vom Bahnhof entfernt, also nicht wirklich weit. Plus, wir kennen eine Abkürzung. Okay, eigentlich ist es nur quer übers Feld gehen, aber es erspart uns mindestens 15min. Wir haben auch nicht viel Gepäck dabei jeder einen Seesack und einen Rucksack, Klamotten waschen können

wir dort genauso gut.

Nach einer guten halben Stunde kommen wir auf dem Hof an. Keiner ist zu sehen. Verständlich, da die Kinder erst morgen ankommen werden. Zusammen gehen wir zum Haupthaus. Keiner ist da. Wir lassen die Taschen und der Tür stehen und gehen weiter zum Pferdestall. Dort finden wir meine Tante. Sie bringt sattelt gerade einen grauen Schimmel ab.


"Hey Tante Emma. Du hast uns wieder vergessen." sage ich zu ihr mit einem Grinsen.

Sie dreht sich erschrocken um.

"War es heute? Ich dachte ihr kommt morgen zusammen mit den kleinen

Kiddies." Sie umarmt uns lachend.

"Hallo Emma, sollen wir unsere Sachen schonmal in unsere Zimmer bringen?" fragt Anna.

"Ja das ist eine gute Idee." antwortet Tante Emma. "Danach kommt ihr bitte wieder hierher ich muss euch zwei neue Angestellte für den Sommer vorstellen. Es sind dieses Jahr nur wir drei und die beiden."

"Okey, kein Problem wir sind sofort wieder da." antworte ich.

Anna und ich bringen unsere Sachen in unsere jeweiligen Zimmer unter dem Dach. (Ich würde euch gerne beschreiben wie es aussieht, aber ich kann nur sagen es ist hellgrau.)


Als wir ausgepackt haben gehen wir wieder zurück zum Stall. Tante Emma ist nicht alleine. Es stehen noch zwei weitere Personen bei ihr. Ein Mädchen und ein Junge.

"Das ist Lucy." sagt Emma. Lucy ist klein, so um die 1.65m und hat helle kurze Haare und dunkle Augen. (Anna meinte später zu mir das Lucy blond ist mit braunen Augen)

"Und das ist Alex" Emma zeigt auf den Jungen. Er ist gross, ca. 1.85m mit dunklen Haaren und hellen Augen. (Laut Anna braune Haare und Blau-graue Augen.) Durchtrainiert ist er auch. Das kann ich durch sein kariertes Hemd, und aufgekrempelten Ärmeln erkennen.

Beide nicken uns zu. Wir nicken zurück.

Emma erklärt weiter. "Zusammen werdet ihr vier ab morgen die Kinder betreuen, ruht euch also am besten aus. Denkt dran morgen früh aufzuwachen da wir noch so einiges vorbereiten müssen. Das Willkommens-essen können wir erst morgen machen, da es sonst schlecht werden könnte. Bis dahin habt ihr Freizeit. Ich würde sagen wir treffen uns morgen um neun in der Küche. Spätestens!" Mit diesen Worten verlässt sie den Stall.


Wir anderen vier stehen nur so da. Keiner sagt was. Es ist peinlich.

"Ich...uhm... gehe dann mal weiter auspacken." Stammelt Lucy und geht

schnell raus.

"Ich komme mit warte." ruft Alex ihr nach. Mit einem kurzem Winken an uns gerichtet läuft er ihr hinterher.

Anna und ich schauen uns an. "Auf den Baum?" frage ich.

"Auf den Baum." antwortet sie und zusammen laufen wir lachend auf den ältesten Baum des Hofes los und klettern bis auf die Spitze. Dort blieben wir dann auch bis wir müde wurden und schlafen gingen.

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ClarinetteSong
Hey ihr da draußen,
Mir ist das schreiben wichtig, weil ich mich so am besten ausdrücken kann. Ich schreibe, weil ich mich in eine Welt verlieren kann die nicht meine ist. Ich kann sein wer ich möchte. In einer Welt die nicht unsere ist. Ich kann machen was ich möchte und sein wer ich will.
Ich schriebe weil es mir wichtig ist.

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MichaelBlue Ich finde die Idee auch klasse, hört sich für mich etwas wie die Outline oder der Meta-Plot für einen Roman an. Wenn du das durchdenkst, könnte es noch sehr interessant werden. Danke fürs Teilen!
Vor langer Zeit - Antworten
Tusitala Eine interessante Idee. Wird daraus eine größere Geschichte?
Ein Gruß Tusitala
Vor langer Zeit - Antworten
ClarinetteSong  Hey Ja ich werde daraus eine längere Geschichte machen. Werde in den nächsten Tagen weitere Kapitel hochladen...erhöht die Spannung (hoffe ich) :)
Vor langer Zeit - Antworten
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