Weihnachtsgedichte
Weihnachtsmann

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"Schaut der Weihnachtsmann auf die Erde, was sieht er dann?"
Veröffentlicht am 18. Dezember 2014, 24 Seiten
Kategorie Weihnachtsgedichte
© Umschlag Bildmaterial: Gunnar Assmy - Fotolia.com
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Über den Autor:

Als ich 1958 zur Welt kam dachte niemand daran, dass ich einmal Brücken baue. Doch schon früh waren Gedichte und kleine Geschichten für mich die Verbindung zwischen Phantasie und Realität. Anfangs schrieb ich sie nur für mich selbst, wesentlich später begann ich damit auch für andere, in Form von Artikeln, Berichten, Geschichten und Gedichten, so dass man meine Texte heute vielerorts finden kann, während ich selbst mich immer weiter zurückzog ...
Schaut der Weihnachtsmann auf die Erde, was sieht er dann?

Weihnachtsmann

Besuch vom Weihnachtsmann Heute kam der Weihnachtsmann in der Nacht leis bei mir an klopfte an mein Fensterlein so, dass ich ihn ließ gleich rein. Mit 'nem langen Bart, oh je, weiß war er und voller Schnee stand er da, war ziemlich müde da man umging mit ihm rüde. Groß war er in sein'm Gewand dennoch kalkweiß wie ne Wand und ihm zitterten die Hände Angst hatt' ich um ihn am Ende. In den Augen glänzten Tränen deren er sich nicht tat schämen er schluchzte wie'n kleines Kind ich bracht' ihm 'nen Stuhl

geschwind. Dann erzählte er mir bald „Wie viel Herzen sind doch kalt da die Menschen auf der Welt oft nur fragen noch nach Geld.“ Überall sei er gewesen um in Herzen stets zu lesen und die Weihnachtsfreud zu finden doch er tat sich dabei winden. Dabei schüttelten ihn Schmerzen bei den Wunden, die im Herzen all das hinterlassen hat. Gleich ich um Verzeihung bat. Denn verstehn konnt' ich ihn gut kenne ich doch auch die Wut wenn ich mir die Welt anseh' und so vieles nicht

versteh'. Dann begann er leis zu weinen fragte, ob die Menschen meinen dass sie kriegen für ihr Geld denn den Segen dieser Welt. Hier, wo so viel Kinder sterben nur damit die lachend' Erben von den Reichen kriegen mehr und das Sprechen fiel ihm schwer. Hass und Elend musst' er sehen Wut und Neid sollt' er verstehen Eifersucht und Prügelei als ob dies was Gutes sei. Kinder die verheizt doch werden nur dass andere auf Erden füllen ihren dicken Bauch als sei dies der schönste

Brauch. Wie viel' Kinder müssen schuften bis sie liegen tief in Gruften werden bitter ausgenützt und nur selten doch beschützt. An Gewehren tun sie stehen viele schon gebückt doch gehen von der harten Schufterei keines ist von ihnen frei. In Fabriken soll'n sie schaffen bis zum Umfall'n, weil doch raffen die, die schon genügend Geld keiner zu den Kindern hält. Hungern müssen sie dazu keiner schenkt den Kindern Ruh' und für sie wird’s wohl im Leben Freude nur sehr selten

geben. Und wie viele werden groß von klein auf schon elternlos müssen sich durch's Leben quälen können ihre Stunden zählen. Ja, und dort wo Menschen krank sagt man auch nicht „Gott sei Dank“ viele müssen bitter leiden denn Gesunde tun sie meiden. Statt ihnen die Kraft zu geben mit der krank man schafft sein Leben flößt man ihnen sonst was ein und lässt sie dann gleich allein. Daran hat die Wirtschaft schuld die es munter weiter duld' dass der Mensch wird krank gemacht damit ihr das Herze

lacht. Wie viel Mist tun sie doch machen und dabei ganz munter lachen Hauptsach' es gibt dafür Geld was juckt sie denn diese Welt. Scheinbar besser es doch ist man von vornherein vergisst dass man hat auch ein Gewissen scheinbar tut man's nicht vermissen. Produziert werden die Dinge damit es im Säckel klinge mit viel Mist und Gift darin rafft es manchen bald dahin. Krank gemacht werden die Leute Hauptsache die Wirtschaft freute der Profit, der darin steckt mancher Bonz die Finger

leckt. Wird der Mensch dann davon krank sagen sie noch „Gott sei Dank“ denn sie haben doch zum Ziel damit zu verdienen viel. Deshalb hat ja auch manch einer von den Bonzen nicht viel kleiner neben der Chemiefabrik eine Pharmazie zum Glück. Die will schließlich auch verdienen ach, was sind das nur für Minen die man manches Mal entdeckt ist viel Mist auch gut versteckt. Alte Menschen, die ihr Leben lang doch haben nur gegeben sterben einsam und allein soll das eine Freude

sein? Sie werden doch glatt vergessen weil die andern ganz vermessen sich doch selbst nur wollen seh'n ich kann dieses nicht versteh'n. Alte werden oft entrissen ihrem Alltag, denn vermissen tun die Jungen sie oft nicht sehen für sich keine Pflicht. Und wie viele alte Leute eine Arbeit niemals scheute(n) sie haben sich krumm gemacht damit den Jungen's Herze lacht. Ja, sie haben hart geschafft längst nicht immer nur gerafft nein, sie konnten oft noch geben da sie kannten doch das

Leben. Dennoch werden sie vergessen haben oft kaum was zu essen sterben traurig und allein warum muss das denn so sein? Andre Menschen auf der Welt interessiert nicht mal das Geld sie wollen in ihrem Leben nur den Kindern etwas geben. Denn nicht all' sind reich geboren drum dröhnt's früh in ihren Ohren sie sind nur da um zu Schaffen denn die Reichen wollen raffen. Und sie schuften sich zu Tode um zu wohnen ganz marode bis sie fallen in ein Grab ich mit ihnen Mitleid

hab. Wie viel Hunger auf der Welt wie viel Menschen ohne Geld kaum was in den Mund zu stecken musst' der Weihnachtsmann entdecken. Doch sie tragen Gott im Herzen freuen sich trotz vieler Schmerzen und sie sind auch jederzeit für Gottes Botschaft noch bereit. Aber wie viel Neid und Mord fand er an so manchem Ort weil Polit'ker statt zu denken immer wieder andre kränken. Wie viel Menschen an den Waffen müssen wie die Tiere schaffen ist ihr Leben gar nichts wert? Warum nur läuft das

verkehrt? Sollen es die tun, die meinen dass doch alle diese Kleinen nur für sie auf dieser Welt damit bloß ihr Wohlstand hält. Nein, die waschen sich die Hände noch in Unschuld ohne Ende mir wird's schlecht, denk ich daran frag mich, wie ich's ändern kann. Dann gibt's Männer, die stets Frauen täglich wieder neu verhauen die versaufen nur ihr Geld braucht sie wirklich diese Welt? Manche Frau hat sich geschworen zuzumachen ihre Ohren weil sie es nicht mehr erträgt wenn ihr Mann sie täglich

schlägt. Sie erträgt ihr Leid in Stille nimmt es an als Gottes Wille bis erkrankt sie einst vor Qual weint sie Tränen ohne Zahl. Ja, sie freut sich wenn zu Ende ihr Leben ist und dann als Wende in den Tod sie gehen darf da im Herz der Dolch zu scharf. Dann gibt's wieder Menschen viele die nur haben eins zum Ziele Kinder auf die Welt zu setzen um sie später zu verletzen. Menschen die nur Kinder kriegen weil doch die Hormone siegen und sich später nicht drum kümmern sollten lebenslang nur

wimmern. Leute, welche Kinder schlagen brauchen später nicht zu klagen wenn es einst in ihrem Leben kein gutes Wort kann für sie geben. Und wie oft tun sie doch töten ihre Kinder wie auch Föten ja, nachdem sie voller Lust nun auf einmal packt der Frust. Sag mir was sind das für Leute die wie eine wilde Meute sich an Kinderchen vergreifen denk ich dran, kann Wut nur reifen. Und die ganzen, vielen Reichen sollen sich doch sonst wo schleichen sie haben auf dieser Welt nicht viel Gutes

angestellt. Was sind das für Hampelmänner diese ganzen alten Penner die hier diese Welt regieren täglich Achtung nur verlieren. Denn sie tun doch nicht viel Gutes künden sie auch frohen Mutes von dem Frieden dieser Welt zählen doch nur Macht und Geld. Noch viel mehr tat er erzählen und ich sah, wie sie ihn quälen all die Taten, die gescheh'n die er musste sich anseh'n. Plötzlich meinte er: „Sag an, was ich denn nur tun noch kann damit hier auf dieser Welt wieder Liebe wird

bestellt?“ „Ja, was kann ich denn nur machen damit diese bösen Sachen endlich mal ein Ende kriegen denn an mir soll´s doch nicht liegen.“ „Tu ich mir die Welt anseh'n kann ich einfach nicht versteh'n was aus ihr ist nur geworden bei all diesen wilden Horden.“ Tränen schüttelten den Mann was ich gut verstehen kann denn ich weinte mit ihm mit trug im Herzen eine Bitt. „Lieber Gott, lass Weihnacht werden komm herunter auf die Erden hilf uns, bevor's ist zu spät da uns sonst doch keiner

rät.“ Er sah mir in meine Augen die zum Lügen doch nicht taugen sah, dass mitten mein'm Herz überall da ist nur Schmerz. Dann sprach er sehr ernst zu mir „Weißt du, ich bin heute hier weil ich von dort drüben sah was in deinem Herz geschah.“ „Ja, ich seh dir lang schon zu weiß, du kommst nicht mehr zur Ruh wenn du all das musst anseh'n was tut auf der Welt gescheh'n.“ „Und ich wollte mit dir reden über alles und auch jeden schenken dabei neuen Mut da ich sehe deine

Wut.“ „Doch ich bitte dich heut sehr hilf mir, du hast Kraft noch mehr als ich selbst, ich kenne mich du bist jünger noch als ich.“ „Du kannst hier auf dieser Erden für uns oben Sprachrohr werden denn du hörst so manches Wort und läufst davor auch nicht fort.“ Ich versprach dem Nikolaus dass ich selbst nicht büchse aus sondern dass ich stets auf Erden will für ihn zum Sprachrohr werden. Da nahm er mich in den Arm und mein Herz, es wurde warm denn ich spürte seine Freud die er daran hatte

heut. Seine Augen wurden munter so als würde die Welt bunter und sie leuchteten hell auf als er sah zum Himmel rauf. „Danke“, sagte er zu mir, „ja, ich wusste doch bei dir ich kann mich auf dich verlassen da wir zwei zusammen passen.“ „Denn es tat in deinem Leben auch viel Trauriges schon geben dennoch ist dein Herz voll Lieb davon du den andern gib.“ „Bitte pass gut auf dich auf viele warten nur darauf dein Herz wieder zu verletzen tun schon heut die Messer

wetzen.“ „Doch wir werden dich begleiten hier zu deinen Erdenzeiten glauben, dass du uns erkennst und dich sicher nicht verrennst.“ „Wir woll'n in Verbindung bleiben und du kannst uns immer schreiben wenn dein Herz dir wird zu schwer denn dann komm ich wieder her.“ Damit stand er auch gleich auf fuhr sofort wieder hinauf winkte mir noch einmal zu in mir selbst fühlte ich Ruh'. Ich sah ihm noch hinterher wusste, dass ich niemals mehr werde hier im Leben schweigen sondern diesen Mist

aufzeigen. Denn ich höre noch sein Wort ganz egal, an welchem Ort ich mich auch befinden werde hier auf dieser alten Erde. Und ich wünsch mir doch so sehr dass es werden immer mehr die wie ich die Worte hören und die Ruh' der Reichen stören. Damit's hier auf dieser Erde endlich wieder Weihnacht werde und damit sich dann der Liebe jeder Mensch endlich verschriebe. Denn erst dann wird’s Frieden geben für die Menschen stets im Leben dann ist niemand mehr allein und kein Mensch braucht traurig

sein. Doch bis dahin ist's noch weit deshalb Leute seid gescheit lasst die Weihnacht in die Herzen die auch Euch nimmt Eure Schmerzen. Ja, und macht die Augen auf wartet nicht mehr lang darauf öffnet Herzen und Verstand denn auch Ihr seid wohl bekannt. Bitte, doch niemals vergesst dass am heil'gen Weihnachtsfest Jesus kam auf diese Welt damit Frieden sie erhält. Singt nicht nur die Weihnachtslieder jedes Jahr und immer wieder lebt die Weihnacht, seid gescheit nur dann kommt Frieden mit der

Zeit! Copyright: Gisela Segieth

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gisegi
Als ich 1958 zur Welt kam dachte niemand daran, dass ich einmal Brücken baue. Doch schon früh waren Gedichte und kleine Geschichten für mich die Verbindung zwischen Phantasie und Realität. Anfangs schrieb ich sie nur für mich selbst, wesentlich später begann ich damit auch für andere, in Form von Artikeln, Berichten, Geschichten und Gedichten, so dass man meine Texte heute vielerorts finden kann, während ich selbst mich immer weiter zurückzog und die Brücke nach draußen oft nur noch aus der Ferne betrachte ...


Auch ich rufe laut aus: "Je suis Charlie!"

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